Tag Archives: Trocknung

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Moderne gaskatalytische Infrarot-Strahler härten Korrosionsschutz von Schweißgeräten doppelt so schnell

Moderne gaskatalytische Infrarot-Strahler härten Korrosionsschutz von Schweißgeräten doppelt so schnell

Infrarot-Systeme von Heraeus Noblelight optimieren die Korrosionsschutzbeschichtung auf Schweißgerät (Bildquelle: Copyright Miller Electric 2018)

Mobile Schweißgeräte kommen in vielen verschiedenen Umgebungen zum Einsatz. Ihre Gehäuse werden daher durch einen Grundierungslack vor Korrosion geschützt und mit einem attraktiven Decklack weiter veredelt. Die vollständige Härtung der beiden Lacke erfordert jedoch einigen Aufwand – und bislang viel Zeit. Ein gaskatalytischer Infrarot-Ofen von Heraeus trägt nun entscheidend dazu bei, dass der Korrosionsschutz auf den Gehäusen dieser Schweißgeräte heute in der Hälfte der Zeit getrocknet werden kann. Dies spart zusätzlich Betriebskosten ein.
Diese innovative Lösung entwickelte Miller Electric Manufacturing LLC, einer der führenden Hersteller von Lichtbogenschweißgeräten, gemeinsam mit dem Lacklieferanten TCI Powder Coatings und den Infrarot-Spezialisten von Heraeus. Herzstück der Anlage ist ein vorgeschalteter gaskatalytischer Infrarot-Ofen, der eine so gute Verbindung zwischen Grundierung und Decklack ermöglicht, dass der gesamte Prozess auf eine komplette Zwischenstufe verzichten kann.
Der Decklack kann so bereits aufgetragen werden, während der Grundierungslack noch im Gelzustand ist. Das verkürzt die Gesamt-Härtungszeiten, verbessert die Qualität und spart Energie.

Kent Schaefer, Fertigungsingenieur bei Miller Electric Manufacturing LLC,ist überzeugt: „Heraeus und TCI Powder haben uns einen entscheidenden Durchbruch beim Planen und Ausführen verschafft. Das hat uns zu einem verbesserten Veredelungsprozess verholfen, der zudem Betriebskosten spart.“
Heraeus Noblelight präsentiert diese und weitere innovative Infrarot-Lösungen für die Lacktrocknung auf der Messe PaintExpo vom 17. bis 20. April in Karlsruhe.

Optimierung dank guter Kooperation
Miller Electric LLC, setzt bei der Entwicklung seiner mobilen Schweißgeräte auf kontinuierliche Verbesserungen und plante dafür eine Optimierung seiner Veredelungsanlage. Urspünglich wurde dort in einem Zwei-Zyklen-Prozess veredelt, dabei durchliefen die Teile zweimal den kompletten Prozess, um zuerst den Primer und danach die Deckschicht aufzutragen und zu härten. Die Ingenieure von Miller Electric setzten sich mit IR-Spezialisten von Heraeus Noblelight und dem Pulverlieferanten TCI Powder Coatings an einen Tisch, um die Möglichkeiten von Gaskatalytischem Infrarot zu testen.
Da Tests gezeigt hatten, dass es möglich ist, im Vergleich zu konventionellen Verfahren auf einen separaten Aushärtungsprozess während der Grundierung zu verzichten, kam man auf eine verblüffende Lösung.

Intelligente Prozessoptimierung: gaskatalytischer Infrarot-Ofen spart einen Aushärtungsprozess ein Gehäuseteile, die mit dem Zinc Rich Grundierungspulver beschichtet wurden, durchlaufen bei einer konventionellen Pulverhärtung einen mehrstufigen Prozess, bei dem das Pulver aufgeschmolzen, angeliert und ausgehärtet wird. In dem neuen Infrarot-Ofen wird auf die letzte Stufe, die vollständige Aushärtung, verzichtet.
Stattdessen wird das Decklack-Pulver bereits aufgebracht, während der Zinkgrund noch im Gelzustand ist. Danach werden die Teile mit der Grundierung auf der Gel-Stufe und der Pulver-Deckschicht in den Konvektionsofen befördert. Dort härten schließlich sowohl die Grundierung als auch die Deckschicht vollständig aus.
Der Gaskatalytische Infrarot-Ofen wirkt im Prozess wie ein Booster, denn Infrarot-Strahlung schmilzt Pulver schneller auf als Heißluft. Zudem wird durch das Anschmelzen die Gefahr, das Pulver zu verblasen oder mit Staub zu kontaminieren wesentlich geringer.
Der Einsatz des Gaskatalytischen Infrarot-Ofens verbessert die Verbindung zwischen Primer und Deckschicht so stark, dass ein einfacher Durchlauf möglich wird und die Gesamtzykluszeit sich um 50% verkürzt.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein 1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Mit fachlicher Kompetenz, Innovationsorientierung, operativer Exzellenz und unternehmerischer Führung streben wir danach, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit kontinuierlich zu verbessern.
Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem wir Material-Kompetenz mit Technologie-Know-how verbinden. Unsere Ideen richten sich auf Themen wie Umwelt, Energie, Gesundheit, Mobilität und Industrielle Anwendungen. Unser Portfolio reicht von Komponenten bis zu abgestimmten Materialsystemen. Sie finden Verwendung in vielfältigen Industrien, darunter Stahl, Elektronik, Chemie, Automotive und Telekommunikation.
Im Geschäftsjahr 2016 erzielte Heraeus einen Umsatz ohne Edelmetalle von 2,0 Mrd. EUR und einen Gesamtumsatz von 21,5 Mrd. EUR. Mit weltweit rund 12.400 Mitarbeitern in mehr als 100 Standorten in 38 Ländern hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten. Heraeus ist 2016 von der Stiftung Familienunternehmen als eines der „Top 10 Familienunternehmen“ in Deutschland ausgezeichnet worden.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight beschäftigte 2016 rund 700 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Kontakt
Heraeus Noblelight GmbH
Marie-Luise Bopp
Reinhard-Heraeus-Ring 7
63801 Kleinostheim
+49 6181/35-8547
+49 6181/35-16 8547
marie-luise.bopp@heraeus.com
https://www.heraeus.com/de/hng/press/press_overview_hng.aspx

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Neue Erkenntnisse bei Wasserschäden: Untersuchung belegt mikrobielle Eskalation in Estrichdämmschichten

Ergebnisse der Forschungstätigkeit „Feuchteschaden an Fußbodenaufbauten“

Neue Erkenntnisse bei Wasserschäden: Untersuchung belegt mikrobielle Eskalation in Estrichdämmschichten

Was einige Schimmel-Experten aus praktischen Sachverständigentätigkeiten erfahrungsbedingt vermuteten, wurde nun durch eine Untersuchung an der Universität Innsbruck belegt: Eine mikrobielle Eskalation nach einer Durchfeuchtung von Estrichdämmschichten ist während der Trocknung nicht zu vermeiden. Dipl.-Ing. Univ. Ralf Gebauer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz sowie Abdichtungen, präsentierte erstmals vor größerem Fachpublikum beim 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum die Ergebnisse seiner Forschungstätigkeit „Feuchteschäden an Fußbodenaufbauten“.

Würzburg, Mai 2017. In Wohn- und Bürogebäuden werden überwiegend schwimmende Estriche eingebaut. Kommt es in diesen Gebäuden zu einem Wasserschaden, läuft das Wasser über die Estrich-Randfugen und die sonstigen Öffnungen in die Dämmschichtebene unter dem Estrich. Die Stahlbeton-Geschossdecken und -Bodenplatten sind meist so dicht, dass das eingedrungene Wasser zunächst zwischen der Geschossdecke und der Dämmschichtebene verbleibt. Schon nach kurzer Zeit keimen und wachsen hier Mikroorganismen, wenn genügend freie Feuchtigkeit auf den Bauteiloberflächen vorhanden ist.

Um ein solches Wachstum zu beenden bzw. die Auskeimung zu verhindern und weitere negative Einflüsse der Feuchtigkeit auf Bauteile zu vermeiden, werden Estriche und die durchfeuchteten Dämmschichten unter den Estrichen technisch getrocknet. Der Trocknungserfolg ist jedoch durch Messung nicht sicher nachprüfbar. Zudem ist nach Feuchteeinwirkung die sich entwickelnde mikrobielle Situation unklar. Erst durch mikrobiologische Untersuchungen oder den Ausbau der Dämmschicht unter dem Estrich kann letztendlich ermittelt werden, ob in diesem Bodenaufbau durch die Befeuchtung eine mikrobielle Eskalation stattgefunden hat. In diesem Falle wäre jedoch die vorangegangene technische Trocknung wirtschaftlich sinnlos.

Dipl.-Ing. Univ. Ralf Gebauer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz und Abdichtungen aus Weilheim, untersuchte deshalb im Rahmen einer Dissertation an der Universität Innsbruck, ob schwimmend eingebaute Estriche auf verschiedenen Dämmschichten technisch vollständig (bis zur Ausgleichsfeuchte) getrocknet werden können. Da es sehr viele Estrich-Dämmschicht-Kombinationen gibt, wurden die am häufigsten vorkommenden Kombinationen untersucht. Diese sind Zementestriche mit Dämmung aus

– Faserdämmstoff (Mineralwolle, KMF) und
– Schaumkunststoff (expandiertes Polystyrol, EPS)

Außerdem sollte überprüft werden, inwieweit sich im Zuge der Trocknung eine mikrobielle Eskalation, insbesondere im Hinblick auf Schimmelpilze, vermeiden lässt.

Versuche im Freigelände

Für die Untersuchung wurde ein Versuchsstand mit zwei Räumen à 10 Quadratmeter Grundfläche errichtet. In diese Räume wurden nacheinander mehrere schwimmende Estriche eingebaut, bewässert und nach dem aktuellen Stand der Technik im Unterdruckverfahren wieder getrocknet. Anschließend wurde der Estrich jeweils mit der Dämmung ausgebaut. Die ausgebauten Dämmschichten (EPS und KMF) wurden weiter untersucht: Der Wassergehalt wurde ermittelt und mit dem Einbauwassergehalt verglichen. Außerdem wurden die Keimdichten (kultivierbare Schimmelpilz- und Bakteriensporen) der Dämmschichten bestimmt.

Gebauers Untersuchung belegt, dass bei den am häufigsten verwendeten Materialkombinationen eine technische Trocknung von Estrichen auf Dämmschichten nicht sicher und nicht vollständig erreicht wird. Eine mikrobielle Eskalation nach einer Durchfeuchtung von Estrichdämmschichten ist während der Trocknung unvermeidbar. Lediglich durch den Einbau einer Ventilationsschicht – eine Monofilamentlage – zwischen der Stahlbeton-Geschossdecke oder -Bodenplatte, konnte im Versuchsaufbau eine vollständige Trocknung der Dämmplatten erzielt werden. Hier stellte sich keine mikrobielle Eskalation ein.

Zum Verlauf der Trocknungsphase

Nach zwei Wochen (EPS-) bzw. drei oder vier Wochen (KMF-) Trocknung im Unterdruckverfahren war ein Feuchtegleichgewicht zwischen der Raumluft und der abgesaugten Luft erreicht. Es wurde kein weiteres Wasser aus der Estrichkonstruktion ausgetragen. Dennoch waren einzelne Dämmplatten nach dem Ausbau nass. Während der üblichen Trocknungszeiten können Fußbodenkonstruktionen mit schwimmend verlegten Estrichen also nicht sicher getrocknet werden, auch wenn Klimamessungen der Zu- und Abluft keine weitere Entfeuchtung ergeben. Laut Dipl.-Ing. Univ. Ralf Gebauer darf sogar bezweifelt werden, ob auch nach langen Trocknungszeiten eine vollkommene Entfeuchtung der Dämmplatten sicher erreicht wird. Offensichtlich erreicht die zum konvektiven Feuchtetransport erforderliche Luft nicht alle Bereiche der Dämmebene. Eine Entfeuchtung mit diffusivem Feuchtetransport dauert bei üblichen Aufbauten sehr lange oder ist unmöglich (beispielsweise bei einer Bodenplatte mit innenliegender Abdichtung, PE-Folie unter dem Zementestrich, Fliesenbeläge etc.).

Die Verkeimung des Substrats unter der Dämmebene hat nach den Untersuchungen von Gebauer keinen Einfluss auf die Keimbildung in der Dämmebene. Selbst bei günstigen Randbedingungen, wie Fluten mit Leitungswasser, nicht verschmutzte Randfugen, Trocknungsbeginn bereits zwei Tage nach Flutung etc. ist ein Auskeimen und Wachsen von Bakterien und Schimmelpilzen in der Dämmebene nicht vermeidbar. Wegen der sehr hohen Keimdichten von Bakterien sollten diese bei der Beprobung nicht vergessen werden. Sowohl die Feuchteverteilung als auch die Verteilung der Pilze in der Dämmebene war in kleinen Abständen stark unterschiedlich ausgeprägt. Wurde im Versuch präventiv eine Strömungsebene (z. B. Wirrgelege) unter der Dämmschicht eingebaut, konnte die Dämmschicht vollständig getrocknet und eine mikrobielle Eskalation verhindert werden.

Der ausführliche Fachbeitrag mit verschiedenen Probenergebnissen und dem Grundriss der Versuchsgebäude sind Bestandteil des Tagungsbandes und kann zum Selbstkostenpreis angefordert werden. Das 7. Würzburger Schimmelpilz-Forum fand vom 31. März bis 1. April 2017 im Gesandtenbau der Residenz Würzburg statt. Veranstalter ist das unterfränkische Sachverständigen-Institut peridomus Dr. Führer.

Im Jahr 1993 wurde das peridomus Institut Dr. Führer von Dr. rer. nat. Gerhard Führer, öffentlich bestellter und vereidigter (ö. b. u. v.) Sachverständiger für Schadstoffe in Innenräumen, gegründet. Das Institut führt bundesweit „Innenraumchecks“ zur Klärung und Vermeidung von gebäudebedingten Erkrankungen durch. Vor dem Hintergrund neuester naturwissenschaftlicher und medizinischer Erkenntnisse erfolgt dabei eine chemisch-analytische und mikrobiologische Bestandsaufnahme von Wohnungen und Häusern, Büroräumen, gewerblichen und öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungen, Schulen und Kindergärten. Im Rahmen der Sachverständigentätigkeit zeigen die Mitarbeiter des Instituts auch Lösungen für sach- und fachgerechte Sanierungen auf.

Gerhard Führer ist Ehrenprofessor der Donau-Universität Krems in Österreich, hat verschiedene Lehraufträge u. a. an der Hochschule Mainz, organisiert Fachtagungen und Weiterbildungsveranstaltungen, ist Autor verschiedener Fachpublikationen, Herausgeber der Loseblattsammlung „Schimmelbildung in Gebäuden“ und hat mehrere patentierte Verfahren zum Erkennen und Beseitigen von Schadfaktoren in Innenräumen entwickelt.

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Lackhärtung noch Energie effizienter – durch kombinierten Einsatz von UV-Technologie und Infrarot-Wärme

Lacke und Beschichtungen bleiben erst dauerhaft schön, hochglänzend und kratzfest, wenn sie aufwendige Beschichtungsprozesse durchlaufen haben. Für den Hersteller können diese vielen Fertigungsschritte oft eine echte Herausforderung sein.

Lackhärtung noch Energie effizienter -   durch kombinierten Einsatz von UV-Technologie und Infrarot-Wärme

UV-Strahlung härtet, Infrarot-Wärme trocknet – Tests helfen die Parameter dafür zu bestimmen.

Lacke und Beschichtungen bleiben erst dauerhaft schön, hochglänzend und kratzfest, wenn sie aufwendige Beschichtungsprozesse durchlaufen haben. Für den Hersteller können diese vielen Fertigungsschritte oft eine echte Herausforderung sein, denn sie verursachen häufig einen erheblichen Aufwand an Energie und Kosten.
Heraeus Noblelight präsentiert auf der European Coatings Show im April in Nürnberg anwendungsoptimierte UV-Strahler und UV-LED-Systeme sowie Infrarot-Wärmelösungen für die effiziente Lackhärtung. Anwendungsbeispiele zeigen, wann eine Kombination von UV und IR sinnvoll ist und welche Parameter man beachten muss.

Effizient vernetzt bei optimalem Energieeinsatz
Bei einem UV-Härtungsprozess, der Polymerisation, werden Photoinitiatoren durch intensives UV-Licht aktiviert, um sich im Bruchteil von Sekunden zu vernetzen. Damit wird das Material schnell gehärtet, die Oberfläche ist trocken, abriebfest und lässt sich sofort weiter verarbeiten. Auch bleiben Lacke und Beschichtungen dauerhaft kratzfest und schön, wenn sie optimal gehärtet werden. Wellenlängen, UV-Lichtintensität und -Dosis müssen auf die Photoinitiatoren der Lackformulierung beziehungsweise der Beschichtung abgestimmt sein.

Heraeus Noblelight bietet für die Vorbehandlung oder Aushärtung von Lacken und Beschichtungen unterschiedliche UV-Lösungen an. Innovative LED Technologie, spezielle Oberflächenstrahler (UVC-Cure) oder herkömmliche UV-Mitteldruck Strahler Systeme gehören ebenso zum Portfolio wie mikrowellen-angeregte UV-Strahler Systeme. Je nach Härtungsprozess, Material und Beschichtung, Farbe oder Lackformulierung wird die UV-Strahlung auf die individuellen Prozessanforderungen angepasst. Die unterschiedlichen UV-Systeme emittieren intensives UV-Licht im Wellenlängenspektrum von 200 bis 400 Nanometern. Die Wellenlänge der Strahler wird auf die Photoinitiatoren des Lacksystems bzw. der Beschichtung optimiert, um so eine ausreichende und effiziente Vernetzung zu erreichen. Das trägt zu einer gesteigerten Produktionsgeschwindigkeit und verbesserten Prozesssicherheit bei. Die Oberfläche kann schnell weiter verarbeitet werden oder erhält am Ende eines Härtungsprozesses kratzfeste und beständige Eigenschaften.

Von Anfang bis Ende: Heraeus UV Strahlungsquellen begleiten den gesamten Produktionsprozess.
Vor dem Auftrag der Beschichtung oder des Druckes kann mittels VUV Strahlung (Vakuum UV) die Oberflächenspannung gesenkt und die Oberflächenenergie gesteigert werden. Mit den daraus resultierenden veränderten Benetzungseigenschaften können Materialen besser und schneller weiter verarbeitet werden. Anschließend wird die UV-Beschichtung oder der Druck gehärtet. Hierbei kommen intensive mikrowellen-angeregten UV-Mitteldrucksysteme, die eine entsprechende Dotierung haben oder UV LED-Systeme zum Einsatz. Auch Zwischenhärtungsschritte sind durch die Auswahl der geeigneten UV-Lösung möglich. Zum Abschluss kann die Oberfläche nochmals mit einem speziellen UVC Cure-System verbessert werden. Diese emittiert, ähnlich wie UV LEDs, monochromatische UV Strahlung im UVC Bereich. Oberflächen werden somit deutlich kratzfester.

Je nach Prozessschritt können unterschiedliche Heraeus UV-Lösungen verwendet werden. Der Einsatz von fortschrittlicher UV-LED Technologie ist eine vielversprechende Option zur Verringerung des Energieverbrauchs und Hitzeeintrages. UV-LEDs sind Ozon frei und besitzen eine lange Lebensdauer. Das vereinfacht Wartung und spart Kosten. Durch die aktuellen Entwicklungen von UV LED Beschichtungen und Farben ist eine Härtung mit UV LEDs trotz des monochromatischen Spektrums möglich. Herkömmliche UV-Technologien, wie beispielsweise UV-Mitteldruckstrahler Systeme, härten und trocknen den Lack über ein breites, polychromatisches Spektrum, mit sehr hohen Intensitäten. Das sorgt für hohe Geschwindigkeiten und sichere, verlässliche Härtungsprozesse

Infrarot-Strahler trocknen wasserbasierende Beschichtungen besonders effizient
Ein Carbon Infrarot-System von Heraeus Noblelight hilft, die Qualitätsanforderungen für beschichtete Tablettauflagen im Flugverkehr einzuhalten. Die Anti-Rutsch Beschichtung ist eine wasserbasierende Lösung, die auf Matten aus Papier aufgetragen wird und dann möglichst schnell getrocknet werden muss. Eine Aufgabe, die mit Carbon Infrarot-Strahlern effektiv und mit hoher Qualität erfüllt wird.
Umfangreiche Versuche zeigen, dass ein Carbon Infrarot-Strahler bis zu 30 % weniger Energie für den Trocknungsprozess benötigt als ein herkömmlicher kurzwelliger Infrarot-Strahler.
Alle Carbon-Strahler vereinen die wirksame mittelwellige Strahlung mit hohen Flächenleistungen und beschleunigen die Trocknung wasserhaltiger Farben und Lacke bei hohem Wirkungsgrad.
Die Wellenlänge der Infrarot-Strahlung hat einen erheblichen Einfluss auf die Trocknung. Wasser verdunstet durch eine Bestrahlung mit mittelwelligen Infrarot-Strahlern besonders schnell. Grund dafür ist, dass mittelwellige Strahlung in Wasser sehr gut absorbiert und dann direkt in Wärme umgesetzt wird, im Gegensatz zu der sehr kurzwelligen nahen Infrarot-Strahlung.
Infrarot-Wärme hat sich bei der Trocknung von Beschichtungen bereits
bewährt, denn Infrarot-Strahlung dringt je nach Lacksystem mehr oder weniger tief in das Material ein und trocknet den Lackfilm von innen nach außen. Haut- oder Blasenbildung auf der Oberfläche wird verhindert, und die Trocknung des Lackes beschleunigt. Das Ergebnis ist eine brillante
Oberflächenqualität. Infrarot-Strahler übertragen Wärme kontaktfrei und effizient, mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen, die die Wärme erst im Material erzeugen. Anders als bei Heißluft, wird so das Anhaften von störenden Partikeln im empfindlichen Lack während der Trocknung minimiert.

Wann ist eine Kombination von Infrarot-Wärme und UV-Technologie sinnvoll?
Wärme verbessert die Mobilität der Moleküle und damit das Ergebnis der Härtungsreaktion. Manche Prozesse tragen nur sehr wenig Wärme in die Lackmaterialien ein, etwa, wenn sie sehr schnell laufen. Dadurch kann es jedoch zu negativen Auswirkungen auf Haftung und Beständigkeit kommen. UV-Härtung ist ein chemischer Vernetzungsprozess. Durch Vorwärmen des Substrats mit Infrarot-Strahlung haftet und vernetzt UV-Lack besser. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn Materialien vor der UV-Vernetzung gezielt erwärmt werden.
Des Weiteren wird Infrarot-Wärme eingesetzt, um die Lösemittel von hochglänzenden UV-Lacken vor der Härtung auszutreiben.
Besonders effizient erfolgt dies bei modernen wasserbasierenden UV-Nasslacken. Hier wird Infrarot-Wärme zum Verdunsten des Wassers eingesetzt, damit anschließend UV-Strahlung optimal den Lack vernetzen kann.
Eine Kombination von IR und UV ist also dann sinnvoll, wenn herausragende Qualität gefordert ist oder Energie gespart werden soll. Durch die innovative Kombination von Infrarot-Wärme mit UV-Technologien wird einerseits die Energieeffizienz der IR-Lackhärtung verbessert und andererseits die Vernetzung von UV-Lacken optimiert.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken so nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Aktivitäten haben wir auf die Märkte Chemie und Metall, Energie und Umwelt, Kommunikation und Elektronik, Gesundheit, Mobilität sowie Industrieanwendungen ausgerichtet. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,6 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 13,5 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.500 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China und Australien, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight wies 2013 einen Jahresumsatz von 138 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 875 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Kontakt
Heraeus Noblelight GmbH
Juliane Henze
Heraeusstraße 12-14
63450 Hanau
+49 6181/35-8539
+49 6181/35-16 8539
juliane.henze@heraeus.com
http://www.heraeus-noblelight.com

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Infrarot- und UV-Strahler beschleunigen die Produktion und verbessern die Qualität

Beschichten von Folien, Drucken von Etiketten oder Verkleben von elektronischen Bauteilen sind ganz unterschiedliche und anspruchsvolle Applikationen. Sie alle benötigen innovative Fertigungsprozesse, um kratzfest, schön und beständig zu bleiben.

Infrarot- und UV-Strahler beschleunigen die Produktion und verbessern die Qualität

Heraeus Noblelight entwickelt auf den Produktionsprozess abgestimmte Trocknungs- u. Härtungslösungen

Beschichten von Folien, Drucken von Etiketten oder Verkleben von elektronischen Bauteilen sind ganz unterschiedliche und anspruchsvolle Applikationen. Sie alle benötigen innovative Fertigungsprozesse, um kratzfest, schön und beständig zu bleiben. Infrarot- und UV-Systeme von Heraeus Noblelight beschleunigen die Produktionsgeschwindigkeit und verbessern die Qualität des Trocknungsprozesses.

Einfache Nachrüstung an einer Papierbeschichtungslinie
Durch die einfache Nachrüstung eines Infrarot-Systems von Heraeus Noblelight konnte Smith & Mclaurin in Großbritannien die Produktion von Etiketten beschleunigen und verbessern.

Smith & Mclaurin Ltd ist führender Hersteller und weltweiter Lieferant von selbstklebenden Etiketten, Tickets und Anhängern. Von Johnstone, Renfrewshire, aus verkauft das Unternehmen Material in Rollenform zu Druckern und Weiterverarbeitern, die fertige Etiketten und Anhänger für eine breite Palette von Endnutzern wie Supermärkten, Apotheken, Logistikunternehmen und Lebensmittelverarbeitern herstellen.
Ein wichtiger Teil des Produktionsprozesses ist das Aufbringen von Siliconmaterial auf die Etikettenstreifen. Das Silicon wird mit Kleber auf den Rücken der Etikettenstreifen aufgebracht und dann getrocknet und gehärtet. Bisher wurde dies mit einem 20 Jahre alten kombinierten System aus Infrarot- und Heißluftofen durchgeführt. Durch eine gesteigerte Nachfrage musste jedoch die Geschwindigkeit der Produktlinie gesteigert werden und der existierende Infrarot-Ofen konnte dies nicht mehr bewältigen.
Smith & Mclaurin setzte bereits erfolgreich ein Carbon Infrarot-System (CIR) auf einer anderen Linie ein. Daher nahmen die Ingenieure Kontakt mit Heraeus auf und rüsteten direkt vor dem existierenden Heißluftofen einen 192 kW CIR Ofen nach. Das CIR System besteht aus zwei Modulen von je 96 kW. Diese wurden über der Linie angebracht; jedes Modul ist mit 15 mittelwelligen Carbon-Strahlern ausgestattet, die in zehn einzeln steuerbaren Zonen angeordnet sind. So kann die Leistung von null bis 192 kW in zehn gleichen Schritten angehoben werden, um damit den spezifischen Anforderungen der Produktion zu begegnen.
„Der Erfolg dieser zweiten Infrarot-Installation hat unser Vertrauen in diese Technologie weiter bestärkt“, sagt Iain McCourty, Leiter der Konstruktion in der Niederlassung in Renfrewshire. “ Die Möglichkeit des mittelwelligen Carbon Systems, die Wärme sofort und gleichmäßig auf die aufgebrachten Beschichtungen zu richten, hat sichergestellt, dass wir die Maschinengeschwindigkeit nun erhöhen können. Gleichzeitig bedeutet die gute Steuerbarkeit des Systems, dass wir eine viel zuverlässigere Kleberhärtung und damit eine bessere Qualität erhalten.“

Effizient vernetzt bei optimalem Energieeinsatz
Damit Beschichtungen, Lacke oder Farben kratzfest, schön und beständig bleiben, müssen sie optimal und ausreichend getrocknet und ausgehärtet werden. Dabei müssen Wellenlängen, UV-Lichtintensität und -Dosis auf die Photoinitiatoren der Lackformulierung beziehungsweise der Beschichtung abgestimmt sein.
Heraeus Noblelight bietet für die Vorbehandlung oder Aushärtung von Lacken und Beschichtungen unterschiedliche UV-Lösungen an. Innovative LED Technologie, spezielle Oberflächenstrahler (UVC-Cure) oder herkömmliche UV-Mitteldruck Strahler Systeme gehören ebenso zum Portfolio wie mikrowellen-angeregte UV-Strahler Systeme. Je nach Härtungsprozess, Material und Beschichtung, Farbe oder Lackformulierung werden die UV-Lösungen auf die individuellen Prozessanforderungen angepasst.
Die unterschiedlichen UV-Systeme emittieren intensives UV-Licht im Wellenlängenspektrum von 200 bis 400 Nanometern. Die Wellenlänge der Strahler wird auf die Photoinitiatoren des Lacksystems bzw. der Beschichtung optimiert, um dann eine ausreichende und effiziente Vernetzung zu erreichen. Das trägt zu einer gesteigerten Produktionsgeschwindigkeit und verbesserten Prozesssicherheit bei. Die Oberfläche kann schnell weiter verarbeitet werden oder erhält am Ende eines Härtungsprozesses kratzfeste und beständige Eigenschaften.

Von Anfang bis Ende: Heraeus UV-Strahlungsquellen begleiten den gesamten Produktionsprozess.
Vor dem Auftrag der Beschichtung oder des Druckes kann mittels VUV Strahlung (Vakuum UV) die Oberflächenspannung gesenkt und die Oberflächenenergie gesteigert werden. Mit den daraus resultierenden veränderten Benetzungseigenschaften können Materialen besser und schneller weiter verarbeitet werden. Anschließend wird die UV-Beschichtung oder der Druck gehärtet. Hierbei kommen intensive mikrowellen-angeregten UV-Mitteldrucksysteme, die eine entsprechende Dotierung haben oder UV-LED-Systeme zum Einsatz. Auch Zwischenhärtungsschritte sind durch die Auswahl der geeigneten UV-Lösung möglich. Zum Abschluss kann die Oberfläche nochmals mit einem speziellen UVC Cure-System verbessert werden. Dieses emittiert, ähnlich wie UV-LEDs, monochromatische UV Strahlung im UVC Bereich. Oberflächen werden somit deutlich kratzfester.

Je nachdem, welcher Prozessschritt optimiert werden soll, können Heraeus UV-Lösungen eingesetzt werden. Der Einsatz von fortschrittlicher UV-LED Technologie ist eine vielversprechende Option zur Verringerung des Energieverbrauchs und Hitzeeintrages. UV-LEDs sind Ozon frei und besitzen eine lange Lebensdauer. Das vereinfacht Wartung und spart Kosten. Durch die aktuellen Entwicklungen von UV-LED Beschichtungen und Farben ist eine Härtung mit UV-LEDs trotz des monochromatischen Spektrums möglich. Herkömmliche UV-Technologien, wie beispielsweise UV-Mitteldruckstrahler Systeme, härten und trocknen den Lack über ein breites, polychromatisches Spektrum, mit sehr hohen Intensitäten. Das sorgt für hohe Geschwindigkeiten und sichere, verlässliche Härtungsprozesse. Die gehärteten Farben oder Lacke verleihen den Oberflächen damit ein brillantes Erscheinungsbild.

Alle UV- und auch IR- Systeme können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden, um die Härtungs- und Trocknungslösung den Anforderungen anzupassen. Anwendungsexperten beraten, wie durch gezielten Einsatz von UV- und IR-Strahlung Härtungs- und Trocknungsprozesse optimiert und Energie gespart werden kann – für edle, kratzfeste und dauerhafte Oberflächen.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein 1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken so nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Aktivitäten haben wir auf die Märkte Chemie und Metall, Energie und Umwelt, Kommunikation und Elektronik, Gesundheit, Mobilität sowie Industrieanwendungen ausgerichtet. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,6 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 13,5 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.500 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China und Australien, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight wies 2013 einen Jahresumsatz von 138 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 875 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

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Optimierte Luftzirkulation im neuen „dry-con plus“ Container

Einsatzumfeld für den neuen dry-con plus ist die Land- und Forstwirtschaft. Mit dem Trocknungs-Container hat Hermann Ellermann eine effiziente Lösung entwickelt, um überschüssige Sekundärwärme aus Biogasanlagen oder anderen Industrieprozessen sinnvoll nutzen zu können.

Optimierte Luftzirkulation im neuen "dry-con plus" Container

Die Anschlüsse für die Warmluftzufuhr sind beim dry-con plus über Schieber verschließbar.

Hermann Ellermann Containersysteme stellt den neuen dry-con plus vor, eine Weiterentwicklung des bereits im Markt etablierten dry-con Trocknungscontainers. Nach Angaben des in Ganderkesee ansässigen Herstellers bietet der neu konstruierte Trocknungsbehäl-ter eine deutlich verbesserte Durchlüftung des gesamten Trocknungsgutes. Erreicht wird dies durch eine gezielte Luftführung und -verteilung unterhalb des Belüftungsboden und der Erhöhung im Zentrum des Trocknungsschlittens. Beidseitig unterhalb des Abschlussprofiles ist der dry-con plus mit einer Zwangsentlüftung ausgestattet, wo die mit Feuchtigkeit gesättigte Trocknungsluft nach Außen entweichen kann.
Als Basiscontainer dient der bewährte Abrollcontainer Typ e-con3. Als dry-con plus ist der Container serienmäßig mit einer Roll-Abdeckplane ausgestattet, die Bestandteil des Trocknungsverfahren ist. Zahlreiche Versuche des Unternehmens haben ergeben, dass in Verbindung mit den definierten seitlichen Luftauslässen die Durchlüftung des gesamten Trocknungsgutes entscheidend optimiert wird. Die Abdeckplane schützt das Trocknungsgut im Außenbereich vor Regen und Unwetter und dient im Transportfall zudem der Ladungssicherung.

Neu konstruierter herausnehmbarer Trocknungsschlitten

Hermann Ellermann löste das Problem der verbleibenden Kernfeuchte im Trocknungsgut durch eine völlige Neukonstruktion des Belüftungsbodens. Ob nun Hackschnitzel oder Getreide getrocknet werden soll, der neue wechselbare Trocknungsschlitten leitet durch zusätzliche Strömungsbleche in Verbindung mit einer um 1000 mm trapezförmigen Erhöhung im Zentrum des Schlittens die Trocknungsluft dorthin wo sie benötigt wird. Der neue Trocknungsschlitten führt zu kürzeren Trocknungszeiten und einem durchgängig homogenen Trocknungsergebnis. Die Anschlüsse für die Warmluftzufuhr sind beim dry-con plus über Schieber verschließbar.

Ganzer Text und 3 Bilder hier: www.pr-download.com/hermann.ellermann9.zip
Alle Rechte Text und Fotos Hermann Ellermann Containersysteme / Ganderkesee

Seit über 20 Jahren werden Abrollcontainer und Absetzmulden konstruiert, die den hohen Anforderungen unserer Kunden entsprechen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden fließen ständig neue Erkenntnisse ein. Ein permanenter Verbesserungsprozess, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen. Die Hermann Ellermann Containersysteme ist in 27777 Ganderkesee ansässig

Kontakt
Hermann Ellermann Containersysteme GmbH
Thomas Ellermann
Gewerbestr. 6
27777 Ganderkesee
+49 (0)4222 94 70 70
info@ellermann-container.de
http://www.ellermann-container.de

Pressekontakt:
PREWE
Michael Endulat
Goldberger Straße 12
27580 Bremerhaven
+49 (0)471 481 7444
Michael.Endulat@prewe.com
http://www.prewe.com

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ECO-SYS Trocknungsanlagen und Holz

AL-KO THERM GmbH über die Anwendungsmöglichkeiten in der Forstwirtschaft

Bayerns Waldbesitzer haben allein im vergangenen Jahr 15,1 Millionen Festmeter Holz geerntet und damit ein Drittel des bundesweiten Bestandes erwirtschaftet.* Für die Vorbereitungen zur optimalen Vermarktung der Ernte zum Beispiel von Scheitholz oder Hackschnitzel können sie auf Trocknungstechnik der AL-KO Therm GmbH zurückgreifen. Die Traditionsfirma aus dem Günzburger Raum bietet die Möglichkeit, entstehende Abwärme aus Biogasanlagen intelligent in Container mit Erntegut zum Beispiel aus der Forstwirtschaft umzuleiten. Was bedeutet die Nutzung dieser Technologie für einen Anwenderbetrieb in der Forstwirtschaft? Ein Experte kennt die Details:

„Ich weise immer wieder gerne in Gesprächen darauf hin, wie wirtschaftlich der Betrieb einer ECOSYS-Anlage ist. Die Stromverbrauchswerte sind sehr gering, teilweise hatte ich schon weniger als beim normalen Stromverbrauch des Notkühlers“, sagt ein Biogasanlagenbetreiber aus Bayerisch-Schwaben. „Durch die Tatsache, dass der KWK-Bonus voll angerechnet werden kann, amortisiert sich auch die getätigte Anschaffungsinvestition sehr schnell.“ 300 Kubikmeter unterschiedliche Holzprodukte verteilt auf insgesamt acht Container und zwei landwirtschaftliche Anhänger können dort problemlos auf einmal getrocknet werden. Vielmehr ist zu wenig nicht ratsam, da sonst zu wenig Abwärme der Biogasanlage vor Ort genutzt werden kann. Und auch die Energieeffizienz des getrockneten Produktes erhöht sich. Immerhin muss der Wasseranteil bei Brennholz für die optimale Verfeuerung nach dem Schlagen um bis zu 35% reduziert werden.

„Biogas ist eine dezentrale, CO2-neutrale und umweltfreundliche Energieerzeugungsmöglichkeit, die Unabhängigkeit von den stark schwankenden Weltmarktpreisen auf dem Agrarmarkt darstellt“, schließt der Anwender. Biogasabwärmenutzung wird also noch lange ein Thema für gut informierte Anwenderbetriebe bleiben.

Die ECO-SYS-Technik gibt es in vier Baugrößen mit je 150, 370 und 650 kW Leistung und wird in Deutschland produziert. Das Einsteigermodell ED 150 mit einer Luftmenge von 12.000 Kubikmeter pro Stunde hat eine Leistungskapazität von bis zu vier gleichzeitig angeschlossenen Containern. Filter, Ventilator, Wärmetauscher und alle anderen Anlagenkomponenten selbst sind ebenfalls bezüglich ihrer Energieeffizienz optimal aufeinander abgestimmt. Heizungs- und Lüftungsbauer vor Ort können die sichere Erstinstallation der Anlage durchführen.

Technische Daten ECO-SYS Trocknungstechnik

ED 150, Wärmeleistung in KW 150, Luftmenge in Kubikmeter pro Stunde 12.000, Motorleistung in KW 4.0, Anzahl Container 1-4
ED 250, Wärmeleistung in KW 250, Luftmenge in Kubikmeter pro Stunde 19.000, Motorleistung in KW 5.5, Anzahl Container 2-5
ED 370, Wärmeleistung in KW 370, Luftmenge in Kubikmeter pro Stunde 26.000, Motorleistung in KW 7.5, Anzahl Container 3-7
ED 650, Wärmeleistung in KW 650, Luftmenge in Kubikmeter pro Stunde 45.000, Motorleistung in KW 15.0, Anzahl Container 6-12

*Quelle: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

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Zeit ist Geld – das gilt auch für die Trocknungsarbeiten nach dem Hochwasser

Trocknungsarbeiten nach einem Wasserschaden richtig durchführen.

Zeit ist Geld -   das gilt auch für die Trocknungsarbeiten nach dem Hochwasser

Strobl Service – Wasserschadensbeseitigung mit System

Gibt es eine allgemeingültige Aussage zur Trocknungsdauer?
Natürlich nicht, da die grundsätzlichen Voraussetzungen, wie die Bausubstanz oder die Dauer des Hochwassers und somit der Grad der Durchfeuchtung die Trocknung beeinflussen. Die richtige Gerätedimensionierung, die vorherrschende Temperatur in den zu trocknenden Räumen und die Luftzirkulation und – Ventilation tragen Ihren Teil zum Einfluss auf die Dauer der Trocknung bei. Es gibt jedoch eine Art Faustformel, die besagt, dass wenn wirklich optimale Rahmenbedingungen herrschen, die Trocknung meistens mindestens 3 bis 4 Wochen dauert. Das mag dem ein oder anderen nun lange erscheinen, aber nur wenn eine Trocknung wirklich abgeschlossen wird, kann garantiert werden, dass nirgendwo feuchte Stellen übrig bleiben und sich somit eventuell Schimmel bilden kann.

Welche Rolle spielt die Raumtemperatur bei der Trocknung?
Die Antwort ist einfach: eine große. Zum einen steigt mit zunehmender Temperatur auch die Wasseraufnahmefähigkeit der Luft. Bei 20 °C kann die Luft fast doppelt so viel Wasser aufnehmen wie bei 10 °C. Dies ist für den Trocknungsprozess nachvollziehbarerweise extrem entscheidend. Generell soll die Luft das Wasser aus den Wänden aufnehmen und dann in den Kondenstrockner transportieren. Je mehr Wasser die Luft nun transportieren kann, desto schneller funktioniert der Trocknungsvorgang. Die Temperatur hat allerdings auch einen entscheidenden Einfluss auf den sogenannten Wasserdampfpartikeldruck. Vereinfacht ausgedrückt: Dampfdruck. Dieser ist ausschlaggebend, dass das Wasser von der Wandoberfläche in die Luft aufgeht. Je höher nun also die Temperatur ist, desto höher steigt der Dampfdruck.

Die perfekte Temperatur für den Trocknungsprozess liegt zwischen 15° und 25° C. Sinken die Temperaturen unter 15° C, sollte man – um eine enorme Verzögerung der Arbeiten zu verhindern – in jedem Fall zusätzlich mit Elektroheizern arbeiten. Gasheizungen sollten dagegen nicht verwendet werden, da hier bei der Verbrennung von 1kg Propangas ca. 1,6l Wasserdampf erzeugt werden, was die eigentlich zu bekämpfende Befeuchtung nur zusätzlich fördern würde.

Was tun, wenn eine Beheizung grundsätzlich nicht möglich ist?
Der Fachmann verwendet alternativ zu den Kondenstrocknern in diesem Fall sogenannte Adsorptionstrockner. Diese entziehen der Raumluft mit einem extrem hygroskopischen, wasserentziehenden Material die Feuchtigkeit. Diese Technik ist die Lösung für Temperaturen zwischen 10° und 15° C. Die Trocknung dauert dann jedoch in jedem Fall etwas länger, da die Luft ja bei niedrigeren Temperaturen weniger Wasser aufnimmt.

Wie kann man die Trocknungsdauer halbieren?
Das Zauberwort heißt hier: Ventilation! Das in der Bausubstanz enthaltene Wasser verdunstet an der Bauteiloberfläche und geht in die Raumluft über. Dies geschieht aufgrund der großen Differenz des Dampfdruckes. Im nassen Bauteil, also der Bausubstanz, ist der Dampfdruck hoch – in der Raumluft, die ja durch den Einsatz von Kondenstrocknern trocken gehalten wird, ist der Dampfdruck niedrig. Solange diese Differenz besteht, findet eine Trocknung statt. Wenn die Luft jedoch unbewegt vor der Wandfläche steht, dann bildet sich unmittelbar an der Wandoberfläche eine dünne Luftschicht in der die relative Luftfeuchtigkeit und damit auch der Dampfdruck sehr hoch sind. In diesem Fall verlangsamt sich der Trocknungsvorgang deutlich, da keine Dampfdruckdifferenz mehr besteht. Die simple wie wirkungsvolle Lösung besteht hier im Aufstellen von Ventilatoren. Und zwar, je mehr desto besser. Je schneller sich die Luft an der Wandoberfläche vorbei bewegt, desto schneller wird die Feuchtigkeit in die Raumluft abgegeben.

Wenn man nun in jeden zu trocknenden Raum mindestens einen Ventilator aufstellt, kann man die Zeit der Trocknung durchaus um die Hälfte reduzieren. Am besten platziert sind die Ventilatoren, wenn sie die Luft aus der Raumecke diagonal durch den Raum transportieren.

Ein Profi-Tipp zum Schluss:
Verzichten Sie auf das sogenannte Querlüften mittels Öffnen sämtlicher Fenster, denn so gelangt stetig feuchte Außenluft ins Gebäude und verzögert den Trocknungsprozess. Beim Einsatz von Kondenstrocknern sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben, da die Geräte nach dem Umluftprinzip arbeiten.

Die inhabergeführte Firma Strobl-Service bietet seit 1997 mit über 35 Mitarbeitern an vier bayerischen Standorten erstklassige Wasserschadenbeseitigung mit System. Von führenden Versicherern empfohlen und DEKRA zertifiziert übernimmt Strobl-Service sowohl die professionelle Schadensbeseitigung, als auch die komplette Abwicklung mit der Versicherung. Zusätzlich bietet Strobl-Service einen Miet- und Verkaufsservice für professionelle Trocknungsgeräte.

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Das Hochwasser ist vorüber – doch nach der Flut ist vor der Trocknung

Die Überflutungen in Bayern hatten in allen Belangen Rekordausmaße. Wichtig ist nun, dass alle zusammen arbeiten – Bund, Land und Gemeinden – um geeignete Maßnahmen zu erarbeiten, damit die sich häufenden Hochwasserkatastrophen nicht zur traurigen Regelmäßigkeit werden. Wie dem jedoch auch sei: der Schaden ist da und unendlich viele sind betroffen. Jetzt muss mit Bedacht schnell gehandelt werden.

Das Hochwasser ist vorüber -  doch nach der Flut ist vor der Trocknung

Strobl Service – Wasserschadensbeseitigung mit System

Wie trocknet man professionell eine durchfeuchtete Estrichdämmschicht?
Damit die einmal durchfeuchtete Estrichdämmschicht trocknen kann, muss Luft in ihr zirkulieren.
Dies geschieht, indem man die Raumluft durch Trocknungsgeräte entfeuchtet und sie über die Randfugen entlang der Wände einströmen lässt. Durch Kernbohrungen in der Estrichfläche saugt man diese dann wieder ab.

Was tun, wenn der intakte Bodenbelag nicht beschädigt werden soll?
Die zur Abluftabführung notwendige Kernbohrung beschädigt natürlich den Bodenbelag an der Stelle der Bohrung. Sind eventuell Reservefliesen vorhanden oder der Belag durch das Hochwasser ohnehin beschädigt, stellt dies kein Problem dar. Wollen Sie aber Ihr Parkett oder Laminat nicht durch die Kernbohrung beschädigen, gibt es die Möglichkeit des etwas schonenderen Randfugendüsenverfahrens. Hier wird lediglich die Sockelleiste vorrübergehend abmontiert, um die getrocknete Luft an einer Raumseite über die Randfuge hinein und durch die gesamte Estrichdämmschicht strömen zu lassen. An der gegenüberliegenden Raumseite saugen sogenannte Randfugendüsen die Luft wieder ab. Dieses Verfahren sorgt für die vollständige Erhaltung des Bodenbelags.

Alternativ dazu stellt sich die Diagonalbohrtechnik als weitere Belag schonende Möglichkeit dar. Hier erfolgt die Bohrung durch die Wand eines oder mehrerer Nachbarräume. Die dritte Möglichkeit ist die Unterflurtechnik. Wie der Name schon sagt, wird die Bohrung hier aus der unter der betroffenen Estrichschicht gelegenen Etage durchgeführt. Der Kondenstrockner trocknet auch hier die Raumluft, die dann über die Randfuge in die Estrichdämmschicht eingelassen und dann über die Bohrung in der Betondecke nach unten hin abgesaugt wird. Diese Technik hat nicht nur den Vorteil, dass der Bodenbelag erhalten und unbeschädigt bleibt, sondern bietet gerade geschäftlich genutzten Räumen die Möglichkeit, den Geschäftsbetrieb uneingeschränkt weiter laufen zu lassen.

Wie geht der Fachmann bei der Bohrung vor, wenn keine Reservefliese vorhanden ist?
Für derartige Fälle gibt es ein spezielles Fliesenaufnahmeverfahren, das in den meisten Fällen das zerstörungsfreie Ablösen einzelner Fliesen vom Untergrund ermöglicht. Wenn die Trocknungsmaßnahmen dann abgeschlossen sind, wird die so schonend aufgenommene Fiese einfach wieder eingesetzt und Sie sparen sich die kostspielige Neuverfliesung des Raumes.

Was muss ich in Bezug auf Möbel und Pflanzen im betroffenen Raum beachten?
Die verwendeten Kondenstrockner sammeln das anfallende Wasser in Auffangbehältern, die Sie regelmäßig entleeren müssen. Was dabei die Möbel angeht, so können diese zumeist im Raum verbleiben. Ausnahmen bilden allerdings Antiquitäten, Kunstgegenstände oder Musikinstrumente. Auch Pflanzen sollten Sie vorrübergehend in anderen Räumen unterbringen, da der betreffende Raum während der Trocknung durch die Geräte sehr warm werden kann. Übersteigt die Lufttemperatur 25°C, schalten Sie die Geräte für einige Minuten ab und sorgen für eine gute Raumdurchlüftung.

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Logistik und mehr mit dem dry-con – neuer Trocknungscontainer im Einsatz

Biogasanlagen – hoher Wirkungsgrad durch Kraft-Wärmenutzung. Abwärme trocknet Hackschnitzel. Container für die Transportlogistik

Logistik und mehr mit dem dry-con - neuer Trocknungscontainer im Einsatz

Ohne Belüftungsboden ist der dry-con von Hermann Ellermann ein Transportcontainer

Ganderkesee: Um den Wirkungsgrad von Biogasanlagen zu optimieren sollte neben der Stromerzeugung über einen Gasmotor auch die reichlich vorhandene Wärme wirtschaftlich verwertet werden. Landwirtschaftsmeister und Lohnunternehmer Meik Prigge trennte deshalb teilweise (ein BHKW steht direkt an der Biogasanlage) die Stromerzeugung von der Gasgewinnung auf seinem in Ortsnähe von Wiegersen / Niedersachsen gelegenen Hof räumlich ab. Über eine extra gebaute Gasleitung versorgt, erfolgt die Stromerzeugung teilweise in der Ortsmitte auf dem Gelände der Forstverwaltung Wiegersen. Damit sind die Wege kurz, um mit der Abwärme aus dem Gasmotor mehrere Wohngebäude mit Fernwärme und warmen Brauchwasser zu versorgen.
Für die Forstverwaltung Wiegersen, die rund 700 ha eigenen Wald bewirtschaftet, führt der Lohnunternehmer außerdem die Trocknung von Kaminholz und Hackschnitzel als Dienstleistung durch. Früher hatte der Holzhandel der Forstverwaltung Wiegersen immer sehr große Mengen, geschätzt rund 3000 Tonnen, an Hackschnitzel und Kaminholz im Durchlaufbetrieb gelagert und die Freilufttrocknung abgewartet. Mit Hilfe eines dry-con Containers von Hermann Ellermann Containersysteme können jetzt in rund 4 Tagen 15-16 Tonnen frischer Hackschnitzel getrocknet werden. Der dry-con Trocknungscontainer ist mit einem speziellen Belüftungsbodenein-satz ausgestattet, der über ein Schnellwechselsystem he3072Durchlüftung anderer Trocknungsgüter wie Mais oder Getreide ermöglicht. Messungen ergaben, dass der dry-con besonders effizient und schnell trocknet. Die Anschlüsse für die Warmluftzufuhr sind beim dry-con über Schieber verschließbar. „Sonderwünsche, welche meine Arbeit im Einsatz erleichtern, wurden vom in Ganderkesee ansässigen Unternehmen in angenehmer Wiese aufgegriffen umgesetzt“, erklärt sich Meik Prigge. Ohne Belüftungsboden wird der dry-con zum L-con, einem bewährten Transportcontainer von Hermann Ellermann Containersysteme aus Ganderkesee. Der Behälter nach DIN 30722 lässt sich daher auch als normaler Transportcontainer für andere Schüttgüter einsetzen. Ist die Trocknung abgeschlossen können die Hackschnitzel ohne Umladung ausgeliefert werden. Während der übrigen Zeit ist Meik Prigge als Fuhrbetrieb in verschiedensten Spaten, wie z.B. zum Getreidetransport für Genossenschaften tätig. Diese wünschen den Getreidetransport teilweise mit Containern. Durch den Hakenliftanhänger und eigene Container ist Prigge ein willkommener Partner.

Seit über 20 Jahren werden Abrollcontainer und Absetzmulden konstruiert, die den hohen Anforderungen unserer Kunden entsprechen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden fließen ständig neue Erkenntnisse ein. Ein permanenter Verbesserungsprozess, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen. Die Hermann Ellermann Containersysteme ist in 27777 Ganderkesee ansässig

Kontakt
Hermann Ellermann Containersysteme GmbH
Thomas Ellermann
Gewerbestr. 6
27777 Ganderkesee
+49 (0)4222 94 70 70
info@ellermann-container.de
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dry-con für Lohnunternehmen – Abluft wird zu Geld

dry-con – DIN 30722 Container ist auch Trocknungsbehälter. Neben Lohnunternehmen ist der dry-con Behälter auch für andere Unternehmen interessant, bei denen warme Abluft aus Prozessen anfällt und diese ungenutzt bleibt. Neben eigenen Gütern für die Trocknung ist für diese Betriebe eine Trocknung als Dienstleistung interessant.

dry-con für Lohnunternehmen - Abluft wird zu Geld

Warme Abluft aus Biogasanlagen lässt sich sinnvoll nutzen.

Ganderkesee. Die Hermann Ellermann Containersysteme stellt einen neuen kombinierten Trocknungs-/Tansportcontainer vor. Einsatzschwerpunkt ist die Land- und Forstwirtschaft. Mit dem Trocknungs-Container hat Hermann Ellermann eine effiziente Lösung entwickelt, um Sekundärwärme aus Biogasanlagen oder anderen Industrieprozessen sinnvoll nutzen zu können. In dem Container lässt sich Hackschnitzel, Mais, Getreide, Kaminholz und anderes mehr trocknen und transportieren. Der Belüftungsboden des dry-con, so die Typenbezeichnung des in Ganderkesee ansässigen Herstellers, kann über ein Schnellwechselsystem herausgenommen werden.
Den Belüftungsboden gibt es in Schlitzbrücken- oder Lochboden-ausführung. Damit wird eine optimale Durchlüftung verschiedenarti-ger Trocknungsgüter ermöglicht. Der Belüftungsbodenschlitten ist eine spezielle Konstruktion. Er bietet eine Intellegente Luftverteilung und sorgt für eine zügige und homogene Trocknung der jeweiligen Fraktion.
Die Anschlüsse für die Warmluftzufuhr sind beim dry-con über Schieber verschließbar. Zudem bietet der dry-con aufgrund seiner konvexen Bauart eine optimale Durchlüftung beim Trocknungsein-satz.
Ohne Belüftungsboden wird der dry-con zum L-con einem bewährten Transportcontainer von Hermann Ellermann. Die Leichtbauausführung bietet gegenüber anderen Standard-Containern einen Nutzlastvorsprung von bis zu 25 %.
Der Behälter nach DIN 30722 lässt sich daher auch als normaler Transportcontainer für andere Schüttgüter problemlos einsetzen.
Gegenüber Trocknungsbunkern und -hallen bietet der dry-con durch seine Integration in die Logistik deutlich mehr Flexibilität im Alltag.

Industrie als Vorreiter – Wechselbehälter stehen am Band

Holzverarbeitende Betriebe beispielsweise fördern ihre Produktionsrückstände gleich in den dry-con. Mit dem Lkw als Transport- und Umschlagsgerät werden dann die vollen gegen leere Container getauscht und anschließend zur Trocknungsstation gefahren. Dort kann getrocknetes Gut, ebenfalls im Container, aufgenommen und ausgeliefert werden. Umladevorgänge des Gutes entfallen damit, weil der Trocknungsbehälter Lager und Transportgefäß in einem ist.
Neben Lohnunternehmen ist der dry-con Behälter auch für andere Unternehmen interessant, bei denen warme Abluft aus Prozessen anfällt und diese ungenutzt bleibt. Neben eigenen Gütern für die Trocknung ist für diese Betriebe eine Trocknung als Dienstleistung interessant.
Weitere Informationen unter www.ellermann-container.de
ganzer Text und Fotos download: www.pr-download/hermann.ellermann6.zip
Copyright Text und Fotos: Hermann Ellermann Containersysteme GmbH

Seit über 20 Jahren werden Abrollcontainer und Absetzmulden konstruiert, die den hohen Anforderungen unserer Kunden entsprechen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden fließen ständig neue Erkenntnisse ein. Ein permanenter Verbesserungsprozess, um die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen. Die Hermann Ellermann Containersysteme ist in 27777 Ganderkesee ansässig

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