Tag Archives: Steuer

Allgemein

Abschluss der Sondierungsgespräche: Führungskräfte gegen Erhöhung des Spitzensteuersatzes

Als positives Zeichen bewerten die Führungskräfte in Deutschland das Ergebnis der Sondierungsgespräche, warnen aber gleichzeitig vor einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes.

(Mynewsdesk) Nun gelte es, rasch zu einer Regierungsbildung zu kommen. „Der Vorteil einer Neuauflage der GroKo liegt darin, dass die Partner aufeinander eingespielt sind und jetzt rasch und pragmatisch die anstehenden Herausforderungen angegangen werden können“, erklärt der Präsident der Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände ULA Dr. Roland Leroux. In vielen Bereichen herrsche kein Erkenntnisproblem, sondern es hapere an der Umsetzung. „Hier kann die Große Koalition ihre Stärken ausspielen, und zwar schnell.“

Mit den Eckpunkten der Sondierungen könnten die Führungskräfte im Prinzip sehr gut leben, betont Leroux. „Maßnahmen, die Deutschland als Standort für Unternehmen international noch wettbewerbsfähiger machen, sind zu begrüßen, etwa ein gutes steuerliches Umfeld für Innovationen und Investitionen und die Modernisierung der digitalen Infrastruktur.“ Auch das klare Bekenntnis zu Europa sei aus Sicht der Führungskräfte von enormer Bedeutung.

Kritisch sieht Roland Leroux die geplante Erhöhung des Spitzensteuersatzes. „So lehnen wir angesichts enormer Steuereinnahmen eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 45 Prozent ab. Schließlich wird der Spitzensteuersatz inzwischen bereits bei mittleren Einkommen erreicht.“

Insgesamt erwartet der ULA-Präsident, dass eine Große Koalition gute Chancen hat, für die Zukunft Europas und die Lösung der wichtigsten sozialen Herausforderungen Erfolge zu erzielen. „Hierfür kann ich die volle Unterstützung der Führungskräfte zusichern.“

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/unz339

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/politik/abschluss-der-sondierungsgespraeche-fuehrungskraefte-gegen-erhoehung-des-spitzensteuersatzes-21651

Die Führungskräftevereinigung ULA ist das politische Sprachrohr aller Führungskräfte in Deutschland. In Berlin und Brüssel vertritt die Vereinigunh ihre Interessen in der Arbeits-, Steuer-, Sozial- und Bildungspolitik gegenüber Regierung und Parlament. Mit dreizehn Mitgliedsverbänden und insgesamt über 50.000 Mitgliedern bildet die ULA als Dachverband den größten Zusammenschluss von Führungskräften in Deutschland.

Firmenkontakt
ULA Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände
Klaus Bernhard Hofmann
Kaiserdamm 31
14057 Berlin
030 3069630
klaus.hofmann@ula.de
http://www.themenportal.de/politik/abschluss-der-sondierungsgespraeche-fuehrungskraefte-gegen-erhoehung-des-spitzensteuersatzes-21651

Pressekontakt
ULA Vereinigung der deutschen Führungskräfteverbände
Klaus Bernhard Hofmann
Kaiserdamm 31
14057 Berlin
030 3069630
klaus.hofmann@ula.de
http://www.ula.de

Allgemein

Restalkohol nach der Weihnachtsfeier: Auto am nächsten Morgen stehen lassen

R+V24: Führerscheinwissen im Test

Wer auf dem Weihnachtsmarkt oder bei der Weihnachtsfeier in fröhlicher Runde Glühwein und Punsch genießt, weiß, dass er nicht mehr ans Steuer darf. Wie sieht es aber am nächsten Morgen aus? Darf man da wieder unbesorgt losfahren? Nein! Das schätzen 95 % der deutschen Autofahrer ganz richtig ein, wie eine aktuelle Studie des Kfz-Direktversicherers R+V24 zeigt. „Um größere Mengen Alkohol abzubauen, benötigt der Körper mehrere Stunden“, sagt Anka Jost, Kfz-Expertin der R+V24 Direktversicherung. „Da kann auch am nächsten Morgen der Blutalkoholgehalt noch über der Promillegrenze liegen.“

Wer am Morgen nach einem feuchtfröhlichen Abend mit dem Auto losfahren will, gefährdet womöglich andere Verkehrsteilnehmer und riskiert seinen Führerschein. Denn eine „kurze Nacht“ nach einer Feier reicht oft nicht aus, um den getrunkenen Alkohol abzubauen. Jeder Mensch reagiert anders auf Alkohol. Wie schnell Alkohol abgebaut wird, hängt deshalb von Größe, Gewicht und Geschlecht ab – und auch davon, was man am Abend gegessen hat. Als grobe Faustregel gilt: Rund 0,1 g Alkohol im Blut werden pro Stunde abgebaut. Das entspricht 0,1 Promille.

Zur Orientierung: Eine kleine Flasche Bier hat zum Beispiel rund 12,7 g Alkohol, ein Glas Wein oder Sekt (0,1 l) enthält 8,8 g, eine Tasse Glühwein (7 Vol.-%)
11,2 g und die Tasse Punsch (5 Vol.-%) rund 8 g reinen Alkohol. Der Genuss einer Tasse Glühwein (mit 7 Vol.-%) schlägt bei einem 80 kg schweren Mann mit etwa 0,2 Promille Blutalkohol zu Buche. Bei einer Frau mit 55 kg Gewicht sind es ca. 0,34 Promille. „Wie viele Promille jemand nach dem Genuss alkoholischer Getränke tatsächlich im Blut hat, ist von vielen individuellen Faktoren abhängig“, so Anka Jost. „Jeder verantwortungsvolle Verkehrsteilnehmer sollte deshalb das Auto am besten stehen lassen und mit Bus oder Bahn fahren, wenn er Alkohol getrunken hat. Wenn nötig, auch am nächsten Morgen.“

Alkohol am Steuer gilt ab 0,5 Promille als Ordnungswidrigkeit. „Doch selbst wer unter der Alkoholgrenze von 0,5 Promille liegt, muss mit Konsequenzen rechnen, wenn er sich im Straßenverkehr auffällig verhält“, so die Versicherungsexpertin. Ein Autofahrer, der mit einem Blutalkoholgehalt von 0,3 Promille andere gefährdet oder sogar einen Unfall baut, kann mit Punkten, Führerscheinentzug, Geld- oder Freiheitsstrafe sanktioniert werden.
Wichtig: Für Fahranfänger gilt die Null-Promille-Grenze.

„Führerscheinwissen im Test“: Hintergrund der Befragung
Jeder dritte Führerscheinanwärter fällt durch die schriftliche Theorieprüfung. Doch wie ist das mit langjährigen Autofahrern – wie gut kennen sich diese mit den Regeln aus? Der Kfz-Direktversicherer R+V24 hat das Führerscheinwissen anhand aktueller Prüfungsfragen getestet. Ziel ist es, Autofahrern zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr verhelfen. Dazu führt die R+V24 unter anderem regelmäßig Umfragen zu Verkehrsfragen durch, informiert über richtiges Verhalten und über gesetzliche Vorschriften. Mehr Tipps auf rv24.de

R+V24, die Kfz-Direktversicherung der R+V, bietet umfassenden Versicherungsschutz über das Internet. Unter www.rv24.de können Autofahrer und Motorradfahrer Verträge einfach online abschließen und verwalten. Im Schadenfall steht den Kunden ein persönlicher Schadenservice mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

Firmenkontakt
R+V24
Anka Jost
Raiffeisenplatz 1
65189 Wiesbaden
0611 533-73306
presse@rv24.de
http://www.rv24.de

Pressekontakt
R+V24 c/o Arts & Others
Gabriele Winter
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172 9022-122
g.winter@arts-others.de
http://www.arts-others.de

Immobilien

Gemeinsam für geprellte Immobilienkäufer in Spanien

Spanish Legal Reclaims und ROLAND ProzessFinanz bündeln Kräfte

Gemeinsam für geprellte Immobilienkäufer in Spanien

Köln, November 2017

Gute Nachrichten für geprellte Privatanleger in Spanien: durch die Kooperation der Spanish Legal Reclaims mit der ROLAND ProzessFinanz wird für geprellte Käufer die Rückforderung von verlustreichen Geldanlagen in Spanien noch attraktiver. So kann Spanish Legal Reclaims die erforderlichen Gerichtsverfahren nun auch ohne Kostenrisiko durchführen. Das bedeutet, auch im Falle des Prozessverlustes verbleiben dem Kläger keine Gerichtskosten.

Spanish Legal Reclaims hat sich darauf spezialisiert, Rückerstattungsforderungen für Privatpersonen in Spanien gerichtlich durchzusetzen. So setzt sich Spanish Legal Reclaims auch für die Rückzahlung von geleisteten Anzahlungen für nicht beendete oder ausgeführte Immobilienprojekte ein.

Während der Finanzkrise im Jahr 2008 und dem damit einhergehenden Einbruch des Immobilienmarktes wurden zahlreiche Bauprojekte nicht durchgeführt oder beendet. Viele private Käufer aus dem In- und Ausland verloren die bereits geleisteten Anzahlungen für ihre Eigentumsobjekte.

Am 21. Dezember 2015 hat der Oberste Spanische Gerichtshof in einem wegweisenden Urteil bestätigt, dass Banken gemeinsam mit den Bauträgern zur Rückzahlung von geleisteten Anzahlungen zuzüglich der angefallenen Zinsen an die Immobilienkäufer verpflichtet sind, falls die Immobilien von den Bauträgern nicht rechtzeitig übergeben bzw. fertiggestellt wurden.

Durch die Kooperation mit ROLAND ProzessFinanz erweitert Spanish Legal Reclaims diesen Service. Kunden können nun auch die komplette Übernahme des Kostenrisikos dazu buchen, welche Spanish Legal Reclaims jetzt durch die Unterstützung der ROLAND ProzessFinanz anbieten kann.

Daten und Fakten:

Geschäftsmodell Prozessfinanzierung
Die Prozessfinanzierung ermöglicht es Geschädigten, ihre Forderungen und Ansprüche auch gegen mächtige Streitgegner und in möglicherweise langwierigen Verfahren ohne eigenes Kostenrisiko durchzusetzen. Neben der Vorfinanzierung aller notwendigen Verfahrenskosten (Anwalt, Gericht, Gutachter usw.) erhalten Kläger eine fundierte Einschätzung der Erfolgsaussichten und Anwälte fachliche Unterstützung während des Verfahrens. Der Prozessfinanzierer trägt in der Regel alleine das Kostenrisiko bei einem Prozessverlust.
Mithilfe der Prozessfinanzierung können Privatpersonen erfolgsversprechende Klagen führen, auch wenn sie nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, keine Rechtsschutzversicherung haben oder Prozesskostenhilfe in Anspruch nehmen können.
Auch für Unternehmen ist die Prozessfinanzierung attraktiv, da die Verfahrenskosten nicht zurückgestellt, an keine Liquidität gebunden und keine Kreditlinien genutzt werden müssen. Somit können auch Ansprüche durchgesetzt werden, die sie sonst häufig nicht verfolgt hätten. Hat die Klage Erfolg, wird der Prozessfinanzierer mit einem vorher vereinbarten Anteil an der erfolgreich durchgesetzten Forderung beteiligt.

Spanish Legal Reclaims
Spanish Legal Reclaims ist ein deutsch – spanisches Serviceunternehmen für Rechtsangelegenheiten, welches sich darauf spezialisiert hat, Rückerstattungsforderungen von Privatpersonen in Spanien gerichtlich durchzusetzen.
Seit nunmehr acht Jahren setzt sich Spanish Legal Reclaims für seine internationale Kundschaft in verschiedenen Rückerstattungsprojekten erfolgreich ein. Dies sind u.a.:
– Rückforderung von geleisteten Anzahlungen für nicht beendete oder ausgeführte Immobilienkäufe
– Rückforderung unrechtmäßig gezahlter Erbschafts-und Schenkungssteuer für EU-Bürger
– Rückforderung von überteuerten spanischen Hypothekenzinsen.

Rainer Klassen, Geschäftsführer von Spanish Legal Reclaims: „Wir haben eine Erfolgsrate von 98 Prozent. In der Regel bekommen die Mandanten die gesamte Anzahlung zurück. Dabei muss der Mandant keine Anzahlung leisten.“, unterstreicht Klassen, „Er muss nur dann zahlen, wenn wir den Fall gewinnen. Die vorherige Prüfung ist vollkommen kostenlos. Je nachdem wie komplex der Fall ist, wird das Geld nach etwa einem Jahr und in Extremfällen nach zwei Jahren zurückerstattet.“

Spanish Legal Reclaims hat Vertretungen in Barcelona, Madrid, Valencia, Palma, London und Frankfurt.

ROLAND ProzessFinanz AG
Die ROLAND ProzessFinanz AG wurde 2001 als Tochter der ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG gegründet. 2017 erwarb der internationale Prozessfinanzierer Omni Bridgeway NV die ROLAND ProzessFinanz AG, welche als eigenständiges Unternehmen unter eigener Marke hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig ist. Gemeinsam bilden Omni Bridgeway und ROLAND ProzessFinanz den größten Prozessfinanzierer in Kontinentaleuropa. Zurzeit betreut ROLAND ProzessFinanz rund 200 Fälle mit einem Streitwert von insgesamt 380 Millionen Euro. Der Schwerpunkt des Geschäftes liegt auf Individualklagen von Privatpersonen und Unternehmen sowie auf Massenverfahren und Sammelklagen.

Wir bieten fundierte Rechtsberatung, wenn Sie Ihr Geld in Spanien reklamieren

Unser Spezialgebiet ist es, juristische Fälle aufzunehmen in denen Privatpersonen zu Unrecht finanzieller Schaden entstanden ist. Nach dem Aufdecken dieser Fälle, analysieren wir jede Sachlage einzeln und in Zusammenarbeit mit den anerkanntesten spanischen Juristen des jeweiligen Fachgebietes. Zusammen mit diesen Experten planen wir gemeinsam die rechtliche Vorgehensweise, um den Erfolg im Gerichtsprozess zu garantieren.

Firmenkontakt
Spanish Legal Reclaims
Christoph Preis
C/ Bori i Fontestá 49
08017 BARCELONA
+49 89 210 938 92
christoph.preis@spanishlegalreclaims.com
http://www.spanishlegalreclaims.com/de/

Pressekontakt
Spanish Legal Reclaims
Esther Schagen
C/ Bori i Fontestá 49
08017 BARCELONA
+49 89 210 938 92
schagen.esther@spanishlegalreclaims.com
http://www.spanishlegalreclaims.com/de/

Allgemein

Faire Steuern für die digitale Wirtschaft: Schluss mit ungerechten Vorteilen für Digitalkonzerne

Faire Steuern für die digitale Wirtschaft: Schluss mit ungerechten Vorteilen für Digitalkonzerne

Aachen/Brüssel 22. September 2017 – Die Europäische Kommission hat eine neue EU-Agenda für faire Unternehmensbesteuerung im digitalen Sektor veröffentlicht. Die Kommission folgt damit dem Vorschlag Frankreichs, Deutschlands, Italiens und Spaniens, eine neue Steuer für digitale Großunternehmen zu erheben und kündigte Maßnahmen für eine faire Besteuerung an.

Wie durch die von Jean-Claude Juncker geführte Institution ermittelt, hat das Fehlen eines fairen Steuersystems die europäischen Länder bereits Milliarden Euro gekostet. Kürzlich erhobene Geldbußen beinhalten eine Forderung der Europäischen Kommission an Apple über 13 Milliarden Euro wegen nicht gezahlter Steuern in Irland. Zudem hat die Kommission einen Bericht in Umlauf gebracht, der besagt, dass den europäischen Staaten allein zwischen 2013 und 2015 5,4 Milliarden Euro durch Steuereinnahmen von Google und Facebook entgangen sein könnten.

Die EU-Initiative visiert an, gleiche Voraussetzungen für alle Unternehmen zu fördern. Ausgehend von einem internen Dokument, welches übersetzt besagt, dass „die Auffassung von Steuerneutralität impliziert, dass alle Unternehmen, ungeachtet dessen, ob regional oder international, klein oder groß, innovativ oder traditionell gleiche Steuerlasten tragen sollten“, hat die Europäische Kommission nun betont, dass es „große Ungleichheit zwischen Großunternehmen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)“ in der Besteuerung gäbe.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) teilt die Ansicht, dass KMU unter dem ungleichen Wettbewerb mit größeren Unternehmen leiden. „Steuerliche Fairness muss für die Europäische Union Priorität haben. Wenn wir digitale Souveränität wiedererlangen wollen, sollte die EU diese Änderungen weiter vorantreiben“, bekräftigt der Präsident des BITMi, Dr. Oliver Grün, der zugleich Präsident der European DIGITAL SME Alliance ist.

Grün ist selbst Unternehmer: Sein in Deutschland ansässiges Unternehmen beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen zahlt wie alle anderen digitalen KMU in Deutschland rund 30% Steuer auf Erträge, während digitale Großunternehmen oft rechtliche Schlupflöcher nutzen und dadurch weniger als 3% zahlen. „Es ist nicht akzeptabel in der EU zehn Mal höhere Steuern zu zahlen als die Konkurrenz mit Hauptsitz außerhalb der EU“, kommentiert er.

Da die Europäische Kommission ankündigte, dass die neuen Regelungen frühestens im Frühjahr 2018 durchgesetzt werden können, fordert der Präsident des BITMi und der European DIGITAL SME Alliance ein Abkommen der Mitgliedsstaaten, um schnellstmöglich ein Steuer-Gesetz der EU zu erlassen. Grün merkt an, dass „das Lösen dieses Problems dringlich ist und im Mittelpunkt der Handlungen der Kommission stehen sollte. Europäische Institutionen und Mitgliedsstaaten sollten schnell handeln und zusammen ein einheitliches europäisches Steuergesetz fordern.“

„Dies ist ein entscheidender Moment. Wenn Europa bei der digitalen Revolution wieder eine führende Rolle übernehmen will, muss es gute und faire Bedingungen für seine eigenen digitalen Unternehmen anbieten, ganz besonders für KMU und Startups“, schließt Dr. Oliver Grün.

Hier finden Sie die Pressemitteilung der European DIGITAL SME Alliance: http://www.digitalsme.eu/tax-fairness-digital-economy-stop-unjust-advantages-tech-giants/

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Firmenkontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Bianca Bockhoff
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

Pressekontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Lisa Ehrentraut
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

Allgemein

15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

Die Teilnehmer des 15. FALK Forum (Bildquelle: FALK & Co.)

Heidelberg, 27. Juni 2017 – „Deutschland hat gerechte Steuern, unternimmt aber zu wenig gegen Steuerbetrug. Deshalb entgehen dem Staat jährlich rund 25 Milliarden Euro Steuern“, so der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel auf dem 15. FALK Forum. Die Heidelberger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater hatten im Vorfeld der Bundestagswahl Wirtschaft, Politik und Wissenschaft geladen. Zu Hochform liefen die finanzpolitischen Sprecher von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zudem bei den Themen Familiensplitting, Solidaritätszuschlag, Abgeltungsteuer und Erbschaftsteuer auf.

Die Steuerpolitik wartet aktuell mit einer guten Botschaft für die Bürger auf: Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 lehnen alle Parteien mehr oder weniger eine Steuererhöhung ab. Und dennoch wird sich auch die nächste Bundesregierung mit Steuerfragen beschäftigen müssen, denn das Verfassungsgericht macht Druck. Die neue Regierung muss die Grund- und Erbschaftsteuer neu gestalten. Neu für die Wähler ist auch, dass knapp drei Monate vor der Bundestagswahl noch nicht alle Parteien ihr Wahlprogramm ausformuliert haben. Eine Erklärung dafür lieferte die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae. Bei der Wahl 2013 wollten die Grünen als einzige Partei die Steuern erhöhen und seien von den Bürgern dafür abgestraft worden. Daher bleiben bei dieser Wahl alle Parteien so lange wie möglich flexibel und lehnen eine Steuererhöhung ab.

Mehr Steuereinnahmen als je zuvor – Tendenz steigend
Äußerst zufrieden mit der Steuer- und Finanzpolitik in der aktuellen Legislaturperiode ist der CDU-Politiker Dr. Michael Meister. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen betonte, dass es in den Jahren 2014 bis 2017 keine Neuverschuldung im Bundeshaushalt gab. Der Haushalt schrieb eine „schwarze Null“ ohne dabei die Steuern zu erhöhen. Trotzdem fließen derzeit mehr Steuereinnahmen als je zuvor. Im Jahr 2016 lagen diese bei insgesamt 705 Milliarden Euro. Die wesentlichen Treiber dafür sind die Einkommen- und Umsatzsteuer. „Deutschland hat definitiv kein Steuereinnahmeproblem“, so der Mannheimer Professor Dr. Christoph Spengel. „Ich würde es deshalb begrüßen, wenn wir Schulden zurückzahlen und so die nächste Generation entlasten.“ Diesem Ratschlag ist die aktuelle Bundesregierung bereits teilweise nachgekommen. Laut Dr. Michael Meister hat der Bund in der letzten Legislaturperiode immerhin 29 Milliarden Euro Schulden getilgt.

Bis zum Jahr 2021 sollen die Steuereinnahmen um weitere 147 Milliarden Euro auf insgesamt 852 Milliarden Euro steigen. Dr. Hermann Otto Solms von der FDP erinnerte daran, dass „Steuereinnahmen des Staates Steuerbelastungen für den Bürger sind.“ Der Staat habe die Bürger am Wirtschaftsaufschwung nicht beteiligt. Der Liberale fordert deshalb, dass ein Drittel der zusätzlichen Steuereinnahmen von rund 40 Milliarden Euro künftig an die Bürger gehen.

Familien sollen entlastet werden
Der Frage, ob höhere Einkommen- und Vermögensteuern eine Umverteilung in Deutschland bewirken, ging der Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel nach. Im internationalen Vergleich werden in Deutschland die hohen Einkommen relativ stark und die niedrigen Einkommen relativ gering belastet. Bei der Umverteilung durch Steuern und staatliche Transfers liegt Deutschland in der OECD hingegen auf einem Spitzenplatz. Deshalb sei eine Erhöhung der Einkommensteuern in Deutschland aktuell nicht gerechtfertigt. Dieser Einschätzung folgen die Parteien im Wesentlichen, jedenfalls für eine Gesamtsicht.

Generell gibt es einen Konsens darüber, die Familien steuerlich stärker zu entlasten. So will die SPD im Wahlkampf mit sozialer Gerechtigkeit punkten. „Wir Sozialdemokraten wollen die unteren und mittleren Einkommen entlasten und den Spitzensteuersatz erhöhen“, so der SPD-Politiker Lothar Binding. Allerdings hebt er hervor, dass Einkommensteuern über 40 Prozent aller Bürger nicht betreffen. Die Grünen betonen neben der Gerechtigkeit auch die Modernisierung des Landes. Sie wollen dafür den Grundfreibetrag erhöhen und so Familien entlasten sowie die Energie- und Stromsteuer reformieren.

Im Gegensatz zu den Einkommensteuern spielen die Unternehmensteuern bei der Bundestagswahl keine Rolle. Allein die FDP prescht hier mit Vorschlägen vor.

Größter Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands
Explizit wies Prof. Dr. Spengel noch einmal auf das Thema Steuerbetrug in Deutschland hin. Mit rund 23,5 Milliarden Euro pro Jahr entstehe der größte Schaden bei der Umsatzsteuer – vor allem durch Nicht- oder Falschdeklaration steuerpflichtiger Umsätze oder Karussellgeschäfte. Die Aktiengeschäfte (Cum/Cum und Cum/Ex) bezeichnet der Mannheimer Universitätsprofessor als größten Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands. Der geschätzte Steuerausfall aus Cum/Cum-Geschäften belief sich zwischen 2001 und 2016 auf 50 bis 80 Milliarden Euro. Bei den Cum-Ex-Geschäften waren dies von 2001 bis 2011 mindestens 10 Milliarden Euro. Darüber hinaus beträgt der Ausfall an Körperschaftsteuer laut OECD-Schätzungen 1,5 bis 4 Milliarden Euro pro Jahr.

Prof. Dr. Spengel bemängelte, wie sich der Staat beim Thema Steuerbetrug verhält. Einerseits gehe er vehement gegen die Verlagerung der Gewinne internationaler Unternehmen vor. Andererseits entstehe ein großer Schaden durch Betrug bei der Umsatzteuer und bei Aktiengeschäften. Die illegalen Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte bezeichnete die Grünen-Politikerin Kerstin Andreae sogar als organisierte Kriminalität, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen gelte. Ausgerechnet hier ermittle der Staat aber nicht konsequent genug. „Dies ist völlig unverständlich und nicht zu vermitteln“, kritisierte Prof. Dr. Spengel.

Steuergesetze einfacher gestalten
In seiner Abschlussrede bedankte sich Dr. Martin Eberhard, geschäftsführender Gesellschafter von FALK & Co, bei dem Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel und den Politikern Dr. Michael Meister (CDU), Lothar Binding (SPD), Kerstin Andreae (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Dr. Hermann Otto Solms (FDP) für die lebhafte Diskussion. Zudem appellierte er noch einmal ausdrücklich an die Politik, verständliche und handwerklich gute Steuergesetze, die einer Kontrolle durch das Bundesverfassungsgericht oder den EuGH auch standhalten, zu erstellen. Denn so könne die Politik für Klarheit bei Steuerzahlern, Beratern und den Finanzbehörden sorgen und viel Wohlwollen bei allen Beteiligten schaffen.

FALK & Co ist eine führende, unabhängige und mittelständische Wirtschaftsprüfungs-, Steuer- und Unternehmensberatungsgesellschaft in Deutschland. Seit 80 Jahren prüfen, beraten und gestalten die Mitarbeiter mit hoher Qualität zu mittelstandstauglichen Konditionen. Das Leistungsangebot umfasst Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Unternehmensberatung, Transaktionsberatung, Restrukturierungsberatung, IT-Beratung, Stiftungen & Non-Profit, Vermögensbetreuung, Outsourcing und International Services. Zu den Kunden zählen Unternehmen aller Branchen, aller Größen, regional, national und international. FALK & Co ist an den Standorten Heidelberg, Mannheim, Frankfurt am Main, Berlin, München, Osnabrück, Heppenheim, Speyer, Karlsruhe und Tauberbischofsheim vertreten. FALK & Co ist Mitglied von PRAXITY, der weltweit größten internationalen Allianz von mittelständischen Wirtschaftsprüfungskanzleien, als Grundlage für eine qualifizierte, grenzüberschreitende Beratungstätigkeit. Im Geschäftsjahr 2016 erwirtschaftete das Unternehmen mit 350 Mitarbeitern über 34 Millionen Euro Umsatz. Damit gehört FALK & Co zu den Top-20 der Branche.

Firmenkontakt
FALK & Co
WP StB Gerhard Meyer
Im Breitspiel 21
69126 Heidelberg
+49 (6221) 399-0
gerhard.meyer@falk-co.de
http://www.falk-co.de

Pressekontakt
Donner & Doria Public Relations GmbH
Peter Verclas
Gaisbergstraße 16
69115 Heidelberg
06221-58787-35
06221-58787-39
peter.verclas@donner-doria.de
http://www.donner-doria.de

Allgemein

Steuerliche Ermäßigung von Autogas bis Ende 2022 – PROGAS begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Steuerliche Ermäßigung von Autogas bis Ende 2022 - PROGAS begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Der alternative Kraftstoff Autogas findet eine hohe Akzeptanz seitens der Verbraucher. (Bildquelle: PROGAS)

Dortmund, 07. Juni 2017. Die steuerliche Ermäßigung von Autogas bleibt laut Beschluss des Deutschen Bundestages vom 02. Juni 2017 bis Ende 2022 bestehen. PROGAS GmbH & Co KG begrüßt ebenso wie der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) diese Entscheidung.

„Wir freuen uns, dass unser Engagement der vergangenen Jahre Früchte trägt. Auf unterschiedlichen Ebenen der Politik hat unser Unternehmen immer wieder die Bedeutung dieses besonders umweltschonenden Kraftstoffs angesprochen und für mehr Unterstützung und Beachtung geworben. Autogas leistet einen wichtigen Beitrag für ein Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehrssektor und findet zudem eine sehr hohe Akzeptanz seitens der Verbraucher“, sagt Christian Osthof, Marketingleiter von PROGAS. Das Dortmunder Unternehmen gehört mit 460 eigenen Tankstellen zu den führenden Autogasanbietern in Deutschland.

Ursprünglich sollte die steuerliche Ermäßigung von Autogas nach den Plänen des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble und dem Beschluss des Bundeskabinetts vorzeitig zum Jahr 2018 auslaufen. Ende März befürwortete der Bundesrat eine Fortführung der Steuervorteile bis Ende 2023. Die aktuelle Änderung des Energiesteuergesetzes sieht nun die steuerliche Ermäßigung von Autogas bis 2022 vor, diese soll allerdings ab 2019 schrittweise – pro Jahr um rund drei Cent je Liter – verringert werden.

Osthof ist wie der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr davon überzeugt, dass Autogas „auf Dauer“ der Alternativkraftstoff Nummer eins bleiben wird: „Autogas schont im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen erheblich die Umwelt und erfährt eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern.“ So verbrennt es nahezu rückstandsfrei und ist ungiftig, der Ausstoß an CO2 liegt zehn Prozent unter dem von Benzin, und Schadstoffe wie SO2, Ruß sowie andere Partikel treten praktisch nicht auf. Bei den Verbrauchern punktet Autogas aufgrund des günstigen Preises, der ausgereiften Technik und eines flächendeckenden Versorgungsnetzes mit bundesweit über 6.500 Tankstellen. Laut Kraftfahrtbundesamt (Stand 1. Januar 2017) rangiert die bundesweite Zahl der Autogas-Pkw mit 448.025 „um Längen“ vor denen der Hybrid- (165.408), Erdgas- (77.187) und Elektro-Fahrzeuge (34.022).

Das Handelsunternehmen PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland und selbst DVFG-Mitglied, vertreibt mit 300 Mitarbeitern die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1949, der Hauptsitz befindet sich in Dortmund. In Deutschland hat PROGAS ein flächendeckendes Vertriebsnetz errichtet.
www.progas.de

PROGAS gehört mit 300 Mitarbeitern zu den führenden Flüssiggasversorgern in Deutschland. In einem flächendeckenden Vertriebsnetz beliefert der Anbieter bundesweit private und gewerbliche Kunden sowie öffentliche Einrichtungen zuverlässig mit Flüssiggas nach DIN 51622.

Firmenkontakt
PROGAS GmbH & Co. KG
Christian Osthof
Westfalendamm 84-86
44141 Dortmund
02 31/54 98-0
christian.osthof@progas.de
http://www.progas.de

Pressekontakt
Zilla Medienagentur GmbH
Matthias Sassenberg
Kronprinzenstraße 72
44135 Dortmund
02 31/22 24 46 0
info@zilla.de
http://www.zilla.de

Allgemein

SK bietet neuen Online-Zugang rund um das Thema Gemeinnützigkeit

Neue Micro Site für gemeinnützige Einrichtungen mit Non-Profit Themen, News und entsprechender Beratung

SK bietet neuen Online-Zugang rund um das Thema Gemeinnützigkeit

www.sk-gemeinnuetzigkeit.de

Frankfurt am Main, den 24. Februar 2017 – www.sk-gemeinnuetzigkeit.de gibt einen verständlichen Überblick zum Thema Gemeinnützigkeit. Unter dem Motto: „Gemeinnützigkeit erhalten – Fördern bedeutet Chancen nutzen“, bietet die Micro Site eine transparente Online-Übersicht über eine breite Palette an Wissen in dieser Sache. Was ist bei der Gründung von gemeinnützigen Organisationen zu beachten? Wie sehen Steuererklärungen und Jahresabschlüsse für Non-Profit Organisationen aus? Welche Gesetze sind im Bereich der Gemeinnützigkeit zu beachten?

Interessierte erhalten praxisnahe Tipps sowie Einblicke in die Vorgaben vom Gesetzgeber in der Sache Non-Profit. Im Downloadbereich der Seite stehen weiterführende Informationen und nützliche Checklisten zur Verfügung. Aktuelles aus dem Gemeinnützigkeitsbereich rundet das Bild ab. Zukünftig werden auch kostenlose und besondere Veranstaltungen angeboten.

Non-Profit Organisationen nehmen in Deutschland unentbehrliche soziale, kulturelle und wissenschaftliche Aufgaben wahr. In Hinblick auf abnehmende öffentliche Haushalte, prägen sie darüber hinaus als Wirtschaftsfaktor das gesellschaftliche Leben. Die Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Frankfurt a. M. unterstützt seit mehr als 50 Jahren gemeinnützige Organisationen in Sachen Steuerrecht, Gesetzgebung und Wirtschaftlichkeit. Gerade die betriebswirtschaftliche und rechtliche Beratung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Um steuerliche Vorteile für Non-Profit Organisationen zu erhalten, bedarf es ständiger Aufmerksamkeit, denn der Status der Gemeinnützigkeit kann schnell gefährdet sein!

Parallel zum Start der neuen Micro Site bietet SK Interessierten einen kostenlosen unverbindlichen Ersttermin an, in dem Fragen zum Thema Gemeinnützigkeit beantwortet werden. Die Micro Site ist über sk-gemeinnuetzigkeit.de direkt zu erreichen sowie über die SK Webseite.

Die Prof. Dr. K. Schwantag Dr. P. Kraushaar GmbH ist eine modern aufgestellte Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für alle Bereiche der klassischen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Der Hauptsitz ist Frankfurt am Main. Als unabhängiges, partnerschaftlich geführtes Unternehmen in der BPG Gruppe – einer großen unabhängigen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mit 10 Standorten in Deutschland sowie Tochtergesellschaften im Ausland – betreut SK Mandanten im nationalen und internationalen Bereich. Das Frankfurter Team ist spezialisiert auf die klassische Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung von mittelständischen und international tätigen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen sowie Privatpersonen im Raum Frankfurt – darüber hinaus deutschlandweit sowie international innerhalb des weltweiten Beraternetzwerkes Leading Edge Alliance. SK berät in allen steuerlichen, gesellschaftsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Zu den Mandanten zählen Familienunternehmen, international tätige Mittelständler, Gewerbetreibende, Freiberufler, Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen. Das Dienstleistungsspektrum umfasst neben der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung auch die Finanzbuchführung und die Lohnbuchhaltung sowie betriebswirtschaftliche-, Insolvenz- und Sanierungsberatung.

Firmenkontakt
Prof. Dr. K. Schwantag · Dr. P. Kraushaar GmbH
Ruth Glaeske
Zeilweg 42
60439 Frankfurt am Main
+49 (0)69 97 12 31-0
info@sk-wpg.de
http://www.sk-wpg.de

Pressekontakt
Prof. Dr. K. Schwantag · Dr. P. Kraushaar GmbH
Katrin Scheid
Zeilweg 42
60439 Frankfurt am Main
+49 (0)69 97 12 31-0
k.scheid@sk-wpg.de
http://www.sk-wpg.de/home/

Allgemein

ARAG Verbrauchertipps

Diesel-Diebstahl/Testament/Arbeitszimmer

Diesel-Diebstahl mit Folgen
In Zeiten, in denen Tanken schon fast Luxus ist, ist der Diebstahl von Kraftstoff keine Seltenheit. Doch wer kommt für die Reinigung von ausgelaufenem Diesel auf, wenn die Diebe unachtsam vorgehen und Kraftstoff verschütten? In einem konkreten Fall haten die dreisten Diebe Diesel aus einem ordentlich geparkten Lastwagen eines Fahrschulinhabers abgezapft. Eine größere Menge lief jedoch daneben. Die Behörde ließ daraufhin die Gehwegplatten hochnehmen und den darunter liegenden Boden entsorgen, um so eine Wassergefährung durch Kontamination zu verhindern. Die Rechnung sollte der Lastwagenbesitzer zahlen. Der aber weigerte sich. Zu Recht, wie die ARAG Exerten bestätigen. Denn der Mann hatte sein Fahrzeug ordnungsgemäß abgestellt, so dass vom Lastwagen selbst keine Gefahr ausging. Und für die wasserrechtliche Gefahr durch den ausgelaufenen Dieselkraftstoff ist nicht der Halter verantwortlich, sondern die Diebe (Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Az.: 13 LB 143/16).

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

Testament nicht per E-Mail widerrufen
ARAG Experten weisen darauf hin, dass Erblasser ein Testament nicht einfach per E-Mail widerrufen können. Zwar ist es grundsätzlich möglich, seinen letzten Willen rückgängig zu machen. Das muss dann allerdings in der gleichen Form geschehen, wie das Erstellen des Testamentes – also entweder notariell oder eigenhändig. Und da eine eMail nun mal kein eigenhändig geschriebenes Dokument ist, ist ein solcher elektronischer Widerruf nicht wirksam (Kammergericht Berlin, Az.: 6 W 64/15).

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/ehe-und-familie/

Auch zwei Arbeitszimmer steuerlich absetzbar?
Nach Auskunft der ARAG Experten können Arbeitnehmer, denen vom Chef kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird, Aufwendungen für das heimische Büro von der Steuer absetzen. Die Höchstgrenze dafür liegt in der Regel bei 1.250 Euro. Bildet das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit, gibt es keine Höchstgrenze. Dann können sogar sämtliche Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Zwei heimische Büros können wiederum nicht angerechnet werden. Zum einen nutzt der Steuerpflichtige niemals beide gleichzeitig und zum anderen ist der Höchstbetrag personen- und objektbezogen. Er kann daher grundsätzlich nur einmal im Jahr gewährt werden (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Az.: 2 K 1595/13, nicht rechtskräftig).

Mehr zum Thema unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

Firmenkontakt
ARAG SE
Brigitta Mehring
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
0211-963 2560
0211-963 2025
brigitta.mehring@arag.de
http://www.ARAG.de

Pressekontakt
redaktion neunundzwanzig
Thomas Heidorn
Lindenstraße 14
50674 Köln
0221-92428215
thomas@redaktionneunundzwanzig.de
http://www.ARAG.de

Allgemein

Malta: Erste Wahl als Flaggenstaat für Yachten in der EU

Malta ist der derzeit größte Yacht-Flaggenstaat in der EU mit umfassendem Angebot

Malta: Erste Wahl als Flaggenstaat für Yachten in der EU

Frankfurt, 20. Februar 2017

Wer sich mit der Yachtindustrie und denjenigen beschäftigt, die Yachten bauen, kaufen und betreiben oder Dienstleistungen rund um Yachten anbieten, tut gut daran, erst einmal die Besonderheiten und Funktion dieses maritimen Marktes zu verstehen, der mit keinem anderen vergleichbar ist.

Der globale Yacht-Markt stellt eine Nische mit durchaus beachtlichen Zahlen dar, in der viele Menschen ihren Arbeitsplatz finden:

Alleine in der EU arbeiten etwa 300.000 Menschen in rund 32.000 vorwiegend mittelständischen Unternehmen der Boots- und Yachtindustrie und erwirtschaften einen Umsatz von über 22 Mrd. EUR. p.a.. Rund 36 Millionen Menschen in der EU genießen den Wassersport und vielseitige Aktivitäten rund um kleine und große Boote.

Schaut man auf den Markt der Großyachten, so sind weltweit über 10.000 Yachten von über 24 m registriert, die Hälfte davon Yachten über 30 m, gebaut von über 1000 Werften weltweit, die sich auf den Bau von Superyachten spezialisiert haben. Aktuell bauen 122 Werften an 755 größeren Yacht-Projekten im Auftragsstatus.

Die führenden Produzentenländer im Yachtmarkt sind Italien, Holland und die Türkei, gefolgt von England, Frankreich und Spanien, die zusammen gut 80% des Marktes abdecken. Alleine in UK arbeiten 60.000 Menschen in der Yachtbranche und erwirtschaften ca. 3 Mrd. EUR Umsatz p.a., wobei knapp 30% der Produkte in der EU ausgeliefert werden.

Genauso Interessant sind die globalen Daten des wachsenden Chartermarktes weltweit. Alleine in den USA sprechen wir von rund 40 Mrd. US$ Umsatz p.a., was viele Eigner gerade in Charteryachten als Geschäftskonzept investieren lässt.

Der Bau einer größeren Yacht dauert bis zu vier Jahre und unterliegt bis zum Stapellauf einer Fülle von technischen und rechtlichen Anforderungen. Mit der Fertigstellung und dem Betrieb der Yacht beginnt das eigentliche Abenteuer, „denn große Yachten sind kostenintensive, komplexe schwimmende Staatsgebiet-Unternehmen in sich dynamisch ändernden Rechts- und Steuersystemen, die nicht einfach zu handhaben sind“, so der Wirtschaftsanwalt Prof Dr. Christoph Ph. Schließmann, dessen Spezialgebiet das Yachtrecht ist.

Dies ist vor allem der Grund, warum bereits vor der Inbetriebnahme sehr gut überlegt werden muss, wo und wie die Yacht registriert und welchem Nutzungskonzept sie folgen soll, damit bei den „costs of lifetime ownership“ keine wirtschaftlichen Risiken entstehen.

„Es gibt eine Reihe grundsätzlicher Konstrukte, eine Yacht – schauen wir einmal auf die EU – rechtlich und steuerlich legal zu kaufen und betreiben, die bereits vom Kern her für viele Kosten die Weichen stellen“, erläutert Christoph Schließmann:

1.Kommerziell

Der wachsende Chartermarkt lockt immer mehr Investoren an, die Yachten betreiben und professionell vermieten. Dafür werden meist Reedereigesellschaften gegründet, die die Yacht kaufen, betreiben und vermarkten. Hierfür ist professionelles Know how erforderlich, das die Gesellschaften meist mit eigenem Personal oder durch zugekaufte Dienstleistungen sicherstellen. Die Reedereigesellschaften verwalten die Yacht, heuern die Crews für die Yacht an, sorgen für alle Produkte und Leistungen rund um den Yachtbetrieb und sichern die laufende Wartung, Reparaturen und ggf. das Refit.

Steuerlich hat eine kommerzielle Yacht den Vorteil, dass für sie als gewerblich genutztes Anlagegut die bezahlte EU-Umsatzsteuer als Vorsteuer abgezogen werden kann, dafür jede Charterleistung am Ort des Beginns der Charter mit Umsatzsteuer belegt ist.

Ein Investor, der die Yacht auch einmal privat nutzen möchte, chartert die Yacht zum marktüblichen Preis bei der Betriebsgesellschaft und zahlt darauf die im Charterland anfallende Umsatzsteuer, die die Reedereigesellschaft dort deklarieren und an den Staat abführen muss.

2.Privat

Im privaten Betrieb einer Yacht gilt ebenso die Möglichkeit die Yacht direkt im Eigentum zu halten, oder bei großen Yachten mit Personal in einer Yacht-Holding:

Yachten die Nicht-EU-Bürgern oder Nicht-EU-Betreibergellschaften ohne EU Anteilseigner gehören, können für 18 Monate im sog. „vorübergehenden Import“ einfuhr-umsatzsteuerfrei fahren und müssen danach die EU verlassen.

Yachten, die EU-Bürgern oder EU-Betreibergesellschaften mit EU Anteilseignern gehören, können nur EU umsatzversteuert in der EU betrieben werden.

Hierbei gilt der Grundsatz: Die Umsatzsteuer fällt in dem EU-Staat an, wo die Lieferung eines Gutes erfolgt und der Käufer die Verfügungsgewalt über das Gut erhält. Entscheidend ist also das Ziellieferland, in dem die Yacht an den Käufer ausgeliefert wird. Eine in Italien gebaute Yacht, die einen Heimathafen z.B. in Malta hat, wird von Italien nach Malta geliefert und dort zoll- und steuerrechtlich nach den Regeln der EU abgewickelt. Die Steuer fällt in Malta an; die Yacht gilt damit in der ganzen EU als ordnungsgemäß versteuert. Die meisten rund ums Mittelmeer gebauten Yachten, die in der EU verbleiben, werden auch im Mittelmeerraum betrieben. Es wäre sachlich und rechtlich abwegig zu fragen, warum eine solche Yacht nicht in Deutschland mit 19% versteuert würde, denn dazu müsste sie physisch nach Deutschland. Die Kosten, eine große Yacht ums spanische Festland herum z.B. nach Hamburg fahren, um sie dort zollrechtlich abgefertigt und versteuert wieder zurück in südliche Mittelmeer zu fahren, würde jede Form von Wirtschaftlichkeit sprengen.

Malta nimmt in der Yacht-Industrie in der EU im kommerziellen, wie auch privaten Bereich eine besondere Rolle ein, denn der alte Seefahrerstaat wartet mit umfassenden Leistungsangeboten für unter Malta Flagge registrierte Yachten auf und ist aufgrund hoher Compliance und politischer wie rechtlicher Sicherheit bei Finanzinstituten sehr anerkannt, denen an der sicheren Eintragung von z.B. Schiffshypotheken gelegen ist. Der internationale Rechtsverkehr ist transparent und zuverlässig. Der Malta Yacht Code ist eine hohe Sicherheitsanforderungen für die Qualität und Sicherheit von unter Malta Flagge betriebenen Yachten. „Wir erleben seit vielen Jahren der Zusammenarbeit mit Behörden in Malta, dass z.T. sogar höhere Anforderungen an die Offenlegung von Aktivitäten und allen Handelnden gestellt werden, als in vielen altetablierten EU-Staaten. Malta legt sehr viel Wert auf Transparenz. Jede Investition wird genau geprüft“, betont Christoph Schließmann. Eine ganze Industrie hat sich in Malta darauf spezialisiert, jede erdenklich technische wie auch dienstleistungsbasierte Leistung rund um Yachten anzubieten.

Malta hat einige besondere, völlig EU-konforme eigene steuerliche Angebote für Yachtbetreiber, die auf genauer Kenntnis der Branche und deren Gewohnheuten und Anforderungen fußt. Dabei handelt es sich weder um Steuersparmodelle noch -Tricksereien, sondern unter Anwendung klarer rechtlicher Sachverhalte eigens für den Yachtbetrieb gestaltete wirtschaftlich attraktive Lösungen. So können Yachten dort die ersten Betriebsjahre über ein spezielles Leasing finanziert werden, wobei die Umsatzsteuer für die Leasingraten des Leasingnehmers sich nach Yachtgröße gestaffelt an den statistischen Nutzungsquoten on- und offshore orientiert. Je größer die Yacht, je häufiger ist sie im umsatzsteuerlich freien Hochsee-Gebiet unterwegs, was die Umsatzsteuer auf die Leasingraten im Mix sehr attraktiv macht. Leasinggeber können Leasinggesellschaften von Banken, wie auch spezielle gegründete Leasingunternehmen sein. Ein Investor hat die Möglichkeit dann nach bis zu drei Jahren die Yacht zu einem Restwert aus dem Leasingbetrieb herauszukaufen und zahlt auf den Kaufpreis die volle MwSt. in Malta, derzeit 18%. „Während das Malta-Leasing in Malta ein rechtlich fixes Produkt ist, hängen seine legale Nutzung und der Zugang durch Nicht-Malta-EU-Bürger von einer genauen Prüfung und Gestaltung aus Sicht des steuerlichen Wohnsitzstaates des Nutzers ab. Hier bestehen innerhalb der EU beträchtliche Unterschiede und es sind eine Fülle nationaler und internationaler steuerrechtlicher Regelungen insbesondere zwischenstaatlich zu beachten“, so Christoph Schließmann.

Bei richtiger Gestaltung ist die Nutzung des Malta-Lease allseits legal. Auch Italien und Frankreich bieten solche Modelle.

„Der EUGH selbst hat in Grundsatzentscheidungen betont, dass jede EU Person im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten das Recht und Gebot hat, das für sie günstigste steuerliche Angebot zu wählen“ betont Christoph Schließmann, „Malta-Registrierungen und Versteuerungen von Yachten sind kein Steuer-Trick, sondern legale EU-konforme Angebote eines EU Staates im Rahmen seiner Steuerautonomie der derzeit auch den Vorsitz in der EU-Kommission hat and die Yachtbranche.“

3.Hybrid

Bei einigen Offshore-Flaggen üblich, bieten nun auch EU Staaten, auch z.B. Malta, seit Kurzem sog. „Hybrid“ Register-Lösungen unter ihrer Flagge an. Mit dieser Regelung kann eine Yacht sowohl kommerziell als auch privat betrieben werden. Ist die Yacht privat EU versteuert, so ist die private Nutzung steuerlich ohne weitere Kosten, wir sie kommerziell verchartert, unterliegen die Chartereinnahmen im Land der Charter der Umsatzsteuer und bei Gewinn der Einkommen oder Unternehmenssteuer, je nachdem wird er Betreiber der Yacht ist.

Wie betont ist eine größere Yacht – egal ob privat oder kommerziell betrieben – ein schwimmendes Unternehmen mit Personal und muss aktiv gemanagt werden. Jedem Unternehmen steht das Recht zu, seinen Betrieb im Rahmen der Gesetze so effizient und wirtschaftlich wie möglich zu gestalten. Dazu gehört im Rahmen der EU-Niederlassungsfreiheit auch der Betrieb unter der für den jeweiligen Nutzungszweck und -raum beste Flagge unter Nutzung deren Angebote. Die besten und meistgenutzen Flaggen sind in der EU sind UK, Malta, Madeira, Frankreich, Italian, Zypern, Monaco.

Wer dem Yachtbetrieb diese Wahlfreiheit absprechen will, nur weil es sich um das sozialpolitisch für manchen weniger fassbare Thema „Yacht“ handelt, begeht einen schweren Fehler. Genau solche Stimmen würden wahrscheinlich einem Kroaten, der in Deutschland eine Segelyacht kauft, dort übernimmt, sie mit 19% ordnungsgemäß versteuert und dann nach Kroatien überführt, kaum Steuertricksereien unterstellen, weil er dafür keine 25% in seinem Land zahlt, denn es zählt das Land der Übernahme. Dieselben Stimmen können dann kaum glaubwürdig korrekt behaupten, es sei falsch in Deutschland keine 19% auf eine Yacht zu zahlen, die in Italien gebaut und im Südmittelmeer genutzt eben gesetzlich dort und nicht in Deutschland versteuert werden muss, weil die Yacht nie nach Deutschland kommt. Solch politisch gefärbtes Anliegen ist rein rechtlich bereits nicht korrekt.
Die Yachtindustrie schafft viele Arbeitsplätze und bietet auch weniger qualifiziertem Personal Beschäftigung und Lohn. Jede bezahlte Yacht trägt dazu bei. Dass diese möglichst wirtschaftlich gekauft und betrieben wird gehört zu den Rechten eines jeden, denn kaum jemand will für die Güter seines Bedarfs mehr zahlen als nötig. An Malta führt im Yacht-Bereich bei korrekter Gestaltung kein Weg vorbei. Alle anderen Darstellungen sind schlicht falsch.

CPS Schließmann Wirtschaftsanwälte mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 1994 vom Inhaber Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann gegründet und zählt heute zu den führenden Kanzleien in der (Super) Yacht-Branche in der EU. Die Kanzlei ist grundsätzlich auf internationales Wirtschaftsrecht spezialisiert und gerade in jüngster Zeit mehrfach international ausgezeichnet worden, so Winner of the 2015, 2015 und 2017 Corporate Intl Magazine Legal Award: „Yacht Law – Law Firm of the Year in Germany“ und 2017 „International Contract Law – Law Firm of the Year in Germany“ oder Winner of the 2014/15 and 2016 ACQ5 Law Awards and ACQ5 Global Awards in six categories.

Christoph Schließmann ist Fachanwalt für int. Wirtschaftsrecht, lehrte über 16 Jahren in St. Gallen Strategische Unternehmensführung und Leadership, heute an der Universität Salzburg. Er ist Publizist von Fachaufsätzen, Kolumnen und mittlerweile 10 Fachbüchern. Als leidenschaftlicher Skipper überträgt Christoph Schließmann sein Wissen und seine Erfahrungen auf die Besonderheiten der internationalen Yacht-Branche, die er seit vielen Jahren kennt. Daraus hat sich ein Spezialangebot für Hersteller und Eigner von privaten oder kommerziellen (Super) Yachten entwickelt: Über viele Jahre hat er ein internationales Netzwerk mit Partnerkanzleien und Dienstleistern in der EU aufgebaut, um Yacht-Herstellern und -Eignern ein Full-Service-Konzept vom Bau/Erwerb über den Betrieb bis zur Außerbetriebnahme oder Verkauf einer Yacht anbieten zu können.

Kontakt
Der-Yacht-Anwalt
Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann
Hansaallee 22
60322 Frankfurt am Main
069/663779-0
mail@der-yacht-anwalt.de
http://www.der-yacht-anwalt.de

Allgemein

Schöner Wohnen mit Steuervorteil

Die Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. – informiert:

Ein frischer Anstrich fürs Wohnzimmer, ein modernes Bad oder eine neue Terrasse: Der Frühling kommt und macht Lust auf Veränderung! Wer sein Heim verschönern möchte, der kann mit Unterstützung des Finanzamts rechnen. Vorausgesetzt, er legt nicht selbst Hand an, sondern lässt die Arbeiten von einem Handwerker ausführen. Denn Materialkosten wie Farbe, Armaturen und Fliesen werden nicht begünstigt, dafür jedoch die Arbeitsleistung des Handwerkers, seine Fahrtkosten und eventuelle Aufwendungen für notwendige Geräte.

Spannend ist: Steuervorteile gelten nicht nur für Eigentümer, die eine Immobilie selbst nutzen, sondern auch für Mieter. „Egal, ob größere Sanierungsmaßnahme oder kleinere Schönheitsreparaturen, die Handwerkerleistungen sind direkt von der Steuerschuld abziehbar“, erläutert Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.), das interessante Steuerplus: Bis zu 6000 Euro pro Jahr können geltend gemacht werden. 20 Prozent davon, also maximal 1.200 Euro jährlich, kann der Steuerzahler dabei gut machen. „Es lohnt sich also, alle Handwerkerrechnungen übers Jahr hinweg zu sammeln.“

Bezahlung per Überweisung
„Die Liste der begünstigten Aufwendungen ist deutlich länger als viele wissen“, unterstreicht der Lohi-Steuerexperte. Sie reiche von kleineren Ausbesserungsarbeiten bis zur kompletten Gartengestaltung, vom Austausch von Bodenbelägen bis zur Montage einer neuen Küche. Selbst das Stimmen eines Klaviers oder die Reparatur einer Waschmaschine falle unter die vom Finanzamt anerkannten Handwerkerleistungen. „Bei der Wahl eines Auftragnehmers ist jeder frei, der beauftragte Handwerker muss nicht zwingend ein in der sogenannten Handwerksrolle eingetragener Handwerksbetrieb sein“, so Robert Dottl. Wichtig sei jedoch, dass in der Rechnung Arbeits- und Fahrtkosten ebenso wie eventuelle Gerätestunden gesondert ausgewiesen werden. Zudem sollte, wer von Steuervorteilen profitieren möchte, nicht bar bezahlen: Nur eine per Überweisung beglichene Rechnung kann beim Finanzamt eingereicht werden! Noch etwas gilt es zu beachten: Das Finanzamt begünstigt nur Arbeiten, die in der Wohnung, im Haus oder im direkten Hausumfeld entstanden sind. Nimmt ein Handwerker beispielsweise die kaputte Waschmaschine oder das beschädigte Gartentor mit, um sie in seiner Werkstatt zu reparieren, lehnt das Finanzamt die Aufwendungen dafür ab. Die Lohi ist jedoch der Auffassung, dass auch Arbeitslöhne begünstigt sind, die auf Arbeiten in der Werkstatt entfallen, vorausgesetzt der Handwerker wird zusätzlich auch im Haushalt selbst noch tätig.

Ein weiterer Tipp vom Lohi-Steuerexperten: Überschreiten die in einem Jahr angehäuften Handwerkerrechnungen die erlaubte Obergrenze, sollten Steuerzahler genau überlegen, ob sich nicht einzelne Posten auch als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ absetzen lassen.

Mehr Infos gibt es in den Beratungsstellen der Lohi und unter www.lohi.de

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Kontakt
Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.)
Gudrun Steinbach
Riesstraße 17
80992 München
089 27813113
g.steinbach@lohi.de
http://www.lohi.de