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„Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison“ – Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Wie sich Spaziergänger, Hobbygärtner & Co. schützen können

"Frühlingstemperaturen eröffnen die Zeckensaison" - Saisonale Verbraucherinformation der DKV

Bei einem Waldspaziergang können Zecken im Unterholz lauern.
Quelle: ERGO Group

Wenn die Temperaturen wieder milder werden, zieht es nicht nur wintermüde Couch-Potatoes in die Natur: Auch Zecken werden wieder aktiv und warten in Büschen und auf Gräsern auf einen Wirt. Wo die Zeckengefahr besonders hoch ist, welche Krankheiten sie übertragen und wie sich Spaziergänger und Co. vor den Parasiten schützen können, weiß Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wann und wo treten Zecken auf?

Zecken sind Parasiten und gehören zu den Spinnentieren. Sie ernähren sich vom Blut ihres Wirts, an dem sie sich mit Krallen und Haftkissen festhalten. Umgangssprachlich ist dann häufig von einem Zeckenbiss die Rede, Experten sprechen jedoch von einem Stich. Zeckensaison ist von Frühjahr bis Spätherbst. Doch schon ein paar aufeinanderfolgende Tage mit einer Mindesttemperatur von sieben Grad reichen aus, um die Parasiten aus ihren Winterverstecken zu locken. „Die Wahrscheinlichkeit, dass sie um diese Zeit zustechen, ist zwar gering, da die Temperaturen noch keine kurzen Hosen und T-Shirts zulassen. Dennoch ist es ratsam, sich nach einem Spaziergang oder der Gartenarbeit auf Zecken zu untersuchen“, rät Dr. Reuter. Zecken sind vor allem an Orten mit hoher Luftfeuchtigkeit aktiv, etwa in Wäldern. Doch auch auf schattigen Wiesen, an Waldrändern oder einzelnen Baumgruppen sowie in Büschen, Gärten oder an Bächen sind sie anzutreffen. Übrigens: Dass Zecken von Bäumen fallen, stimmt nicht. Sie bewegen sich meist in hohem Gras oder im Unterholz.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Der Zeckenstich selbst ist nicht gefährlich. Allerdings kann die Zecke damit verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Zu den häufigsten zählt die Lyme-Borreliose. In ganz Deutschland können Zecken mit den Borreliose-Bakterien infiziert sein. Die Ansteckungsgefahr ist daher in der ganzen Bundesrepublik gleich hoch. Ein erstes Anzeichen für Borreliose ist eine Hautrötung, die sogenannte Wanderröte. Typischerweise ist sie ringförmig und hat einen blasseren Farbton in der Mitte. Sie kann aber auch großflächig oder streifenförmig sein. Häufig ist die Haut an dieser Stelle wärmer. Die Rötung kann noch bis zu mehreren Wochen nach einem Stich auftreten. Dazu können weitere Symptome wie Fieber, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Müdigkeit kommen. In sehr seltenen Fällen kann die Hautinfektion durch Borrelien zu einer Infektion des ganzen Körpers fortschreiten und dann zu Schäden an Nerven, Gelenken und Herz führen. Einen wirksamen Impfschutz dagegen gibt es bisher nicht. Außerdem können Zecken die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Dabei handelt es sich um eine Viruserkrankung, die das Nervensystem angreift. Im Gegensatz zur Borreliose ist das Virus nur in Teilen Deutschlands verbreitet. Auf seiner Internetseite informiert das Robert-Koch-Institut (RKI) darüber, wo diese Gebiete liegen. Die ersten Symptome sind ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen. In besonders schweren Fällen kann die Krankheit sogar zu Nerven- und Hirnhautentzündungen führen. Das Infektionsrisiko ist allerdings relativ gering. Dennoch empfiehlt das RKI Menschen aus Risikogebieten eine Schutzimpfung.

Effektiver Schutz gegen Zecken

Wer in der Natur unterwegs ist, sollte möglichst auf festen Wegen bleiben und Unterholz sowie hohes Gras meiden. Lange Hosen und Oberteile sowie geschlossene Schuhe schützen die Haut zusätzlich vor Zeckenstichen. Der DKV Experte empfiehlt außerdem, vor allem bei längeren Wanderungen, die Hose in die Socken zu stecken. Auch Mückenschutzsprays, beispielsweise mit den Wirkstoffen Icaridin oder DEET, auf Haut und Kleidung können vor den kleinen Blutsaugern schützen. Kehren Spaziergänger nach einem Wald- oder Wiesenbesuch zurück, sollten sie sich unbedingt nach Zecken absuchen. „Neben den für Zecken leicht erreichbaren Füßen, Waden oder Kniekehlen ist das Augenmerk auch auf Haaransatz, Ohren, Hals, Achseln, Ellenbeuge und Bauchnabel zu richten“, so der Gesundheitsexperte. „An diesen Stellen stechen die Parasiten besonders gern. Denn hier ist die Gefahr, entdeckt zu werden, vergleichsweise klein“, weiß der Gesundheitsexperte. Haben die Zecken einen Wirt gefunden, suchen sie oft noch einige Zeit nach einer geeigneten Einstichstelle. Wer sich direkt nach einem Aufenthalt in der Natur absucht, hat daher gute Chancen, einen Stich noch zu verhindern. Auch bei Arbeiten im heimischen Garten sind die genannten Vorsichtsmaßnahmen sinnvoll.

Zeckenstich – was tun?

Wer eine bereits festsitzende Zecke bei sich entdeckt, sollte sie sofort entfernen. Das kann unter Umständen eine Borreliose-Infektion verhindern, denn die Zecke überträgt diese Krankheit erst nach ein bis zwei Tagen auf den Menschen. Der Betroffene sollte die Zecke mit einer Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange so nah wie möglich an der Haut greifen und mit einem vorsichtigen und gleichmäßigen Zug senkrecht hinausziehen. Ein Herausdrehen der Zecke ist nicht ratsam, denn dabei können sehr leicht Teile des Parasiten abreißen. Anschließend die Wunde gründlich säubern und desinfizieren. Um Entzündungen oder Infektionen zu vermeiden, den Parasiten auf keinen Fall zerquetschen. „Tritt nach einigen Tagen eine Hautrötung an der Stelle auf, ist ein Besuch beim Arzt notwendig“, so Reuter. Stellt dieser eine Borreliose fest, ist eine Behandlung mit Antibiotikum unumgänglich. Klagen Betroffene nach einigen Tagen über grippeähnliche Symptome einschließlich Fieber, kann es sich um eine FSME-Infektion handeln. Dann ist ebenfalls ein Besuch beim Arzt erforderlich.
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Experteninterview: Mückenstiche – Alles andere als harmlos!

Experteninterview: Mückenstiche - Alles andere als harmlos!

(Mynewsdesk) Fast jeder wurde in seinem Leben schon einmal von einer Mücke gestochen – begleitet von lästigem Jucken und einer leichten Schwellung. Doch es gibt auch Menschen, die äußerst empfindlich auf Mückenstiche reagieren. Ein Stich kann weitreichende Folgen haben. Frau Dr. Stefanie Kohlmorgen, Dermatologin aus Köln, beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.

Was passiert eigentlich bei einem Mückenstich?
Die weibliche Stechmücke benötigt unser Blut, um sich fortpflanzen zu können. Beim Stich injiziert sie mit ihrem Speichel Sekrete, die das Blutsaugen erleichtern und die Haut betäuben. In Sekundenschnelle kann sie so das Blut in ihren Körper aufnehmen.

Und wie reagiert unser Körper darauf?
Zunächst bleibt der Stich unbemerkt. Aber schon bald versucht das Immunsystem unseres Körpers die körperfremden Stoffe aus dem Speichel der Mücke zu bekämpfen. Dies geschieht durch die Ausschüttung von Histamin, einem Gewebshormon. Es folgen dann lokale Reaktionen an der Einstichstelle, wie Juckreiz, Quaddelbildung, Rötung und auch Überwärmung. In manchen Fällen kann es sogar zu ernsthafteren gesundheitlichen Problemen kommen.

Wann werden Mückenstiche bedenklich für die Gesundheit?
Kratzt man einen Mückenstich auf, können Bakterien in die Wunde gelangen und eine Entzündung hervorrufen. In schwereren Fällen kann es so zu einer Wundrose mit Blutvergiftung kommen.
Außerdem kann es passieren, dass der Körper besonders stark auf die Speichelsekrete reagiert und es so zu einer ausgeprägteren allergischen Reaktion kommt. Diese äußert sich durch eine besonders starke Rötung, Überwärmung und Schwellung um die Einstichstelle. In seltenen Fällen treten sogar Kreislaufprobleme auf, bei denen eine Erhöhung der Herzfrequenz sowie heftiger Blutdruckabfall, Luftnot, Schwindel sowie Erbrechen die Folgen sein können.

Wie sieht die Situation in Ihrer Praxis aus, konnten Sie eine Zunahme an Patienten mit Mückenstichproblemen beobachten?
Im Sommer kommen häufig Patienten aufgrund von Beschwerden durch Mückenstiche in meine Praxis. Die Anzahl schwankt von Jahr zu Jahr, da dies auch mit der Zahl an Mücken in Zusammenhang steht. Tendenziell werden es aber immer mehr, da die Winter oft milde verlaufen und die Mücken sich besser vermehren können.

Kann man sagen, welche Personen besonders gefährdet sind, starke Reaktionen auf Mückenstiche zu entwickeln?
Man kann nicht vorhersagen, welche Personen besonders stark reagieren. Gefährdeter für Infektionen nach Aufkratzen der Stiche sind Personen mit geschwächtem Immunsystem.

Was empfehlen Sie Ihren Patienten?
Am besten ist es, wenn man vorausschauend handelt und so gut es geht vermeidet, gestochen zu werden. Neben langer, heller Kleidung empfehle ich Mückenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut. Diese überdecken den Eigengeruch der Haut und sorgen so dafür, dass man nicht mehr als Opfer erkannt wird. Der Wirkstoff Icaridin hat sich hier als besonders wirksam und dennoch sanft zu Haut und Textilien erwiesen. Beispielsweise die Produktserie Jungle Formula by AZARON® aus der Apotheke bietet durch verschiedene Produkte eine gute Auswahl.

Was muss man bei Reisen in ferne Länder beachten?
In anderen Ländern können Mücken Krankheiten übertragen, wie z.B. Malaria, Dengue-Fieber, Leishmaniose, Flussblindheit oder Gelbfieber. Vor einer Reise in ferne Länder sollte man sich immer gut über die jeweiligen Infektionskrankheiten erkundigen. Viele Ärzte bieten reisemedizinische Beratungen an. In Risiko-Gebieten sollte man sich nachts mit einer Kombination aus einem Moskitonetz und Mückenschutzmittel schützen.

Warum nehmen die gesundheitlichen Reaktionen auf Mückenstiche hierzulande zu?
Durch die Globalisierung und die klimatischen Veränderungen, wagen sich immer mehr ausländische Mückenarten in unsere Breitengrade. Beispielsweise asiatische Mücken wie die Tigermücke oder die Buschmücke. Diese Mücken können nicht nur Krankheitserreger übertragen, sondern haben auch eine andere Zusammensetzung des Speichels, die für unser Immunsystem unbekannt sind. Diese kann zu stärkeren Hautreaktionen führen. Einige Experten vermuten außerdem, dass Insektizide im Speichel der Mücken eine stärkere Rolle bei allergischen Reaktionen spielen könnten.

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

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Wespensaison: Verschmierte Kindermünder sofort abwischen

R+V-Infocenter: Nicht nach den Insekten schlagen – Stiche kühlen

Wespensaison: Verschmierte Kindermünder sofort abwischen

Wespensaison: Verschmierte Kindermünder sofort abwischen

Kaum steht das Essen auf dem Tisch, schon kommen die ungebetenen Gäste: Wespen stürzen sich im Spätsommer auf Eis, Kuchen oder Gegrilltes. Wer jetzt mit Kindern draußen isst, sollte ihnen deshalb gleich nach der Mahlzeit Mund und Hände feucht abwischen und Nahrungsreste entfernen – denn das kann Wespen anlocken. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam.

Kinder können das Verhalten der gelb-schwarzen Insekten oft nicht einschätzen und schlagen nach ihnen. Das macht die Tiere aggressiv – und sie stechen schnell zu. Umkreist eine Wespe ein Kind, können Eltern sie sanft wegschieben oder mit Kind auf dem Arm Zickzack laufen. Weitere Vorbeugungsmaßnahmen: Essen und Getränke abdecken, Wasser statt Limo anbieten, Reste sofort wegräumen. Nach einem Stich sollten Eltern die betroffene Stellen sofort kühlen. „Wenn sehr starke Reaktionen zu sehen sind oder Atmungs- und Kreislaufprobleme auftreten, sollten Eltern sofort einen Notarzt rufen. Dasselbe gilt bei Stichen in Mund oder Hals“, sagt R+V-Experte Dr. Ostendorf. Sein Erste-Hilfe-Tipp: Das Kind nach einem Stich in den Mund Eiswürfel lutschen lassen.

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