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Krebspatienten mit Homöopathie begleiten

Wie können Homöopathika die Krebstherapie sinnvoll ergänzen?

Krebspatienten mit Homöopathie begleiten

Homöopathie kann die konventionelle Therapie ergänzen. (Bildquelle: © Olha Rohulya – Fotolia)

Schon immer sind pflanzliche Arzneien ein fester Bestandteil in der Pharmazie. Sogar Chemotherapeutika haben zum Teil ihren Ursprung in pflanzlichen Inhaltsstoffen. So stammen etwa die in der Krebstherapie eingesetzten Texane aus der pazifischen Eibe. Onkologen setzen bei Krebspatienten auf Homöopathie, um die Nebenwirkung der schulmedizinischen Therapie abzumildern und – wie zum Beispiel Kinderonkologen an der Charite in Berlin berichten – um einen aktiven Beitrag zur Therapie zu leisten und damit die psychische Widerstandskraft der Patienten zu stärken. Ungefähr 50.000 bis 70.000 Pflanzenarten werden in der Medizin als Heilmittel genutzt. Die Komplementärmedizin, zu der auch die Homöopathie gezählt wird, macht sich die Wirkung von pflanzlichen Wirkstoffen gezielt zunutze. Was leistet sie in der Krebstherapie?

Komplementärmedizin und Homöopathie in der Onkologie

Bei Tumorpatienten werden Homöopathika angewandt, um die konventionellen Therapien zu ergänzen. Eine Feldstudie zum „Mamma-Karzinom“ zeigte zum Beispiel, dass über 84 Prozent der befragten Brustkrebspatientinnen Therapien aus der Komplementärmedizin nutzten. Im Rahmen der onkologischen Behandlung begleitend eingesetzte komplementäre Methoden sind häufig nicht auf ein bestimmtes Symptom gerichtet, sondern verstehen sich als ergänzende Behandlung im Sinne einer integrativen Medizin. Konnte in Studien die Evidenz von Methoden der Naturheilkunde bzw. Komplementärmedizin nachgewiesen werden, finden sie sogar Eingang in die Leitlinien der Krebsmedizin – Beispiel Misteltherapie. Sie wird u.a. zur Appetitsteigerung, zur psychischen Stabilisierung und zur Schmerztherapie eingesetzt.

Mit Homöopathie die Selbstheilungskräfte von Krebspatienten unterstützen

Der begleitende Einsatz von homöopathischen Arzneimitteln in der onkologischen Therapie zielt darauf, Nebenwirkungen abzumindern und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu unterstützen. Die Minderung von Nebenwirkungen und die Steigerung der Lebensqualität zählen zu den häufigsten Gründen, warum Patienten und Ärzte unter den Bedingungen einer Krebsbehandlung begleitend Homöopathika einsetzen. Hierzu gibt es bereits viele Forschungsarbeiten. Auch ein neuer Lehrstuhl an der Universität Tübingen richtet sein Augenmerk insbesondere auf diesen Anwendungsbereich komplementärer Methoden.

Quellen:
Frank, Matthias: Begleitende Phytotherapie nach Krebs. In: Der Hausarzt. 20.10.2018.
Kassab S, Cummings M, Berkovitz S, van Haselen R, Fisher P: Homeopathic medicines for adverse effects of cancer treatments. Cochrane Database Syst Rev 2009:CD004845

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Therapie-Optionen bei Prostatakrebs

Welche Behandlungsformen werden bei welchen Patienten mit Prostatakrebs angewendet?

Therapie-Optionen bei Prostatakrebs

Prostata Krebs mit einer relativ neuen Therapieoption behandeln. (Bildquelle: © vege – Fotolia)

Zur Behandlung von Tumoren an der Prostata stehen unterschiedliche Therapien zur Verfügung. Grundsätzlich gibt es für einen Patienten mit Prostatakrebs immer verschiedene Behandlungsoptionen, die in enger Absprache mit dem Arzt und unter Berücksichtigung der Patientenwünsche individuell ausgewählt werden sollten. Prostatakrebs gilt heute als gut behandelbar. Die modernen Therapien legen neben der effektiven Entfernung des krankhaften Gewebes vor allem ein Augenmerk auf die nebenwirkungsarme, frühzeitige Behandlung.

Behandlungsoptionen für ein Karzinom an der Prostata

Welche Behandlungsmethode geeignet ist, hängt vor allem vom Stadium der Erkrankung ab: Wenn der Tumor entweder komplett auf die Prostata beschränkt ist, sich nur in direkt benachbartes Gewebe ausgebreitet hat und / oder sich in nahe gelegenen Lymphknoten Metastasen gebildet haben, erfolgt eine kurative Behandlung mit dem Ziel der Heilung.
Im fortgeschrittenen Stadium, wenn sich bereits Fernmetastasen gebildet haben, ist eine Heilung nicht mehr möglich. Hier besteht das Ziel der Behandlung darin, die Ausbreitung des Tumors zu stoppen und die Lebensqualität des Patienten, zum Beispiel durch Schmerzlinderung, zu erhalten (palliative Therapie).

Wie sieht eine kurative Behandlung der Prostata aus?

Wie die kurative Behandlung aussieht, hängt von dem Fortschritt der Tumorerkrankung ab. Bei Tumoren, die noch auf die Prostata beschränkt sind, und sich noch nicht ausgebreitet haben, erfolgt die Behandlung in der Regel durch

– operative Entfernung der Prostata
– Bestrahlung.

Eine noch relativ neue Therapieoption mit vielversprechenden Studienergebnissen ist das TULSA-Verfahren zur Ablation der Prostata, bei dem eine Behandlung schonend für die körperlichen Funktionen von Potenz und Kontinenz verlaufen kann. Dabei wird das krankhafte Gewebe in der Prostata mit Hilfe von Ultraschall erhitzt und verkocht, wobei das umliegende empfindliche Gewebe geschont wird.
Sobald sich der Tumor in das umliegende Gewebe ausgebreitet hat, reichen diese Behandlungen meist nicht aus. Das Gleiche gilt auch für den Fall, dass sich in den nächstgelegenen Lymphknoten bereits Metastasen gebildet haben. Dann werden zusätzliche Therapien nötig, die nicht nur lokal wirken, sondern den gesamten Organismus einbeziehen. Hierzu gehören:

– Hormontherapie
– Immuntherapie
– Chemotherapie.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

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Was hilft gegen Mundgeruch? – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Direkt Versicherungen

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Nicole K. aus Saalfeld:
Ich leide oft an Mundgeruch. Woran liegt das und was hilft dagegen?

Anke Hartosch, Expertin der ERGO Direkt Versicherungen:
Knoblauchbrot, Zwiebelsuppe, Rauchen oder Alkohol sind ein sicherer Auslöser für Mundgeruch. Durch Zähneputzen oder Kaugummikauen verflüchtigt er sich normalerweise schnell. Etwa sechs Prozent der Deutschen leiden jedoch dauerhaft unter Mundgeruch. Die gute Nachricht: Er lässt sich in den meisten Fällen therapieren. Die Ursachen liegen oft im Mundraum. In Nischen wie den Zahnfleischtaschen und auf der Zunge sitzen sogenannte Fäulnisbakterien. Sie bauen Speisereste ab und setzen dabei stinkende Schwefelgase frei. Ein trockener Mund kann ebenfalls zu schlechtem Atem führen. Denn der Speichel hilft, Nahrungsreste und Bakterien aus dem Mund zu spülen. Grundsätzlich empfiehlt sich eine sorgfältige Mundhygiene. Dazu zählen täglich zweimaliges Zähneputzen und der Einsatz eines Zungenreinigers, der die Beläge von der Zunge entfernt. Hinzu kommt eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung, damit beispielsweise Zahnfleischtaschen wieder sauber sind. Gegen den trockenen Mund hilft viel trinken oder hin und wieder ein Kaugummi oder Pfefferminzbonbon. Bringen diese Maßnahmen keine Besserung, empfiehlt sich ein Gespräch mit dem Zahnarzt. Liegen die Ursachen nicht im Mund- und Zahnbereich, kann er den Betroffenen an einen entsprechenden Facharzt überweisen.
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Was ist die Aorta?

Funktion und Erkrankungen der Hauptschlagader (Aorta) des menschlichen Körpers

Was ist die Aorta?

Aorta: Größtes Blutgefäß im Menschen. (Bildquelle: © crevis – Fotolia)

SIEGEN. Die Hauptschlagader oder Aorta ist das größte Blutgefäß des Menschen. In ihr fließt das sauerstoffreiche Blut zu allen Organen und menschlichen Zellen, um diese mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Der Druck in dieser größten und längsten Arterie, ist höher als in den Venen. Er entspricht dem im menschlichen Körper gemessenen Blutdruck. Die Aorta hat einen Durchmesser zwischen 2,5 und 3,5 Zentimeter, ist 30 bis 40 Zentimeter lang und hat die Form eines aufrechten Spazierstocks mit einem bogenförmigen Anfang und einem geraden Verlauf nach unten bis in den Beckenbereich.
Man unterteilt die Aorta grob in die nur wenige Zentimeter lange aufsteigende Aorta, den Aortenbogen und die absteigende Aorta. Aus dem Aortenbogen führen die beiden Halsschlagadern zum Kopf. Die absteigende Aorta besteht aus der Brust- und der Bauchaorta.
Die Hauptschlagader kann von verschiedenen Krankheiten betroffen sein. Dazu gehören Veränderungen der Gefäßwand wie zum Beispiel das Aortenaneurysma (Aussackung), die Aortendissektion (Einriss) und die Arteriosklerose (Verkalkung, Leriche-Syndrom). Weiterhin kann es im Rahmen von Verkehrsunfällen zum traumatischen Einriss der Hauptschlagader meist im Bereich des Aortenbogens (typische Lokalisation) kommen.

Im Alter können Arterien ihre Elastizität verlieren – auch die Aorta

Die Aortenaneurysmen oder -aussackungen betreffen vor allem die Bauchaorta. In vielen Fällen verliert mit zunehmendem Alter auch die stärkste und längste Arterie im menschlichen Körper ihre Elastizität. In der Folge können sich Aneurysmen entwickeln. Dieser Prozess bleibt vom Patienten oft völlig unbemerkt. Im schlimmsten Fall kann die Bauchaorta reißen. Dann schwebt der Betreffende in akuter Lebensgefahr, weil der schnelle und hohe Blutverlust in 80 Prozent der Fälle zum Tod führt. Eine andere, häufig vorkommende Erkrankung der Aorta ist die Arteriosklerose, im Volksmund besser bekannt als Arterienverkalkung: Weil die Arterie durch Ablagerungen an der Gefäßwand enger wird, gelangt weniger Blut in die Beinarterien. Dies kann plötzlich oder schrittweise geschehen und sogar zu einem Verschluss führen (Leriche-Syndrom).

Diagnose- und Therapieangebote für Erkrankungen an der Aorta in Siegen

Erkrankungen der Aorta haben schwerwiegende Folgen und führen zu gravierenden gesundheitlichen Problemen. Eine gute Prävention ist, wie bei allen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, das beste Gegenmittel. Dazu gehören eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung sowie Verzicht auf Tabakrauch. Ist die Aorta jedoch erst einmal erkrankt, können die Gefäßchirurgen des Diakonie Klinikums Jung Stilling moderne Diagnose und Therapiemethoden anbiete.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Informationen zur Therapie mit fokussiertem Ultraschall bei Prostatakarzinom

Prostatakrebs mit Ultraschall behandeln

Ultraschall und MRT Einsatz bei der Prostata Behandlung. (Bildquelle: © RFBSIP – Fotolia)

Impotenz und Harninkontinenz sind die möglichen Nebenwirkungen einer konventionellen Behandlung von Krebs an der Prostata. Bei einer Operation (radikale Prostatektomie), aber auch bei einer Strahlentherapie kann es zu diesen unerwünschten Nebenfolgen kommen, die starke Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Männer haben kann. Studien konnten nachweisen, dass es vor allem diese möglichen Therapiefolgen sind, die Männer mit der Diagnose Prostata-Krebs am meisten beschäftigen und sie mit großer Sorge erfüllen (1). Zu den neueren, minimalinvasiven Verfahren zur Behandlung von Prostatakrebs gehört das TULSA Verfahren.
Dabei kommt hochintensiver Ultraschall unter Echtzeit-MRT-Kontrolle zum Einsatz. Vereinfacht dargestellt wird dabei das Krebsgewebe zielgerichtet durch Ultraschallenergie verkocht. Die Prostata wird von innen heraus und nicht von außen behandelt. Klinische Studien zeigen, dass das TULSA Verfahren unerwünschte Therapiefolgen wie Impotenz oder Harninkontinenz minimieren kann.

Das TULSA Verfahren zur Behandlung von Krebs an der Prostata im Überblick

Wie läuft eine TULA Behandlung bei Prostatakrebs ab? TULSA ist die Abkürzung für Transurethale Ultraschall Ablation der Prostata. Infrage kommt die Therapie für Patienten mit Tumoren, die einen niedrigen bis mittleren Risikograd aufweisen (Gleason Score 6 bis teilweise 7). Die Behandlung lässt sich folgendermaßen darstellen: Der Patient wird unter Vollnarkose in einem MRT-Gerät und nicht in einem Operationssaal behandelt. Der Ultraschall-Applikator wird über die Harnröhre in die Prostata eingeführt. Gleichzeitig erfolgt eine rektale Kühlung. Zuvor genau definierte Bereiche der Prostata werden mit Hilfe von Ultraschall erhitzt. Auch eine komplette Abtragung des Prostatagewebes kann so erfolgen. Der Behandlungsablauf wird mit Hilfe von Echtzeit-MRT fortdauernd überwacht. Der Vorteil dieses Verfahrens ist u.a. seine Präzision: Die Ultraschallenergie wird genau auf die Bereiche der Prostata gerichtet, die behandelt werden müssen. Nicht betroffenes Gewebe und die empfindlichen Nervenbahnen von Blase und Darm und die Erektionsfunktion werden geschont.

Die Kombination von MRT und Ultraschall zur Behandlung von Krebs an der Prostata

Das TULSA Verfahren kombiniert die bildgebende Technik über MRT und hochintensivem Ultraschall zu einem Verfahren, dass sich durch eine vergleichsweise hohe Präzision kennzeichnen lässt. Kommt es während der Behandlung zu Veränderungen der Prostata, liefert das MRT in Echtzeit die entsprechenden Bilder. So kann der Arzt den Behandlungsbereich flexibel anpassen. In vielen Fällen ist die Rekonvaleszenz nach einer TULSA-Behandlung recht kurz. Der Arzt entscheidet nach der Behandlung, ob der Patient am selben Tag wieder nach Hause kann oder noch über Nacht bleiben soll.

1) Prostate Cancer: Living, not Just Surviving Survey. Results of a pan-European survey of prostate cancer patients, caregivers and healthcare professionals. Beerse (Belgium) 2015.

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Homöopathie: Kein Entweder-oder in der Medizin

Umfrage: Patienten wünschen sich eine Verbindung von konventioneller Medizin und Homöopathie

Homöopathie: Kein Entweder-oder in der Medizin

Patienten möchten auch beim Thema der Arzneimittel mitentscheiden. (Bildquelle: © Kenishirotie – Fotolia)

Eine große Mehrheit der Deutschen spricht sich in einer aktuellen Umfrage für ein Miteinander von konventionellen und komplementären Therapie wie der Homöopathie im Sinne einer integrativen Medizin aus. 75 Prozent der Befragten in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS gaben an, dieses Miteinander der Therapieformen zu unterstützen. 66 Prozent der Befragten befürworten die Wahlfreiheit zwischen chemisch-synthetischen Medikamenten und homöopathischen Arzneimitteln in Apotheken. Die Wahlfreiheit fordern die Befragten auch beim Arztbesuch ein: 80 Prozent der Befragten gaben an, sie wollten bei der Wahl von Therapie und Arzneimittel mitentscheiden können. Für 64 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage sei es wichtig, dass der Hausarzt auch homöopathische Arzneimittel einsetzen kann.

Patienten wollen Kostenerstattung für Homöopathie

Ebenfalls eine Mehrheit spricht sich zudem für die Kostenübernahme für komplementäre Arzneimittel aus. 60 Prozent der in der Umfrage Befragten positionieren sich gegen Einschränkungen bei der Kostenerstattung für homöopathische Arzneimittel durch die gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Ein generelles Verbot von Medikamenten aus der Naturmedizin bzw. der Homöopathie lehnen 72 Prozent der Befragten ab. Vor allem bei Alltagsbeschwerden wenden 56 Prozent homöopathische Arzneimittel an- sowohl für sich selbst, als auch bei anderen. Die behandelten Beschwerden sind vielfältig: Erkältungen und grippale Infekte, Unruhe und Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme, Allergien sowie Verletzungen, Problemen mit der Haut, Wechseljahres- oder Menstruationsbeschwerden oder auch Fersensporn.

Kritik an der Homöopathie wird als Bevormundung empfunden

70 Prozent gaben an, sich bei Beschwerden mit Medikamenten aus der Apotheke zu versorgen. Dabei spielten die Kriterien „Verträglichkeit“ sowie eigene „Erfahrungen“ mit dem jeweiligen Medikament eine Rolle bei der Auswahl. Die Meinung und der Rat des Apothekers haben bei 75 Prozent der Befragten einen hohen Stellenwert. Die harsche Kritik an der Homöopathie in der Presse und in sozialen Medien empfinden annähern 70 Prozent der Befragten als Bevormundung.

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Wenn die Knochen dünn und brüchig werden – Verbraucherinformation der DKV

Wissenswertes über Osteoporose und was dagegen hilft

Wenn die Knochen dünn und brüchig werden - Verbraucherinformation der DKV

Mediziner verschreiben oft Medikamente, um die Knochen zu stärken.
Quelle: ERGO Group

Osteoporose ist weltweit die häufigste Knochenerkrankung. Auch in Deutschland ist sie verbreitet: Nach Expertenschätzungen sind mehr als sechs Millionen Menschen hierzulande betroffen, Tendenz steigend. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, klärt über Osteoporose und mögliche Therapiemaßnahmen auf. Außerdem weiß er, wie jeder sein Osteoporose-Risiko verringern kann.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose bedeutet wörtlich übersetzt „poröser Knochen“ und wird daher im Volksmund häufig als Knochenschwund bezeichnet. Es handelt sich um eine Stoffwechselkrankheit, bei der der Körper verstärkt Knochensubstanz abbaut. In der Regel nimmt die Knochenmasse bis zum 30. Lebensjahr zu. Ab dann verlieren gesunde Menschen pro Jahr 0,5 bis 1 Prozent. „Das ist aber völlig normal“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. „Bei Osteoporose-Patienten geht die Knochendichte, also die Knochenmasse pro Volumeneinheit, pro Jahr im Extremfall bis zu sechs Prozent zurück.“ Als Folge können dann bereits bei geringen Belastungen oder einfachen Stürzen die Knochen brechen.

Ursachen und Risikofaktoren

Ärzte unterscheiden zwei Formen der Osteoporose: die primäre und die sekundäre. Die primäre Form tritt in 95 Prozent der Fälle auf. Sie entsteht einerseits bei Frauen in den Wechseljahren durch einen Mangel an Östrogen, das für den Knochenaufbau wichtig ist. Andererseits kann sich bei Männern und Frauen gleichermaßen mit zunehmendem Alter der Knochenabbau erhöhen, besonders ab dem 70. Lebensjahr. Mediziner sprechen dann auch von seniler Osteoporose. In den übrigen Fällen liegt eine sekundäre Osteoporose vor. Hier tritt der Knochenschwund als Folge anderer Erkrankungen – etwa Arthrose, Schilddrüsenüberfunktion – oder aufgrund einer dauerhaften Einnahme von Medikamenten, wie Kortison oder Antidepressiva, auf. Zusätzlich begünstigen weitere Faktoren beide Formen der Osteoporose: Beispielsweise sind Frauen aufgrund ihrer feiner gebauten Knochen generell häufiger betroffen. Auch die erbliche Veranlagung spielt eine Rolle. „Hatte ein Elternteil bereits mit Knochenschwund zu kämpfen, ist das Risiko für die Kinder erhöht“, weiß Reuter. Nicht zuletzt kann auch ein ungesunder Lebensstil mit wenig Bewegung, ungesunder Ernährung, Rauchen oder Übergewicht Osteoporose begünstigen.

Symptome und Diagnose

Das Tückische an dieser Krankheit ist, dass sie schleichend auftritt und lange ohne Symptome bleibt. „Ein ungewollter Gewichtsverlust um mehr als zehn Prozent oder Knochenbrüche bei geringen Belastungen können erste Anzeichen sein“, so Reuter. Häufig kommt es dann zu einem Oberschenkelhalsbruch oder zu einer Fraktur von Wirbelkörpern. Um derart schwerwiegende Folgen zu vermeiden, ist es wichtig, die Krankheit so früh wie möglich zu erkennen. Ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik ist die Knochendichtemessung (DXA). Röntgenstrahlen durchleuchten dabei die Lendenwirbelsäule und den Oberschenkelhals. So ermitteln die Ärzte den sogenannten T-Wert. „Er gibt an, um wie viele Einheiten die Knochendichte vom Standard T-Wert 0 – dem Wert einer 30-jährigen Person – abweicht. Ab einem T-Wert von -2,5 liegt eine Osteoporose vor“, erklärt Reuter.

Präventions- und Therapiemaßnahmen

Um der Krankheit vorzubeugen, rät der DKV Experte zu einem gesunden Lebensstil. Die Basis dafür ist eine ausgewogene Ernährung. Vor allem Kalzium und Vitamin D sind wichtig für starke Knochen. „Gute Kalzium-Lieferanten sind zum Beispiel Milchprodukte, Spinat oder Brokkoli“, so Reuter. „Gute Quellen für Vitamin D sind fettreicher Fisch, Eier oder Butter. Zudem ist Sonnenlicht sehr hilfreich. Denn mithilfe der Sonne bildet der Körper Vitamin D von selbst.“ Darüber hinaus ist regelmäßige Bewegung wichtig. Spazieren gehen etwa oder Schwimmen wirken sich positiv auf die Knochenstruktur aus und fördern Muskelkraft und Koordination. Da Rauchen dem Knochenaufbau schadet, besser ganz darauf verzichten. Wer bereits die Diagnose Osteoporose erhalten hat, sollte spätestens dann auf eine gesunde Lebensweise setzen. Bei einer fortgeschrittenen Osteoporose verschreiben Ärzte den Patienten meist Medikamente, die die Knochen stärken und den Abbau aufhalten. Schmerzen lassen sich beispielsweise durch Medikamente mit den Wirkstoffen Ibuprofen oder Diclofenac lindern. Auch physikalische Therapiemaßnahmen wie Massagen sowie Kälte- oder Wärmebehandlungen können helfen. „Wer Symptome bei sich bemerkt, sollte in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Je früher die Krankheit erkannt und behandelt wird, desto weniger beeinträchtigt sie den Alltag und das Lebensgefühl“, schließt der DKV Experte ab.
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Krebs an der Prostata: Was ist Ultraschall?

Die Ultraschall-Behandlung gehört zu den neueren Verfahren bei Krebs an der Prostata

Krebs an der Prostata: Was ist Ultraschall?

Bei der Behandlung von Prostata Krebs kommt die Ultraschallenergie zum Einsatz. (Bildquelle: © auremar – Fotolia)

Ultraschall – also die Art von Schall, deren Frequenzen oberhalb des menschlichen Hörbereichs liegt – ist in der Medizin hauptsächlich aus der Diagnostik bekannt. Die Sonographie, also die diagnostische Anwendung von Ultraschall, nutzt dabei die Tatsache, dass Ultraschall je nach Material, auf das er auftritt, reflektiert, absorbiert, gestreut oder hindurchgelassen wird. Wie bei anderen Wellen treten Brechung, Beugung und Interferenz auf. Dadurch können innere Organe auf einem Ultraschallbild dargestellt werden. Doch Ultraschall kann auch therapeutisch eingesetzt werden, zum Beispiel in der Behandlung von bestimmten Arten von Prostatakrebs. So nutzt zum Beispiel das TULSA Verfahren zur präzisen, nebenwirkungsarm Ablation des Krebsgewebes in der Prostata hochintensiven Ultraschall.

Ultraschall: Therapeutischer Einsatz in der Behandlung von bösartigen Erkrankungen an der Prostata

Beim Einsatz von Ultraschallenergie in der Therapie von Prostatakrebs handelt es sich um ein neues Verfahren, das seit etwa zwei Jahren auch in Deutschland im klinischen Einsatz ist. Vorherige und laufende Studien kamen bereits zu positiven Ergebnissen. Derzeit läuft eine großangelegte amerikanische Studie, die sogenannte TACT-Pivotstudie, deren erste Daten eine Reduktion des PSA-Wertes nach einer TULSA-Behandlung dokumentieren. Doch was genau ist Ultraschall und wie wird er in der TULSA-Behandlung eingesetzt?

Das TULSA Verfahren zur Ablation der Prostata nutzt hochintensiven Ultraschall

Ultraschall weist Frequenzen oberhalb des Bereichs auf, den das menschliche Ohr noch hören kann. Seine Frequenzen liegen bei 16 kHz bis zu 1 GHz (Hyperschall). Sind die Frequenzen zu niedrig, um vom Gehör erfasst zu werden, spricht man von Infraschall. Hochintensiver Ultraschall ist in der Lage, Gewebe zu erhitzen – und diese Eigenschaft macht sich das TUSLA-Verfahren zunutze. Während der Behandlung wird ein zuvor fest definierter Bereich unter MRT-Überwachung mit hochintensivem Ultraschall erhitzt. Die Krebszellen werden quasi verkocht und dann über das Blut abtransportiert. Der Patient befindet sich dabei in Vollnarkose. Über die Harnröhre wird der Ultraschall-Applikator in die Prostata eingeführt. Der Vorteil dieses Verfahrens: Die umliegenden empfindlichen Organstrukturen von Blase, Darm und die Erektionsfunktion werden geschont. Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz können minimiert werden.

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Homöopathie – Evidenz bezieht auch den Patienten ein

Prof. Andreas Michaelsen: Auch konventionelle Medizin erfüllt nicht immer die Kriterien der Evidenz

Homöopathie - Evidenz bezieht auch den Patienten ein

Apothekerverband spricht sich für die Homöopathie aus. (Bildquelle: © rh2010 – Fotolia)

Homöopathie raus aus der Kassenleistung und auch raus aus den Apotheken? Diese Forderungen haben Vertreter des Gemeinsamen Bundesausschusses und der Krankenkassen kurz vor dem Deutschen Apothekertag in München losgetreten und begründen sie mit der angeblich fehlenden Evidenz homöopathischer Arzneimittel. Prof. Andreas Michalsen von der Berliner Charité stellt vor diesem Hintergrund klar, die Evidenz, also die empirisch nachgewiesene Wirksamkeit, sei vielleicht bei 20 Prozent der ärztlichen Methoden tatsächlich nachgewiesen. Michalsen nennt ein Beispiel: Würde alles, was nicht evidenz-, sondern erfahrungsbasiert ist aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen ausgeschlossen, müsse konsequenterweise die komplette Chirurgie geschlossen werden und wohl auch so manche Apotheke. Auch Vertreter der Apotheker- und Industrieverbände sehen die Homöopathie weiterhin als Bestandteil des Angebots in Apotheken. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands Fritz Becker betont, Evidenz bestehe nicht nur aus einem wissenschaftlichen Nachweis, sondern zugleich in der persönlichen Erfahrung.

Apothekerverbände sprechen sich für die Homöopathie in Apotheken aus

Die Erfahrung des Arztes, die wissenschaftliche Erkenntnis und der Wunsch des Patienten in ihrem Zusammenspiel führten zu Evidenz, führt Becker mit Blick auf die Definition der Evidenzbasierten Medizin an. Unter diesen Aspekten sei es um die Homöopathie gut bestellt, lautet seine Einschätzung. Zahlreiche wissenschaftliche Studien mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen hätten mittlerweile die Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel belegt. Zudem hätten Umfragen zufolge 56 Prozent der Deutschen bereits homöopathische Arzneien verwendet. 66 Prozent der Befragten sprechen sich für eine Wahlfreiheit zwischen konventionellen und komplementärmedizinischen Arzneien in Apotheken aus.

Hochrangige politische Vertreter setzen sich für die Homöopathie ein

In der Politik stellen sich unter anderem Dr. Ralf Brauskiepe, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, sowie Manne Lucha, Gesundheitsminister von Baden-Württemberg, den Forderungen der Homöopathie-Gegner entgegen. Brauskiepe hatte sich erst vor kurzem für die integrative Medizin und die Homöopathie eingesetzt. Lucha hatte im Frühjahr angekündigt, die alternativen Arzneimitteln gehörten langfristig in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen. Auch Ärztekammerpräsident Frank Ulrich Montgomery stellte im Gespräch mit dem bayerischen Rundfunk heraus, es sei eine Tatsache, dass Homöopathie vielen Menschen helfe.

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Augenarzt aus Dormagen: Gentherapie bei Makuladegeneration?

Klinische Studie zeigt Erfolge bei Makuladegeneration – Augenarzt für die Region Dormagen informiert

Augenarzt aus Dormagen: Gentherapie bei Makuladegeneration?

Amerikanische Forscher hoffen, Blutgefäße, die zu einer Makuladegenreation führen, zu stoppen. (Bildquelle: © Axel Kock – Fotolia)

DORMAGEN. Bei einer neuen Gentherapie konnten erste kleinere Erfolge für Patienten verzeichnet werden, die unter einer feuchten Makuladegeneration (AMD) leiden. Eine begleitende Studie wurde jetzt in Baltimore im Bundesstaat Maryland veröffentlicht. Normalerweise erhalten AMD-Patienten einmal pro Monat eine Injektion von Antikörpern in den Augapfel. Die amerikanischen Forscher hoffen nun, das krankhafte Wachstum bestimmter Blutgefäße stoppen zu können, die für die altersbedingte AMD verantwortlich sind. Wie das gelingt, ist zwar bei genauer biochemischer Betrachtung höchst kompliziert, aber der Weg ist recht simpel.

Augenarzt für die Region Dormagen: Lässt sich Makuladegeneration mittels Adenovirus behandeln?

Augenarzt Benno Janßen, der auch Patienten aus der Region Dormagen behandelt, erläutert: Die Mediziner spritzten eine Variante des Adenovirus einmalig 19 AMD-Patienten. Dieses Virus transportiert eine Genfracht, die dafür sorgen soll, dass Zellen der Netzhaut Medikamente produzieren, die das Wachstum der störenden Blutgefäße verhindern. Bei sechs Patienten gelang die Therapie, und das Wachstum ging zurück. Allerdings zeigten fünf Patienten keine Verbesserung. Die Wissenschaftler nehmen an, dass die Genfracht gar nicht entpackt wurde, weil das Immunsystem dieser Patienten das Adenovirus bereits vorher eliminiert hatte.

Makuladegeneration – Augenarzt für Patienten aus Dormagen informiert zu neuen Therapien

Da laut Teamleiter Peter Campochiaro von der Johns Hopkins University School of Medicine in Baltimore rund 60 Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung einen Immunschutz gegen Adenoviren haben, kann man diesen mit dieser Virusgruppe nicht helfen, sollten sie altersbedingt an einer feuchten AMD erkranken. Prinzipiell sei es zwar möglich, dieselbe Methode mit einem anderen Virushelfer durchzuführen. Aber dann müsse man die Studie wieder von vorne beginnen. „Augenärzte in ganz Deutschland verfolgen gespannt, welche Ergebnisse die aktuelle Medikamenten-Studie zeigen wird und ob die Wissenschaftler nicht doch noch zusätzliche Virushelfer mit einbinden“, berichtet Benno Janßen, Facharzt für Augenheilkunde aus Dormagen.

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

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