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Beliebteste Shopping-Stadt der Touristen: Jeder Vierte kauft in München ein

Beliebteste Shopping-Stadt der Touristen: Jeder Vierte kauft in München ein

Sonya Kraus eröffnete gemeinsam mit Ronald Christen die erste Münchner VIP-Lounge von Global Blue.

In München sorgen Touristen aus nicht-EU Ländern für 23 Prozent des deutschen Tax-Free-Shopping-Umsatzes. Das ergibt eine aktuelle Studie des weltweit führenden Mehrwertsteuerrückerstatters Global Blue. Die Stadt an der Isar ist damit in Deutschland die beliebteste Shopping-City für Touristen. Mehrere Millionen Euro wurden hier von Non-EU Besuchern in den letzten fünf Jahren für Kleidung, Handtaschen, Uhren und andere Luxusgüter ausgegeben – und das alleine von Reisenden, die nach München kommen.

Vor diesem Hintergrund eröffnete Global Blue jetzt seine erste VIP-Lounge an der bei Luxus-Shoppern so beliebten Maximilianstraße. „München ist ein hervorragender Standort für unsere Lounge. Vor allem Gäste aus China, Russland und der Schweiz kaufen Produkte von Luxusmarken gerne in Deutschland“, sagt Ronald Christen, COO Central Europe von Global Blue. Mehr als die Hälfte des gesamten Global Blue Tax-Free-Umsatzes in Deutschland wird durch Touristen aus diesen Ländern erwirtschaftet.

Besonders beliebt bei Touristen in München, aber auch in anderen Städten Deutschlands, sind Modemarken. Zudem finden vor allem Uhren und Schmuck ihren Weg in die Shopping-Bags der Touristen. Da lohnt sich eine Rückerstattung der Mehrwertsteuer, die Global Blue für ihre Kunden übernimmt.
Internationale Touristen aus Nicht-EU Ländern profitieren dabei ab sofort nicht nur vom Tax-Free Service von Global Blue am Münchner Flughafen und in den Erstattungsbüros in den Kaufhäusern Oberpollinger, Karstadt und Galeria Kaufhof, sondern auch auf Münchens erster Adresse für Luxusshopping. Mitten auf der Maximilianstraße finden die Gäste in der exklusiven Lounge einen Ort der Ruhe und Entspannung, genießen ein Getränk und lassen ihre Tax-Free Erstattung vom Global Blue Team vorbereiten. Sie bekommen die Mehrwertsteuer direkt in der Lounge zurück erstattet und können das Geld nach Belieben sofort wieder in den Shops auf der Maximilianstraße ausgeben.

„Davon profitieren nicht nur die internationalen Kunden, sondern auch die lokale Wirtschaft in München. Denn bei der Abwicklung am Flughafen, steht die Abreise kurz bevor – das Geld fliegt dann mit ins Ausland und bleibt nicht in München“, erklärt Ronald Christen. „Die Münchner Maximilianstraße ist Aushängeschild für das Luxusshopping in der Stadt. Marken wie Gucci, Cartier, Chopard, Van Cleef & Arpels, Wempe, Hugo Boss, Bulgari und Luis Vuitton sind hier mit ihren Shops vertreten. Ihnen bieten wir in unserer neuen VIP-Lounge zielgruppenfokussierte Werbemöglichkeiten in Vitrinen, Screens und mit dem Branding kompletter Räume.“

Die Müncher Lounge, die am 12. April 2018 eröffnet wurde, ist das Pilotprojekt der VIP-Lounges in Deutschland. In den kommenden Jahren sollen weitere folgen.

Über Global Blue

Global Blue hat das Konzept des Tax Free Shopping vor 37 Jahren erfunden. Als weltweiter Markführer in diesem Geschäftsbereich steigert Global Blue das Einkaufserlebnis für Globe Shopper und sorgt für profitable Geschäftstransaktionen zwischen Einzelhändlern und ihren ausländischen Kunden durch eine große Auswahl an Produkten und Services.
Global Blue beschäftigt 1.900 Mitarbeiter weltweit und ist in 51 Ländern tätig. Von April 2016 bis März 2017 wurden 32 Millionen Tax Free Shopping- und 21,5 Millionen Dynamic Currency Conversion-Transaktionen mit Global Blue abgewickelt. Diese Transaktionen entsprachen einem Gesamtumsatz von 20,5 Mrd. € in den Geschäften. Darüber hinaus unterstützt Global Blue seine Einzelhandelspartner durch Verteilung von mehr als 7,6 Millionen SHOP Magazinen und Karten sowie der Bereitstellung vielfältiger Online-Inhalte, um die mehr als 30 Millionen Globe Shopper pro Jahr zu erreichen und zu treuen Kunden zu machen.
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.globalblue.com/corporate/

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Angst vor Gefahren im Urlaubsort

Wann zahlt die Reiserücktrittsversicherung?

Ob London, Nizza, Brüssel, Ägypten, Istanbul, Paris, Bangkok oder Israel – in vielen Teilen der Welt haben sich in den letzten Jahren Terroranschläge ereignet, die nicht nur die Ängste der Einheimischen geschürt haben, sondern auch die der Touristen, die diese Orte besuchen.

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroranschlags zu werden, im Vergleich zu anderen Risiken im Ausland wie Erkrankungen, Kriminalität oder Unfällen verhältnismäßig gering. Dennoch ist die Sicherheit nach wie vor ein wichtiger Aspekt beim Reisen und wer sich nicht wohlfühlt, denkt darüber nach ob er seinen Urlaub überhaupt noch genießen kann und fragt sich, ob die Reise auch wirklich so ablaufen kann wie geplant. Gerade wenn es ganz kurz vor dem Antritt einer Reise an einen Ort dort einen Terroranschlag gegeben hat, ist das Gefühl mulmig und nicht wenige Reisende überlegen dann ihren Urlaub abzusagen.

WANN ZAHLT DIE REISERÜCKTRITTSVERSICHERUNG?
Die Frage die sich dabei jedoch stellt ist, ob die Reiserücktrittsversicherung in so einem Fall zahlt und welche Möglichkeiten Reisende überhaupt haben. Denn grundsätzlich gilt, dass ein Reiserücktritt eigentlich immer mit Stornokosten verbunden ist. Je nach gebuchter Leistung sind diese unterschiedlich hoch. Üblich sind bei vielen Reiseveranstaltern Kosten in Höhe von 20 bis 50 Prozent, falls die Reise einen Monat vor Reisebeginn storniert wird oder sogar bis zu 90 Prozent, wenn der Reiserücktritt weniger als eine Woche vor Reiseantritt erfolgt. Dennoch variieren die Kosten in diesem Bereich stark und sollten vor der Buchung der Reise geprüft werden.

Glücklich schätzen kann sich, wer für den Fall der Fälle eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen hat, die im Fall von Krankheit, Arbeitslosigkeit, Schwangerschaft, Impfunverträglichkeit oder einem schweren Unfall greift. Diese übernimmt bei einem ungeplanten Zwischenfall die Stornierungskosten, allerdings muss die Reise dafür auch tatsächlich stornierbar sein. Gerade bei Billigfliegern oder niedrigen Buchungsklassen ist häufig keine Stornierung vorgesehen, wenn die Tickets einzeln und nicht über einen Reiseveranstalter gebucht werden. Reisende, die nicht stornierbare Bestandteile für ihre Reise gebucht haben, müssen damit rechnen, dass das Geld weg ist, wenn sie die Reise nicht antreten. Viele Reisende fragen sich nun in Zeiten von Terroranschlägen und politischen Unruhen, wie es in diesen Fällen mit dem Reiserücktritt aussieht.

AUF REISEWARNUNGEN DES AUSWÄRTIGEN AMTES ACHTEN
Terror am Urlaubsort ist ein etwas anderer Fall als ein persönliches Schicksal, das den Reiseantritt verhindert und je nach Situation auch unterschiedlich geregelt. Laut Reiserecht kann Terror in die Kategorie „Höhere Gewalt“ eingeordnet werden, dies ist aber nicht bei jedem Anschlag der Fall. Entscheidend sind die Beurteilung der individuellen Situation und vor allem das Ausmaß des Anschlags und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung.

Ein wichtiges Indiz stellt eine Reisewarnung dar, die unter Umständen vom Auswärtigen Amt herausgegeben wird. Ist dies der Fall und hat der Reisende eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen, kann die Reise in der Regel kostenlos storniert werden. Liegt keine Reisewarnung vor, wird der Fall individuell betrachtet und im Zweifel entscheidet ein Gericht darüber, ob es sich um höhere Gewalt handelt oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit der Kostenübernahme durch die Reiserücktrittsversicherung sinkt, wenn es keine Reisewarnung des Auswärtigen Amts gibt. Für den Fall, dass die Reisewarnung erst am Abreisetag herausgegeben wird, haben Reisende keinen Anspruch auf Erstattung mehr.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass Reisewarnungen auch nur für gewisse Länderteile ausgegeben werden können. Falls sich also in Bangkok ein Anschlag ereignet, der gebuchte Urlaub aber ausschließlich in der thailändischen Ferienregion Phuket stattfinden soll, ist dies nicht zwingend ein Grund für einen Reiserücktritt und die Erstattung der Stornokosten.

Weitere Fälle von höherer Gewalt sind Naturkatastrophen, Epidemien, politische Unruhen oder der Ausbruch eines Krieges. Viele Versicherungsgesellschaften zeigen sich in solchen Fällen ihren Kunden gegenüber kulant.

IMMER MEHR VERSICHERUNGSGESELLSCHAFTEN PASSEN IHRE ANGEBOTE AN
Früher zahlten viele Reiserücktrittsversicherungen im Falle möglicher Terrorgefahr nicht, in den letzten Jahren haben jedoch immer mehr Versicherungen ihre Angebote angepasst. So gibt es bei vielen Anbietern jetzt eine extra Terror-Schutz-Klausel, die beinhaltet, dass der Reisende ein Recht auf Stornierung hat, wenn sich am Reisezielort höchstens zwei Wochen vor der Abreise ein Terroranschlag ereignet hat. Auch hier ist jedoch die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes eine wichtige Voraussetzung.

Reiseveranstalter stehen in der Pflicht, ihre Kunden unmittelbar nach einem Terroranschlag oder bei Hinweisen auf einen Terroranschlag oder sonstige Gefahren am Urlaubsort zu informieren. Sollten sie dies versäumen, haften sie für eventuell entstandene Schäden. Da Reiseveranstalter aber häufig selbst erst durch die Medien von Terror erfahren, gibt es da in der Regel nicht viel neues, was die Kunden noch nicht wissen. Jedoch sind viele Menschen dann erst einmal verunsichert und die Reiseveranstalter erhalten viele Fragen, was die Sicherheit am Urlaubsort und die gebuchte Reise angeht.

WAS REISENDE BEI BEREITS BEKANNTER GEFAHR BEACHTEN MÜSSEN
Wer eine Reise in ein Gebiet bucht, in dem sich in der Vergangenheit bereits Anschläge ereignet haben oder das für eine politisch angespannte Lage bekannt ist, erfolgt die Buchung auf eigene Gefahr. Sind eventuelle Gefahren bereits bekannt, kann nicht von höherer Gewalt gesprochen werden. Hier müssen Reisende mit einer für sie kostenpflichtigen Stornierung rechnen, bei der die Stornogebühren nicht von der Reiserücktrittsversicherung getragen werden.

Auch wenn das Auswärtige Amt für ein Gebiet trotzt eines Terroranschlags keine Reisewarnung für ein Land oder ein Gebiet ausgegeben hat, sind Reisende von der Kulanz der Reiseveranstalter abhängig – wenn ihr Vertrag keine Terror-Schutz-Klausel beinhaltet. Eine Variante die viele Reiseveranstalter ihren Kunden anbieten ist eine kostenlose Umbuchung an ein anderes Reiseziel. So geht die Reise dann beispielsweise nicht nach Ägypten, sondern nach Spanien.

Ein wichtiger Hinweis: Eine Reiserücktrittskostenversicherung zahlt nicht bei psychischen Reaktionen auf Terroranschläge oder die Sorge vor Kriegen, Krankheiten oder Flugzeugunglücken. Es muss schon eine reale Bedrohung vorliegen, damit die Stornierungskosten wirklich übernommen werden.

KÜNDIGUNG DER REISE WEGEN GEFAHREN AM URLAUBSORT
Wenn sich während eines Urlaubs die Sicherheitslage am Urlaubsort ändert, können Reisende auch währenddessen die Reise abbrechen und den Reiservertrag kündigen. Auch hier heißt der Grund höhere Gewalt. Es müssen dann nur die bereits erbrachten Leistungen bezahlt werden, für alle noch ausstehenden Leistungen erhalten Reisende mit Reiserücktrittsversicherung dann ihr Geld zurück. Zudem besteht in den meisten Fällen das Recht auf eine vorzeitige Rückbeförderung nach Hause. Wichtig ist jedoch auch hierbei, dass es sich tatsächlich um höhere Gewalt handelt. Das Indiz dafür ist wieder die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes. Eine unspezifische Gefahrenlage reicht nicht aus. Häufig werden im Zuge von Reisewarnungen oder Anschlagsverdachten auch Sehenswürdigkeiten geschlossen, sodass die Reiseleistung gar nicht in vollem Umfang erbracht werden kann. Dies ist ebenfalls ein Grund, Geld zurückzufordern.

Eine Reiserücktrittsversicherung schützt davor, auf den Storno kosten sitzenzubleiben, wenn eine Reise nicht angetreten werden kann. Sie greift unter verschiedenen Umständen und erstattet dem Kunden dann die Kosten, die ihn die Stornierung gekostet hat (bei einem Tarif ohne Selbstbehalt zu 100 %). Dem Kunden entsteht somit kein finanzieller Schaden, wenn er seine Reise nicht wie geplant antreten kann.

Kontakt
Reiseruecktrittsversicherung
Mona Gehring
Xhemajl Mustafa 9
10000 Pristina
0037744682386
monasophiegehring@gmail.com
http://www.reiseruecktrittsversicherung-tipps.com

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ITB Berlin: Delfinschützer warnen vor unkontrolliertem Schwimmen mit Delfinen

Vortrag beim „13. Pow-Wow for Tourism Professionals“ am 7. März um 16:30 (Halle 4.1 – Adventure Bühne)

Das Schwimmen mit wilden Delfinen erfreut sich weltweit wachsender Beliebtheit und hat sich in Gebieten wie dem Roten Meer, Sansibar oder den Azoren zu einem bedeutenden touristischen Faktor entwickelt. Touristen schätzen den hohen Erlebniswert, Delfinen in freier Wildbahn begegnen zu können. Tourismuskonzerne wissen um das wirtschaftliche Potential derartiger Ausflugsangebote.

Doch viele der als nachhaltig und für die Tiere unbedenklich angepriesenen Ausflugsangebote halten einer näheren Überprüfung nicht stand. Von hemmungsloser Profitgier getriebene Anbieter vertreiben die Meeressäuger aus ihren Lebensräumen und gefährden das Überleben der betroffenen Delfinpopulationen.

ITB-Vortrag: „Mass tourism puts dolphins at risk – Responsible wildlife tourisms holds high value“
Die Schweizer Biologin und Delfinforscherin Angela Ziltener zieht für die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) und Dolphin Watch Alliance (DWA) mit einem Vortrag beim „13. Pow-Wow for Tourism Professionals“ der ITB am 7. März um 16:30 (Halle 4.1, Adventure Bühne) kritische Bilanz.

Den Delfinschutzorganisationen ist es dabei ein Anliegen, aufzuzeigen, dass nachhaltiger Tourismus mit wilden Delfinen möglich ist und funktioniert, wenn die Anbieter sich an naturverträgliche Verhaltensregeln, einen „Code of Conduct“ halten.

Wildtier-Tourismus kann zur ernsthaften Bedrohung für Delfine werden
In vielen Regionen weltweit gibt es einen derartigen „Code of Conduct“ entweder nicht oder er wird nicht eingehalten. Die Frage muss gestellt werden, warum sich auch große deutsche Reiseveranstalter – trotz vielfach bekundeter Selbstverpflichtungen zu Nachhaltigkeit und Tierschutz – hier ihrer Verantwortung entziehen.
Unkontrollierter Tourismus hat dramatische Folgen für die betroffenen Wale und Delfine, wie Studien aus verschiedenen Ländern zeigen.

Die Tiere vernachlässigen ihren Nachwuchs, kommen kaum noch zur Ruhe und verschwenden wertvolle Energie und Zeit beim Versuch, den Booten zu entkommen. Sie sind zunehmend erschöpft, ruhelos und stehen unter enormem Stress. Propeller von dicht an sie heranfahrenden Zodiacs zerfetzen ihren Rückenbereich.

GRD und DWA setzen sich weltweit mit Projekten und Aufklärungskampagnen für mehr Nachhaltigkeit bei touristischen Angeboten zum Schwimmen mit wilden Delfinen ein.

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) wurde 1991 vom dreimaligen Weltumsegler Rollo Gebhard gegründet. Rollo Gebhard verstarb 2103 im Alter von 92 Jahren. Er leitete den Münchner Delfin- und Meeresschutzverein bis zu seinem Tod.

2017 übernahm der Schauspieler, passionierte Segler – er überquerte zweimal den Atlantik -, Synchronsprecher und überzeugte Buddhist Sigmar Solbach den Vorsitz.

In den Anfangsjahren bildete der Kampf gegen den Einsatz von Treibnetzen beim Thunfischfang und ähnlich destruktiv auf Meerestiere wirkendem Fischereigerät, den Schwerpunkt der Tätigkeit.

Seit Anfang der 90er-Jahre setzt die GRD das internationale Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch (SAFE) des amerikanischen Earth Island Institute (EII) in Deutschland um. Die SAFE angeschlossenen deutschen Importeure und Händler haben sich verpflichtet, nur Thunfisch anzubieten, der nicht mit Treibnetzen oder durch das Setzen von Netzen um Delfinschulen gefangen wurde.

SAFE kontrolliert heute über 90 Prozent des weltweiten Handels in Europa, Kanada, Australien und in den USA, wo der meiste Dosenthunfisch verbraucht wird. SAFE bewahrt weltweit jährlich 80.000 – 100.000 Delfine vor dem Beifangtod!

Die Münchner Delfin- und Meeresschutzorganisation unterstützt seit über 15 Jahren auch direkte Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume.

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrich Karlowski
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-74160411
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

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Adria-Delfine bitte melden!

Mitmachaktion für Touristen als Delfinschutz-Bürgerforscher beim Projekt zur Rettung der letzten Adria-Delfine.

Adria-Delfine bitte melden!

Ein Adria-Tümmler. (Bildquelle: Ulrike Kirsch / GRD)

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) bittet Kroatienurlauber um Mithilfe: Als Bürgerforscher für das Projekt “ Rettung der letzten Adria-Delfine„, Delfinsichtungen zu melden. Dafür muss man nicht einmal in See stechen. Häufig halten sich die geschickten Schwimmer dicht an der Küste auf und lassen sich mitunter ganz bequem vom Balkon der eigenen Ferienwohnung aus beobachten.

Langzeitdatenerhebung zum Schutz einer vom Aussterben bedrohten Delfin-Population
Das Sichtungsprogramm, das die GRD zusammen mit ihren kroatischen Partnern von der tierärztlichen Fakultät der Universität Zagreb durchführt, existiert seit 2001. Die Daten liefern wichtige Hinweise zum Bestand und zum Verhalten der Meeressäuger und dienen gemeinsam mit anderen Erhebungen als Bewertungsgrundlage für Maßnahmen, um die bedrohten Bestände zu schützen. So haben in der Adria, in der bis in die 60er-Jahre mehrere Tausende Delfine beheimatet gewesen sein sollen, nur ca. 220 Große Tümmler überlebt.

Ungewöhnliche Sichtungen im vergangenen Jahr
„Weit über 400 Sichtungen wurden uns 2016 gemeldet, so viele gab es noch nie“, fasst GRD-Projektleiterin Ulrike Kirsch die Bilanz des letztjährigen Bürgerforschungsprogramms zusammen. Neben Großen Tümmlern, der einzigen Delfinart die ganzjährig in kroatischen Gewässern lebt, sichteten Segler vor der Insel Mljet und bei olta zwei größere Schulen mit Gemeinen Delfinen. Diese Art ist eher selten in der Adria zu beobachten. Wie 2014 verirrten sich 2016 erneut Pottwale in die Adria. Eine Segelcrew entdeckte die Leviathane im August vor der istrischen Stadt Rovinj.
Die Sichtungen werden zeitnah, soweit vorhanden mit Fotos und Videos, online auf www.adriadelfine.de veröffentlicht.

Tatort Meer
„Wichtig ist, Funde von gestrandeten oder toten Meeressäugern umgehend zu melden. Nur dann lassen sich sofortige Rettungsmaßnahmen einleiten bzw. die Todesursachen erforschen“, erklärt Ulrike Kirsch. Leider werden Delfine bis heute von vielen Fischern als Nahrungskonkurrenten gesehen, die es zu elimieren gilt, oder als leichte Beute für eine Harpune, wenn die Tiere nichts Böses ahnend in einer Bugwelle reiten. Nur wenn derartige Vorfälle zeitnah gemeldet werden, besteht die Chance, die Täter zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen.

Sichtungsmeldungen online und offline
Meldebogen und Hinweise zum korrekten Verhalten bei Begegnungen mit Delfinen, Walen und Mittelmeer-Mönchsrobben in freier Wildbahn können im Büro der GRD angefordert oder online abgerufen (und ausgefüllt) werden: www.delfinsichtung.de

Erschüttert vom millionenfachen Sterben der Delfine in den Treibnetzen der Thunfischfänger gründete der dreimalige Weltumsegler Rollo Gebhard 1991 die GRD (Rollo Gebhard starb Ende 2013 im Alter von 92 Jahren). Seitdem schlossen sich über 95 % des deutschen Thunfischhandels dem SAFE-Programm für delfinsicher gefangenen Thunfisch an. Heute ist SAFE das umfassendste Delfinschutzprojekt der Welt.

Die Münchner Meeresschutzorganisation unterstützt weltweit Projekte und Aktionen für den Schutz wild lebender Delfine und Wale und den Erhalt ihrer Lebensräume oder führt diese durch:

– Kontrollprogramm für delfinsicheren Thunfisch/SAFE (Deutschland)
– Rettung der letzten Adria-Delfine (Kroatien)
– Delfin- und Meeresschutz in Peru – Paracas-Halbinsel
– Rotes Meer (Ägypten)
– Ponta do Ouro (Mosambik)
– Pottwale vor Dominica (Karibik)
– Delfin- und Walschutz vor La Gomera (Spanien)
– Citizen Science Programme

Die GRD ist als ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken dienende Körperschaft anerkannt. Wir arbeiten politisch unabhängig und finanzieren uns über Spenden und Förderbeiträge.

Kontakt
Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V.
Ulrike Kirsch
Kornwegerstr. 37
81375 München
089-74160410
089-7416041
info@delphinschutz.org
http://www.delphinschutz.org

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WIR SIND BALLERMANN!

„Ballermann“-Markeninhaber nehmen Stellung zu neuesten „Ballermann“-Gerüchten

WIR SIND BALLERMANN!

Wir sind Ballermann

In JEDEM Jahr, pünktlich zum Sommer- und Partyopening, häufen sich Horrormeldungen über die Schließung es „Ballermann“ auf Mallorca und/oder Sanktionen gegen deutsche Party-Touristen an der Playa de Palma. Irgendein Wichtigtuer aus der zweiten oder dritten Reihe fühlt sich JEDES Jahr berufen, das „Ende des Ballermann“ zu verkünden und dem deutschen Urlauber das Leben schwer zu machen. Welch ein Unsinn!
Und letztlich „Alles völliger Blödsinn!“ Es ist einfach ausgemachter Unsinn ohne jeden ernsthaften Hintergrund. Es geht nur um Aufmerksamkeit und Profilierungssucht („Komme ich jetzt in die Zeitung?“). Weder in diesem noch im nächsten Jahr wird „der Ballermann“ geschlossen! Überhaupt, es gibt niemals ein „Ballermann-Aus!“ Wie denn auch? WIR ALLE SIND BALLERMANN!

Nicht irgendein spanischer Vize, den eigentlich so wirklich keiner kennt, sondern WIR ALLE (!) entscheiden, wann und wo Ballermann stattfindet!
Tatsächlich gibt es auf Mallorca gar keinen „Ballermann“ den man schließen könnte. Ballermann schließen zu wollen, würde bedeuten, dass die Bier- u. Schinkenstraße gesperrt werden, der Bierkönig und das Bolero geschlossen wird. Auch der Megapark, das Oberbayern sowie die Cafes und Kneipen an der Playa müssten dichtmachen. Hunderte von mallorcquinischen Arbeitern und Servicekräfte würden ihre Arbeit verlieren. Aber der „Ballermann“, der würde immer weiter existieren.
Auch – und da kann man sicher sein – wissen die hochprofessionellen Gastro- und Diskothekenbetreiber an der Playa ganz genau, wie und womit der deutsche Tourist bei Laune gehalten werden kann.

Was genau ist denn Ballermann? Ballermann ist – und dies ist die Philosophie der deutschen Partymarke – Partyspaß und Gute Laune, nette Leute, mit denen man gemeinsam eine Auszeit von Alltag nimmt und mal alle Fünfe gerade sein lassen kann. Das ist Ballermann! Oder besser: WIR ALLE SIND BALLERMANN.

BALLERMANN ist DEUTSCH! Es sind die deutschen Clubs und Vereine, die deutschen Partyurlauber und Karnevalisten, deutsche Schlagersänger/innen und Entertainer, sie alle sind Ballermann. Ballermann ist eine deutsche Marke mit deutschen TV-Shows, deutschen Stars, deutschem Bier und deutscher Bratwurst! Glaubt denn wirklich jemand ernsthaft, man könne dem Deutschen das Feiern verbieten oder den Cluburlaub und die Partytour vermiesen? Mitnichten!
Der Mallorquina wäre gut beraten zu erkennen, welchen „Schatz“ der mit den deutschen Clubs besitzt, die einmal im Jahr an der Playa „ihren Ballermann“ feiern wollen. Der Mallorquina wäre gut beraten, dies auszubauen und zu fördern. Statt über die eine oder andere Schnapsleiche jedes mal ein riesen Brimborium zu veranstalten und die Policia zu rufen, wäre es es angebracht, hier professionell zu agieren. Lernen kann er dies vom Münchener Oktoberfest. Hier gibt es in 12 Tagen mehr internationale Bierleichen, als in 5 Monaten an der Playa. Und da regt sich niemand auf sondern kümmert sich professionell.

Längst findet „Ballermann“ hauptsächlich ohnehin bereits in Deutschland statt. Über dreihundert original Ballermannpartys jedes Jahr, die Mega-OLe-Veranstaltungen von Markus Krampe mit zigtausenden von Besuchern, jedes Wochenende rappelvolle Ballermann-Discotheken in Mülheim und Düsseldorf, unzählige Partytouren mit Sambazügen und Bussen, die Auftritte der echten „Ballermann-Stars“ in Festzelten und Hallen u.v.a. – Dies alles ist Ballermann.

Bevor sich der Mallorquina daher über den „deutschen Ballermann“ aufregt, sollte er ihn hofieren und ein Partyambiente bieten, welches zum Besuchen einlädt. Umgarnen statt vergraulen! Er, der Mallorquina, sollte mal über seine Probleme nachdenken und die Kriminalität an der Playa in den Griff bekommen, anstatt den Partyurlaubern die Eimer zu entreißen.
Denn sonst, ja sonst kann es passieren, dass die Karavane mal wirklich weiterzieht.
Schon jetzt stehen in Deutschland Partyzentren in Willingen oder auf Norderney zu Verfügung, die sich über die deutschen Clubs als Gäste freuen. Was dann Mallorca?

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Pressekontakte:

Andre Engelhardt
Blockwinkel 87, 27251 Scholen
Tel. 04245 3179970
Email: post@markenkonzepte.de

Markenhinweis:
„Ballermann®“, „Ballermann 6®“, „Ballermann 6 Balneario®“ und „Ballermann´s World®“, „Ballermann Records®“; „DIE BALLERMÄNNER®“ sowie „alle Mann am Ballermann®“ sind für eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen geschützte und eingetragene Marken (DE 2912542, DE 395 20 454, DE 395 32 401, DE 395 41 643, DE 397 20 684, DE 397 48 147, DE 397 48 148, DE 399 77 705, DE 300 66 279, DE 300 75 142, DE 305 34 388, DE 307 57 409; DE 307 80 740; DE 30 2009 005 808; IR 647 500). Informationen zu den Marken und deren Schutzumfang (Waren und Dienstleistungen) können von jedermann kostenlos auf den Internetseiten des Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) recherchiert und geprüft werden ( http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger ). Die Verwertung und Generallizenz der o.g. Markenrechte liegt bei der A. Engelhardt-Markenkonzepte GmbH.

Bildrechte: BMR Radio, Ballermann Radio Bildquelle:BMR Radio, Ballermann Radio

A. Engelhardt-Markenkonzepte GmbH: Verwaltung und wirtschaftliche Verwertung von eingetragenen Markenrechten und von sonstigen Kennzeichenrechten (z. B. Marken: Ballermann, Longhitter Golf u. a.). Entwicklung von Markenkonzepten und Markenideen; Realisierung von Markenprojekten.

A. Engelhardt Markenkonzepte GmbH
Annette Engelhardt
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Mit myobis internationale Märkte erschließen

Erfolgreiches Onlinevermarktungs- und Buchungssystem expandiert

Mit myobis internationale Märkte erschließen

Logo myobis

Die Buchungs- und Vermarktungs-Engine myobis ermöglicht es ab sofort allen kleinen und mittelständischen Unternehmen, ihre Veranstaltungen, Kurse und touristischen Dienstleistungen auch an Kunden aus dem nicht-deutschsprachigen Raum zu vermarkten und diese international direkt online buchbar zu machen. Dafür steht sowohl das Buchungsmodul, als auch das Gutscheinmodul von myobis nun zusätzlich in englischer Sprache zu Verfügung.

Während myobis bislang vornehmlich auf die Vermarktung im deutschsprachigen D-A-CH-Raum konzentriert war, bietet das leistungsstarke und benutzerfreundliche Online-Buchungssystem nun alle Funktionen auch auf Englisch an. Damit können ab sofort auch internationale Kunden aus anderen Regionen übersichtlich und schnell auf Kurs-, Veranstaltungs- oder touristische Dienstleistungsangebote aufmerksam gemacht und unkompliziert durch den Online-Buchungsprozess geführt werden.

Mit der englischen Version reagiert myobis auf den weiter wachsenden Anteil internationaler Gäste und Touristen in Deutschland, dessen Anstieg laut Angaben des Deutschen Tourismusverbandes im Jahr 2013 bereits mehr als doppelt so hoch war, wie der Anstieg des Anteils deutscher Touristen.

Gleichzeitig steht auch die Internetseite myobis.com selbst in englischer Sprache zur Verfügung. Damit wird auch hier die weitere internationale Expansion vorangetrieben. Bildquelle:kein externes Copyright

Die myobis GmbH wurde im Dezember 2009 in München gegründet. Myobis ist eine innovative Buchungs- und Vermarktungs-Engine, die es jedem kleinen und mittelständischen Unternehmen erlaubt, Veranstaltungen, Kurse und touristische Dienstleistungen im Internet sichtbar, vermarktbar und buchbar zu machen. Alle Werkzeuge und Prozesse von der Verbreitung über Medienpartner bis zur Zahlungsabwicklung werden von myobis als one-stop-shop zuverlässig aus einer Hand bereitgestellt. Dafür wurde myobis 2013 mit dem Innovationspreis IT E-Commerce und 2014 mit dem Innovationspreis IT On Demand von der Initiative Mittelstand, sowie dem Red Herring Top100 Award 2011 ausgezeichnet.

Myobis GmbH
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030-44010384
dirk@hoenerbach.de
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Mietminderung wegen zahlreichen Touristen in Ferienwohnungen nicht immer möglich

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Mieter und Vermieter sind oft gleichermaßen vom Lärm der in Ferienwohnungen übernachtenden Touristen beeinträchtigt. Lärmbelästigung durch oft ausufernde Partys führt häufig zu Mietminderungen. Gerichtlich akzeptierte Minderungsquoten wegen anhaltender Ruhestörung liegen zwischen 10 – 20%.

Durchsetzen lassen sich derartige Mietminderungen jedoch häufig nur bei Altmietern, die bereits vor dem Phänomen der Berliner Ferienwohnungen in einem Mietverhältnis standen. Mietet man hingegen jetzt eine Wohnung in einem der „Szenebezirke“ so sind der Tourismus und die Ferienwohnungen bereits Teil des Umfeldes. Es ist dann kaum nachvollziehbar, dass die Lärmbelästigung durch den Tourismus für den Neumieter vorher nicht absehbar war.

Weiterhin genügt Tourismus allein nicht für eine Mietminderung. Vielmehr muss eine Beeinträchtigung durch Lärm o.Ä. aufgrund der Touristen vorliegen, so das Landgericht Berlin in einem Urteil vom 28.1.2011 (Aktenzeichen: 63 S 240/10).

Fachanwaltstipp Mieter:

Ratsam ist es in der Regel, die Miete zunächst unter Vorbehalt voll weiter zu zahlen und später anteilig vom Vermieter zurück zu fordern. Kann man die konkrete Beeinträchtigung der Wohnqualität später nicht nachweisen, so gerät man ansonsten in Zahlungsverzug.

Fachanwaltstipp Vermieter:

Vermietet man eine Wohnung in einem Bezirk, in dem häufig Feriengäste unterkommen, so hat man oft keine guten Chancen. Denn grundsätzlich steht es den Vermietern frei auch an Kurzzeitmieter zu vermieten. Wirksam unterbunden werden kann dies oft nur durch eine entsprechende Regelung in der Teilungserklärung. Negativ ist es für den Vermieter, dass Mietminderungen unabhängig von einem Verschulden auf Seiten des Vermieters oder einer Möglichkeit seinerseits die Störung zu beseitigen gelten.

3.7.2013

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Bredereck Willkomm Rechtsanwälte

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Berlin-Mitte: Palais am Festungsgraben, 10117 Berlin
Berlin-Marzahn: Marzahner Promenade 28, 12679 Berlin

Potsdam: Friedrich-Ebert-Straße 33, 14469 Potsdam

Tel. (030) 4 000 4 999
Mail: fachanwalt@mietrechtler-in.de

Essen: Ruhrallee 185, 45136 Essen
Tel. (0201) 4532 00 40

Alles zum Mietrecht: www.mietrechtler-in.de

Wir beraten Mieter und Vermieter bzw. Eigentümer zu allen Fragen des Wohnungsmietrechts, Gewerbemietrechts und Wohnungseigentumsrechts gleichermaßen umfassend.

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München global gefragter als Berlin

HotelsCombined präsentiert Reisetrends ausländischer Touristen

2012 verzeichnete Deutschland eine Rekordzahl von 407 Millionen Übernachtungen (Quelle: Deutscher Tourismusverband). Doch woher kommen eigentlich die Touristen, die sich hinter dieser Zahl verbergen? Wo übernachten sie am liebsten? Und wie viel geben sie dafür aus? Die Experten des Hotelpreisvergleichsportals HotelsCombined haben die Suchanfragen ausländischer User zwischen Juli 2012 und Juni 2013 analysiert und präsentieren nun die Ergebnisse.

Russische Hotelgäste auf dem Vormarsch
Die mit Abstand meisten Suchanfragen ausländischer Touristen nach Hotels in Deutschland stammen aus Russland – gefolgt von Großbritannien, den Niederlanden, Dänemark und Israel. „Zu Sowjetzeiten hatten viele Russen keine Möglichkeit zu Auslandsreisen. Dank des wachsenden Wohlstands haben inzwischen immer mehr die finanziellen Mittel, dies nachzuholen“, erklärt Carmen Zauss, Market Manager Deutschland bei HotelsCombined. „Da ist Deutschland mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten natürlich ein attraktives Reiseziel.“ Laut Informationen des Radiosenders Stimme Russlands werden russische Touristen 2013 insgesamt über 23 Milliarden Euro im Ausland ausgeben. Diese Einschätzung spiegeln auch die Daten von HotelsCombined wider: So gaben russische Touristen beispielsweise für einen Hotelaufenthalt in München durchschnittlich stolze 468 Euro aus.

Katarische Touristen geben fünf Mal so viel aus wie Holländer
Damit sind die russischen Touristen aber bei weitem nicht diejenigen, die am meisten für Hotelübernachtungen aufwenden. Getoppt werden sie von Touristen aus Saudi Arabien (735 Euro), Kuwait (927 Euro), den Vereinten Arabischen Emiraten (1.110 Euro) und Katar (1.356 Euro). Am wenigsten ausgegeben haben dagegen Touristen aus Slowenien (189 Euro), Tschechien (221 Euro), Österreich (231 Euro) und den Niederlanden (251 Euro). „Egal für welche Preisklasse – bei einer Auswahl von mehr als 400.000 Hotels weltweit wird bei uns jeder fündig“, so Zauss.

München und Frankfurt: Besuchermagneten für Kosmopoliten
Die drei beliebtesten deutschen Destinationen unter ausländischen Touristen sind Berlin, München und Frankfurt am Main. Während die Bundeshauptstadt vor allem Touristen aus anderen europäischen Ländern anzieht, verzeichnen München und Frankfurt am Main auffallend viele Besucher von anderen Kontinenten. So sind unter den Top 10 Nationen, die die meisten Suchanfragen für München gestellt haben, u.a. Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Taiwan, Australien und die USA. „München ist die einzige deutsche Stadt, bei der es mehr Suchanfragen von internationalen Usern gab als von Deutschen“, verrät Zauss. Ein ähnliches Bild zeichnet sich für Frankfurt am Main: Dort befinden sich u.a. Taiwan, Japan, Saudi Arabien, die USA und Australien unter den Top 10.

Top 10 Nationen für Berlin (Juli 2012 – Juni 2013)
1.Russland
2.Israel
3.Großbritannien
4.Dänemark
5.Italien
6.Schweden
7.Polen
8.Niederlande
9.Norwegen
10.Frankreich

Top 10 Nationen für München (Juli 2012 – Juni 2013)
1.Russland
2.Großbritannien
3.Italien
4.Israel
5.Saudi Arabien
6.Vereinigte Arabische Emirate
7.Taiwan
8.Spanien
9.Australien
10.USA

Top 10 Nationen für Frankfurt a. M. (Juli 2012 – Juni 2013)
1.Italien
2.Großbritannien
3.Russland
4.Taiwan
5.Spanien
6.Japan
7.Saudi Arabien
8.Israel
9.USA
10.Australien

Über HotelsCombined
HotelsCombined ist eines der weltweit führenden Vergleichsportale für Hotelpreise. Mit ihrem unabhängigen Preisvergleich bietet die Suchmaschine Transparenz bei der Hotelsuche und ermöglicht es Reisenden so, einfach und schnell die besten Hotelangebote der größten Online-Reiseanbieter aufzuspüren. HotelsCombined durchsucht Hunderte von Partnerseiten und Hotelketten, wie z.B. Expedia, HRS, ebookers.com, hotel.de und Best Western, in Echtzeit und aggregiert so aktuelle Preise und Verfügbarkeiten. Jährlich nutzen mehr als 200 Millionen User HotelsCombined, die dort Angebote von über 400.000 Hotels in mehr als 120.000 Reisezielen auffinden und von Rabatten von bis zu 80 Prozent profitieren. HotelsCombined ist in 39 Sprachen verfügbar und bietet Bezahlmöglichkeiten in 120 Währungen. www.hotelscombined.de

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Allgemein

China: Luftverschmutzung verantwortlich für Rückgang im Tourismus

Chinas Hauptstadt Peking musste im ersten Halbjahr einen Rückgang im Tourismus von 14% verbuchen. Schuld sei die Angst der Touristen vor der enormen Luftverschmutzung.

China: Luftverschmutzung verantwortlich für Rückgang im Tourismus

Luftverschmutzung in China

Nachrichten aus China werden in der Regel von Wirtschaftsnachrichten dominiert. Anfang des Jahres machte Peking, die Hauptstadt der Volksrepublik jedoch ungewollt ganz andere Schlagzeilen. Peking wurde über Wochen hinweg vom stärksten Smog seit Jahren heimgesucht worden. Bereits 2008, kurz vor den Olympischen Spielen in Peking, verunsicherte viele die enorme Luftverschmutzung. Die Sorge ebbte jedoch zunächst ab und Peking konnte einen regelrechten Boom im Tourismus erleben. Nun hat sich der Wind gedreht und die anhaltenden negativen Schlagzeilen haben den Ansturm an Touristen abebben lassen. Laut einem Bericht der chinesischen Tageszeitung „China Daily“ haben im ersten Halbjahr 2013 „nur“ 2,14 Millionen Touristen die politische und kulturelle Hauptstadt im Reich der Mitte besucht.

Ganze 14,3 Prozent ging der Tourismus in der chinesischen Hauptstadt im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Dies entspricht in etwa dem Rückgang, den Peking zuletzt im ersten Halbjahr 2008 einstecken musste. Auch wenn die Pekinger Kommission für Tourismus-Entwicklung das Problem kennt und auch namentlich nennt, die Schuld liege nicht allein an der anhaltenden Luftverschmutzung. Auch die schwache globale Wirtschaftslage trage zu dem aktuellen Rückgang bei.

Seit diesem Jahr dürfen Reisende aus 45 Ländern sich in Peking für 72 Stunden visafrei bewegen. Man hoffte, dass damit vor allem Geschäfts- und Transitreisende damit die schwindende Zahl der Hotelbuchungen etwas schmälern. Auch für den heimischen Handel erhoffte man sich zahlungskräftige Besucher, die jedoch trotz der neuen Visapolitik ausblieben.

Derzeit veröffentlicht die chinesische Regierung unter dem Druck der Öffentlichkeit nur für 75 Städte in China die aktuellen Feinstaubwerte gemessen nach PM2.5. Obwohl die chinesischen Standards weit über den Internationalen liegen, werden selbst diese Höchstwerte nahezu permanent überschritten. Neben zahlreichen Apps für Smartphones bietet die deutschsprachige Internetseite www.china-reisefuehrer.com die stündlich aktualisierten Feinstaubwerte in deutscher Sprache.

Die Ängste der Touristen sind zu verstehen. Im Dezember 2012 enthüllte eine Studie, dass 2010 mindestens 1,2 Millionen Menschen frühzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung in China verstorben sind. Bei 3,2 Millionen Fällen weltweit, entspricht dies 40 Prozent alle Fälle. Auch wirtschaftlich werden die Schäden beziffert. 175 Milliarden Euro oder 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts des Landes beträgt allein der Schaden in der Wirtschaft, der auf die Ursache Smog zurückzuführen ist.

Über den China Reiseführer:

Der China Reiseführer bietet auf der Internetseite http://www.china-reisefuehrer.com umfassende Informationen zu Land und Leuten, Kultur, Geschichte und Wirtschaft Chinas. Das Internet-Portal ist regierungsneutral, unpolitisch und bereits sein 2005 online. Die aktuellen Feinstaubwerte für die Städte Peking, Chengdu, Guangzhou, Shanghai und Shenyang werden stündlich aktualisiert bereits auf der Startseite eingeblendet. Für alle 75 Städte in China wurde eine Sonderseite eingerichtet, die über die Adresse http://pm25.china-reisefuehrer.com erreichbar ist. Neben den reinen Feinstaubwerten werden auch Grafiken und Statistiken angeboten.

Jo Schwarz ist PR-Berater und freiberuflicher Fotograf sowie Autor und lebt in Peking. Seit 2003 ist er mit dem Reich der Mitte fest verbunden. Seine Artikel und Marktanalysen erscheinen in unterschiedlichen Publikationen. Als Mitbegründer der dato China Consulting, einer Agentur für visuelle Kommunikation und Consulting ist die Betreuung von Unternehmen und Wirtschaftsprojekten fester Bestandteil seiner täglichen Arbeit. Mit tiefer Kenntnis der chinesischen und deutschen Kultur realisiert dato Projekte mit Leidenschaft und Perfektionismus, Phantasie und Liebe zum Detail.

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