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AfD Berlin – Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal auf

AfD Berlin - Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal auf

AfD Berlin – Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal in Berlin auf

Die Partei AfD (Alternative für Deutschland) in Berlin-Lichtenberg schaut den Behörden verstärkt auf die Finger. Dabei deckt die AfD jetzt auf, dass das Tuberkulose-Zentrum in Lichtenberg der Tuberkulose-Seuchengefahr, wegen der aktuell massenhaften Einschleppung durch Asylbewerber, nicht annähernd gewachsen ist.

Die illegale Einwanderung bringt eine alte Seuche zurück nach Berlin: Tuberkulose, früher bekannt als Schwindsucht. Die Krankheit kann tödlich enden und ist hochansteckend. Diese hoch-gefährliche Lungenkrankheit wird als eine der weltweit tödlichsten Infektionskrankheiten angesehen.
Im Jahr 2016 gab es 396 Tuberkulose-Fälle in Berlin: Tendenz steigend! Auch bundesweit sind die Tuberkulose-Zahlen auf Höchstständen. Und es werden immer mehr Fälle gemeldet.

Die größte Risikogruppe sind Einwanderer. Sie bringen die Krankheit aus Nordafrika und Asien nach Berlin. Tuberkulose kann geheilt werden, für alte Menschen oder kleine Kinder endet die Krankheit oft tödlich. Falk Rodig, Bezirksverordneter der AfD, sagte gegenüber Deutsche Tageszeitung: „Wir müssen unsere Bürger schützen. Die Verwaltung muss dem Seuchenschutz der Bevölkerung absolute Priorität einräumen.“

Die Berliner Behörde zur Bekämpfung der Tuberkulose in Berlin ist das sogenannte „Tuberkulose-Zentrum“ – im Gender-Amtsdeutsch etwas umständlich bezeichnet als „Zentrum für tuberkulosekranke und gefährdete Menschen“. Es befindet sich in der Deutschmeisterstraße 24 in Berlin-Lichtenberg. Die AfD Lichtenberg nahm die Besorgnis der Bürger auf und brachte das Thema im Bezirksparlament Lichtenberg zu Sprache. Die Anfrage der AfD-Fraktion brachte Erschreckendes zutage. Das Tuberkulose-Zentrum in Lichtenberg – das Einzige in Berlin – ist der Seuche nicht gewachsen. Die Krankenschwestern und Ärzte opfern sich auf, aber sie sind zu wenige. Dringend benötigte Stellen sind nicht besetzt, weil die Bezahlung schlecht ist und der Umgang mit den Patienten oft hohe Anforderungen an die Pflegekräfte stellt.

Bezirksstadträtin für Die Linke, Katrin Framke, wiegelt wie von ihr nicht anders zu erwarten, die Anfrage der AfD ab: „Tuberkulose ist kein Problem in Lichtenberg. Wir wollen das Tuberkulose-Zentrum ausbauen, aber es gibt noch Schwierigkeiten.“ Die SPD reagierte auf die Anfrage der AfD empört. „Wie kommen Sie darauf, dass ein Zusammenhang zwischen Migration und Tuberkulose besteht!“, sagte der SPD-Abgeordnete Fritz Wolff erbost.
Falk Rodig, Bezirksverordneter der AfD, kämpft für die Bürger in seinem Stadtbezirk und sagte vor diesem Hintergrund gegenüber Deutsche Tageszeitung: „Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Quarantäne-Stationen müssen dringend und schnellstens ausgebaut werden. Wer eine Lungenklinik mit all dem bedauernswerten Elend darin gesehen hat, weiß, wie erschreckend die Zustände dort sind.“

Für Medizin, Bildung und Forschung standen im gesamten Jahr 2016 nur jämmerliche 12 Milliarden Euro zur Verfügung, aber für die Integration von Asylbewerbern wurden satte 6 Milliarden Euro heraus gepulvert (Anm. d. Red.). Der Bund nimmt von den hart erarbeiteten Steuergeldern des deutschen Volkes zur Versorgung der Asylbewerber – bis 2020 – insgesamt rund 93,6 Milliarden Euro. Schockierend ist, dass diese Zahl in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Aufwendungen von Bildung und Forschung für deutsche Bürger stehen. Wenn man sich diese Zahl von unvorstellbaren 93,6 Milliarden Euro, welche deutsche Steuerzahler für Asylbewerber erarbeiten müssen, auf der sprichwörtlichen Zunge zergehen lässt, dann entsprechen diese 93,6 Milliarden Euro, der genauen Hälfte des gesamten Staatshaushaltes von Belgien, was allgemein als Mutterland der Europäischen Union gilt.

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Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – Überleben

Geißeln der Menschheit: Zerstörung – feindliche Umwelt. Diskussionsbeitrag mit Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte - Überleben

Baudenkmal: Erhaltung der Kulturgeschichte – von Eric Mozanowski, Stuttgart

Im ersten veröffentlichten Teil der Serie Denkmalschutz – Umwelt und der lange Weg zur Gesundheit erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski, die Parallelen Gesundheitsgeschichte und Denkmalpflege.

Die Vergangenheit mit ihren Kulturgütern ist nicht reproduzierbar. Wie die Zeugnisse sichern und dem Schwund entgegen treten? Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass beispielsweise in der Wiederaufbauphase nach dem 2. Weltkrieg deutschlandweit mehr Kulturdenkmale zerstört und vernichtet wurden als während des Krieges. Diese Erkenntnis und Aufarbeitung hat der Bedeutung des Denkmalschutzes erheblich gestärkt. Es gibt Hoffnung für die weitere Etablierung der Denkmalpflege. „Aus dem 19. Jahrhundert stammten die Baupolizeiverordnungen und Brandschutzverordnungen, die zu einer umfassenden Gesetzgebung zusammengewachsen sind und nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland in den Bundesländern in den Bauordnungen etabliert wurden. Die Hoffnung, dass der Denkmalschutz auch eine angemessene Etablierung und deren Regelungen in die Länder der Bundesrepublik findet, wird nicht aufgegeben“, meint der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski.

Ein langer schmerzreicher Weg zur Gesundheit

Geschichtlich betrachtet nahmen die Geißeln der Menschheit, wozu auch die Tuberkulose zählte, teilweise bizarre Wendungen ein. Eric Mozanowski erläutert, dass die ätherische Erscheinung der schönen Schwindsüchtigen zum weiblichen Schönheitsideal um 1848 als Vorbild diente. Den englischen Malern einer englischen Malervereinigung von Dante Gabriel Rossetti, denen die Vorläufer Raphaels als Vorbild dienten, erhoben diese Schwindsüchtigen zum Schönheitsideal. Unter den bürgerlichen Dichtern, Malern und Musikern, die wie Spitzwegs „Der arme Poet“ in einer edlen Dachkammer hausten, gab es Schwindsüchtige. Die Tuberkulose galt als die Krankheit der „Romantika“.

Kultur und Kunst in Zeiten der Schwindsucht

Eric Mozanowski entführt die Teilnehmer in die Zeit der Schwindsucht und diskutiert die Zustände, die zu dieser „Geißel der Menschheit“ beigetragen hat. Nicht nur in Deutschland herrschten schlechte hygienische Zustände in den europäischen Großstädten war der Gesundheitszustand schlechter als auf dem Land. Aus der Not ist Kunst und Kultur entstanden. In Frankreich bezeichnete man die Schwindsucht in Künstlerkreisen als „romantisches Fieber“. Besonders in Paris fiel auf, dass schöne Frauen, die von der „Jeunesse doree“ umjubelt wurden, von heute auf morgen verschwanden – alleine, weil sie erkrankt waren. Von allen Bewunderern verlassen, dahinsiechten – eine Brutalität zu der Zeit. Das Schicksal einer dieser Schönen, Marie Duplessis, die an Schwindsucht gestorben war und deren Sarg einige befreundete Dichter und Maler folgten, nicht Herzöge, Marquis und Lords, die früher ihr Bett mit Gold übersäten, regten Alexandre Dumas den Jüngeren 1848 zu seinem Roman „Die Kameliendame“ an. Bald danach gestaltete Giuseppe Verdi aus dieser Vorlage seine „La traviata“ („Die Verirrte“), deren Aufführung in der Opernliteratur etwas unerhört Neues bedeutete. Zu erwähnen gilt, dass zum ersten Mal ein Komponist, einen zeitgenössischen Stoff auf die Bühne zu bringen wagt – die Geschichte der Kurtisane Violetta Valeri, die an galoppierender Schwindsucht stirbt.

Von nun an verschwand die Tuberkulose nicht mehr von den Opernbühnen. 1881 entstand die Oper „Hoffmanns Erzählungen“ von Jacques Offenbach (1819-1880), in der die junge Antonia Crespel an Schwindsucht stirbt. 1895 gelangte Puccinis „La Boheme“ zur Aufführung. Ein Werk, durch das sich die Krankheit wie ein roter Faden zieht, und das wie die „La traviata“ Welterfolg hatte. All diesen Opern ist gemeinsam, dass von der Tuberkulose nicht nur gesprochen wird, sondern dass sie auch in den Verlauf der Handlung eingreift. Die Schwindsucht galt als unheilbar tödliche Krankheit. Sie führt das tragische Ende der Werke herbei, immer ist es ein zartes junges Mädchen, das an ihr stirbt.

Wie kam es, dass viele Opern zu dieser Zeit die Tuberkulose thematisierten?

Sie versinnbildlichten den tragischen Tod von jungen Menschen, deren Hoffen und Streben durch die heimtückische Krankheit ein jähes Ende fand. Ein Schicksal, das sie mit vielen ihrer realen Zeitgenossen teilten und das darum so große Anteilnahme fand.

Den Krankheitsnamen „Tuberkulose“ prägte 1832 Schönlein, der als Erster in Deutschland in seiner Würzburger Klinik die neuen diagnostischen Methoden „Perkussion“ und „Auskultation“ einführte und die verstorbenen Kranken sezieren ließ, um die Richtigkeit der am Krankenbett gestellten Diagnose zu kontrollieren.

Inventarisation von Baudenkmälern – Erfassung und Bedeutung

Immobilienexperte Eric Mozanowski zur den Parallelen im Bereich Denkmalpflege: „Denkmalschutz hat mit dem Ruf einer „Geißel der Menschheit“ zu kämpfen, denn die Meinungen um schützenswerte Kulturgüter gehen weit auseinander. Was wird unter einem Baudenkmal verstanden? Kurz beschrieben; eine bauliche Anlage aus vergangener Zeit.“ Die Erhaltung von Denkmalen wegen der kulturgeschichtlichen Bedeutung liegt im Interesse der Allgemeinheit. „Die Qualitäten beruhen auf künstlerische, technische, städtebauliche, volkskundliche, sozialgeschichtlichen oder wirtschaftsgeschichtlichen Einflüssen. Erinnerungen an historische Situationen oder Persönlichkeiten spielen dabei eine weitere wesentliche Rolle zur Erhaltung. Oft gestellte Frage, welche Objekte kommen in Frage? Die Bandbreite reicht vom Bauernhaus zum Gutshof über die Kirche, der weiträumigen Klosteranlage bis hin zu ganzen Städten. Die Geschichte ist nicht immer gerecht“, erläutert der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski das Verständnis des Denkmalschutzes. Damit Denkmalpflege beginnen kann, wird eine Inventarisierung, die Erfassung des Denkmales vorausgesetzt. Diese Erkenntnis reicht ins frühe 19. Jahrhundert zurück. Denkmalqualität wird durch die Inventarisierung sichtbar gemacht und rechtfertigt den staatlichen Erhaltungsanspruch. Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass Inventarisierungen nicht nur auf den Baukörper anzuwenden sind, sondern auch aus Schmuck, Einrichtung, Funktion und Bild, dies erst zur geschichtlichen Aussage führt. Die Inventarisierung wird laufend fortgeführt. In vielen Diskussionen und Beiträgen stellt sich heraus, dass es im Bereich Denkmalschutz und Denkmalpflege in den Jahren auch Fehlurteile gab und gibt.

Es gibt Fehlurteile, die sich wie eine ewige Krankheit forterben. Wichtig in der Medizin bei der Heilung der Tuberkulose beispielsweise ist, sagt Eric Mozanowski, dass aufgrund der pathologisch-anatomischen Studien man zu der verhängnisvollen Ansicht kam, der anatomische Charakter der Krankheit schließe eine Heilung aus, auch wenn die Krankheit bereits im Anfangsstadium erkannt wurde.

Damit entstand bei Ärzten und Laien eine allgemeine Resignation. Man betrieb höchstens noch eine lindernde symptomatische Behandlung. Dem Kranken sollte solange wie möglich der wahre Charakter seines Lebens verborgen werden. Der Glaube damals, die Kenntnis von allem würde den Tod beschleunigen.

Eric Mozanowski zur Geschichte „Die Geißeln der Menschheit“ und die daraus entstandenen Kunstwerke und Beiträge, die bis heute überliefert sind, lohnen zur differenzierten Betrachtung und hat Schutz verdient – Sie bereichern unser Leben!

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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LIOSpot® TB

Ein neuartiger Tuberkulose-Test, entwickelt im Rahmen des EU-Projektes DEMO-NOPERSIST

LIOSpot® TB

Elispots zeigen ein positives Ergebnis

Die humane Tuberkulose (TB) ist ein globales Gesundheitsproblem von erheblicher sozialer und wirtschaftlicher Tragweite. Es sind mehr als 14 Millionen Menschen mit TB und HIV gleichzeitig infiziert. Die Diagnose humaner TB ist extrem schwierig, zeitaufwändig und ineffizient. Es stehen keine leistungsfähigen, kostengünstigen Tests für eine frühe Diagnose dieser Krankheit zur Verfügung. Weiterhin existiert kein Nachweistest auf dem Markt, der zwischen den Milliarden Tuberkulose-infizierten, aber ansonsten gesunden Personen (latente Tuberkulose: LTBI) und den unter aktiver Tuberkulose leidenden Patienten differenzieren kann.

Forschungspartner des EU-Projektes DEMO-NOPERSIST, unter der Leitung der LIONEX GmbH als Koordinator, entwickelten erfolgreich einen neuartigen Test unter dem Namen LIOSpot® TB, welcher erstmalig gesunde infizierte Personen von TB-Patienten unterscheiden kann. Es wird erwartet, dass LIOSpot® TB eine erhebliche positive Auswirkung auf die menschliche Gesundheit und Tuberkulose-Vorsorge weltweit haben wird.

LIONEX bereitet den LIOSpot® TB-Test zurzeit für die Markteinführung vor.
Resultierend aus dem erfolgreichen Abschluss von DEMO-NOPERSIST werden

LIONEX und die Universität von Florenz (UNIFI) ihre Zusammenarbeit, welche zur Entwicklung von den LIOSpot® TB geführt hat, fortsetzen.

LIONEX ist ein stark forschungsorientiertes Unternehmen, welche sich der Tuberkulose widmet und eine herausragende Position auf diesem Gebiet in Europa besetzt. LIONEX ist ISO9001 und ISO13485 zertifiziert und vollumfänglich in der Lage, große Mengen In-Vitro-Diagnostika (IVD) zu produzieren.

DEMO-NOPERSIST

Contact:

Prof. Dr. Mahavir Singh
CEO
LIONEX GmbH
Salzdahlumer Str. 196
Gebäude / Building 1A
D-38126 Braunschweig
Tel. +49(0)531 / 2601266
FAX +49(0)531 / 6180654
info@lionex.de / www.lionex.de
DEMO-NOPERSIST

LIONEX GmbH ist ein wachsendes Biotechnologie-Unternehmen mit einem außergewöhnlich großen Engagement in den Problemfeldern von Tropenkrankheiten wie Tuberkulose und HIV-Infektionen. LIONEX ist ein Partner von BioRegioN, einer hochaktiven, Biotechnologie-orientierten Region in Deutschland. LIONEX verfügt über ausgezeichnete Einrichtungen und Kompetenz in rekombinanter DNA-Technologie, in der Produktion qualitativ hochwertiger rekombinanter Proteine und monoklonaler Antikörper (mAbs) für die Forschung und Diagnose. In den letzten 16 Jahren wurden von LIONEX bereits mehr als 400 rekombinante Proteine von M. tuberculosis produziert, welche in signifikanten Mengen verfügbar sind. Entsprechende mAbs für eine Reihe von mykobakteriellen Antigenen sind gleichfalls verfügbar. Diese Tatsachen sind von erheblichem Vorteil für die Entwicklung neuer diagnostischer Produkte (Antigen- und Antikörper-Nachweis) für Tuberkulose. LIONEX hat kürzlich die präklinische Forschung mit einem neuartigen immunotherapeutischen Protein zur Behandlung von humanem oberflächlichem Blasenkrebs abgeschlossen (LIONEX-Patent). Professor Singh, der Geschäftsführer von LIONEX, beschäftigt sich seit 30 Jahren intensiv mit der Forschung an mykobakteriellen Antigenen. Er koordinierte und/oder überwachte Projekte, welche von der WHO, der Europäischen Gemeinschaft, der Deutschen Forschungsgesellschaft und der BMBF und BMWi finanziell unterstützt wurden. Professor Singh ist eingebunden in nationale und internationale Forschungsprojekte, die sich mit TB, HIV, Buruli-Ulkus, Malaria und mykobakterieller Genetik beschäftigen. Er koordinierte verschiedene EU-Projekte wie „NEW TB Drugs“, FASTEST-TB“, „NOPERSIST“ und koordiniert gegenwärtig DEMO-NOPERSIST (FP7-Projekt).

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Welt-Tuberkulose-Tag 2015

Welt-Tuberkulose-Tag 2015

BfB: Licht ist Leben

Der alljährliche Welt-Tuberkulose-Tag, welcher in diesem Jahr auf den 24.03.2015 fällt, soll uns ins Bewusstsein rufen, wie alltäglich und allgegenwärtig Tuberkulose ist. Immerhin sind die Zahlen der Tuberkulose-Erkrankten nach wie vor beängstigend. Nach Schätzungen der WHO ist ein Drittel der Weltbevölkerung mit den Tuberkulose-Bakterien infiziert.

Im Jahr 2011 erkrankten weltweit 8,7 Millionen. 1,4 Millionen Erkrankte starben an Tuberkulose.

Tuberkulose wird durch Niesen und Husten über die Luft übertragen. Aber nicht jede infizierte Person erkrankt letztendlich auch an TB. Zu den Symptomen von TB gehören Husten (Befall der Lunge), Fieber, Gewichtsverlust, Brustschmerzen und Atemnot.

Schon die Behandlung von unkomplizierter TB dauert mindestens sechs Monate. Neben der unkomplizierten TB existiert die MDR-TB, welche als multiresistent bezeichnet wird. Die Patienten dieser TB sind gegen die zwei wirkungsvollsten Antibiotika, welche zur Behandlung eingesetzt werden, resistent. Hier greift nur eine medikamentöse Behandlung, welche über zwei Jahre erfolgt und mit extremen Nebenwirkungen einhergeht. Von einer XDR-TB wird dann gesprochen, wenn auch diese medikamentöse Behandlung nicht greift. Die TB gilt dann als extrem resistent und kann damit kaum behandelt werden.

Sonne und Vitamin D: Diese zwei Faktoren spielen in der Tuberkulose-Therapie eine große Rolle. Vitamin D unterstützt die Antibiotika-Therapie und beschleunigt so die Heilung. Dies konnte schon eine Studie aus dem Jahr 2011 nachweisen.
Untersuchungen haben ebenfalls gezeigt, dass ein Vitamin D-Mangel möglicherweise für den Ausbruch von TB mitverantwortlich sein könnte. TB-Patienten einer Studie (2011) aus Großbritannien wiesen zu Beginn der Untersuchungen bereits einen Mangel an Vitamin D auf.
Um dem Ausbruch einer TB-Erkrankung entgegenzuwirken, könnte es somit sinnvoll sein, den Vitamin D-Spiegel ganzjährig auf einem hohen Level zu halten. Dies wirkt nicht nur präventiv in Bezug auf viele verschiedene Krebsarten, Rachitis und Osteoporose, sondern stärkt das Immunsystem enorm.
Um eine ausreichende Vitamin D-Versorgung ganzjährig zu gewährleisten, empfiehlt sich in den Sommermonaten März-Oktober der regelmäßige Aufenthalt an der Sonne oder ganzjährig der wohldosierte Besuch eines Sonnenstudios. Durch die Nutzung eines modernen Solariums kann der Vitamin D-Status das ganze Jahr über konstant gehalten werden.

Quelle:
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/diseases/tuberkulose?pc=G_M-Krankheiten_Tuberkulose&pk=tuberkulose%2520afrika&gclid=CPqOlPOepcQCFXGWtAodfQgArw

Studie: Adrian R Martineauet al., High-dose vitamin D3 during intensive-phase antimicrobial treatment of pulmonary tuberculosis: a double-blind randomised controlled trial, Lancet 2011; 377: 10.1016/S0140-6736(10)61889-2

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EURIPRED

A new Infrastructure project supported by EU

Die Europäische Union investiert 8,5 Millionen Euro im Kampf gegen Armutskrankheiten.
Braunschweig, den 18 November 2013
Im November 2013 beginnt das „Europäische Forschungs-Infrastrukturprogramm zur Bekämpfung von Armutskrankheiten“ (EURIPRED). Das Programm soll weltweit die Zusammenarbeit verschiedener Forschungsgruppen stärken und einen globalen Ansatz zur Bekämpfung von Armutskrankheiten bieten. Das ultimative Ziel ist es, die Entwicklung neuer Strategien und Wirkstoffe (Impfstoffe, Medikamente, Mikrobizide) zu beschleunigen, um Tuberkulose, HIV, Malaria, Hepatitis B und Hepatitis C zu bekämpfen. EURIPRED wird mit 8,5 Millionen Euro von der Europäischen Kommission mitfinanziert. Wissenschaftler aus 17 Instituten und 10 Ländern aus Industrie und Wissenschaft werden in diesem neuen Programm zusammenzuarbeiten.

An HIV / AIDS, Tuberkulose (TB) und Malaria sterben weltweit allein 3,4 Millionen Menschen pro Jahr. Trotz erheblicher Anstrengungen in den letzten Jahren breiten sich diese sogenannten Armutskrankheiten immer weiter aus. Gründe dafür sind unter anderem das Fehlen von Impfstoffen und wirksamen sowie geeigneten Medikamenten. Oft führen schwere Nebenwirkungen zu frühzeitigen Therapieabbrüchen der Patienten, was unter anderem zu einer gefährlichen Resistenzentwicklung der Erreger führen kann. Daher werden dringend neue Strategien und Instrumente zur Bekämpfung dieser Krankheiten benötigt.

Weltweit entwickeln weltweit Labore neue Mittel gegen einzelne Krankheiten wie HIV, TB und Malaria. Jedoch fehlte bisher der Austausch von Wissen und Erfahrung über die Labore hinaus, und die einzelnen Labore teilten nicht koordiniert ihre Forschungsergebnisse. Hier setzt EURIPRED an. Mit dem Ziel das weltweite Wissen über diese Krankheiten zu integrieren soll die Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente nun beschleunigt werden, einschließlich die Entwicklung neuer Mittel gegen Hepatitis B und Hepatitis C.

„Durch die Schaffung von Partnerschaften zwischen europäischen Wissenschaftlern und internationalen Forscherteams aus Ländern, die stark von diesen Krankheiten betroffen sind, hoffen wir wir die Entwicklung neuer Impfstoffe, Arzneimittel und Mikrobizide beschleunigen zu können.“, sagt Dr. Meghna Ramaswamy, Koordinator von EURIPRED und wissenschaftliche Leiter des Zentrums für AIDS Reagenzien, am National Institute of Biological Standards and Control (NIBSC) in London. „Abgesehen davon, können wir durch unseren Ansatz der Zersplitterung der Forschung und damit einhergehender unnötiger Doppelarbeit entgegenwirken. Durch die Bündelung bisher fragmentierter Ressourcen will EURIPRED die Effizienz und Effektivität in der Forschung steigern.“, so Dr. Ramaswamy.

Das EURIPRED-Konsortium umfaßt ein Team führender europäischer Wissenschaftler, Institute und Netzwerke auf dem Gebiet der Armutskrankheiten. Das Projekt wird unterstützt von Partnern aus Ländern, die am stärksten von den Krankheiten betroffen sind, wie China, Rußland und Kenia. Neben dem Wissensaustausch sollen die Entwicklung und der Austausch von Standardreagenzien und Diagnostika sowie die Ausbildung von Wissenschaftlern und Gesundheitspersonal vorangetrieben werden.
Die LIONEX GmbH Braunschweig ist ein Biotech Unternehmen, daß seit Jahren auf dem Gebiet der Entwicklung neuer Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente gegen die Tuberkulose tätig ist. LIONEX stellt dem EURIPRED-Konsortium hochreine Proteine, Lipide unde weitere Reagenzien zur Forschung und Entwicklung für dringend benötigte Tuberkulose-Diagnostika und -Medikamente zur Verfügung. Die Tuberkulose forderte in den letzten Jahren bis zu 2 Millionen Todesfälle und 9 Millionen Neuinfektionen jährlich. „Zusammen mit unseren Partnern haben wir nun endlich eine Chance effektiv Vakzine, Diagnostika und Medikamente gegen die neuen, gefährlichen multiresistenten Bakterien zu entwickeln.“, so Professor Mahavir Singh, der Gründer der Lionex GmbH.

Biotech Unternehmen, Tuberkulose Forschung und Produkt-Entwicklung

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224 Millionen Euro zur Bekämpfung von HIV und Tuberkulose in Südafrika

224 Millionen Euro zur Bekämpfung von HIV und Tuberkulose in Südafrika

(NL/4045757514) Frankfurt/Rustenburg, 16.10.2013 Südafrika hat 224 Millionen Euro aus dem Globalen Fonds gegen Aids, Tuberkulose (TB) und Malaria erhalten. Das erklärte Vizepräsident Kgalema Motlanthe bei einem Treffen des South African National Aids Council (Sanac) im südafrikanischen Rustenburg.

Als Vorsitzender des Sanac betonte Motlanthe, dass dies der größte Zuschuss sei, den Südafrika jemals vom Globalen Fonds erhalten habe. Das Land könne damit seine Programme für die Behandlung von Aids und Tuberkulose erweitern und auch Maßnahmen zur Verhinderung von Neuinfektionen weiter ausbauen.

Nach Angaben von Gesundheitsminister Aaron Motsoaledi werden 52 Prozent der Finanzhilfe an das Gesundheitsministerium gehen. Der Rest werde innerhalb von Nichtregierungsorganisationen aufgeteilt, wie etwa Right to Care, National Religious Association for Social Development und die National Aids Convention of South Africa.

Motsoaledi betonte, dass das Geld für verschiedene HIV/Aids-Programme eingesetzt werde – einschließlich zur Beschaffung von antiretroviralen Medikamenten für rund 350.000 Patienten. Gleichzeitig solle die zentrale Beschaffung von Medikamenten gestärkt werden, um Ausverkäufe zu vermeiden.

Südafrika ist zudem auf einem guten Weg, das Ziel der Vereinten Nationen zu erreichen: HIV und Aids sollen bis zum Jahr 2015 um 50 Prozent reduziert werden. Die Rate der Mutter-Kind-Übertragungen liegt aktuell bei 2,7 Prozent, verglichen mit 8 Prozent im Jahr 2008. Das ARV-Behandlungsprogramm hat das Land erfolgreich eingeführt, zwei Millionen Menschen erhalten nun eine kostenlose Behandlung. Damit hat Südafrika das größte Behandlungsprogramm der Welt.

Die häufigsten Tuberkulose-Erkrankungen gebe es in Gefängnissen und Minen, so Motsoaledi. Zwischen März und August wurden 12.656 Häftlinge im Gefängnis von Polsmoor auf Tuberkulose untersucht, bei 176 Insassen wurde die Krankheit diagnostiziert. Innerhalb von 24 Stunden wurden Medikamente für die Erkrankten zur Verfügung gestellt. Mit diesem Geld werden wir in der Lage sein, alle Häftlinge sowie ihre Familien zu testen und zu behandeln, sagte Motsoaledi.

Des Weiteren ermögliche es die Finanzierung, das Gesundheitsministerium zu dezentralisieren und Patienten direkt in ihren Gemeinden zu behandeln. Außer in den Gefängnissen, so Motsoaledi, würde die Arbeit in den Minen fortgesetzt. Dort sollen über 100.000 Bergleute untersucht werden.

Über Brand South Africa
Brand South Africa ist die offizielle Marketingagentur von Südafrika und damit beauftragt, die Markenreputation des Landes auszubauen, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit Südafrikas in der Welt zu stärken. Ihr Ziel ist es außerdem, Stolz und Patriotismus unter den Südafrikanern zu fördern, um den sozialen Zusammenhalt und die Identifikation der Einwohner mit ihrem Land zu verbessern.

Kontakt:
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Yasmin Akbal
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60598 Frankfurt
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Welt-Tuberkulose-Tag 2013: Mit der Sonne immunisieren

Welt-Tuberkulose-Tag 2013: Mit der Sonne immunisieren

Der Bundesfachverband Besonnung e. V. ist die Interessenvertretung der gesamten Besonnungsbranche in Deutschland

Am 24. März jeden Jahres, gedenken Organisationen wie die DAHW (Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe) den Zahlreichen Opfern, welche an Tuberkulose erkrankten oder gar daran starben. Die Organisationen wollen durch diesen Tag auf die Gefahren der heute immer noch stark präsenten Infektionskrankheit aufmerksam machen.

Einige Fakten

-Die Tuberkulose, genauer das „Mycobacterium tuberculosis“ wurde am 24. März 1882 erstmals von Robert Koch beschrieben
-Leider zählt die Tuberkulose auch heute noch zu den am häufigsten zum Tode führenden HEILBAREN Infektionskrankheiten
-Täglich sterben weltweit 4.000 Menschen an Tuberkulose und auch in Deutschland erkranken jährlich noch rund 4.000 Menschen daran
-Eine Tröpfcheninfektion, deren Mykobakterien die Lunge angreifen
-Auch bekannt als „Schwindsucht“, da nach Ausbruch der Krankheit eine Phase mit Gewichtsverlust, Schwäche, Fieberanfällen und Nachtschweiß beginnt

Wie Sonne helfen kann

Mutter Natur kann nicht nur helfen, Tuberkulose vorzubeugen, sondern auch bei der Heilung behilflich sein.
Viele Menschen infizieren sich, ohne dass bei ihnen das Vollbild der Krankheit jemals ausbricht. Begleitfaktoren wie ein schwaches Immunsystem oder ungünstige Lebensumstände beschleunigen jedoch den Ausbruch dieser Infektionskrankheit.

Hier kommen Sonne und Solarium ins Spiel. Die UVB-Strahlen der Sonne oder des Solariums, sorgen für die Vitamin D-Synthese in unserer Haut. Als Vitamin D bezeichnen wir jenes Hormon, welches für ein starkes Abwehrsystem unseres Körpers zuständig ist.

Schon eine Studie aus dem Jahre 2008 bemerkte, dass vor allem Menschen mit einem Vitamin D Efizit an Tuberkulose erkankten. Ihre Studien Leiterin Dr. Katherine Gibney formulierte es schon im Jahre 2008 treffend: „Ein niedriger Vitamin D-Spiegel erhöht das Risiko einer Erstinfektion mit mykobakterieller Tuberkulose. Und einmal infiziert erhöht der Vitamin D-Mangel die Wahrscheinlichkeit einer offenen TB.“

Aber Vitamin D, bzw. Sonne kann nicht nur durch eine starke Immunabwehr vor einer möglichen Tuberkulose schützen, sonder auch die Heilung, in einer Tuberkulose-Therapie mit Antibiotika, beschleunigen. Auch dies konnten Studien immer wieder belegen.

Das Sonnenlicht wurde schon vor mehr als 100 Jahren für die Tbc-Therapie eingesetzt. Dabei war der Aufenthalt an der Sonne im Freien (am besten in großer Höhe) schon vor einem Jahrhundert das Mittel der Wahl.
Damals wusste man allerdings noch nicht, dass diese heilende Wirkung über das „Sonnenschein-Vitamin D“ geschieht, das von den UVB-Strahlen der Sonne in der Haut gebildet wird.

Immer weniger abwegig scheint daher der gute Ratschlag, durch Sonne und Solarium seine Immunabwehr zu stärken und sich damit nicht nur wohl, sonder auch fit und gesund zu fühlen. Verständlich, dass wieder immer mehr Menschen, auf die natürliche Kraft der Natur und damit der Sonne zurück greifen. Was schon tausend Jahre vor unserer Zeit gut für die Menschheit war, kann dieser Tage doch nicht schlecht für uns sein. Schließlich sind die Sonne und das Licht, der Grund für den Ursprung allen Lebens.

Quellen:
http://www.dahw.de/themenseiten/welt-tuberkulose-tag4/der-welt-tuberkulose-tag3

Kelechi E Nnoaham, Aileen Clarke, Low serum vitamin D levels and tuberculosis: a systematic review and meta-analysis, International Journal of Epidemiology 2008 37(1):113-119 (PDF kostenlos)

K.B. Gibney et al., Vitamin D deficiency is associated with tuberculosis and latent tuberculosis infection in immigrants from sub-Saharan Africa, Clin Infect Dis, Februar 2008;46(3):443-6

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