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Tax & Legal im Fokus: die mx31 Messefachtagung 2018

Die mx31 Messefachtagung verspricht Antworten auf die Frage nach steuerlichen und rechtlichen Stolperfallen und zeigt Lösungswege auf.

Tax & Legal im Fokus: die mx31 Messefachtagung 2018

Die mx31 Messefachtagung 2018 in Dortmund

Thema Tax + Legal auf der mx31 Messefachtagung.
Die mx31 Messe-Fachtagung des MESSE INSTITUT findet am 09. und 10. Januar 2018 in Dortmund statt und setzt die langjährige Tradition dieses erfolgreichsten deutschen Tagungsformats im Messebereich fort. Ein fokussiertes Hauptthema besteht in der Analyse und Darstellung von steuerlichen und rechtlichen Aspekten, die bei einer Messebeteiligung zu beachten sind.

Prominente Key-Note-Speaker und Präsentatoren.
Die mx31 Messefachtagung hat den hohen Anspruch, dass nur absolut fachkompetente, in ihrem Metier prominente, Key Note Speaker, kombiniert mit einer professionellen Präsentation, den Zugang zu den teilweise komplexen Themen garantieren:

Dr. Hans-Martin Grambeck, Nesemann und Grambeck, Norderstedt.
Die umsatzsteuerliche Behandlung von Leistungen im Zusammenhang mit Messen, Kongressen und Ausstellungen ist trotz der in 2010/2011 in Kraft getretenen Vereinfachungen ein komplexes Thema. Aussteller und Teilnehmer sehen sich deshalb immer wieder mit der Frage konfrontiert, wann der Steuerausweis in Eingangsrechnungen richtig ist und wann Kostenweiterbelastungen (z.B. an ausländische Konzerngesellschaften) netto erfolgen können. Im Vortrag mit anschließender Diskussion geht der renommierte Steuerfachexperte Grambeck diesen Fragen nach und zeigt Lösungen anhand von praktischen Beispielen auf.

Felix Skala, LL.M., Deloitte Legal – Competence Law, Hamburg.
Rechtsanwalt Felix Skala ist Partner bei Deloitte Legal. Er leitet deutschlandweit die wettbewerbsrechtliche Praxis der Kanzlei sowie die internationale Deloitte-Legal-Working-Group Antitrust. Felix Skala berät nationale und internationale Unternehmen in allen Bereichen des deutschen und europäischen Kartellrechts. Auf der mx31 zeigt er aus seiner jahrelangen Erfahrung auf, welche Stolperfallen es im Kartellrecht in Bezug auf den Messeauftritt gibt und was Unternehmen beachten müssen, um diese zu vermeiden.

Die weiteren Themenschwerpunkte und Key Notes.
Die weiteren Themenschwerpunkte wurden durch Befragungen bei den Messentscheidern verifiziert und nehmen neben den Future Trends gleichrangigen Raum ein:
-Future Trends (Paul Hannah; Philipp Skaar)
sowie
-Exhibition/ROI (Barbara Harbecke; Jakov Cavar)

Als Key Notes erwarten die Teilnehmer weitere spannende Vorträge.
Hier ein paar Beispiele…

Prof.-Dr. Axel Jockwer:
„Digital, dynamisch, disruptiv,“ Denkanstöße auf höchstem Niveau.

Enzo Vincenzo Prisco:
Der Marken-Guru wird zu dem Thema „Die Kraft der Marke“ die Teilnehmer begeistern.

Dr. Pero Micic:
Der führende Experte für Zukunftsmanagement begeistert mit seinem Blick in die Zukunft, „was kommt – was bleibt – was geht?“

Daniela A. Ben Said:
Mit ihren „digitalen Kommunikationsstrategien für traditionelle Märkte“ zeigt sie u. a. auf, wie man effektiv und zeitnah den Imagefaktor messbar erhöhen kann.

Die Location.
Die Westfalenhallen und die Messe BEST OF EVENTS 2018.
Die mx31 Messe-Fachtagung 2018 ist erstmals in Dortmund zu Gast, während zeitgleich die Branchenmesse Best of Events stattfindet. Die Teilnehmer der mx31 erhalten dadurch direkten Zugang zur Best of Events. Beide Veranstaltungen werden sich gegenseitig bereichern.

Online-Anmeldung:
Die Online-Registrierung zur Teilnahme an der mx31 Messefachtagung, kann bequem über die Website des MESSE INSTITUTs erfolgen:
registrierung.messe-institut.de

Informationen zur mx31 Messefachtagung

Termin:
09. und 10.01.2018
Ort:
Westfalenhallen Dortmund in Zusammenarbeit
mit der Messe BEST OF EVENTS (10.+11.01.2018)
Teilnahmegebühren:
Die Teilnahmegebühr für die komplette zweitägige Veranstaltung,
Get Together & Flying Dinner beträgt inkl. Vollverpflegung,
Frühbucherpreis EUR 750,00 zzgl. MwSt.,
ab 09.12.2017 EUR 950,00 zzgl. MwSt., jeder weitere Teilnehmer aus demselben Unternehmen EUR 550,00 zzgl. MwSt.

Weitere Informationen und Online-Registrierung:
www.messe-institut.de
registrierung.messe-institut.de

Der Autor:
Christoph R. Quattlender ist Senior Consultant und Freier Journalist einer Agentur für erfolgreiche Marken-Kommunikation. In der Messe- und MICE-Branche hat er sich als Chefredakteur des Magazins „wörkshop“ (bis 2013) einen Namen gemacht. Quattlender sieht sich als kritischen Begleiter der Messebranche mit Bodenhaftung und Praxisbezug. Seine Verbindungen zum Messe Institut bestehen seit den frühen Zeiten des Unternehmens unter der Inhaberschaft von Wolf M. Spryß (+2009). Er war im Team, als die mx27 in Stuttgart nach dem unerwarteten Tod des Firmengründers weitergeführt wurde und führte auf der folgenden mx28 in München als Moderator durch das 2-tägige Programm. Auf der mx29 in Düsseldorf war er Kompetenzpartner für das Thema: Effizienz – Mehrwert gestalten und leitete den Fachdialog: Pressearbeit als Erfolgsfaktor im Messe-Kommunikationsmix. Quattlender verfügt über mehr als 30 Jahre internationale praktische Messeerfahrung und hat in der Industrie und anschließend in seiner Agentur für mehr als 200 Messebeteiligungen Verantwortung getragen.

Agentur für erfolgreiche Marken-Kommunkation.
Presse-Beauftragter des Messe-Instituts für die mx31 Messefachtagung 2018

Kontakt
QONTUR: marketing communications
Christoph Quattlender
Am Peenestrom 2
17449 Peenemünde
01727358089
quattlender@qontur.de
http://www.qontur.de

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IT-Mittelstand begrüßt Entscheidung der EU Kommission zur Steuernachzahlung von Apple

Aachen/Brüssel 30.08.2016 – Die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, fordert Irland auf, 13 Milliarden Euro unbezahlter Steuern von Apple einzuholen. Das Hauptquartier von Apple befindet sich in Irland. Dort hatte das Unternehmen Steuervergünstigungen erhalten, die nach EU-Beihilferegeln illegal sind. Vestager erklärte, dass Apple eine effektive Steuerrate von 0,005% erhalten hat, also 50 Euro pro eine Millionen Euro Profit zahlte. Sie betont, dass die Zahlung von 13 Milliarden Euro keine Strafe gegen Apple sei, sondern die unbezahlten Steuern, welche das Unternehmen noch schuldig ist.

Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) erklärt: „Wir begrüßen die Entscheidung der Europäischen Kommission. Europäische IT-Unternehmen möchten sich auf Augenhöhe mit amerikanischen Unternehmen im Wettbewerb messen. Es ist inakzeptabel, dass unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu 40% Steuern zahlen, während multinationale Konzerne Angebote bekommen, praktisch keine Steuern zu zahlen. Wir fordern die Europäische Kommission auf, dieses unfaire Wettbewerbsverhalten zu beenden.“

Neben Apple gibt es weitere EU Untersuchungen gegen Amazon, Starbucks, McDonald“s und Fiat Chrysler Automobile, welche vermeintlich besondere Steuerangebote in einigen Mitgliedsstaaten erhalten haben sollen. Zuletzt hatte die US Regierung in Unterstützung der multinationalen Konzerne interveniert. Am 24. August veröffentlichte das amerikanische Finanzministerium ein Whitepaper ( http://bit.ly/2c6GZfc ), in dem sie den Ansatz der Kommission als unvereinbar mit internationalen Normen bezeichnen und fordern, keine rückwirkenden Forderungen an multinationale Konzerne zu stellen. Trotz des amerikanischen Drucks wird erwartet, dass die heutige Entscheidung der EU Kommission einen grundsätzlichen Präzedenzfall gegen die Steuervermeidung multinationaler Konzerne darstellen wird.

„Wenn nationale Regierungen multinationalen Großkonzernen besonders niedrige Zinsen bieten, ist das ein Schlag gegen die europäische Wirtschaft, besonders gegen KMU. Natürlich generieren sie so Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen in bestimmten Ländern, aber sie opfern die Chancen der kleinen und mittelständischen Unternehmen am Wettbewerb teilzunehmen und zu wachsen. Diese Praxis ist kurzsichtig und wird letztendlich Europa und seinen Unternehmen schaden. Die Entscheidung der Kommission ist ein wichtiger Schritt für Europa, um seine KMU zu unterstützen“ erklärt Grün.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Lisa Ehrentraut
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Neue Steuerreform 2016

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Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Neue Steuerreform 2016

HWC, Buchhaltung und Steuern in der Ukraine

Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Steuerreform 2016

In der Ukraine wurde am 24. Dezember 2015 eine weitere Steuerreform verabschiedet. Diese Reform stellt im Wesentlichen einen Kompromiss zwischen den zwei Entwürfen des Finanzministerium und des Parlamentsausschusses dar und trat zum 1. Januar 2016 in Kraft.

Gewinnsteuer:
Die Gewinnsteuer verblieb beim bisherigen Steuersatz von 18%. Als Basis wird der handelsrechtliche Abschluss zur Steuerberechnung herangezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Gewinnsteuererklärung jährlich abgegeben wurde und auf Basis des Vorjahresergebnissen monatliche Vorauszahlungen zu leisten waren, sind von Großunternehmen (Umsatz größer als 20 Mio. Hrywnia p.a.) erneut Quartalsberichte einzureichen und entsprechende Steuern auf Basis der Quartalsergebnisse zu entrichten. Darüber hinaus sind 2/9 der Steuerschuld aus dem dritten Quartal als Vorauszahlung zu leisten. Für Unternehmen unterhalb des Schwellenwertes i.H.v. 20 Mio. Hrywnia bleibt es bei der jährlichen Steuererklärung.

Mehrwertsteuer:
Das Problem der nicht erfolgten Vorsteuerrückerstattung war in den zurückliegenden Jahren ein wesentliches Investitionshemmnis in der Ukraine. Im Juli 2015 wurde dieses Dilemma der zurückliegenden Jahre mit der Einführung von Mehrwertsteuerkonten im Wesentlichen beseitigt. Der Fiskus hat für alle Mehrwertsteuerpflichtigen bei der Zentralen Mehrwertsteuer-Bank automatisch Bankkonten, sog. Sonderkonten, eröffnet. Die ukrainische Nationalbank beaufsichtigt diese Bank, die ausschließlich als Verwalter der Mehrwertsteuerkonten dient. Die Mehrwertsteuervorgänge werden automatisch erfasst: Das leistende Unternehmer wird mit der Mehrwertsteuer der registrierten Ausgangsrechnungen belastet. Mehrwertsteuer aus Eingangsrechnungen und Einfuhrumsatzsteuer werden beim automatisch als Guthaben auf dem Konto berücksichtigt. Die Höhe der Steuerabgaben wird automatisch berechnet, die Abbuchung der berechneten Steuerschuld erfolgt ohne Beteiligung des Unternehmers. Lediglich dem Fiskus ist es vorbehalten, Abbuchungen durchzuführen. Der Steuerzahler ist nur in der Lage sein Mehrwertsteuersonderkonto aufzufüllen. Die Anträge zur Mehrwertsteuerrückerstattung sind mit der monatlichen Mehrwertsteuererklärung einzureichen. Dieses System der Mehrwertsteuerrückerstattung scheint zu funktionieren. Es ist weiterhin abzuwarten, wie mit Vorsteuerguthaben aus den Vorjahren verfahren wird. Zu erwähnen ist weiterhin, dass die automatische Mehrwertsteuerrückerstattung für Exporteure abgeschafft wurde. Das Mehrwertsteuersondersystem für Agrarbetriebe wird ab 2017 abgeschafft.

Einkommensteuer und Sozialversicherung:
Bis Ende 2015 bestanden zwei Einkommensteuersätze in Höhe von 15% sowie 20%. Diese Progression wurde mit der neuen Steuerreform aufgehoben. Mit dem 1. Januar 2016 gilt ein einheitlicher Einkommensteuersatz von 18%. Die Militärsonderausgabe in Höhe von 1,5% bleibt weiterhin bestehen.

Eine deutliche Vereinfachung und Vereinheitlichung gab es im Bereich der Sozialversicherung. Der bisher gültige Arbeitnehmerbeitrag in Höhe von 3,6% wurde ersatzlos gestrichen. Somit findet in diesem Bereich eine deutliche Entlastung der Arbeitnehmer statt, die in den niedrigeren Gehaltsbereichen durch die gegenläufige Steuererhöhung von 15% auf 18% kaum ins Gewicht fällt. Die Sozialversicherungsbeiträge für zivilrechtliche Verträge (bisher 2,6%) und im Krankheitsfall (bisher 2%) entfallen ebenfalls.

Der Arbeitgeberanteil wurde von bisher nach Risikogruppe des Unternehmens zwischen 36,76% und 49,7% auf für alle Unternehmen einheitliche 22% gesenkt. Diese 22% gelten ebenfalls für zivilrechtliche Verträge und für die Gehaltsberechnung im Krankheitsfall (bisher 34,7% bzw. 33,2%). Dieser Schritt vereinfacht die Arbeit in der Buchhaltung bei den Gehaltsberechnungen erheblich. Darüber hinaus führt die Reduktion auf 22% zu einer deutlichen Entlastung bei den Arbeitgebern, der in einzelnen Fällen bis zu 23% bzw. rund 6.500 Hrywnja betragen kann. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherungsbeiträge wurde von 17 (Ende 2015: 23.426 Hrywnja) auf 25 (Januar 2016: 34.450 Hrywnja, Mai: 36.250 Hrywnja, Dezember: 38.750 Hrywnja) Minimalgehälter angehoben.

Pauschalbesteuerung:
Beim vereinfachten Steuerverfahren für Klein- und Kleinstunternehmen gab es Änderungen, die zum 1. Januar 2016 Gültigkeit erlangen. In den zurückliegenden Jahren galt die Pauschalbesteuerung für Unternehmen mit einem Jahresumsatzlimit in Höhe von 20 Mio. Hrywnja. Dieses Limit wurde auf 5 Mio. Hrywnja gesenkt. Damit einhergehend wurde der Steuersatz für Mehrwertsteuerzahler von bisher 2% auf 3% und für die Unternehmen, die nicht auf Mehrwertsteuerzahlung optiert haben, von 4% auf 5% erhöht. Es bleibt abzuwarten, ob die Senkung des Jahresumsatzlimits und die Erhöhung der Pauschalbesteuerungssätze dem allgemeinen Ziel der „Entschattung“ ggf. entgegenwirkt.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die obigen Änderungen vor allem im Bereich der Einkommensteuer zu einer wesentlichen Vereinfachung der Buchhaltung in der Ukraine führen. Damit einher geht eine Reduktion des Zeitaufwands für die Buchhaltung in der Ukraine.

HWC (Henniger Winkelmann Consulting) ist eine von den beiden Namensgebern Sven Henniger und Dr. Thomas Winkelmann gegründete und geführte Unternehmensberatung in Kiew, Ukraine. HWC berät internationale und ukrainische Kunden in den Bereichen Outsourcing (Markteintrittsberatung, Buchhaltung, Steuerberatung, Firmengründung, Personalsuche, Interim Management, Geschäftsadresse etc.), Business Services (Strategieberatung, Restrukturierungsberatung etc.) und im Bereich Real Estate. Weitere Informationen unter www.hwc.com.ua

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