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Kann Nasenspray abhängig machen? – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Leonie H. aus Kaiserslautern:
Bei Schnupfen benutze ich gerne Nasensprays, um wieder frei durchzuatmen. Jetzt habe ich gehört, dass sie abhängig machen können. Stimmt das wirklich?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Bei einem Schnupfen schwellen die Nasenschleimhäute an. Sie produzieren dann mehr Schleim – die Nase verstopft. Nasensprays mit dem Wirkstoff Xylometazolin oder Oxymetazolin bewirken, dass die Schleimhäute abschwellen und die Atemwege frei werden. Das Problem: Das Spray führt zu einem Gewöhnungseffekt, wenn Betroffene es mehrmals täglich und länger als eine Woche benutzen. Die Schleimhaut gewöhnt sich an den Wirkstoff, wodurch sie immer schneller und immer stärker wieder anschwillt. Betroffene sprühen dann weiter, um die Nase zu befreien. Ein Teufelskreis, der zu einem chronischen Schnupfen und im schlimmsten Fall zu einer Abhängigkeit führen kann. Verschnupfte müssen dennoch nicht ganz auf Nasenspray verzichten. Bei einer akuten Erkältung kann es vor allem nachts helfen, einen erholsamen Schlaf zu finden. Es sollte nur nicht länger als eine Woche zum Einsatz kommen. Als Alternative bieten sich Nasensprays mit natürlichem Meersalz oder Eukalyptusöl an, die abschwellend und schleimlösend wirken. Auch eine Nasendusche mit Salzwasser kann helfen. Klagt jemand über einen längeren Zeitraum über eine verstopfte Nase, so sollte sich das besser mal ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt anschauen. Möglicherweise sind die Beschwerden auf andere Ursachen wie zum Beispiel eine Allergie oder eine Vergrößerung der Nasenmuscheln zurückzuführen, die eine spezielle ärztliche Behandlung erfordern.
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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
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Caritas zeigt, wann Alkohol zum Risiko wird

Neuer Videoclip des Deutschen Caritasverbandes der Agentur VideoBoost bietet in sieben Sprachen Hilfe bei Problemen

In Deutschland wird Alkohol zu vielen Anlässen getrunken, er ist leicht zugänglich und wird meist mit Genuss und Entspannung verbunden. Zu viel Alkohol kann aber negative Folgen haben und der Gesundheit schaden.

Ein jetzt veröffentlichtes Video des Deutschen Caritasverbandes zeigt, wann Alkohol vom Genuss zum Risiko wird, welche Auswirkungen ein zu hoher Alkoholkonsum haben kann und in welchen Situationen komplett auf Alkohol verzichtet werden sollte. Das frei verfügbare Video beschreibt zudem Anzeichen, die auf eine Alkoholabhängigkeit hinweisen können und zeigt Hilfemöglichkeiten auf. Am Ende des Videos werden Links zu Hilfeangeboten eingeblendet.

Das zweiminütige Video wurde von der Darmstädter Video-Agentur VideoBoost produziert und ist in sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Arabisch und Farsi) jeweils mit Untertiteln verfügbar. Das Video stellt kurz und leicht verständlich verschiedenen Zielgruppen Informationen zum Thema Alkohol in ihrer Muttersprache zur Verfügung.

Das Video kann kostenlos geteilt oder in die eigene Webseite eingebunden werden. Es ist unter folgendem Link verfügbar: www.caritas.de/alkohol
Unter www.caritas.de/6F6X4 finden Sie außerdem alle Videos samt Einbettcodes in der Übersicht.

Caritas Deutschland
Der Deutsche Caritasverband ist Deutschlands größter Wohlfahrtsverband. 617.193 Mitarbeiter arbeiten in den 24.391 Einrichtungen und Diensten, die der Caritas bundesweit angeschlossen sind. Sie werden von rund 500.000 Ehrenamtlichen und Freiwilligen unterstützt. Unter dem Motto „Not sehen und handeln“ mischt sich der Deutsche Caritasverband in die sozialpolitische Diskussion ein und macht sich für eine gerechte und solidarische Gesellschaft stark.

Verantwortlich beim Deutschen Caritasverband e.V.:
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Abhängigkeit: Meist verleugnet oder bagatellisiert

Sucht als gesellschaftliches Tabu unterschätzt

Angesichts der Aufmerksamkeit, die die sogenannten „harten Drogen“, wie zum Beispiel Crystal Meth, derzeit in den Medien bekommen, gerät schnell in den Hintergrund, dass Alkohol und Medikamente die Rangliste der Suchtmittel in Deutschland anführen. Das Gefährliche ist hier gerade der schleichende Prozess, der in die Abhängigkeit führt – ob mit Alkohol oder Medikamenten, mit natürlichen oder synthetischen Substanzen. An welchen Kriterien ist Abhängigkeit zu erkennen? Gibt es Warnsignale oder einen typischen Verlauf? Das Tabu, mit dem unsere Gesellschaft dieses Thema immer noch belegt, macht gezielte Aufklärung – wie die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik sie bieten – wichtiger denn je.

Wer hat sich nicht schon Gedanken um Menschen mit auffälligem Alkoholkonsum gemacht? Wer hat vielleicht schon selbst daran gedacht, weniger zu trinken? Wer hat sich schon einmal über Kritik am eigenen Trinkverhalten geärgert oder sich dafür schuldig gefühlt? Wer trinkt morgens zuerst Alkohol, um sich nervlich zu stabilisieren oder den Start in den Tag zu erleichtern? Diese Anzeichen können – neben dem Wunsch, lieber allein als in Gesellschaft zu trinken, und weiteren Warnsignalen – auf eine Abhängigkeitsproblematik hinweisen. Die Unsicherheit bei Betroffenen und ihren Angehörigen ist ebenso groß wie die Angst vor einer gesellschaftlichen Ächtung. Dass Abhängigkeit eine Krankheit ist und als solche akzeptiert werden sollte, ist den wenigsten bewusst.

Obwohl sich der individuelle Verlauf der Erkrankung sehr unterscheidet, gibt es ein häufig auftretendes Muster. Anfänglich wird in der Regel konsumiert, um Probleme zu bewältigen und bestimmte Situationen erträglicher zu machen. Die Grundannahme ist dabei, dass die Auslösesituation wie zum Beispiel Traurigkeit, Einsamkeit, Angst oder Überforderung mit der Einnahme besser zu ertragen ist. Begleitet wird diese Annahme von einer sehr bald automatisierten Abfolge von Gedanken („Ich bestelle mir ein Bier“), der sich anschließenden Handlung (Einnahme der Substanz) und einer daraus resultierenden erneuten Auslösesituation (zum Beispiel das Gefühl von Scham, Schuld oder Verzweiflung), womit sich der Kreis schließt. Die erwähnte Grundannahme führt dazu, dass die Substanz sehr häufig als Selbstmedikation bei Depressionen, Ängsten, Panikattacken oder in als schwierig empfundenen sozialen Situationen eingesetzt wird. Dieses Verhalten lässt ebenfalls ein Muster entstehen, da die beschriebenen Gefühlszustände oder Situationen vermeintlich nur mit Hilfe der Substanz überstanden werden können. Der typische Teufelskreis tritt in der Regel erst im fortgeschrittenen Verlauf auf, wenn körperliche Entzugssymptome auftreten, die sich nur durch eine erneute Aufnahme der Substanz mildern beziehungsweise beseitigen lassen.

Der Konsum steigt meist schleichend an, gleichzeitig werden die abstinenten Tage immer weniger. Da sich dies über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstrecken kann, wird in den meisten Fällen erst nach längerer Substanzeinnahme deutlich, dass ein Missbrauch, ein schädlicher Gebrauch oder eine Abhängigkeit vorliegt. Versuche, den Konsum zu verringern bzw. ganz einzustellen, bleiben langfristig ohne Erfolg beziehungsweise scheitern ganz, was zu Schuld- und Schamgefühlen, depressiver Verstimmung, Verzweiflung, aber auch Resignation führen kann. Durch das Auftreten von Entzugssymptomen wird dann der oben beschriebene Kreislauf in Bewegung gesetzt.

Um die Diagnose einer Abhängigkeit zu stellen, müssen laut WHO mindestens drei von sechs definierten Kriterien über einen Zeitraum von mindestens einem Monat beziehungsweise wiederholt innerhalb von zwölf Monaten zutreffen. Dazu zählen ein starkes Verlangen oder eine Art Zwang, die Substanz zu konsumieren, eine verminderte Fähigkeit, den Konsum zu kontrollieren, körperliche Entzugssymptome beim Absetzen der Substanz, eine Toleranzentwicklung (um die gleiche Wirkung zu erhalten, müssen größere Mengen eingenommen werden), Vernachlässigung anderer Interessen sowie ein anhaltender Substanzkonsum trotz eindeutig schädlicher Folgen.

Das Thema „Sucht“ bzw. Abhängigkeit ruft nach wie vor Scham- und Schuldgefühle hervor und wird nur schwer als Krankheit akzeptiert. Eine Suchtberatung aufzusuchen oder das Thema beim Hausarzt oder bei Freunden und Angehörigen anzusprechen, fällt sehr schwer. Zu groß ist die Angst vor Zurückweisung, Schuldzuweisungen und Enttäuschung. Der Begriff Sucht ist in unserer Gesellschaft negativ besetzt und wird oft mit Personen am Rande der Gesellschaft gleichgesetzt. Dass es jedoch auch und gerade bei beruflich erfolgreichen und finanziell unabhängigen Menschen zu schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Substanzen kommen kann, wird häufig nicht gesehen. Gerade im beruflichen Bereich herrscht zudem große Sorge, die Erkrankung könnte bekannt werden und Nachteile oder Karriereeinbußen nach sich ziehen.

Menschen, denen adäquate Strategien zum Umgang mit und dem Aushalten von negativen Gefühlen fehlen, sind prinzipiell besonders anfällig für eine Abhängigkeitserkrankung. Eine große Sorge der Betroffenen ist häufig, die Krankheit selbst verschuldet zu haben. Meist sind sie überzeugt, einfach aufhören zu können, aktuell jedoch einfach nicht zu wollen. Welche Macht ein Suchtmittel besitzt und welche tiefsitzenden Mechanismen dahinter liegen, ist häufig erst im Verlauf einer Therapie erkennbar. Die Therapeuten der Betty Ford Klinik erleben bei ihren Patienten – beruflich sehr erfolgreichen Menschen, die meist schnelle Entscheidungen treffen müssen, eine schnelle Auffassungsgabe benötigen und kognitiv stark beansprucht werden – immer wieder, dass der Zugang zu den eigenen Gefühlen und dem bewussten Erleben von Situationen eingeschränkt ist. Überlegungen wie „Warum trinke ich? Ich habe doch alles… Eigentlich geht es mir doch gut“, und der Wunsch nach „Rüstzeug“ für eine Abstinenz dominieren häufig die ersten Gespräche. Da es ein solches pauschales Rüstzeug nicht gibt, gilt es, die persönlichen Zusammenhänge zwischen der häuslichen/sozialen beziehungsweise beruflichen Situation und dem Trinkverhalten zu verstehen und den Umgang damit zu lernen. Aus diesem Grund wird die Eigenmotivation der Patienten in der My Way Betty Ford Klinik stark gefördert. Die hochfrequente Suchttherapie der Klinik umfasst fünf Einzelgespräche und fünf Gruppensitzungen pro Woche. Dazu bietet die Klinik umfassende Suchtinformation und ein breites Begleitprogramm.

Die My Way Betty Ford Klinik in Bad Brückenau ist die führende Sucht- und Entzugsklinik in Deutschland. Mit ihrem intensiven, in Deutschland einmaligen Therapieprogramm wendet sich die Klinik an Privatpatienten und Selbstzahler. Für die Patienten stehen 36 Einzelzimmer zur Verfügung. Diskretion ist an der Klinik oberstes Gebot. Das Kompetenzteam der Klinik hat sich dem Ziel verschrieben, ihre Patienten in eine neue Leistungsfähigkeit ohne Suchtmittel zu begleiten. Die Therapeuten verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchttherapie und bieten seit Jahren Fortbildungen für weiterbehandelnde Ärzte an. Vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse hat sich die Klinikleitung entschlossen, verstärkt die Aufklärung rund um die Themen Abhängigkeit, Entgiftung und Entzug in der Öffentlichkeit zu unterstützen und für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren.

Die My Way Betty Ford Klinik wurde Anfang 2006 eröffnet und erlangte schnell große Bekanntheit in ganz Deutschland. Das zugrundeliegende Therapiekonzept orientiert sich an den erfolgreichen Therapieformen aus den USA, wie sie am Betty Ford Center, Kalifornien, angewendet werden.

Kontakt
My Way Betty Ford Klinik® GmbH & Co. KG
Dr. Uta Hessbrüggen
Heinrich-von-Bibra Str. 35
97769 Bad Brückenau
0711 / 50 44 91 99
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„Andere trinken auch so viel.“

Wie funktioniert die Abhängigkeitsspirale?

Eine Sucht entwickelt sich nicht selten über Jahre. Das ist nicht neu. Es ist jedoch den Betroffenen – Abhängigen wie Angehörigen – häufig nicht bewusst. Gerade der schleichende Verlauf macht den Prozess so gefährlich. Doch wie kommt es dazu, dass Alkoholmissbrauch und Abhängigkeit den Betroffenen und ihrer Umgebung zunächst kaum auffallen? In vielen Fällen gewöhnt sich das Umfeld unbemerkt an den Konsum, da die Konsumsteigerung graduell verläuft und über einen langen Zeitraum verdeckt werden kann. In einer Gesellschaft, die mit Alkoholkonsum sehr nachsichtig umgeht und unter dem sozial-kommunikativen Aspekt sogar fördert, finden Alkoholiker viele Ausflüchte, um ihre zunehmende Sucht zu rationalisieren oder herunterzuspielen.

Wie geraten Menschen in diese Abhängigkeitsspirale? Zunächst fast unbemerkt trinken die Betroffenen Alkohol vorwiegend zur Erleichterung, Spannungsverminderung und bei geselligen Anlässen. Nachvollziehbare, auch gesellschaftlich akzeptierte oder gar wichtige Gründe lassen sich immer angeben. Doch nach und nach wird Alkohol zum Hilfsmittel, um psychische Spannungen, Depressionen und Ängste zu vermindern. Bald ist er unentbehrlicher Begleiter für Konfliktsituationen, für Gefühlsteuerung und Entfaltung. Die Betroffenen verleugnen diesen beschämenden Sachverhalt, indem sie den Alkohol für sich zum Medikament oder Lebenselixier erheben und somit sich und anderen gegenüber positiv besetzen. In dieser Weise von den Betroffenen verleugnet, nimmt die Fähigkeit zur Abstinenz – vor allem in belastenden Momenten – ab.

Kontrollverluste kennzeichnen die fortgeschrittene Abhängigkeit. Schon eine geringe Menge Alkohol lässt ein intensives Verlangen nach mehr entstehen, das erst endet, wenn die Betroffenen zu elend sind, um mehr zu trinken. Gleichzeitig wollen sie nicht wahrhaben, dass sie nicht mehr dauerhaft abstinent bleiben können. Sie versuchen immer wieder, sich zu beherrschen, sich „wieder in den Griff zu bekommen“, setzen auf den eisernen Willen und die eigene „Stärke“. In dem Versuch, sich und ihr zunehmend kritisch reagierendes, nicht mehr generell billigendes Umfeld über die Problematik hinweg zu täuschen, beginnen sie, sich selbst Trinkregeln zu setzen wie: „nicht vor 14 Uhr“, „keine harten Alkoholika“, „nur ein Bier am Abend“ und so fort. Die Versuche, sich und anderen durch Abstinenzversuche und Trinkpausen zu beweisen, dass sie ihren Alkoholkonsum im Griff haben, scheitern jedoch immer wieder – nicht zuletzt durch die Verführung: „Trink doch noch einen mit!“ Meist aufgrund einer einsetzenden Entzugssymptomatik geben Alkoholkranke die Versuche der Selbstregulierung schließlich ganz auf.

Abhängige werden in dieser Zeit zu Meistern der Vertuschung. Sie wollen vor der Umwelt, aber vor allem auch vor sich selbst das Gesicht nicht verlieren. Ausreden, Lügen und Erklärungsmodelle für jeden Anlass sind an der Tagesordnung. Verstärkt durch die Angst vor Kritik und Vorwürfen seitens des Umfeldes beginnt eine alles beherrschende Suche nach Gelegenheiten, unbemerkt zu trinken. Mit einem untrüglichen Gespür machen die meisten Abhängigen es sich zur Regel, nicht vor anderen zu trinken und Alkoholvorräte zu verstecken. Da das Trinken der notwendig gewordenen Mengen Alkohol in Gesellschaft oftmals nicht mehr möglich ist, steigen die Betroffenen zunehmend auf Hochprozentiges um oder greifen auf Strohhalme zurück, die die Alkoholaufnahme über die Mundschleimhaut erleichtern. Um die Entzugserscheinungen abzufedern und den sozialen Verpflichtungen weiterhin nachkommen zu können, beginnen Abhängige schließlich auch morgens zu trinken. Viele Betroffene kommen bereits alkoholisiert zu Verabredungen und trinken heimlich weiter. Aus einer überzeugten Opferrolle heraus schieben die Betroffenen die Verantwortung für ihr Dilemma auf „die anderen“ oder die Umstände. Dieses Erklärungsmuster wird auf alle Bereiche des täglichen Lebens ausgedehnt, da ja auch der Alkohol alle Sphären zu besetzen beginnt. Alkohol dient zunehmend als Allheilmittel für alle Arten von Problemen und Konflikten, die scheinbar nicht mehr anders zu lösen sind. Parallel dazu sinkt die Fähigkeit, sich Auseinandersetzungen, Problemen und Herausforderungen ohne Zuhilfenahme von Rauschmitteln zu stellen. Bei positiven Ereignissen gehört Alkohol dazu, um die entsprechende Stimmung besser zu spüren und „mitschwingen“ zu können.

Der Blick auf das soziale Gefälle mit einem „Oben-Unten-Vergleich“ erschwert die Akzeptanz der eigenen Problematik zusätzlich. Zum einen wird ein „Trinker“ noch immer mit dem Bild eines Penners unter der Brücke gleichgesetzt und Abhängigkeit mit sozialem Abstieg verbunden. Dies ist jedoch selten der Fall! Indem sich die Betroffenen über das Klischee des verwahrlosten, depravierten Alkoholikers erheben, werden im Rahmen einer Projektion unangenehme Problemlagen nicht bei sich sondern bei anderen wahrgenommen und dort verurteilt. Gefühle der Minderwertigkeit und der Ohnmacht können mit Hilfe einer solchen Projektion abgewehrt und das eigene Trinkverhalten bagatellisiert werden. Zum anderen relativieren Alkoholkranke mit entsprechenden Vergleichen den eigenen Konsum, um ihn als „normal“ erscheinen zu lassen: „Wenn der Nachbar noch ein drittes Glas bestellt, dann kann das bei mir doch nicht so schlimm sein.“ Was für andere kein Problem ist, kann für die Betroffenen aber sehr wohl eines sein, denn im Gegensatz zu ihnen kann der Nachbar nach dem dritten Glas aufhören oder wird danach tagelang kein Verlangen haben. Abhängige werden zum Beispiel im Anschluss zu Hause weiter trinken oder auch an den Folgetagen Verlangen nach Alkohol empfinden. Die Selbsttäuschung greift auch in Bezug auf die Getränkeart oder die Menge. „Ich trinke doch nur Bier, keine harten Alkoholika.“ – „Ein Glas Champagner hin und wieder lässt mich doch noch lange nicht zum Alkoholiker werden.“ – „Zwei oder drei Bier am Abend sind echt nicht viel, das trinkt doch fast jeder.“ Solche Formulierungen zum Herunterspielen der Sucht sind ebenfalls häufig zu beobachten. Ausreden, Lügen und Erklärungsmodelle für jeden Anlass sind an der Tagesordnung, alles dient der Vertuschung.

Was geschieht, wenn die Familie, das Umfeld oder der Arbeitgeber eine vermutete Alkoholproblematik ansprechen? Vor allem im Zusammenhang mit Fehlern und Unzulänglichkeiten wird dies häufig als Angriff oder Bloßstellen erlebt und mit Nachdruck abgestritten. Auch wenn es um Machtauseinandersetzungen, Konkurrenz und Rivalität geht, werden Schwächungen – und als solche wird jede Form von Kritik empfunden – nicht hingenommen werden können. Nach tatsächlichen oder vermuteten Niederlagen oder realen oder empfundenen Kränkungen, insbesondere vor anderen, wird eine Abhängigkeitsvermutung vehement abgewehrt werden. Paradoxerweise sind aber gerade diese Hinweise von außen wichtig, um den Betroffenen die Relevanz des Problems vor Augen zu führen. Ohne subjektiven Leidensdruck ist jedoch eine Therapie wenig erfolgversprechend, denn nur wenn die Qual der Sucht größer wird als die Qual des Aufhörens, wird der Betroffene zu Entzug beziehungsweise Entwöhnung bereit sein. Dazu müsste der Betroffene die Heimlichkeit um seine Sucht aber aufgeben, und dies sollte nicht ohne Hilfestellung geschehen.

Mit ihrem breit gefächerten Angebot unterstützen die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik Betroffene dabei, ihre Abhängigkeit anzuerkennen und Hilfe zu suchen. Regelmäßig halten Vertreter der Klinik in verschiedenen Städten Vorträge zu Suchtthemen. Veröffentlichungen der Klinik erscheinen in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften. Informationen für Betroffene, Angehörige und Behandler auf der Klinikhomepage stellen Suchterkrankungen, ihre Folgen und therapeutische Behandlungsmöglichkeiten dar. Bei Interesse können Betroffene umfangreiche Flyer und Prospekte der Klinik anfordern oder sich telefonisch informieren. Außerdem können Patienten und ihre Angehörigen im Sinne eines Vorgesprächs einen Termin zur Klinikbesichtigung vereinbaren. Vor Therapiebeginn füllt der Patient suchtbezogene Anamnesebögen aus, die ihn mit sich und seiner Sucht konfrontieren. In Einführungen in der Gruppe, in Veranstaltungen zur Suchtinformation und in ärztlichen und psychologischen Aufnahmegesprächen erhält der Patient zunehmend Einblick in seine Suchtproblematik. Bei allen patientenbezogenen Anliegen ist Diskretion oberstes Gebot in der Betty Ford Klinik. Für den Abhängigen gilt dennoch: Um seine Sucht anzuerkennen und sich auf einen Entzug einzulassen, muss der Betroffene die Heimlichkeit um seine Sucht zumindest im Rahmen der Therapie aufgeben.

Die My Way Betty Ford Klinik in Bad Brückenau ist die führende Sucht- und Entzugsklinik in Deutschland. Mit ihrem intensiven, in Deutschland einmaligen Therapieprogramm wendet sich die Klinik an Privatpatienten und Selbstzahler. Für die Patienten stehen 36 Einzelzimmer zur Verfügung. Diskretion ist an der Klinik oberstes Gebot. Das Kompetenzteam der Klinik hat sich dem Ziel verschrieben, ihre Patienten in eine neue Leistungsfähigkeit ohne Suchtmittel zu begleiten. Die Therapeuten verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchttherapie und bieten seit Jahren Fortbildungen für weiterbehandelnde Ärzte an. Vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse hat sich die Klinikleitung entschlossen, verstärkt die Aufklärung rund um die Themen Abhängigkeit, Entgiftung und Entzug in der Öffentlichkeit zu unterstützen und für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren.
Die My Way Betty Ford Klinik wurde Anfang 2006 eröffnet und erlangte schnell große Bekanntheit in ganz Deutschland. Das zugrundeliegende Therapiekonzept orientiert sich an den erfolgreichen Therapieformen aus den USA, wie sie am Betty Ford Center, Kalifornien, angewendet werden.

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Risiko chronischer Psychosen bei Cannabis-Konsum

Betty Ford Klinik zur Legalisierung von Cannabis

Am 8. November 2016 hat Kalifornien Cannabis zum legalen Genussmittel erklärt. Damit haben mehr als die Hälfte aller US-Staaten Cannabis legalisiert. Auch hierzulande werden die Stimmen derer lauter, die eine Freigabe der Droge fordern. Manche Städte diskutieren bereits Modellversuche für Coffee-Shops, und die Regierung will 2017 eine Cannabisagentur schaffen, die Anbau und Handel für Schmerzpatienten staatlich regeln soll. Die Suchtexperten der My Way Betty Ford Klinik sprechen sich klar gegen eine Legalisierung von Cannabis aus.

Seit Aufkommen der Legalisierungsforderung ist allenthalben die Tendenz zu beobachten, den Konsum von Cannabis zu verharmlosen und dazu auch Drogenstatistiken hinzuzuziehen. Selten sind diese Einschätzungen jedoch von Suchtexperten untermauert. Die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik geben einen Überblick über mögliche Risiken und Folgeschäden des Cannabis-Konsums.

Wirkung von Cannabis
Die Cannabispflanze gehört zu den Hanfgewächsen (Cannabaceae) mit psychoaktiven Wirkstoffen, die als Haschisch (Dope, Shit) oder Marihuana (Gras) konsumiert werden. Der Rausch tritt bei Cannabiskonsum relativ schnell ein und kann akut die Stimmung heben. Die entspannende, beruhigende Wirkung von Cannabis auf die Psyche wird allgemein erwartet. Je nach Dosis hängt sie jedoch erheblich von der Grundstimmung des Konsumenten ab. Da das Tetrahydrocannabinol (THC) im Hanf bereits vorhandene positive oder negative Gefühle intensivieren, wird auch eine vorangehende aggressive Grundstimmung von Cannabis eher verstärkt. Meist vermindert sich der Antrieb. Unerwünschte Nebeneffekte sind Denkstörungen, Illusionen und eine ungewöhnliche Wahrnehmung von Umständen und Zusammenhängen. Als selten vorkommend werden niedergedrückte Stimmung, Unruhe, Angst und Panik beschrieben, sehr selten seien Konsumenten desorientiert und verwirrt oder litten an Verfolgungsphantasien. Als akute Risiken werden vor allem die Folgen während des Rausches beschrieben. Hierbei können Konzentrations- und Reaktionsvermögen vermindert sein, auch verarbeiten Konsumenten mitunter Informationen langsamer, haben Schwierigkeiten abstrakt zu denken, sind körperlich und psychisch weniger leistungsfähig.

Gefahr von cannabisinduzierten Psychosen
Ein entscheidender Risiko-Faktor ist, ob jemand einmal, gelegentlich oder regelmäßig Cannabis nimmt. Das klingt relativ harmlos und überschaubar. Die psychoaktive Wirkung der Droge hat jedoch gravierende Auswirkungen insbesondere auf das jugendliche Gehirn – mit irreparablen Langzeitfolgen. Die Gefahr von cannabisinduzierten Psychosen ist sechs Mal höher, wenn vor dem 15. Lebensjahr Cannabis konsumiert wird. Das erklärt sich ganz einfach aus den anatomischen Gegebenheiten. Der Hirnreifungsprozess ist bei Jungen erst mit 19 Jahren abgeschlossen, bei Mädchen im Alter von 17 bis 18 Jahren. Drogeninduzierte Psychosen und Folgediagnosen wie paranoide Schizophrenien sind schwer therapierbar. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Psychosen nicht heilbar sind, weil sie sehr schnell chronisch werden. Bereits nach Eintritt der Vorläuferphase, dem sogenannten Prodromalstadium, wird die Psychose chronisch. Die Gefahr liegt hier deshalb auch in der mangelnden Krankheitseinsicht.

Legalisierung verstärkt Abhängigkeitsquote bei Jugendlichen
Gerade für Jugendliche ist Cannabis sehr häufig die Einstiegsdroge und damit der erste Kontakt mit psychoaktiven, euphorisierenden Substanzen. Die Hemmschwelle, illegale Drogen zu beschaffen und auch Substanzen mit unbekannten Beimengungen wie zum Beispiel die sogenannten Badesalze oder die gängigen Partydrogen auszuprobieren, sinkt an dieser Stelle. Eine Legalisierung von Cannabis, davon sind die Therapeuten der My Way Betty Ford Klinik überzeugt, würde die Abhängigkeitsquote gerade in dieser Altersklasse eher verstärken. Vereinzelt können Psychosen bereits nach dem ersten Konsum auftreten. Drogenkonsum würde als normal empfunden, die Gefahr anderer Vermengungen stiege. In seiner Untersuchung „Cannabis – eine andauernde Kontroverse“ belegt Tim Pfeiffer-Gerschel vom IFT Institut für Therapieforschung in München, dass Jugendliche mit 16,7 Jahren zum ersten Mal Cannabis konsumieren (bezogen auf das Jahr 2011). Über einen Zeitraum von zwölf Monaten konsumierten einer Erhebung aus dem gleichen Jahr zufolge 4,6 Prozent der 12- bis 17-Jährigen Cannabis, bei den befragten 18- bis 25-Jährigen waren es 13,5 Prozent.

Legalisierung – nein danke
Wie alle Drogen führt auch Cannabis bei regelmäßigem Konsum zu körperlichen Langzeitschädigungen. Das beginnt mit dem Rauchen von Cannabis, wodurch Schadstoffe freigesetzt werden, die Lungen- und Bronchialerkrankungen verursachen können. Wenn man Cannabis mit Tabak mischt und konsumiert, kommt eine stark gesundheitsschädigende Wirkung ähnlich wie beim Zigarettenrauchen hinzu. Sehr viel schwerer als die körperliche Abhängigkeit von Cannabis wiegt jedoch die seelische. Psychische und kognitive Schäden, mangelnde Konzentration und depressive Störungen bis hin zu Psychosen sind bekannte und oft belegte Folgen starken und regelmäßigen Marihuana- und Haschischkonsums. Unabhängig vom Alter leidet die kognitive Leistungsfähigkeit bereits bei regelmäßigem Konsum über wenige Jahre. Das Interesse an Lebensgestaltung und Umgebung verflacht, das Craving nach der Substanz geht auch mit einer zunehmenden Gleichgültigkeit einher. Die Entzugssymptomatik beginnt 10 bis 12 Stunden nach dem Cannabis-Konsum und hält, je nach Konsumfrequenz, bis zu drei Wochen an. Die Therapeuten der Betty Ford Klinik beschreiben die Konsumenten als unruhig, ängstlich bedrückt und leicht reizbar. Cannabis führt außerdem zu Schlafstörungen, Appetitverlust und einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit. Da die Substanz Schmerz reduziert, ist das Schmerzempfinden im Entzug deutlich gesteigert. Insbesondere Jugendliche können bei regelmäßigem frühem Konsum mitunter keine stabilen, starken Persönlichkeiten ausbilden.

Angesichts der geschilderten Symptome und des hohen Risikos, dauerhaft an einer Psychose zu erkranken, sind die Therapeuten der Betty Ford Klinik strikt gegen eine Legalisierung von Cannabis.

Die My Way Betty Ford Klinik in Bad Brückenau ist die führende Sucht- und Entzugsklinik in Deutschland. Mit ihrem intensiven, in Deutschland einmaligen Therapieprogramm wendet sich die Klinik an Privatpatienten und Selbstzahler. Für die Patienten stehen 36 Einzelzimmer zur Verfügung. Diskretion ist an der Klinik oberstes Gebot. Das Kompetenzteam der Klinik hat sich dem Ziel verschrieben, ihre Patienten in eine neue Leistungsfähigkeit ohne Suchtmittel zu begleiten. Die Therapeuten verfügen über langjährige Erfahrung in der Suchttherapie und bieten seit Jahren Fortbildungen für weiterbehandelnde Ärzte an. Vor dem Hintergrund dieser Kenntnisse hat sich die Klinikleitung entschlossen, verstärkt die Aufklärung rund um die Themen Abhängigkeit, Entgiftung und Entzug in der Öffentlichkeit zu unterstützen und für dieses Krankheitsbild zu sensibilisieren.
Die My Way Betty Ford Klinik wurde Anfang 2006 eröffnet und erlangte schnell große Bekanntheit in ganz Deutschland. Das zugrundeliegende Therapiekonzept orientiert sich an den erfolgreichen Therapieformen aus den USA, wie sie am Betty Ford Center, Kalifornien, angewendet werden.

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Jetzt Sommerfigur sichern!

Jetzt Sommerfigur sichern!

Jetzt mit der Weiss-Methode ganz natürlich und gesund abnehmen. (Bildquelle: @ Fotolia – cppzone)

Es ist nie zu spät, um sich für die Bikinifigur fit zu machen. Mit der Weiss-Methode gelingt das Abnehmen durch konsequenten Zucker- und Weizenverzicht. Dadurch nimmt jeder nachhaltig ab – und das auf natürliche Art und Weise.
Beim Abnehmen mit der Weiss-Methode werden keine Mahlzeiten durch Ersatzstoffe ersetzt. Im Gegenteil: Die Behandelten essen gesunde und vollwertige Mahlzeiten. Erlaubt ist alles, was keinen weißen, raffinierten Industriezucker oder Weizen enthält. Auch ein intensives Sportprogramm ist nicht notwendig. Wer vorher sportlich aktiv war, kann seinen Sport gern weiter betreiben. Für alle anderen empfehlen die Therapeuten des Weiss-Instituts maßvolle Bewegung und Gymnastik, die den Entgiftungsprozess des Körpers unterstützt.
Denn das ist es, was die Methode erfolgreich macht. In nur einer Sitzung (bei Alkohol und Ess-Sucht bis zu vier Sitzungen) wird der Stimulus beruhigt, der die jeweilige Gewohnheit oder Sucht bislang in Gang gehalten hat. Fällt dieses Suchtmittel (z. B. Zucker oder Weizen) weg, beginnt unser Körper zu entgiften.
Nun mag es ungewöhnlich klingen, bei Zucker oder Weizen von einer Sucht zu sprechen. Süßes essen, das erscheint doch harmlos im Gegensatz zu süchtig nach einer sogenannten harten Droge zu sein. Bei der Zuckersucht geht es darum, sich die Mechanismen bewusst zu machen, die uns immer wieder verleiten, nach der Schokolade oder den Chips zu greifen. Wenn die Gedanken ständig um den nächsten Zuckerflash kreisen, ist der Punkt erreicht, wo eine Abhängigkeit das Leben beeinträchtigt. Sobald diese Gewohnheit unbewusst wiederkehrt und sich bewusst nur schwer oder nicht stoppen lässt, spricht man von einer Sucht.
Und genau diese Sucht bzw. Gewohnheit lässt sich mit der Weiss-Methode stoppen.
Gesund abnehmen mit der Weiss-Methode – weitere Infos und Termine gibt es unter der Telefonnummer 0800-5129999 (in Deutschland kostenfrei).
Erfahrungsberichte von Behandelten, wie z. B. von Sabine T., die mit der Weiss-Methode zwei Kleidergrößen verlor, finden sich auf dem YouTube-Kanal des Weiss-Instituts, sowie auf der Website www.weiss-institut.de.

Das Weiss-Institut steht für neue und erfolgreiche Wege im Gesundheitswesen. Als ein führender Anbieter für die Befreiung von lästigen Gewohnheiten und Süchten hat das Weiss-Institut mit seiner langjährigen Erfahrung bereits Tausenden von Menschen erfolgreich dabei geholfen, sich auf wirkungsvolle und einfache Weise von ihren ungewollten Gewohnheiten zu befreien.
Die Palette der erfolgreich behandelten Süchte reicht dabei von Alkohol, Nikotin, und Zucker bis hin zur Befreiung von Heißhungerattacken, Ess- und Fress-Sucht. Zusätzlich unterstützt das Weiss-Institut bei gesundem und nachhaltigem Abnehmen, bei Weizenentwöhnung und Glutenintoleranz, und bietet Hilfe bei Schlaflosigkeit, Versagensängsten und Auftrittsblockaden.

Kontakt
Weiss-Institut
Joachim Deichert
Hans-Otto-Str. 30
10407 Berlin
09676923014
joachim.deichert@weiss-institut.de
http://www.weiss-institut.de

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„High?“ – neue Wege in der Suchtprävention

Dresden geht neue Wege in der Suchtprävention.

"High?" - neue Wege in der Suchtprävention

Künstlerische Intervention auf der Prager Straße in Dresden (Bildquelle: Uwe E. Nimmrichter)

Mit der interaktiven Performance „High? – Ein Frühlingsopfer“ wurde am Montag, den 29. Mai 2017, „Legst du dich mit Crystal an?“ eröffnet. Die Aktionswoche zu Sucht und Suchtprävention findet in seiner vierten Ausgabe im Rahmen des von der Landeshauptstadt Dresden initiierten und von der Projektschmiede gGmbH koordinierten KULTURJAHRES SUCHT statt.

In den vergangenen Wochen haben sich die Künstler*innen um Wagner Moreira intensiv mit dem Thema Sucht und vor allem Drogen auseinander gesetzt. Was sind Drogen? Welche Macht haben sie? Was machen sie mit uns? Abhängigkeit, was genau bedeutet das? Entstanden ist eine Performance, die die Menschen auf Straßen, Plätzen oder in Einkaufszentren in einer außergewöhnlichen Art erreicht. Akustische und visuelle Bilder erregen Aufmerksamkeit für das Thema. Stolz und Täuschung mischen sich stark. Die Akteure stecken sich in „Schubladen“, werden in „Schubladen“ gesteckt und lassen ihre Etiketten und Stigmata fallen. „High? -Ein Frühlingsopfer“ sind Aktionen sensibler Art und laden Passanten, Zuschauer und Künstler zu Assoziationen ein. Damit wird das Thema „Sucht“ neu verpackt und ohne erhobenen Zeigefinger transportiert.

„Es ist eine große Herausforderung, dieses Tabuthema ganz nah an die Menschen und unterschwellig in die Öffentlichkeit zu bringen. Ich freue mich, ein interdisziplinäres Team zu haben, mit dem ich ein solches Projekt umsetzen kann.“, schwärmt Wagner Moreira, der Regisseur und Choreograf von „High? – Ein Frühlingsopfer“. Er hat ein Team aus Tänzer*innen, Musikern, Schauspielern und einem Fotografen zusammengestellt. Das Ergebnis ist eine installative Performance im öffentlichen Raum, die sich immer wieder neu entwickelt und die Zuschauer überrascht. Parallel dazu ist die Internetseite www.high-fruehlingsopfer.de entstanden. Mit ihr und mit Hilfe der sozialen Netzwerke werden die aufgeworfenen Fragen und Themen in die virtuelle Welt transportiert und zusätzliche Zielgruppen sowie ein breites Publikum erreicht.

„Im KULTURJAHR SUCHT setzen wir uns kreativ und ohne erhobenen Zeigefinger mit den Risiken des Drogenkonsums auseinander. Im Zentrum wird Crystal Meth stehen. Die Droge berührt alle gesellschaftlichen Schichten. Sie betrifft Berufstätige genauso wie Erwerbslose, Schwangere und Mütter genauso wie Kinderlose.“ unterstrich die Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen, Dr. Kristin Klaudia Kaufmann bei der feierlichen Eröffnung der Aktionswoche „Legst du dich mit Crystal an?“ am Montag, den 29.05.2017.

Zur Person Wagner Moreira

Wagner Moreira studierte Tanz in seinem Heimatland Brasilien. Seit 2003 lebt er in Deutschland und arbeitet als Pädagoge, Performer und Choreograf. Als Ensemble-Mitglied und Gasttänzer arbeitete er am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau-Görlitz und an der Städtischen Bühne Münster. 2012 absolviert er sein Master of Arts in Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Seine Tätigkeit erstreckt sich über ein breites Spektrum, das Bühnenwerke, Site-Specific-Performances und Performances in öffentlichen Räumen umfasst. Im Herbst 2016 war er Kurator „Tag der Einheit 16“ – Brücken bauen – Dresden. Gemeinsam feiern – Dresden.

Weitere Auskünfte zu „High? – Ein Frühlingsopfer“:
Wagner Moreira, Draesekestraße 10, 01277 Dresden, Tel. +49 (0) 176 – 41 97 73 53, wlmoreira@hotmail.com, www.high-fruehlingsopfer.de

Weitere Informationen zum KULTURJAHR SUCHT:
Kerstin Zeller/Josefa Hose
Projektschmiede gemeinnützige GmbH, Bautzner Straße 22HH, 01099 Dresden
Tel.: 0351- 320 156 73, kulturjahr-sucht@projektschmiede.net, www.dresden.de/kulturjahr-sucht

Wagner Moreira studierte Tanz in seinem Heimatland Brasilien. Seit 2003 lebt er in Deutschland und arbeitet als Pädagoge, Performer und Choreograf. Als Ensemble-Mitglied und Gasttänzer arbeitete er am Gerhart-Hauptmann-Theater Zittau-Görlitz und an der Städtischen Bühne Münster. 2012 absolviert er sein Master of Arts in Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Er ist tätig als Gastchoreograf an der Palucca Hochschule für Tanz im Rahmen des BA Studiengang Tanzpädagogik, an der Semperoper Dresden und bei Grupo Primeiro Ato – BH Brasilien. Er ist Gasttrainer der Tanzcompany am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz, am Staatstheater Braunschweig, an den Landesbühnen Sachsen und beim TanzNetzDresden. Seine Tätigkeit erstreckt sich über ein breites Spektrum, das Bühnenwerke, Site-Specific-Performances, Performances im öffentlichen Räumen und Tanzvideos umfasst. Im Herbst 2016 war er Kurator „Tag der Einheit 16“ – Brücken bauen – Dresden. Gemeinsam feiern – Dresden.

Kontakt
Pädagoge, Performer und Choreograf
Wagner Moreira
Draesekestraße 10
01277 Dresden
+49 (0) 176 – 41 97 73 53
wlmoreira@hotmail.com
http://wlmoreira.wordpress.com

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Live-Webinar mit Psychocoach Andreas Winter: Warum Nichtrauchen so einfach sein kann!

Live-Webinar mit Psychocoach Andreas Winter: Warum Nichtrauchen so einfach sein kann!

(Mynewsdesk) Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2017 Live-Webinar mit Psychocoach Andreas Winter:
„Warum Nichtrauchen so einfach sein kann!“

„Nikotinsucht ist eine Lüge!“ konstatiert der Tiefenpsychologe und belegt: Rauchen ist ein konditioniertes Verhalten. Wer sich diese Konditionierung und die wahren Hintergründe des eigenen Zigarettenkonsums bewusst macht, kann sein Rauchverhalten nach Wunsch kontrollieren, von jetzt auf gleich zum Nichtraucher oder „Optionsraucher“ werden – wie es schon Tausenden von Winters Klienten gelungen ist.Zehn Jahre des Erfolgs
Vor genau zehn Jahren, am Weltnichtrauchertag 2007, veröffentlichte Andreas Winter seinen erfolgreichen Buch-Ratgeber, der mittlerweile in der aktualisierten Taschenbuch-Ausgabe „ Nikotinsucht – die große Lüge“ erhältlich ist. In seinen Büchern rollt der Iserlohner das Rauchverhalten von seinen psychologischen Hintergründen her auf: Wem der Auslöser bzw. die Ursache des Rauchens ganz bewusst ist, der muss nicht mehr rauchen – kann aber. „Somit ist es möglich, dass ein Ex-Raucher sogar hin und wieder einmal aus Genuss- oder gesellschaftlichen Gründen eine Zigarette mitraucht – ohne Gefahr, rückfällig zu werden!“, so Winter.

„Wer raucht, ist ein Feigling!“ …
… oder „Wer raucht, überspielt Komplexe!“ wären nach Winters Meinung bessere Anti-Slogans für Zigarettenschachteln als die gängigen Warnhinweise auf die gesundheitlichen Risiken – bestärken diese den Raucher doch nur in seiner gefühlten, vermeintlichen Kühnheit, dem Tod zu trotzen. „Und wer sich gar einreden lässt, er sei süchtig und könne daher gar nicht aufhören, lässt sich entmündigen und macht sich zur Marionette der Medizin- und Tabakindustrie“, urteilt Andreas Winter erbarmungslos. Dagegen gelte es, sich der eigenen Psyche zu stellen, die persönliche Vergangenheit und die Tiefen des Unterbewusstseins auszuloten – und mit den so gewonnenen Erkenntnissen selbstbewusst das Problem anzupacken und zu lösen.

Andreas Winter stellt sich im Live-Webinar …
Wer Winters einzigartigen, tiefenpsychologisch fundierten Ansatz kennenlernen möchte, Erfahrungen austauschen oder gegenläufige Meinungen diskutieren will, kann am Weltnichtrauchertag am kostenlosen Webinar mit Andreas Winter teilnehmen: Es findet am 31. Mai 2017 von 19 – 20 Uhr statt.

„Als klinischer Pharmakologe habe ich in meinen Vorlesungen regelmäßig das Thema ‚Raucherentwöhnung‘ mit Hilfe der Nikotin-Substitution (Pflaster, Kaugummi) abgehandelt. Besonders unbefriedigend war für mich immer wieder die geringe langfristige Erfolgsquote, die insbesondere von der begleitenden Psychotherapie abhängig ist. Der zunächst verblüffende, aber plausible Ansatz von Herrn Dipl.-Päd. Andreas Winter, dass Rauchen keine Sucht ist und dass Nikotin keine körperliche Abhängigkeit induziert, erklärt nicht nur die mangelhafte Wirkung der Nikotinsubstitution, sondern ist auch die Basis für sein Therapiekonzept der Raucherentwöhnung, das auf der Bewusstmachung der Hintergründe des Rauchverhaltens beruht. Dieser Therapieansatz ist einleuchtend, sehr effektiv und daher empfehlenswert.“Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ulrich Borchard, Juni 2007

Buch-Tipp:
Andreas Winter: Nikotinsucht – die große Lüge. Warum Rauchen nicht süchtig macht und Nichtrauchen so einfach sein kann! Mit Video-Coaching zum Download. Mankau Verlag, 2. Aufl. 2016, 12 x 19 cm, 188 S. 9,95 Euro (D), ISBN-978-3-86374-080-1.

Link-Empfehlungen:
Mehr Informationen zum Ratgeber „Nikotinsucht“
Mehr Informationen zum Webinar
Zur Leseprobe im PDF-Format
Mehr zu Andreas Winter
Zum Internetforum mit Andreas Winter

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Unter dem Motto „Bücher, die den Horizont erweitern“ veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.

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Atemlos durchs Leben

SehnSucht nach Glück

Atemlos durchs Leben

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Spannend und lehrreich zugleich erzählt Ranjita von ihrer persönlichen Suche, ihrer Sucht, ihrer Sehnsucht nach Glück. Sie nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf die abenteuerliche Reise durch Höhen und Tiefen eines Lebens ohne Begrenzungen. Das Buch holt sie jeweils dort ab, wo sie in ihrem Leben stehen und führt sie sanft, aber bestimmt über die bisherigen vom Verstand begrenzten Erfahrungen hinaus. Atemlos durchs Leben ist ein spiritueller Lebensberater für die Suche nach Glück und Erleuchtung. Tiefe Einblicke in außergewöhnliche Bewusstseinszustände und das Meistern spiritueller Krisen liefern wichtige Inspirationen für den eigenen Entwicklungsweg.

Menschen, die bedeutsame spirituelle Erfahrungen gemacht haben, behalten diese oft für sich. Sie fürchten die Ablehnung und den Spott ihrer Umwelt. Mystische Erfahrungen und erweiterte Wahrnehmungen in Zuständen von ausgedehntem Bewusstsein werden von großen Teilen der heutigen westlichen Gesellschaft tabuisiert. Das Buch will einen Beitrag dazu leisten, solche Erfahrungen als erstrebenswerte Zustände anzusehen und zeigt verschiedene Wege auf, außergewöhnliche Bewusstseinszustände zu erreichen. Die Autorin möchte mit ihrem Buch öffentliche Diskussionen über solche Erfahrungen anregen, ohne Angst oder Scham vor den Bewertungen anderer.

„In den Momenten, in denen wir einen Zustand des Glücklichseins erreichen, erledigt sich die Suche nach Erleuchtung. Glücklichsein kann man lernen, Erleuch-tung nicht.“ Ranjita

tao.de ist das Selfpublishing-Portal, das AutorInnen mit den Themengebieten Neues Bewusstsein, Ganzheitliche Gesundheit und Spiritualität bei allen Schritten von der Idee über die Produktion von Büchern und ebooks bis zu ihrer Vermarktung begleitet. tao.de ist ein Selfpublishing-Portal der J.Kamphausen Mediengruppe.

* Die J. Kamphausen Mediengruppe mit den Verlagen J.Kamphausen, Aurum, Theseus, Lüchow, LebensBaum und der Tao Cinemathek sowie den Selfpublishing Portalen tao.de und Meine Geschichte wurde 1983 in Bielefeld gegründet. Das Lieferprogramm umfasst mehr als 1.000 Titel aus den Themenbereichen ganzheitliche Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung und Wirtschaft. Einzelne Titel erreichen Auflagen in Millionenhöhe.

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Wenn das Spiel zur Sucht wird

Was fasziniert Jugendliche an der Flucht in die virtuelle Welt?

Wenn das Spiel zur Sucht wird

Vorsicht Suchtgefahr: Computerspiele sind verlockend für Jugendliche, aber auch gefährlich. (Bildquelle: @shutterstock.com)

Computer- und Konsolenspiele sind eine der liebsten Beschäftigungen bei Jugendlichen. Sowohl online als auch offline laufen sie durch Fantasiewelten, kämpfen gegen Monster oder rasen in hochgezüchteten Sportwagen über Rennstrecken oder durch Innenstädte.

Schöne schnelle Welt
Ähnlich wie beim Glücksspiel gibt es auch in Computerspielen die Möglichkeit, schnell viel zu gewinnen oder zu verlieren. Das fasziniert besonders junge Menschen, die in einer sehr schnelllebigen Zeit aufwachsen. Anders als beispielsweise bei Ergebnissen von Klausuren erhalten sie bei Spielen unmittelbar ein Feedback zu den erbrachten Leistungen. Die Virtualität dieser schönen neuen Welt bietet einen weiteren Reiz. Die Spieler können sich ihren Spieleheld so zusammenstellen, wie sie möglicherweise selbst gerne sein möchten. Das fördert besonders bei Jugendlichen, die unzufrieden mit sich sind oder die aufgrund ihres Aussehens gehänselt werden, den Wunsch, sich in der Fantasiewelt aufzuhalten.

Neustart nach Misserfolg
Die Online-Spiele bieten zudem die Möglichkeit, den Spielstand zu sichern und nach Misserfolgen neu anzufangen. Wenn man sich unsicher ist, ob die eigene Stärke ausreicht, um einen Gegner besiegen zu können, dann wird das Spiel kurz vor dem Aufeinandertreffen einfach gespeichert. Der Angriff kann dann notfalls wiederholt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Diese Möglichkeit gibt es im wahren Leben nicht. In der virtuellen Welt ist dies jedoch sehr reizvoll.

Ist das gesund?
Wie viel Zeit am Computer ist denn noch gesund und ab wann wird es bedenklich? Diese Frage lässt sich nicht mit einer bestimmten Stundenanzahl beantworten.

Ungesund wird es, wenn der Spieler …
– sein Interesse an anderen Freizeitaktivitäten verliert;
– häufig ans Spielen denkt, wenn er gerade nicht spielt;
– sich zurückzieht;
– soziale Kontakte vernachlässigt oder sogar abbricht;
– Probleme in der Schule, Ausbildung oder Arbeit infolge durchgezockter Nächte hat;
– gereizt, traurig oder ängstlich wird, sobald dem Computerspiel nicht nachgegangen werden kann.

Wichtig ist: Nicht jede Leidenschaft ist gleich eine Abhängigkeit. Aber dass Spielen zur Sucht werden kann, ist mittlerweile bekannt.

Seit 2013 gibt es die Diagnose „Internet Gaming Disorder“ als Forschungsdiagnose. Seitdem wird wissenschaftlich daran geforscht, inwieweit es sich dabei um eine tragfähige Diagnose handelt und die Computer-Spielsucht als eine Suchtform aufgenommen wird.

Die AOK Hessen bietet auf ihren Seiten weitere Informationen zur Behandlung von seelischen Krankheiten.

Darüber hinaus stehen jedem Hilfe Suchenden die Sucht-Experten von der AOK Hessen zur Seite.

Krankenkasse

Kontakt
AOK – Die Gesundheitskasse in Hessen
Riyad Salhi
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