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Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Intraokulare Kunstlinsen (IOL) verfügen über eine bestimmte Brechkraft, werden in das Auge eingesetzt, zentriert und verankert und halten dabei ein Leben lang

Grauer Star: Welche Intraokularlinsen kommen für mich infrage?

Einsatz von Kunstlinsen im Auge nach einer Grauen Star Operation. (Bildquelle: © lovemask – Fotolia.com)

Intraokularlinsen werden im Rahmen der Katarakt-Operation an Stelle der entfernten trüben Augenlinse in das Auge eingesetzt, zentriert und dann mit elastischen Bügeln im Kapselsack fest verankert. Die klaren Kunstlinsen bestehen aus einem sehr beständigen, weichen Material. In der Regel werden Acrylate und Silikone für diese High-Tech-Produkte verwendet. Sie halten ein Leben lang, nachdem sie eingerollt oder gefaltet über eine winzig kleine Öffnung in das Auge eingebracht werden.

Operation am Grauen Star mit beständigen Intraokularlinsen

Den Augenärzten stehen Kunstlinsen mit unterschiedlich starker Brechkraft zur Verfügung. Die Wahl der Kunstlinse hängt ganz von der individuellen Ausgangssituation und den Bedürfnissen des Patienten ab:

– Will der Patient nach dem Eingriff in der Nähe scharf sehen oder lieber in der Ferne?
– Welche Kunstlinsen kommen überhaupt in Betracht? Gibt es Begleiterkrankungen, die die Wahl der Kunstlinse einschränken?
– Wünscht sich der Patient ein Leben ohne Sehhilfe?
– Liegt eine Hornhautverkrümmung vor?
– Sollen neben dem Grauen Star weitere Sehfehler behoben werden?

Moderne Kunstlinsen mit Zusatznutzen stehen für ganz unterschiedliche Bedürfnisse zur Verfügung. Multifokallinsen verfügen über mehrere Brennpunkte an der Oberfläche und ermöglichen somit scharfes Sehen in der Nähe und Ferne, je nach Optikdesign auch im Zwischenbereich. Auch gibt es Linsen, die eine Hornhautverkrümmung, medizinisch Astigmatismus, ausgleichen können. Kunstlinsen mit einem Farbfilter verfügen über einen Schutz vor bestimmten Netzhauterkrankungen. Mit zunehmendem Lebensalter verringert sich der Schutz durch das Sehpigment (Lutein) der Netzhaut. Mit den sogenannten „Blaufilterlinsen“ können Netzhaut und Makula vor den schädigenden Anteilen des blauen Lichts geschützt werden.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Informationen rund um die Nachsorge beim Grauen Star

Die Nachsorge ist wichtig, für ein dauerhaft gutes Sehvermögen nach der Katarakt-OP

Informationen rund um die Nachsorge beim Grauen Star

Augentropfen nach einer Katarakt Operation sollten exakt nach Vorgabe angewendet werden. (Bildquelle: © goodluz – Fotolia.com)

Die Herstellung eines möglichst guten und dauerhaften Sehvermögens ist das zentrale Ziel der Operation am Grauen Star. Schon am Tag nach der Operation, in der die durch den Grauen Star eingetrübte Augenlinse durch eine klare Kunstlinse (IOL) ersetzt wurde, stellt der Patient eine deutliche Verbesserung des Sehvermögens fest. Unmittelbar nach dem Eingriff wird dem Patienten zum Schutz ein Augenverband über das operierte Auge angelegt. Dieser Verband kann in der Regel am nächsten Tag vom Augenarzt entfernt werden. Im Rahmen dieser ersten Nachsorgeuntersuchung begutachtet der Arzt das Operationsergebnis und informiert den Patienten über die individuelle Nachsorge. Dazu gehören beispielsweise Augentropfen, die exakt nach Vorgabe angewendet werden sollten.

Katarakt-OP ist ein minimalinvasiver Eingriff, der schnell ausheilt

Die Katarakt-OP ist ein minimalinvasiver Eingriff, der einen sehr kleinen Schnitt in die Hornhaut notwendig macht. Obwohl der Heilungsprozess in der Regel sehr schnell verläuft, müssen Patienten nach der Operation mit Einschränkungen rechnen. So sollte in den Tagen nach dem Eingriff alles unterbleiben, was zu einer Reizung des Auges führen könnte:

– Augenreiben,
– das Heben schwerer Gegenstände,
– ein Schwimmbadbesuch.

Auch nachdem der Verband entfernt wurde, sollte das Auge mit großer Vorsicht behandelt werden. Möglicherweise juckt das Auge in den ersten Tagen nach dem Eingriff – man sollte sich nicht zu einem Reiben oder Drücken verleiten lassen. Die ambulante Nachsorge sollte unbedingt befolgt werden. Das Gefühl, einen Fremdkörper im Auge zu haben, stellt sich schon bald ein und zählt zu den ganz normalen Begleiterscheinungen der Grauer Star-Operation. Sollte auch das andere Auge vom Grauen Star betroffen sein, wird der Augenarzt zusammen mit dem Patienten festlegen, wann das andere Auge operiert werden kann.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Kann der Lebensstil den Grauen Star beeinflussen?

Der Graue Star ist eine Volkskrankheit, die viele Ursachen haben kann

Kann der Lebensstil den Grauen Star beeinflussen?

Die Ernährung hat auf den Körper und somit auch auf die Augen bzw. die Katarakt Auswirkungen. (Bildquelle: © travelbook – Fotolia.com)

Man geht davon aus, dass in Deutschland jeder Achte am Grauen Star (Katarakt) leidet. In rund 900.000 Operationen werden Jahr für Jahr trübe Augenlinsen entfernt und durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Der operative Linsenaustausch ist die einzig mögliche Therapie des Grauen Stars. Die Volkskrankheit kann viele Ursachen haben. Neben genetischen Faktoren und dem natürlichen Alterungsprozess der Augen spielt vor allem auch der persönliche Lebensstil eine Rolle. Das bedeutet – wer auf das Rauchen verzichtet, Sport treibt, sich ausgewogen ernährt, der kann seinen Körper insgesamt und damit auch die Augen gesund halten. Physische Einflussfaktoren wie Unfälle, Prellungen oder Fremdkörper im Auge können auch einen Grauen Star verursachen.

Der operative Linsenaustausch ist die einzig mögliche Therapie des Grauen Stars

Wer seine Augen schützt und Gefahrensituationen möglichst meidet, der kann auch diese Ursache minimieren. Stoffwechselerkrankungen, Zigarettenrauch und starkes Übergewicht gelten als zentrale Risikofaktoren für eine frühzeitige Trübung der Augenlinse. Mit dem sogenannten „Altersstar“ müssen Menschen ab dem 60. Lebensjahr rechnen. Mit zunehmendem Alter verändert sich unter anderem der Stoffwechsel im Auge. Im Auge verändern sich Struktureiweiße der Augenlinse. Sie kristallisieren aus, die Augenlinse wird trübe. Das einfallende Licht bildet sich diffus auf der Netzhaut ab – der betroffene Mensch sieht zunehmend verschwommen, die Blendempfindlichkeit steigt.

Wichtig sind Vorsorgeuntersuchungen, um den Grauen Star früh zu erkennen

Der Prozess der Linsentrübung vollzieht sich über einen längeren Zeitraum. Er kann Jahre und Jahrzehnte dauern. Ein schleichender, schmerzfreier Prozess bis eine Operation notwendig wird, weil die Trübung den Betroffenen im Alltag behindert. Wichtig sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, um den Grauen Star frühzeitig zu erkennen. Viele Augenärzte raten zu Untersuchungen ab dem 40. Lebensjahr und klären über Warnzeichen auf, die auf eine Katarakt verweisen können:

– Lichtempfindlichkeit
– Veränderungen der Sehstärke
– unscharfes Sehen
– verminderte Kontrastwahrnehmung
– Verblassen der Farben

können die Folge von einem Grauen Star sein.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Früherkennung und Diagnose des Grauen Stars

Sicher ist sicher – Augenärzte raten ab dem 40. Lebensjahr zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

Früherkennung und Diagnose des Grauen Stars

Regelmäßige Kontrolle der Augen schützt vor dem Grauen Star. (Bildquelle: © dimvix – Fotolia.com)

Sollte es keine besonderen Auffälligkeiten geben, raten Augenärzte zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen ab dem 40. Lebensjahr. Früher oder später beeinträchtigt der Graue Star das Sehen. Der Graue Star, medizinisch Katarakt genannt, ist das Ergebnis eines sehr langsamen, schleichenden Prozesses. Der Altersstar ist eine ganz normale Alterserscheinung, deren Therapie man in der Regel in aller Ruhe planen kann – vorausgesetzt, dass der Graue Star frühzeitig erkannt wird und ersten Hinweisen auf eine Katarakt wie Blendempfindlichkeit, verschwommenes Sehen oder Veränderungen der Sehstärke früh nachgegangen wird.

Der Graue Star (Katarakt) ist das Ergebnis eines schleichenden Prozesses

Anders verhält es sich mit anderen Augenerkrankungen wie beispielsweise dem Glaukom (Grüner Star). Hier entscheidet eine frühe Diagnose über den Erhalt des Augenlichts. Deshalb sollte ab dem 40. Lebensjahr auch der Augeninnendruck regelmäßig gemessen werden. Außerdem wird der Augenarzt bei dieser Gelegenheit mit Hilfe der Spaltlampe (Spaltlampenmikroskop) das Augeninnere untersuchen. Bei der Diagnostik des Grauen Stars steht die Augenlinse im Mittelpunkt. Die Untersuchung mit der Spaltlampe gibt erste Hinweise. Das für die Augenheilkunde insgesamt sehr wichtige und vielseitige Instrument liefert ein vergrößertes Bild des vorderen Augenabschnittes inklusive der Augenlinse.

Grauer Star: Diagnose mit der Spaltlampe

Der Patient sitzt während der Untersuchung vor dem Gerät, Kinn und Stirn in einer Ruheposition abgestützt. Der Augenarzt bringt die Spaltlampe in die richtige Position. Die Untersuchung mit der Spaltlampe ist sehr unkompliziert und sicher. Sie dauert nur wenige Minuten und kann ambulant durchgeführt werden. Werden im Rahmen der Untersuchung Augentropfen verabreicht, die die Pupillen erweitern, macht der Augenarzt schon im Vorfeld deutlich, dass nach der Untersuchung eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr ausgeschlossen ist. Der Patient fühlt sich schon bei normalem Tageslicht stark geblendet. Bei schönem Wetter sollte man deshalb unbedingt eine Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Früher oder später sind wir alle vom Grauen Star (Katarakt) betroffen

Die Diagnose Grauer Star kommt häufig überraschend

Eine Multifokallinse hat viele Vorteile. (Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com)

Zugegeben: Die Diagnose Grauer Star ist keine erfreuliche Nachricht. Und sie kommt häufig überraschend. Führt uns die Nachricht doch den unumkehrbaren Alterungsprozess unseres Körpers vor Augen. Und das in einem Alter, in dem die Menschen oft sehr aktiv sind und noch mitten im Berufsleben stehen. Fragen, die sich viele betroffene Menschen stellen:

– Bin ich jetzt alt?
– Werde ich wieder gut sehen können?
– Was kommt als nächstes?
– Braucht es wirklich eine Operation, um den Grauen Star zu behandeln?

Augenärzte begegnen der Alterserscheinung Grauer Star mehrfach täglich. Der eine Patient ist früher betroffen, der andere später. Dass sich die Augenlinsen irgendwann eintrüben ist jedoch gewiss. Risikofaktoren können eine Katarakt beschleunigen. Viele bemerken den Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild ab und zu verschwimmt. Man muss sich dann sehr konzentrieren, um die Augen scharf zu stellen. Diese Situation verschlechtert sich schleichend und schmerzfrei. Hinzu kommt eine immer stärker werdende Blendempfindlichkeit. Diese macht sich vor allem beim Autofahren in der Dämmerung oder in der Nacht bemerkbar. Kommt dann auch noch eine schlechte Sicht hinzu, ist die Fahrtüchtigkeit schnell infrage gestellt.

Viele realisieren Grauen Star beim Lesen, wenn das Bild verschwimmt

Spätestens dann sollte ein Augenarzt aufgesucht werden. Insbesondere mit Hilfe des Spaltlampenmikroskops (umgangssprachlich einfach nur „Spaltlampe“) untersucht der Arzt die Augen. Steht die Diagnose Grauer Star zweifelsfrei fest, bespricht der Augenarzt in der Regel mit dem Patienten den Ablauf der Therapie, den Zeitpunkt für die Operation, in der die trübe natürliche Linse durch eine Kunstlinse ausgetauscht wird und die Wahl der Kunstlinse. Nicht selten kommt in diesem Zusammenhang die Frage „Haben Sie schon mal über eine Multifokallinse nachgedacht?“. Das bedeutet, die individuellen Voraussetzungen für eine Kunstlinse mit Zusatznutzen sind gegeben. Und spätestens dann sollte man sich über diese modernen, sogenannten Sonderlinsen informieren.

Multifokallinse – Gleitsichtbrille im Auge

Multifokallinsen verfügen über eine Oberfläche mit mehreren Brennpunkten. Die ins Auge treffenden Informationen müssen im Gehirn verarbeitet werden. Dort muss das scharfe Sehen in Nah und Fern mit Multifokallinsen erst erlernt werden. Mit einfachen, monofokalen Linsen gelingt dies nicht. Sie erzeugen nur einen Brennpunkt auf der Netzhaut, sodass man nur in einem bestimmten Entfernungsbereich scharf sehen kann. In der Regel kann dann auf eine Brille nicht verzichtet werden. Wer unbedingt auf eine Sehhilfe verzichten möchte, der sollte sich ernsthaft mit der Multifokallinse auseinandersetzen.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

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Orthopäde in Tettnang behandelt mit Chirotherapie

Warum sich Orthopädie und Chirotherapie gut ergänzen, erklärt Orthopäde Dr. Wolfgang Stritt

Orthopäde in Tettnang behandelt mit Chirotherapie

Patienten, die mit der Chrirotherapie behandelt werden, berichten von schnellen Erfolgen. (Bildquelle: © Dan Race – Fotolia.com)

TETTNANG. Orthopädie und Chirotherapie sind zwei Behandlungsfelder, die sich gut ergänzen. Das weiß auch Orthopäde Dr. med. Wolfgang Stritt, der sich als Facharzt für Orthopädie auch in der Chirotherapie weiterqualifiziert hat. Er kennt die Symptome gut, die mit Blockaden in Gelenken einhergehen und Schmerzen verursachen. Chirotherapie kann bei Patienten wirksam sein, die zum Beispiel morgens nach dem Aufstehen, beim Aufstehen von einer Sitzgelegenheit oder Anheben von Gewichten Schmerzen verspüren. Hintergrund können dann Verrenkungen kleinerer Wirbelkörpergelenke sein, ohne dass eine Schädigung der Struktur vorliegt. Chirotherapeuten sprechen dann von Blockaden, die sich von orthopädischen Krankheitsbildern unterscheiden.

Wenn Gelenke hängen bleiben, kann Chirotherapie beim Orthopäden in Tettnang helfen

Wenn sich die Wirbelkörpergelenke verrenken, verursachen sie stichartige, einschießende Schmerzen. „Die Gelenke bleiben hängen“, beschreibt Dr. med. Wolfgang Stritt die Ursache für die Beschwerden. Der Facharzt für Orthopädie und Chirotherapie untersucht zunächst die Bewegungsfähigkeit des Patienten, um die Blockade genau zu lokalisieren. Mithilfe der sogenannten manuellen Medizin kann der Chirotherapeut die Blockaden lösen. „Meist stellt sich bereits nach sehr kurzer Zeit eine Linderung der Beschwerden ein“, berichtet Dr. Stritt. Kurzfristig setzt der Facharzt bei Bedarf Medikamente ein, um die Behandlung zu unterstützen.

Orthopäde Wolfgang Stritt berichtet von raschen Behandlungserfolgen mit Chirotherapie

Vorteil der Behandlung mit Chirotherapie ist nach Einschätzung von Dr. Stritt, der in seiner Praxis Patienten aus Tettnang, Friedrichshafen und Ravensburg behandelt, ihre rasche Wirkung. Voraussetzung ist natürlich die exakte Diagnose, ob die Beschwerden tatsächlich auf eine Blockade der Gelenke zurückzuführen sind oder ob ein anderes orthopädisches Problem vorliegt. Dabei profitiert Dr. Wolfgang Stritt von der Kenntnis auf beiden Fachgebieten. In den meisten Fällen sind die Beschwerden mit Hilfe der manuellen Therapie direkt nach der Behandlung bzw. im Zeitraum von zwei Stunden danach verschwunden, denn in etwa solange braucht die Muskulatur, um sich zu entspannen.

Dr. med. Wolfgang Stritt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Osteologe, Sportmedizin, Chirotherapie. Schwerpunkte der orthopädischen Arbeit in der Praxis sind die Behandlung von Arthrosen, Wirbelsäulenerkrankungen, Muskel- und Sehnenverletzungen, Gelenkbeschwerden und Sportverletzungen.

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Schilddrüsenüberfunktion medikamentös behandeln

Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster setzt bei Funktionsstörung der Schilddrüse auf eine minimalinvasive Therapie

Schilddrüsenüberfunktion medikamentös behandeln

Die Schilddrüse ist im Stress bei einer Schilddrüsenüberfunktion. (Bildquelle: © glisic_albina – Fotolia.com)

MAINZ. Typisch für eine Schilddrüsenüberfunktion (in der Medizin: Hyperthyreose) ist eine Überproduktion der Schilddrüsenhormone Thyroxin und Trijodthyronin. Ganz unterschiedlich können die Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Die Schilddrüsenerkrankung Morbus Basedow kann die Überfunktion verursachen. Möglich ist auch, dass die Schilddrüse selbstständig Hormone produziert – hier spricht man von einer Schilddrüsenautonomie. Weitere Ursachen wie Entzündungen, Tumoren oder bestimmte Formen von Schilddrüsenkrebs sind eher seltene Ursachen einer Schilddrüsenüberfunktion.

Statistisch gesehen ist die Schilddrüsenerkrankung keine seltene Erscheinung. Betroffen sind etwa 20 von 1.000 Frauen und 2 von 1.000 Männern.

Endokrinologe (Mainz): Schilddrüse ist bei Überfunktion unter Dauerstress

„Bei einer Überfunktion der Schilddrüse ist das Organ unter Dauerstress. Patienten sind nervös, leiden unter Schlafstörungen, sind zittrig, leiden unter Schweißausbrüchen, Haarausfall und Herzklopfen. Auch kann ein deutlicher Gewichtsverlust sowie Schwäche bzw. Antriebslosigkeit die Folge sein“, so der in der Landeshauptstadt Mainz niedergelassene Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster. Oftmals wird die Funktionsstörung der Schilddrüse im Rahmen einer Laboruntersuchung festgestellt. Ein Beispiel: Liegt der Wert des Steuerungshormons TSH zu niedrig, ist dies ein Indiz dafür, dass entweder die Schilddrüse zuviel Hormone produziert oder die Hypophyse zu wenig.

Medikamente sollen helfen, die Hormonproduktion zu hemmen

Der Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster setzt auf eine möglichst zielgerichtete und schonende Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion. Sogenannte Thyreostatika haben unterschiedliche Wirkungen:

– Sie können die Jodaufnahme und damit die Hormonproduktion hemmen.
– Sie können die Ausschüttung der Hormone in den Blutkreislauf verringern.
– Sie können die Bildung der Schilddrüsenhormone reduzieren.

Welche Medikamente in welcher Dosierung wie lange verabreicht werden, entscheidet der spezialisierte Endokrinologe aufgrund der immer wieder aktualisierten Laborwerte und der Schilddrüsen-Sonographie.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Osteoporose frühzeitig erkennen und behandeln

Endokrinologe (Mainz) rät im Zweifel zu regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen

Osteoporose frühzeitig erkennen und behandeln

Knochenschwund oder Osteoporose genannt, eine heimtückische Krankheit. (Bildquelle: © crevis – Fotolia.com)

MAINZ. Osteoporose ist eine heimtückische Volkskrankheit. Osteoporose verläuft unbemerkt und schmerzlos. Statistiker gehen davon aus, dass etwa acht Millionen Menschen allein in Deutschland unter Knochenschwund (Osteoporose) leiden. Jahr für Jahr sind fast eine halbe Million Knochenbrüche auf die Erkrankung zurückzuführen. Betroffen sind insbesondere der Unterarm, die Wirbelsäule und der Schenkelhals. Etwa die Hälfte der Patienten ist unter 50 und ist damit viel jünger als viele meinen. „Schon allein deshalb sollten Vorsorgeuntersuchungen spätestens ab dem 45. oder 50. Lebensjahr selbstverständlich sein.

Schlecht, wenn Osteoporose erst nach einem Knochenbruch festgestellt wird. Dann ist wertvolle Zeit für eine zielgerichtete Therapie verloren gegangen“, meint der Endokrinologe Prof. Dr. Christian Wüster aus Mainz.

Nur jeder fünfte Fall von Osteoporose wird rechtzeitig therapiert

Besonders häufig erkranken Frauen an Osteoporose – Grund ist ein Mangel an weiblichen Geschlechtshormonen während und nach der Menopause. Man geht davon aus, dass nur jeder fünfte Fall von Osteoporose rechtzeitig erkannt und therapiert wird. Der Knochenschwund führt dazu, dass selbst normale Anforderungen und kleinste Krafteinwirkungen zu Brüchen führen können. Neben Knochenbrüchen gibt es weitere Hinweise, auf Knochenschwund. So zum Beispiel:

– anhaltende Rückenschmerzen,
– Größenverlust von mehreren Zentimetern,
– ungewollter Gewichtsverlust.

Aber selbst bei diesen Hinweisen kann eine Osteoporose schon sehr weit fortgeschritten sein. Die Menopause, Risikofaktoren wie übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen, einseitige Ernährung und wenig Bewegung sollten Anlass sein, rechtzeitig mit Osteoporose-Vorsorgeuntersuchungen zu beginnen. Auch Krankheiten wie Diabetes, eine Schilddrüsenüberfunktion oder Morbus Crohn aber auch Zöliakie, Plasmozytom oder Mastocytose können die Entstehung von Osteoporose begünstigen. Für den Endokrinologen Prof. Dr. Christian Wüster ist die Therapie anhängig von der individuellen Diagnose. Neben Bisphosphonaten, Denosumab, Teriparatid, , oder Vitamin D können auch Östrogene und sog. SERMs (Antiöstrogene) zum Einsatz kommen. Eine ausgewogene calciumreiche Ernährung sowie viel Bewegung sowie Muskelaufbautraining unterstützen die Therapie.

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Köln: Moderne Neurochirurgie bei der Hirntumor Therapie

Hirntumore können heute auf ganz unterschiedliche Art behandelt werden

Köln: Moderne Neurochirurgie bei der Hirntumor Therapie

(Bildquelle: © zinkevych – Fotolia.com)

KÖLN. Hirntumore können heutzutage auf ganz unterschiedliche Weise therapiert werden. Immer mehr in den Mittelpunkt rückt dabei die moderne Neuronavigation. Sie ist Meilenstein in der Hirntumorbehandlung. Hoch spezialisierte Kliniken wie die Neurochirurgie im Jung-Stilling Krankenhaus in Siegen verfügen über ganz unterschiedliche hochmoderne Möglichkeiten der Therapie, um, je nach Lage, Art und Ausprägung des Hirntumors die jeweils perfekte Therapie anwenden zu können. „Das ist auch der Grund, weshalb Patienten aus Köln und weit darüber hinaus zur Neurochirurgie nach Siegen kommen, um sich hier optimal behandeln zu lassen. Insbesondere dann, wenn es sich um sehr komplizierte Fälle und Rezidive handelt“, meint Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.

Neurochirurgie der Diakonie in Siegen für Patienten aus Köln und weit darüber hinaus

Kaum eine medizinische Fachdisziplin greift so sehr auf Software und Hardware zurück wie die Neurochirurgie. Schon für die Diagnose sind Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) unerlässlich. Zudem sind die bildgebenden Verfahren Teil der Neuronavigation. Das Computerassistierte Operieren versetzt den Neurochirurgen in die Lage, sehr präzise Eingriffe vorzunehmen. „Die besondere Herausforderung bei der Tumor-Operation: Das Tumorgewebe sollte möglichst vollständig entfernt werden – bei einem maximale Funktionserhalt des Gehirns. Deshalb ist die Entwicklung der Neuronavigation ein Meilenstein der Neurochirurgie. Viele Eingriffe, die heute ganz selbstverständlich und mit großer Sicherheit durchgeführt werden können, waren noch vor wenigen Jahren undenkbar oder mit erheblichen Risiken verbunden“, so Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
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Schwingstab Improve auf Weltreise

Haider Bioswing erreichen Grüße vom „fin del mundo“

Schwingstab Improve auf Weltreise

Dr. Ulrike Reiter mit dem Bioswing Improve am ‚fin del mundo‘ (Bildquelle: @ Haider Bioswing GmbH)

Überraschende Grüße aus dem fernen Südamerika erreichten kürzlich die Haider Bioswing GmbH. Ein Schwingstab des Therapie- und Sitzsystemherstellers aus Pullenreuth hat es immerhin bis ans andere Ende der Welt geschafft. Dr. Ulrike Reiter und ihr Mann Dr. Wolfgang Reiter befinden sich – mit dem Haider-Stab – auf Weltreise, derzeit in Südamerika. Unterwegs sind beide seit November 2015 mit einem Wohnmobil namens Sunny.

Nach drei Monaten in Uruguay folgten auf der Reise drei Monate Argentinien und drei Monate Bolivien. Der weitere Weg der beiden ist völlig offen, ebenso wie die Dauer der Tour.

„Die Schwingstäbe von Haider Bioswing sind seit Jahren wegen Rückenproblemen unsere treuen Begleiter. Der kurze Stab passt prima in den Innenraum unseres Sunny und ich habe ihn so immer zur Hand. Zwei- bis dreimal pro Woche trainieren wir mit dem Stab, denn im Wohnmobil hat man nicht so viele Sportmöglichkeiten. Außerdem lockt das Training meist Neugierige an und man knüpft neue Kontakte“, weiß Ulrike Reiter.

Mehr zum Schwingstab auf Weltreise unter www.bioswing.de sowie www.wu-tour.de.

HAIDER BIOSWING zählt zu den führenden Herstellern von Gesundheitssitz- und Therapiesystemen in Europa. Seit rund drei Jahrzehnten forscht und entwickelt das BIOSWING-Technologiezentrum im bayerischen Pullenreuth mit seinen Fachkräften und Ingenieuren in Kooperation mit Medizinern und Physiotherapeuten in den Bereichen gesunde Sitzlösungen und Therapiegeräte. Eines der bekanntesten Produkte des Unternehmens ist das POSTUROMED, ein Therapiegerät, das heute zur Grundausstattung von rund 11.000 physiotherapeutischen Praxen gehört. Die im medizinischen Bereich erfolgreiche schwingende Technologie findet sich auch in den HAIDER BIOSWING Sitzsystemen wieder.
Die patentierten Produkte werden mit größter Sorgfalt – Made in Germany – am Unternehmenssitz in Oberpfälzer Pullenreuth produziert. Die innovativen Sitzsysteme liefert der Hersteller nach Deutschland, Westeuropa, Japan und in die USA. Die Unternehmenstochter HAIDER METALL stellt zudem Tischtennistische für den Turnierbedarf und anspruchsvolle Gartenmöbel her.

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Dechantseeser Straße 4
95704 Pullenreuth
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