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Saemann Sportkultur – Deutschlands erster Sport-Concept-Store.

Saemann Sportkultur - Deutschlands erster Sport-Concept-Store.

Ein Sportgeschäft, aber nicht im klassischen Sinne, sondern mit Sitzecke, Cafe, Eisdiele und Retrocharme. Saemann Sportkultur in der Heilbronner Innenstadt hat sich etwas getraut und ein traditionelles Sportgeschäft zum ersten Sports-Concept-Store Deutschlands umgebaut.

In kompletter Eigenleistung haben die Mitarbeiter den Umbau geplant, Wände hochgezogen, gestrichen und Warenträger gebaut, um ihren Arbeitsplatz in einen Mix aus Vintage Store und Erlebniswelt zu verwandeln – mit Erfolg! Wer hier hereinspaziert läuft auf Amsterdamer Straßenklinker oder Blaustein geradewegs auf die italienische Kaffee- und Eisbar zu, die mit napolitanischen und Mailänder Kaffeespezialitäten sowie handgemachtem Bio-Eis von Eisrebell Stefano De Giglio auftrumpft.

Über der Theke hängen Hüte, die zugleich als Beleuchtung dienen. „Eine Hommage an Wilhelm Sämann, den Namensgeber und Gründer des Unternehmens“, erklärt dessen Urenkel und Geschäftsführer Thomas Gauß.

Auch im neuen alten Logo findet sich der Mann mit Hut wieder. Der Mann mit der Saat-Tasche – der Sämann – symbolisiert den Familiennamen, aber auch den Geist des Unternehmens. Schon in den 50er Jahren hing dieses Logo über der Tür und als sich der Familienbetrieb im Frühjahr des vergangenen Jahres Gedanken darüber machte, welches Logo einen zu Marketingzwecken erworbenen VW-Bulli von 1960 zieren sollte, hatte man es zeitgenössisch wiederverwendet. „Der T1 war die Initialzündung für alles, was danach kam“, sagt Thomas Gauß, Inhaber in 4. Generation.

Heute steht der Bulli als Werbeträger vor der Tür, seine alten Stoßstangen wurden zu Warenträgern umfunktioniert und beherbergen eine eigene Bulli-Kollektion bestehend aus Shirts, Hoodies und Kappen. Auch der Rest des Stores wurde mit viel Liebe zum Detail eingerichtet: Alte Spinte, ein Schreibtisch aus dem Gründungsjahr 1898, eine aus Holzbalken gebaute Kassentheke, alte Industrieleuchten, selbstgemalte Wandbilder … dazwischen sportliche Fashion, Vintage-Kollektionen, nachhaltig produzierte Bekleidung, Pflegeprodukte, Funktionsshirts und Fitnessgeräte aus Holz.

Für hohe Aufenthaltsqualität sorgen Sofas und eine ins Schaufenster gebaute Sitzecke. Hier sitzen Studenten, die gerade im kostenlosen Wlan an der Bachelorarbeit tüfteln, Bankangestellte, die in Ihrer Mittagspause einfach schnell mal auf einen Espresso vorbeischauen – ein bunt gemischtes Publikum.

Dabei kommt aber auch der funktionelle Warenbereich nicht zu kurz. Running-Abteilung mit Laufstilanalyse, Fitness, Outdoor, Yoga, Fußball und vieles mehr sind nach wie vor zu finden.

Kein Wunder, das „der Saemann“ – wie die Heilbronner sagen – zu einem Geheimtipp in der Heilbronner Innenstadt geworden ist. Einen Blick wert ist er allemal.

Mehr zur Saemann-Story erfährst Du auf der Website www.saemann-sportkultur.de und auf Instagram (#diesaemannstory).

Was einst als Lederwarenhandel begann ist heute … ja was eigentlich? Ein Sportgeschäft? Sicherlich nicht im klassischen Sinne – denn der SAEMANN ist so viel mehr: Er ist Dein Kleiderschrank mit einer großen Fülle an sportlichen Outfits, Dein Fachberater, wenn es um Trainingsbekleidung und -Schuhe geht, Dein Lieblingslokal in dem herrlich frisches Eis und eine heiße Tasse Kaffee auf Dich warten und Deine Inspirationsquelle. Vor allem aber ist der SAEMANN eines: IMMER IN BEWEGUNG. Entdecke jede Woche neue Produkte – für Dich, Deine Freunde, Dein Zuhause.

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Kaiserstraße 29-31
74072 Heilbronn
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gauss@saemann-sportkultur.de
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Reportage: Mit E-Power zum Fußballstadion

Reportage: Mit E-Power zum Fußballstadion

(Bildquelle: www.pd-f.de / Sebastian Hofer)

Am 3. August startet die Zweite Liga mit dem Eröffnungsspiel Hamburger SV gegen Holstein Kiel. Das Volksparkstadion wird mit tausenden Fans wieder gut gefüllt sein. An- und Abfahrt sind somit eine echte Herausforderung an die Infrastruktur. Wer keine Lust auf lange Staus oder überfüllte S-Bahnen hat, fährt ganz entspannt mit dem Fahrrad bzw. E-Bike zum Stadion. Das geht einfacher als gedacht, wie Thomas Geisler vom pressedienst-fahrrad im Frühjahr bei einem HSV-Heimspiel herausfand.

(pd-f/tg) Bislang war mir noch nie die Idee gekommen, mit einem Fahrrad oder E-Bike zu einem Bundesligaspiel zu fahren. Lieber habe ich mich etwa in München und Berlin in vollgestopften U-Bahnen zum Stadion karren lassen oder verbrachte insbesondere nach dem Spiel etliche Stunden auf überfüllten Parkplätzen, so in Hamburg und Nürnberg. Doch ein Aprilwochenende in Hamburg änderte meine Einstellung dazu grundlegend. Zurückschauend muss ich auch sagen: Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?

Sonnenstrahlen steigern Vorfreude
Das erste sonnige Frühjahrswochenende lockt mich an die Elbe. Die Sonne wärmt bereits überraschend stark und ich fahre auf meinem E-Bike „Upstreet 5“ von Flyer vom Hamburger Hauptbahnhof Richtung St. Pauli. Die Radwege sind frei und ich kann mit lockeren 25 km/h dahinrollen. Einzig die Ampelschaltung ist noch nicht passend auf die Geschwindigkeit des E-Bikes abgestimmt. Die unvermittelten Stopps trüben meinen Fahrspaß. Beim häufigen Anfahren unterstützt der E-Motor allerdings angenehm, sodass die gewünschte Geschwindigkeit wieder schnell erreicht ist. Außerdem habe ich noch viel Zeit. Es ist früh am Nachmittag, erst um 18:30 Uhr ist Anstoß im Volksparkstadion zwischen dem Hamburger Sportverein und Schalke 04. Für den Nachmittag habe ich mich deshalb mit meinem Kumpel Arne am Millerntorstadion verabredet. Er wartet bereits zusammen mit seinem „E-Courier Luxe“ vom Hamburger Fahrradhersteller Stevens Bikes am Stadionvorplatz auf mich.

Was wir nicht wussten: Auch die Fans von Schalke 04 haben das Stadion mitten in St. Pauli als ihren Treffpunkt auserkoren. Rund um die Arena sehen wir Fußballfans, die sich für das Abendspiel warmsingen bzw. -trinken. Uns stört das nicht weiter. Unser Ziel ist ein Nebenplatz, wo das Spiel der achten Mannschaft des FC St. Pauli gegen Grün-Weiß Eimsbüttel stattfindet. Kreisliga B. Kein Spitzenfußball erwartet uns, aber man kann schön den Frühling genießen. Einzig dem Platzwart scheint die Sonne etwas zu Kopf zu steigen. Er weist uns alles andere als höflich darauf hin, dass wir unsere Räder vor der Sportanlage abstellen müssen. Dabei finden sich nicht einmal eine Handvoll Zuschauer zum Spiel ein. Das wird später anders sein, wenn 55.000 Fans mit uns im Volksparkstadion sind.

E-Bike schneller als S-Bahn
Mit Abpfiff des Amateurspiels machen wir uns auf den Weg. Zur einfachen Navigation habe ich mein Iphone mit der Halterung „Spitzel“ von Fahrer Berlin am Lenker befestigt und so den schnellsten Weg im Blick. Google Maps berechnet für die Fahrradstrecke vom Millerntor zum Volksparkstadion ca. 25 Minuten. Zum Vergleich: Die Schalke-Fans brauchen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mindestens 45 Minuten. Ein klarer Anreisevorteil für uns. Bei angenehmen 20 Grad spielt das E-Bike noch eine zusätzliche Stärke aus: Durch die Motorunterstützung kommen wir nicht ins Schwitzen und müssen für die rund sieben Kilometer lange Strecke keine Wechselklamotten mitnehmen.

Die Route führt uns anfänglich von St. Pauli Richtung Schanzenviertel. Hier zeigt sich, dass sich die Hansestadt zu einer Fahrradstadt entwickeln möchte. Fahrradstreifen und breite Radwege bringen uns schnell voran: über die Stresemannstraße und vorbei an der dort postierten Luftmessstation, die Ende Mai aufgrund der ersten Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge Schlagzeilen machen wird. Aber auch hier sind die Ampelschaltungen nicht radfahrerfreundlich getaktet. „Wenn wir uns an alle roten Ampeln halten, ist es ein Abstiegskampf“, schimpft Arne, als wir mal wieder zu einem Stopp gezwungen sind.

Fans trifft man erst spät – aber dann richtig
Im Stadtteil Eimsbüttel verändert sich die Atmosphäre: Statt Kiez und Mietshäusern kreuzen immer mehr Grün- und Parkanlagen unseren Weg. Wir passieren kleine Straßencafes und Spielplätze. Auf den Straßen ist hier wenig los. Das Gros der Fans reist mit dem Auto über die Autobahn an. Wir können bequem nebeneinander fahren und uns dabei über das zu erwartende Spiel unterhalten. Als wir über die Kieler Straße in den Stadtteil Stellingen kommen, sind es nur noch rund drei Kilometer bis zum Stadion. Uns wundert, dass wir immer noch keine Fans entlang der Straße sehen. Das ändert sich mit einem Schlag, als wir um eine Kurve biegen und an der S-Bahnstation Stellingen eintreffen. Hier befindet sich die „Unabsteigbar“, die Kultkneipe für HSV-Anhänger – selbst wenn der Name mittlerweile überholt ist. Der Platz ist voll, es riecht nach Alkohol und Zigaretten. Da einige Scherben auf der Straße liegen, entscheiden wir uns trotz pannensicherer Schwalbe-Reifen, den weiteren Weg lieber zu schieben.

Kleiner Helfer in der Biernot
Doch zuerst machen wir eine Pause und kaufen bei einem Kiosk ein Bier. Die Flaschenöffnerfunktion an meinem Minitool von Lezyne leistet uns dabei gute Dienste. Wir können auch ein paar HSV-Fans aus der Patsche helfen, die neidisch von ihren verschlossenen Bierflaschen auf das Tool schauen. Schnell kommen wir mit ihnen ins Gespräch und sie staunen noch mehr über unsere E-Bikes. „Ihr seid doch viel zu jung für so was“, lautete einstimmig das Urteil der Gruppe. „Quatsch,“ entgegne ich, „das E-Bike ist der perfekte Autoersatz in der Stadt – das hat doch mit dem Alter nichts zu tun!“ Und Arne erzählt von seinen jüngsten Erfahrungen mit einem E-Mountainbike: „Man ist immer am Anschlag und schafft deutlich mehr Kilometer. Ich war nach einer Tour noch nie so fertig.“ Die Argumente scheinen die jungen Männer zwar nicht völlig zu überzeugen, aber zumindest geraten sie ins Grübeln. Aber jetzt steht eh erst einmal Fußball auf dem Programm. Sie verabschieden sich ins Stadion.

Auch wir machen uns auf den Weg und schieben unsere Räder in Richtung Volkspark. Das ist etwas anstrengend, weil man unter den vielen Leuten darauf achten muss, dass man niemanden aus Versehen anfährt. Mit einer geschickteren Routenwahl hätten wir dieses Nadelöhr sicherlich vermeiden können. Kurz vorm Stadion weist uns ein Schild auf einen speziellen Fahrradparkplatz hin. Wir sind überrascht: Der Radparkplatz ist komplett eingezäunt und wird am Eingang sogar bewacht! Das Angebot ist auch entsprechend gut genutzt: Wir müssen erst einmal einen freien Anlehnbügel suchen, bevor wir unsere Räder mit unseren Abus-Schlössern absichern können.

Einer unter Tausenden – aber wie lange noch?
Doch der Schein trügt. Nur etwa 200 Räder finden in der Anlage Platz. Für 55.000 Besucher ein kleiner Anteil, besonders verglichen mit den vielen Autoparkplätzen rund ums Stadion. Doch bei den Fußballklubs stellt sich immer mehr ein Umdenken ein: Sie erkennen, dass Fahrradparkanlagen weitaus platzsparender und im Unterhalt kostengünstiger sind. Die Anreise mit dem Fahrrad ist zudem klimaverträglicher. Borussia Mönchengladbach wirbt beispielsweise mit 1.000 Fahrradabstellplätzen und verweist dabei auf die „First-Class“-Parksituation direkt am Stadion. In Köln finden sich laut Stadion-Webseite sogar 3.200 Fahrradabstellplätze rund um das Stadion, das Angebot soll noch erweitert werden. Und in Berlin gibt es seit 2014 drei spezielle Fahrradrouten, auf denen die Fußballgeschichte der Stadt erzählt wird. Eine Route endet am Olympiastadion, eine andere an der Alten Försterei, der Heimspielstätte von Union Berlin. Auf der letzten Jahreshauptversammlung des FC St. Pauli sollte sogar ein Vorschlag für überdachte, sichere Fahrradabstellboxen mit Ladefunktion für E-Bikes am Stadion eingebracht werden. Leider hat diese sinnvolle Maßnahme keine Mehrheit unter den stimmberechtigten Fans gefunden.

Schnell vom Stadion zum Burger-Laden
Was die Vereine durch diese Maßnahmen auf alle Fälle erreichen: Sie bieten den Fans endlich Alternativen zu Auto und ÖPNV. Und gerade bei der Abreise, wenn Tausende gleichzeitig aus dem Stadion strömen, hat das Fahrrad einen großen Vorteil, wie wir nach dem Spiel feststellen: Während die Autofahrer noch ihren Wagen suchen und die Nahverkehrsnutzer eine überfüllte S-Bahn nach der anderen passieren lassen, haben wir schon den halben Rückweg hinter uns gebracht. Angestachelt von einem spannenden Spiel und einem überraschenden 3:2-Sieg des HSV rollt es bei uns fast wie von allein. Am Anfang fahren wir über eine gesperrte Straße, bevor wir uns auf den Radweg begeben und so am Autostau schnell vorbei fahren können. Mit 25 km/h rollen wir Richtung Innenstadt. Kein störender Verkehr, keine Wartezeiten, kein Gedränge – und auch die Ampeltaktung scheint sich geändert zu haben. Ein kühler Wind von der Elbe weht uns ins Gesicht. Die frische Abendluft tut richtig gut. Mein „IQ-X“-Scheinwerfer von Busch & Müller leuchtet die Straße aus und im hellen Scheinwerferlicht sehe ich ein breites Grinsen auf Arnes Gesicht – und er wohl auch eins auf meinem.

Bereits eine Stunde nach Abpfiff sitzen wir in einer lokalen Burger-Kette am Hauptbahnhof und genießen ein Abschlussbier und einen Burger. Die E-Bikes stehen wenige Meter von uns entfernt an einen Baum gekettet. Auch hier gab es für uns kein Parkplatzproblem. Ich schaue Arne fragend an: „Würdest du wieder mit einem E-Bike zu einem Bundesliga-Spiel fahren?“- „Immer wieder“, tönt er prompt und wir beginnen, Pläne für unsere nächste Tour zu schmieden. Berlin oder München sollen ja auch ganz nett sein.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Verreisen mit Rad, Kind und Anhänger

Verreisen mit Rad, Kind und Anhänger

(Bildquelle: www.croozer.de | pd-f)

Der Sommerurlaub steht an und das Fahrrad wird immer mehr zum beliebten Reisebegleiter für Jung und Alt. Der noch nicht radelnde Nachwuchs fährt am besten im Kinderanhänger mit. Der pressedienst-fahrrad gibt Tipps und rechtliche Hinweise, was beim Verreisen mit Fahrradanhänger zu beachten ist.

(pd-f/tg) Kinderfahrradanhänger spielen bei Reisen eine ihrer großen Stärken aus: die Multifunktionalität. Durch diverse Ausstattungsoptionen kann der Anhänger nicht nur am Fahrrad, sondern auch als Buggy für Stadtbesichtigungen oder als Transportmittel zum Strand genutzt werden. „Man braucht nur noch ein Fahrzeug, kann die Kleinen aber überall mit hinnehmen“, weiß Hanna Gehlen vom Anhängerspezialisten Croozer. Anhänger mit einem großen Kofferraum (z. B. der „Kid Plus“ von Croozer, ab 849 Euro) ermöglichen zusätzlich, z. B. das Reisegepäck für den Nachwuchs, Fahrradschlösser, eine Picknick-Decke und Proviant im Anhänger zu verstauen. Beim Stadtbummel finden die Fahrradhelme dort Platz. Bei einem Strandurlaub sollten die Metallteile des Anhängers vor Korrosion durch die salzhaltige Luft geschützt werden. Deshalb ist es ratsam, eine dünne Schicht
Pflegewachs vor dem Urlaub aufzutragen.

Platz in vielen Autos

Schnell und einfach verpackt ist der Anhänger im Auto. „Unsere Modelle sind faltbar und lassen sich platzsparend im Auto transportieren. Die Reifen sind werkzeuglos und schnell zu entfernen. Aber man sollte sich beim Kauf die genauen Maße seines Kofferraums ansehen oder lieber einmal testen, ob der Anhänger wirklich hineinpasst“, rät Gehlen. Da bei neueren Autos kein Ersatzreifen mehr im Kofferraum liegt, kann man den freien Raum unter der Kofferraumabdeckung nutzen, um dort die Räder und Deichseln des Anhängers, ggf. auch eine Standluftpumpe zu verstauen. Den frei gewordenen Stauraum im Anhänger nutzt man dann für andere wichtige Reiseutensilien wie Fahrradhelme, Taschen oder auch Windeln.

Kostenlos in Zug und Bus mitnehmen

Wer dem Urlaubsstau ein Schnippchen schlagen möchte und lieber auf eine Anreise mit der Bahn setzt, der hat für den Fahrradanhänger zwei Möglichkeiten: Erstens, ihn zusammengefaltet als Gepäckstück transportieren, wenn er im Gepäckfach oder an der Seite Platz findet. In diesem Fall ist die Mitnahme kostenlos. Oder zweitens, der Anhänger wird im fahrfertigen Zustand mitgenommen. Dann ist, wie für Fahrräder auch, im Fernverkehr eine separate Tagesfahrradkarte zu lösen und eine Platzreservierung vorzunehmen. Laut Aussage einer Sprecherin der Deutschen Bahn gilt diese Regelung auch für Fahrten ins Ausland in Kombination mit einer internationalen Fahrradkarte. Dank des Buggy-Rades lässt sich der Anhänger jedoch auch als Buggy tarnen, eine Mitnahme ist dann kostenlos. Das sollte man allerdings im Vorfeld der Reise vorsichtshalber nochmals abklären. Ebenso, ob bei den gewählten Strecken im Nahverkehr die Mitnahme von Fahrrädern und Anhängern komplett kostenlos ist, was ebenfalls der Fall sein kann. Kinder bis zum sechsten Lebensjahr fahren generell in der Bahn kostenlos mit. Immer beliebter wird das Verreisen mit dem Fernreisebus. Beim größten Anbieter Flixbus kann ein zusammenklappbarer Anhänger als kostenfreies Gepäckstück mitgenommen werden. Man sollte ihn jedoch vorher bei der Online-Buchung oder telefonisch anmelden. Weiterhin ist zu beachten, dass Kinder bis zum dritten Lebensjahr bei der Busfahrt einen eigenen, passenden Kindersitz benötigen, der selbst mitgebracht werden muss.

Flugzeugtransport: vorsichtshalber nachfragen

Beim Verreisen mit dem Flugzeug einfach am besten vor der Buchung bei der Fluggesellschaft informieren, wie die Mitnahme geregelt ist. Bei manchen Airlines gilt der Kinderanhänger wie ein Kinderwagen und wird kostenlos mitgenommen. „Der Vorteil in diesem Fall: Der Anhänger wird erst beim Einstieg am Gate von der Crew in Empfang genommen und man kann ihn bis dahin nutzen“, gibt Gehlen als Tipp mit. Manche Airlines behandeln Anhänger allerdings als Sperrgepäck, das beim Einchecken zusammen mit den Rädern gesondert abgegeben werden muss und einen Aufpreis kostet. Am besten informieren Sie sich beim Hinflug über die Modalitäten an ausländischen Flughäfen. Nicht dass es beim Rückflug zu Problemen kommt.

Anhänger im Ausland teilweise reglementiert

Doch Vorsicht, nicht in jedem beliebten Urlaubsland ist das Radfahren mit Kinderanhänger problemlos möglich. In Spanien ist das Mitführen eines Anhängers auf öffentlichen Straßen gesetzlich noch verboten. In manchen Regionen, z. B. in Barcelona, ist das Mitführen jedoch erlaubt. Deshalb ist es geschickt, am besten vor Reiseantritt im Tourismusbüro der Urlaubsregion abzuklären, wie die regionale gesetzliche Auslegung aussieht. Wer eine Reise am Donauradweg oder eine Alpenüberquerung plant, sollte beachten, dass in Österreich und Italien der Anhänger, wie seit diesem Jahr in Deutschland auch, ein Licht haben muss. Für die Zugmaschine gelten in Österreich besondere Vorkehrungen, wie Dr. Anja Matthies von der Anwaltskanzlei Bikeright weiß: „Das Fahrrad muss einen Fahrradständer und eine Gangstufe mit einer Entfaltung von höchstens vier Metern pro Kurbelumdrehung haben.“ In Italien dürfen Rad und Hänger zusammen nicht länger als drei Meter sein. „Also Vorsicht, wenn man mit einem Tandem unterwegs ist“, darauf weist Matthies hin. Die Gesamtmasse darf 50 Kilogramm nicht überschreiten, was mit größeren Kindern auch erreicht werden kann. „Diese Vorgabe bezieht sich in der Realität allerdings mehr auf den Lastentransport. Unsere Kinderanhänger sind auf eine maximale Zuladung von 45 Kilogramm und ein Gesamtgewicht von 60 Kilogramm ausgelegt, was eine realistische Vorgabe für Kinder im Alter bis sechs Jahren ist“, so Gehlen. Übrigens: Anders als in einige Quellen zu lesen, ist das Mitführen eines Anhängers in Tschechien seit 2013 offiziell erlaubt.

Helmpflicht im Ausland für Mitfahrer

In Österreich ist zudem seit 2012 eine Fahrradhelmpflicht für Kinder unter zwölf Jahren in Kraft, die auch für den Transport im Fahrradanhänger gilt. „Zwar sind die Kinder durch den stabilen Aufbau des Anhängers bereits gut geschützt, ein Helm bietet allerdings zusätzliche Sicherheit und für Kinder wird das Tragen eines Fahrradhelms bereits früh zur Normalität“, darauf verweist Torsten Mendel vom Helmhersteller Abus. Seit 2017 ist diese Regelung auch in Frankreich gültig. Eine Helmpflicht für Kinder gibt es außerdem in Tschechien, Kroatien, Estland, Island, Israel, Japan, Litauen, Schweden, Slowenien, der Slowakei, Südkorea und in vielen Bundesstaaten der USA. Ob diese auch für Kinder in Anhängern gilt, ist nicht genau bekannt. „Deshalb vorsichtshalber lieber einen Helm aufsetzen“, rät Mendel. In Australien, Finnland, Malta, Spanien, Neuseeland und Südafrika müssen auch Erwachsene einen Helm tragen.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Bildung in Deutschland 2018: Bericht zu Trends und Herausforderungen von Kita bis Weiterbildung

Schwerpunktthema Wirkungen und Erträge von Bildung

Bildung in Deutschland 2018: Bericht zu Trends und Herausforderungen von Kita bis Weiterbildung

Hoher Fachkräftebedarf in Kitas, Trend zu höherer Schulbildung, sinkende Ausbildungsquote, große Studiennachfrage, aber viele Studienabbrecher und viele Teilnehmer in der betrieblichen Weiterbildung: Der Bericht „Bildung in Deutschland 2018“ zeigt das deutsche Bildungssystem in seiner ganzen Dynamik.

Zum 7. Mal führt „Bildung in Deutschland“ Daten aus allen Bildungsbereichen Deutschlands zusammen und wertet sie systematisch aus, von Kita bis Hochschule und Weiterbildung. Im Mittelpunkt steht der Gesamtzusammenhang von Bildung im Lebenslauf, im Unterschied zu bereichsspezifischen Einzelberichten. Die Auswertungen machen übergreifende Trends und Problemlagen sichtbar und zeichnen zugleich ein detailliertes Bild der Entwicklungen in unterschiedlichen Bereichen.

Die Ergebnisse des Schwerpunktthemas „Wirkungen und Erträge von Bildung“ zeigen, dass sich Bildung für die Menschen und auch für den Staat lohnt. Ein steigender Bildungsstand wirkt sich positiv auf Arbeitsmarktintegration, Verdienst, politisches und ehrenamtliches Engagement und Gesundheit aus. Auch zu Müttererwerbstätigkeit,
„gender pay gap“, Lebenszufriedenheit und Kompetenzentwicklung durch Kitas liefern die Beiträge zum Schwerpunktthema interessante Erkenntnisse.

„Bildung in Deutschland 2018“ ist eine wichtige Informationsquelle für Bildungspolitik, -verwaltung und -praxis, für die Öffentlichkeit sowie für Wissenschaft und Forschung. Der vollständige Bericht sowie die dazugehörige Kurzfassung können kostenfrei bei wbv-open-access.de heruntergeladen werden.

Die gedruckte Ausgabe ist im Buchhandel oder bei wbv.de erhältlich. Auf der Website bildungsbericht.de stellt die Autorengruppe Informationen zur Konzeption des Berichtes sowie Daten zum Bericht zur Verfügung.

– Autoren –
Verantwortlich für „Bildung in Deutschland 2018“ ist die Autorengruppe Bildungsberichterstattung, deren Mitglieder unterschiedliche wissenschaftliche Einrichtungen und statistische Ämter vertreten. Die Federführung des Berichts liegt beim Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF).

Zur Autorengruppe gehören Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF), Prof. Dr. Martin Baethge (SOFI), Leitende Regierungsdirektorin Pia Brugger (Destatis), Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (DJI), Prof. Dr. Ulrike Rockmann (StLÄ), Prof. Dr. Susan Seeber (SOFI/Universität Göttingen), Prof. Dr. Andrä Wolter (HU Berlin/DZHW), Dr. Stefan Kühne (DIPF).

Die Erarbeitung des Berichts wurde von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder der Bundesrepublik Deutschland und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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Autorengruppe Bildungsberichterstattung
– Bildung in Deutschland 2018 –
Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Wirkungen und Erträgen von Bildung
wbv Media, Bielefeld 2018, 374 Seiten

Druckausgabe:
Bestell-Nr. 6001820f
ISBN 978-3-7639-5964-8
69,00 Euro

Kostenfreie digitale Ausgabe:
DOI 10.3278/6001820fw

wbv Media ist ein Medien- und Logistikunternehmen mit drei Geschäftsbereichen: wbv Publikation, wbv Kommunikation und wbv Distribution.

wbv Publikation verlegt Wissenschafts- und Fachliteratur zu den Themenfeldern Sozialwissenschaften und Sozialforschung, Bildung und Beruf sowie Verwaltung und Recht. wbv Kommunikation begleitet öffentliche Auftraggeber:innen, Körperschaften, Verbände und Vereinigungen bei der Kommunikationsarbeit, von der strategischen Beratung bis zur Umsetzung. wbv Distribution bietet Lösungen für die Bereitstellung und Versendung von Medienprodukten und kombiniert Standards mit individuellen Zusatzleistungen.

Über 60 Mitarbeiter:innen setzen die Medien- und Logistikprojekte um.

Das Unternehmen mit Sitz in Bielefeld-Dornberg wurde 1864 gegründet und feierte 2014 sein 150jähriges Bestehen. Am 1. März 2018 änderte das Unternehmen seinen Namen von W. Bertelsmann Verlag (wbv) in wbv Media.

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Reportage: Runterschalten vom Alltag und ab in die Natur

Reportage: Runterschalten vom Alltag und ab in die Natur

(Bildquelle: www.pd-f.de / Peter Barzel)

Ein Fahrrad und ein Schlafsack: Mehr braucht es nicht für einen gelungenen Overnighter. Die kurzen Fahrradtrips helfen, dem Alltagsstress zu entfliehen und in der Natur neue Energie zu tanken. Zusätzlich lernt man seine Heimatregion noch besser kennen. Für Gunnar Fehlau, Gründer des pressedienst-fahrrads, gehört ein solches Micro-Adventure schon zur Routine, denn damit kann er seine Leidenschaften Radfahren und Abenteuer miteinander verbinden. Eindrücke seiner Fahrt schildert er in einer Reportage.

(pd-f/gf) Kaum 50 Meter von der Haustür entfernt steuere ich meinen „Finder“ von Velotraum auf einen kleinen Weg durch eine Schrebergartenanlage. Vom aalglatten Asphalt der Stadt geht es hier auf Schotter und Splitt. Das Abenteuer kann beginnen. Auch heute genügen wieder nur wenige Kurbelumdrehungen und ich bin in einer anderen Welt. In meiner Welt. Hier gibt es nur ich, mir und mich. Kein Terminkalender, keine Elternabende, keine Meetings, keine Steuererklärung und keine Diskussionen über den Status der Beziehung oder die Erziehung pubertierender Jungs. Nur mein Rad, ich und das kleine Abenteuer bis zum nächsten Morgen. Die Losung lautet: Laktat, Landschaft, Lagerfeuer. In der Bike-Szene heißt das Overnighter. Für mich ist es der Schlüssel zum ausgeglichenen Leben. Ausgleich trifft es sehr gut. Schließlich geht es um Balance, um Gleichgewicht. Hohe Lasten verlangen starke Gegengewichte. Oder halt einen entsprechend langen Hebel. Mein Hebel gegen übertakteten Alltag ist der Overnighter mit dem Rad: Ohne Maßnahmenpläne, Meilensteine oder 360-Grad-Feedback. Allerdings: Der Passion Overnighter frönt man in Deutschland meist in der Grauzone der Legalität. Das Errichten eines Nachtlagers ist nur mit Erlaubnis des Landeigentümers erlaubt. „Lager“ beginnt spätestens beim Aufbau von Tarp oder Zelt. Offenes Feuer ist in der Regel im Wald auch untersagt. Deshalb hat sich das „ungeschriebene Gesetz“ etabliert, bei Waldbrandgefahr kein Feuer zu entzünden. Jeder agiert eigenverantwortlich.

Den passenden Begleiter fürs Abenteuer wählen

Ich halte es einfach: Bis zum nächsten Morgen passiert nur, was ich will, alles wird gemacht auf die eine Weise, die ich für richtig halte und zwar in meinem Tempo. Jede Sekunde kann ich die Richtung, das Tempo und das Ziel ändern. Und das Tempo geht erst einmal in den Keller. Der Anstieg zur Diemardener Warte ist im alpinen Sinne keine Herausforderung, aber nach einer abgerundeten 50-Stunden-Woche und erheblicher familiärer Friktion vor dem Loskommen löst der Anpressdruck in den Beinen den Stress als Pulstreiber bündig ab. Ist mir aber egal! Ich schalte in den leichtesten Gang meiner Getriebenabenschaltung und kurble genussvoll und langsam der Anhöhe entgegen. Dem Finder ist mein Tempo egal. Das Rad ist ein idealer Begleiter für Abenteuerfahrten, da es eine Mischung aus Mountainbike und Reiserad ist. Dank breiter Reifen, in meinem Fall „G-One“ von Schwalbe, ist der Fahrkomfort sowohl im Gelände als auch auf der Asphalt gegeben. Zusätzlich ist mein Rad mit einem „CDX“-Riemen von Gates ausgestattet. Der Vorteil des Riemens im Gelände: Dreck und Schmutz sind einfach mit Wasser zu entfernen und man braucht im Gegensatz zur Kette kein weiteres Schmiermittel. Außerdem hält ein Riemen rund dreimal solange wie eine Kette, was ihn insbesondere für Vielfahrer und Weltreisende interessant macht.

Ein Hauch von Kanada: Ab ins Wasser!

Einen Hügel weiter plumpse ich ins Wendebach-Tal und folge ihm für einige Kilometer ostwärts. Der Weg kreuzt den Bach einige Male. Es gibt kleine Fußgängerbrücken oder präparierte Flussquerungen für Forstfahrzeuge. Ich bahne mir den Weg durchs Wasser und ein Hauch von Kanada und totaler Freiheit wabert durch meinen ganzen Körper. Anschließend führt mich mein Weg zum Hurkutstein im Rheinhäuser Wald. In der sagenumwobenen Felsspalte soll vor über 600 Jahren ein Einsiedler gelebt haben. Kein schlechter Ort für eine Pause. Der idyllische Teich samt Bank vor der Höhle ist ideal. Im Anschluss geht es auf die Jägersteine, eine imposante Felsformation mit ebensolchem Ausblick. Es ist später Nachmittag und ich mache mir langsam Gedanken übers Abendessen: Als Prolog für den Abend gibt es ein Einzelzeitfahren durch den Wald zum nächstgelegenen Supermarkt. Ich liebe diese spontanen, lustvollen und vordergründig unnützen Wechsel aus kontemplativem Naturgenuss und testosterongetränkten Passagen harten Radsports. Ich bin halt alter Pfadfinder und vormals zackiger Radsportler.

Kommunikation aufs Wesentliche reduzieren

Im Rewe geht es weiter, wie im Wald: Es gibt, was mir gefällt und spontan in den Sinn kommt. Zwei gute Steaks, Gemüse, ein wenig Antipasti und Bier. Zugegeben, das ist die Achillessehne des Overnighters: Glasflaschen und Mountainbike verstehen sich nicht sehr gut. Biergenuss und Dosen aber eben auch nicht so recht. Sicherheit gewinnt: Dosenbier wird in den wasserdichten Bikepacking-Taschen von Ortlieb verschwinden. Kaum mehr als die Tagesschau dauert das Verproviantieren im Supermarkt und nach den einsamen Stunden im Wald fühlt es sich schon irgendwie fremd an. Immer wieder faszinierend, wie schnell ich mich beim Mäandern durch die Wälder rund um meinen Heimatort entzivilisiere. An Fleischtheke und Kasse belasse ich es bei einem netten Bitte und Danke und gehe nicht auf die Smalltalk-Avancen der freundlichen Verkäuferinnen ein. Diese Laberschicht in der dünnen Haut der Zivilisation mag manche Menschen wärmen, mich schreckt sie allzu oft. Zeit, zurück in die Ein- und Achtsamkeit zu gehen. Zeit, zurück in den Wald zu fahren. Zeit, ein Lager für die Nacht zu suchen.

Ein guter Spot zum Einschlafen

Ich pedaliere flussaufwärts durchs Gartetal und male mir aus, wie der ideale Biwak-Platz für heute Nacht aussehen sollte. Der Himmel ist wolkenlos, der Wind recht still und ich bin noch nicht all zu spät dran. Alles spricht für ein Biwak auf einem Hügel mit Blick in den Sonnenuntergang. Eine Schutzhütte oder Unterstand braucht es heute Nacht nicht. Dafür aber einen Platz, an dem sich gefahrlos ein grillgerechtes Feuer entfachen lässt. Die Sache mit dem Feuer verhält sich für mich ähnlich wie das Thema Bier: Sicherheit steht über allem. Kein Glas auf dem Rad und kein Feuer bei Waldbrandgefahr. Ich biege aus dem Gartetal südwärts in die Hügel ab, um auf eine Osthangseite zu gelangen. 200 Höhenmeter stellen sich mir in den Weg. Die Einkäufe machen sich bemerkbar und ich komme ordentlich ins Schwitzen. Der Preis für die Mühen ist ein neuer Biwak-Spot unterhalb einer Burgruine mit perfektem Blick auf die Hügel des Weserberglandes. Mir bleibt sicher noch mehr als eine Stunde bis die Sonne dort am Horizont hinter den Bergen verschwindet. Genug Zeit fürs Nixtun. Na gut: Kurz checke ich die Bundesliga-Ergebnisse, aber dann ist wieder Flugmodus und das Lagerfeuer muss vorbereitet werden.

Aufräumen und ab nach Hause

Die Sonne ist längst untergegangen, das Feuer hat mir zwei fantastische Steaks gegart und der Schlafsack ist ausgerollt. Fledermäuse kreisen ums Lager, Mücken haben den Weg soweit hoch in den Hügel nicht gefunden. Zeit für einen Absacker. Heute gönne ich mir eine seltene Freude, weil die Situation ausreichend sicher ist: Aus dem Schlafsack heraus ins Feuer zu schauen und dann irgendwann einfach einschlafen. Ich liebe das!Auch der Overnighter-Morgen beginnt perfekt: mit einem Lagerfeuer. Das wärmt die Hände und sorgt für heißen Kaffee. Für mich besteht der Unterschied zwischen den Nächten in der Natur und denen in geschlossenen Räumen in der Verkehrung der Erholung: Ich schlafe im richtigen Bett bequemer und körperlich erholsamer, aber nur in der Natur kommt der Geist wirklich zu Ruhe. Vor meiner Abfahrt entferne ich noch alle meine Spuren und packe meinen Müll wieder ein. Eine weitere Regel für einen Abenteuerradfahrer. Und so rolle ich kaum zwei Stunden nach dem Aufwachen zuhause auf den Hof und bin frisch und voller Tatendrang für einen tollen Tag mit der Familie.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Neue Federgabeln fürs Mountainbike: Nur steif kann seidenweich

Neue Federgabeln fürs Mountainbike: Nur steif kann seidenweich

(Bildquelle: www.cannondale.com | pd-f)

(pd-f/guf) Damit die Federgabel Komfort und Sicherheit bietet, muss sie sowohl steif als auch ein Sensibelchen sein. Die Entwicklung findet meist im Detail statt, die Effekte sind jedoch sehr umfassend. Der pressedienst-fahrrad beleuchtet die Trends in Technik und Design; Weltpremieren inklusive!

Ohne Federgabel fährt kaum ein Mountainbiker im Gelände. Das hat gute Gründe: Eine Federgabel bringt Komfort, weil sie die Schläge der Unebenheiten im Geläuf abdämpft. Und genau damit sorgt sie auch für Sicherheit, denn sie verbessert die Traktion zwischen Reifen und Untergrund: „Wo das ungefederte Laufrad springt, sorgt die Federgabel für kontinuierlichen Bodenkontakt“, erklärt Maximilian Topp vom Gabelhersteller Rockshox.

Lyrisch über Stock und Stein

So unterschiedlich Fahrstil und Terrain sind, so unterschiedlich sind die Anforderungen an die Federgabel. In einem aber sind sich alle Fahrer einig: Gabeln sollen möglichst sensibel federn und präzise steuern. Ein gutes Beispiel dafür ist die neue „Lyrik RC2“ (ab 1.109 Euro, bereits im Fachhandel) von Rockshox. Die Gabel ist für Enduro-Bikes gedacht, also trotz einfacher Gabelkrone für schweres Gelände konzipiert. Sie bietet wahlweise 150, 160, 170 oder 180 Millimeter Federweg. Die Gabel ist mit der neuen Luftfedereinheit „DebonAir“ ausgestattet, in der laut Hersteller jedes einzelne Bauteil auf Reibungsarmut hin optimiert wurde, um das Ansprechverhalten noch sensibler zu machen. Denn das wünschen sich die Fahrer: Je weniger Losbrechmoment eine Gabel hat, desto feiner spricht sie an und sorgt so für mehr Komfort und Kontrolle. Mit dem neuen Dämpfer „Charger 2 RC2“ bietet die Lyrik nun eine unabhängige Einstellung der High- und Low-Speed-Druckstufe. Hier muss zum besseren Verständnis etwas ausgeholt werden – beim Begriff Dämpfung unterscheiden sich Fach- und Alltagssprache nämlich erheblich. Umgangssprachlich steht Dämpfung für weicher, komfortabler, bequemer. Fachleute dagegen beschreiben mit dem Begriff Dämpfung den Energieunterschied zwischen Ein- und Ausfedern. Dieser ist wichtig, damit die Federgabel nach dem Einfedern – etwa beim Überfahren eines Hindernisses – anschließend nicht lange weiter federt, sondern zügig wieder in ihrer Ausgangsposition zur Ruhe kommt. Ist dies nicht der Fall, kann sich die Federbewegung bei einem nächsten Hindernis schnell aufschaukeln und alle Traktion und Sicherheit sind dahin, vom Komfort ganz zu schweigen. Hier bietet der Dämpfer Charger 2 RC2 neue Einstellmöglichkeiten.

Keine halbe Sache: Eine Gabel mit nur einem Holm

Fallen die Belastungen für Mensch und Material nicht so hart aus wie beim Enduro, bleibt das Gelände also moderat, wie dies beim sogenannten Cross-Country-Rennen der Fall ist, ergeben sich für die Entwickler andere Konstruktionsmöglichkeiten. Der US-amerikanische Hersteller Cannondale präsentiert anlässlich des Cross-Country-Worldcups in Albstadt am 17. Mai 2018 eine Weltpremiere: die neueste und mittlerweile achte Generation der legendären „Lefty“. Augenfälligstes Merkmal dieser Gabel, die im Jahr 2000 erstmals gezeigt wurde, ist die einbeinige Konstruktion. Eine weitere Besonderheit der Lefty findet sich im Inneren: „Das Tauchrohr wird mittels dreier Nadellager geführt. Die sprechen nach unseren Tests viel feiner an als die Buchsenführungen klassischer Federgabeln“, erklärt Philipp Martin aus dem Marketing von Cannondale.
Bisher wurde die Lefty mittels einer Doppelbrückenkonstruktion in einem Cannondale-eigenen Steuerkopfrohr geführt, das Federbein wurde also oberhalb und unterhalb des Rahmens fixiert. Die neue „Lefty Ocho“ hat 100 Millimeter Federweg und besitzt nur noch eine einzige Gabelbrücke. Sie lässt sich in jedem branchenüblichen Rahmen montieren, weil sie mit dem verbreiteten konischen Steuerrohr ausgestattet ist (Tapered, 1,5 Zoll auf 1 1/8 Zoll). Dabei ist sie in der Topversion über 250 Gramm leichter als das Vorgängermodell. Ab Juni 2018 ist sie vorerst ausschließlich in Cannondales neuem Carbon-Hardtail „F-Si“ erhältlich, das in sieben unterschiedlichen Ausstattungen zwischen 1.999 und 8.999 Euro kostet. Einzeln wird die Gabel etwa ab Herbst 2019 erhältlich sein.

Schnittstellen: Darf es auch ein bisschen steifer sein?

Jahrzehntelang galt der Schnellspanner als das Nonplusultra, um das Laufrad in Gabel oder Hinterbau zu fixieren und zu sichern. Am Mountainbike wurde er in den vergangenen Jahren von der sogenannten Steckachse abgelöst: Sie weist einen größeren Achsdurchmesser auf und wird durch Rahmen bzw. Gabel gesteckt und fest verschraubt. So kann sich die Nabe nicht in der Aufnahme verkanten/bewegen. Zweitens wird die Achse so zum konstruktiven und stabilisierenden Bauteil der Gabel. Bis zu 20 Millimeter Durchmesser haben die stärksten Vorderradachsen. Namhafte Nabenhersteller wie Chris King bieten ihre Modelle für alle gängigen Achsbreiten und -durchmesser an (z. B. „ISO LD“-Nabe für 319,99 Euro). Die Steifigkeit der Front wird auch entscheidend von der Kontaktfläche zwischen Nabe und Gabel bestimmt: Je großflächiger die Verbindung, desto steifer wird die Einheit und umso präziser wird das Lenken auch unter schwersten Bedingungen“, erklärt Carsten Wollenhaupt von Rockshox. Um diesen Effekt noch besser zu nutzen, hat Rockshox die sogenannten Torque Caps (28 Euro) entwickelt. Diese Nabenkappen haben einen größeren Durchmesser und finden auf den entsprechend abgestimmten Gabeln des Herstellers eine gleichfalls größere Auflagefläche.

Sicherheit und Komfort ist auch eine Reife(n)frage

Für die sichere Fahrt mit dem Mountainbike spielt der Reifen die wichtigste Rolle. Er stellt den Kontakt zwischen Fahrzeug und Untergrund her. Die Anforderungen an den Reifen könnten gegensätzlicher nicht sein: Er soll leicht rollen, gleichzeitig gute Haftung bieten und möglichst pannenfrei sein. Moderne Reifen werden „tubeless“ (ohne Schlauch) und mit Dichtmilch gefahren. Radsportler ziehen im Gelände wie auf der Straße zunehmend breitere Modelle auf. Diese rollen leichter, bieten mehr Traktion und sind weniger anfällig für Durchschläge. „Wer die Vorteile breiter Reifen im Gelände voll nutzen möchte, der muss auf ihre Seitenstabilität achten“, sagt Markus Hachmeyer, Senior Product Manager beim Reifenhersteller Schwalbe, und verweist auf die Apex-Konstruktion. Dieses Bauprinzip gewinnt nicht zuletzt durchs E-Mountainbike an Bedeutung. Apex ist eine in der Seitenwand umlaufend eingelassene, keilförmige Einlage, die die Seitenstabilität und den Durchschlagschutz erhöht. „So lässt sich ein traktionsförderlicher geringer Luftdruck fahren, und man behält dabei die Lenkpräzision, die moderne Federgabeln erst ermöglicht haben“, weiß Hachmeyer. Mountainbike-Reifen wie der „Nobby Nic“ von Schwalbe mit Apex-Einlage sind in verschiedenen Größen ab 67,90 Euro erhältlich.

Alles auch eine Frage der Einstellung

Bei allen Neuheiten: Erst durch die richtige individuelle Einstellung bietet moderne Mountainbike-Technik maximalen Fahrspaß und optimale Fahrsicherheit. Der Luftdruck der Federgabel und der Luftdruck des Vorderreifens etwa korrespondieren dabei: Beide werden zuerst einmal für sich genommen eingestellt und anschließend aufeinander abgestimmt. Das verlangt ein wenig Routine und Geschick, aber auch das richtige Werkzeug. „Die Luftkammern der Federgabel arbeiten mit deutlichen geringeren Luftmengen, aber viel höherem Luftdruck als die Reifen“, erklärt Stefan Scheitz von Sport Import. Seine Firma vertreibt unter anderem die Pumpen des Herstellers Lezyne. Dessen neue „Digital Over Drive“ (99,95 Euro), die Ende April vorgestellt wurde, bietet ein 3,5 Zoll großes Manometer für ein besonders präzises Aufpumpen des Reifens. Fürs Befüllen der Federgabel braucht man eine Dämpferpumpe. Aktuelle Modelle kommen mit digitalem Manometer, wie die „Digital Shock Drive“ von Lezyne (49,95 Euro).

Mit der Handy-App zur idealen Federungsabstimmung

Das Smartphone macht vorm Mountainbike nicht Halt. Mit „Shockwiz“ stellt die Firma Quarq, ein Tochterunternehmen von Sram, im letzten Sommer die nach eigener Angabe weltweit erste Telemetrie zur MTB-Fahrwerkseinstellung für Endverbraucher vor. Das System besteht aus zwei Teilen. Ein Streichholzschachtel-kleines Gehäuse misst die Funktion des Federelements über 100 Mal pro Sekunde. Die Daten überträgt es via Bluetooth an das Smartphone. In der App errechnen Algorithmen (basierend auf dem Federungs-Knowhow der Schwesterfirma Rockshox) einen Score zwischen 0 und 100. Dazu gibt die Software Empfehlungen, welche der gemessenen Parameter man in welche Richtung ändern soll. „Mit Shockwiz kann man auch ohne langjährige Erfahrung und sensibles Gesäß zur perfekten Einstellung finden,“ erklärt Tobias Erhard vom Quarq-Mutterkonzern Sram. Shockwiz ist zum Preis von 329 Euro im Fachhandel erhältlich. Wer meint, das wäre doch auch für den Reifendruck eine wünschenswerte Innovation, der findet genau diese unter dem Namen „Tyrewiz“ für 199 Euro.

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Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

Fahrspaß ohne Grenzen: Sieger der Saison 2018 (Fahrräder)

(pd-f/tg) Die Fahrradsaison 2018 kündigt sich an. Fachjournalisten und Experten haben im Vorfeld des Saisonstarts wichtige Neuheiten intensiv testen können. Der pressedienst-fahrrad hat sich aktuelle Testurteile angeschaut und ein eigenes Ranking der „Sieger der Saison 2018“ erstellt. Speziell bei Reiserädern und E-Bikes gibt es ein paar interessante neue Erkenntnisse zu beobachten.

Velotraum – Sportlich reisen auf breiten Reifen

Ein Rennrad, das überall durchkommt und gerade abseits des Asphalts eine gute Figur macht, ist laut Fachredaktion der Trekkingbike (0617) das neue „Speedster SP4“ (Preis ab 2.600 Euro) von Velotraum. Das Rad rolle „unglaublich satt“ dank Reifenbreiten bis zu 60 Millimetern, dabei allerdings auch sehr agil. Am Gepäckträger und an der Gabel sei das Gepäck gut aufgehoben, so die Redaktion über den Allwegeflitzer. Dennoch komme der Speedster on- und offroad gleichermaßen souverän zurecht. Die Tester sprachen deshalb auch einen „Tipp“ für das „super“ Rad aus. Ebenfalls das Prädikat „Super“ erhielt die Ausstattungsvariante „Speedster SP1“ in der Kategorie Reiseräder.

Flyer – Flott und ausdauernd

Mit der „Upstreet“-Serie zeigt der schweizerische E-Bike-Pionier Flyer sein neues Konzept für urbane Elektroräder. Die Kollegen der Fachzeitschrift Elektrorad nahmen in der Ausgabe 01/18 deshalb das „Upstreet 5 7.00“ (ab 3.199 Euro) mit Mittelmotor von Panasonic und 630-Wattstunden-Akku unter die Lupe. Ihr Ergebnis: Ein gut ausgestattetes Stadtrad mit „einem starken Mittelmotor, das sich auch auf längeren Touren wohlfühlt“. Speziell der Komfort komme dank 55 Millimeter breiten Ballonreifen sowie einer Luftfedergabel mit 75 Millimetern Federweg nicht zu kurz. Deshalb mache das Rad auch abseits des Asphalts eine gute Figur. Neben dem Motor überzeuge auch die Ausstattung mit Riemenantrieb, was am Ende eine Kaufempfehlung der Redaktion einbrachte.

Haibike – Fetter E-Spaß im Gelände

Die Bike Bild hat in ihrer fünften Ausgabe 2017 die Kategorie elektrifiziertes Fatbike genauer untersucht. Ihr Testsieger: das „Xduro FatSix 6.0“ von Haibike (3.999 Euro). Das E-Bike mit den monströsen Reifen mache „richtig Spaß. Die Fahreigenschaften überzeugen total.“ Nur ein paar Kleinigkeiten fehlten den Testern, um die Höchstnote zu vergeben. Aber dennoch sicherte sich der Haibike-Bolide mit großem Abstand den Testsieg.

Winora – Abenteuerrad für den Alltag

Viele Talente schreiben die Redakteure der Trekkingbike (Ausgabe 01/18) dem Trekkingrad „Nevada“ von Winora zu, das als eine Art „Mountainbike im zahmen Alltagskleid“ daher kommt. Diese Einschätzung ist nicht falsch, da dicke Stollenreifen von Schwalbe gerade auf Schotter, Gras und losem Untergrund ihre Stärken ausspielen und dem Rad eine Allwegetauglichkeit verleihen. Ein weiterer Pluspunkt: Die hochwertige Ausstattung mit Beleuchtung von Busch & Müller sowie Sattel von Selle Royal, die für einen Preis von 1.299 Euro zu haben ist. Das Gesamturteil ist deshalb „super“ und einen Tipp der Tester für Kaufinteressierte gibt es obendrein.

Stevens – Rennmaschine mit Scheibe

Mit dem neuen „Comet Disc“ haben die Entwickler von Stevens Bikes ein Rennrad mit Scheibenbremsen entwickelt – und damit die Fachredaktionen unisono begeistert. „Stern mit Scheibe“ titelte beispielsweise Europas größtes Rennradmagazin Tour in Ausgabe 11/17. Die Kollegen der Roadbike (1117) sprechen von einem „schnörkellosen Rennsportler“. Neben den Scheibenbremsen überzeugt das Rad insbesondere durch sein Baukastenprinzip: Je nach Fahrerwunsch ermöglicht es Ausstattungsvarianten von 3.199 bis über 6.000 Euro. „Im Sattel erweist sich das Comet als Rennrad, von dem 90 Prozent aller Fahrer spontan begeistert sein dürften“, schildern die Tour-Tester ihre ersten Eindrücke. „Ein geradliniger Rennsportler: schnell, direkt, willig“, lautet das Fazit der Roadbike-Tester.

HP Velotechnik – Ein junger, moderner Jubilar

Die Erfolgsgeschichte von HP Velotechnik begann vor 25 Jahren mit der ersten „Streetmachine“. Zum Jubiläum bietet der Hersteller aus Kriftel das Rad von damals in modernem Design und technisch aktuellem Stand wieder an. Die neue „Streetmachine Gte“ kommt mit Elektro-Heckmotor und Getriebeschaltung von Pinion (ab ca. 6.200 Euro). Ein stimmiges Gesamtkonzept, urteilt die Redaktion der Elektrorad (0118) und gratuliert dem hessischen Hersteller zum Jubiläum und zur Testnote „Sehr gut“. Auf abwechslungsreichen Streckenprofilen wechsle man mit dem Kurzlieger quasi ohne spürbare Krafteinbußen von der Ebene in die Steigung und könne dabei einen traumhaften Panoramablick genießen. Dabei kann das Rad auch reisetauglich bepackt werden.

Riese & Müller – Die neue Golf-Klasse

Für Familien und Pendler, die ein Lastenrad suchen und dabei wendig unterwegs sein wollen, hat Riese & Müller zur Fahrradsaison 2018 das „Packster 40“ (ab 3.999 Euro) im Angebot. Für Jochen Donner, erfahrener Tester beim Magazin Mybike, ist das Multifunktionsrad eines der Top-Räder 2018. Mit 2,35 Metern Länge sei es für ein Lastenrad noch gut manövrierbar. Eine Federgabel, eine Parallelogramm-Sattelstütze sowie dicke Reifen bügeln Unebenheiten aus. Auffällig sei zudem die „clevere Ausstattung“. Dazu zählen eine stufenlose Nabenschaltung, ein Riemenantrieb sowie Scheibenbremsen. Besonders spannend fand der Tester die Doppel-Akku-Lösung zur Erhöhung der Reichweite. Das Packster 40 gibt es sowohl als 25- als auch als 45-km/h-Version.

Koga – Verreisen mit Stil

Eine „Empfehlung“ sprachen die Kollegen der Aktiv Radfahren (Ausgabe 03/18) nach ihrer Testfahrt für den „Worldtraveller“ von Koga (2.199 Euro) aus. Man bekomme ein „grundsolides, mit viel Denkarbeit konstruiertes und spezifiziertes Frischluft-Vehikel“. Sowohl im Alltag als auch auf Reisen würden Fahrer damit ihre Freude haben. Die breiten Reifen nehmen kleineren Unwegsamkeiten den Schrecken und sorgen so für Fahrkomfort, obwohl nur eine Starrgabel verbaut ist. Dank hochwertiger Bremsanlagen können selbst steile und lange Abfahrten mit vollbeladenen Rädern absolviert werden.

My Boo – Sozialer, umweltfreundlicher Fahrspaß

Bambusräder sind im Kommen. Deshalb hat das Fahrrad-Lifestyle-Magazin Cycle in seiner zweiten Ausgabe 2018 einen Test von vier Bambusrädern durchgeführt – darunter zwei Räder von My Boo. Das Kieler Unternehmen lässt seine Rahmen in Ghana fertigen und unterstützt durch den Verkauf soziale Projekte in dem afrikanischen Land. Die Stabilität des Rahmens und der Fahrspaß der Räder überzeugte die Cycle-Redaktion. Das soziale Engagement brachte My Boo eine Top-3-Platzierung beim weltweiten Umweltpreis Green Tec Award 2017 in der Kategorie Lifestyle ein.

Brompton – Ein neues Faltrad-Kapitel

Style und Sportlichkeit verbindet laut Tester Caspar Gebel das neue „CHPT 3“ von Brompton (ab 2.300 Euro). Das Faltrad wurde zusammen mit dem ehemaligen Radprofi David Millar entwickelt und soll nicht nur Pendler, sondern auch Rennradfahrer ansprechen. Spezialitäten wie ein roter Brooks-Sattel, Gabel und Hinterbau aus Titan und griffige, aber schnelle Schwalbe-Reifen haben es dem eigentlichen Rennradtester Gebel angetan. „Ein Rad mit dem gewissen Etwas, das man überall mit hinnehmen kann“, lautet deshalb das Urteil auf der Internetseite Velomotion.de. Vielleicht klappt es ja in diesem Jahr, dass David Millar einen Erfolg bei der Brompton-Faltradweltmeisterschaft erzielt?

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Federung am Alltagsrad – Unfug, Komfort oder mehr Sicherheit?

Federung am Alltagsrad - Unfug, Komfort oder mehr Sicherheit?

(Bildquelle: www.pd-f.de / Mathias Kutt)

Eine Federgabel findet sich heute nicht nur am Mountainbike, sondern auch an vielen Fahrrädern für Alltag, Freizeit und Reise. Nur wenige sind allerdings vollgefedert, doch wäre das für den Komfort nicht am besten? Der pressedienst-fahrrad prüft: Was federt am Rad warum und was ist sinnvoll?

(pd-f/hdk) Die wichtigste Federung findet man an jedem Fahrrad zweimal: Die Reifen sorgen, je nach Größe und Luftdruck, für die entscheidenden Fahreigenschaften eines Fahrrads bezüglich Komfort und Bodenhaftung. „Es geht dabei vor allem darum, den richtigen Luftdruck für den Reifen und seine Anwendung zu finden“, weiß Doris Klytta vom Hersteller Schwalbe. Je breiter und weicher der Reifen, desto größer die Auflagefläche auf dem Boden und der Komfort. „Wenn der Druck allerdings unters Minimum gerät, wird das Fahren schwammig“, so Klytta weiter. Darum stehen bei Qualitätsreifen Minimum und Maximum auf der Reifenflanke.
„Je größer, also voluminöser der Reifen ist, desto geringer ist der nötige Druck und desto mehr Komfort bietet er. Denn er „überrollt“ kleine Unebenheiten einfach“, verdeutlicht Stefan Stiener vom Reiseradspezialisten Velotraum. Am wartungsarmen Alltags- und Reiserad sind darum sogenannte Ballonreifen recht beliebt, die zwischen zwei und drei Zoll breit sind. So bemerkte kürzlich die Redaktion der Zeitschrift „aktiv Radfahren“, dass immer mehr Hersteller auf die Federung bzw. Dämpfung der Reifen setzen: Die Federgabeldichte im Testfeld der Trekkingräder nimmt 2018 ab. Und selbst beim Rennrad setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass schmale, pralle Reifen nicht ideal für Geschwindigkeit sind. Hier mischen plötzlich Reifen mit knapp 40 Millimetern Breite ganz vorn im Testfeld mit.

Federgabel und Co.

An vielen Trekking- und Tourenrädern werden heute Federgabeln verbaut, meist sind es Teleskopgabeln mit Federwegen zwischen 40 und 80 Millimetern. „Oft reicht der Reifen als Federung aus. Wenn wir Federgabeln verbauen, dann hochwertige und auf das Fahrergewicht abstimmbare Luftfedergabeln. Nur so können sie ihre Aufgabe gut meistern: Komfort bieten, indem sie Unebenheiten am Boden absorbieren und dadurch Belastungsspitzen auf die Handgelenke mindern,“ erklärt Volker Dohrmann vom Fahrradhersteller Stevens. Andererseits wirken sich Federgabeln auf die Fahrsicherheit aus, wie Tobias Erhard, Marketingmann bei Sram/Rockshox, verdeutlicht: „Die Federung hat nicht zuletzt die Aufgabe, den Reifen immer am Boden zu halten, etwa bei Bordsteinen ein- oder bei Schlaglöchern auszufedern.“ So bleibt die Bodenhaftung des Rads gleichmäßig erhalten. Das verkürzt den Bremsweg und kann besonders in Kurven über Sturz oder Weiterfahren entscheiden.

Pflege vs. Komfort

Die Kehrseite an Federgabeln ist allerdings, dass sie mehr Zuwendung bedürfen als Starrgabeln. Sie müssen auf Fahrergewicht und Fahrstil angepasst und ihre interne Schmierung muss in regelmäßigen Intervallen geprüft und gegebenenfalls erneuert werden. Diesen „Gabelservice“ machen nur sehr versierte Hobbyschrauber selbst. „Ein gefedertes Rad muss in jedem Fall häufiger zur Inspektion als ein ungefedertes“, erklärt Sram-Techniker Ulrich Henz. „Wie oft tatsächlich, hängt sehr von der Nutzungshäufigkeit, dem Wetter und der Pflege zwischendurch ab“, sagt Henz. Er empfiehlt, die beweglichen Rohre der Federgabel regelmäßig mit einem weichen Lappen vom Dreck zu befreien und auf den Luftdruck der Gabel zu achten. Vom Schmieren der Gabel mit anderen Mitteln als dem in der Gabel verwendeten Öl rät er dringend ab.
Für manche Anwendungen ist aus Wartungsgründen ein als Elastomer bekannter Kunststoffstoßdämpfer optimal. Riese & Müller verbaut ihn etwa an Vorder- und Hinterrad seines Faltrads „Birdy“ (ab 2.299 Euro) und bietet hier unterschiedliche Härtegrade je nach Fahrergewicht. Auch die kleinen Laufräder des Kinderanhängers profitieren von der Elastomer-Federung, etwa am „Kid plus“ von Croozer (ab 749 Euro). Der niederländische Hersteller Koga verwendet Elastomere in seinen „Feathershock“-Gabeln, die als Starrgabeln mit dem Federelement zwischen Gabelkrone und Steuerrohr ausgeführt sind und 35 Millimeter Federweg bieten. „Neben dem geringen Wartungsbedarf ist ein weiterer Vorteil auch ein vergleichsweise geringes Gewicht“, beschreibt Koga-Mann Harald Troost.
Nachrüsten

Theoretisch lassen sich auch Federgabeln an Fahrrädern nachrüsten. „Ausschlusskriterium ist hier aber oft die Einbauhöhe der Gabeln“, sagt Carsten Schabacher von Stevens, und meint den Abstand zwischen Vorderradachse und unterem Steuerlager. „Denn meistens bauen Federgabeln höher als Starrgabeln und können so die Fahreigenschaften eines Fahrrads massiv verändern“, so Schabacher weiter. Ein Rahmen muss also für Federgabeln konzipiert sein, egal, ob auch eine verbaut ist. Ferner sollte man darauf achten, dass benötigte Montagemöglichkeiten für Bremsen, Schutzbleche und Beleuchtung an der Gabel vorhanden sind. Federungs-Pionier Rockshox etwa bietet für Alltags- und Trekkingräder zwei Ausführungen des Modells „Paragon Gold“ ab 266 Euro an, das über die nötigen Ösen verfügt und das Lichtkabel unter eine Schutzabdeckung führt. Eine eingehende Beratung und auch der Umbau sollten unbedingt im Fachhandel erfolgen.
Ein probater Weg zu höherem Sitzkomfort ist zudem das Nachrüsten einer gefederten Sattelstütze an ungefederten Rahmen. Hersteller Cane Creek aus den USA bietet die Parallelogramm-Federstütze „Thudbuster“ ab 199 Euro mit Federwegen von 33 bzw. 76 Millimetern an. Die Federung übernehmen auch hier Elastomere, die es in fünf Härtegraden zur Abstimmung des Fahrergewichts gibt.

E-Bikes

Bei elektrifizierten Rädern gelten die Argumente pro Federung umso mehr, da Motor, Akku und Peripherie für ein spürbares zusätzliches Gewicht sorgen. „Zwar liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit von E-Bikes nur geringfügig höher als die von unmotorisierten Fahrrädern, doch wächst die kinetische Energie quadratisch zur Geschwindigkeit“, erklärt Anja Knaus vom schweizerischen Hersteller Flyer. Die fahrdynamischen Reserven der Federung sind deshalb hier sinnvoll eingesetzt. Bei der jüngsten Generation der E-Bikes fällt darum nicht ohne Grund auf, dass sie, abgesehen von aktiver Federung, oft mit deutlich breiterer, sogenannter Plus-Bereifung ausgestattet sind (siehe am Flyer „Upstreet 5“, ab 3.199 Euro, am Winora „Yakun“, ab 2.999 Euro, beide mit Federgabel, und am vollgefederten Riese & Müller „Delite“, ab 5.199 Euro).

Liegeräder

Seine ergonomischen Vorteile erreicht das Liegerad durch den großflächigen Kontakt mit dem Fahrzeug, den individuell einstellbare Netz- und Schalensitze bieten. Wer häufiger auf rauem Grund unterwegs ist, für den sei eine Federung sehr ratsam, erklärt Alexander Kraft, Sprecher vom Hersteller HP Velotechnik, „denn man kann ja nicht aus dem Sattel gehen und ein Schlagloch mit den Beinen abfedern.“ Darum bietet der Hersteller das vollgefederte Liege-Trike „Scorpion“ (ab 3.990 Euro) an, bei dem das Hinterrad über einen zentralen Dämpfer gefedert wird und die zwei Vorderräder über Einzelradaufhängungen mit MacPherson-Federbeinen, wie sie beim Automobil üblich sind.

Federung am Kinderrad

„Wenn Kinder mit ihren MTB-begeisterten Eltern ins Gelände wollen, ist eine Federung aus denselben Gründen sinnvoll wie bei den Großen“, beschreibt Vincent Stoyhe vom Bike-Bauer Nicolai und selbst Vater, aus persönlicher Erfahrung. Um aber das Gewicht des gefederten Rades dem geringen Gewicht des Kindes entsprechend niedrig zu halten, muss hochwertige und damit teure Technik ans Rad. So kann das gefederte Kinder-MTB schnell an der 1.000-Euro-Marke kratzen und bleibt darum ein Sportgerät für den leidenschaftlichen Bike-Nachwuchs. Guido Meitler vom Kinderradfabrikanten Puky sieht das pragmatischer: „Ein gut regulierter Reifendruck ist immer noch das mit Abstand universellste Mittel der Federung.“

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Künstliche Intelligenz sorgt für effektives Online Marketing

AI Socializer – Wie Sie die Künstliche Intelligenz für sich nutzen können

Künstliche Intelligenz sorgt für effektives Online Marketing

AI Socializer – Künstliche Intelligenz aus dem TRENDS Netzwerk

Spätestens seitdem selbstlernende Systeme wie Alexa und Siri die Haushalte erobern, ist das Thema Künstliche Intelligenz in aller Munde. Zu Recht, denn die Technologie hat das Potential, ganze Branchen und Systeme durcheinanderzuwirbeln – auch Bereiche die noch nicht im Ansatz damit rechnen.

Tätigkeiten, die heutzutage noch Menschen erledigen, können schon in wenigen Jahren von Robotern und Software übernommen werden. Der Straßenverkehr mit seinen selbstfahrenden LKW und autonom durch die Stadt kurvende Taxen ist da nur ein Beispiel von vielen.

Inzwischen arbeiten unzählige Startups wie auch die Big Player aus dem Silicon Valley mit Hochdruck an der KI-Entwicklung. Doch KI wird nicht nur von Unternehmen wie IBM und Google vorangetrieben. Mit OpenAI gibt es eine mit einer Milliarde Dollar Spendengeldern ausgestattete Non-Profit-Organisation, die sich die Erforschung der künstlichen Intelligenz zum Ziel gesetzt hat. Es ist ein Big Data-Business in Reinform, werden doch gigantische Datenmengen benötigt, damit die lernende Software richtige Entscheidungen trifft.

Findige Unternehmen aus dem digitalen Dienstleistungssektor nutzen das, um mit KI neue Maßstäbe zu setzen, denn das Prinzip der intelligenten Datenanalyse ist wie geschaffen für eine neue Form der Business Intelligence in Unternehmen. Ausgestattet mit einem riesigen Pool von internen und -externen Daten eignet sich die durch KI unterstützte Business Intelligence hervorragend für Markt- und Wettbewerbsanalysen sowie Online Marketing. Und diese technische Revolution wird nicht allein aus Kalifornien angetrieben. Auch in Deutschland gibt es innovative IT-Dienstleister, die auf KI basierende Marketinglösungen für Kunden entwickeln.

So bietet TRENDS ein Online Marketing-Tool, das auf der eigens von Partnern des TRENDS Netzwerks programmierten Künstlichen Intelligenz fußt. Das Tool von TRENDS lernt beständig und unaufhaltsam, vollautomatisch stets den passenden Content zur richtigen Zeit zu posten. Bei seinen Aktivitäten lernt das System ständig dazu, denn es schöpft kontinuierlich neues Wissen – online oder aus anderen Quellen, mit denen es gefüttert wird. Mit diesem Datenschatz optimiert sich die KI von TRENDS ( siehe auch 1st Support) rund um die Uhr seine Kenntnis von Entwicklungen und Trends; lokal bis global.

Was ist Xpert.Digital?

Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam und mit riesigen Schritten voran. Da läuft der Einzelne schnell Gefahr, zurückzufallen. Die Spezialisten von Xpert.Digital bewegen sich auf diesem Gebiet permanent am Puls der Zeit. Dank seines Know-hows bietet Xpert.Digital Unternehmen aus Wirtschaft, Beratung und Medien kompetente Unterstützung bei allen Fragen rund um den rasanten digitalen Wandel.

Das Support-Konzept von Xpert.Digital ist gleichermaßen flexibel wie innovativ, sodass Kunden bereits heute maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen von morgen bekommen.

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Newgarden Spain präsentiert Stehleuchten „Grace“ und „Pancho“ und startet mit Outdoor-Möbelserie „New Island“ in Deutschland

Outdoor-Stehleuchte „Grace“ mit LEDtube sorgt mit 360°-Beleuchtung rundum für Harmonie
Outdoor-Stehleuchte „Pancho“ schafft entspannte Atmosphäre
Outdoor-Serie „New Island“ aus hochbeständigem Polyethylen trotzt allen Wetterlagen

Newgarden Spain präsentiert Stehleuchten "Grace" und "Pancho" und startet mit Outdoor-Möbelserie "New Island" in Deutschland

Neue Outdoor-Möbelserie „New Island“ (Bildquelle: @ Newgarden)

München, 6. Februar 2018 – Newgarden Spain, der Hersteller für Outdoor-Möbel und Außenbeleuchtung aus Spanien, baut seine Präsenz auf dem deutschen Markt mit mehreren Produkten für Planer und Innenarchitekten auf: Die Stehleuchten „Grace“ und „Pancho“ und die Newgarden-Möbelserie „New Island“. Das Unternehmen mit 14-jähriger Expertise kombiniert technologische Innovation geschickt mit mediterranem Design. Seine hochwertigen Produkte für den Outdoor- und Indoor-Bereich sind ab sofort deutschlandweit bei mehreren Anbietern* erhältlich.

Newgarden bringt seine renommierten Designs nach Deutschland
Seit seiner Gründung hat Newgarden erfolgreich mehrere renommierte Designs auf Märkten weltweit etabliert. Mit der Leuchte „Lola“ gelang dem Unternehmen 2011 ein internationaler Erfolg: Das ikonische Stück besticht durch seine abgerundeten Linien und seinen frischen Stil. Es stellt zusammen mit der Stehleuchte „Grace“ eine raffinierte Komposition dar. Die Newgarden-Produkte für Außenbeleuchtung und den Outdoor-Bereich sind in mehr als 18 Ländern weltweit erhältlich und sprechen gezielt aktuelle Kundenbedürfnisse nach Designs mit klaren Linien zum kleinen Preis an. Newgarden lässt sich für alle Möbelstücke durch den eigenen, mediterranen Unternehmensgeist inspirieren und haucht den Produkten Leben ein – sie werden geschaffen, um zu begeistern!

Stylische Stehleuchte „Grace“ für rundum Harmonie ab sofort in Deutschland erhältlich
Die erfolgreiche Stehleuchte „Grace“ orientiert sich am Design der Leuchte „Lola“ und ist in zwei Größen auf dem Markt erhältlich: 110 und 170 cm. Das Design, das durch seine geometrischen Formen besticht, kombiniert einen zylindrischen Körper mit einem kubischen Kopf und verleiht jeder Umgebung einen Hauch moderner Eleganz und einzigartige Strukturen. Wie alle Produkte von Newgarden, arbeitet auch „Grace“ mit dem innovativen, patentierten Beleuchtungssystem LEDtube, das eine 360°-Beleuchtung ermöglicht ohne dabei Schatten zu erzeugen – dies verleiht sowohl der Stehleuchte „Grace“ als auch allen weiteren Produkten des Newgarden-Portfolios einen außergewöhnlich sanften Touch.

Stehleuchte „Pancho“ für den Außenbereich schafft entspannte Atmosphäre
„Pancho“, die Leuchte für den Außenbereich, entstand aus der Idee heraus, ein Objekt mit eigener Persönlichkeit zu designen, das sich auf einzigartige Weise in jede beliebige Umgebung integriert. „Pancho“, eines der erfolgreichsten und bedeutendsten Produkte aus dem Hause Newgarden, besticht durch Stil und wurde vom mexikanischen Kaktus inspiriert. Die Lampe bereichert jeden Raum mit einer entspannten Atmosphäre – und schafft so Persönlichkeit. „Pancho“ ist aus durchscheinendem, limonengrünem Kunststoff angefertigt und muss tagsüber nicht beleuchtet werden, da sie ihren Farbton gleichmäßig beibehält und so jeder Umgebung einen Hauch von Farbe verleiht.

Wie alle Newgarden-Produkte, besteht auch „Pancho“ aus hochbeständigem Polyethylen: Das macht die Stehleuchte leicht und extrem temperaturbeständig, sodass sie extremen Temperaturschwankungen (-45C bis +55C) ohne jegliche Farb- oder Formänderungen standhält. Zudem ist sie vor UV-Strahlung geschützt, was sie außerordentlich langlebig macht. Dank der sorgfältigen Materialauswahl können die Newgarden Outdoor-Produkte problemlos auch an Orten mit widrigen Wetterbedingungen aufgestellt werden.

Neue Outdoor-Möbelserie „New Island“, sorgt für Urlaubsstimmung in jedem Außenbereich
Mit der „New Island“-Serie präsentiert Newgarden jetzt das dreisitzige Sofa „Jamica“, den Sessel „Aruba“ und den Couchtisch „Martinica“. Eine Kollektion, die den mediterranen Lebensstil mit seinen unterschiedlichen Facetten perfekt widerspiegelt. Die Designer von Newgarden schaffen mit der „New Island“-Serie starke Räume für eine bestmögliche Customer Journey.

Bildmaterial zu den einzelnen Möbelstücken finden Sie hier: ftp://presse.hbi.de/pub/Newgarden/Bildmaterial/

Erstklassige Qualität zum attraktiven Preis – be happy!
Mehr Informationen sind verfügbar unter: https://www.newgarden.es/en/

Newgarden erweitertet kontinuierlich sein Netzwerk an Vertriebspartnern in Deutschland. Für mehr Informationen zu unserem Partnernetzwerk, kontaktieren Sie uns unter: info@newgarden.es

Newgarden ist seit mehr als 14 Jahren der Ansprechpartner, wenn es um Außenbeleuchtung, Möbel und Outdoor-Möbel geht. Dem Unternehmen aus Murcia, Spanien, ist es seit seiner Gründung 2004 immer wieder gelungen, technologische Innovation geschickt mit mediterranem Design zu kombinieren. Das Ziel von Newgarden ist es, die Ideen renommierter Designer mit dem mediterranen Spirit des Unternehmens zu verbinden, um den Kunden moderne Objekte zu bieten, die jede Umgebung bereichern. Zum Produktportfolio von Newgarden gehören rotationsgeformte Produkte, die auf Grundlage der plastischen Umformtechnologie ihr unverwechselbares Design erhalten. Newgarden bietet Produkte an, die sich durch robuste und widerstandsfähige Materialien auszeichnen. Mehr Informationen zu Newgarden sowie zu allen Kollektionen: https://www.newgarden.es/en/

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