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Deutscher Personalwirtschaftspreis Gesundheit geht an Sparda-Bank München

Zeitschrift Personalwirtschaft und Techniker Krankenkasse vergeben erstmals Deutschen Personalwirtschaftspreis Gesundheit – Sparda-Bank München eG überzeugt Jury im Wettbewerb – Preisverleihung in Köln

Deutscher Personalwirtschaftspreis Gesundheit geht an Sparda-Bank München

Christine Büeck (Mitte), Personalreferentin in der Sparda-Bank München eG, nahm den Preis entgegen. (Bildquelle: Jürgen Heidenreich, TK)

München/Köln – Die Sparda-Bank München eG hat den Deutschen Personalwirtschaftspreis Gesundheit, den die Zeitschrift Personalwirtschaft erstmalig gemeinsam mit der Techniker Krankenkasse ausgelobt hatte, gewonnen. Schwerpunktthema des Wettbewerbs für gesundes Arbeiten in der digitalisierten Welt war die sogenannte Employability, also die Beschäftigungsfähigkeit bis zur Rente. Die Preisverleihung fand auf der Messe „Zukunft Personal“ in Köln statt.

Die Digitalisierung durchdringt mehr und mehr alle Bereiche unseres Lebens. Auch die Arbeitswelt bleibt davon nicht unberührt: Durch umfassende Vernetzung, geforderte Flexibilität und ständige Erreichbarkeit, die mit mobilen Endgeräten einhergehen, verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend. Es entsteht Stress, der sich im schlimmsten Falle negativ auf die Gesundheit auswirken kann. „Umso wichtiger ist es uns als Arbeitgeber, unsere Mitarbeiter entsprechend zu sensibilisieren und für die neuen Herausforderungen in der digitalen Welt zu stärken. Das schließt natürlich insbesondere auch die älteren Beschäftigten mit ein“, so Paul Vorsatz, Leiter Personalbetreuung der Sparda-Bank München eG. „Im Rahmen unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements haben wir deshalb eine Vielzahl an Maßnahmen erarbeitet, die sich auch mit der Flexibilisierung der Arbeit auseinandersetzen.“

Familienfreundliche Rahmenbedingungen und eine lebensphasenorientierte Personalpolitik sind wichtige Maßnahmen in der Genossenschaftsbank, wie Vorsatz erklärt. „Die Herausforderungen, die die Arbeitswelt 4.0 mit sich bringt, sind auch für die Sparda-Bank München enorm. Aber: Wir begreifen den digitalen Wandel auch als Chance, um die Unternehmenskultur gesundheitsgerecht und wertschätzend zu verändern.“

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist heute die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit aktuell über 281.000 Mitgliedern, 48 Geschäftsstellen in Oberbayern und einer Bilanzsumme von rund 6,9 Milliarden Euro.

2016 wurde die Bank zum neunten Mal in Folge als bestplatzierter Finanzdienstleister im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ in der Größenkategorie 501 bis 2.000 Mitarbeiter ausgezeichnet. Für ihren ganzheitlichen Ansatz der Förderung und Weiterentwicklung der Potenziale der Mitarbeiter hat die Bank 2015 den Sonderpreis „Humanpotenzial förderndes Personalmanagement“ erhalten.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sie sich für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das werteorientierte Handeln des Unternehmens in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter: www.sparda-m.de/gemeinwohl oder www.zum-wohl-aller.de

Über die Töchter NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.

Wohlstand ist das Ergebnis erfolgreicher Innovation. Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potential entfalten werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten. Die Bank wird ihre Mitglieder umfassend bei diesem Prozess unterstützen und als Potenzial- und Lebensbank der Zukunft ihren bisher rein wirtschaftlichen Förderauftrag auf die persönliche Förderung ihrer Mitglieder ausweiten.

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Nur die Hälfte der Deutschen bewegt sich regelmäßig

Studie der Techniker Krankenkassen analysierte Bewegungsverhalten der Deutschen

Nur die Hälfte der Deutschen bewegt sich regelmäßig

Immer mehr Unternehmen setzen auf Betriebliches Gesundheitsmanagement

Wie es um das Bewegungsverhalten der Menschen in Deutschland steht – im Job und nach Feierabend – hat die Techniker Krankenkasse (TK) zum dritten Mal mit einer bundesweiten repräsentativen Befragung analysiert. Die Ergebnisse zeigen eine Spaltung der Deutschen auf. Der Hälfte der Menschen fällt es schwer, sich regelmäßig zu bewegen. Eine der Aufgaben kommender Nachwuchskräfte in der Fitness- und Gesundheitsbranche ist es, die sogenannten „Sportmuffel“ zukünftig für Bewegung und einen gesunderen Lebensstil zu begeistern.

Im Januar 2016 befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa für die Untersuchung der Techniker Krankenkasse 1.210 deutschsprachige Personen ab 18 Jahren zu ihrem Bewegungsverhalten in Alltag, Freizeit und Beruf. Anhand der Ergebnisse können die Angebote für Prävention und medizinische Versorgung auf die Bedürfnisse der Versicherten ausgerichtet werden.

Die Studie „Beweg Dich, Deutschland!“ 2016 zeigt auf, dass Deutschland gespalten ist, was das Bewegungsverhalten angeht. Die Hälfte der Menschen in Deutschland ist sportlich aktiv – in unterschiedlicher Intensität. Die andere Hälfte bezeichnet sich selbst als Antisportler. Wer sich nicht für Sport begeistern kann, bewegt sich auch im Alltag weniger, erledigt auch kurze Wege mit dem Auto oder nimmt den Fahrstuhl statt der Treppe.

Zum einen liege das an der Digitalisierung, durch die sich die Menschen viele Wege sparen. Dies führe dazu, dass der Aktionsradius oft immer kleiner wird. Mehr als jeder Dritte bewege sich im Alltag weniger als eine halbe Stunde. Ein weiteres Drittel bleibt unter einer Stunde. Das sei definitiv zu wenig, heißt es von der TK, die weitere Erkenntnisse bekannt gab. Der Studie zufolge sitzen die Menschen in Deutschland ihren Alltag buchstäblich aus. Vier von zehn Befragten arbeiten fast ausschließlich im Sitzen. Und obwohl sich gut die Hälfte im Alltag gern mehr bewegen würde, verbringen die Menschen auch in ihrer Freizeit durchschnittlich gut drei Stunden täglich sitzend.

Sportpsychologe Prof. Dr. Jan Mayer von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, der auch die Fußballprofis der TSG 1899 Hoffenheim betreut: „Den Allermeisten ist schon klar, dass ihnen Sport gut täte. Laut den Befragungsergebnissen fehlt es aber jedem Zweiten an Motivation. Der Anreiz, ein langes gesundes Leben zu führen, scheint abstrakter als der Feierabend, der gerade direkt vor einem liegt und gern auf der Couch verbracht werden möchte.“ Die Studiendaten belegen das: Mehr als 40 Prozent der Befragten, bei jungen Erwachsenen sogar 55 Prozent, sagen, dass sie den Feierabend am liebsten auf der Couch verbringen.

Wichtig sei deshalb, „die innere Software so zu programmieren, dass man aktiv wird“, so Mayer. „Jede Aufgabe fällt leichter, wenn man für sich einen Sinn darin erkennt“, so der Sportpsychologe, der im Zuge der Studie auch im RTL Nachtjournal befragt wurde.

Die Motive können ganz unterschiedlich sein: Gesundheit, eine gute Figur oder Ausgleich zum stressigen Alltag. Fast sechs von zehn Befragten würden aktiv werden, um gesundheitliche Beschwerden zu vermeiden. Auch finanzielle Unterstützung von der Krankenkasse (33 Prozent) oder dem Arbeitgeber (21 Prozent), bessere Karriereaussichten (15 Prozent) sowie Kritik des Partners (28 Prozent) könnten Anreize sein. Aber: 15 Prozent der Teilnehmer sagen, dass sie nichts davon motivieren könnte, sportlich aktiv zu werden.

Und das hat Konsequenzen für die Gesundheit: Eine Analyse der Fehlzeiten, die die TK ebenfalls heute vorstellte, zeigt, dass sich der gesellschaftliche Stillstand bereits auf die Gesundheit auswirkt: 2015 waren die TK-versicherten Erwerbspersonen durchschnittlich 15,4 Tage krankgeschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 4,23 Prozent, dem höchsten seit Beginn der TK-Gesundheitsberichterstattung. Mit drei Tagen pro Kopf entfällt der größte Anteil dabei auf Krankheiten des Bewegungsapparats. Zivilisationskrankheiten wie Rückenbeschwerden, Typ2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Beschwerden nehmen zu. Schon bei den 18- bis 39-Jährigen gibt jeder Siebte an, aufgrund einer chronischen Erkrankung in regelmäßiger Behandlung zu sein.

Mit der Deutschen Hochschule/BSA-Akademie zum Branchenexperten qualifizieren
Die eigenen Mitarbeiter regelmäßig zu bewegen, ist auch im Interesse von immer mehr Unternehmen. Dadurch können Fehltage der Mitarbeiter wegen Krankheit reduziert und somit ihre Arbeitsproduktivität gesteigert werden. Das eröffnet wiederum gute berufliche Perspektiven und Aufgabenprofile für alle, die in der Fitness- und Gesundheitsbranche einsteigen möchten, gerade auch im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG bietet die Möglichkeit, sich mit dualen Bachelor-Studiengängen aus der Zukunftsbranche Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit zum Fitness- und Gesundheitsexperten zu qualifizieren. Das Studiensystem besteht dabei aus einem Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an einem der bundesweiten Studienzentren sowie einer betrieblichen Ausbildung. Die Studierenden profitieren von einem staatlich anerkannten Hochschulstudium und branchenrelevanter Berufserfahrung schon während des Studiums. Sie können schon während des Studiums Stück für Stück mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen. Die Ausbildungsbetriebe übernehmen in der Regel die Studiengebühren und zahlen ein „Azubigehalt“. Derzeit bietet die DHfPG fünf duale Bachelor-Studiengänge an. Dazu gehören Fitnessökonomie, Fitnesstraining, Sportökonomie, Gesundheitsmanagement und Ernährungsberatung.

Nebenberuflicher Einstieg mit der BSA-Akademie
Wer zunächst nebenberuflich in die Fitness- und Gesundheitsbranche einsteigen möchte oder das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) bei seinem Arbeitgeber koordinieren und verantworten möchte, kann sich mit den staatlich geprüften und zugelassenen Qualifikationen des DHfPG-Schwesterunternehmens BSA-Akademie dafür qualifizieren. Sie bestehen aus Fernlernen und kompakten Präsenzphasen an bundesweiten Lehrgangszentren und sind somit auch ideal nebenberuflich zu absolvieren. Gerade der Fachbereich Betriebliches Gesundheitsmanagement wird unter den insgesamt über 60 Qualifikationen im Angebot der BSA-Akademie immer stärker nachgefragt. Dazu gehören die Lehrgänge, Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK), Berater für Firmenfitness, Betrieblicher Gesundheitsmanager, Gesundheitsexperte – Ergonomie und Rückengesundheit, Gesundheitsexperte – Förderung der psychosozialen Gesundheit, Gesundheitsexperte für KMU sowie der Profiabschluss Manager für betriebliches Gesundheitsmanagement. Mit BGM erschließen sich auch für Fitness- und Gesundheitsunternehmen sowie für selbstständige Trainer und Berater neue Einnahmequellen. Sie können genau die richtigen Partner von Betrieben im Rahmen eines umfassenden BGM-Projektes sein, wenn die notwendigen speziellen Kompetenzen vorhanden sind.

Qualifikationen im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit

Die staatlich anerkannte private Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG qualifiziert mittlerweile rund 6.500 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnesstraining, Sportökonomie, Fitnessökonomie, Ernährungsberatung sowie Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement, zum Master of Business Administration MBA Sport-/Gesundheitsmanagement sowie zum Master of Arts Sportökonomie. Mehr als 3.700 Unternehmen setzen auf die Studiengänge beim Themenführer im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. Damit gehört die Deutsche Hochschule zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Alle Bachelor- und Master-Studiengänge der staatlich anerkannten Hochschule sind akkreditiert und staatlich anerkannt. Das spezielle Studiensystem der DHfPG verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Düsseldorf, Osnabrück, Berlin, Leipzig, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Die Studierenden werden durch Fernlehrer und E-Campus der Hochschule unterstützt. Insbesondere Unternehmen des Zukunftsmarkts profitieren von den dualen Bachelor-Studiengängen, weil die Studierenden ihre erworbenen Kompetenzen unmittelbar in die betriebliche Praxis mit einbringen und mit zunehmender Studiendauer mehr Verantwortung übernehmen können.

Die BSA-Akademie ist mit ca.140.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 60 staatlich geprüften und zugelassenen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Ernährung, Gesundheitsförderung, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die nebenberufliche Qualifikation für eine Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Teilnehmer profitieren dabei vom modularen Lehrgangssystem der BSA-Akademie. Der Einstieg in einen Fachbereich erfolgt mit einer Basisqualifikation, die mit Aufbaulehrgängen über Profiabschlüsse bis hin zu Fachwirtqualifikationen, wie „Fitnessfachwirt/in“ oder „Fachwirt/in für Prävention und Gesundheitsförderung“, erweitert werden kann. Diese Abschlüsse bereiten optimal auf die öffentlich-rechtlichen Fachwirtprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) vor, die zu Berufsabschlüssen auf Meister-Niveau führen. In Zusammenarbeit mit der IHK wurden mit dem „Fitnessfachwirt IHK“ (1997) sowie dem „Fachwirt für Prävention und Gesundheitsförderung IHK“ (2006) bereits zwei öffentlich-rechtliche Berufsprüfungen entwickelt. 2010 kam mit der Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK) ein IHK-Zertifikatslehrgang hinzu.

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Nach Lean-Administration-Projekt kann KVP für die Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen etabliert werden

Ingenics AG hat Pilotprojekt „MB-Win“ bei der Techniker Krankenkasse erfolgreich abgeschlossen

Nach Lean-Administration-Projekt kann KVP für die Verwaltung von Mitgliedsbeiträgen etabliert werden

(Bildquelle: Techniker Krankenkasse)

(Ulm/Hamburg) – Ingenics unterstützt Kunden bei der Einführung von Kontinuierlichen Verbesserungsprozessen (KVP) – unabhängig davon, ob es sich um produzierende Unternehmen oder Dienstleister handelt. Auch im Verlauf des Pilotprojekts „MB-Win“ in einem Kernbereich der Techniker Krankenkasse (TK) in Hamburg kamen die in tausenden von Projekten entwickelten und bewährten Tools und Methoden zum Einsatz. Das umfassende Know-how des Beratungsunternehmens konnte überzeugend an die realen Gegebenheiten der Administration bei der TK angepasst werden, um eine hohe Praxistauglichkeit und Nutzbarkeit zu erreichen.

Die Zielsetzung für das Pilotprojekt war vorab exakt definiert worden: Die Mitarbeiter in den Pilotteams sollten im Zuge eines konsequenten Bottom-up-Ansatzes (während Top-down-Strategien auf die schrittweise Betrachtung vom Allgemeinen zum Konkreten setzen, bezeichnet Bottom-up den Schluss vom konkreten Einzelnen zum allgemeinen Übergeordneten) an der kontinuierlichen Weiterentwicklung ihres Aufgabenbereiches beteiligt werden. So sollten sie lernen, ihre Kompetenzen auszubauen und ihre Potenziale besser zu nutzen. Indem Arbeitsabläufe optimiert und an den Kundenanforderungen ausgerichtet werden, sollte gleichzeitig die Arbeitsbelastung verringert werden.

Gemeinsame Ableitung der konkreten KVP-Ziele

Die bei Ingenics für das Projekt verantwortlichen Experten Andreas Hoberg und Ulf Jochymski beschlossen gemeinsam mit Frank Lange, der das Pilotprojekt für die TK federführend koordinierte, in einem ersten Findungsworkshop die konkreten KVP-Ziele so zu definieren:
-Fehler vermeiden
-Arbeitsbedingungen verbessern
-Zeit gewinnen
-Produktivität steigern
-Kundenzufriedenheit erhöhen.

Grundsätzlich gebe es immer zwei Perspektiven, um relevante Handlungsbedarfe zu erkennen: die Mitarbeitersicht und die Kunden- bzw. Prozesssicht, erklärt Ulf Jochymski. „Bei der Mitarbeitersicht liegt der Fokus vor allem darauf, kontinuierlich kleinere und mittlere Auffälligkeiten und Potenziale sehen zu lernen und mithilfe strukturierter Problemlösungen zu verbessern. Bei der Kunden- und Prozesssicht geht es dagegen hauptsächlich darum, Handlungsfelder, Optimierungen und Veränderungen schnittstellenübergreifend systematisch zu identifizieren, zum Beispiel um die Durchlaufzeiten zu optimieren.“ Die Verbesserung bzw. Herstellung von Transparenz und einer funktionierenden Kommunikation über Teamsituation, Entwicklungen und Ergebnisse in standardisierter Form seien weitere entscheidende Erfolgsfaktoren. „Hier geht es darum, Verständnis und Anreize zum Mitdenken und Mitmachen zu schaffen.“

Methoden, Werkzeuge, Prozesse und Bedingungen praxisnah vermitteln

Für die Entwicklung und Etablierung des systematischen Verbesserungsprozesses folgte im Rahmen des Pilotprojekts „MB-Win“ auf den Findungsworkshop eine konkrete KVP-Ausbildung für vier Pilotteams. Den Führungskräften und ausgewählten Mitarbeitern wurden als Methoden, Werkzeuge und Bedingungen für die Etablierung von KVP praxisnah vermittelt:
-Grundlagen von KVP in Service-Bereichen
-visuelles Management und visuelle Office-Elemente
-Teamboardstruktur und Meetings
-strukturierte Problemlösung als Grundlage der „MB-Win“-Gruppen
-Prozessmanagement aus Kundensicht und Optimierungsmöglichkeiten aus Teamsicht.

Die praktische Anwendung der Erkenntnisse aus den Workshops als Umsetzung der erlernten Lean-Methoden erfolgte bei laufendem Betrieb. Durch die fortlaufende Optimierung der Tools und Prozesse in Form von Anpassungen an die realen Gegebenheiten wurde eine hohe Praxistauglichkeit und Nutzbarkeit erreicht. „Sehr wichtig ist die Etablierung von regelmäßigen internen Runden unter Einbeziehung von Teamboards“, erklärt Andreas Hoberg. „So können sowohl die relevanten Kennzahlen überprüft als auch die entsprechenden Handlungsbedarfe und Maßnahmen abgeleitet werden.“

Praktische Anwendung bzw. Umsetzung der Erkenntnisse

Die vier Pilotteams identifizierten auf diese Weise rund 350 Auffälligkeiten und Veränderungsmöglichkeiten, die größtenteils umgesetzt wurden. „Das alles dient letztendlich dazu, die Mitarbeiterzufriedenheit, die Produktivität, die Qualität und die Transparenz in den einzelnen Bereichen zu erhöhen“, sagt Frank Lange. „Mithilfe von Kennzahlen und strukturierter Kommunikation werden die Potenziale und Erfolge für alle Beteiligten ersichtlich, zudem lässt sich durch die aktive Integration der Mitarbeiter in KVP deren Motivation und die allgemeine Akzeptanz für Lösungen verbessern.“

Die Ingenics AG ist ein international tätiges innovatives technisches Beratungsunternehmen, das weltweit erfolgreich führende Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei Planungs-, Optimierungs- und Qualifizierungsaufgaben entlang der gesamten Wertschöpfungskette berät. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Kernbereichen Fabrik, Logistik und Organisation. Zu den Kunden gehört die Elite der deutschen und europäischen Wirtschaft. Über nationale Projekte hinaus ist die Ingenics AG ein gefragter Partner für die Planung und Realisierung weltweiter Produktionsstandorte, beispielsweise in Indien, China, den USA und Osteuropa. Derzeit beschäftigt Ingenics 415 Mitarbeiter unterschiedlichster Ausbildungsdisziplinen. Mit hoher Methodenkompetenz und systematischem Wissensmanagement wurden in über 35 Jahren mehr als 5.100 Projekte erfolgreich durchgeführt. Ingenics begleitet seine Kunden durch das komplette Projekt, von der Konzeption bis zur praktischen Umsetzung der Pläne.

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Neugeschäftserfolg für SYZYGY: Das Frankfurter Office betreut ab Oktober 2015 die Techniker Krankenkasse

(Mynewsdesk) Nach einer öffentlichen Ausschreibung konnte das Frankfurter Büro der Digitalagentur SYZYGY den Online-Etat der Techniker Krankenkasse, Hamburg, gewinnen. Zu den Aufgaben der Agentur gehören die Betreuung und Weiterentwicklung der mobilen und stationären Online-Maßnahmen, Online-Kampagnen und Apps. Schwerpunkte der Arbeit von SYZYGY werden auf den Bereichen des User Experience Design in den verschiedenen Segmenten sowie die Weiterentwicklung der Online-Geschäftsprozesse, der Kampagnenkonzeptionen und deren Umsetzung liegen.

„SYZYGY hat sich im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung gegen viele gute Mitbewerber durchgesetzt. Wir freuen uns, dass wir jetzt und für die kommenden Jahre einen kompetenten Partner an unserer Seite haben, um unser hochwertiges Online-Serviceangebot weiterzuentwickeln. Das sich ständig verändernde Nutzerverhalten fordert schnelle Lösungen von uns. Und wir wollen auch in Zukunft unseren Kunden attraktive und moderne Angebote zur Verfügung stellen“, sagt Andreas Bündert, Bereichsleiter Marke und Marketing bei der Techniker Krankenkasse, Hamburg.

„Für Krankenversicherer ist das Feld der digitalen Customer Experience einer der wichtigen Erfolgsfaktoren für die Kundenbindung und Kundengewinnung. Wir freuen uns sehr, dass wir eine so starke Marke wie die Techniker Krankenkasse dabei in den nächsten Jahren unterstützen dürfen“, kommentiert Felix Schröder, Geschäftsführer von SYZYGY Frankfurt.

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Als Technologie-, Kreativ- und
Mediadienstleister rund um digitales Marketing beschäftigt die SYZYGY Gruppe rund
500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist mit Niederlassungen in Bad
Homburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg, London, New York und Warschau vertreten.

Zu den Kunden gehören renommierte
Marken wie AVIS, BMW, Chanel, Daimler, KfW, Mazda, McDonalds, Miele, o2 und die Techniker Krankenkasse.

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Osteopathie: Kosten reduzieren durch Qualitätssicherung / VOD bedauert Entscheidung der Techniker Krankenkasse

Osteopathie: Kosten reduzieren durch Qualitätssicherung / VOD bedauert Entscheidung der Techniker Krankenkasse

(Mynewsdesk) Wiesbaden. Rund 8,5 Millionen gesetzlich Versicherte erhalten ab 2015 deutlich geringere Zuschüsse zu den Kosten für Osteopathie-Behandlungen: Die Techniker Krankenkasse (TK) reduziert die Erstattung von maximal 360 Euro auf höchstens 120 Euro im Jahr und setzt stattdessen auf ein neues Bonussystem. Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V. sieht in diesem Schritt eine Reaktion auf die vermeintliche Kostenexplosion bei den Osteopathieausgaben der Kassen, bedauert die Entscheidung und appelliert an die übrigen Kassen, überlegt zu handeln. 

Wer kritisiert, die Zahlungen für freiwillige Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen für Osteopathie-Behandlungen hätten sich erhöht, macht die Rechnung ohne die Kostenersparnisse durch Osteopathie für das Gesundheitssystem. Addiert man die Einsparungen durch Osteopathie-Behandlungen – z.B. für nicht mehr nötige Operationen oder Arztbesuche – und die Einnahmen der Kassen durch Neukunden käme man auf ein Nullsummenspiel oder hätte einen Netto-Einspareffekt. „Was wir vielmehr brauchen, ist eine Sicherung der Qualität der Osteopathiebehandlungen“, so die VOD-Vorsitzende Prof. Marina Fuhrmann M.Sc. (USA) DO und kritisiert, dass die TK als Deutschlands größte Krankenkasse hier kein Exempel statuiert.

Bereits seit Inkrafttreten des Versorgungstrukturgesetzes 2012 bezuschusst die TK als Vorreiter Osteopathiebehandlungen in Form von Zusatzleistungen. Immer mehr Kassen folgten; mittlerweile erstatten mehr als 100 Krankenkassen anteilig die Kosten für Osteopathie. „Die Erstattungspraxis bedarf allerdings dringender Korrekturen, um eine hohe Patientensicherheit gewährleisten zu können und die für Osteopathen notwendige Rechtssicherheit zu schaffen“, so VOD-Rechtsexpertin Dr. Sylke Wagner-Burkard. Die gesetzlichen Krankenkassen sollten osteopathische Leistungen nur dann anteilig erstatten, wenn eine qualifizierte osteopathische Ausbildung vorliegt und der Osteopath durch die Behandlung nicht mit dem Heilpraktikergesetz in Konflikt gerät. Denn was viele nicht wissen: Die osteopathische Ausbildung ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt und die Anforderungen an eine Mitgliedschaft in den diversen Verbänden sehr unterschiedlich – von 300 bis 1350 Unterrichtseinheiten; für Kassen und Patienten kaum durchschaubar, für die Qualität der Behandlung entscheidend. Und: Der osteopathisch tätige Physiotherapeut kommt mit dem Heilpraktikergesetz in Konflikt, wenn er nicht den Heilpraktikerstatus hat.

Und genau hier ist anzusetzen: Werden die Anforderungen an die Teilnahme an der Erstattung im Sinne der Patientensicherheit und Rechtssicherheit erhöht, würden hierdurch sinnvoll Kosten eingespart. „Bleibt nur die Hoffnung, dass die übrigen Kassen die Idee der TK nicht kopieren, sondern die Chance ergreifen, durch erhöhte Anforderungen an die osteopathische Ausbildung der Therapeuten einen echten Beitrag zur Qualitätssicherung im Gesundheitsmarkt zu leisten“, so Dr. Sylke Wagner-Burkard.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Verband der Osteopathen Deutschland .

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Der Verband der Osteopathen Deutschland (VOD)
e.V. wurde als Fachverband für Osteopathie 1994 in Wiesbaden gegründet und hat derzeit mehr als 3500 Mitglieder. Der VOD
verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Er fordert den eigenständigen Beruf
des Osteopathen auf qualitativ höchstem Niveau. Er klärt über die Osteopathie auf,
informiert sachlich und neutral und betreibt Qualitätssicherung im Interesse
der Patienten. Darüber hinaus vermittelt der VOD hoch qualifizierte Osteopathen. 

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Gesundheitsbewusste Gestaltung von Arbeitsplätzen

Podiumsdiskussion zum Thema: Betriebliches Gesundheitsmanagement

Vorteilhafte Arbeitsbedingungen und gute Lebensqualität im Arbeitsverhältnis sind die Leitgedanken des Kölner SportTreffs in Kooperation mit Ergo-Fit am 20. Februar 2014 im Börsensaal der Industrie- und Handelskammer zu Köln. Die ARD- Moderatorin Okka Gundel leitet die Podiumsdiskussion mit Gästen aus Medien, Sport und Gesundheit zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement 2.0“. Als Ansatz für die Diskussion werden die Förderung von Gesundheitsressourcen und der Umgang mit ausfallenden Arbeitskräften genutzt. Der Geschäftsführer des FPZ Rückenzentrum Köln Dr. Frank Schifferdecker-Hoch sowie die Geschäftsführerin des insa Gesundheitsmanagement Bonn Claudia Paine und die Beraterin für Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse Astrid Enders steuern mit ihren beruflichen Erfahrungen allgemeine Informationen und Verbesserungsvorschläge zum Thema Gesundheitsmanagement bei. Ebenfalls ist Franz Tepe, Leiter von Marketing und Werbung der ZEG Köln, bei der Podiumsdiskussion anwesend. Zusätzlich steuern Ralf Tiffe und Daniel Esser der Just-Fit GmbH Köln einen Impulsvortrag bei.

Zur Veranstaltung werden im Vorfeld Einladungen per E-Mail versendet. Interessierte können sich bis zum 19. Februar 2014 über die Webseite in den E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Details und die Möglichkeit zur Anmeldung zum Kölner SportTreff finden Sie auf: http://www.sporttreff.biz/veranstaltungen/sporttreff/

Hintergrund: Elektromobilität
Der „eTreff Köln“ ist eine neue Veranstaltungsreihe, der aus dem Kölner SportTreff entstanden ist. Der originale Kölner SportTreff® – business meets sport hat sich in den vergangenen fünf Jahren zur führenden Netzwerk-Veranstaltung im Bereich Sport und Wirtschaft entwickelt. Die Elektromobilität feierte ihr Debüt in der Zweirad-Einkaufsgenossenschaft eG (ZEG) am 07. November 2013 vor rund 80 Gästen und hat damit ihren Platz in der SportTreff-Veranstaltungsreihe gefunden.

Kontakt
SportTreff-Pressebüro
Johannes Koller
Vogelsanger Weg 39
50858 Köln
0221/50294644
j.koller@zplusm.de
http://www.sporttreff.biz

Pressekontakt:
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