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Erneuerbare Energien befeuern Deutschlands Neubauten

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Erneuerbare Energien sind als Heizquelle in Deutschlands Wohngebäuden weiterhin auf dem Vormarsch. Mehr als 60 Prozent der knapp 110.000 im vergangenen Jahr fertig gestellten Neubauten werden laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) ganz oder teilweise mit erneuerbaren Energien beheizt. Damit scheint das von der Bundesregierung in 2009 in Kraft gesetzte „Erneuerbare-Energie-Wärmegesetz“ erfüllt werden zu können. Dieses schreibt vor, dass bis 2020 mindestens 14 Prozent des Wärme- und Kältebedarfs von Gebäuden durch regenerative Energien zu decken sind. Werden Wohnungsneubauten primär mit erneuerbaren Energien beheizt, so geschieht dies laut Destatis vor allem mit Umweltthermieanlagen (66,5 %), die der Luft oder dem Wasser Wärme entziehen, oder Geothermieanlagen (18,1 %), die die Wärme unterhalb der Erdoberfläche nutzen.

Thermieanlagen verzeihen keine Baufehler
Diese ökologisch sinnvollen und technologisch innovativen Heizsysteme stellen nach Erfahrung des Vereins zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. sehr hohe Anforderungen an die Bauqualität. „Damit die Bewohner in Zukunft in kalten und windigen Wintertagen nicht frösteln, muss die Anlage zum einen in Bezug auf die Heizleistung ausreichend geplant sein. Denn im Gegenteil zur altherkömmlichen Heizung stellen Umweltthermie- und Geothermieanlagen nicht unendlich viel Energie zur Verfügung: Zum anderen rächen sich auch kleinste Verarbeitungsfehler bei der Bauausführung. Handwerkliche Mängel können dazu führen, dass das Haus nicht die notwendige Luftdichtheit aufweist, zu viel warme Luft nach außen entweichen kann und somit trotz einer eigentlich ausreichend dimensionierten Heizungsanlage nicht genügend Wärme zur Verfügung steht.“ Darauf weist VQC-Vorsitzender Udo Schumacher-Ritz hin. Ein Beispiel: Besonders im Bereich von Rohr- oder Leitungsdurchführungen müssen die ausführenden Handwerker verstärkt darauf achten, dass diese mit Hilfe hochwertiger Materialien abgedichtet werden, damit keine unbeabsichtigten Luftdurchlässe und Wärmebrücken entstehen. Aber auch nicht fachgerecht eingebaute Fenster sind in sehr vielen Fällen ein Schwachpunkt. Generell muss laut VQC die entsprechend der Energieeinsparverordnung (EnEV) gesetzlich vorgeschriebene Luftdichtheit des Hauses passend zur gewählten Lüftungsart gewährleistet sein. Auch für KfW-geförderte Gebäude ist die Luftdichtheit relevant, da sie im Nachweis mit berücksichtigt wird und bei Nichteinhaltung eine Rückzahlung der Fördermittel droht. Die Luftdichtheit kann mit einem Luftdichtheitstest (Blower-Door-Test) überprüft werden und zudem können geschulte Sachverständige mit Hilfe des Tests (Leckageortung) auf die Fehlersuche gehen und Mängel aufzeigen. „VQC-Sachverständige prüfen Wohnbauten während der Bauphase. Die systematische und präventive Qualitätskontrolle des VQC minimiert effektiv Verarbeitungsfehler am Bau. Eine gute Basis dafür, dass auch sensible Thermieanlagen ausreichend Wärme im Haus bereitstellen“, sagt Schumacher-Ritz abschließend.

Der Verein Zur Qualitäts-Controlle am Bau e.V. wurde 2005 in Berlin gegründet. Seit dem hat sich der VQC zu einer der großen unabhängigen Sachverständigen-Organisationen im Bauwesen – mit dem Schwerpunkt Einfamilienhäuser entwickelt. Mehr als 19.000 Ein- und Zweifamilienhäuser wurden seitdem von VQC-Sachverständigen während der Bauphase begleitet. Aktuell sind 38 Sachverständige in ganz Deutschland und Österreich für den VQC tätig. Seinen Sitz hat der eingetragene Verein in Staufenberg/Niedersachsen.

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Umweltfreundlicher Strom dank erneuerbaren Energien

Begeisterung als Ansporn und als Garant des Erfolges. Die berufliche Leidenschaft von Florian Fritsch, Geschäftsführer der FG.de Unternehmensgruppe, sind Regenerative Energien und „grüne Themen“ im Allgemeinen. Die FG.de Unternehmensgruppe, die Fritsch leitet, deckt die Bandbreite von der Projektentwicklung im Bereich der Elektromobilität über die Erschließung erneuerbarer Energiequellen bis hin zum Bau von Geothermie-Kraftwerken ab.

Welche Herausforderungen gibt es bei der Umsetzung von Geothermie-Projekten und worauf muss vor allem geachtet werden?

Florian Fritsch: “ Den größten Einfluss auf den späteren Erfolg von Erdwärme-Projekten hat natürlich zuallererst die die richtige Auswahl des Standorts. Um die Gefahr einer Nichtfündigkeit bezüglich Wassermenge und -temperatur von vornherein auszuschließen oder zumindest so niedrig wie möglich zu halten, werden 3D-seismische Studien durchgeführt. Dabei wird auch die Struktur des Bodens bzw. die Beschaffenheit des Untergrunds eingehend überprüft, so dass es kaum noch zu Bohrunterbrechungen durch natürliche Hindernisse kommt. Die Gefahr solcher Vorfälle wird obendrein durch einen bedeutenden deutschen Versicherungskonzern aufgefangen, weswegen die Gefahr finanzieller Verluste äußerst gering ist. In der Anfangsphase ist im Falle der FG.de Unternehmensgruppe ohnehin die FG Geothermie GmbH alleiniger Risikoträger. Des Weiteren ist die Zusammenarbeit mit professionellen und erfahrenen Partnerunternehmen für uns natürlich ebenso ein erheblicher Gewinn.“

Mit dem Bau von 10 weiteren Erdwärme-Kraftwerken entstehen insgesamt reichlich 1.000 neue Stellen. Werden die Alternativen Energiequellen somit zum Jobmotor der Zukunft?

Florian Fritsch: “ Um es klar zu sagen, bereits heute schafft die Branche viele neue Arbeitsplätze, deren Zahl in der nächsten Zeit sicher noch stark zunehmen wird. Die unfassbare Tragödie, die sich im März 2011 in Fukushima ereignete, hat hier ohne Frage mit zu einem Umdenken mit beigetragen, wie man es auch am geplanten Atomausstieg, der bis 2022 endlich vollzogen sein soll, erkennen kann. Die FG.de Unternehmensgruppe nimmt beim Thema Regenerative Energien durchaus eine Art Vorreiterrolle ein, was auch an unserem umfassenden und ganzheitlichen Konzept liegt. So erschaffen wir beispielsweise zur Zeit in Südafrika eine große Anzahl an Jobs. Dort bauen wir, gemeinsam mit ABB, Siemens und anderen Kraftwerksbauern, das sogenannte Solar Silicon Valley, welches aus mehreren Solaranlagen bestehen wird. Diese werden zusammen schon bald ein reichliches Gigawatt Strom erzeugen, was der Leistung eines Kernkraftwerks entspricht. Dies ist ein großer Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit und Selbstversorgung für das Land und führt auch zu mehr Lebensqualität für die Anwohner.“

Verbindung Regenerativer Energien mit dem intelligenten Stromnetz der Zukunft und E-Mobilität – wie kann das funktionieren?

Florian Fritsch: “ Dank des ganzheitlichen Konzepts, welches wir von der FG.de Unternehmensgruppe für unsere Projekte entwickeln, ist es uns möglich, sämtliche Aspekte der Nachhaltigkeit zu berücksichtigen und je nach Möglichkeit mit einfließen zu lassen. Es ist eine Sache, klimaschonenden Strom aus Erneuerbaren Energiequellen herzustellen. Anschließend muss dieser Strom dann jedoch auch sinnvoll verteilt und der Verbrauch unter ökonomischen und ökologischen Aspekten kontrolliert werden. Hierzu kommen beispielsweise intelligente Computerprogramme zum Einsatz, die eine Kontrolle des Energieflusses erlauben. Der Bau von Elektroautos ermöglicht darüber hinaus nicht allein schadstofffreies Fahren, sondern die Elektromobile finden bei Bedarf auch in intelligenten Netzen als Zwischenspeicher Verwendung. Insbesondere im Bereich der Erneuerbaren Energiequellen kommt es häufig zu erheblichen Schwankungen der förderbaren Energiemenge. Um diesen Nachteil auszugleichen, entwickeln wir derzeit eine neuartige Speichertechnik für Solaranlagen, mit der Sonnenenergie als Wärme zwischengespeichert werden kann. Dies ist eine bahnbrechende Erfindung, die den Energiemarkt komplett umwälzen kann. Und auch in der Zukunft werden wir von FG.de unsere ganze Kraft dem Ziel widmen, mit Regenerativer Energie unsere Erde positiv zu verändern.“

V.i.S.d.P.:

Florian Fritsch
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Florian Fritsch ist freier Consultant und Energieexperte. Er leitet als Geschäftsführer mehrere Unternehmen aus dem Bereich „Erneuerbare Energie“, insbesondere Tiefen-Geothermie, Elektromobilität und Solarthermie. Weitere Informationen unter: www.fg.de

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