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Arup entwickelt neuartiges System für Straßenbrücken in modularer Bauweise

Die Vorfertigung der Brückenmodule reduziert die Bauzeit vor Ort und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen von zwölf Monate auf sechzehn Wochen – bei optimaler Vorbereitung einschließlich Straßenanschlussarbeiten.

Arup entwickelt neuartiges System für Straßenbrücken in modularer Bauweise

Neues System für Straßenbrücken in modularer Bauweise (Bildquelle: Arup)

Berlin/Werne, 11. Oktober 2018 – Das internationale Planungs- und Beratungsbüro Arup hat im Auftrag des Landesbetriebs Straßenbau Nordrhein-Westfalen ein modulares System für Straßenbrücken entwickelt, das den Zeitraum der Bauarbeiten um 70 Prozent reduziert und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen entsprechend minimiert: Statt einer einjährigen Bauphase können die vorgefertigten Brücken in sechzehn Wochen errichtet werden. Das neue Brückensystem wird nun erstmalig für die Ersatzbauten der Brücken im Zuge der L518, Gemeindestraßen Stiegenkamp und Nordbecker Damm, bei Werne in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Die Montagearbeiten beginnen im Oktober, so dass die Möglichkeit besteht, die beiden neuen Straßenbrücken zum Jahresende fertiggestellt werden.

Verlagerung des Bauprozesses in die Produktionsstätten

Die modulare Bauweise ermöglicht eine Verlagerung von großen Teilen des Bauprozesses in die Produktionsstätten: Zahlreiche Bauteile können vorgefertigt werden, so dass die Bauzeiten auf der Baustelle kürzer und die Verkehrsbeeinträchtigungen damit deutlich geringer werden. Das neue Brückensystem ist so konzipiert, dass die alten Fundamente im Erdreich verbleiben können, was den Zeitaufwand für die Abrissarbeiten und die sehr aufwändigen Erdarbeiten weiter verringert.

Effizientere Ressourcennutzung dank 3D-Planung

Für die Bauphasen hat Arup eine detaillierte 3D-Planung erstellt, die die variierenden Bodengegebenheiten berücksichtigt und eine präzise und effiziente Umsetzung des Entwurfs sicherstellt. Dadurch ließ sich die komplexe Geometrie besser handhaben und Kollisionen, die sonst erst bei der Fertigung aufgefallen wären, konnten vorab gelöst werden. Ein großer Teil der Baumodule wird im Werk vorgefertigt. Diese Vorgehensweise ermöglicht einen reduzierten Einsatz von in-situ Beton. Die Hauptstrukturen werden aus Hochleistungsbeton gefertigt. Dieses Material ist wesentlich stabiler, so dass die Brücken schlanker und damit auch materialsparender ausfallen. Damit ist das neue Brückensystem langfristig sowohl ökonomisch als auch ökologisch eine sinnvolle Innovation für den deutschen Straßenbau.

„Wir haben den Brückenbau von der Straße in die Produktionsstätten verlagert“, fasst Dipl.-Ing. Markus Gabler, Leiter Brückenbau bei Arup in Deutschland, zusammen. „Die einzelnen Bauteile wurden digital geplant und dann in die Vorfertigung gegeben. Da die Module auf der Baustelle lediglich zusammengesetzt werden müssen, verringern sich die Bauzeit und die damit einhergehenden Verkehrsbeeinträchtigungen deutlich.“

Das modulare Brückensystem ist auf verschiedene Gegebenheiten anpassbar und kann auf weitere Projekte angewandt werden.

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Mit 14.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 40 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland liefert Arup mit rund 270 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt am Main und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

Kontakt
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WOLFF & MÜLLER baut Schrägseilbrücke in Raunheim

Erschließung des Gewerbestandortes Resart-Ihm – Bauunternehmen ist auf Schrägseilbrücken spezialisiert

WOLFF & MÜLLER baut Schrägseilbrücke in Raunheim

WOLFF & MÜLLER baut neue Schrägseilbrücke

November 2013 – Im hessischen Raunheim entsteht eine neue Schrägseilbrücke. Sie überspannt die Bahnstrecke Frankfurt-Mainz und erschließt das Resart-Ihm-Gelände im Osten der Stadt. Gerade haben die Bauarbeiten für den 52 Meter hohen Pylon begonnen, der mit seinen Seilabspannungen das Gesamtbild der Straßenbrücke bestimmt. Mit dem Bau der Brücke hatte die Stadt Raunheim in einem öffentlichen Vergabeverfahren WOLFF & MÜLLER beauftragt. Das Stuttgarter Bauunternehmen ist unter anderem auf Ingenieurbauwerke spezialisiert. Mit Brücken – insbesondere mit Schrägseilbrücken – hat das Familienunternehmen viel Erfahrung. Von WOLFF & MÜLLER stammt beispielsweise die 216 Meter lange Schrägseilbrücke über den Neckar in Zwingenberg. Ein weiteres aktuelles Projekt ist der 240 Meter lange Neckarsteg in Haßmersheim, ebenfalls eine Schrägseilbrücke. „Wir haben ein umfangreiches Know-how für diese Bauwerke und einen festen Stamm spezialisierter Lieferanten, beispielsweise für die Brückenseile. Schrägseilbrücken erfordern eine große Einbaugenauigkeit mit sehr geringen Toleranzen“, erklärt Stephan Schröther, Leiter der Zweigniederlassung Brückenbau bei WOLFF & MÜLLER.

Mit dem Resart-Ihm-Gelände bietet die Stadt Raunheim eine zirka 15 Hektar große Entwicklungsfläche für hochwertigen Bürobau. Noch ist das Gelände über einen beschrankten Bahnübergang zugänglich. In Zukunft soll die 131 Meter lange Schrägseilbrücke das Gewerbegebiet optimal erschließen und an die B43 anbinden. So sind auch die Bundesautobahnen 3 und 67 (Mönchhof-Dreieck) sehr schnell erreichbar. Das Bauprojekt mit einer Bausumme von 7,2 Millionen Euro umfasst außer der Schrägseilbrücke auch eine 98 Meter lange Rampe auf der nördlichen Seite. Sie wird als Trogbauwerk in Stahlbeton ausgeführt und mit Lärmschutzwänden flankiert. Auf der südlichen Seite werden umfangreiche Dämme den Höhenunterschied von rund neun Metern ausgleichen. Auch für die Straßenbauarbeiten zur Verkehrsanbindung der Brücke ist WOLFF & MÜLLER als Generalunternehmen zuständig. Die Brücke befindet sich in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens und wird das Stadtbild Raunheims prägen. Durch starke Beton-Farbkontraste und ein ausgefeiltes Beleuchtungskonzept wird sie als weißes, elegantes Bauwerk erscheinen.

Quelle: WOLFF & MÜLLER

Bildrechte: Visualisierungen: K+R Plan Architekten, Darmstadt

Die WOLFF & MÜLLER Gruppe ist eine der führenden Bauunternehmungen Deutschlands mit Hauptsitz in Stuttgart. Vor 75 Jahren gegründet, ist WOLFF & MÜLLER auch heute noch das mittelständische Traditions- und Familienunternehmen in privater Hand. Die WOLFF & MÜLLER Unternehmensgruppe ist mit 1.600 Mitarbeitern an 19 Standorten überall dort vertreten, wo hoch spezialisierte und hoch effiziente Lösungen gefordert sind: im Hoch- und Ingenieurbau, im Tief- und Straßenbau, im Spezialtiefbau und beim Bauen im Bestand. Unternehmensbeteiligungen in der Rohstoffgewinnung und im baunahen Dienstleistungssektor vervollständigen das Profil als leistungsstarker Baupartner. Informationen auf der Website www.wolff-mueller.de

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Marode Straßenbrücke wird ersetzt

Kompaktbagger aus dem HKL MIETPARK überzeugen in Lübeck.

Marode Straßenbrücke wird ersetzt

In 7,50 Metern Tiefe arbeitet ein Terex TC 125 Kompaktbagger aus dem HKL MIETPARK.

Brücken-Erneuerung mit HKL Mietmaschinen. An der 1955 errichteten Straßenbrücke in Wesloe ist die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen. Die Überfahrt von täglich bis zu 18.000 Fahrzeugen und 500 Fahrrädern trug wesentlich dazu bei. Nach fast 60 Jahren mit derartig hohem Verkehrsaufkommen ist das Bauwerk marode geworden. Regelmäßig durchgeführte Prüfungen offenbarten das Ausmaß der Brücken-Schäden: durch Spannungsrisskorrosion gefährdete Spannstähle. Schnelles Handeln war gefragt, um den Einsturz zu verhindern. Die Niederlassung Hamburg der Bauunternehmung Gebr. Echterhoff GmbH & Co. KG, ein unter anderem auf Ingenieurbauwerke spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Westerkappeln, wurde mit dem Abriss und Neubau der Brücke betraut, der in 2013 fertig gestellt sein soll.

Im ersten Schritt wurde eine Behelfsbrücke rechts der alten Fahrbahn erstellt. Im Anschluss konnte die alte Brücke sukzessive zurück gebaut werden. Bei den Gründungsarbeiten für die neue Brückenkonstruktion werden Spundwände eingebracht und rund 3.500 Kubikmeter Erdreich und Schluff ausgehoben. In rund 9 Meter Tiefe wird das Fundament, das auf 15 Meter langen Bohrpfählen (D = 0,90 Meter) ruht, erneuert – hierbei ist ein 12-Tonnen-Kompaktbagger aus dem HKL MIETPARK aktiv. Er wurde per Autokran in die Baugrube gehoben. Der Bagger befördert den Aushub auf eine zweite Ebene, von der aus ein weiterer Bagger das Material auf LKWs verlädt. Während der gesamten Bauarbeiten musste gewährleistet sein, dass die Hafenbahn ihren Fahrplan einhalten konnte.

Hermann Schürmann, verantwortlicher Polier bei Echterhoff, lobt die kompetente Zusammenarbeit mit dem HKL Center Lübeck: „HKL Betriebsleiter Sven Schmidt und sein Team haben uns gut beraten. Sie liefern uns jederzeit zuverlässige Maschinen und garantieren damit die planmäßige Abwicklung des Projekts.“

Die Breite der neuen Brücke beträgt 13,75 Meter. Die Fahrbahn wird von derzeit 7,00 auf 7,50 Meter verbreitert. Der nördliche Fußweg behält seine Gesamtbreite von 2,50 Metern, der südliche Fußweg wird auf 3,70 Meter verbreitert. So wird die neue Brücke dem erwarteten Verkehrsaufkommen gerecht. Der 2,2 Millionen Euro teure Ersatzneubau gehört zu den ersten Baumaßnahmen, die aus dem Sonderinvestitionsprogramm Brücken (SIP) finanziert werden. Dieses Programm wurde aufgrund des 2008 erarbeiteten Zustandsberichtes der Lübecker Brücken- und Infrastrukturbauwerke ins Leben gerufen.

Über HKL BAUMASCHINEN
HKL BAUMASCHINEN (www.hkl-baumaschinen.de) ist ein herstellerunabhängiger Vermieter und Händler von Baumaschinen, Baugeräten, Containern und Nutzfahrzeugen. Das 1970 gegründete Unternehmen ist in Deutschland mit seinem Mietpark- und Service-Angebot größter Komplettdienstleister für Bau, Handwerk, Industrie und Kommunen. Die Initialen, die für die Gründungsstädte Hamburg, Kiel und Lübeck stehen, sind Firmenname und gleichzeitig Ausdruck für die hanseatische Tradition, zu der sich das inhabergeführte Familienunternehmen bekennt. HKL BAUMASCHINEN unterhält eine Mietflotte von 30.000 Maschinen und hält derzeit ca. 1.000 Gebrauchtmaschinen zum Verkauf bereit. Neben dem umfangreichen Maschinenangebot bietet HKL in seinen Baushops ein großes Sortiment an Baugeräten, Werkzeugen, Kleinmaschinen und Arbeitskleidung für jeden Bedarf. Mit seinen bundesweit über 140 Niederlassungen, 100 Baushops und über 40 ServicePlus-Centern garantiert der Komplettdienstleister die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort. Weitere Niederlassungen hat HKL BAUMASCHINEN in Polen, Spanien und Österreich.

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