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Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen

Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen

(Mynewsdesk) München, September 2017 – Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen – typische Anzeichen einer Grippe. Doch diese Symptome sind auch für eine Infektion mit Meningokokken charakteristisch. Da letztere im Vergleich zur Grippe eher selten vorkommt, wird sie oft erst erkannt, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Die Bakterien können sowohl eine Meningitis (Hirnhautentzündung) als auch eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen.(1) Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass nahezu zwei Drittel der erkrankten Säuglinge eine Sepsis entwickeln.(2) Bei einer Meningokokken-Sepsis stirbt bis zu jeder Zehnte, bei schwerem Verlauf fast jeder Dritte.(1,2) Am 13. September findet der jährliche Welt-Sepsis-Tag statt, der auf die hohen Erkrankungszahlen und Todesfälle von Blutvergiftungen aufmerksam machen soll.

Meningokokken werden oft durch Erwachsene übertragen
Etwa jeder zehnte Erwachsene trägt Meningokokken im Nasen-Rachen-Raum und ist somit potenzieller Überträger.(3) Vor allem Säuglinge und Kleinkinder sind von einer Ansteckung mit den Bakterien betroffen, da ihr Immunsystem im jungen Alter noch nicht vollständig ausgereift ist.(4) So kann es sein, dass Eltern, Großeltern oder andere Personen im Umgang mit Kindern diese unwissentlich anstecken, obwohl sie selbst keine Symptome aufweisen. Die Erreger werden durch engen Kontakt als Tröpfchen über die Luft beim Küssen, Husten oder Niesen übertragen.(1)

Unspezifische Symptome erschweren frühzeitige Diagnose
Meningokokken-Infektionen können innerhalb weniger Stunden einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.(1) In den ersten Stunden beginnen sie oft mit Fieber, Kopf- sowie Gliederschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Aufgrund der Seltenheit – 336 Fälle(5) in Deutschland im Jahr 2016 – und den grippeähnlichen Symptome werden Meningokokken-Erkrankungen oft erst erkannt, wenn sie schon stark fortgeschritten sind. Im weiteren Verlauf können Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, eine veränderte Hautfarbe sowie kalte Hände und Füße hinzukommen.(6)

Bei einer Meningokokken-Sepsis sind manchmal Amputationen notwendig
Bei einer Meningokokken-Sepsis werden die Erreger mit dem Blut in den gesamten Körper ausgeschwemmt. So kann es zu einer Blutgerinnungs-störung und flächenhaften Einblutungen der Haut kommen. Bei zehn bis 15 Prozent der Erkrankten erfolgen diese Einblutungen auch in die Nebennierenrinden und es kommt zum septischen Schock, dem sogenannten „Waterhouse-Friderichsen-Syndrom“.(3) Dadurch können Gliedmaßen ab-sterben, was Amputationen erfordert, um das Leben der Betroffenen zu retten.(1) „Für Betroffene und Familien kippt das Leben nach solchen Operationen im wahrsten Sinne des Wortes von den Beinen“, so Andrea Vogt-Bolm, Leiterin Institut AMPU VITA e.V. / AMPU KIDS, das Amputierte und deren Angehörige unterstützt.
Eine Meningokokken-Sepsis endet in bis zu 13 Prozent der Fälle tödlich, bei einem auftretenden Waterhouse-Friderichsen-Syndrom in bis zu 33 Prozent.(3) Die Idee eines Welt-Sepsis-Tages entstand aus den Reihen von Betroffenen, die sich in der Deutsche Sepsis-Hilfe zusammengeschlossen haben, mit aktiver Unterstützung der Deutschen Sepsis-Gesellschaft.(7)

Nach Meningokokken-Meningitis können Entwicklungsstörungen bei Kindern auftreten
Nach einer Meningokokken-Meningitis können in zehn bis 20 Prozent der Fälle Komplikationen wie Krampfanfälle oder Taubheit auftreten. Bei Kindern sind auch Entwicklungsstörungen möglich. Etwa ein Prozent der Erkrankten sterben.(1)

Eltern können ihre Kinder vor Meningokokken-Erkrankungen schützen
Insgesamt gibt es zwölf verschiedene Meningokokken-Serogruppen. Fünf davon sind in Deutschland vertreten (A, B, C, W135 und Y). Gegen jede dieser Serogruppen sind Impfstoffe verfügbar.(3) Eine frühzeitige Impfung kann gegen Meningokokken schützen. Sollte es dennoch zu einer Infektion gekommen sein, müssen Betroffene bei erstem Verdacht sofort ins Krankenhaus. Dort erfolgt eine Behandlung mit Antibiotika.(1) Bei einer Meningokokken-Erkrankung zählt jede Minute.

Weitere Information über Meningokokken und zur Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. finden Sie unter www.meningitis-bewegt.de sowie Facebook, Twitter und Instagram und YouTube.

Ihre Ansprechpartner:
Andreas Krause, PR-Manager GSK (Hintergrundinformationen)
Tel.: 089 36044-8620, E-Mail: andreas.x.krause@gsk.com
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Shabnam Beus, Agentur-Kontakt (Weitere Informationen und umfangreiches Bildmaterial)
Tel.: 0221 92 57 38 40, E-Mail: s.beus@borchert-schrader-pr.de
Borchert & Schrader PR GmbH, Antwerpener Straße 6-12, 50672 Köln

DE/BEX/0036/17a; 06/2017

Referenzen

1 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Erregersteckbrief Meningokokken: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/ (Stand: 06/2017).
2 Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin Nr. 43/2016, DOI 10.17886/EpiBull-2016-064.2.
3 RKI-Ratgeber für Ärzte: Meningokokken-Erkrankungen: www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html (Stand: 06/2017).
4 http://www.medizinfo.de/kinder/entwicklung/immunsystem.htm (Stand: 06/2017).
5 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr. 03/2017, DOI 10.17886/EpiBull-2017-003.
6 Thompson, et. Al: “Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents“. Lancet 2006; 367: 397–403. Published Online, January 11, 2006.
7 http://www.sepsis-gesellschaft.de/dsg/deutsch/welt-sepsis-tag (Stand: 06/2017).

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Symptome erkennen: Hirntumor Therapie in der Großregion Bonn

Ein Hirntumor kann ganz unterschiedliche Symptome erzeugen – Diagnose und Therapie für Patienten aus Köln / Bonn in der Neurochirurgie Siegen

Symptome erkennen: Hirntumor Therapie in der Großregion Bonn

Symptome für einen Hirntumor können unterschiedlich sein. (Bildquelle: © monsitj – Fotolia.com)

BONN. Die Symptome, die ein Hirntumor verursachen kann, können unterschiedlicher nicht sein. Sie hängen vor allem ab von der Art, der Lage und der Größe des Tumors im Kopf. Die typischen Anzeichen für einen Hirntumor werden in vier Hauptgruppen unterteilt:

Symptome, die durch den Hirndruck verursacht werden
– Neurologische Ausfälle
– Epileptische Anfälle
– Psychische Veränderungen.

Ein Tumor im Gehirn kann sich nicht beliebig ausdehnen. Der Schädelknochen setzt dem Tumor Grenzen. Handelt es sich um einen Tumor, der schnell wächst, können Symptome, die durch den steigenden Druck im Gehirn verursacht werden, frühzeitig auftreten. Neu auftretende Kopfschmerzen vor allem nachts und in den Morgenstunden sind typische Anzeichen. Übelkeit und Erbrechen, ein verlangsamter Puls, Bewusstseinsstörungen können sogenannte Hirndruckzeichen sein.

Hirntumor Diagnose und Therapie auch für Patienten aus der Region Bonn

Neurologische Ausfälle sind vor allem Taubheitsgefühle, Schwindel und Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Sensibilitätsstörungen. Psychische Veränderungen – das sind Depressionen, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Angstzustände oder Desorientierung. Persönlichkeitsveränderungen werden vor allem von Familienmitgliedern oder Freunden bemerkt. Die Symptome sind ein Hinweis darauf, dass bestimmte Regionen des Gehirns beeinträchtigt oder ganz ausgefallen sind. Am häufigsten verweisen Kopfschmerzen auf einen Hirntumor.

Am häufigsten verweisen Kopfschmerzen auf einen Hirntumor

Die Kopfschmerzen nehmen in kurzer Zeit an Intensität zu. Medikamente, die normalerweise für Abhilfe sorgen, helfen nicht mehr. Die Besonderheit dieser Kopfschmerzen: Das Gewebe um den Hirntumor schwillt an, der Druck auf das Gehirn nimmt zu. „Die Schwellung nimmt bei einer liegenden Position des Patienten zu – in der Nacht ist das Blutvolumen im Kopf dadurch größer als am Tag. Nicht selten kommen zu den Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie im Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen. Der erfahrene Neurochirurg Prof. Braun behandelt vorwiegend Patienten aus der Region Köln / Bonn, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
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Burn-out Syndrom in Schwäbisch Gmünd behandeln

Die chronische Erschöpfung ist auf dem Vormarsch – Dr. med. Alexander Ehrhart behandelt ganzheitlich

Burn-out Syndrom in Schwäbisch Gmünd behandeln

Eine ganzheitliche Behandlung bietet Dr. Ehrhart in Schwäbisch Gmünd. (Bildquelle: © Brian Jackson – Fotolia.com)

SCHWÄBISCH GMÜND. Burnout ist die sprichwörtliche Beschreibung eines Zustands, in dem sich Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen völlig ausgebrannt und erschöpft fühlen. Ob durch belastende oder traumatische Erlebnisse oder durch eine andauernde Überforderung im Beruf – Burnout führt im schlimmsten Falle zu Arbeitsunfähigkeit und ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Oftmals ist die Überforderung dabei nicht offenkundig. Vielmehr begeben sich Patienten wegen Rückenschmerzen, Müdigkeit oder depressiven Verstimmungen in Behandlung und sind selbst nicht in der Lage, ihr alltägliches Hamsterrad als Ursache für ihre körperlichen Beschwerden auszumachen.

„Aufgabe eines Stressmediziners ist es dann, den Patienten behutsam auf diesen Zusammenhang hinzuweisen und ihn zu einem bewussteren Umgang mit den eigenen Belastungsgrenzen zu sensibilisieren“, beschreibt Stressmediziner und Hausarzt Dr. med. Alexander Ehrhart.

Stress und Burnout erkennen und ganzheitlich behandeln bei Dr. Ehrhart in Schwäbisch Gmünd

Wo setzt die Behandlung bei Burnout in der Praxis von Dr. med. Alexander Ehrhart an? „Wir richten den Blick zunächst auf die körperlichen Symptome, die mit dem Stress und der Überforderung in Verbindung stehen. Wichtig ist es, Schmerzen zu lindern und so die Basis zu schaffen für einen neuen Lebensstil, der die eigenen Grenzen respektiert und einer Überforderung vorbeugt“, erklärt der Mediziner, der in seiner Praxis auf eine ganzheitlichen Behandlung vor allem mit natürlichen Medikamenten setzt. Um den Burnout-Symptomen zu begegnen, setzt Dr. Ehrhart Naturheilverfahren wie Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin und eine ganzheitliche Gesundheitsberatung ein, die Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Verhaltensänderungen mit einbezieht.

Ganzheitliche Behandlung bei Burnout in Schwäbisch Gmünd

Dr. Ehrhart weiß, dass es bei depressiven Verstimmungen im Zusammenhang mit Burnout Alternativen zur Einnahme von Psychopharmaka gibt. Als ausgebildeter Stressmediziner und Arzt für Naturheilverfahren weiß der Allgemeinmediziner, mit welchen Naturheilmitteln bei Burnout und Stress eine nachhaltige, gut verträgliche Besserung erreicht werden kann. Dr. Ehrhart: „Die Behandlung eines Burnout Syndroms kann dabei niemals nur mit Medikamenten erfolgen. Vielmehr gilt es um eine Bewusstseinsschulung, wie Patienten ihren Alltag so gestalten und organisieren können, dass sie Entlastungs- und Entspannungsphasen fest in den täglichen Ablauf integrieren können.“

Dr. med. Alexander Ehrhart ist Arzt in Schwäbisch Gmünd. Er hat sich auf Stress / Burnout spezialisiert, sowie auf Traditionelle Chinesische Medizin und Schmerztherapie. Umfangreiche Erfahrungen und Ausbildungen haben ihn zum Experten in der Schulmedizin und der Naturheilkunde werden lassen. Dr. Ehrhart kombiniert das Beste aus zwei Welten – der Schulmedizin und der Naturheilkunde. Ihr Arzt in Schwäbisch Gmünd.

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Mundpflege bei älteren Menschen

Wenn ältere Menschen wenig trinken, kann Mundtrockenheit die Folge sein

Mundpflege bei älteren Menschen

Mundtrockenheit durch zu wenig Speichelfluss, hier bedarf es einer speziellen Mundpflege. (Bildquelle: © yunusmalik – Fotolia.com)

Mundtrockenheit – das kann auch eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses sein. Mit steigendem Lebensalter kann sich Mundtrockenheit zu einem störenden Problem entwickeln. Die Statistik zeigt, dass davon Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Oftmals treten Beschwerden aufgrund von Mundtrockenheit nach den Wechseljahren auf. Eine nachlassende Drüsenfunktion der speichelproduzierenden Kopfdrüsen zeigt sich meist ab einem Alter von 70 Jahren. Mundtrockenheit kann jedoch auch als Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Schlafmittel auftreten. Ebenfalls als eine Folge des Alterns kann sich ein nachlassendes Durstgefühl entwickeln. Aus diesem Grund trinken ältere Menschen oft zu wenig. Bei dementiell veränderten Personen wird mit Geschirr in auffälligen Signalfarben versucht, das Trinkverhalten zu unterstützen. Mundtrockenheit kann eine Folge sein, wenn ältere Menschen nicht genug mit Flüssigkeit versorgt sind.

Wenn weniger Speichel produziert wird, kann Mundtrockenheit entstehen

Mundtrockenheit entsteht in der Folge einer mangelnden Produktion von Speichel, genannt Hyposialie. Sie kann eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses sein, durch den sich das Gewebe der Mundspeicheldrüsen zurückbildet. Für die Betroffenen ist die Mundtrockenheit infolge einer Hyposialie vor allem unangenehm. Sprechen und Schlucken sind erschwert, Schäden am Gebiss können auftreten, weil die mechanische Spülwirkung und die Bakterienabwehr durch weniger Speichel eingeschränkt werden. Verändert sich der Gehalt von Mineralstoffen, ist die Zahnsubstanz weniger geschützt und kann zum Einfallstor für Viren, Bakterien oder Pilze werden. Denn der natürliche Speichel leistet einen Beitrag zur Hygiene im Mund, weil der Mundraum durch den Speichelfluss gereinigt wird. Verringert sich dieser jedoch, können Bakterien wachsen und Karies entstehen.

Spraylösungen lindern die Symptome der Mundtrockenheit

Egal wodurch Mundtrockenheit entsteht – die Spraylösung kann den natürlichen Feuchtigkeitszustand im Mundraum wiederherstellen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Die Spraylösung kann bei Bedarf angewendet werden und das unangenehm trockene Gefühl, das mit Mundtrockenheit einhergeht, verschwindet.

Das Unternehmen cell pharm ist ein Spezialist in Sachen Tumortherapeutika. Die Produktpalette umfasst auch Produkte für Patienten, die aufgrund von Medikamenten unter Mundschleimhautentzündungen als auch unter Mundtrockenheit leiden. Bei Mukositis bietet cell pharm eine spezielle Mundspülung an, die sich hervorragend für die Mundpflege eignet.

Kontakt
cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische und diagnostische Präparate mbH
Lutz Gäbler
Theodor-Heuss-Str. 52
61118 Bad Vilbel
06101/3042 – 0
06101/3042 – 22
mail@webseite.de
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Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Mangelnde Mundhygiene fördert die Entstehung einer Mundschleimhautentzündung

Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Durch verschiedene Bakterien, Pilze sowie Viren kann eine Mundschleimhautentzündung entstehen. (Bildquelle: © HstrongART – Fotolia.com)

Eine Mundschleimhautentzündung entsteht durch Bakterien, Viren und Pilze, die in der Mundhöhle Infektionen auslösen. Mundschleimhautentzündungen können mit einem extrem trockenen Mund einhergehen. Auch Schmerzen und Brennen im Mund können auftreten. Das Schlucken fällt schwer, zudem bilden sich Mundgeruch, rote Stellen, Schwellungen und Blutungen. Auch ein Befall mit Candida-Hefepilzen, dem sogenannten Mundsoor, kann durch eine Mundschleimhautentzündung begünstigt, auftreten. Dann sind helle, weißliche Beläge sichtbar. Mit schmerzhaften Bläschen und Fieber äußert sich eine Infektion mit Herpesviren im Mund.

Risikogruppen für Mundschleimhautentzündung

Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem zum Beispiel durch eine Behandlung mit Chemotherapeutika oder Bestrahlung laufen Gefahr, Symptome einer Mundschleimhautentzündung zu entwickeln, aber auch Personen, die eine bereits angegriffene Mundschleimhaut haben, weil sie rauchen, übermäßig Alkohol konsumieren oder an einer Essstörung leiden. In der Onkologie kann – je nachdem, welche Medikamente verabreicht werden oder Behandlung durchgeführt wird – die Prävention einer Mundschleimhautentzündung durch Pilzerreger oder Herpesviren fester Bestandteil des Therapieplans sein. Denn sowohl bei der Bestrahlung als auch bei der Chemotherapie können Schleimhautzellen geschädigt werden. Medizinische Mundspülungen wie Glandomed® können dann zur schonenden Reinigung des Mundes beitragen, zum Beispiel bei einer oralen Mukositis, also einer Entzündung der Mundschleimhaut.

Wie reinigt Glandomed® bei Mundschleimhautentzündung?

Regelmäßig angewendet, also nach jedem Essen und vor dem Schlafengehen, hilft Glandomed® dabei, Zahnfleisch und Zähne gründlich über sogenannte Macrogole zu reinigen. Dabei handelt es sich um verträgliche Polymere, die durch Herabsetzen der Oberflächenspannung eine bessere Benetzung der Mundschleimhaut bewirken und z.B. Fette und Gerbstoffe lösen können. Glandomed® enthält keinen Alkohol. Seine regelmäßige Anwendung hilft, dass sich weniger Plaque bildet. Patienten können zudem durch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme, eine ausgewogene und nährstoffreiche sowie zugleich säurearme Ernährung einer Mundschleimhautentzündung vorbeugen. Gerade während einer Chemotherapie sollte aktiver Schutz der Mundschleimhaut durch Arzt und Patient betrieben werden, zum Beispiel, indem man scharfe Kanten an hartem Brot oder an Besteck unbedingt meidet.

Glandosane® / – aromatisiert Spray zur Anwendung in der Mundhöhle Wirkstoffe: Carmellose-Natrium, Sorbitol, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Calciumchlorid-Dihydrat, Kaliummonohydrogenphosphat. Anwendung bei Mundtrockenheit jeden Ursprungs, insbesondere bei Mundtrockenheit, die durch eine Strahlentherapie im Kopf-Halsbereich (radiogenen Sialadenitis) verursacht ist. Zur Mundpflege auf der Intensivstation. Enthält Natriumbenzoat und Sorbinsäure. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. cell pharm GmbH – Theodor-Heuss-Str. 52 – 61118 Bad Vilbel Stand: Februar 2014

Das Unternehmen cell pharm ist ein Spezialist in Sachen Tumortherapeutika. Die Produktpalette umfasst auch Produkte für Patienten, die aufgrund von Medikamenten unter Mundschleimhautentzündungen als auch unter Mundtrockenheit leiden. Bei Mukositis bietet cell pharm eine spezielle Mundspülung an, die sich hervorragend für die Mundpflege eignet.

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cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische und diagnostische Präparate mbH
Lutz Gäbler
Theodor-Heuss-Str. 52
61118 Bad Vilbel
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06101/3042 – 22
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Gräuliche Färbung hinter der Pupille beim reifen Grauen Star

Noch immer gilt der Graue Star als häufigste Ursache für Erblindung des Auges

Gräuliche Färbung hinter der Pupille beim reifen Grauen Star

Eine Operation ist unumgänglich beim Grauen Star. (Bildquelle: © Gerhard Seybert – Fotolia.com)

Der Graue Star, medizinisch „die Katarakt“, ist in der Regel eine Alterserscheinung des Auges. Nach und nach trübt sich die Augenlinse ein, erste Symptome machen sich erst spät bemerkbar, weshalb Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen raten, damit der Graue Star, aber auch andere Augenerkrankungen, frühzeitig erkannt werden können. Der Graue Star verläuft schleichend und völlig schmerzlos. Erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium ist der Graue Star deutlich sichtbar – durch eine gräuliche Färbung hinter der Pupille. Durch die Trübung wird das einfallende Licht diffus gebrochen. Aus diesem Grund nimmt auch die Blendempfindlichkeit bei betroffenen Personen zu. Vor allem beim Autofahren in der Nacht oder bei schlechtem Wetter macht sich dieses erste Anzeichen bemerkbar.

Der Graue Star verläuft schleichend und völlig schmerzlos

In erster Linie handelt es sich beim Grauen Star um eine Alterserscheinung. Er wird deshalb dann auch als „Altersstar“ bezeichnet. Es sind vor allem Menschen ab dem 55. Lebensjahr, die mit der Diagnose Grauer Star rechnen müssen. Noch immer ist der Graue Star weltweit der häufigste Grund für Erblindung. Besonders in Entwicklungsländern erblinden Menschen aufgrund der Erkrankung. Nur in sehr seltenen Fällen tritt der Graue Star auch im Kindes- und Jugendalter auf. Der angeborene Graue Star hat erbliche Ursachen oder ist auf eine Komplikation während der Schwangerschaft zurückzuführen.

Auch Medikamente wie Cortison können Grauen Star verursachen

Die Ursachen sind vielfältig. So können bestimmte Medikamente wie Cortison die Entstehung des Grauen Stars verursachen. Strahlen wie UV-Licht, Infrarotlicht oder radioaktive Strahlen sind ebenfalls in der Lage, die Entstehung eines Grauen Star zu begünstigen. Augenärzte raten deshalb, Brillen zum Schutz der Augen zu tragen. Auch können Risikofaktoren wie das Rauchen oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus ursächlich sein. In seltenen Fällen können aber auch ein Mangel an Nährstoffen, Unfälle, Prellungen oder Stromschläge Grauen Star auslösen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
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Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Fehlbildung der Gefäße können mit OP im Klinik Jung-Stilling korrigiert werden

Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Oft ein Zufallsbefund: Diagnose Angiom. (Bildquelle: © mimagephotos – Fotolia.com)

LAHN-DILL-KREIS / WETZLAR. Oft ist es ein Zufallsbefund, wenn Patienten mit der Diagnose „Angiom“ konfrontiert werden. Was genau ist ein Angiom? Bei den sogenannten arterio-venösen Malformationen (AVM) handelt es sich um eine angeborene Gefäßmissbildung aus knäuelartig veränderten Gefäßen, in der Regel ohne Muskelschicht im Gehirn. Durch das Fehlen der Muskelschicht sind Angiome sehr dünn und neigen daher zum Platzen. Sie lassen sich bildlich mit einer Art Kurzschluss zwischen Venen und Arterien beschreiben. Auffällig werden Angiome etwa zur Hälfte der Fälle durch intrazerebrale oder subarachnoidale Blutungen. Häufig treten auch Symptome wie epileptische Anfälle, neurologische Ausfälle und Kopfschmerzen auf. Die Therapie setzt zunächst bei der Einschätzung des individuellen Blutungsrisikos an.

Diagnose Angiom? Hilfe bietet die Neurochirurgie für Patienten aus Wetzlar und dem Lahn-Dill-Kreis

Wie äußert sich eine Blutung des Angioms? Durch die Raumforderung der Blutung kommt es meist zu einer Bewusstseinstrübung oder einem akuten Koma. Häufig betroffen sind Frauen in der Endphase der Schwangerschaft. Ein Zusammenhang mit erhöhtem Blutdruck besteht jedoch in den meisten Fällen nicht. Auch die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in der Diakonie in Siegen unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun beschäftigt sich zunehmend häufig mit zufällig entdeckten Angiomen bei einer Kernspintomograpie, die aufgrund ganz anderer Erkrankungen durchgeführt wurde. Operieren ja oder nein ist dann die zentrale Frage, die es zu beantworten gilt. Denn: Das Risiko einer Blutung ist bei einem Angiom höher als bei einem Aneurysma. Gleichzeitig ist die Behandlung aufwändiger, und häufig ist es nicht mit einem Eingriff getan. „Immer eine Einzelfallentscheidung“, betont deshalb Prof. Braun.

Wie werden Angiome therapiert – Embolisation oder Operation?

Patienten, die auch aus der Region Wetzlar bzw. dem Lahn-Dill-Kreis die Neurochirurgische Diakonie-Klinik aufsuchen, erläutert Prof. Braun ausführlich die gegebenen Behandlungsoptionen. Meistens ist eine Kombination verschiedener Therapien angebracht, die oftmals mit der Embolisation, also der Verklebung von innen heraus beginnt. Allerdings: Das ist nur bei etwa der Hälfte der Angiome abschließend erfolgreich. Gelingt der Verschluss dadurch nicht vollständig, wird eine offene Operation oder eine Bestrahlung in Erwägung gezogen. Nach der Operation muss der Patient noch einige Zeit intensivmedizinisch betreut werden, denn durch die plötzlich erfolgende, normalisierte Durchblutung der umliegenden Gefäße kann eine Überlastung und dadurch eine Blutung entstehen.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
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Diagnose von Rheuma im SOGZ in München

Unter der schmerzhaften Autoimmunkrankheit Rheuma leiden in Deutschland 1,5 Millionen Menschen

Diagnose von Rheuma im SOGZ in München

Die Erkrankung Rheuma wird in München im SOGZ behandelt. (Bildquelle: © fotodo – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Denkt man an Rheuma, haben viele schmerzhafte geschwollene und verformte Gelenke im Kopf. Was viele nicht wissen – das eine Rheuma gibt es nicht. Hinter dem umgangssprachlichen Begriff Rheuma verbergen sich zahlreiche sehr unterschiedliche Autoimmunkrankheiten. Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Rheuma Erkrankungen, die „Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates“ hervorrufen.

Eine sehr bekannte rheumatische Erkrankung ist die rheumatoide Arthritis.

Etwa dreimal häufiger als Männer leiden Frauen an dieser Erkrankung, die verantwortlich ist für Wucherungen der Gelenkinnenhaut. Die rheumatoide Arthritis liefert das Bild, das viele von rheumatischen Erkrankungen haben. Symptome der Krankheit wie Schwellungen und Schmerzen sind oftmals zunächst an den kleinen Fingergelenken und den Zehen festzustellen. Diese Symptome haben für den Betroffenen keine erkennbaren Ursachen. Vor allem nach dem Aufstehen machen sich die Schmerzen besonders bemerkbar. Über den Tag hinweg können sie vollständig abklingen. Dauert dieser Zustand mehrere Wochen an, sollte unbedingt ein Facharzt für Rheumatologie aufgesucht werden. Für Patienten aus München und Umgebung ist das Sonnen-Gesundheitszentrum erste Adresse.

Für Rheuma Patienten aus München und Umgebung: Sonnen-Gesundheitszentrum

Menschen, die unter rheumatoider Arthritis leiden, fühlen sich oft müde, erschöpft und antriebslos. Tatsächlich kann diese Form von Rheuma in jedem Alter auftreten. Oft allerdings sind Patienten zwischen 40 und 50 Jahre alt. Unbehandelt können theoretisch alle Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden. Begleiterkrankungen wie Osteoporose, Herzinfarkt oder Schlaganfall sind keine Seltenheit. Neben einer genetischen Disposition (familiäre Veranlagung) spielen bei Rheuma immer auch Risikofaktoren wie Rauchen eine wesentliche Rolle. Ziel der Therapie im Sonnen-Gesundheitszentrum ist auf Grundlage einer umfassenden Diagnose, in der auch Laborwerte berücksichtigt werden, eine Bekämpfung der Entzündung, um Folgeschäden möglichst zu vermeiden. Kurze Wege: Im Labor, das direkt im SOGZ in München untergebracht ist, wird das Blut untersucht. Es liefert entscheidende Hinweise auf Entzündungen. Rheumafaktoren helfen, die genaue Erkrankung auszumachen. Viele Einzelteile ergeben am Ende das Krankheitsbild.

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung. Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

Kontakt
SONNEN GESUNDHEITSZENTRUM MÜNCHEN
Dr. med. Harald Krebs
Sonnenstr. 27
80331 München
+49 89 1894666-0
+49 89 1894666-11
mail@webseite.de
http://www.sogz.de

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Patienten-Info zum Grauen Star

Grauer Star – was ist das eigentlich?

Patienten-Info zum Grauen Star

Grauer Star und seine Behandlungsmethode. (Bildquelle: © Maksim Šmeljov – Fotolia.com)

Beim Grauen Star, auch Katarakt genannt, spricht man von einer Trübung der ursprünglich klaren Augenlinse. Anfangs nehmen die Betroffenen Symptome wie allgemeine Sehverschlechterung oder einen leichten Grauschleier wahr. Erhöhte Blendungsempfindlichkeit bei Sonnenlicht, abnehmendes Kontrastsehen und Probleme beim Autofahren in der Nacht sind weitere Folgen. Einige Betroffene klagen über das Sehen von Doppelbildern. Im späteren Stadium verstärkt sich der Grauschleier und kann sich auf das gesamte Gesichtsfeld ausbreiten. Alltagssituationen wie Lesen oder Autofahren werden dann zunehmend schwieriger, die Lebensqualität nimmt ab. Meist tritt die Linsentrübung im Alter ab ca. 60 Jahren auf, daher spricht man auch von einer sogenannten Alterskatarakt.

Grauer Star – Behandlungsoptionen

Bei fortgeschrittener Linsentrübung und deutlich schlechtem Sehvermögen ist eine Operation die einzige Behandlungsoption. Die durchschnittliche Operationszeit ist mit 20 Minuten vergleichsweise kurz. Zudem haben die Operateure heute eine große Routine bei dem ambulant durchführbaren Eingriff. Operiert wird meist dann, wenn sich der Patient durch den Grauen Star stark beeinträchtigt fühlt. Mittels eines kleinen Schnitts wird bei der Katarakt Operation die Linsenkapsel geöffnet und die getrübte Linse entfernt. Sie wird durch eine künstliche Linse, man spricht auch von einer Intraokularlinse, ersetzt. Es wird in der Regel jeweils nur ein Auge operiert. Ein zweiter Eingriff am anderen Auge kann zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Welche Linsen stehen zur Auswahl?

Patienten haben die Wahl zwischen Standard-Kunstlinsen wie die Monofokallinse und Premiumlinsen wie z.B. die Multifokallinse. Monofokallinsen erzeugen nur einen Brennpunkt auf der Netzhaut, d.h. man kann nur in einem bestimmten Entfernungsbereich, z.B. in der Ferne, wieder „scharf“ sehen. So muss der Patient nach der Operation für den anderen Bereich, z.B. „Nähe“, weiterhin auf herkömmliche Sehhilfen zurückgreifen.

Bei der Multifokallinse handelt es sich um eine Mehrstärkenlinse. Sie verfügt über mehrere Brennpunkte. Dem Träger dieser Linsen ist es somit wieder möglich, sowohl in der Nähe, als auch in mittleren und ferneren Reichweiten klar und deutlich zu sehen. Ähnlich wie beim Tragen einer Gleitsichtbrille muss sich das Gehirn nach der Operation erst an die neue Linse gewöhnen, um den Wechsel zwischen Nah- und Fernsicht umsetzen zu können. Dann aber steht der freien Sicht nichts mehr im Wege. Auf Brillen kann in der Regel ganz verzichtet werden. Implantierte Linsen halten meist ein Leben lang.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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http://www.initiativegrauerstar.de

Allgemein

Grauer Star: Fragen und Antworten

Was Sie über den Grauen Star und seine Behandlung wissen sollten

Grauer Star: Fragen und Antworten

Katarakt: Was der Patient wissen sollte. (Bildquelle: © Jenny Sturm – Fotolia.com)

Was genau ist der Graue Star?

Beim Grauen Star handelt es sich um eine Eintrübung der Linse des Auges. Diese tritt in den meisten Fällen altersbedingt auf. Durch die Ablagerung von Stoffwechselprodukten in der Linse kommt es vordergründig zu einer fortschreitenden Eintrübung der Sicht. Die Bezeichnung „Grauer Star“ bezieht sich auf die im Verlauf sichtbar werdende Verfärbung der Augenlinse. Es handelt sich bei der Katarakt zwar meistens um eine Alterserscheinung, da diese das Leben der Betroffenen jedoch einschränkt, ist Behandlungsbedarf angezeigt.

Welche Symptome treten auf?

Beim Grauen Star (medizinisch Katarakt) kommt es in erster Linie zu einem schleichenden, schmerzlosen Verlust der Sehschärfe. Auch die Farbwahrnehmung kann durch den Grauen Star gestört sein. Zudem berichten viele Patienten über eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit.

Kann man durch den Grauen Star erblinden?

Unbehandelt kann die Katarakt durchaus zur Erblindung führen. Es handelt sich hierbei jedoch um einen schleichenden Prozess. Der Patient erblindet also nicht von heute auf morgen. Die Sehschärfe nimmt über einen längeren Zeitraum hinweg immer mehr ab, was unbehandelt letztendlich zur Erblindung führen kann. In den Ländern der „Dritten Welt“ ist der Graue Star die häufigste Ursache für eine Erblindung.

Kann der Graue Star behandelt werden?

Die Katarakt kann relativ unkompliziert durch eine Operation behoben werden. Dieser operative Eingriff ist die am häufigsten durchgeführte OP in Deutschland. Das Auge wird mit lokalanästhetischen Augentropfen betäubt. Anschließend wird mit einem winzigen Schnitt die vordere Linsenkapsel geöffnet. Die Linse des Auges wird mit Ultraschall zerkleinert, abgesaugt und durch eine Kunstlinse ersetzt.

Welche Linsen sind am besten geeignet?

Zu empfehlen sind sogenannte Multifokallinsen. Diese Premiumlinsen garantieren ein gute Sehstärke und -schärfe auf allen Distanzen, also in Nähe und Ferne. Aus diesem Grund können Patienten nach dem Einsetzen von Multifokallinsen auf Brillen oder Kontaktlinsen verzichten. Bei der Auswahl der passenden Linse hilft der Augenarzt.

Welche Komplikationen und Nebenwirkungen können auftreten?

Neben den bei jeder Operation möglichen Komplikationen, z. B. Infektionen, kann es zum Auftreten des Nachstars kommen. Hierbei wachsen nach einigen Monaten oder Jahren Linsenepithelzellen hinter der Kunstlinse. In diesem Fall treten meist die gleichen Symptome wie beim Grauen Star auf. Der Nachstar lässt sich operativ beheben.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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