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Auszeichnung der Trainer und Speaker des Jahres 2017

Auszeichnung der Trainer und Speaker des Jahres 2017

Cristián Gálvez wurde zum Speaker 2017 gekürt, Slatco Sterzenbach zum Trainer 2017. (Bildquelle: @STERZENBACH GmbH und @Cristián Gálvez)

Einmal im Jahr vergibt die Rhetorik-Akadamie Tübingen Kooperation mit der Akademie für Geschäftserfolg die Auszeichnungen „Trainer des Jahres“ und „Speaker des Jahres“. Mit diesen Auszeichnungen würdigt das Kompetenzzentrum für angewandte Rhetorik herausragende Redner- und Trainerpersönlichkeiten für ihre besonderen Leistungen und Errungenschaften im Rahmen ihrer Tätigkeit.

Die Auszeichnung „Trainer des Jahres 2017“ wird an Slatco Sterzenbach vergeben. Er motiviert mit seinen Seminaren, Coachings und Podcasts, alte Denkmuster zu durchbrechen und langfristig ein gesundes und positives Mindset für mehr Lebensqualität und -energie zu entwickeln. Sterzenbachs innovative Seminarmethoden, wie beispielsweise Hypnose, sind inspirierend und erzielen langfristige Erfolge.

Zum „Speaker des Jahres 2017“ wird Cristián Gálvez gekürt. Er setzt mit seinen Vorträgen wegweisende Impulse, insbesondere zu den Themen Wirken und Überzeugen durch Motivation und authentische Selbstinszenierung. Er übt seine Tätigkeit leidenschaftlich und humorvoll aus. Gálvez versteht es als erfahrender Redner, sein Publikum zu begeistern und zu unterhalten.

Als Bewertungskriterien zieht die Rhetorik-Akademie verschiedene Aspekte heran. So ist der Jury der Wertekompass des Trainer und des Speakers besonders wichtig. Auch die Frage, welchen Beitrag der Trainer bzw. Speaker für die rhetorische Weiterentwicklung anderer Personen leistet, ist dabei von zentraler Relevanz. Für die Auszeichnung ist ebenso die klare Positionierung am Markt, die Abgrenzung zur Konkurrenz und die jeweiligen Alleinstellungsmerkmale der Preisträgerinnen und Preisträger von besonderer Bedeutung. Mitglieder der Jury sind neben den Preisträgerinnen und Preisträgern der vergangenen Jahre auch Lorenz Brockmann, Leiter der Rhetorik-Akademie, Gerhard Gieschen, Beirat für Trainerentwicklung und der wissenschaftlichen Beirat und Professor für Allgemeine Rhetorik Dietmar Till.

Die diesjährige öffentliche Preisverleihung findet am 22. November 2018 in der Neuen Akademie in Tübingen statt. Die Laudatio wird gehalten von Dr. Marco Freiherr von Münchhausen, Senior-Trainer der Rhetorik-Akademie und Preisträger des Jahres 2015. Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind mit Bitte um kurze Anmeldung herzlich eingeladen.

Die Rhetorik-Akademie Tübingen ist das Kompetenzzentrum für angewandte strategische Kommunikation.

Zu unseren Schwerpunkten gehören Rhetorik in der Politik, Rhetorik in Unternehmen sowie Rhetorik für Führungskräfte, Unternehmer und Einzelpersonen. Neben Trainings, Seminaren, Beratungsleistungen und Einzel-Coachings bietet die Rhetorik-Akademie Tübingen auch den deutschlandweit einzigartigen Ausbildungsgang zum geprüften Kommunikations- und Rhetorik-Trainer an.

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Frische Luft für die Forschung: Neues Geo- und Umweltforschungszentrum in Tübingen mit Lamellenfenstern von EuroLam ausgestattet

Frische Luft für die Forschung:  Neues Geo- und Umweltforschungszentrum in Tübingen mit Lamellenfenstern von EuroLam ausgestattet

(Mynewsdesk) Tübingen/Wiegendorf (Weimarer Land), 20. Februar 2018 – Die Fassade des neuen Geo- und Umweltforschungszentrums Tübingen wurde mit 198 Lamellenfenstern des Thüringer Unternehmens EuroLam ausgestattet. Die Lamellenfenster aus Aluminium tragen zur modernen Gestaltung des Gebäudes bei. Das Zentrum soll dieses Jahr eröffnet werden.

Der Neubau des Geo- und Umweltforschungszentrums ist ein Projekt des Landes Baden-Württemberg und wird durch KAAN Architecten ausgeführt. Bereits 2015 erfolgte die Grundsteinlegung. Ziel des Baus ist es, die verschiedenen geowissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Universität Tübingen in einem modernen Zentrum zu vereinen und dabei Synergieeffekte durch beste Forschungsbedingungen zu schaffen. Der Neubau stellt eine südliche Erweiterung der naturwissenschaftlichen Institute der Universität dar und soll die Campussituation mit Hörsaalzentrum und Mensa in der Mitte abschließen. Der Bau besticht durch zwei Lichthöfe und großzügige, verglaste Durchgangsbereiche, die schöne Ausblicke auf Tübingen ermöglichen.

Funktionalität und Ästhetik vereint

Die Lamellenfenster von EuroLam fügen sich in das Gesamtkonzept des Gebäudes, das Ästhetik und Funktionalität vereint und einen Schwerpunkt auf Energieeffizienz legt. Wegen der großen Öffnungsfläche einer Lamelle ergibt sich ein vorteilhafter Lüftungsquerschnitt gegenüber normalen Dreh- und Kippfenstern. Daher können Räume innerhalb kürzester Zeit energieeffizient gelüftet werden, ohne dass der Raum auskühlt. Mit Hilfe elektrischer und pneumatischer Antriebe werden die Fenster vollkommen automatisch gesteuert. Diese Eigenschaft ist unter anderem aus Brandschutzsicht ein herausragender Vorteil, denn so ist eine schnelle und lebensrettende Entrauchung im Notfall möglich. Diese Eigenschaften vereinen sich mit einer Optik, die sich in das moderne und flächige Konzept des Stahlbeton-Baus harmonisch integriert.

Technische Details

In die senkrechte Fassade wurden 198 Fenster des Typs TGL ISO SLP verbaut. Die Lamellen bestehen aus thermisch getrennten Aluminiumstrangpressprofilen mit einer flächenbündigen Optik mit Wärmedämmkern. Dadurch sind Sichtschutz und Energieeffizienz gewährleistet.

Die Fenster setzen sich aus einer oder mehreren übereinander liegenden Lamellen zusammen, die sich über eine Drehachse öffnen. Dabei öffnet der unter der Drehachse liegende Teil des Flügels nach außen und der darüber liegende nach innen. Regulär befindet sich die Drehachse mittig zur Lamellenhöhe, kann jedoch bei Bedarf auch bis zu 1/3 – 2/3 verschoben werden. Standardmäßig beträgt der Öffnungswinkel 64°, kann aber auf Wunsch zwischen 0 und 90° angepasst werden.

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Die EuroLam GmbH: http://www.eurolam.de%20 mit Sitz im Thüringischen Wiegendorf (Weimarer Land) zählt zu einem der führenden Anbieter für Lamellenfenster, natürliche Be- und Entlüftung, Klimakontrolle, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Gegründet wurde das Unternehmen 1997 vom Geschäftsführer Ernst Hommer und liefert aktuell unter der gemeinsamen Führung mit Co-Geschäftsführerin Heidrun Hommer Lamellenfenster in die ganze Welt von Amerika über Europa, Afrika und Australien bis nach Island, Japan und Neuseeland wurden Gebäude mit Lamellenfenster des Thüringischen Unternehmens gebaut. Mit der großen Produktpalette von natürlichen Rauch-Wärme Abzugsgerätem, Lamellenfenstern, Wetter- und Schallschutzlamellen sowie verschiedenem Zubehör und BLL- Systembegrünung trägt EuroLam zur sozialen und ökologischen Verantwortung bei. EuroLam beschäftigt derzeit ca. 50 Mitarbeiter und legt großen Wert auf fachspezifische und umfangreiche Ausbildung junger Fachkräfte sowie auf unternehmerisch denkende und handelnde Mitarbeiter.

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Experten stehen den Betroffenen Rede und Antwort

Erster Retinitis pigmentosa Patiententag der Universitäts-Augenklinik in Tübingen war ein großer Erfolg

Experten stehen den Betroffenen Rede und Antwort

Retinitis pigmentosa Patiententag in Tübingen: P. Böhm, PD Dr. K. Stingl, Prof. E. Zrenner (v.l.n.r) (Bildquelle: Retina Implant AG/Bernhard Krause)

(Reutlingen/Tübingen) – Der erste Retinitis pigmentosa Patiententag am Department für Augenheilkunde der Universitäts-Augenklinik in Tübingen war ein riesiger Erfolg. Unter dem Motto „Meet the Experts“ boten weltweit anerkannte Spezialisten Blinden, Sehbinderten und ihren Angehörigen am vergangenen Samstag einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung. Patienten, die mittels Transkornealer Elektrostimulation therapiert werden oder ein elektronisches Netzhautimplantat erhalten haben, berichteten live von ihren Erfahrungen.

„Morgen beginnt die „Woche des Sehens““, begrüßte Prof. Dr. med. Eberhart Zrenner die Zuhörer des ersten Retinitis pigmentosa Patiententages am vergangenen Samstag in Tübingen. Diese außergewöhnliche Veranstaltung, zu der das Zentrum für seltene Augenerkrankungen (ZSA) des Departments für Augenheilkunde der Universitäts-Augenklinik eingeladen hatte, passte perfekt in die bundesweite Kampagne, die vom 8. bis zum 15. Oktober 2017 Veranstaltungen unter dem Leitthema „Blindheit verstehen und verhüten“ zusammenführt. Über 500 Teilnehmer, Menschen mit Sehbehinderung und ihre Angehörigen, waren der Einladung nach Tübingen gefolgt. Aufgrund des großen Interesses musste bereits im Vorfeld der Veranstaltung in einen deutlich größeren Hörsaal in der Nähe der neuen Tübinger Augenklinik gewechselt werden.

„Meet the Experts“ – das Motto des Patiententages durfte man wörtlich nehmen. Mit Prof. Zrenner sowie PD Dr. med. Katarina Stingl, Prof. Dr. med. Karl Ulrich Bartz-Schmidt, PD Dr. med. Andreas Schatz und Prof. Dr. med. Dr. phil Dominik Fischer waren weltweit anerkannte Spezialisten aus Medizin und Forschung des Universitätsklinikums Tübingen versammelt, um den Teilnehmern ganz persönlich Rede und Antwort zu stehen.

Dr. Stingl, die die Sprechstunde für erbliche Netzhauterkrankungen an der Universitäts-Augenklinik Tübingen als Nachfolgerin von Prof. Zrenner leitet, hatte wenige Tage vorher vom Patientenverband PRO RETINA den Retinitis-Pigmentosa-Forschungspreis 2017 erhalten. Die Fachärztin für Augenheilkunde referierte unter anderem über aktuelle Studien zu Netzhautimplantaten. Einigen der bereits erblindeten Patienten können Netzhautimplantate helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Prof. Dominik Fischer informierte die interessierten Besucher über die Möglichkeiten der Gentherapie, die allerdings zurzeit noch in der Studienphase sind. Prof. Bartz-Schmidt, der ärztliche Direktor der Tübinger Universitäts-Augenklinik, der zu den weltweit wenigen Spezialisten gehört, die diese Operation durchführen können, erläuterte anschließend, wie die Implantation eines subretinalen Sehchips durchgeführt wird. Er stellte auch andere Sehprothesen, die in Köln implantiert wurden, vor. Aufmerksam folgten die Zuhörer auch den Ausführungen von Prof. Zrenner. Er beschrieb den Stand der Forschung in Bezug auf Therapiemöglichkeiten bei RP. Je nach Patient und Krankheitsverlauf müsse entschieden werden, ob Prävention, Erhalt oder Wiederherstellung angezeigt seien. Entsprechend könnten medikamentöse oder Gentherapie sowie Elektrostimulation oder elektronische Implantate in Fragen kommen. Dr. Schatz, unter anderem Studienleiter in der Abteilung „Experimentelle Elektrophysiologie“ der Augenklinik, erklärte in seinem Vortrag „Die Transkorneale Elektrostimulation (TES) – ein erster Therapieansatz bei RP“ welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit bei RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen der Verlauf der Erkrankung mittels Elektrostimulation verlangsamt werden kann.

Was den Patiententag für die Betroffenen so außergewöhnlich machte, waren neben den Vorträgen der Experten vor allem die Berichte von Betroffenen wie Verena Heier. Die 26-jährige RP-Patientin war aus Köln angereist, um über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Elektrostimulation zu erzählen: „Die TES Therapie gibt mir die Sicherheit, etwas gegen das Voranschreiten der Erkrankung zu tun.“ Das Gefühl zu haben, etwas gegen die Krankheit tun zu können, war auch für Peter Böhm wichtig, als er sich das Implantat mit 47 Jahren einsetzen ließ. Der IT-Berater schilderte seine Erfahrungen mit dem Chip: „Der Chip half mir, mich im Dunkeln besser zu orientieren, vor allem bei starken Lichtquellen und Kontrasten. Das geht allerdings nicht ohne Training.“ Miikka Terho wurde von Prof. Zrenner als echter Pionier vorgestellt, da ihm 2008, als einer der ersten Patienten weltweit, der Chip der Retina Implant eingesetzt worden war. Der Finne konnte seinen Namen, der in 8 cm großen weißen Lettern auf schwarzem Grund vor ihm geschrieben stand, nicht nur entziffern, sondern sogar korrigieren: „Ein bis dato Blinder weist auf einen Schreibfehler in seinem Namen hin“, beschrieb Prof. Zrenner den damals Aufsehen erregenden Forschungserfolg. Inzwischen trägt der vollständig erblindete RP-Patient nach einer erfolgreichen Reimplantation die Weiterentwicklung des Chips: den RETINA IMPLANT Alpha AMS, der das CE-Kennzeichen besitzt.

Dass, bei allen Fortschritten in der Medizin, die Diagnose Retinitis pigmentosa zunächst ein Schock ist, beschrieb Karin Papp als Vertreterin der Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland e.V. sehr eindrücklich. Sie ist selbst Betroffene und schilderte, wie es sich anfühlt, wenn einem der Arzt erklärt, dass man an einer unheilbaren Krankheit leidet, die zur Zerstörung der Netzhaut und im Endstadium meist zur vollständigen Erblindung führen wird. Sich mit dem scheinbar unausweichlichen Verlauf der erblich bedingten degenerativen Netzhauterkrankung nicht abfinden zu wollen, war sicherlich die Triebfeder für viele der angereisten Teilnehmer. Und auch wenn die Experten ihnen keine Wunder versprechen konnten – und wollten -, so konnten sie ihnen doch eindrucksvoll vermitteln, dass es so viele aussichtsreiche Forschungsansätze zum Verständnis und zur Verhütung von Blindheit gibt, wie nie zuvor.

Die Retina Implant AG unterstützte die Veranstaltung
Die Retina Implant AG erforscht und entwickelt innovative Therapien und Hightech-Produkte für Menschen, die an der Netzhauterkrankung Retinitis pigmentosa (RP) leiden. Bereits erblindeten Patienten kann das subretinale Netzhautimplantat RETINA IMPLANT Alpha AMS helfen, einen Teil der Sehfähigkeit wieder zu gewinnen. Der Mikrochip besitzt das CE-Kennzeichen und wird in spezialisierten RI Implantationszentren unter die Netzhaut implantiert (subretinal).
Für RP-Patienten mit ausreichendem Restsehvermögen bietet die Transkorneale Elektrostimulation (TES Therapie) mit dem RI OkuStim® System die Chance, den Verlauf der RP-Erkrankung zu verlangsamen.
Das Unternehmen mit Sitz in Reutlingen beschäftigt rund 45 Mitarbeiter und wird geleitet von Reinhard Rubow (CEO und Vorstandssprecher), Jürgen Klein (Vorstand Marketing & Vertrieb) und Dr. Alfred Stett (Vorstand Technologie).

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Surgeons only have two hands too

„Incisions and insights“ – medtech engineers and medical practitioners in dialogue at abdominal surgery workshop

Surgeons only have two hands too

„Incisions and insights“ workshop, which focused on abdominal surgery (Source: BioRegio STERN/Michael Latz)

(Stuttgart/Tübingen) – Once again, the Stuttgart and Tübingen Inter-University Centre for Medical Technology (IZST) and the Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. (Society for the Promotion of Biotechnology and Medical Technology) in conjunction with BioRegio STERN Management GmbH played host to developers from medtech companies at the „Incisions and insights“ workshop. The event, which focused on abdominal surgery, adopted an interdisciplinary approach and brought together disciplines such as general, visceral, transplant and paediatric surgery, paediatric urology, clinical anatomy and cell analysis, diagnostic and interventional radiology, thoracic and cardiovascular surgery, urology and gynaecology.

With live streaming of surgery and practical exercises in the clinical anatomy operating theatre, the „Incisions and insights“ event is anything other than ordinary. To highlight typical operating theatre problems to developers from medtech companies and work with them to look for solutions, a total of six medical directors from the University Hospital of Tübingen discussed the issues at the operating table with the invited specialists – Prof. Jörg Fuchs, Medical Director of Paediatric Surgery and Paediatric Urology, Prof. Alfred Königsrainer, Medical Director of General, Visceral and Transplant Surgery, Prof. Christian Schlensak, Medical Director of Thoracic and Cardiovascular Surgery, Prof. Arnulf Stenzl, Medical Director of Urology, Prof. Bernhard Krämer, Deputy Medical Director of Gynaecology, and Prof. Fabian Bamberg, Deputy Medical Director of Diagnostic and Interventional Radiology. Prof. Bernhard Hirt, Director of the Institute of Clinical Anatomy and Cell Analysis at the University of Tübingen, hosted and chaired the workshop and welcomed the numerous guests in the auditorium and the students and medical practitioners linked via live stream with this statement of principle: „We aren“t showing you the perfect operation and anatomy – instead, we’re showing you the real challenges.“

Surgeons only have two hands too
The reality of intraperitoneal surgery in the abdominal structure covered by the peritoneum and in the retroperitoneum, the region behind the peritoneum and the abdomen itself, includes the need for retractors which keep the operating area open to remove a tumour in the kidneys or ovaries, for example. The surgeons` wish list for this standard medtech instrument was amazingly long. The retractors should be more adjustable to enable the position to be changed more easily during an operation. They should not be made only of metal, as this may damage tissue, but should instead be manufactured from softer materials. They should be translucent, provide a source of light themselves and have additional analysis functions. A surgeon summed up the demands in the following words: „We actually need eight hands. Multifunctional refractors would be better than assistants, who may get in the way in some circumstances.“

It’s dark down there
Two consultants demonstrated a „live“ incision of an abdomen and the use of retractors in the Anatomy operating theatre in order to highlight the next challenge – „it’s dark down there,“ as one of them put it, summing up the problem of visualisation and lighting. The solution from the consultants“ perspective? The lighting should be combined with a camera system so that everyone involved in an operation has the same view of the patient. The camera should be able to follow the surgeon’s hand automatically. It would be best if loupes and headlights were combined into one small, lightweight system with a camera using chip technology. As in the first workshop, a clear desire was expressed for a tablet solution to visualise the operating theatre scenario so that surgeons do not need to turn to look at monitors during surgery: „The surgeon’s view of the abdomen should be transmitted directly to an iPad placed right next to the incision,“ said Prof. Stenzl in a call to the developers and other guests.

Small instruments, patients too large – small patients, instruments too large
On one hand, instruments for minimally invasive operations, such as laparoscopy, are set to become increasingly smaller. On the other hand, patients in Central Europe are becoming more and more obese, and there is a lack of instruments that can be adjusted in size. The medtech sector also faces unresolved challenges for the smallest patients, as Prof. Fuchs regretted: „Unfortunately, no miniaturised instruments are available for minimally invasive surgery for babies. A lot still needs to be done in this area.“

Intelligent patching. Stitching that takes care of itself
Yet surgeons aren’t just looking for innovations for instruments but also for materials. While patches for closing arteries have for decades been made of synthetics, for a long time now intensive research has been carried out into tissue engineering solutions to biologise materials. Closing and, in particular, stitching are a genuinely controversial issue for surgeons. Ligatures, shutting off vessels etc., have to be performed under extremely difficult conditions in terms of light and the position in the abdomen. For the patient, it is essential that stitches are secure. The medtech engineers were thus called upon to look for alternatives to traditional vascular suture.

The medtech engineers and medical professionals therefore had much to discuss at the operating tables in Anatomy. „Once again, we struck a chord with this workshop,“ said a delighted Dr. Klaus Eichenberg, co-organiser and Managing Director of BioRegio STERN Management GmbH. „Following the first event last year, concrete development projects have already been initiated at medtech companies. And I’m confident that head and throat surgery will also provide inspiration for new ideas among developers in the year ahead.“

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BioRegio STERN Management GmbH is a skill-sharing network, providing a help and ad-vice centre for founders of new businesses, entrepreneurs and researchers in the life sciences sector in the cities of Stuttgart, Tübingen, Esslingen and Reutlingen and the Stuttgart and Neckar-Alb regions. BioRegio STERN Management GmbH represents the interests of these market players in dealings with political circles, the media and associations and provides advice on grant applications and corporate financing. Key focal points include regenerative medicine, medical technology and the automation of biotechnology. Managing Director Dr. Klaus Eichenberg is a molecular and cell biologist and investment analyst.

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Chirurgen haben auch nur zwei Hände

„Einschnitte – Einblicke“: Medizintechniker und Ärzte im Dialog beim Workshop Bauchchirurgie

Chirurgen haben auch nur zwei Hände

Einschnitte-Einblicke-Workshop zum Thema Bauchchirurgie (Bildquelle: BioRegio STERN/ Michael Latz)

(Stuttgart/Tübingen) – Das Interuniversitäre Zentrum für Medizinische Technologien Stuttgart – Tübingen (IZST) und der Verein zur Förderung der Biotechnologie und Medizintechnik e. V. luden erneut gemeinsam mit der BioRegio STERN Management GmbH Entwickler aus Medizintechnik-Unternehmen zum Workshop „Einschnitte – Einblicke“ ein. Die Veranstaltung mit dem Schwerpunktthema Bauchchirurgie brachte fächerübergreifende Disziplinen wie Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Kinderchirurgie und Kinderurologie, Klinische Anatomie und Zellanalytik, Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie sowie Urologie und Gynäkologie an einen (OP)Tisch.

Mit Live-Übertragungen aus und praktischen Übungen im OP der Klinischen Anatomie ist die Veranstaltung „Einschnitte -Einblicke“ alles andere als gewöhnlich. Um Entwicklern aus Medizintechnik-Unternehmen Probleme in typischen OP-Situationen aufzuzeigen und mit ihnen gemeinsam nach Lösungen zu suchen, haben insgesamt sechs Ärztliche Direktoren des Universitätsklinikums Tübingen mit dem Fachpublikum am OP-Tisch diskutiert: Prof. Dr. Jörg Fuchs, Ärztlicher Direktor Kinderchirurgie und Kinderurologie, Prof. Dr. Alfred Königsrainer, Ärztlicher Direktor Allgemeine, Viszeral- und Transplantationschirurgie, Prof. Dr. Christian Schlensak, Ärztlicher Direktor Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Prof. Dr. Arnulf Stenzl, Ärztlicher Direktor Urologie, Prof. Dr. Bernhard Krämer, Stellvertretender Ärztlicher Direktor Gynäkologie sowie Prof. Dr. med. Fabian Bamberg, Stellvertretender Ärztlicher Direktor Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Prof. Dr. Bernhard Hirt, Direktor des Instituts fur Klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tubingen war Gastgeber und Moderator des Workshops und begrüßte die zahlreichen Fachbesucher im Hörsaal sowie die via Life-Stream zugeschalteten Studenten und Ärzte mit der programmatischen Ansage: „Wir zeigen Ihnen nicht die perfekte OP und die perfekte Anatomie, sondern wir zeigen Ihnen die Herausforderungen der Realität.“

Auch Chirurgen haben nur zwei Hände
Zur Realität bei einem intraperitonealen Eingriff in der von Bauchfell überzogenen Struktur im Bauchraum sowie im Retroperitoneum, der Region hinter dem Bauchfell und dem eigentlichen Bauchraum, gehört, dass Retraktoren, also Spreizer, benötigt werden, die das Operationsfeld geöffnet halten, um beispielsweise einen Tumor an der Niere oder an den Eierstöcken zu entfernen. Die Wunschliste der Operateure hinsichtlich dieses medizintechnischen Standardinstrumentes war verblüffend lang: Die Retraktoren sollten besser verstellbar sein, damit während einer Operation einfacher die Position verändert werden kann. Sie sollten nicht nur aus Metall bestehen, da dieses Gewebe verletzen kann, sondern aus weicheren Materialien gefertigt werden. Sie sollten einerseits durchleuchtbar sein und andererseits selbst Lichtquelle sein sowie zusätzliche Analysefunktionen besitzen. Ein Operateur brachte die Forderung auf den Punkt: „Wir benötigten eigentlich acht Hände. Multifunktions-Refraktoren wären besser als Assistenten, die unter Umständen auch noch im Weg stehen.“

In der Tiefe ist es dunkel
Zwei Oberärzte demonstrierten im OP der Anatomie „live“ die Inzision – also die Öffnung – eines Bauchraumes sowie die Anwendung von Retraktoren, um anschließend die nächste Herausforderung sichtbar zu machen: „In der Tiefe ist es dunkel“, fasste einer von ihnen das Problem der Visualisierung und Beleuchtung zusammen. Die Lösung aus Sicht der Ärzte: Die Beleuchtung sollte mit einem Kamerasystem kombiniert werden, damit alle an der Operation Beteiligten die gleiche Perspektive auf den Patienten haben. Die Kamera sollte der Hand des Chirurgen automatisch folgen können. Am besten wäre es, Lupenbrille und Kopflampe mittels Chiptechnologie zu einem kleinen, leichten System mit Kamera zu kombinieren. Wie bereits beim ersten Workshop wurde der Wunsch nach einer Tablet-Lösung zur Visualisierung der OP-Situation deutlich formuliert, damit sich die Operateure während des Eingriffs nicht nach Monitoren umdrehen müssen: „Die Ansicht des Operateurs auf den Bauchraum sollte direkt aufs iPad übertragen werden, das wiederum direkt neben der Inzision platziert ist“, forderte Prof. Stenzl die Fachbesucher und Entwickler auf.

Kleine Instrumente – zu große Patienten, kleine Patienten – zu große Instrumente
Instrumente für minimalinvasive Operationen, beispielsweise der Laparoskopie, sollen immer kleiner werden – einerseits. Andererseits werden Patienten in Mitteleuropa immer korpulenter und es fehlen Instrumente, die entsprechend variabel dimensioniert werden können. Auch bei den kleinsten Patienten gibt es ungelöste Herausforderungen für die Medizintechnik wie Prof. Fuchs bedauerte: „Für Säuglinge sind leider keine miniaturisierten Instrumente für minimalinvasive Eingriffe erhältlich. Hier ist noch viel Bedarf.“

Flicken: intelligent beschichtet. Nähen: wie von selbst
Doch nicht nur bei den Instrumenten, auch beim Material suchen Ärzte nach Innovationen. So werden zum Beispiel Patches (Flicken) zum Verschließen von Arterien seit Jahrzehnten aus Kunststoffen hergestellt, dabei wird längst intensiv an Tissue-Engineering-Lösungen, also der Züchtung von Gewebe, für eine Biologisierung des Materials geforscht. Überhaupt ist das Verschließen und vor allem das Nähen ein echtes Reizthema für die Operateure. Ligaturen, das Abbinden von Gefäßen etc., müssen unter schwierigsten Bedingungen hinsichtlich des Lichts und der Position im Bauchraum durchgeführt werden. Dabei ist es überlebenswichtig für den Patienten, dass Knoten fest sitzen. Der entsprechende Aufruf an die Medizintechniker lautete: „Alternativen zur herkömmlichen Gefäßnaht gesucht!“

Es gab also viel zu besprechen für die Medizintechniker und Mediziner an den OP-Tischen in der Anatomie. „Wir haben mit diesem Workshop wieder einen Nerv getroffen“, freute sich Mitveranstalter und Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH Dr. Klaus Eichenberg. „Nach der ersten Veranstaltung im letzten Jahr wurden bereits konkrete Entwicklungsprojekte in Medizintechnik-Unternehmen initiiert. Und ich bin mir sicher, dass auch das Thema Kopf- und Halschirurgie im kommenden Jahr wieder Inspiration für neue Ideen bei den Entwicklern liefern wird.“

Über die BioRegio STERN Management GmbH:
In den Städten Stuttgart, Tübingen, Esslingen und Reutlingen sowie den Regionen Stuttgart und Neckar-Alb ist die BioRegio STERN Management GmbH seit 2001 gemeinsames Kompetenznetzwerk, Anlauf- und Beratungsstelle für Existenzgründer, Unternehmer und Forscher aus der Life-Sciences-Branche. Die BioRegio STERN Management GmbH vertritt deren Interessen gegenüber Politik, Medien und Verbänden und berät bei Förderanträgen sowie Unternehmensfinanzierungen. Bedeutende Schwerpunkte bilden die Regenerationsmedizin, die Medizintechnik und die Automatisierung der Biotechnologie. Geschäftsführer ist der Molekular- und Zellbiologe sowie Investmentanalyst Dr. Klaus Eichenberg.

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2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg

Kinder entdecken die Kultur in ihrer Stadt

2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg

(Bildquelle: element-i-Bildungsstiftung)

Zum 2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg am 1. Juni 2017 besuchen 582 Kita-Kinder aus insgesamt 47 Kindertagesstätten Orchester, Museen, Werkstätten und Theater in ihrer Stadt. In diesem Jahr dabei: 24 Kultureinrichtungen in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Tübingen und Friedrichshafen. Die element-i-Bildungsstiftung rief den landesweiten Aktionstag ins Leben, um Kita-Kinder früh für Kunst und Kultur zu begeistern. Auf die jungen Gäste warten spannende Vorführungen, Einblicke und Mitmach-Aktionen.

Ein unabhängiges, vielfältiges und kreatives Kulturleben ist das Rückgrat einer demokratischen Gesellschaft. Dafür sind freie Entfaltungsmöglichkeiten für Kulturschaffende ebenso wichtig, wie ein Publikum, das sich auf künstlerische Werke einlassen und ihnen Impulse für die eigene Weltsicht abgewinnen kann. Doch Kunstgenuss und -produktion wollen gelernt sein. Je früher der Einstieg gelingt, desto leichter fällt er.

Kinder profitieren von neuen Eindrücken
Die Stuttgarter element-i-Bildungsstiftung rief daher den jährlichen Kind-Kunst-Tag Baden-Württemberg ins Leben. Er findet 2017 bereits zum zweiten Mal statt und eröffnet Vorschulkindern neue und oft ungewöhnliche Zugänge zu den Angeboten von Theatern, Museen, Galerien, Orchestern, Musik- und Kunstschulen. 24 Institutionen beteiligen sich dieses Jahr – ein Zuwachs um 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit dabei sind Einrichtungen aus Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Tübingen und Friedrichshafen. Insgesamt 582 Kinder profitieren von den großzügigen Angeboten vor Ort.

Beispiele aus Stuttgart: Musik und Instrumente neu erleben
In der Stuttgarter Musikschule tummeln sich gleich 50 Kita-Kinder. Sie sehen und hören Bläser und Streicher und können selbst Instrumente ausprobieren. Sicherlich wird der eine oder die andere dabei eine neue musikalische Liebe entdecken.

Einige Vorschulkinder sitzen zur gleichen Zeit mucksmäuschenstill in der Stuttgarter Stadtbibliothek und tauchen zusammen mit Birgitt Schrode in das berühmte musikalische Märchen „Peter und der Wolf“ von Sergej Prokofjew ein.

Mit demselben Stück lockt ein Bläserquintett des SWR Symphonieorchester in das Funkstudio Berg. Jasmin Bachmann, beim Orchester verantwortlich für die Musikvermittlung, empfängt dort die Kinder. Sie setzt sich mit den unterschiedlichsten Formaten und Angeboten dafür ein, bereits dem jungen Publikum, unabhängig vom sozialen, ethnischen und kulturellen Hintergrund die Welt der Musik zugänglich zu machen: „Es macht uns allen sehr viel Spaß, Kinder für Musik zu begeistern. Sie sind noch offen für alles, aber auch das kritischste Publikum, da sie direkt reagieren. Umso schöner ist es, wenn die Kinder bis zum Schluss mitfiebern, durch Interaktionen selbst zu Künstlern werden und sich unsere Leidenschaft für die Musik auf sie überträgt.“

Einen Besuch in den Übräumen der Musiker bieten die Stuttgarter Philharmoniker an. Hier kommen die Kinder direkt in Kontakt mit den Menschen und deren Begeisterung für ihr Instrument, mit Fräcken und großen Kisten, die gepackt werden müssen, wenn das Orchester auf Reisen geht.

Im Stadtmuseum bewundern die Kinder derweil die kunstvollen Behausungen, die einige Tiere bauen, und konstruieren selbst ein gemütliches Nest. Das ist schwieriger als gedacht! In der Stuttgarter Staatsgalerie tauchen die jungen Gäste in die fantastische Welt des Malers Paul Klee ein. Experimente mit Farben stehen in der JugendKunstSchule auf dem Programm. Aus eingefärbtem Kleister und Sand entstehen zum Beispiel mit Händen, Spachteln und Kämmen ungewöhnliche Formen und Strukturen.

Beispiele aus Karlsruhe: Mini-Workshop im Theater
In Karlsruhe faszinieren unter anderem das marotte Figurentheater und das Sandkorn-Theater die jungen Gäste. Beide Bühnen befinden sich unter einem Dach. Im marotte Figurentheater schauen die Kinder die Aufführung „Petterson zeltet“ an, sprechen anschließend mit dem Puppenspieler und sehen aus der Nähe, wie sich die Figuren bewegen lassen. Im Sandkorn-Theater lassen die Jungen und Mädchen in einem Mini-Workshop ihrer Fantasie freien Lauf: Sie gackern, plappern und grummeln und gehen mit den drei Freunden Quietsch, Krach und Zack auf Reisen.

Den Blick hinter die Kulissen gewährt das Junge Staatstheater. Das Theater ist riesig! Die Kinder erforschen spielerisch, wer unmittelbar an einer Aufführung beteiligt ist und was es rund herum alles zu tun gibt.

Auch mit bildender Kunst beschäftigten sich einige Kinder-Kunst-Tag-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer in Karlsruhe: Im Workshop „Hilfe, ich bin ein Kunstwerk!“ in der Städtischen Galerie stellen Kinder zum Beispiel Figuren nach, die sie zuvor auf Bildern gesehen haben. Unter dem Motto „Light-Graffiti-Flash“ geht es im ZKM um das Malen mit dem Licht von Taschenlampen und IPads. Mit der Kamera lassen sich die flüchtigen Kunstwerke verewigen. Spaß ist dabei programmiert.

Mannheim, Tübingen und Friedrichshafen: Tanz, Musik & Museum
In Mannheim läuft sich die Tanz- und Theaterpädagogin Anna Grüssinger vom Nationaltheater Mannheim für den Besuch der Kita-Kinder warm. „Sie erleben hier eine Theaterprobe mit und können ihre Eindrücke in einem anschließenden Tanzworkshop kreativ in Bewegung umsetzen“, erklärt sie.

Die Tübinger Musikschule nimmt den Nachwuchs mit auf eine Klangreise. „Singen, tanzen und das Spiel mit Rhythmus bietet erste Erfahrungen mit dem eigenen Musizieren“, sagt Schulleiter Ingo Sadewasser.

Für das Friedrichshafener Zeppelin-Museum konzipiert Miriam Fuggenthaler eine Kinder-Mitmach-Führung durch die Ausstellungen, die sowohl Kunst als auch Technik eindrucksvoll inszenieren.

Der Kinder-Kunst-Tag: Kultur in der Stadt sicht- und erlebbar machen
Für Kindergartenkinder gibt es in den Städten vielfältige kulturelle Angebote, von denen sie alleine oder mit der Familie profitieren können. „Uns ist es wichtig, dass die Kinder diese kennenlernen, dass sie wissen, wo in ihrer Stadt Theater gespielt und Musik gemacht wird, wo wunderbare Ausstellungen zu sehen sind und sie sich kreativ ausprobieren können. Zur kulturellen Bildung gehört auch, dass sie einen Bezug zu den häufig markanten Gebäuden in der Stadt bekommen und wissen, was sie dort erleben können“, erläutert Katja Simon, Projektkoordinatorin der element-i-Bildungsstiftung die Idee hinter dem Aktionstag. „Vielleicht entsteht ja bei dem ein oder anderen Kind sogar der Wunsch, ein bestimmtes Instrument zu lernen oder zuhause die kreativen Impulse aufzugreifen, mit denen sie beim Kinder-Kunst-Tag in Kontakt kamen.“

2. Kinder-Kunst-Tag Baden-Württemberg am 1. Juni 2017
Teilnehmende Kultureinrichtungen

Stuttgart
– Friedrichsbau Variete
– Junges Ensemble Stuttgart / JES
– JugendKunstSchule, Kinderwerkstatt e.V.
– Junges Schloss
– Kulturamt, Netzwerk Kulturelle Bildung in Stuttgart (kubi-S)
– Linden-Museum Stuttgart
– Staatstheater Stuttgart
– Stuttgarter Ballett JUNG
– Stadtmuseum Stuttgart / Stadtlabor
– Stadtbibliothek am Mailänder Platz / Ebene Musik
– Staatsgalerie Stuttgart
– Stuttgarter Musikschule
– Stuttgarter Philharmoniker
– SWR Symphonieorchester

Karlsruhe
– Badisches Staatstheater / JUNGES STAATSTHEATER
– Jugendkunstschule in der VHS
– marotte Figurentheater
– Sandkorn-Theater
– Städtische Galerie Karlsruhe
– Staatliche Kunsthalle Karlsruhe / Junge Kunsthalle
– ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

Mannheim
– Nationaltheater Mannheim / Junges Nationaltheater

Tübingen
– Musikschule Tübingen

Friedrichshafen
– Zeppelin Museum

Die element-i-Bildungsstiftung
In vielfältigen Projekten eröffnet die element-i-Bildungsstiftung Kindern neue Horizonte – unabhängig von deren Geschlecht, ihrer Herkunft oder den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern. So können sie ihre Interessen und Begabungen entdecken, Kreativität und Selbstvertrauen entwickeln und daraus Kraft für ihr gesamtes Leben schöpfen. Auf Basis humanistischer Werte und in Orientierung an dem element-i-Leitbild fördert die element-i-Bildungsstiftung daher die Umsetzung zukunftsweisender Pädagogik, insbesondere – aber nicht ausschließlich – in den knapp 40 element-i-Kitas und Grundschulen.
Unter anderem lobt die element-i-Bildungsstiftung jährlich den Pädagogik-Innovationspreis KitaStar aus. Er wird im Rahmen des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future verliehen.

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„Tübingen Carre 5“: architektonische Kontraste und Virtual-Reality-Vermarktung

Strenger Bauen und Wohnen plant in Tübingen 54 Wohneinheiten und Gewerbeflächen

"Tübingen Carre 5": architektonische Kontraste und Virtual-Reality-Vermarktung

Die Architektur des Neubauprojekts „Tübingen Carré 5“ vereint zwei gegensätzliche Formensprachen.

Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Tübingen plant das Ludwigsburger Immobilienunternehmen Strenger Bauen und Wohnen auf einem rund 2.960 Quadratmeter großen Grundstück im Hof fünf ein Gebäudeensemble mit insgesamt 54 Wohneinheiten und circa 590 Quadratmetern Gewerbefläche. Das Angebotsspektrum des Neubauprojekts „Tübingen Carre 5“ reicht von eleganten Mikroapartments mit Deckenhöhen von 4,5 Metern bis hin zu exklusiven Penthouse-Wohnungen.

Die Architektur vereint zwei gegensätzliche Formensprachen. Klare Kanten und harte Linien werden mit geschwungenen, organischen Konturen verbunden. Ein gemeinsames Farbkonzept und eine begrünte Fassade führen die beiden Stilwelten wieder elegant zusammen. Der Innenhof des Quartiers hat eine hohe Aufenthaltsqualität durch ein modernes Gestaltungskonzept mit großzügiger Bepflanzung.

Eine Besonderheit in punkto Service bietet die hauseigene Paketstation für Postsendungen. In der Gästeunterkunft können die zukünftigen Bewohner Besuch empfangen und weiterhin ausreichend Privatsphäre in der eigenen Wohnung genießen. Des Weiteren steht der Eigentümergemeinschaft eine Stromtankstelle für Elektroautos zur Verfügung.

Zur Standardausstattung zählen neben einem hochwertigen Parkettboden auch intelligente Smart-Home-Technologien sowie elektrische Rollläden für alle Fenster.

Der Baubeginn erfolgt voraussichtlich Mitte April 2017. Das Investitionsvolumen beträgt rund 22 Euro.

Die Vermarktung startet am Samstag, 25. März. Als Vermarktungsinnovation bietet Strenger Bauen und Wohnen Interessierten die Möglichkeit, die Architektur des Projekts durch Virtual-Reality-Technologie im realistischen Umfeld bereits vor Baubeginn zu erleben.

Als innovativer Marktführer im Südwesten kann das Familienunternehmen STRENGER auf eine erfolgreiche Firmengeschichte von über 30 Jahren zurückblicken. Die STRENGER Gruppe hat zwei Kernmarken: STRENGER Bauen und Wohnen steht für exklusive Eigentumswohnungen und durchdachte Siedlungskonzepte. In den Regionen Stuttgart, München und Frankfurt realisiert BAUSTOLZ seit über zehn Jahren clever geplante Reihenhäuser und Wohnungen mit einem Festpreis bis zu 20 Prozent unter dem regionalen Marktpreis. Umfassende Service-, Gebäudemanagement-, Makler- und Renovierungsleistungen komplettieren das Angebot der STRENGER Gruppe. Die STRENGER-Stiftung engagiert sich seit 2001 in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Naturschutz sowie Bildung und Erziehung.

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Feldenkrais-Methode im Zentrum Impuls in Tuebingen

Die Feldenkrais-Methode setzt auf Koepfchen und Koerpergefuehl statt auf Muskelmasse

Feldenkrais-Methode im Zentrum Impuls in Tuebingen

Feldenkrais-Gruppenkurse in Tübingen und Eningen – mit Köpfchen und Körpergefühl sich besser bewegen

Bei Rücken- oder Gelenkschmerzen lautet eine viel gehörte Empfehlung: „Muskeln kräftigen!“ Häufig rühren aber Beschwerden des Bewegungsapparats nicht von zu wenig, sondern von zu viel und vor allem von falschem Muskeleinsatz. Einen anderen Ansatz verfolgt hier die Feldenkrais-Methode, die im Zentrum Impuls in Tübingen und bei PHYSIO Bittner-Wysk in Eningen von Conrad Heckmann angewendet wird. Das Credo des Heilpraktikers, Diplombiologen und Feldenkrais-Lehrers könnte lauten: „In einem gut organisierten Rücken nistet sich kein Schmerz ein.“

„Jetzt machen Sie die Bewegung kleiner, immer leichter…geizen Sie mit Ihrer Kraft, seien Sie faul…“. Wer sich sonst gern an Fitnessgeräten abarbeitet, den erwartet beim erstmaligen Besuch eines Feldenkrais-Kurses ein kleiner Kulturschock. Zu meinen, man würde hier nur verhätschelt, wäre aber ein Trugschluss.

Moshe Feldenkrais (1904 – 1984), der Begründer der nach ihm benannten Methode, war ein Judo-Schwarzgurt, der in jungen Jahren seine Gegner gern in hohem Bogen durch die Luft fliegen ließ, wie Archiv-Fotos belegen. Während seiner Lehrjahre bei japanischen Meistern lernte er allerdings, dass im Judo das saubere Zusammenspiel der Muskeln wichtiger ist als ihre bloße Kraft. Das heißt, dass Muskeln im richtigen Augenblick auch nachgeben können müssen. Nicht nur im Kampfsport gilt: Erst durch das präzise Zusammenspiel zwischen den Muskeln, die kürzer, und denen, die länger werden sollen, sind sportliche Höchstleistungen möglich. Solche Bewegung wirkt oft mühelos und bezaubert durch ihre Anmut. Gut organisierte Bewegungsabläufe sind effektiv, weil sie der menschlichen Anatomie entsprechen. Werden sie ohne übermäßigen Leistungsdruck ausgeführt – und hier wird es für den Normalbürger interessant – erhalten sie auch den Bewegungsapparat gesund und fördern bei Verletzungen die Heilung.

Ziel der Feldenkrais-Methode ist es, die Willkürmuskulatur durch beständiges Lernen immer besser zu steuern. Von Willkürmuskulatur sprechen wir, weil sie – anders als die autonome Muskulatur, wie etwa die der Darmwand – unserem Willen gehorcht. „Gehorchen sollte“, müsste es oftmals heißen, denn Rücken- und Gelenkbeschwerden rühren in vielen Fällen daher, dass Muskeln eher das Gegenteil von dem tun, was der Betroffene gerade will. Will jemand mit Rückenschmerzen sich bücken, „weigern sich“ zum Beispiel die Rückenmuskeln nachzugeben, und es gelingt nicht, die Hände zum Boden zu bringen. Dehnen hilft hier nichts: Schon beim nächsten Versuch werden – gegen den eigenen Willen – die soeben gedehnten Rückenmuskeln aufs neue angespannt. Auch kräftigende Übungen sind hier keine Lösung. Das wäre wie wettrüsten, um einen Konflikt beizulegen. Die Feldenkrais-Methode setzt hier statt dessen auf „Friedensverhandlungen“ in Form eines Lernvorgangs.

Um ungünstige Bewegungsmuster, die sich über Jahre oder Jahrzehnte eingeschliffen haben, durch Umlernen zu verbessern, bedarf es einer besonderer Herangehensweise. In Feldenkrais-Gruppenstunden ist alles darauf angelegt, dieses Umlernen leicht zu machen. Meist wird im Liegen auf Matten geübt. Im Liegen braucht sich der Mensch nicht um sein Gleichgewicht zu kümmern. So hat sein Nervensystem eine Aufgabe weniger und ist eher bereit, Ungewohntes auszuprobieren. Körperlich sind die Bewegungen leicht auszuführen. Anstrengung soll vermieden werden. Im Zustand der Anstrengung neigt der Mensch dazu, Lernvorgänge abzubrechen und in altgewohnte Muster zurück zu fallen. In ihrer Aufmerksamkeit sind die Teilnehmer allerdings gefordert. Manche Details der Ausführung werden nicht verraten, sondern sollen von den Teilnehmern selbst gefunden werden. So wird die Neugier geweckt, man vergisst für den Moment alles um sich herum und ist ganz in einen Zustand intensiven Lernens eingetaucht.

Die Wirkungen einer Bewegungslektion stellen sich meist schon während der Kursstunde ein und sind unmittelbar danach deutlich spürbar. Typische Empfindungen, die spontan geäußert werden, sind z.B. das Gefühl, aufrechter zu stehen, mehr Boden unter den Füßen zu haben, entspanntere Schultern zu haben, freier atmen zu können, oder eben auch ein verringertes Schmerzempfinden. Die Veränderungen sind auch objektiv von außen zu beobachten, zum Beispiel in Form einer aufrechteren Körperhaltung. Gelingt es dem Teilnehmer, seine neuen Bewegungsmuster in seinen Alltag zu integrieren, können sie auf unbestimmte Zeit erhalten bleiben, selbst wenn er nach einer gewissen Kursdauer wieder aussetzt. Zur Vertiefung besteht auch die Möglichkeit, Einzelstunden zu nehmen.

Außer bei typischen Beschwerden des Bewegungsapparats kann die Feldenkrais-Methode auch nach Unfallverletzungen oder bei psychosomatischen oder neurologischen Erkrankungen wertvolle Hilfe leisten. Auf der anderen Seite wenden sie auch Schauspieler und Tänzer an, um sich in ihrer Kunst zu verbessern, ebenso Leistungssportler, um mehr aus sich herauszuholen. Außerdem ist sie für Alle interessant, die einfach ihre Gesundheit pflegen, etwa Neues kennenlernen oder sich entfalten wollen. Die Feldenkrais-Methode ist für Menschen jeden Alters und Gesundheitszustands geeignet.

Weitere Informationen zum Zentrum Impuls, der Feldenkrais-Methode und Conrad Heckmann finden Sie unter: www.heckmann-feldenkrais.de

In Gruppen- oder Einzelunterricht wird nach Anleitung des Lehrers die Bewegungsmöglichkeiten des eigenen Körpers erforscht.

Die Feldenkrais-Methode setzt an den Bewegungsgewohnheiten eines Menschen an, um auf allen Ebenen menschlichen Verhaltens einen tiefgreifenden Lernprozess in Gang zu setzen. Dieses Umlernen nimmt seinen Ausgang in den Regionen des Gehirns, die für automatisierte Bewegungsmuster wie Atmen, Stehen und Gehen zuständig sind.Wir lernen, unsere Muskeln von unnötiger Haltearbeit zu befreien und ihr Zusammenspiel zu verfeinern.

Auf der körperlichen Ebene können dadurch viele Beschwerden des Bewegungsapparats wie z.B. Rückenschmerzen, Muskel-verspannungen oder Gelenkprobleme positiv beeinflusst werden. Dies geht einher mit einer Steigerung des allgemeinen körperlichen und seelischen Wohlbefindens: größere innere Ruhe und Vitalität, tiefere Atmung, bessere Durchblutung, Aufhellung des Gemüts.

Wer den eigenen Körper mehr wahrnimmt, erlebt auch die Außenwelt neu: in einem vermeintlich wohlvertrauten Alltag können sich auf einmal neue Möglichkeiten auftun. Einstmals vage Wünsche können Gestalt annehmen, Ziele in Reichweite rücken, persönliche Beziehungen intensiver werden. So weist uns die Feldenkrais-Methode® einen Weg zu persönlicher Selbstentfaltung.

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Posterpreis 2016 der DGfE-Sektion Erwachsenenbildung geht nach Paderborn

Posterpreis 2016 der DGfE-Sektion Erwachsenenbildung geht nach Paderborn

v.l.n.r.: Christina Buschle, Regina Egetenmeyer, Lisa Breitschwerdt, Joachim Höper, Christiane Hof

Auf der Jahrestagung der Sektion Erwachsenenbildung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) wurde erstmals ein Poster-Preis verliehen. Der erste Preis ging an eine Forschergruppe aus Paderborn für ihre Präsentation „Zum Einfluss instruktionaler Präferenzen auf den Wissenserwerb sowie den anschließenden Lerntransfer im Rahmen beruflicher Fort- und Weiterbildungen: Eine quantitative Längsschnittstudie“. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Projekte des DJI München und der Universität Würzburg. Alle Auszeichnungen wurden vom Bielefelder W. Bertelsmann Verlag (wbv) gesponsort.

Im Rahmen der Poster-Session wurden Forschungsprojekte aus der Erwachsenenbildung vorgestellt und diskutiert. Die Jury, bestehend aus Prof. Christiane Hof (Sektion Erwachsenenbildung), Prof. Josef Schrader (Universität Tübingen) und Joachim Höper (W. Bertelsmann Verlag), prämierte die eingereichten Beiträge. Kriterien waren der Bezug auf den Forschungsaspekt, gute Gestaltung und Verständlichkeit.

1. Preis: Michael Goller, Christoph Fischer, Christian Harteis (Universität Paderborn):
Zum Einfluss instruktionaler Präferenzen auf den Wissenserwerb sowie den anschließenden Lerntransfer im Rahmen beruflicher Fort- und Weiterbildungen: Eine quantitative Längsschnittstudie

2. Preis: Christina Buschle (DJI München):
Berufsbiografien der Weiterbildnerinnen und Weiterbildner für frühpädagogische Fachkräfte

3. Preis: Regina Egetenmeyer, Lisa Breitschwerdt (Universität Würzburg):
Mehrperspektivisches, hermeneutisches Analysemodell von Einflüssen auf die Professionsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung – Erste Befunde der Literaturanalyse im Rahmen des Projekts „KoProf“

Die Jury dankte für die zahlreichen Einreichungen und gratulierte den Preisträgern herzlich.
Übersicht der eingereichten Poster: http://www.eb2016.de/Poster_Sektionstagung_2016.pdf
Tagungsprogramm: https://www.wbv.de/sektionstagung-erwachsenenbildung.html

Foto (v.l.n.r.): Dr. Christina Buschle (DJI, München), Prof. Regina Egetenmeyer, Lisa Breitschwerdt (beide Universität Würzburg), Joachim Höper (wbv), Prof. Christiane Hof (für die Sektion Erwachsenenbildung). Bereits abgereist waren Michael Goller, Christoph Fischer, Prof. Christian Harteis (Universität Paderborn)

Der W. Bertelsmann Verlag (wbv) ist ein Fach- und Wissenschaftsverlag für Bildung, Beruf und Sozialforschung. Mit Büchern, Fachzeitschriften, digitalen Medien, Fachinformationssystemen und den Portalen wbv-Journals.de und wbv OpenAccess.de bietet der wbv schnellen Zugriff auf aktuelle Bildungsliteratur. 2014 feierte das Familienunternehmen mit Sitz in Bielefeld sein 150jähriges Bestehen.

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Eninger Engagement fuer kranke Jugendliche zahlt sich aus

Arbeitskreis Gesunde Gemeinde berichtet über die Verwendung der ins Projekt Rueckenwind eingebrachten Eninger Spenden in Hoehe von 18.220 Euro

Eninger Engagement fuer kranke Jugendliche zahlt sich aus

Das Projekt Rückenwind in den Unikliniken Tübingen ist erfolgreich angelaufen

Gut ein Jahr ist es her, dass Eningen gastgebender Etappenort der Benefiz-Rad-Aktion Tour Ginkgo war. Und dies sehr erfolgreich, wie das Spendenergebnis in der gesamten Region von insgesamt 225.000 Euro beweist. Die Radler mit ihren prominenten Unterstützern waren drei Tage lang rund um Tübingen und Reutlingen für das Projekt Rückenwind der Uni-Kinderklinik Tübingen unterwegs, um für die gute Sache zu sammeln.

Strukturen wurden geschaffen.

Durch das Projekt und die Spendengelder im letzten Jahr konnten in den letzten sechs Monaten nun die nötigen Strukturen für die Betreuung der jungen Erwachsenen bzw. der schwerst- und chronisch kranken Jugendlichen geschaffen werden. Unter anderem werden spezielle Jugendsprechstunden durch einen psychosozialen Dienst an der Klinik angeboten und ausgebaut. So werden nun die Jugendlichen beim Wechsel aus der Kinder- in die Erwachsenenmedizin intensiv und aktiv begleitet.

Bei Themen wie Partnerschaft, Berufswahl und dem Wechsel in die Erwachsenenmedizin haben die Mediziner im Regelfall wenige Möglichkeiten, die Jugendlichen so zu unterstützen, wie sie es brauchen. Die kranken Jugendlichen müssen die Kinderklinik mit der Volljährigkeit verlassen und in die Erwachsenenmedizin wechseln. Häufig kommt es dann zu einem Bruch in der Versorgung. Es gibt keine interdisziplinären Anlaufstellen mehr, Strukturen fallen weg und die Jugendlichen verlieren wichtige Vertrauenspersonen. Oftmals kommt es in dieser Zeit zu schweren medizinischen Folgeschäden.

So genannte Case Manager koordinieren seit diesem Jahr nun den Übergangsprozess und sind als direkte Ansprechpartner für die Jugendlichen da. Dazu wurden mit den Spenden zwei Personalstellen geschaffen und ein fachübergreifendes Transitions-Team in der Klinik gebildet.

Das neu geschaffene Angebot wird bereits intensiv genutzt und dies unterstreicht die Notwendigkeit des Programmes.

Fast 200 Jugendliche werden derzeit betreut.

Seit Jahresbeginn konnten fast 200 Jugendliche in die neu konzipierten Transitionsprogramme aufgenommen werden. Für die Jugendlichen in den Spezialambulanzen für Diabetes, Rheuma und Mukoviszidose sowie in den Fachbereichen Onkologie/Hämatologie und Neuropädiatrie ist das Angebot ein großer Gewinn.

„Wir sind sehr glücklich darüber, dass das Engagement so vieler Vereine, Unternehmen und Privatpersonen diese Hilfe ermöglicht und damit ein Angebot, das übergreifend allen Krankheitsgruppen zugutekommt.“, freut sich Marlen Kraus von der Kinderklinik, die das Tübinger Transitions-Team koordiniert.

Das Gesundheitsforum und der Arbeitskreis Gesunde Gemeinde Eningen unterstützten das Projekt tatkräftig. Beim letztjährigen Ginkgo Rad-Etappenstopp in Eningen spendeten Vereine, Privatpersonen und die Firmen Adelhelm, Berghof, Hank+Hirth, Hummel, ahg Autohandelsgesellschaft mbH, JDSU, Kurth Electronic, La Cantina, Merkel GmbH, Raible + Partner, RVM, AOK und APROS Consulting & Services für die Charity Aktion und das Projekt „Rückenwind für chronisch kranke und behinderte Jugendliche“.

Weitere Infos: www,projekt-rueckenwind.de

Wir sind Spezialisten mit Erfahrung aus Management und Fachbereichen mit ergänzendem Know-How.
Als Dienstleister können wir Ihre Arbeit durch unsere Services unterstützen.

Know-how und Do-how Idee und Umsetzung
Sie bekommen nicht nur Konzepte. Wir erarbeiten schnell und unbürokratisch gemeinsame, individualisierte Lösungen. Diese planen wir praxisnah, setzen diese um und überprüfen.
Wir verstehen bestehende Grenzen und überwinden diese innovativ aber verträglich.
Um der zunehmenden Internationalisierung Rechnung zu tragen, arbeiten wir weltweit und sind an verschiedenen Standorten.
Wir folgen konsequent der Philosophie – Umsetzbarkeit ist der Schlüssel der Beratung – und lassen uns daran messen.

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