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Angiom – Diagnose und Therapie für die Region Lüdenscheid

Meist wird ein Angiom per Zufall diagnostiziert, wissen die Neurochirurgen aus Siegen

Angiom - Diagnose und Therapie für die Region Lüdenscheid

Ein Angiom muss rechtzeitig erkannt werden. (Bildquelle: © vege – Fotolia.com)

REGION LÜDENSCHEID / MÄRKISCHER KREIS. Bei der Beschreibung dessen, was sich hinter einem Angiom verbirgt, bedient sich Prof. Dr. med. Veit Braun gerne eines einfachen Bildes: „Ein Angiom ist ein angeborener Kurzschluss zwischen arteriellen und venösen Gefäßen. Sie werden auch als arterio-venöse Malformation bezeichnet“. Der Chefarzt in der Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling der Diakonie in Siegen, der auch Patienten aus der Region Lüdenscheid behandelt oder mit einer Zweitmeinung zu einem Befund unterstützt, weiß: „Meist wird ein Angiom per Zufall diagnostiziert, nämlich dann, wenn wegen anderer Beschwerden eine Kernspintomographie durchgeführt wird. Denn Angiome können lange Zeit symptomfrei bleiben. Die wohl entscheidendste Frage in diesem Kontext ist die nach einer vorbeugenden Operation, die niemals pauschal, sondern immer nur im konkreten Einzelfall beantwortet werden kann.“

Mit welchen Symptomen kann sich ein Angiom bemerkbar machen

Durch die angeborene Gefäßanomalie, die als Angiom bezeichnet wird, kann eine Gehirnblutung entstehen oder ein epileptischer Anfall ausgelöst werden. Macht sich das Angiom auf diese Art bemerkbar, sind das lebensbedrohliche Situationen für den betroffenen Patienten. Die epileptischen Anfälle entstehen durch das sogenannte Steal-Phänomen, bei dem das Gefäßknäuel dem umliegenden Gewebe Blut entzieht. Tritt eine Gehirn-Blutung in Verbindung mit einem Angiom auf, entsteht durch die Raumforderung eine Trübung des Bewusstseins oder gar ein akutes Koma. Davon betroffen sind häufig Frauen in der Endphase der Schwangerschaft. Ohne Therapie liegt das Risiko einer Blutung bei zwei bis vier Prozent pro Jahr. Im ersten Jahr nach einer Blutung ist das Nachblutungsrisiko deutlich erhöht.

Therapie von Angiomen im Klinikum Jung-Stilling Siegen für die Region Lüdenscheid

Die Therapie erfolgt mit Rücksicht auf die Größe, die Lage und die Operabilität des Angioms. In Abhängigkeit einer Risikoabschätzung kann eine operative Resektion erfolgen. Bei hohem Operationsrisiko kann zudem eine Bestrahlung oder eine therapeutische Embolisation erfolgen. Prof. Dr. med. Veit Braun weiß aus seiner langjährigen Erfahrung, dass meist mehrere therapeutische Verfahren in Verbindung miteinander angewandt werden müssen, um die Gefahr zu bannen, die von der arterio-venösen Malformation ausgeht.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
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Nachhaltige Stressmedizin in Schwäbisch Gmünd

Dr. med. Alexander Ehrhart: Hilfe für Menschen, die unter Stress Symptomen leiden

Nachhaltige Stressmedizin in Schwäbisch Gmünd

Naturmedizin kann langfristig Stressymptome lindern. (Bildquelle: © Björn Wylezich – Fotolia.com)

SCHWÄBISCH GMÜND. Dr. med. Alexander Ehrhart hat sich in seiner Homöopathie Praxis in Schwäbisch Gmünd auf die alternativmedizinische Behandlung mit Naturheilverfahren bei Stresssymptomen spezialisiert. Zudem hat sich der Mediziner im Bereich der Stressmedizin fortgebildet und bietet Patienten mit Burnout oder stressbedingten Erkrankungen wie Herzproblemen oder Beschwerden im Bereich des Muskel-Skelett-Apparates Behandlungsalternativen mit natürlichen Medikamenten ohne Nebenwirkungen und Abhängigkeitspotential. „Die Naturheilkunde gibt dem Stressmediziner eine Vielzahl an Instrumenten zur Hand, mit denen sich Stresssymptome ursächlich angehen lassen“, schildert der Allgemeinmediziner.

Mit Stressmedizin und Naturheilkunde dem Burnout nachhaltig begegnen

Zu Beginn einer Behandlung in der Homöopathie Praxis von Dr. Ehrhart in Schwäbisch Gmünd steht zunächst die ausführliche Anamnese, in der die krankmachenden Stressfaktoren herausgearbeitet werden. Mit einer Verbindung von konventioneller Behandlung wie zum Beispiel Verhaltenstherapie mit Akupunktur und Traditioneller Chinesischer Medizin setzt der Stressmediziner auf eine natürliche Form der Behandlung, die auf eine nachhaltige Besserung und eine gesündere Alltagsorganisation zielt. „Stress entsteht meist durch eine Summe von Faktoren, die in ihrem Zusammenspiel krank machende Auswirkungen haben. Wir sorgen zum Beispiel mit Akupunktur, bei der Endorphine ausschüttet werden, für eine Linderung depressiver Verstimmungen im Zusammenhang mit Stress in der Arbeitswelt oder im Privatleben.

Dr. Ehrhart aus Schwäbisch Gmünd informiert zu Stressmedizin mit Naturheilverfahren

Die Stressmedizin in der Homöopathie Praxis von Dr. Ehrhart stellt eine Verbindung zwischen Naturheilverfahren und psychologischen Strategien zur Stressbewältigung her. „Beide Bereiche können sich in der Behandlung von Menschen, die an Stressfolgen leiden, nachhaltig bewähren. Für die Patienten ist es wichtig, ein Bewusstsein zu entwickeln, wie sie ihren Alltag so gestalten können, damit Stress erst gar nicht entsteht. Die Naturheilverfahren unterstützen die Gesundung nebenwirkungsfrei und verträglich. So bereiten wir unseren Patienten einen nachhaltigen Weg in Richtung Genesung vom Burnout“, ist der erfahrene Mediziner überzeugt. Er weiß: Die besten Ergebnisse für den Patienten erzielt man in der wirkungsvollen und auf das Wohl des Patienten ausgerichteten Kombination aus schulmedizinischen und komplementären Behandlungsmethoden.

Dr. med. Alexander Ehrhart ist Arzt in Schwäbisch Gmünd. Er hat sich auf Stress / Burnout spezialisiert, sowie auf Traditionelle Chinesische Medizin und Schmerztherapie. Umfangreiche Erfahrungen und Ausbildungen haben ihn zum Experten in der Schulmedizin und der Naturheilkunde werden lassen. Dr. Ehrhart kombiniert das Beste aus zwei Welten – der Schulmedizin und der Naturheilkunde. Ihr Arzt in Schwäbisch Gmünd.

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neuroCare Group München: ADHS ursächlich behandeln

Medikamente wirken bei ADHS symptomatisch, Neurofeedback setzt an den Ursachen an

neuroCare Group München: ADHS ursächlich behandeln

Was bringt die Therapie in München bei ADHS?

MÜNCHEN. ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung zählt zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. Etwa fünf Prozent der Kinder und jungen Erwachsenen im Alter zwischen drei und 17 Jahren sind Statistiken zufolge davon betroffen – Jungen häufiger als Mädchen. Mehr als die Hälfte zeigen Symptome auch im Erwachsenenalter. Betroffene sind teilweise unaufmerksam, impulsiv oder hyperaktiv. Das zeigt sich unter anderem in stark ausgeprägter motorischer Unruhe, Wutausbrüchen, Reizbarkeit, Störverhalten, Frustrationsintoleranz und oftmals in einer auffälligen Diskrepanz zwischen intellektuellem Leistungsvermögen und tatsächlicher Leistung.

Integrierte Therapie: Nachhaltigkeit in der ADHS Behandlung

Im neuroCare Therapiezentrum München verfolgen die Therapeuten einen modernen, erfolgreichen Behandlungsansatz, der – anders als die konservative Therapie mit Medikamenten wie Ritalin oder Concerta – nicht nur symptombezogen, sondern langfristig wirkt. Neurofeedback heißt die wissenschaftlich erprobte Methode, die bei etwa 75 Prozent der Patienten gut anschlägt. neuroCare München hat wie andere Therapiezentren der neuroCare Group eine besondere Expertise im Neurofeedback der langsamen kortikalen Potentiale. Dieses Verfahren wird auch als SCP-Neurofeedback bezeichnet. Sein großer Vorteil gegenüber der medikamentösen Behandlung liegt im nachhaltigen Effekt auf die Symptome der ADHS.

Neurofeedback im neuroCare Therapiezentrum München – was steckt dahinter?

Beim Neurofeedback lernt der Patient, das Aktivitätsniveau des Gehirns zu beeinflussen. Mithilfe eines EEGs wird die Hirnaktivität in Echtzeit dargestellt. Je nach Patient wird dabei eine von zwei Arten des Neurofeedbacks verwendet. Beim SCP-Neurofeedback geht es um die Anpassung des Aktivitätsniveaus auf die aktuelle Situation, beim Frequenzband-Neurofeedback um eine generelle Anpassung von langsamer zu schneller Aktivität. Eine anhaltende Wirkung erreicht man mit dieser Therapieform nach etwa 30 bis 40 Sitzungen. Für eine Behandlung infrage kommen Kinder ab sechs Jahren, Jugendliche und Erwachsene jedes Alters. Auch bei Schlafstörungen hat sich die Methode bewährt. Grundlage einer Behandlung von ADHS mit Neurofeedback in München ist dabei stets das Ergebnis aus detaillierten Voruntersuchungen, zu dem ein diagnostisches Interview, neurophysiologische Tests und ein EEG gehören.

Das Therapiezentrum neuroCare in München bietet kompetente Hilfe unter anderem auf den Gebieten rTMS für Depression und OCD sowie tDCS und Biofeedback bei chronischen Schmerzen.

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Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen

Grippeähnliche Symptome können auch auf Meningokokken-Infektionen hinweisen

(Mynewsdesk) München, September 2017 – Fieber, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen – typische Anzeichen einer Grippe. Doch diese Symptome sind auch für eine Infektion mit Meningokokken charakteristisch. Da letztere im Vergleich zur Grippe eher selten vorkommt, wird sie oft erst erkannt, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Die Bakterien können sowohl eine Meningitis (Hirnhautentzündung) als auch eine Sepsis (Blutvergiftung) auslösen.(1) Aktuelle Zahlen des Robert Koch-Instituts zeigen, dass nahezu zwei Drittel der erkrankten Säuglinge eine Sepsis entwickeln.(2) Bei einer Meningokokken-Sepsis stirbt bis zu jeder Zehnte, bei schwerem Verlauf fast jeder Dritte.(1,2) Am 13. September findet der jährliche Welt-Sepsis-Tag statt, der auf die hohen Erkrankungszahlen und Todesfälle von Blutvergiftungen aufmerksam machen soll.

Meningokokken werden oft durch Erwachsene übertragen
Etwa jeder zehnte Erwachsene trägt Meningokokken im Nasen-Rachen-Raum und ist somit potenzieller Überträger.(3) Vor allem Säuglinge und Kleinkinder sind von einer Ansteckung mit den Bakterien betroffen, da ihr Immunsystem im jungen Alter noch nicht vollständig ausgereift ist.(4) So kann es sein, dass Eltern, Großeltern oder andere Personen im Umgang mit Kindern diese unwissentlich anstecken, obwohl sie selbst keine Symptome aufweisen. Die Erreger werden durch engen Kontakt als Tröpfchen über die Luft beim Küssen, Husten oder Niesen übertragen.(1)

Unspezifische Symptome erschweren frühzeitige Diagnose
Meningokokken-Infektionen können innerhalb weniger Stunden einen lebensbedrohlichen Verlauf nehmen.(1) In den ersten Stunden beginnen sie oft mit Fieber, Kopf- sowie Gliederschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Aufgrund der Seltenheit – 336 Fälle(5) in Deutschland im Jahr 2016 – und den grippeähnlichen Symptome werden Meningokokken-Erkrankungen oft erst erkannt, wenn sie schon stark fortgeschritten sind. Im weiteren Verlauf können Nackensteifigkeit, Lichtempfindlichkeit, eine veränderte Hautfarbe sowie kalte Hände und Füße hinzukommen.(6)

Bei einer Meningokokken-Sepsis sind manchmal Amputationen notwendig
Bei einer Meningokokken-Sepsis werden die Erreger mit dem Blut in den gesamten Körper ausgeschwemmt. So kann es zu einer Blutgerinnungs-störung und flächenhaften Einblutungen der Haut kommen. Bei zehn bis 15 Prozent der Erkrankten erfolgen diese Einblutungen auch in die Nebennierenrinden und es kommt zum septischen Schock, dem sogenannten „Waterhouse-Friderichsen-Syndrom“.(3) Dadurch können Gliedmaßen ab-sterben, was Amputationen erfordert, um das Leben der Betroffenen zu retten.(1) „Für Betroffene und Familien kippt das Leben nach solchen Operationen im wahrsten Sinne des Wortes von den Beinen“, so Andrea Vogt-Bolm, Leiterin Institut AMPU VITA e.V. / AMPU KIDS, das Amputierte und deren Angehörige unterstützt.
Eine Meningokokken-Sepsis endet in bis zu 13 Prozent der Fälle tödlich, bei einem auftretenden Waterhouse-Friderichsen-Syndrom in bis zu 33 Prozent.(3) Die Idee eines Welt-Sepsis-Tages entstand aus den Reihen von Betroffenen, die sich in der Deutsche Sepsis-Hilfe zusammengeschlossen haben, mit aktiver Unterstützung der Deutschen Sepsis-Gesellschaft.(7)

Nach Meningokokken-Meningitis können Entwicklungsstörungen bei Kindern auftreten
Nach einer Meningokokken-Meningitis können in zehn bis 20 Prozent der Fälle Komplikationen wie Krampfanfälle oder Taubheit auftreten. Bei Kindern sind auch Entwicklungsstörungen möglich. Etwa ein Prozent der Erkrankten sterben.(1)

Eltern können ihre Kinder vor Meningokokken-Erkrankungen schützen
Insgesamt gibt es zwölf verschiedene Meningokokken-Serogruppen. Fünf davon sind in Deutschland vertreten (A, B, C, W135 und Y). Gegen jede dieser Serogruppen sind Impfstoffe verfügbar.(3) Eine frühzeitige Impfung kann gegen Meningokokken schützen. Sollte es dennoch zu einer Infektion gekommen sein, müssen Betroffene bei erstem Verdacht sofort ins Krankenhaus. Dort erfolgt eine Behandlung mit Antibiotika.(1) Bei einer Meningokokken-Erkrankung zählt jede Minute.

Weitere Information über Meningokokken und zur Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. finden Sie unter www.meningitis-bewegt.de sowie Facebook, Twitter und Instagram und YouTube.

Ihre Ansprechpartner:
Andreas Krause, PR-Manager GSK (Hintergrundinformationen)
Tel.: 089 36044-8620, E-Mail: andreas.x.krause@gsk.com
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Shabnam Beus, Agentur-Kontakt (Weitere Informationen und umfangreiches Bildmaterial)
Tel.: 0221 92 57 38 40, E-Mail: s.beus@borchert-schrader-pr.de
Borchert & Schrader PR GmbH, Antwerpener Straße 6-12, 50672 Köln

DE/BEX/0036/17a; 06/2017

Referenzen

1 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Erregersteckbrief Meningokokken: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/ (Stand: 06/2017).
2 Robert Koch-Institut, Epidemiologisches Bulletin Nr. 43/2016, DOI 10.17886/EpiBull-2016-064.2.
3 RKI-Ratgeber für Ärzte: Meningokokken-Erkrankungen: www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Meningokokken.html (Stand: 06/2017).
4 http://www.medizinfo.de/kinder/entwicklung/immunsystem.htm (Stand: 06/2017).
5 Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr. 03/2017, DOI 10.17886/EpiBull-2017-003.
6 Thompson, et. Al: “Clinical recognition of meningococcal disease in children and adolescents“. Lancet 2006; 367: 397–403. Published Online, January 11, 2006.
7 http://www.sepsis-gesellschaft.de/dsg/deutsch/welt-sepsis-tag (Stand: 06/2017).

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Symptome erkennen: Hirntumor Therapie in der Großregion Bonn

Ein Hirntumor kann ganz unterschiedliche Symptome erzeugen – Diagnose und Therapie für Patienten aus Köln / Bonn in der Neurochirurgie Siegen

Symptome erkennen: Hirntumor Therapie in der Großregion Bonn

Symptome für einen Hirntumor können unterschiedlich sein. (Bildquelle: © monsitj – Fotolia.com)

BONN. Die Symptome, die ein Hirntumor verursachen kann, können unterschiedlicher nicht sein. Sie hängen vor allem ab von der Art, der Lage und der Größe des Tumors im Kopf. Die typischen Anzeichen für einen Hirntumor werden in vier Hauptgruppen unterteilt:

Symptome, die durch den Hirndruck verursacht werden
– Neurologische Ausfälle
– Epileptische Anfälle
– Psychische Veränderungen.

Ein Tumor im Gehirn kann sich nicht beliebig ausdehnen. Der Schädelknochen setzt dem Tumor Grenzen. Handelt es sich um einen Tumor, der schnell wächst, können Symptome, die durch den steigenden Druck im Gehirn verursacht werden, frühzeitig auftreten. Neu auftretende Kopfschmerzen vor allem nachts und in den Morgenstunden sind typische Anzeichen. Übelkeit und Erbrechen, ein verlangsamter Puls, Bewusstseinsstörungen können sogenannte Hirndruckzeichen sein.

Hirntumor Diagnose und Therapie auch für Patienten aus der Region Bonn

Neurologische Ausfälle sind vor allem Taubheitsgefühle, Schwindel und Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, Sehstörungen oder Sensibilitätsstörungen. Psychische Veränderungen – das sind Depressionen, Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, Angstzustände oder Desorientierung. Persönlichkeitsveränderungen werden vor allem von Familienmitgliedern oder Freunden bemerkt. Die Symptome sind ein Hinweis darauf, dass bestimmte Regionen des Gehirns beeinträchtigt oder ganz ausgefallen sind. Am häufigsten verweisen Kopfschmerzen auf einen Hirntumor.

Am häufigsten verweisen Kopfschmerzen auf einen Hirntumor

Die Kopfschmerzen nehmen in kurzer Zeit an Intensität zu. Medikamente, die normalerweise für Abhilfe sorgen, helfen nicht mehr. Die Besonderheit dieser Kopfschmerzen: Das Gewebe um den Hirntumor schwillt an, der Druck auf das Gehirn nimmt zu. „Die Schwellung nimmt bei einer liegenden Position des Patienten zu – in der Nacht ist das Blutvolumen im Kopf dadurch größer als am Tag. Nicht selten kommen zu den Kopfschmerzen Übelkeit und Erbrechen“, so Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie im Diakonie Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen. Der erfahrene Neurochirurg Prof. Braun behandelt vorwiegend Patienten aus der Region Köln / Bonn, aber auch aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Burn-out Syndrom in Schwäbisch Gmünd behandeln

Die chronische Erschöpfung ist auf dem Vormarsch – Dr. med. Alexander Ehrhart behandelt ganzheitlich

Burn-out Syndrom in Schwäbisch Gmünd behandeln

Eine ganzheitliche Behandlung bietet Dr. Ehrhart in Schwäbisch Gmünd. (Bildquelle: © Brian Jackson – Fotolia.com)

SCHWÄBISCH GMÜND. Burnout ist die sprichwörtliche Beschreibung eines Zustands, in dem sich Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen völlig ausgebrannt und erschöpft fühlen. Ob durch belastende oder traumatische Erlebnisse oder durch eine andauernde Überforderung im Beruf – Burnout führt im schlimmsten Falle zu Arbeitsunfähigkeit und ernsthaften gesundheitlichen Problemen. Oftmals ist die Überforderung dabei nicht offenkundig. Vielmehr begeben sich Patienten wegen Rückenschmerzen, Müdigkeit oder depressiven Verstimmungen in Behandlung und sind selbst nicht in der Lage, ihr alltägliches Hamsterrad als Ursache für ihre körperlichen Beschwerden auszumachen.

„Aufgabe eines Stressmediziners ist es dann, den Patienten behutsam auf diesen Zusammenhang hinzuweisen und ihn zu einem bewussteren Umgang mit den eigenen Belastungsgrenzen zu sensibilisieren“, beschreibt Stressmediziner und Hausarzt Dr. med. Alexander Ehrhart.

Stress und Burnout erkennen und ganzheitlich behandeln bei Dr. Ehrhart in Schwäbisch Gmünd

Wo setzt die Behandlung bei Burnout in der Praxis von Dr. med. Alexander Ehrhart an? „Wir richten den Blick zunächst auf die körperlichen Symptome, die mit dem Stress und der Überforderung in Verbindung stehen. Wichtig ist es, Schmerzen zu lindern und so die Basis zu schaffen für einen neuen Lebensstil, der die eigenen Grenzen respektiert und einer Überforderung vorbeugt“, erklärt der Mediziner, der in seiner Praxis auf eine ganzheitlichen Behandlung vor allem mit natürlichen Medikamenten setzt. Um den Burnout-Symptomen zu begegnen, setzt Dr. Ehrhart Naturheilverfahren wie Homöopathie, traditionelle chinesische Medizin und eine ganzheitliche Gesundheitsberatung ein, die Entspannungsverfahren wie Autogenes Training und Verhaltensänderungen mit einbezieht.

Ganzheitliche Behandlung bei Burnout in Schwäbisch Gmünd

Dr. Ehrhart weiß, dass es bei depressiven Verstimmungen im Zusammenhang mit Burnout Alternativen zur Einnahme von Psychopharmaka gibt. Als ausgebildeter Stressmediziner und Arzt für Naturheilverfahren weiß der Allgemeinmediziner, mit welchen Naturheilmitteln bei Burnout und Stress eine nachhaltige, gut verträgliche Besserung erreicht werden kann. Dr. Ehrhart: „Die Behandlung eines Burnout Syndroms kann dabei niemals nur mit Medikamenten erfolgen. Vielmehr gilt es um eine Bewusstseinsschulung, wie Patienten ihren Alltag so gestalten und organisieren können, dass sie Entlastungs- und Entspannungsphasen fest in den täglichen Ablauf integrieren können.“

Dr. med. Alexander Ehrhart ist Arzt in Schwäbisch Gmünd. Er hat sich auf Stress / Burnout spezialisiert, sowie auf Traditionelle Chinesische Medizin und Schmerztherapie. Umfangreiche Erfahrungen und Ausbildungen haben ihn zum Experten in der Schulmedizin und der Naturheilkunde werden lassen. Dr. Ehrhart kombiniert das Beste aus zwei Welten – der Schulmedizin und der Naturheilkunde. Ihr Arzt in Schwäbisch Gmünd.

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Mundpflege bei älteren Menschen

Wenn ältere Menschen wenig trinken, kann Mundtrockenheit die Folge sein

Mundpflege bei älteren Menschen

Mundtrockenheit durch zu wenig Speichelfluss, hier bedarf es einer speziellen Mundpflege. (Bildquelle: © yunusmalik – Fotolia.com)

Mundtrockenheit – das kann auch eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses sein. Mit steigendem Lebensalter kann sich Mundtrockenheit zu einem störenden Problem entwickeln. Die Statistik zeigt, dass davon Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Oftmals treten Beschwerden aufgrund von Mundtrockenheit nach den Wechseljahren auf. Eine nachlassende Drüsenfunktion der speichelproduzierenden Kopfdrüsen zeigt sich meist ab einem Alter von 70 Jahren. Mundtrockenheit kann jedoch auch als Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Blutdrucksenker, Antidepressiva oder Schlafmittel auftreten. Ebenfalls als eine Folge des Alterns kann sich ein nachlassendes Durstgefühl entwickeln. Aus diesem Grund trinken ältere Menschen oft zu wenig. Bei dementiell veränderten Personen wird mit Geschirr in auffälligen Signalfarben versucht, das Trinkverhalten zu unterstützen. Mundtrockenheit kann eine Folge sein, wenn ältere Menschen nicht genug mit Flüssigkeit versorgt sind.

Wenn weniger Speichel produziert wird, kann Mundtrockenheit entstehen

Mundtrockenheit entsteht in der Folge einer mangelnden Produktion von Speichel, genannt Hyposialie. Sie kann eine Folge des natürlichen Alterungsprozesses sein, durch den sich das Gewebe der Mundspeicheldrüsen zurückbildet. Für die Betroffenen ist die Mundtrockenheit infolge einer Hyposialie vor allem unangenehm. Sprechen und Schlucken sind erschwert, Schäden am Gebiss können auftreten, weil die mechanische Spülwirkung und die Bakterienabwehr durch weniger Speichel eingeschränkt werden. Verändert sich der Gehalt von Mineralstoffen, ist die Zahnsubstanz weniger geschützt und kann zum Einfallstor für Viren, Bakterien oder Pilze werden. Denn der natürliche Speichel leistet einen Beitrag zur Hygiene im Mund, weil der Mundraum durch den Speichelfluss gereinigt wird. Verringert sich dieser jedoch, können Bakterien wachsen und Karies entstehen.

Spraylösungen lindern die Symptome der Mundtrockenheit

Egal wodurch Mundtrockenheit entsteht – die Spraylösung kann den natürlichen Feuchtigkeitszustand im Mundraum wiederherstellen. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Die Spraylösung kann bei Bedarf angewendet werden und das unangenehm trockene Gefühl, das mit Mundtrockenheit einhergeht, verschwindet.

Das Unternehmen cell pharm ist ein Spezialist in Sachen Tumortherapeutika. Die Produktpalette umfasst auch Produkte für Patienten, die aufgrund von Medikamenten unter Mundschleimhautentzündungen als auch unter Mundtrockenheit leiden. Bei Mukositis bietet cell pharm eine spezielle Mundspülung an, die sich hervorragend für die Mundpflege eignet.

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cell pharm Gesellschaft für pharmazeutische und diagnostische Präparate mbH
Lutz Gäbler
Theodor-Heuss-Str. 52
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Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Mangelnde Mundhygiene fördert die Entstehung einer Mundschleimhautentzündung

Wie entsteht eine Mundschleimhautentzündung?

Durch verschiedene Bakterien, Pilze sowie Viren kann eine Mundschleimhautentzündung entstehen. (Bildquelle: © HstrongART – Fotolia.com)

Eine Mundschleimhautentzündung entsteht durch Bakterien, Viren und Pilze, die in der Mundhöhle Infektionen auslösen. Mundschleimhautentzündungen können mit einem extrem trockenen Mund einhergehen. Auch Schmerzen und Brennen im Mund können auftreten. Das Schlucken fällt schwer, zudem bilden sich Mundgeruch, rote Stellen, Schwellungen und Blutungen. Auch ein Befall mit Candida-Hefepilzen, dem sogenannten Mundsoor, kann durch eine Mundschleimhautentzündung begünstigt, auftreten. Dann sind helle, weißliche Beläge sichtbar. Mit schmerzhaften Bläschen und Fieber äußert sich eine Infektion mit Herpesviren im Mund.

Risikogruppen für Mundschleimhautentzündung

Vor allem Menschen mit geschwächtem Immunsystem zum Beispiel durch eine Behandlung mit Chemotherapeutika oder Bestrahlung laufen Gefahr, Symptome einer Mundschleimhautentzündung zu entwickeln, aber auch Personen, die eine bereits angegriffene Mundschleimhaut haben, weil sie rauchen, übermäßig Alkohol konsumieren oder an einer Essstörung leiden. In der Onkologie kann – je nachdem, welche Medikamente verabreicht werden oder Behandlung durchgeführt wird – die Prävention einer Mundschleimhautentzündung durch Pilzerreger oder Herpesviren fester Bestandteil des Therapieplans sein. Denn sowohl bei der Bestrahlung als auch bei der Chemotherapie können Schleimhautzellen geschädigt werden. Medizinische Mundspülungen wie Glandomed® können dann zur schonenden Reinigung des Mundes beitragen, zum Beispiel bei einer oralen Mukositis, also einer Entzündung der Mundschleimhaut.

Wie reinigt Glandomed® bei Mundschleimhautentzündung?

Regelmäßig angewendet, also nach jedem Essen und vor dem Schlafengehen, hilft Glandomed® dabei, Zahnfleisch und Zähne gründlich über sogenannte Macrogole zu reinigen. Dabei handelt es sich um verträgliche Polymere, die durch Herabsetzen der Oberflächenspannung eine bessere Benetzung der Mundschleimhaut bewirken und z.B. Fette und Gerbstoffe lösen können. Glandomed® enthält keinen Alkohol. Seine regelmäßige Anwendung hilft, dass sich weniger Plaque bildet. Patienten können zudem durch ausreichend Flüssigkeitsaufnahme, eine ausgewogene und nährstoffreiche sowie zugleich säurearme Ernährung einer Mundschleimhautentzündung vorbeugen. Gerade während einer Chemotherapie sollte aktiver Schutz der Mundschleimhaut durch Arzt und Patient betrieben werden, zum Beispiel, indem man scharfe Kanten an hartem Brot oder an Besteck unbedingt meidet.

Glandosane® / – aromatisiert Spray zur Anwendung in der Mundhöhle Wirkstoffe: Carmellose-Natrium, Sorbitol, Kaliumchlorid, Natriumchlorid, Magnesiumchlorid-Hexahydrat, Calciumchlorid-Dihydrat, Kaliummonohydrogenphosphat. Anwendung bei Mundtrockenheit jeden Ursprungs, insbesondere bei Mundtrockenheit, die durch eine Strahlentherapie im Kopf-Halsbereich (radiogenen Sialadenitis) verursacht ist. Zur Mundpflege auf der Intensivstation. Enthält Natriumbenzoat und Sorbinsäure. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. cell pharm GmbH – Theodor-Heuss-Str. 52 – 61118 Bad Vilbel Stand: Februar 2014

Das Unternehmen cell pharm ist ein Spezialist in Sachen Tumortherapeutika. Die Produktpalette umfasst auch Produkte für Patienten, die aufgrund von Medikamenten unter Mundschleimhautentzündungen als auch unter Mundtrockenheit leiden. Bei Mukositis bietet cell pharm eine spezielle Mundspülung an, die sich hervorragend für die Mundpflege eignet.

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Gräuliche Färbung hinter der Pupille beim reifen Grauen Star

Noch immer gilt der Graue Star als häufigste Ursache für Erblindung des Auges

Gräuliche Färbung hinter der Pupille beim reifen Grauen Star

Eine Operation ist unumgänglich beim Grauen Star. (Bildquelle: © Gerhard Seybert – Fotolia.com)

Der Graue Star, medizinisch „die Katarakt“, ist in der Regel eine Alterserscheinung des Auges. Nach und nach trübt sich die Augenlinse ein, erste Symptome machen sich erst spät bemerkbar, weshalb Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen raten, damit der Graue Star, aber auch andere Augenerkrankungen, frühzeitig erkannt werden können. Der Graue Star verläuft schleichend und völlig schmerzlos. Erst in einem sehr fortgeschrittenen Stadium ist der Graue Star deutlich sichtbar – durch eine gräuliche Färbung hinter der Pupille. Durch die Trübung wird das einfallende Licht diffus gebrochen. Aus diesem Grund nimmt auch die Blendempfindlichkeit bei betroffenen Personen zu. Vor allem beim Autofahren in der Nacht oder bei schlechtem Wetter macht sich dieses erste Anzeichen bemerkbar.

Der Graue Star verläuft schleichend und völlig schmerzlos

In erster Linie handelt es sich beim Grauen Star um eine Alterserscheinung. Er wird deshalb dann auch als „Altersstar“ bezeichnet. Es sind vor allem Menschen ab dem 55. Lebensjahr, die mit der Diagnose Grauer Star rechnen müssen. Noch immer ist der Graue Star weltweit der häufigste Grund für Erblindung. Besonders in Entwicklungsländern erblinden Menschen aufgrund der Erkrankung. Nur in sehr seltenen Fällen tritt der Graue Star auch im Kindes- und Jugendalter auf. Der angeborene Graue Star hat erbliche Ursachen oder ist auf eine Komplikation während der Schwangerschaft zurückzuführen.

Auch Medikamente wie Cortison können Grauen Star verursachen

Die Ursachen sind vielfältig. So können bestimmte Medikamente wie Cortison die Entstehung des Grauen Stars verursachen. Strahlen wie UV-Licht, Infrarotlicht oder radioaktive Strahlen sind ebenfalls in der Lage, die Entstehung eines Grauen Star zu begünstigen. Augenärzte raten deshalb, Brillen zum Schutz der Augen zu tragen. Auch können Risikofaktoren wie das Rauchen oder Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus ursächlich sein. In seltenen Fällen können aber auch ein Mangel an Nährstoffen, Unfälle, Prellungen oder Stromschläge Grauen Star auslösen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Allgemein

Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Fehlbildung der Gefäße können mit OP im Klinik Jung-Stilling korrigiert werden

Angiom behandeln: Erste Adresse für die Region Wetzlar

Oft ein Zufallsbefund: Diagnose Angiom. (Bildquelle: © mimagephotos – Fotolia.com)

LAHN-DILL-KREIS / WETZLAR. Oft ist es ein Zufallsbefund, wenn Patienten mit der Diagnose „Angiom“ konfrontiert werden. Was genau ist ein Angiom? Bei den sogenannten arterio-venösen Malformationen (AVM) handelt es sich um eine angeborene Gefäßmissbildung aus knäuelartig veränderten Gefäßen, in der Regel ohne Muskelschicht im Gehirn. Durch das Fehlen der Muskelschicht sind Angiome sehr dünn und neigen daher zum Platzen. Sie lassen sich bildlich mit einer Art Kurzschluss zwischen Venen und Arterien beschreiben. Auffällig werden Angiome etwa zur Hälfte der Fälle durch intrazerebrale oder subarachnoidale Blutungen. Häufig treten auch Symptome wie epileptische Anfälle, neurologische Ausfälle und Kopfschmerzen auf. Die Therapie setzt zunächst bei der Einschätzung des individuellen Blutungsrisikos an.

Diagnose Angiom? Hilfe bietet die Neurochirurgie für Patienten aus Wetzlar und dem Lahn-Dill-Kreis

Wie äußert sich eine Blutung des Angioms? Durch die Raumforderung der Blutung kommt es meist zu einer Bewusstseinstrübung oder einem akuten Koma. Häufig betroffen sind Frauen in der Endphase der Schwangerschaft. Ein Zusammenhang mit erhöhtem Blutdruck besteht jedoch in den meisten Fällen nicht. Auch die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in der Diakonie in Siegen unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Veit Braun beschäftigt sich zunehmend häufig mit zufällig entdeckten Angiomen bei einer Kernspintomograpie, die aufgrund ganz anderer Erkrankungen durchgeführt wurde. Operieren ja oder nein ist dann die zentrale Frage, die es zu beantworten gilt. Denn: Das Risiko einer Blutung ist bei einem Angiom höher als bei einem Aneurysma. Gleichzeitig ist die Behandlung aufwändiger, und häufig ist es nicht mit einem Eingriff getan. „Immer eine Einzelfallentscheidung“, betont deshalb Prof. Braun.

Wie werden Angiome therapiert – Embolisation oder Operation?

Patienten, die auch aus der Region Wetzlar bzw. dem Lahn-Dill-Kreis die Neurochirurgische Diakonie-Klinik aufsuchen, erläutert Prof. Braun ausführlich die gegebenen Behandlungsoptionen. Meistens ist eine Kombination verschiedener Therapien angebracht, die oftmals mit der Embolisation, also der Verklebung von innen heraus beginnt. Allerdings: Das ist nur bei etwa der Hälfte der Angiome abschließend erfolgreich. Gelingt der Verschluss dadurch nicht vollständig, wird eine offene Operation oder eine Bestrahlung in Erwägung gezogen. Nach der Operation muss der Patient noch einige Zeit intensivmedizinisch betreut werden, denn durch die plötzlich erfolgende, normalisierte Durchblutung der umliegenden Gefäße kann eine Überlastung und dadurch eine Blutung entstehen.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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