Tag Archives: Systemischer Coach

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Sinn und Vorteil externer Workshop-Moderatoren

Sinn und Vorteil externer Workshop-Moderatoren

www.moderatorenpool-deutschland.de

Workshops sind kurze, konzentrierte Arbeitseinheiten. Die Teilnehmer arbeiten gemeinsam an einem Ziel, das allen bekannt ist – warum soll dafür ein externer Moderator wichtig sein?

Bei der Workshop-Moderation spielen besondere Kenntnisse eine Rolle, denn Ihr Workshop hat ein Ziel: meist ist es Veränderung. Es soll Wandel gestaltet werden, Problemlösungsprozesse sollen installiert oder verbessert werden, Organisationen sollen weiter entwickelt, Innovationen oder Ideen sollen gefunden werden. Immer sollen bei Workshops die Teilnehmer eingebunden und beteiligt werden, und diese Partizipation ist das Besondere.

Der Moderator ist kein Experte in der Sache, sondern in der Kommunikation. Alle Teilnehmer des Workshops sind auf ihre Art Experten und sollen ihre Sicht auf die Dinge beisteuern können. Der Moderator aktiviert auch diejenigen, die nicht die Wortführer sind – und nicht selten staunen die Kollegen über die durchdachten Aussagen der „Stillen“.
Das Ziel eines Workshops ist ein für alle nachvollziehbares, gemeinsam entwickeltes Ergebnis. Der Vorteil: weil alle mitgearbeitet und abgestimmt haben, stehen alle zu dem Ergebnis und werden es durchsetzen. Anders als eine „Top-Down“-Anweisung, die oft nicht wirklich gelebt und akzeptiert wird.

Wie kann ein externer Moderator überhaupt interne Themen bearbeiten?
Indem er von Ihnen gut gebrieft wird. Am Anfang der Zusammenarbeit steht ein Auftragsgespräch, in dem der Moderator Ihre Ziele kennen lernt, die Schwierigkeiten, die Sie sehen, die möglichen Ergebnisse. Kein professioneller Moderator wird zusagen, ein bestimmtes Ergebnis herzustellen. Die Workshop-Moderation ist ergebnisoffen. Der Moderator ist nicht für das Ergebnis verantwortlich, sondern dafür, dass sich die Gruppe gemeinsam um ein Ergebnis bemüht. Der Moderationsauftrag muss erreichbar sein. Dann kann der Moderator den Ablauf des Workshops erarbeiten, bewährt haben sich auflockernde Methoden, die die Kreativität fördern und auch Spaß machen sollen. So arbeiten alle gut mit und stehen zu dem gefundenen Ergebnis, weil sie beteiligt waren.
Die Ergebnis-Dokumentation gehört zu den Aufgaben des Moderators.

Je nach dem angestrebten Ergebnis ist die Zusammensetzung der Gruppe relevant. Wenn die Teilnehmer eine Entscheidung treffen sollen, müssen sie auch entscheidungsbefugt sein. Wenn Ideen erarbeitet werden sollen, ist eine heterogene Gruppe im Vorteil. Auch die Größe der Gruppe spielt eine Rolle – und die Zeit für den Workshop. Mehr als 15 Personen sollten es nicht sein – oder die Teilnehmer werden wieder in kleinere Gruppen aufgeteilt.
Insgesamt sollten Sie Ihrem Moderator vertrauen. Ohne Ihre ehrliche Vorstellung der Aufgabe kann er sie nicht lösen. Keine Sorge: ein Profi unterschreibt eine Vertraulichkeits-Erklärung und hält sich daran.

Workshop-Moderatoren haben meist Kenntnisse in Organisationsentwicklung, Prozess- und Projektmanagement – zusätzlich zu den kommunikativen Methoden, die sie anwenden können.
Sie finden Spezialisten für Bürgerbeteiligung, Bürgergespräche, Unternehmens-Workshops, in denen neue Produkte entwickelt werden sollen wie auch Leitlinien für das Unternehmen oder neue Ideen für die Imagepflege oder Öffentlichkeitsarbeit – immer hat der Moderator die Aufgabe, alle Teilnehmer zu dem Ziel zu führen, das der Auftraggeber ausgegeben hat.
Workshop-Moderatoren haben Erfahrungen mit Teams, mit Meetings, unter anderem auch in der Großgruppenmoderation, in Change Projekten, Moderation im Rahmen von Strategie – und Fuhrungskrafte-Entwicklungen, Kreativ-Worksgops, Kollegiale Beratungen im Non-Profit Sektor, sie unterstützen die Verwaltung bei Change-Prozessen und auch in der Bürgerbeteiligung.

Für die Workshop-Moderation sollten Sie dringend auf Profis setzen, denn der Vorgang wird im Unternehmen sorgfältig beobachtet. Er muss dringend zu verwertbaren Ergebnissen führen. Im Vorfeld sollte auch geklärt werden, ob die Führungsebene dabei ist – oder lieber nicht.

Der moderatorenpool-deutschland hat knapp 300 Event- und Messe- und Workshop-Moderatoren zur Auswahl.

Auch wenn Sie ein ganz besonderes Anforderungsprofil suchen: wir verfügen über ein hervorragendes Netzwerk und finden den passenden Moderator für Sie.

Wir vermitteln professionelle Moderatoren für Veranstaltungen in ganz Deutschland und weltweit. Wir bieten eine große Anzahl von native speakern, außerdem Moderatoren, die mehrere Sprachen perfekt bis fließend beherrschen: englisch und französisch, aber auch spanisch, italienisch, thailändisch, persich, niederländisch, ungarisch, russisch ….. gerade bei internationalen Messen und Kongressen sind diese Profis unsere erste Wahl, unter anderem für IAA, CEBIT, Grüne Woche, Agritechnica, Essen Motor Show, IFA, gamescom, Hannover Messe, CMT, …
Wir vermitteln auch Journalisten, die jede Diskussion, jedes Symposium leiten können.

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Leitfaden für einen Strategie Workshop

Leitfaden für einen Strategie Workshop

Katharina Gerlach, Moderatorin, Medientrainerin, Kommunikationscoach

Für jede Führungskraft ist Strategie Entwicklung ein großes Thema, die Zukunft des Betriebs, Unternehmens, der Organisation will und muss aktiv gestaltet werden. Die Zeiten, in denen die Strategie für den mittelständischen Betrieb einsam im Büro in der obersten Etage ausgetüftelt wurde, sind vorbei. Heute werden die Mitarbeiter mit einbezogen. Alle Mitarbeiter? Nicht unbedingt, aber jede Abteilung sollte Vertreter schicken, die am Workshop teilnehmen und ihn bereichern.
Je nach Größe des Betriebs können das viele Menschen werden … wie soll das alles organisiert werden? Nutzt es, wenn viele Mitarbeiter dabei sind? Oder soll es nur die Führungsebene sein, die zusammen kommt?
Spätestens an dieser Stelle sollten Sie einen externen systemischen Moderator hinzu ziehen. Der kann Ihnen nach einem ausführlichen Vorgespräch einen speziellen Fahrplan für Ihre Bedarfe zusammenstellen. Alles beginnt mit einem Vorgespräch, mit Ihrem Ziel für den Strategie-Workshop. Was ist die dringendste Frage? Welcher Leidensdruck ist vorhanden? (Ehrlich gesagt, wird Veränderung besser angenommen, wenn die Ist-Situation sehr unangenehm und die Zukunftsangst ausgeprägt ist, wenn die Notwendigkeit der Veränderung für alle deutlich spürbar ist.) Welche Teilnehmer sind unverzichtbar, um zu einem für alle verbindlichen Handlungsplan zu kommen? Sollte ein Experte von außen hinzu gezogen werden, kann der Geschäftsführer eine Keynote halten? Diese Fragen und viel mehr werden Sie gemeinsam besprechen und beantworten.
Dann beginnt die Vorbereitung. Die Abteilungen benennen ihren Vertreter, der am Workshop teilnehmen wird – bei kleinen Betrieben können es auch alle Mitarbeiter sein, nach dem Motto: Betroffene zu Beteiligten machen. Bei großen Betrieben wird der Moderator „Spurgruppen“ in den Abteilungen aufbauen und mit ihnen den Workshop vorbereiten: die jeweiligen Abteilungen setzen sich zusammen und besprechen die wichtigsten Punkte aus ihrer Sicht. Dafür sollten sie während der Arbeitszeit Gelegenheit zum Austausch bekommen – die dafür benötigten Zeiten variieren stark, vielleicht liegen ja auch schon aus den vergangenen Jahren Referenzzeiten vor.
Im Workshop selbst werden die Ergebnisse und Anregungen von den gewählten Abteilungs-Vertretern an alle Teilnehmer weiter gegeben. Natürlich werden die Vorträge / Präsentationen durch den externen Moderator begleitet und geleitet, so dass jeder Vortrag etwas Neues bringt. Die Ergebnisse werden visualisiert, damit alle sich mit allen Vorschlägen beschäftigen können.
Es viele Möglichkeiten, den Workshop zu gestalten. Jede Methode hat das Ziel, zu einem gemeinsam erarbeiteten Handlungsplan zu gelangen. Die gewählte Methode spricht der Moderator im Vorfeld mit den Führungskräften ab und erklärt sie.
Strategieentwicklung ist eine permanente Aufgabe in jedem Betrieb und jeder Organisation. Nicht immer müssen die Mitarbeiter beteiligt werden, aber in schwierigen / herausfordernden Zeiten lohnt es sich, alle mit einzubeziehen. Weil Sie auf keine gute Idee verzichten können. Weil die Vielfalt der Perspektiven eine riesige Ressource ist. Weil diejenigen, die Kundenkontakte haben, die wahren Experten sein können. Weil alle die ersten Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie mit verantworten, alle zugestimmt haben – deshalb können alle an einem Strang ziehen und sich nicht verweigern.
Was sind mögliche Themen / Fragen für einen Strategie-Workshop? Zum Beispiel die Themenfelder „Kundenbindung“, „Digitalisierung“, „Visionen/ langfristige Ziele“, „Dienstleistungs-Verhalten“, „neue Produkte“, „Innovationen“, „Leitbild“, „attraktiv werden für Facharbeiter und Auszubildende“, etc.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Kommunikationscoach.

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Katharina Gerlach
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Die Work-LOVE-Balance

Selfment®-Coach Thierry Ball erklärt, warum Liebe zur Arbeit wichtig ist

Die Work-LOVE-Balance

Selfment®-Coach Thierry Ball erklärt, warum Liebe zur Arbeit wichtig ist.

Karlsruhe – Endlich Freitag! Viele Menschen gehen ihrer Arbeit nicht gerne nach, sondern leben nur von Wochenende zu Wochenende, zum nächsten Feiertag, zum nächsten Urlaub. Endlich wieder Freizeit, Arbeit ist nur das nötige Übel und Mittel zum Zweck. Die Schere im Kopf zwischen der „guten Freizeit“ und der „bösen Arbeit“ klafft weit auseinander.

„Liebe zur Arbeit ist aber wichtig“, sagt Selfment®-Coach Thierry Ball, „Immerhin verbringen wir etwas mehr als die Hälfte unseres Lebens mit Arbeit! Und Leben bedeutet auch, einer Aufgabe nachzugehen, sprich Arbeiten zu gehen. Das heißt, Leben und Arbeit sind nicht voneinander zu trennen!“, so Ball weiter. „Wenn man seine Arbeit liebt, spielt Zeit keine Rolle mehr. Das heißt natürlich nicht, dass man zum Workaholic werden soll, aber die Zeit, die wir mit Arbeiten verbringen, hat dann eine andere Qualität und wird anders bewertet“, behauptet der Experte für Persönlichkeitsentwicklung.

Thierry Ball findet den Begriff Work-Life-Balance daher falsch und irreführend: „Weil schon der Begriff selbst suggeriert, dass es einen Unterschied gibt, den es auszugleichen gilt.“ Ball spricht lieber von der „Liquid-Moderne“, in der Arbeit und Freizeit immer mehr verschmelzen bzw. ineinanderfließen: Entspannung wird immer mehr auch in die Arbeitswelt integriert, fordernde Aufgaben auch in der Freizeit als Hobby etwa.

„Wer aber seine Arbeit wirklich liebt, ist freier und gelassener, ausgeglichener und freudiger, egal was da kommt von außen“, sagt der Selfment®-Coach. Und: „Identifizieren wir uns mit unserer Arbeit und mit dem Unternehmen, erhalten wir einen nachhaltigen Nährboden, der es uns ermöglicht, selbstmotiviert und eigenverantwortlich zu arbeiten. Und nur, wenn wir in beiden Lebensbereichen, also Work und Life, ein zufriedenes Dasein finden, können wir insgesamt gelassener und ausgeglichener sein“, schließt Thierry Ball.

Nähere Informationen zu Thierry Ball und weitere Tipps, mit denen man lernen kann, seine Arbeit zu lieben, finden Sie auf seiner Website www.thierry-ball.de.

Thierry Ball ist systemischer Coach aus Lust und Leidenschaft. Glaubenssätze, Tricks und Spielchen im Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen entlarvt und stabilisiert der Lehrtrainer mit Konsequenz und Werteorientierung. Was er tut, geschieht mit Herz, Verstand und einem hohen Maß an Eigenverantwortung. Das macht seine Prozesse mit dem Klienten reich an Erfolg und absolut authentisch. Das von ihm entwickelte Selfment®-Konzept führt jeden in die (wiederentdeckte) Eigenverantwortung mit dem Fokus, das Leben erfolgreich und bestmöglich autonom zu meistern. 20 Jahre Unternehmenserfahrung bereicherten ihn mit Detailwissen über systemische Wirkungsweisen für eine jetzt klare Sicht als externer Berater und Coach. Seine Kunden führen sich selbst und andere Menschen in selbstverantwortliches Denken und Handeln.

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Thierry Ball – Der Selfment®-Coach
Thierry Ball
Waffenstraße 16b
76829 Landau
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Mensch, bleib be-greifbar!

Die Welt der Dinge & Gefühle und die Parallelwelt der Bits & Bots

Mensch, bleib be-greifbar!

Thomas Wehrs (Coaching, Transaktionsanalyse, Organisationsentwicklung aus Berlin)

Gibt es eine Renaissance der Dinge, die man haptisch, visuell, auditiv und sensorisch erfassen kann? Was besitzt die konkret-reale, bodenständige Welt um uns herum was Algorithmen nicht bieten?

Haben Sie tatsächlich alle Schallplatten und Plattenspieler auf Trödelmärkten oder bei Entrümpelungen entsorgt? Schade, das war recht kurzsichtig. Heute könnten Sie diese gut und teuer an den Mann/die Frau bringen. Vinyl ist in. Wenn Sie mal die Ohren spitzen, können Sie im Rauschen der verfliegenden Zeit signifikante, zunächst irritierende Signale empfangen: das Wispern von Buchseiten, wie eine Stahlfeder über Papier kratzt, eine fiepende Nadel, die ihre Kreise über eine Vinyl-Schallplatte zieht oder das fluffige Geräusch der Wachsmalkreide, mit der Erwachsene Malbücher kolorieren, die es speziell für sie und nicht für ihre Kids gibt.

Sehnen wir uns wieder umso mehr nach körperlicher Gegenständlichkeit und haptischer Konkretheit zurück, je stärker das Internet der Dinge unsere Welt entmaterialisiert? Längst kullern wieder lustige Würfel über die Spielfelder des „Mensch-Ärgere-dich-Nicht“, werden Kochshows zu Straßenfegern und die beruhigende Landidylle in Special-Interest-Zeitschriften, die mit dem konkreten Landleben so wenig zu tun hat wie ein digitales Bit mit einem zischenden Pils, ist das neue Arkadien.

Was ist passiert?

Die Schallplatte ist in ihrer realen Körperlichkeit be-greifbar. Käuflich erworben kann ich sie stolz nach Hause tragen. Sie gehört mir, wird ein Stück meiner Welt der Dinge. Kein Konsumbedürfnis greift sich hier Raum, sondern die urmenschliche Lust am Sich-Aneignen, sich die Welt untertan machen. Kleine Siege der Autonomie. Was wäre aus Christopher Columbus und Vasco da Gama geworden, wenn ihrer Herrscher sie vor einen Computer (respektive ein Schreibpult) gesetzt und nicht mitsamt Galeeren und Segelschiffen über die noch unergründeten Weltmeere geschickt hätten? Die Entdecker der Neuzeit sind virtuell zugange, ihre Daseinsberechtigung beziehen sie aus dem genialen Können ihrer digitalen Galeerensklaven, die sie Algorithmen, Bits und Bots nennen.

Wo Gefahr ist auch Rettung

Menschen, die beginnen sich auffällig zu verhalten im Sinne von digitalem Überdruss sollten nicht hospitalisiert werden, sondern imitiert. Bald könnten sie einer aussterbenden Rasse angehören: Sie haben sich eine schützenswerte Restwürde bewahrt. Erinnern wir uns noch an die analogen Kommunikationszentren, den Stammtisch, die Eckkneipentheke, das Kaffeehaus, Familienfeier und Vereinsleben? Heute erwarten wir den ultimativen Kick von den digitalen Errungenschaften statt der Lebendigkeit und Emotionalität eines bereichernden Gespräches nachzuspüren.

Was und wie wir rezipieren, sagt viel über uns aus

Schon wenden sich junge Leute wieder dem linearen Fernsehen zu, weil die Unbegrenztheit der digitalen Medien sie in Entscheidungsnot bringt. Streaming wird das Revival der Schallplatte munter überleben. Aber wird sich das soziale Wesen Mensch künftig mit dem Mainstream zufriedengeben oder sich in analogen Nischen mehr zuhause fühlen? 2016 stieg der Vinyl-Absatz hierzulande um 40 Prozente gegenüber dem Vorjahr auf satte 70 Millionen Euro. Ausfluss einer modischen Laune oder Symptom einer tiefergehenden, sich fast unbewusst vollziehenden Sinnkrise? Sind wir es nicht längst Leid, vom Sog des Immer-Gleichen mitgerissen zu werden und sehnen wir uns nicht danach unser Streben nach einzigartiger Individualität voll auszuleben? Der Umsatz an E-Books stagniert, während das totgesagte Buch und Print-Medien wieder gefragt sind, gerade bei der Generation Y.

Neben der schleichenden Verödung der haptischen Welt sollten wir die massenhafte Verflachung unserer Beziehungs- und Gesprächskultur fürchten. Ist uns eigentlich bewusst, wie stark das digitale Zeitalter unsere Denk-, Gefühls- und Handlungsmuster geprägt und unsere Umgangsformen und Beziehungsstrategien beeinflusst hat? Heute können wir mit einem Smartphone oder Computer kommunizieren, die Welt abbilden, uns mit jedem jederzeit und überall vernetzen, in ein grenzenloses Informations-Universum vorstoßen und Digitalzeit in Realzeit verwandeln. Nicht jedem bekommt diese Übersättigung. Legt uns gerade die digitale die Grenzenlosigkeit neue Grenzen auf? Spielt sich die Beziehungswelt heute auf dem kantigen Gebirgsgrat zwischen „alles geht“ und „nichts geht mehr wirklich“ ab?

Das Gegenmittel zur Überdosis Digitalis?

Immer mal innehalten, um zu spüren wie sich das reale Umfeld anfühlt. Wie sich Berührungen, Gesten, Gespräche auf uns auswirken. Und die digitale Welt einteilen in das, was uns taugt oder worauf wir gut und gerne verzichten können. Mensch bleiben – ganz einfach.

Beratung Coaching Organisationsentwicklung Gesprächsmedien

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Die federleichte Unverbindlichkeit der digitalen Beziehung

Haben Bindungslust und Beziehungsfähigkeit im digitalen Zeitalter bereits gelitten?

Die federleichte Unverbindlichkeit der digitalen Beziehung

Coach, Organisationsentwickler und Transaktionsanalytischer Berater Thomas Wehrs (Berlin)

Beziehung sieht anders aus: Stellen Sie sich Herrn K. bei einem Event vor. Mit vollem Teller bewegt er sich strikt in Büffetnähe und schlingt die ersten Bissen hinunter, während er die vor ihm lockenden Köstlichkeiten mit den Augen nach den nächsten Happen absucht. Später sehen wir ihn im Zweiergespräch. Seinem Gegenüber schenkt er rudimentäre Aufmerksamkeit, denn sein Blick wandert herum auf der Suche nach dem nächsten Kick – Möchten Sie den sympathischen Herrn K. kennenlernen? Ist es das was Sie sich unter Kommunikation und Beziehung vorstellen?

Beziehungsfähigkeit unter dem Dach von Bits & Byts

Die Digitalisierung hat uns in einen überwältigenden Kosmos der Optionen, Chancen, Daten, Informationen und Möglichkeiten katapultiert. Das macht vor der Frage der Partnerwahl nicht halt. Die einen freuen sich über die Gleichstellung der „Ehe für alle“ und erleben es als Liberalisierung, neue Verbindlichkeit und Freude an der Lebenspartnerschaft. Gleichzeitig wachsen neue Lebensformen, in denen immer mehr Menschen ihr Heil in unverbindlich-losen Beziehungen („Offen für alles“) suchen“, meint der Berliner Gesprächsexperte und Systemische Coach Thomas Wehrs. Was ist der offenbar bezwingende Reiz solcher Verknappung und was hat dieses Phänomen gefördert?

„Wollen wir uns einmal unverbindlich verabreden?“

Der im neuen Talk unerfahrene Mensch mit analoger Lust auf das pralle Leben, auf dessen Reichtum aus nährenden Kontakten, Freundschaften und Beziehungen, kapiert nur mühsam: Müssen wir uns heute so strikt voneinander abschotten, dass Spontaneität und gesunde Neugier im Keim ersticken? Worauf reduziert sich der Mensch, wenn er feste soziale Bindungen als obsolet und lästig empfindet und sich selbst der unschätzbaren Fülle an spiegelnden, wertschätzenden Beziehungserlebnissen beraubt?

„Ist Online-Dating die Vorhölle zu promiskuitiver digitaler Beziehungs-Unverbindlichkeit?“ fragt Coach Thomas Wehrs bewusst provokant.

Ist die unvorstellbare Unendlichkeit der Optionen, mit der uns die digitale Welt dreist blendet, letztendlich eine selbstgewählte Begrenzung auf ein minimales Mensch-Sein? Zugegeben, nicht-bindende Beziehungen sind pflegeleicht: Man trennt sich per SMS oder sperrt kurzerhand die Mobile-Nummer. Keine Kosten für Scheidungen, Unterhalt, Aufteilung des Hausrats, kein Trennungsschmerz – Jeder macht seins und jeder lebt für sich, nur sich selbst verpflichtet. Das klingt cool. Wirklich? Cool ist ziemlich kühl. Ist das Leben nicht zu kurz für virtuelle Nicht-Beziehungen?

Single, Mingle oder LAT (Living-apart-together)?

Ja, was nun? Der Single reibt sich die Augen: Hat er eben noch nach Rechtfertigungen suchen müssen, warum er sein Leben allein fristet und nicht selten Restriktionen, Animositäten und Vorurteile erlebt, wird er heute als Langweiler empfunden, wenn er sich zu seiner Lebenspartnersuche (spätere Ehe nicht ausgeschlossen) bekennt.

Bindungsscheu oder bindungsunfähig zu sein war in vor-digitaler Zeit ein Makel, nahe dran am Unsozialen. Kinderlose Singles Kleinganoven gleichgestellt, als nicht gesellschaftlich konforme Pflichtverweigerer deklassiert. Heute scheint Bindungsferne die Unabhängigkeitserklärung für alle zu sein, denen es an Ernsthaftigkeit und Mut mangelt, sich dem Spagat zwischen den wunderbaren und den sperrigen Seiten von fester Beziehung zu stellen – egal welcher Dauer. Heute ist ständige Alarmbereitschaft angesagt im Drang nach Selbstoptimierung. Distanz statt Nähe, Abchecken statt Sich Einlassen. Digitale Berührungen ohne Haptik, Tiefe, Sinn, Substanz, Emotionalität = allenfalls gemeinsame Langeweile. „Kümmerlich“, meint Thomas Wehrs aus langjähriger Beratungspraxis als Coach und Organisationsentwickler.

Was vor einiger Zeit als Verhalten des „misfits“ angesehen wurde, wird heute als neue Unabhängigkeit deklariert und verklärt – Ist das der Preis, den die Digitalisierung von uns fordert – digitale Unverbindlichkeit im sozialen Miteinander? Dann ist es nur ein Mausklick zur Verkümmerung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.

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Jubiläum am Institut für Coaching & Organisationsberatung: 10 Jahre Coaching-Ausbildung (Bayern)

Renommiertes Augsburger Weiterbildungsinstitut blickt auf viele Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Coaches und Beratern zurück.

Jubiläum am Institut für Coaching & Organisationsberatung: 10 Jahre Coaching-Ausbildung (Bayern)

10 Jahre Coaching-Ausbildung in Bayern am ICO

Augsburg, 23. Juni 2014: Seit 10 Jahren führen Prof. Dr. Andreas Bergknapp und Dr. Sabine Lederle die Ausbildung zum Systemischen Berater & Coach durch. Im Jahr 2004 beendete an der Universität Augsburg der 1. Jahrgang die einjährige Weiterbildung. Im Herbst 2014 startet nun die 20. Ausbildungsgruppe. Inzwischen wurden mehrere hundert Systemische Berater und Coaches am ICO Institut für Coaching und Organisationsberatung ausgebildet.

Damit blickt das renommierte Augsburger Institut für Fort- und Weiterbildung auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Coachs und Beratern zurück. Die Fortbildungen finden vorwiegend in Bayern statt (Raum Augsburg / München), die Teilnehmer kommen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seit 2007 ist das ICO Institutsmitglied beim Deutschen Verband für Training und Coaching (dvct e.V.) , dem größten Berufsverband für Trainer & Coaches.

Die Coaching-Ausbildung wird geleitet von Institutsgründer Prof. Dr. Andreas Bergknapp, der gemeinsam mit weiteren Trainern sein breites Erfahrungswissen im Bereich Coaching und Beratung weitergibt. Er begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kontinuierlich über alle 7 Module hinweg in ihrem individuellen Lernfortschritt.

Die Besonderheit der Ausbildung am ICO: zusätzliche Lehrtrainer steuern ihr Expertenwissen bei. Die Module werden von zwei Trainern geleitet, so dass sich die Perspektiven von externen und internen Beratern sowie von wissenschaftlich fundierten Praktikern optimal ergänzen und gegenseitig ergänzen.

Bildrechte: ICO Bildquelle:ICO

Das ICO Institut für Coaching & Organisationsberatung ist eine Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Personalwesen (Prof. Dr. Oswald Neuberger) der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Bergknapp und Dr. Sabine Lederle. Das Institut versteht sich als Bindeglied zwischen Forschung und Praxis mit dem Anspruch, praxisnahe, lösungs- und ressourcenorientierte Beratung anzubieten, die zugleich wissenschaftlich fundiert ist. Ausbildungen zum Systemischen Berater und Coach bietet das ICO seit 2003 an. Die Ausbildung Change Management & Organisationsberatung gibt es seit 2009. Beide sind zertifiziert durch den Qualitätsring Coaching & Beratung e.V. (QRC). Das ICO ist Mitglieds-Institut im dvct (Deutscher Verband für Coaching und Training e.V.).

ICO – Institut für Coaching und Organisationsberatung
Tina Bühner
Eserwallstraße 17
86150 Augsburg
0821 5892600
info@ico-online.de
http://www.ico-online.de

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Coach werden am Ausbildungsinstitut mit Erfahrung

Am ICO startet die 20. Ausbildung zum Systemischen Berater und Coach.

Coach werden am Ausbildungsinstitut mit Erfahrung

Das ICO-Team hat seit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Ausbildung von Coachs & Beratern.

Augsburg, 12. Juni 2014: Im Oktober 2014 startet am ICO Institut für Coaching und Organisationsberatung der 20. Ausbildungsjahrgang. Damit blickt das renommierte Augsburger Weiterbildungsinstitut auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von Coachs und Beratern zurück.

Ausbildungsleiter für den kommenden Ausbildungsstart ist wie auch in den vergangenen Jahren Institutsgründer Prof. Dr. Andreas Bergknapp. Er begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kontinuierlich über alle 7 Module hinweg in ihrem individuellen Lernfortschritt.

Die Besonderheit der Ausbildung am ICO: zusätzliche Lehrtrainer steuern ihr Expertenwissen bei. Die Module werden von zwei Lehrtrainern geführt, so dass sich die Perspektiven von externen und internen Beratern sowie von wissenschaftlich fundierten Praktikern optimal ergänzen und gegenseitig befruchten.

Bei Anmeldung bis zum 15. Juni gibt es für die Ausbildung mit Start im Oktober eine Frühbucher-Ermäßigung von 5%. Für Selbstzahler sind weitere Vergünstigungen vorgesehen. Nähere Informationen direkt beim Institut.

Bildrechte: ICO Bildquelle:ICO

Das ICO Institut für Coaching & Organisationsberatung ist eine Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Personalwesen (Prof. Dr. Oswald Neuberger) der Universität Augsburg unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Bergknapp und Dr. Sabine Lederle. Das Institut versteht sich als Bindeglied zwischen Forschung und Praxis mit dem Anspruch, praxisnahe, lösungs- und ressourcenorientierte Beratung anzubieten, die zugleich wissenschaftlich fundiert ist. Ausbildungen zum Systemischen Berater und Coach bietet das ICO seit 2003 an. Die Ausbildung Change Management & Organisationsberatung gibt es seit 2009. Beide sind zertifiziert durch den Qualitätsring Coaching & Beratung e.V. (QRC). Das ICO ist Mitglieds-Institut im dvct (Deutscher Verband für Coaching und Training e.V.).

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