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Boniversum und bevh Verbraucherumfrage: „Click & Collect“ hat hohes Potenzial für den Handel

Studie zeigt: „Click & Collect“ ist fast allen Verbrauchern bekannt und wird mehr genutzt als die meisten bisherigen Umfragen vermuten lassen

Boniversum und bevh Verbraucherumfrage: "Click & Collect" hat hohes Potenzial für den Handel

Neuss/Berlin, 06. November 2018 – Sind die Konsumenten bereit für „Click & Collect“? Laut aktueller Verbraucherumfrage der Creditreform Boniversum GmbH und des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) eindeutig: Ja. 60 Prozent der Umfrageteilnehmer haben schon einmal die Option genutzt, Ware online zu kaufen und diese im Geschäft abzuholen. Nur 7 Prozent kennen dieses Serviceangebot nicht. Und das weitere Potenzial für den Handel ist groß. Allein die Bereitstellung der Bezahlart „Kauf auf Rechnung“ würde den Nutzungsgrad von „Click & Collect“ deutlich steigern – zudem kann sich mehr als die Hälfte der Nicht-Nutzer vorstellen, online bestellte Ware künftig im stationären Handel abzuholen.

Der Wunsch nach schneller Verfügbarkeit, geringen Versandkosten und flexiblem Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg kennzeichnet den modernen Konsumenten. Das „Click & Collect“-Prinzip, Produkte online zu kaufen und sie vor Ort im Geschäft abzuholen, gewinnt immer mehr an Bedeutung.

„E-Commerce entlastet Innenstädte von Einkaufsverkehren, da Waren – vom täglichen Bedarf bis zu Luxusgütern – in gebündelten Lieferprozessen in die Läden oder direkt nach Hause zugestellt werden. Zudem unterstützt er die stationäre Einkaufspräsenz. Damit kommt „Click & Collect“ nicht nur bei Händlern und Kunden gut an, wie die Studie zeigt, sondern auch bei Stadtplanern und letztlich der Umwelt“, so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer bevh.

Verbraucher sind bereit für „Click & Collect“
Viele Verbraucher haben schon Erfahrungen mit „Click & Collect“ gemacht und für die Nutzung ist insgesamt ein großes Interesse vorhanden: Mehr als die Hälfte der Befragten haben schon einmal diesen Service genutzt. 33 Prozent geben an, ihn zu kennen, aber noch nie in Anspruch genommen zu haben. Nur 7 Prozent kennen das Serviceangebot nicht.

Die Top-Gründe, die für „Click & Collect“-Nutzer einen Einkauf über diesen Bestellweg besonders attraktiv machen: Versandkosten sparen (55 Prozent), Flexibilität bei der Abholung (48 Prozent) sowie kostenlose Retoure im Geschäft (34 Prozent) und die Möglichkeit, die Abholung mit anderen Einkäufen „vor Ort“ zu verbinden (34 Prozent).

Die Erfahrungen mit „Click & Collect“ sind gut: Drei von vier Nutzern hatten noch nie Probleme bei der Abholung der bestellten Waren im Geschäft. Auch mit der Anzahl und Verbreitung der Shops, die „Click & Collect“ anbieten, sowie der Angebotsvielfalt sind die Umfrageteilnehmer zufrieden. Alles in allem wird die Leistungsperformance des Serviceangebots mit „befriedigend“ benotet. Aber auch die Verbraucher sind zuverlässig: Vier von fünf „Click & Collect“-Nutzern (82 Prozent) geben an, noch nie die Abholung von bestellten Waren im Geschäft versäumt zu haben.

51 Prozent der „Click & Collect“-Nutzer haben in den vergangenen zwölf Monaten zwei- bis fünfmal auf diese Weise eingekauft. Rund 25 Prozent der Umfrageteilnehmer nur einmal (21 Prozent) bzw. gar nicht (4 Prozent). Ein weiteres Viertel (24 Prozent) mehr als sechsmal. Die meisten Bestellungen von „Click & Collect“-Nutzern gelten Produkten aus den Warengruppen „Bekleidung, inklusive Schuhe“, gefolgt von „Unterhaltungsprodukte“ (43 Prozent) und „Freizeit“ (25 Prozent).

Rechnungskauf: Meist gewünschte Zahlart brächte Mehrnutzung
„Der Nutzungsgrad hinsichtlich „Click & Collect“ könnte sogar noch höher sein. Die Bereitschaft der Befragten ist eindeutig da – der Ball liegt bei den Händlern. Beispielsweise sind die angebotenen Bezahlarten eine wichtige Stellschraube. 63 Prozent der Befragten würden häufiger via „Click & Collect“ bestellen, wenn „Kauf auf Rechnung“ angeboten würde“, erklärt Marc Leske, Head of Sales E-Commerce der Creditreform Boniversum GmbH.

„Kauf auf Rechnung“ liegt bei 22 Prozent der Befragten auf Platz 1 der gewünschten Bezahlarten, dicht gefolgt von unterschiedlichen Bezahlsystemen (21 Prozent) und Barzahlung (17 Prozent).

Es gibt demnach noch ausschöpfbares Potenzial: Rund 40 Prozent der Umfrageteilnehmer haben noch nie via „Click & Collect“ bestellt. 54 Prozent der Nicht-Nutzer können sich jedoch sehr gut vorstellen, zukünftig online bestellte Ware auch im stationären Handel abzuholen. Nur extra kosten darf es nichts: 83 Prozent aller Befragten würden den Service bei Zusatzkosten ablehnen.

Für die repräsentative Erhebung des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland (bevh) und der Creditreform Boniversum GmbH wurden 1.011 Personen zwischen 18 bis 69 Jahre befragt.

Weitere Informationen und Download der Studie „Click & Collect – Verbreitung und Nutzung“ unter: https://www.boniversum.de/studien/verbraucherumfragen/click-and-collect

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren. www.boniversum.de

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Stubenhocker statt Sonnenanbeter

Die heutige Gesellschaft wird zur „Indoor Generation“

Hamburg, November 2018. Tageslicht hat positive Auswirkungen auf Produktivität, Schlafqualität und Stimmung des Menschen. Daher tut es gut, viel Zeit im Freien zu verbringen. Die modernen Lebensumstände sind hierfür jedoch nicht gerade förderlich: Zumal eine aktuelle YouGov-Studie im Auftrag der Velux Gruppe offenlegte, dass der heutigen „Indoor Generation“ gar nicht bewusst ist, dass sie insgesamt sogar 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringt.

Aufstehen, der erste Kaffee, mit dem Auto oder der Bahn ins Büro, mittags kurz ins Restaurant oder die Kantine, Training im Fitnessstudio, danach noch zum Supermarkt, und dann auf die Couch. Dass in einem solchen Alltag der Aufenthalt im Freien zu kurz kommt, ist eigentlich kein Wunder – dennoch ist die Abweichung zwischen Eigenwahrnehmung und Studienergebnis in diesem Punkt eklatant. Die Studienteilnehmer schätzten ihre „Drinnenzeit“ auf 66 Prozent – tatsächlich sind es jedoch 90, das entspricht mehr als 21 Stunden.

Tageslicht für psychologische und physiologische Gesundheit
Dabei ist natürliches Licht wichtig für die eigene Gesundheit. Es hat direkte Auswirkungen auf die Stimmung, Produktivität und Schlafqualität. Das Problem ist jedoch, dass ein Mangel an Tageslicht vom Körper nicht direkt wahrgenommen wird. Das liegt daran, dass das visuelle System des Menschen deutlich kleinere Lichtmengen benötigt als der körpereigene, sogenannte zirkadiane Rhythmus – beispielsweise der Schlaf-Wach-Rhythmus. So reicht für die meisten Sehaufgaben die übliche Beleuchtung in Räumen mit einer Lichtstärke von 300 bis 500 Lux aus. Die zirkadiane körpereigene Uhr benötigt jedoch deutlich höhere Lichtstärken, idealerweise Tageslicht, welches draußen eine Stärke von 10.000 bis 100.000 Lux hat, um diesen Rhythmus gut einhalten zu können. Künstliches Licht ist zwar eine sinnvolle Ergänzung, kann aber viele Effekte des natürlichen Tageslichts nicht ersetzen. Dr. Steven Lockley, Neurowissenschaftler und Dozent an der Harvard Medical School, erklärt den Einfluss von Tageslicht auf das Gehirn wie folgt: „Licht ist ein akutes Reizmittel, das das Gehirn direkt aktiviert. Wenn Sie tagsüber einem helleren und blaueren Licht ausgesetzt sind, dann erhalten Sie einen besser stimulierenden Effekt. Sie werden wacher sein, eine bessere kognitive Funktion haben und möglicherweise auch produktiver bei der Arbeit sein.“ Welch positiven Einfluss Tageslicht auf den Menschen haben kann, zeigt auch eine 2016 in Kanada durchgeführte Untersuchung. Sie ergab, dass bei der Behandlung nicht-saisonaler Depressionen eine Lichttherapie wesentlich wirkungsvoller als das Antidepressivum Fluoxetin ist. Auch das Leistungsniveau wird durch Tageslicht beeinflusst. Laut einer Studie der Heschong-Mahone Group verbesserte sich die Leistungsfähigkeit von Call-Center-Angestellten signifikant durch eine bessere Sicht nach draußen und damit verbundene bessere Tageslichtbedingungen.

Das Tageslicht ins Haus holen
Um von den positiven Auswirkungen des Tageslichts auch bei einem „Indoor“ Alltag zu profitieren, sind große Fensterflächen zwingend notwendig. Im Dachgeschoss kann durch die schräge Position der Velux Fenster bei gleicher Fensterfläche sogar noch mehr Tageslicht in die Räume fallen. Besonders gut eigenen sich große sogenannte Lichtlösungen, Kombinationen von mehreren Dachfenstern bis hin zu der gaubenartigen Lösung Panorama. Und falls das viele Sonnenlicht doch einmal blenden sollte oder Überhitzung droht, bietet Velux diverse Sonnen- und Hitzeschutzlösungen an: So kann der Einfall der Sonnenstrahlen etwa mit Plissees, Verdunklungs-Rollos oder Rollläden nach Belieben reguliert werden. Für eine besonders einfache Handhabung lassen sich elektrisch betriebene Sonnenschutzprodukte zudem mit dem Smart-Home-System Velux Active bequem per App oder Sprachsteuerung über das Smartphone bedienen. Auch die automatische Steuerung von Sonnenschutz und Fenstern zur Herstellung eines optimalen Raumklimas auf Basis von Sensorwerten ist damit möglich.

Quellen
-Die Menschen verbringen bis zu 90 % ihrer Zeit in Räumen (WHO-Europabericht 2013, US-Umweltschutzbehörde)
-Bei der der Behandlung nicht-saisonaler Depressionen ist eine Lichttherapie wesentlich wirkungsvoller als das Antidepressivum Fluoxetin. (Efficacy of Bright Light Treatment, Fluoxetine, and the Combination in Patients With Nonseasonal Major Depressive Disorder: A Randomized Clinical Trial. Lam RW, et al., 2016)
-Die Leistungsfähigkeit von Call-Center-Angestellten verbessert sich signifikant, durch eine bessere Sicht nach draußen und damit verbundene bessere Tageslichtbedingungen. (Heschong Mahone Group (2003) Windows and Offices: A Study of Office Worker Performance ans the Indoor Enviroment)

YouGov-Umfrage
-Die Untersuchungen für den Bericht über die „Indoor Generation“ wurden von YouGov im März/April 2018 unter 16.000 Hausbesitzern in Nordeuropa und Nordamerika (Großbritannien, USA, Kanada, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Tschechische Republik, Slowakei, Italien, Österreich, Schweiz und Spanien) durchgeführt.

Über die VELUX Deutschland GmbH
Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit den VELUX Modular Skylights bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Der Markt für Außentüren und Innentüren in Deutschland

Zwei neue Studien zeigen die Marktveränderungen

Der Markt für Außentüren und Innentüren in Deutschland

Unternehmensberatung Titze GmbH, Neuss 2018

Vom Handwerkerprodukt zur Zukunftstechnologie – Wie sich der Türenmarkt bis 2025 verändert.

Zwei neue Marktstudien für Innentüren und Außentüren in Deutschland von der Unternehmensberatung Titze GmbH bringen überraschende Ergebnisse und liefern zahlreiche Ansätze zur Markterweiterung. Die Marktstudien bieten mehr als die Beschreibung der reinen Marktsituation, sie liefern einen klaren Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.

Der Wohnungsbau wächst seit 2010 in Deutschland bis 2017 kontinuierlich auf 40,6 Millionen Wohnungen. Der Anstieg von 2010 bis 2017 fällt mit nur 4,8% eher moderat aus. Ähnlich läuft die Entwicklung im Nichtwohnbau. Zwar steigt hier der Wert jährlich ganz an, allerdings beträgt der Anstieg von 2010 bis 2017 bescheidene 2,1%.

Der Gesamtbestand der Wohnungen in Wohngebäuden in Deutschland liegt bei 40,6 Millionen Wohnungen in nahezu 19 Millionen Gebäuden. Hinzu kommen rund 3,3 Millionen Nichtwohngebäude im Bestand. Die gesamte Entwicklung hat dazu geführt, dass die Marktlage bei Innentüren und Außentüren vor allem vom hohen Renovierungspotential angetrieben wird.

Innentüren

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Die Produktion von Innentüren in Deutschland nach Stückzahlen verläuft dynamisch aufgrund des steigenden Bauvolumens und der guten Wirtschaftsleistung. Da es auch im Außenhandel zu einem Importüberschuss kommt, wächst der Gesamtmarkt. Die Inlandsmarktversorgung verzeichnete in den letzten sieben Jahren bei den Stückzahlen eine Steigerung von 42,3%. In 2018 ist mit einem Zuwachs von 250.000 Türen zu rechnen.

Bei den Herstellern von Innentüren gehören die TOP 3 auch international zu den großen Herstellern von Türen und Zargen. Die TOP 5 realisieren mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes für Innentüren am deutschen Markt.

Im Handel betrachtet die Studie die unterschiedlichsten Vertriebsformen wie Baumärkte, Baustoffhändler und Holzhändler und zeigt im Detail die genaue Verteilung der Distribution in den einzelnen Vertriebswegen von Innentüren bis 2025 auf.

Vor allem die Analyse des Onlinehandels ist aufschlussreich, wird dessen Anteil bei Innentüren bis 2025 von heute 5,5% auf 9,5% ansteigen. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe Onlineshops, die sich mit Anschlagtüren, Schiebetüren, Pendeltüren, Feuerschutztüren und verschiedenen weiteren Produktgruppen beschäftigen.

Der Onlinehandel wird bis 2025 der am schnellsten wachsende Vertriebsweg sein. Jeder Hersteller wird für sich ein schlüssiges Konzept der Belieferung des Onlinehandels erstellen müssen. Die Notwendigkeit der Belieferung ist inzwischen kartellrechtlich geklärt. Andererseits ist der Onlinekauf für jeden Endkunden eine Selbstverständlichkeit. Besonders moderne individualisierte Innentürlösungen werden online verkauft. Parallel eignet sich der Onlinemarkt hervorragend für das Renovierungsgeschäft. Daher analysiert die Studie das aktuelle Angebot des Onlinehandels genau.

Beim Sortiment ist erkennbar, dass 60,6% aller Innentüren zu Preisen unter Euro 300 verkauft werden, 39,4% immerhin liegen über Euro 300. Die Studie
weist dabei insgesamt sechs Vermarktungsniveaus nach Preisklassen aus (Exklusivschiene, Oberklasse, Obere Mittelklasse, Mittelklasse, Untere Mittelklasse und Preiseinstieg), die auch für einzelnen Produktgruppen und Materialien unterschieden werden.

Die nächsten Jahre bringen eine stärkere Anlehnung der Innentüren an den Wohnraum. Hierzu tragen vor allem individualisierte Innentüren bei. Der Digitaldruck eröffnet hier neue Perspektiven.

Das Thema Smart Home ist im Wohnbau und somit bei den Bauelementen angekommen. Deutschlands Haushalte entdecken immer deutlicher den Nutzen der intelligenten Vernetzung der eigenen vier Wände. Somit wächst der Markt für Smart Home Anwendungen, wenn auch nicht so schnell wie in anderen Ländern. Doch alleine die Nachrüstung von 42 Millionen Haushalten verspricht einen riesigen Markt. Hinzu kommen neue Anwendungsbereiche durch den gezielten Einsatz der Sprachsteuerung.

Damit einher geht in den nächsten Jahren ein forcierter Wandel im Handwerk. Neben der eigentlichen handwerklichen Arbeit in der Werkstatt oder beim Kunden werden zunehmend elektrische oder automatisierungstechnische Kenntnisse verlangt. Dabei wird die Beratung, die Inbetriebnahme und die Konfiguration der Produkte beim Kunden anspruchsvoller und verlangt vom Handwerk eine höhere Qualifikation.

Außentüren

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Einen besonderen Augenmerk legte die Unternehmensberatung Titze GmbH in ihrer zu Außentüren auf die erstmalig durchgeführte Erfassung des aktuellen Türenbestandes in Deutschland. Dafür wurde neben dem Wohnbau der komplette Objektmarkt mit seinen wichtigsten Nutzergruppen analysiert. Pro Gruppe wurde der Türenbestand ermittelt und dann als Ganzes ausgewiesen. Danach umfasst der Gesamtmarkt mehr als 28,1 Millionen Außentüren.

Mit 23% Marktanteil nimmt das Objektgeschäft in der Vermarktung eine beträchtliche Rolle ein. Im Handel dominieren die großflächigen Baumärkte, die sich längst einen Teil der Baustoffgeschäfte gesichert haben mit 25%. Der Baustoffhandel kommt auf 21,5%. Der Holzhandel erreicht nur 11,5%. Bei Außentüren sind Tischler/Schreiner deutlich weniger erfolgreich als bei Innentüren. Der Onlinehandel wächst noch langsam und erreicht aber schon 6,5%. Eine wichtige Rolle spielt ebenfalls der Direktverkauf vom Hersteller an das Handwerk.

Außentüren aus Aluminium erreichen 35,1%, Kunststoff kommt auf 31,3% Marktanteil. Es folgen die Ausführungen aus Holz mit 23,7%. Zuletzt eine deutlich positive Entwicklung nehmen die Türen aus Materialmix mit 5,2%.
Stahltüren finden speziell im Nichtwohnbau Anwendung und landen bei 3,2%.

Die Konzentration der Hersteller schreitet auch bei den Außentüren voran, allerdings nur mit langsamen Schritten. Getrieben wird der Markt aktuell von ausländischen Lieferanten speziell aus Polen und Slowenien. Die meisten deutschen Unternehmen aus dem Mittelstand stehen aus diesem Grunde unter erheblich steigendem Preisdruck.

Im Wohnbau ist das Thema Zutrittskontrollsysteme für Außentüren von höchster Wichtigkeit. Während heute noch 97,2% der Marktes von den mechanischen Verriegelungssystemen beherrscht werden, werden bis 2025 schon fast 10% der Türen mit nichtmechanischen Zutrittskontrollsystemen ausgestattet sein. Welche das sein werden und welchen Marktanteil diese dann erreichen, verrät die Studie natürlich auch.

Sicherheit und Bequemlichkeit prägen Markt. Gerade die potentiellen älteren Kunden, und hier die häufig vermögenden Best Ager, werden bisher nur unzureichend animiert, um neue Anschaffungen zu realisieren. Diese Tatsache ist bedenklich, da die Zielgruppe über das höchste frei verfügbare Einkommen verfügt und heute noch häufig mehr als 20 Jahre in den eigenen vier Wänden leben wird.

Gerne können Sie die einzelnen Märkte auch ausführlicher in einem persönlichen oder telefonischen Interview mit Winfried Titze besprechen.

Die Studien kosten jeweils Euro 3.500,– plus Mehrwertsteuer. Zu beziehen sind sie bei:

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Die Unternehmensberatung Titze GmbH wurde 1993 gegründet. Die Tätigkeitsbereiche unterteilen sich in die Geschäftsfelder Consulting, Research und Public Relations.

Im Bereich Consulting arbeitet die Unternehmensberatung Titze GmbH seit vielen Jahren für namhafte Hersteller und Händler im In- und Ausland. Schwerpunkt der Beratung sind dabei die Komplette Markteinführungen, Handelskonzepte, Marketing- und Vertriebsberatung und anderes mehr.

Der Schwerpunkt im Bereich Research liegt in der Erstellung eigener Marktstudien rund um die Themen Bauen, Wohnen und Einrichten.

Weitere Informationen unter www.titze-online.de

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Chöre sollten um die Nachwuchsförderung bemüht sein

143-seitige Studie zum Chorsingen in Rheinland-Pfalz, herausgegeben durch den Chorverband Rheinland-Pfalz.

Chöre sollten um die Nachwuchsförderung bemüht sein

Das Chorsingen hat in Rheinland-Pfalz ein gutes Image. (Bildquelle: Burkard Vogt/pixelio.de. Quelle: Chorverband RLP)

Die insgesamt 143-seitige Studie zum Chorsingen in Rheinland-Pfalz, herausgegeben durch den Chorverband Rheinland-Pfalz, legt den Chören nahe, die Nachwuchsförderung selbst zu gestalten. „Chöre und Chorvereine aus dem ländlichen Raum können hier punkten“, ist dort zu lesen.

In seiner ersten großen Umfrage befragte der Chorverband Rheinland-Pfalz im Februar und März 2018, 634 Bürger in Rheinland-Pfalz zu ihrem Verhältnis zum Chorsingen. Hintergrund dieser Umfrage ist der gehäuft in den Medien dargestellte „Abgesang“ auf das Chorsingen. Die grundsätzliche Frage, die der Chorverband beantwortet haben wollte, lautet daher: „Wie wird das Chorsingen im Allgemeinen von den Rheinland-Pfälzern gesehen und wahrgenommen, wie ist das Image?“ Und auch folgende Fragen sollten mit der Studie beantwortet werden: „Woran liegt es, dass die Chöre Zuwachs-/Nachwuchsprobleme haben? Gibt es denn eine generelle Bereitschaft zum Singen im Chor, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind? Welche Hebel müssen/können umgelegt werden, um das Chorsingen wieder attraktiver zu machen?“

„Machen Sie den Menschen in Ihrer Region ein Angebot“, empfiehlt der Chorverband in seiner aktuellen Studie. Denn grundsätzlich ist das Image des Chorsingens in Rheinland-Pfalz positiv, die Rheinland-Pfälzer singen gerne.
Prof. Dr. Ulrich Reinhardt, der wissenschaftliche Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen, Hamburg, betont in seinem Vorwort zur Studie: „Chöre sind angehalten umzudenken, sich dabei aber gleichzeitig auch treu zu bleiben. Auf der einen Seite heißt dies die zahlreichen positiven Merkmale und Situationen innerhalb der Chorgemeinschaft zu betonen und zu erhalten. Auf der anderen Seite aber auch über neue Angebote, eine stärkere Berücksichtigung der Bedürfnisse von älteren Mitgliedern oder ganz neuen Ansätzen bei der Gewinnung von Nachwuchs, nachzudenken.“

Laut Chorverband zähle vor allem die persönliche Ansprache. Denn fast die Hälfte aller befragten Choraktiven und ehemals Choraktiven sind über Freunde und Bekannte zum Chorsingen gekommen. Eine Hilfestellung durch erfahrene Choraktive erleichtert insbesondere Neumitgliedern den Einstieg in den Chor erheblich – dies führt schnell zu Erfolgen und fördert auf diese Weise den Spaß am Chorsingen.

Vor allem anderen ist jedoch ein guter, begeisternder Chorleiter wichtig für die Fortentwicklung eines Chores, darin ist sich fast die Gesamtheit (95,5%) der Umfrageteilnehmer einig. Dass aber qualifizierte Berufs-Chorleiter nicht für „kleines Geld“ zu haben sein können, leuchtet ein. Und so stellt der Chorverband auch die Frage: „Was sind Chöre/Chorvereine bereit für einen exzellenten Chorleiter aufzubringen – und – was ist der Sängerin, dem Sänger das eigene Hobby im Monat wert?“

Die umfassende Studie zum Chorsingen in Rheinland-Pfalz besteht aus einem 56-seitigen Booklet und dem dazugehörigen 87-seitigen Appendix als E-Book. Beides ist online über den CANDORO-Shop des Chorverbandes Rheinland-Pfalz unter http://rlp-singt.de/candoro-shop gegen eine Schutzgebühr von 10,99 Euro bestellbar.

In Rheinland-Pfalz gibt es rund 2.500 weltliche und etwa ebenso viele kirchliche Chöre. Der Chorverband Rheinland-Pfalz hat rund 100.000 Mitglieder. Zum 70-jährigen Verbandsjubiläum treffen sich mehr als 5.500 Sängerinnen und Sänger aus ganz Rheinland-Pfalz zum Landes-Chorfest, am 31. August 2019 in Mainz.

Die insgesamt 143-seitige Studie enthält die Umfrageergebnisse mit umfassenden Erläuterungen und Kommentaren, sowie ein Summary, eine Zusammenfassung mit Handlungshinweisen und Empfehlungen für Chöre/Chorvereine: u.a. zu den Themen
– Problemfall ländlicher Raum,
– selbst um die Förderung des Nachwuchses bemüht sein,
– grundsätzlich positives Image des Chorsingens,
– es zählt das persönliche Gespräch,
– noch Überzeugungsarbeit zu leisten,
– Choraktive müssen sich in ihrem Chor Gehör verschaffen,
– differenzierte Betrachtung der Antworten,
– Sängertypisierung,
– ein guter Chorleiter dient der gesamten Chorentwicklung,
– Hilfestellung durch erfahrene Choraktive ist wichtig.

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Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Medien
im Chorverband Rheinland-Pfalz
Bendorfer Str. 72 – 74
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E-Mail: dieter.meyer@cv-rlp.de

Über den Chorverband Rheinland-Pfalz
Der Chorverband Rheinland-Pfalz wurde 1949 in Koblenz gegründet. Mit über 1.500 Chören sowie rund 100.000 Mitgliedern, davon mehr als 36.000 aktiven Sängerinnen und Sängern, ist er der größte Laienmusikverband in Rheinland-Pfalz.
Zu den Kernaufgaben des Verbandes gehören u.a.
– das Chorsingen für eine breite Bevölkerungsschicht attraktiv zu machen;
– des Singen in Schulen und Kindergärten zu fördern;
– das Bereitstellen von Angeboten zur Aus- und Fortbildung sowie der Qualifizierung für Chorleiter/-innen und Lehrer an allgemeinbildenden Schulen;
– das Anbieten vielfältiger Weiterbildungsmöglichkeiten für Sängerinnen und Sänger;
– das Durchführen von Leistungs- und Bewertungssingen für Chöre;
– die Beratung von Sänger/-innen, Chorleitern und Chören in rechtlichen und musikfachlichen Fragen;
– Öffentlichkeitsarbeit zu und die Förderung von chorischen Veranstaltungen sowie Fundraisingkampagnen zur Förderung und weiteren Unterstützung des Chorgesanges
– Umfassende Unterstützung bei der Medien-Produktion wie CD oder Video sowie bei Promotion und Vertrieb als Teil der Öffentlichkeitsarbeit.
– das Verankern des Chorsingens als wichtiges Kulturgut in der Bevölkerung.
Der Chorverband Rheinland-Pfalz strebt stets die enge Zusammenarbeit und intensive Kommunikation mit öffentlichen und öffentlich-rechtlichen Institutionen sowie Chorverbänden und Chören an. Derzeitiger Präsident des Chorverbandes Rheinland-Pfalz ist Karl Wolff.

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Straftaten jagen jedem vierten Deutschen Angst ein

R+V-Infocenter: aktuelle Studie „Die Ängste der Deutschen“

Straftaten jagen jedem vierten Deutschen Angst ein

Wiesbaden, 17. Oktober 2018. Diebstahl, Betrug, Raubüberfall: 28 Prozent der Deutschen haben große Angst davor, Opfer einer Straftat zu werden. Bei Frauen ist diese Sorge besonders ausgeprägt. Das zeigt die aktuelle Studie „Die Ängste der Deutschen“, die das Infocenter der R+V Versicherung jedes Jahr veröffentlicht.

Angst niedriger als in den 90er Jahren
Seit 1992 befragt das R+V-Infocenter jährlich rund 2.400 Menschen nach ihren größten Ängsten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie, Gesundheit – und Kriminalität. „Mehr als jeder vierte Deutsche hat 2018 große Angst davor, Opfer einer Straftat zu werden“, sagt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Dabei haben die Menschen im Norden und Osten Deutschlands mehr Angst vor Überfällen, Einbrüchen und Betrügern als im Süden und Westen der Republik.“ Doch insgesamt sind die Ängste in diesem Bereich gesunken. „Der Wert ist deutlich niedriger als in den 90er Jahren.“ Aus gutem Grund: Denn die Zahl aller erfassten Straftaten ist laut Polizeilicher Kriminalstatistik in den vergangenen 15 Jahren um mehr als 12 Prozent zurückgegangen.

Frauen haben mehr Angst
Ebenfalls interessant: Bei Frauen ist die Angst vor Straftaten deutlich stärker ausgeprägt als bei Männern. „Während sich zum Beispiel nur 15 Prozent der Männer davor fürchten, ausgeraubt zu werden, sind es bei den Frauen 35 Prozent“, sagt Studienleiterin Römstedt. Das hat ebenfalls viel mit den Kriminalitätszahlen zu tun: So suchen sich Handtaschendiebe zu fast 90 Prozent Frauen als Opfer. „Was jedoch viele nicht wissen: Betrachtet man alle Raubdelikte in der Kriminalstatistik, sind die Opfer zu 70 Prozent männlich – der Handtaschenraub bildet da eine Ausnahme.“

Im Alter ist die Angst am größten
Die Studie zeigt zudem, dass sich ältere Menschen mehr vor Straftaten fürchten als jüngere: 32 Prozent der über 60-Jährigen haben große Angst davor – fast doppelt so viele wie die Jugendlichen. Vor allem Diebstählen und Einbrüchen stehen Teenager entspannt gegenüber. Vor Raubüberfallen fürchten sich hingegen alle Altersgruppen ähnlich stark.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Prioritäten fallen teilweise stark auseinander

Prioritäten fallen teilweise stark auseinander

Hamburg, 15. Oktober 2018: Die zweite Auflage der erfolgreichen Branchenstudie „SHUK 4.0: Neue Trends im Standardsoftwaremarkt“ der PPI AG zeigt: Bei der Einschätzung wichtiger Zukunftstrends liegen die Auffassungen von Herstellern und Assekuranzen oft weit auseinander.

Geht es um funktionale Standards wie Bestandsmanagement, Schadenbearbeitung oder die Bereitstellung von Schnittstellen, sind die auf dem deutschen Markt aktiven Hersteller von Versicherungssoftware gut aufgestellt. In dieser Einschätzung sind sich die Hersteller und auch ihre Kunden, die Versicherungsunternehmen, einig. Doch wie ist es um Zukunftstrends wie Smart Pricing, automatisierte Risikobewertung oder umfassende Selfservices für den Kunden bestellt? Und welche Rolle werden neue Marktteilnehmer wie InsureTechs in Zukunft spielen? Hier zeigen sich nicht nur Diskrepanzen bei der Bewertung der Relevanz, sondern auch mögliche Fehleinschätzungen, die den aufstrebenden InsureTechs in die Hände spielen könnten.

Zum zweiten Mal präsentiert das Hamburger IT-Consulting- und Softwarehaus PPI AG seine umfangreiche Marktstudie „SHUK 4.0: Neue Trends im Standardsoftwaremarkt“ zu Anforderungen und Lösungsangeboten im Bereich IT-Plattformen. Die aktuelle Auflage befragt außerdem erstmals Versicherer und Lösungsanbieter nach ihrer Einschätzung zu wichtigen Zukunftstreibern für die Branche. PPI hat für die Studie die IT-Verantwortlichen von 17 namhaften Versicherungsunternehmen (VU) unterschiedlicher Größe sowie 25 der wichtigsten deutschen und internationalen IT-Anbieter im Bereich Schadenversicherung interviewt.

Auch die Neuauflage der SHUK-Studie zeigt: Den „einen“ Hersteller, der das Maß aller Dinge ist und der für die deutschsprachigen Kompositversicherer den Standard setzt, gibt es nicht. „Die Anforderungen und Ausgangssituationen unterscheiden sich in den einzelnen Versicherungsunternehmen so stark, dass verschiedene Hersteller für die jeweilige Situation das passende Angebot liefern können“, sagt Tobias Kohl, Partner bei PPI. „Seit der vergangenen Studie 2014 haben es aber einige Player geschafft, sich einen Namen zu machen und so in anstehenden Auswahlprozessen berücksichtigt zu werden.“

PPI Aktiengesellschaft
Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Im Projektgeschäft schätzen unsere Kunden unsere unkomplizierte und flexible Arbeitsweise. Wir verknüpfen Fach- und Technologiekompetenz und führen Projekte zum Erfolg. Im Bereich Zahlungsverkehr sind wir europaweit tätig und nehmen mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz konzentrieren sich unsere über 500 Mitarbeiter ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

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Verbraucherumfrage der Creditreform Boniversum GmbH: „Versicherungen – Schadensfälle und Falschangaben“

Versicherungsbetrug in Deutschland: mit Belohnung bei Schadensfreiheit die Delikte verringern

Verbraucherumfrage der Creditreform Boniversum GmbH: "Versicherungen - Schadensfälle und Falschangaben"

Neuss, 8. Oktober 2018 – Etwa jeder elfte Versicherungsnehmer hat seine Versicherung betrogen. Hochgerechnet haben etwa 2,4 Millionen Versicherungsnehmer (9 Prozent) nach eigener Aussage schon mal bewusst Falschangaben bei einem „Versicherungsfall“ gemacht. Dies ist ein Ergebnis der aktuellen Studie der Creditreform Boniversum GmbH „Versicherungen – Schadensfälle und Falschangaben“. 78 Prozent der Verbraucher sind zudem der Meinung, dass bewusste Falschangaben bei Schadensfällen reduziert oder verhindert werden könnten, wenn die Versicherungen die Schadensfreiheit der Verbraucher belohnen würden.

Die Deutschen sind versicherungsbewusst: Rund 93 Prozent der Verbraucher haben derzeit Versicherungen in den Sparten Hausrat, Wohngebäude, Privathaftpflicht, KFZ-Haftpflicht oder KFZ-Kasko abgeschlossen. Von den etwa 57 Millionen Versicherungsnehmern haben ca. 26 Millionen mindestens einen Schadensfall in den vergangenen 5 Jahren gemeldet. Dies belegt die aktuelle Boniversum Umfrage, an der 1.008 Verbraucher (von 18 bis 69 Jahre) teilgenommen haben.

Mit 90 Prozent Versicherungsnehmern ist die Privathaftpflicht die am häufigsten abgeschlossene Versicherung der Befragten. Ihr folgen Hausrat mit 72 und KFZ-Haftpflicht mit 70 Prozent. Zur Zufriedenheit mit den von ihnen abgeschlossenen Versicherungen äußert sich der überwiegende Teil der Umfrageteilnehmer sehr positiv. 81 Prozent zeigen sich hoch zufrieden. Lediglich 1 Prozent gibt eine geringe Zufriedenheit an.

„Die Frage nach der geschätzten monatlichen Beitragshöhe je Versicherungssparte liefert überraschende Ergebnisse. Die Versicherungsnehmer schätzen ihre monatlichen Ausgaben für Versicherungen wesentlich höher ein als sie tatsächlich sein dürften: 109 Euro bei der KFZ-Haftpflicht, jeweils 100 Euro für Wohngebäude und KFZ-Kasko, 54 Euro für Hausrat und 43 Euro für die Privathaftpflicht. Beeinflusst dies die Hemmschwelle für Betrug?“, so Nils Gebel, Sales Consultant Insurance der Creditreform Boniversum GmbH.

Viele Verbraucher denken: Versicherungsbetrug ist einfach
Viele Verbraucher sehen keinen hohen Schwierigkeitsgrad, die Versicherung durch bewusste Falschangaben zu täuschen. 68 Prozent der Befragten schreiben jeweils der Hausrat und Privathaftpflicht einfache bzw. sehr einfache Betrugschancen zu. 32 Prozent sehen Falschangaben bei der Wohngebäudeversicherung und 36 Prozent bei der KFZ-Haftpflicht sowie ebenfalls 36 Prozent bei der KFZ-Kasko als einfach zu realisieren an.

Beliebt: Bei Schadenssumme mogeln oder Schaden selbst herbeiführen
77 Prozent der befragten Verbraucher sind sich bewusst, dass eine Versicherung im Schadensfall eine einseitige Kündigung aussprechen kann. Etwa 9 Prozent der befragten Versicherungsnehmer geben an, bereits mindestens einmal – entweder alleine oder mit anderen – durch Falschangaben ihre Versicherung betrogen zu haben. Die Falschangaben verteilen sich auf alle Versicherungssparten ungefähr gleich.

Gängigste Praxis ist gemäß der Umfrage die Angabe einer erhöhten Schadenssumme. 51 Prozent der Befragten, die angeben, bei Schadensmeldungen nicht ehrlich gewesen zu sein, haben diesen Weg gewählt. 39 Prozent der Verbraucher haben einen Schaden sogar selbst herbeigeführt und 30 Prozent einen solchen vorgetäuscht.

Für die meisten sind Falschangaben kein Kavaliersdelikt
87 Prozent der befragten Verbraucher verstehen bewusste Falschangaben bei Schadensmeldungen als kriminell, 13 Prozent als Kavaliersdelikt. Insgesamt äußern 36 Prozent Verständnis für Falschangaben. Der überwiegende Teil aller Befragten zeigt jedoch ein geringes Verständnis (64 Prozent). Je höher das Einkommen und der Bildungsstand, desto geringer das Verständnis. Zudem zeigen sich Männer (21,3 Prozent) hier verständnisvoller als Frauen (15,1 Prozent).

Lösungsansatz: Belohnung von Schadensfreiheit
Die große Mehrheit der Verbraucher ist der Meinung, dass bei Belohnung von Schadensfreiheit – z.B. durch Teilrückzahlung von Versicherungsbeiträgen – die Falschangaben sinken. 78 Prozent erwarten dadurch eine Verringerung an Schadensfällen. Lediglich 6 Prozent messen einem Belohnungssystem keinerlei Bedeutung bei.

„Unsere Studie zeigt, dass die Deutschen sicherheitsbewusst und generell mit Versicherungen zufrieden sind. Der Großteil besitzt auch ein Rechtsempfinden. Dennoch entsteht den Versicherungen ein immenser Schaden durch Betrug. Entsprechende Belohnungssysteme könnten die Problematik deutlich eindämmen“, erklärt Nils Gebel, Sales Consultant Insurance der Creditreform Boniversum GmbH.

Weitere Informationen und Download der Studie „Versicherungen – Schadensfälle und Falschangaben“ unter: https://www.boniversum.de/studien/verbraucherumfragen/versicherungen-schadensfaelle-und-falschangaben/

Die Creditreform Boniversum GmbH (Boniversum) ist einer der führenden Anbieter von Bonitätsinformationen über Privatpersonen in Deutschland. Boniversum wurde 1997 gegründet und ist ein Unternehmen der Creditreform Gruppe. Das Unternehmen bietet Verbraucherinformationen und integrierte Risikomanagementlösungen für die kreditgebende Wirtschaft wie Versandhändler, Online-Shops, Touristikunternehmen, Banken, Versicherungen, Wohnungsgesellschaften und viele mehr. Regelmäßig veröffentlicht Boniversum in Zusammenarbeit mit renommierten Partnern und Instituten umfangreiche Studien und Umfragen, um Trends frühzeitig vorherzusehen und Veränderungen im Verbraucher- bzw. Schuldnerverhalten oder in der Kreditaffinität sicher zu prognostizieren. www.boniversum.de

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IT-Hersteller bieten für Versicherungen noch zu wenig E2E-Prozesse im Backend

IT-Hersteller bieten für Versicherungen noch zu wenig E2E-Prozesse im Backend

Hamburg, 1. Oktober 2018: Die zweite Auflage der erfolgreichen Branchenstudie „SHUK 4.0: Neue Trends im Standardsoftwaremarkt“ der PPI AG zeigt: Bei der Einschätzung wichtiger Zukunftstrends liegen die Auffassungen von Herstellern und Assekuranzen oft weit auseinander.

Geht es um funktionale Standards wie Bestandsmanagement, Schadenbearbeitung oder die Bereitstellung von Schnittstellen, sind die auf dem deutschen Markt aktiven Hersteller von Versicherungssoftware gut aufgestellt. In dieser Einschätzung sind sich die Hersteller und auch ihre Kunden, die Versicherungsunternehmen, einig. Doch wie ist es um Zukunftstrends wie Smart Pricing, automatisierte Risikobewertung oder umfassende Selfservices für den Kunden bestellt? Und welche Rolle werden neue Marktteilnehmer wie InsureTechs in Zukunft spielen? Hier zeigen sich nicht nur Diskrepanzen bei der Bewertung der Relevanz, sondern auch mögliche Fehleinschätzungen, die den aufstrebenden InsureTechs in die Hände spielen könnten.

Zum zweiten Mal präsentiert das Hamburger IT-Consulting- und Softwarehaus PPI AG seine umfangreiche Marktstudie „SHUK 4.0: Neue Trends im Standardsoftwaremarkt“ zu Anforderungen und Lösungsangeboten im Bereich IT-Plattformen. Die aktuelle Auflage befragt außerdem erstmals Versicherer und Lösungsanbieter nach ihrer Einschätzung zu wichtigen Zukunftstreibern für die Branche. PPI hat für die Studie die IT-Verantwortlichen von 17 namhaften Versicherungsunternehmen (VU) unterschiedlicher Größe sowie 25 der wichtigsten deutschen und internationalen IT-Anbieter im Bereich Schadenversicherung interviewt.

Auch die Neuauflage der SHUK-Studie zeigt: Den „einen“ Hersteller, der das Maß aller Dinge ist und der für die deutschsprachigen Kompositversicherer den Standard setzt, gibt es nicht. „Die Anforderungen und Ausgangssituationen unterscheiden sich in den einzelnen Versicherungsunternehmen so stark, dass verschiedene Hersteller für die jeweilige Situation das passende Angebot liefern können“, sagt Tobias Kohl, Partner bei PPI. „Seit der vergangenen Studie 2014 haben es aber einige Player geschafft, sich einen Namen zu machen und so in anstehenden Auswahlprozessen berücksichtigt zu werden.“

Die PPI AG ist seit über 30 Jahren als Beratungs- und Softwarehaus erfolgreich für Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister tätig. Im Projektgeschäft schätzen unsere Kunden unsere unkomplizierte und flexible Arbeitsweise. Wir verknüpfen Fach- und Technologiekompetenz und führen Projekte zum Erfolg. Im Bereich Zahlungsverkehr sind wir europaweit tätig und nehmen mit unseren Standardprodukten eine marktführende Stellung ein. Als stabil wachsende Aktiengesellschaft in Familienbesitz konzentrieren sich unsere über 500 Mitarbeiter ganz auf den Erfolg unserer Kunden.

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Konferenz zur Aus- und Weiterbildung in der Versicherungs- und Finanzbranche

„Digitalisierung: Wichtigster Treiber & Wettbewerbsfaktor in der Finanz- und Versicherungsbranche – Risiken, Chancen und Lösungen für die Aus- und Weiterbildung“

Konferenz zur Aus- und Weiterbildung in der Versicherungs- und Finanzbranche

Die Digitalisierung schreitet permanent voran. Sie durchzieht alle Branchen und Unternehmensbereiche und hat enorme Auswirkungen auf den Arbeitsalltag: Unternehmen müssen ihre Arbeitsabläufe, Produkte und Dienstleistungen beständig dem digitalen Wandel anpassen, um den Anschluss nicht zu verlieren – der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter kommt dabei eine zentrale Rolle zu.
Gerade für die Finanz- und Versicherungsbranche stellt der digitale Wandel und seine Anforderungen an die betriebliche Bildung – auch vor dem Hintergrund der regulatorischen Anforderungen und gesetzlicher Zwängen – eine große Herausforderung dar. Mit ihrer Konferenz „Digitalisierung: Wichtigster Treiber & Wettbewerbsfaktor in der Finanz- und Versicherungsbranche – Risiken, Chancen und Lösungen für die Aus- und Weiterbildung“ (30.10.2018 in Köln) zeigt die inside Unternehmensgruppe Wege auf, wie Unternehmen diese Herausforderungen erfolgreich meistern können.

Die Veranstaltung richtet sich speziell an die Finanz- und Versicherungsbranche. Neben einem spannenden Einblick in die „Weiterbildung 4.0 und die Five Moments of Need“ von inside Geschäftsführer Dr. Patrick Blum stellen drei HR-Spezialisten aus verschiedenen Versicherungsunternehmen (Allianz, wgv und Zurich) innovative Lösungsansätze für die Aus- und Weiterbildung in Form von Best-Practice-Vorträgen vor. Mit Dr. Susanne Seyda vom Institut der deutschen Wirtschaft konnte zudem eine Expertin für digitale Transformation gewonnen werden, die die neueste Studie zur Weiterbildung 4.0 präsentieren wird.
Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung unter:
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Wir sind Spezialist für betriebliche Bildung und realisieren seit mehr als 20 Jahren erfolgreich maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungskonzepte. Schwerpunkte liegen in den Bereichen E-Learning, Blended Learning, Mobile Learning, Performance Support und Wissensmanagement.

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Aufschieberitis bei PC und Stromanbieterwechsel

YouGov und E WIE EINFACH legen repräsentative Studie vor

Aufschieberitis bei PC und Stromanbieterwechsel

– Fast jeder Zweite drückt sich vor dem Aufräumen der Festplatte
– Stromanbieterwechsel erfolgt nur aus triftigen Gründen

(Köln) Fast jeder hat ein paar Dinge, die er gerne aufschiebt. „Aufschieberitis“ befällt dabei vor allem unliebsame Aufgaben am PC und auch der Stromanbieterwechsel hängt oft in der Warteschleife. Immerhin 75 Prozent der Deutschen geben zu, am Computer schon einmal unter Aufschieberitis gelitten zu haben, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energie- und Smart Living-Anbieters E WIE EINFACH. Datensicherung am PC schieben gut 40 Prozent vor sich her. Vor dem Sortieren von Fotos auf der Festplatte kneifen 44 Prozent. Und bald jeder Zweite drückt sich vor dem Aufräumen der Festplatte (46 Prozent).

Oft ändern erst triftige Gründe dieses Verhalten. Hinsichtlich eines Stromanbieterwechsels sind das bei 20 Prozent ein Umzug, 26 Prozent der Befragten folgen der Empfehlung von Vergleichsportalen und fast jeder Dritte (30 Prozent) gibt an, aufgrund einer zu hohen Rechnung den Stromanbieter zu wechseln. „Menschen schieben vor allem etwas auf, wenn sich der direkte Nutzen nicht sofort erschließt“, ordnet Katja Steger, Geschäftsführerin von E WIE EINFACH, die Zahlen ein. Bequemlichkeit spiele bei Vermeidungsverhalten ebenfalls eine große Rolle. Deswegen setze ihr Unternehmen auf umfassenden Service, etwa beim Anbieter- oder beim Wohnortwechsel. „Wir wollen es Kunden so bequem wie möglich machen, dann gibt es für Aufschieberitis beim Wechsel des Energieanbieters gar keinen Grund. Denn wer es erst einmal an den PC geschafft hat, ist mit zwei Klicks auch schon ganz einfach bei uns und muss sich um nichts mehr kümmern. Wir übernehmen alle weiteren Formalitäten, wie etwa die Kündigung des Altanbieters, für ihn.“

E WIE EINFACH ist der günstige und zuverlässige Partner für Energie und Smart Living. Unter dem Leitgedanken der Einfachheit entwickelt E WIE EINFACH Lösungen, die das Leben zu Hause entspannter und einfacher machen. Im Fokus stehen Strom-, Gas- und Wärmestrom-Tarife zu dauerhaft günstigen Preisen sowie ein mehrfach ausgezeichneter Service. Die E WIE EINFACH Smart Living-Angebote lassen sich jederzeit individuell auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer anpassen: einfach, flexibel, immer zentral steuerbar. Alle Angebote überzeugen mit Verständlichkeit, Transparenz und orientieren sich an einfachen Lösungen. Eine Übersicht zum Unternehmen und zu Produkten von E WIE EINFACH finden Sie unter www.e-wie-einfach.de, auf Twitter, Facebook sowie auf YouTube.

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