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Spar-Boom im Zins-Tal Warum viele Deutsche trotz historischer Mini-Zinsen mehr Geld zur Seite legen

– Trotz Niedrigzins-Politik: Sparen ist für mehr Deutsche im Trend
– Vor allem junge Leute setzen vermehrt auf finanzielle Sicherheit
– 39 Prozent der Sparenden zielen auf eine größere Anschaffung

Spar-Boom im Zins-Tal   Warum viele Deutsche trotz historischer Mini-Zinsen mehr Geld zur Seite legen

Thomas große Darrelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der norisbank

Bonn, 27.11.2018 | Kann man sich Sparen mittlerweile sparen? Viele Deutsche sehen das anders – zeigt die aktuelle norisbank Umfrage zum Sparverhalten in 2018. Demnach fällt die Bilanz aus der jahrelangen, extremen Niedrigzins-Politik der EZB überraschend aus: Die Sparfreude der Deutschen scheint trotz niedriger Zinsen ungebrochen. So haben nach eigenen Angaben 60,4 Prozent in diesem Jahr mehr oder genau so viel gespart wie 2017. Im letzten Jahr waren es noch 55,2 Prozent. Was sind die Gründe dafür? Ein Großteil der Befragten strebt nach Sicherheit. Andere sparen für den späteren Konsum. Und so wie der Anteil der Sparenden zugenommen hat, so hat die Gruppe derer, die angeben weniger zu sparen, mit 39,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr deutlich abgenommen (2017: 44,7 Prozent). Die aktuellen Zahlen zeigen klar: Die Sparfreude der Deutschen ist im Zins-Tal nicht nur ungebrochen, sie nimmt sogar aktuell zu. Die Gründe dafür sind vielseitig.

Niedrigzinsphasen stimulieren den Konsum – so die Überzeugung vieler Experten. Die Zahlen der aktuellen norisbank Umfrage zum Sparverhalten in 2018 zeigen allerdings: Das Konsumentenverhalten in Folge der nun schon länger anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB zeigt inzwischen einen abnehmenden Trend zum Konsum und einen zunehmenden Trend zum Sparen. Die klare Mehrheit der Deutschen entscheidet sich, trotz der Zinssituation, zu sparen beziehungsweise sogar mehr zu sparen als zuvor. Über ein Viertel der Befragten (27,4 Prozent) gaben an, in diesem Jahr mehr Geld zur Seite gelegt zu haben als im vergangenen. Ende letzten Jahres bestätigten das knapp zwei Prozentpunkte weniger (25,5 Prozent).

Und Sparen ist nicht nur eine Sache der Schwaben. Sparen ist überregional beliebt: Im Vergleich zum letzten Jahr haben Befragte in der Mehrheit der Bundesländer angegeben, deutlich mehr gespart zu haben. Spitzenreiter sind die Menschen in Baden-Württemberg: Hier hat beinahe jeder Dritte (31,1 Prozent) 2018 mehr gespart als 2017 (30,3 Prozent). Auf Platz zwei der „Mehrsparer“ liegen die Bayern mit 30,4 Prozent. Und das mit deutlichem Zuwachs. Hier hatten im letzten Jahr nur 24,2 Prozent ausgesagt, mehr gespart zu haben. Platz drei belegen Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt zusammen mit 28 Prozent (2017: 24,2 Prozent). Auf Rang vier folgt NRW mit 27,5 Prozent mit deutlicher Steigerung (2017: 21,7 Prozent), dann Thüringen und Sachsen mit 26,7 Prozent (2017: 23,6 Prozent). Warum bevorzugen so viele Konsumenten weiterhin das Sparen auch in Zeiten niedriger Zinserträge anstatt das Geld auszugeben?

Sparen heute – Konsum morgen

Hauptmotivation fürs Sparen ist auch in diesem Jahr wieder das Sicherheitsbedürfnis der Deutschen – so das Ergebnis der Befragung. Ein finanzielles Polster ist für mehr als die Hälfte der Befragten (53,2 Prozent), die angegeben haben, gleich viel wie im Vorjahr beziehungsweise mehr als im Vorjahr gespart zu haben, wichtig. Möglicherweise spielt Vorsorge dabei eine besondere Rolle. Vor allem in der Gruppe der 50- bis 69-Jährigen ist eine Geldreserve mit 65,2 Prozent besonders hoch im Kurs.

Während die Befragungsergebnisse beim Aspekt Sicherheitsbedürfnis insgesamt nahezu gleich geblieben sind (2017: 54,2 Prozent), nennen mit 39 Prozent ganze fünf Prozentpunkte mehr als im letzten Jahr einen ganz anderen Grund fürs Sparen: Sie wollen sich in Zukunft eine größere Anschaffung ermöglichen. Männer zeigen bezüglich des Sparens zum Zweck künftigen Konsums sogar höhere Zustimmungswerte als Frauen (40,6 versus 37,2 Prozent). Ebenfalls auffällig: Junge Menschen sparen eher auf eine Anschaffung als ältere. Bei den 18- bis 34-Jährigen nannten 46,4 Prozent diese Sparmotivation, während es bei den 35- bis 49-Jährigen mehr als zehn Prozentpunkte weniger waren (35,2 Prozent).

Wohin mit dem Geld?

In diesem Jahr haben nach eigenen Angaben 33 Prozent genau so viel gespart wie im letzten Jahr, über ein Viertel (27,4 Prozent) sogar noch mehr. Ein nicht unbeträchtlicher Teil der „Mehrsparer“ hat mehr Geld auf dem Giro- bzw. auf Tages- und Festgeldkonten angespart und nicht in Aktien investiert oder anderweitig angelegt. Aufgrund der aktuellen Finanzmarktentwicklung sind viele Deutsche sich einfach nicht sicher, wie und wo sie ihr Geld sinnvoll anlegen könnten. Diese Unsicherheit beschäftigte Ende letzten Jahres noch knapp zwei Prozentpunkte weniger (23,7 Prozent). Die Gründe für das fatalistisch anmutende Spar-Verhalten liegen laut aktueller norisbank Umfrage insbesondere in der aus Befragten-Sicht unzureichenden Information bezüglich alternativer Anlagemöglichkeiten und in mangelndem Vertrauen. So sagten 23,3 Prozent der Befragten, die in diesem Jahr mehr gespart haben als 2017, dass sie sich mit Anlage- und Investitionsmöglichkeiten nicht auskennen. Von den befragten Frauen sagten dies 27 Prozent, bei den Männern waren es 20,2 Prozent. Mangelndes Vertrauen in Anlageformen, wie zum Beispiel in Wertpapiere, spielt eine noch gewichtigere Rolle bei der Entscheidung, mehr auf den Bankkonten zu sparen und trotz niedriger Zinsen dennoch nicht mehr zu konsumieren: Ein Viertel der befragten „Mehrsparer“ gab als Grund an, kein Vertrauen in Anlagen wie Aktien zu haben. Hierbei ist die Skepsis mit 26,2 Prozent bei den Frauen etwas größer als bei den Männern (24 Prozent). Für sie ist es trotz Niedrigzins weiter „attraktiv“, Geld auf Bankkonten zur Seite zu legen. Und das sogar mit steigendem Trend.

Auf der anderen Seite haben 39,6 Prozent der von der norisbank Befragten nach eigenen Angaben 2018 weniger gespart als im Vorjahr. Was waren hier die Gründe? Ein Großteil (64,3 Prozent) von ihnen hätte nach eignen Angaben ungeachtet des anhaltenden historisch niedrigen Zinses sowieso ihr Geld ausgegeben, es also auch bei deutlich höheren Zinsen nicht gespart. Die restlichen 35,7 Prozent der „Wenigersparer“ sagten, sie hätten bewusst mehr Geld ausgegeben beziehungsweise weniger investiert, also mit Konsum auf die Zinspolitik reagiert. Interessant in diesem Kontext der Trend: im letzten Jahr entschieden sich vier Prozentpunkte weniger (31,6 Prozent) für das bewusste Geldausgeben.

„Es hat den Anschein, dass die Niedrigzins-Politik nach Jahren des Zins-Tals an Wirkung als Konsum-Stimulus verliert“, so Thomas große Darrelmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der norisbank. „Der aktuelle Trend zeigt: trotz der besonderen Niedrigzinsphase neigen viele Deutschen offenbar wieder vermehrt zum Sparen – möglicherweise auch eine Folge der gestiegenen Preise bei Immobilien und vielen Konsumgütern. Und vielleicht auch Ausdruck von zunehmender Verunsicherung in einem derzeit eher volatilen Weltgefüge. Nichtsdestotrotz bieten die marktweit weiterhin sehr niedrigen Zinsen im Bereich der Finanzierungsangebote immer noch attraktive Möglichkeiten für bedachte Investitionen und in dem Sinne weiter gute Gelegenheiten für das Erfüllen auch großer Wünsche. Die Zeit für Finanzierungen ist aktuell weiterhin historisch günstig.“

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG 3.096 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt. Die Online-Befragung wurde im Oktober 2018 durchgeführt.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de oder besuchen Sie uns auf Twitter: https://twitter.com/norisbank

Die norisbank – ein Unternehmen der Deutsche Bank Gruppe – ist eine moderne Direktbank, die ihren rund 560.000 Kunden online und telefonisch an 7 Tagen die Woche 24 Stunden täglich zur Verfügung steht. Mit Services rund um die Uhr wo immer der Kunde ist – ganz ohne die Bindung an ein Filialnetz und Filialöffnungszeiten – versteht sich die norisbank als die smarte „immer-und-überall-dabei“ Bank. Sie bietet ihren Kunden Produkte und Services in Testsieger-Qualität zu attraktiven Konditionen. Neben den Kernangeboten – dem kostenlosen „Top-Girokonto“ und der kostenlosen Kreditkarte sowie dem günstigen „Top-Kredit“ – bietet die norisbank ihren Kunden breit gefächerte Leistungen: von der Geldanlage bis hin zu Versicherungen.
Für ihre kundenorientierten Angebote wurde die norisbank in den letzten Jahren vielfach prämiert. Anfang 2018 wurde die norisbank zum fünften Mal in Folge und in diesem Jahr gleich fünffach von Focus Money ausgezeichnet – u. a. für „Fairste Konditionen“ bei der Autofinanzierung. Auch für die WirtschaftsWoche (Februar 2018) ist das Kreditangebot der norisbank ein „TOP Ratenkredit“. Von Euro am Sonntag gab es im Juli 2018 ein „sehr gut“ für die Konditionen des bonitätsabhängigen Online-Ratenkredits der norisbank. Im umfassenden Girokonten-Vergleichstest der Stiftung Warentest wurde der norisbank im September 2018 erneut das begehrte Siegel für ihr „kostenloses Girokonto ohne Bedingungen“ verliehen. Und das Girokonto-Angebot überzeugte auch die Tester von n-tv sowie des Handelsblatts, die zu dem Ergebnis kamen, dass das norisbank Top-Girokonto das Siegel „Bestes Girokonto 2018“ bzw. „Top Girokonto“ verdient. Mit Top-Bewertungen zeichnete Focus Money im Sommer 2017 dazu die Kreditkarten-Angebote der norisbank aus. Die Prüfung der norisbank durch den TÜV Saarland Ende 2018 bestätigt darüber hinaus die Attraktivität des Banken-Angebots bzgl. des Preis-Leistungsverhältnisses mit der Note „sehr gut“. Und im März 2018 erhielt die norisbank von Focus Money das Siegel „TOP App“ für ihre Banking-App sowie im Juli 2018 das Siegel „Sicherste Online-Bank“.

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Marktstudie: „Freiberuflichkeit im Wandel?“ Zunehmende bürokratische Aufwände verunsichern Freiberufler

Marktstudie: "Freiberuflichkeit im Wandel?" Zunehmende bürokratische Aufwände verunsichern Freiberufler

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 29.10.2018. Obwohl sie mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren zufrieden sind, blicken Freiberufler skeptisch in die Zukunft. Vor allem Bürokratie und Rechtssicherheit bereiten Sorge. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Freiberuflichkeit im Wandel?“, für die der Projektdienstleister zwischen August und Oktober 2018 die 11.003 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 737 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen – Gerne Freiberufler
Freiberufler bringen Erfahrung mit: Mehr als jeder sechste der Umfrageteilnehmer ist schon länger als zehn Jahre selbstständig tätig, nur etwa jeder Zwanzigste weniger als ein Jahr und knapp jeder Vierte weniger als fünf Jahre.
Gleichzeitig sind sie größtenteils zufrieden mit der Entwicklung in den vergangenen Jahren, denn die Mehrheit der Umfrageteilnehmer gab an, dass sich ihre Tätigkeit zum Besseren gewandelt hat. Konkret waren dies für die Befragten in erster Linie die Verdienstmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt. Nur ein sehr geringer Anteil gab hingegen an, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen verbessert hätten.

Skeptisch für die Zukunft
Beim Blick in die Zukunft ändert sich diese Sichtweise jedoch. So erwartet die Mehrheit der Befragten einen Wandel der Freiberuflichkeit hin zum Schlechteren, nur ein Viertel dagegen glaubt nicht, dass es zu Veränderungen kommen wird. Was sie konkret bemängeln, wird ebenfalls deutlich: Mehr als die Hälfte sieht eine Verschlechterung bei der rechtlichen Sicherheit und der Bürokratie. Trotz diesem skeptischen Ausblick üben Freiberufler ihren Beruf gerne aus, denn neun von zehn der Befragten wollen auch künftig Selbständig bleiben – nur jeder Zwanzigste hat hier andere Pläne.

1. Wie lange sind Sie bereits Freiberufler?
Zusammengenommen 75,8 Prozent der Umfrageteilnehmer haben eine Berufserfahrung von mehr als fünf Jahren. Davon sind mit 62,4 Prozent knapp zwei Drittel sogar bereits mehr als zehn Jahre freiberuflich tätig. Etwa jeder Vierte ist weniger als fünf Jahre selbstständig, 6,1 Prozent weniger als ein Jahr.

Weniger als 1 Jahr – 6,1%
1 – 3 Jahre – 9,6%
3 – 5 Jahre – 8,4%
5 – 10 Jahre – 13,4%
Mehr als 10 Jahre – 62,4%

2. Wollen Sie Freiberufler bleiben?
Klares Ergebnis: Eine große Mehrheit von fast 90 Prozent will auch künftig Freiberufler bleiben. Nur etwa jeder Zwanzigste hat andere Pläne. Unschlüssig sind sich dagegen 3,9 Prozent der Befragten.

Ja – 89,8%
Nein – 6,2%
Weiß nicht – 3,9%

3. Hat sich die Tätigkeit als Freiberufler in den vergangenen Jahren gewandelt?
Eine knappe Mehrheit von 40,4 Prozent sieht einen Wandel in der Tätigkeit als Freiberufler hin zum Besseren. 37,9 Prozent der Umfrageteilnehmer beklagen hingegen eine negative Entwicklung. Jeder Fünfte hat keine Änderungen im Bereich der Freiberuflichkeit wahrgenommen.

Ja, zum Besseren – 40,4%
Ja, zum Schlechteren – 37,9%
Nein, hat sich nicht geändert – 21,7%

4. Erwarten Sie künftig weitere Änderungen
Bei zukünftigen Erwartungen haben sich die Vorzeichen umgekehrt: So befürchtet hier eine knappe Mehrheit von 36,2 Prozent einen Wandel zum Schlechteren. Etwas mehr als ein Drittel hingegen blicken optimistisch auf ihre künftige Tätigkeit. Jeder Vierte glaubt auch hier nicht, dass es zu Veränderungen kommen wird.

Ja, zum Besseren – 36,2%
Ja, zum Schlechteren – 39,1%
Nein, erwarte keine Änderungen – 24,7%

5. Was hat sich Ihrer Meinung nach gebessert? (Mehrfachnennungen möglich)
Die Mehrheit der Freiberufler ist der Meinung, dass sich in erster Linie die Verdienstmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt im Rahmen ihrer Tätigkeit gebessert haben. Auch die Anzahl der Einsatzmöglichkeiten hat sich für 43,7 Prozent der Befragten positiv entwickelt. Laut 27,1 Prozent der Umfrageteilnehmer hat sich das Ansehen von Freiberuflern im Laufe der Zeit gebessert und für 20,4 Prozent die Projektlaufzeiten. Nur wenige sehen eine Verbesserung in den Bereichen Planbarkeit, rechtliche Sicherheit und Bürokratie. Etwa jeder Fünfte ist der Meinung, dass sich nichts gebessert hat. Die Möglichkeit, Freitextantworten zu hinterlegen, wurde lediglich marginal genutzt und wird aus diesem Grund nicht gesondert aufgeführt.

Nichts – 21,2%
Verdienstmöglichkeiten – 54,7%
Auftragsvielfalt – 51,2%
Anzahl der Einsatzmöglichkeiten – 43,7%
Ansehen von Freiberuflern – 27,1%
Projektlaufzeiten – 20,4%
Arbeitszeiten – 17,5%
Komplexität der Tätigkeit – 14,8%
Wirtschaftliche Sicherheit – 11,7%
Ansprüche der Kunden – 11,3%
Planbarkeit – 5,8%
Rechtliche Sicherheit – 4,3%
Bürokratie – 0,9%
Sonstige – 2,8%

6. Was hat sich Ihrer Meinung nach verschlechtert? (Mehrfachnennungen möglich)
Korrespondierend zur vorherigen Frage zeigt sich, dass die befragten Freiberufler gerade in der rechtlichen Sicherheit und der Bürokratie in Zukunft eine Verschlechterung der Lage sehen. Auch bei der Planbarkeit, bei den Ansprüchen der Kunden und der wirtschaftlichen Sicherheit beklagen die Befragten eine negative Entwicklung. Als weniger problematisch werden hingegen die Komplexität, die Anzahl der Einsatzmöglichkeiten und die Auftragsvielfalt angesehen: Weniger als zehn Prozent gaben dies an. Nur jeder Zehnte sieht keine Verschlechterungen. Im Rahmen der Freitextantworten wurde ebenfalls noch einmal explizit auf die Schwierigkeiten bezüglich der rechtlichen Sicherheit für Freiberufler hingewiesen.

Nichts – 10,6%
Rechtliche Sicherheit – 58,2%
Bürokratie – 52,6%
Planbarkeit – 31,6%
Ansprüche der Kunden – 27,4%
Wirtschaftliche Sicherheit – 20,2%
Ansehen von Freiberuflern – 16,6%
Projektlaufzeiten – 13,8%
Verdienstmöglichkeiten – 13,7%
Arbeitszeiten – 10,7%
Komplexität der Tätigkeit – 9,1%
Anzahl der Einsatzmöglichkeiten – 8,4%
Auftragsvielfalt – 4,6%
Sonstige – 1,6%

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Gründung leicht gemacht?“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
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Wenn es um die Besetzung von Engineering und IT-Projekten mit externen Spezialisten geht, ist SOLCOM eine der besten Adressen. Als Pionier dieses Modells hat sich der Projektdienstleister, mit bundesweit sieben Standorten, seit 1994 darauf spezialisiert, hochqualifizierte Freiberufler in allen Branchen und Technologien einzusetzen.
Mit einem Umsatz von 110 Mio. EURO in 2017 und einem durchschnittlichen Wachstum von über 12 Prozent pro Jahr gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM sind Dr. Martin Schäfer und Oliver Koch, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Süßwaren-Einkauf mit Verantwortung

Verbraucher achten auf nachhaltige Produktion

sup.- „Fair“ einkaufen liegt im Trend: Nahezu ein Viertel der Verbraucher achtet laut einer aktuellen Umfrage regelmäßig auf nachhaltig erzeugte Produkte, Zum Vergleich: Im Jahr 2009 lag dieser Anteil noch bei neun Prozent. Forciert wurde die Entwicklung durch die Tatsache, dass der Kauf fairer Waren heute auch in den deutschen Supermärkten meist kein Problem mehr ist. So waren 2017 bei den Süßwaren bereits 55 Prozent des Kakaos nachhaltig erzeugt. Bis 2020 soll dies bei Herstellern wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle sogar für die gesamte Kakaoproduktion gelten. Vorbildlich ist Deutschland auch, wenn es um die Verwendung von Palmöl geht: Zu 70 Prozent stammen die Erzeugnisse aus zertifizierten nachhaltigen Quellen. Nähere Informationen liefert der deutsche Palmöl-Check unter www.wwf.de bzw. das internationale Portal www.panda.org.

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Eine App, die ankommt: SHAPE BABE App auf #12 der Top-Charts

– Online-Anbieter für Ernährungsprodukte nutzt Kundenfeedback und optimiert App
– Nach erfolgreichem BETA-Test ist App im App-Store weiterhin kostenlos erhältlich
– App um vier neue Funktionen erweitert

Eine App, die ankommt: SHAPE BABE App auf #12 der Top-Charts

SHAPE BABE App: Planner

Köln, 25. September 2018. Flexibilität und Kundennähe sind laut einer aktuellen Studie des Demographie-Netzwerks ddn und der Unternehmensberatung EY die wichtigsten Erfolgsfaktoren für mittelgroße Unternehmen. Shape World geht noch weiter und dreht die Wertschöpfungskette um: nach dem hauseigenen App-Launch vor rund vier Monaten erweitert der Kölner E-Commerce-Anbieter für innovatives Functional Food und Healthy Lifestyle Produkte die erst im Mai auf den Markt gebrachte App nun um weitere Funktionen. „Bei uns ist der Kunde nicht König am Ende der Wertschöpfung, sondern Teil des Konzepts“, erklärt Cagla Mothes, Gründerin und CEO der Shape World. „Denn wir entwickeln unsere Produkte im Gleichklang mit den Bedürfnissen unserer Kunden weiter.“

BETA-Test: Ausgewählter Kreis testet neue Version
Die kostenlose SHAPE BABE App ist nun auch als Android Version erhältlich. Ein ausgewählter Kreis an Testern prüfte vor dem Start der App-Version die neuen Funktionen auf Herz und Nieren. Die teils neuen und teils optimierten Bereiche News, Rezepte, Planner und Tracker erlauben neue Möglichkeiten, zu denen unter anderem das Favorisieren von Rezepten mit der SWIPE-Funktion, wie es bei Tinder üblich ist, oder die intelligente Suche nach Rezepten mit der Lieblingszutat zählen. Eine Umfrage unter den BETA-Testern ergab, dass über 89 Prozent die optimierte Rezepte-Funktion als sehr wichtig für ihren Alltag als Shape Babe erachten. Rund 63 Prozent der Befragten nutzen diese Funktion mehrmals täglich. Zu den Neuerungen zählt auch das angepasste Ernährungstagebuch (Planner). Mehr als 81 Prozent der Tester sprachen sich dafür aus, den Planner mehrmals am Tag zu nutzen. Neben einem personalisierten Ernährungsplan und einer Fortschrittsanzeige der Ernährungsumstellung bietet dieser den Nutzern auch die Möglichkeit ihre persönlichen Daten gebündelt in einer App zusammenzufassen.

Die neue App: Ein Resümee
Die SHAPE BABE App vereint einerseits alle nötigen Features, die beim Abnehmen helfen. Andererseits bietet sie zusätzliche Funktionen, wie eine integrierte Einkaufsliste oder den Blog- und Newsbereich. Funktionen, die auch für für Nicht-Shape-Babes interessant sein können. Zu den beliebtesten Neuerungen zählen mit knapp 54 Prozent die integrierte Einkaufsliste, mit 50 Prozent der direkte Zugang zum Shape World Shop und die Möglichkeit die persönlichen Lieblingsrezepte zu favorisieren. Knapp 42 Prozent der Befragten befürworten außerdem die Erweiterung des Trackers und die damit verbundene Möglichkeit das eigene Gewicht einzutragen. Knapp 39 Prozent der Tester gefallen die graphische Erfolgs-Darstellung wie auch die Push-Benachrichtigungen zur Motivation am besten. „Wir bieten unseren Kunden, den Shape Babes, etwas wirklich Relevantes“, sagt Mothes. „Die App schafft echten Mehrwert indem sie Erlebnis, Unterhaltung und Information vereint. Genau in der Art wie und zu welchem Zeitpunkt ein Shape Babe diesen braucht.“

Die Shape World GmbH wurde als Kölner Unternehmen 2016 von Cagla Mothes gegründet. Der Anbieter für innovative Functional Food und Healthy Lifestyle Produkte bietet unter den beiden Kollektionen „ABNEHM COLLECTION“ und „GYM COLLECTION“ Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungsmittel für die Ernährungsumstellung und Fitness an. Das Team aus Ernährungsexperten mit über zehn Jahren Know-how in der Ernährungswissenschaft stellt alle Produkte mit den höchsten Ansprüchen an Qualität ausschließlich in Deutschland her – frei von Gentechnik und frei von Aspartam. Die Shape World Produkte sind im Online Shop erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter: www.shapeworld.com

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Repräsentative Umfrage zum Weltkindertag 2018: Armutszeugnis für Kinderfreundlichkeit in Deutschland

Repräsentative Umfrage zum Weltkindertag 2018: Armutszeugnis für Kinderfreundlichkeit in Deutschland

Logo Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes anlässlich des morgigen Weltkindertages zeigt einen deutlichen Handlungsauftrag für die Politik, mehr als bisher für eine kinderfreundliche Gesellschaft in Deutschland zu tun. Dabei wurden verschiedene Aspekte abgefragt: 85 Prozent der Befragten sehen es als sehr wichtig oder wichtig an, dass sich Politikerinnen und Politiker genügend um die Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland kümmern. Dass sie dies tatsächlich machen, meinen nur 16 Prozent. Sehr große Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit gibt es auch bei der Unterstützung von Familien, beim Schutz von Kindern vor Gewalt, bei Fragen hinsichtlich selbstbestimmter Zeit sowie ausreichender Erholung und Spiel- und Freizeitmöglichkeiten für Kinder. Außerdem sehen mehr als ein Drittel der Befragten Probleme bei der Umsetzung des Anspruchs, dass man sich in Deutschland gut um Kinder aus Flüchtlingsfamilien kümmert.

Gleichzeitig ist eine knappe Mehrheit der Befragten von 56 Prozent der Meinung, dass Deutschland alles in allem ein kinderfreundliches Land ist. Das sind zwei Prozentpunkte weniger als noch vor drei Jahren. Nach dem Urteil von 39 Prozent der Befragten ist Deutschland dagegen kein kinderfreundliches Land.

„Die Ergebnisse der Umfrage zum Weltkindertag 2018 sind ein Armutszeugnis für unser Land. Die Diskrepanz zwischen den Ansprüchen der Menschen an eine kinderfreundliche Gesellschaft und deren Verwirklichung ist teilweise erschreckend. Das gilt insbesondere für die Bekämpfung der Kinderarmut und den Schutz von Kindern vor Gewalt. Wir schaffen es aber auch nicht, unseren Kindern genug selbstbestimmte Zeit und Erholung sowie ausreichend Spiel- und Freizeitmöglichkeiten zu ermöglichen. Die Zahlen sind ein klarer Auftrag für die Politik zu handeln, damit wir uns endlich auf den Weg zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft für alle Kinder machen, und es egal ist, woher ein Kind kommt oder ob seine Familie arm ist“, betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

„Für Kinderfreundlichkeit ist neben der Politik auch die soziale Gemeinschaft verantwortlich. Denn sie beginnt im Alltag, beim direkten und respektvollen Umgang mit Kindern. Dieser Respekt ist in unserer Gesellschaft leider an vielen Stellen nur unzureichend vorhanden. Schließung von Spielstraßen, Verwahrlosung von Kinderspielplätzen, Klagen gegen Kinderlärm oder Restaurants und Hotels, in denen Kinder keinen Zutritt haben, sind Anzeichen einer kinderentwöhnten und an manchen Stellen sogar kinderfeindlichen Gesellschaft“, so Krüger weiter.

Für die repräsentative Umfrage zum Weltkindertag 2018 wurden vom Politik- und Sozialforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes deutschlandweit 1.007 wahlberechtigte Personen ab 18 Jahren befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt zwischen bei +/- drei Prozentpunkten.

Weitere Ergebnisse der Umfrage können unter www.dkhw.de/umfrage-weltkindertag-2018 heruntergeladen werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. setzt sich seit mehr als 45 Jahren für die Rechte von Kindern in Deutschland ein. Die Überwindung von Kinderarmut und die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an allen sie betreffenden Angelegenheiten stehen im Mittelpunkt der Arbeit als Kinderrechtsorganisation. Der gemeinnützige Verein finanziert sich überwiegend aus privaten Spenden, dafür stehen seine Spendendosen an ca. 40.000 Standorten in Deutschland. Das Deutsche Kinderhilfswerk initiiert und unterstützt Maßnahmen und Projekte, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, fördern. Die politische Lobbyarbeit wirkt auf die vollständige Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland hin, insbesondere im Bereich der Mitbestimmung von Kindern, ihren Interessen bei Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen sowie der Überwindung von Kinderarmut und gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe aller Kinder in Deutschland.

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Deutsches Kinderhilfswerk e.V.
Uwe Kamp
Leipziger Straße 116-118
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Freiberufler blicken optimistisch auf den Projektmarkt

Marktstudie: „Zwischenbilanz Projektmarkt 2018“

Freiberufler blicken optimistisch auf den Projektmarkt

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 27.08.2018. Dank guter Auslastung und steigenden Stundensätzen sind Freiberufler, trotz höherem Akquise-Aufwand, zufrieden mit dem ersten Halbjahr. Aufgabe ist wichtigster Faktor bei Projektauswahl. Das sind die Ergebnisse der aktuellen SOLCOM-Marktstudie „Zwischenbilanz Projektmarkt 2018“, für die der Technologiedienstleister zwischen Juni und August 2018 die 10.789 Abonnenten des Freiberufler Magazins befragt hat. Hier möchten wir Ihnen die Ergebnisse aus der Auswertung von 688 Teilnehmern vorstellen.

Kernaussagen
Gestiegene Stundensätze
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Projektmarkt für die befragten Freiberufler in einigen Bereichen leicht rückläufig, befindet sich allerdings noch immer auf hohem Niveau. So haben sich zwar die Werte für eine Vollauslastung erhöht, im Umkehrschluss gaben mehr Freiberufler an, nur sehr wenig Aufträge zu haben, abgenommen hat die mittlere Auslastung.
Noch immer braucht ein sehr hoher Anteil der Umfrageteilnehmer nur sehr wenige Vorstellungstermine, um an eine Beauftragung zu kommen, allerdings ist dieser Wert ebenfalls rückläufig.
Zudem gaben in diesem Jahr mehr Umfrageteilnehmer an, momentan in keinem Projekt zu sein.
Gegen den eher negativen Trend der ersten drei Fragen spricht jedoch, dass die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum für die Mehrheit der Befragten gestiegen sind.

Freiberufler können wählerisch sein
Der wichtigste Faktor für die Projektauswahl bleibt auch in diesem Jahr die Aufgabe, gefolgt vom Stundensatz. Beide Werte wurden jedoch von weniger Befragten angegeben. Deutlich gestiegen hingegen ist der Faktor Laufzeit – Planungssicherheit wird wichtiger.
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, für den es wichtig ist, überhaupt ein Projekt zu bekommen hat weiter abgenommen. Das zeigt die gute Auslastung und positive Entwicklung des Projektmarktes für Freiberufler.
Im Vergleich zum Vorjahr war die Projektauslastung laut Umfrageteilnehmer auf konstant hohem Niveau. Gleichzeitig blickt ein deutlich höherer Anteil eher positiv als pessimistisch auf den restlichen Jahresverlauf.
SOLCOM Geschäftsführer Oliver Koch: „In der Gesamtbetrachtung bleiben Freiberufler optimistisch. Zu Recht, denn nichts spricht für einen negativen Trend auf dem Projektmarkt und der Bedarf wird weiter auf hohem Niveau bleiben.“

1. Wie war Ihre Projektauslastung im ersten Halbjahr 2018?
Zusammengenommen 71,4 Prozent hatten eine sehr gute Auslastung von über 76 Prozent im bisherigen Jahresverlauf, 1,9 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Fast jeder Vierte hatte sogar eine Auslastung von über 100 Prozent – ebenfalls ein deutlich höherer Wert.
Etwa jeder Fünfte hatte im ersten Halbjahr eine Projektauslastung von unter 50 Prozent, das sind mehr als im Vergleich zu der Befragung im Vorjahr. Der Wert für eine sehr schwache Auslastung hat sich zudem fast vervierfacht.

(Werte 2017 in Klammern)
0 % – 25 %: 12,8% (3,4%)
26 % – 50 %: 5,4% (10,1%)
51 % – 75 %: 10,5% (16,9%)
76 % – 100 %: 48,1% (53,9%)
> 100 %: 23,3% (15,6%)

2. Wie sicher sind Sie, dass Ihr aktuelles Projekt verlängert wird?
Der Anteil der Befragten, die zur Zeit der Umfrage ohne Projekt war, erhöhte sich leicht auf 13,7 Prozent. Jedoch sind die Werte für eine unsichere bzw. nicht vorgesehene Verlängerung mit kumuliert 25,6 Prozent leicht rückläufig. Im Vorjahr waren es noch 33,2 Prozent.
Etwa jeder sechste Umfrageteilnehmer ist sich sicher, dass sein Projekt verlängert wird, etwa fünf Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Anteilsmäßig ist der Wert für eine relativ sichere Verlängerung deutlich höher, als der für eine absolut sichere Verlängerung.

(Werte 2017 in Klammern)
Bin momentan in keinem Projekt – 13,7% (10,9%)
Wird nicht verlängert – 15,4% (13,5%)
Unsicher – 10,2% (19,7%)
Relativ sicher – 38,7% (29,6%)
Absolut sicher – 22,1% (26,52)

3. Wie viele Vorstellungstermine müssen Sie aktuell durchschnittlich wahrnehmen, um eine Beauftragung zu bekommen?
Der Trend der vorherigen Fragen setzt sich hier fort: Während im vergangenen Jahr knapp jeder neunte befragte Freiberufler nur sehr wenige Vorstellungstermine wahrnehmen musste, um an eine Beauftragung zu kommen, waren es 2018 noch Acht von zehn.
Entsprechend sind die Werte für mehr als fünf Termine gestiegen und liegen zusammengenommen bei knapp 20 Prozent. Etwa drei Prozent brauchten dazu sogar mehr als zehn Anläufe.

(Werte 2017 in Klammern)
1 – 5: 80,7% (87,6%)
6 – 10: 16,3% (9,8%)
Mehr als 10: 3,1% (27,6%)

4. Welche Faktoren sind aktuell für Sie entscheidend für die Projektwahl? (Mehrfachnennungen möglich)
Als wichtigster Faktor hat sich auch in diesem Jahr die Aufgabe mit 75,4 Prozent an erster Stelle gesetzt, jedoch sind dies 7,8 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch der Stundensatz verlor 3,8 Prozent und blieb an zweiter Stelle.
Für etwa die Hälfte der Befragten sind die räumliche Nähe und die Laufzeit entscheidende Faktoren bei der Projektwahl und jeder Zehnte schaut sich das Unternehmen genau an, welches das Projekt durchführt.
Der Anteil der Umfrageteilnehmer, für den es wichtig ist, überhaupt ein Projekt zu bekommen hat weiter abgenommen und liegt nur noch bei 2,9 Prozent.

(Werte 2017 in Klammern)
Mir ist primär wichtig, ein Projekt zu bekommen – 2,9% (4,6%)
Räumliche Nähe – 54,8% (67,1%)
Stundensatz – 72,4% (76,2%)
Laufzeit – 51,2% (31,9%)
Aufgabe – 75,4% (83,2%)
Unternehmen – 14,7% (12,9%)
Sonstige – 1,7% (2,8%)

5. Wie haben sich Ihrer Meinung nach die Stundensätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum entwickelt?
Mehr als die Hälfte der befragten Freiberufler freute sich über gestiegene Stundensätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das sind 19,0 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Nur noch jeder Zwanzigste ist dagegen der Meinung, diese seien gesunken. Dieser Wert hat sich halbiert.
Etwas mehr als ein Drittel sahen hier eine Stagnation, auch das sind deutlich weniger.

(Werte 2017 in Klammern)
Gestiegen – 56,8% (37,8%)
Stagniert – 38,1% (50,7%)
Gesunken – 5,2% (11,6%)

6. Wie hat sich Ihre Projektauslastung in 2018 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt?
Mit 54,9 Prozent sieht die absolute Mehrheit die bisherige Projektauslastung in 2018 auf dem Niveau des Vorjahres. Der Anteil der befragten Freiberufler, die eine Verbesserung wahrgenommen haben, ist etwas zurückgegangen, genauso wie die Anzahl derjenigen, für die er sich verschlechtert hat.

(Werte 2017 in Klammern)
Verbessert – 29,2% (33,1%)
Verschlechtert – 15,8% (18,2%)
Auf gleichem Niveau – 54,9% (48,7%)

7. Was erwarten Sie in Bezug auf die Projektauslastung für das Gesamtjahr 2018?
Für das restliche Jahr 2018 erwarten die befragten Freiberufler einen Projektmarkt auf konstantem Niveau. Gleichzeitig blickt ein deutlich höherer Anteil eher positiv als pessimistisch auf den restlichen Jahresverlauf, im Vergleich zum Vorjahr ist dies jedoch etwas rückläufig.
So glauben zusammengenommen 39,1 Prozent an eine Verbesserung und nur 14,2 Prozent befürchten eine Verschlechterung.

(Werte 2017 in Klammern)
Deutliche Verbesserung – 14,5% (19,1%)
Leichte Verbesserung – 24,6% (27,4%)
Deutliche Verschlechterung – 9,3% (6,7%)
Leichte Verschlechterung – 4,9% (8,1%)
Konstantes Niveau – 46,7% (38,8%)

Neue Umfrage
Zeitgleich mit der Veröffentlichung der Marktstudie startete auf www.solcom.de eine neue Umfrage zum Thema „Zwischenbilanz Projektmarkt“.

Layout:
https://www.solcom.de/de/download_marktstudien.aspx

Zur Umfrage:
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Warum wechseln die Deutschen den Job?

Neue Studie untersucht Flexibilität des Arbeitsmarktes

Warum wechseln die Deutschen den Job?

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist so flexibel wie noch nie.

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist so flexibel wie noch nie. 16% der Befragten haben den Arbeitgeber im letzten Jahr gewechselt und 23% planen, dies im kommenden Jahr zu tun. Etwa die Hälfte von ihnen gibt das Gehalt als Grund an, aber für zahlreiche Arbeitnehmer stehen andere Faktoren im Vordergrund.

Die Ergebnisse der aktuellen Studie Randstad Employer Brand Research zeigen eine ungebrochen hohe Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt und identifizieren fünf Hauptbeweggründe, aus denen Arbeitnehmer sich für einen Wechsel des Arbeitgebers entscheiden.

Beinahe die Hälfte wechselt aus finanziellen Gründen
Bezahlung ist der wichtigste Faktor – aber nicht der einzige. 49% der Arbeitnehmer, die das Unternehmen im vergangenen Jahr gewechselt haben oder im kommenden Jahr wechseln wollen, geben eine zu geringe Vergütung als Grund dafür an. „Für Arbeitgeber, die Talente halten wollen, ist das von Vorteil, denn die Gehaltsstruktur lässt sich leichter verändern als die Stellenbeschreibung. Sie kann schnell und transparent angepasst werden“, erklärt Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland.

Anerkennung ist wichtig, um Talente zu halten
Die Randstad Studie hebt außerdem die Bedeutung von beruflicher Anerkennung und Aufstiegschancen hervor: 38% der Befragten gaben an, aus Mangel an Anerkennung den Arbeitgeber gewechselt zu haben oder wechseln zu wollen. Petra Timm sieht hier vor allem die Führungskräfte in der Verantwortung: „Anerkennung ist einer der wichtigsten Motivationsfaktoren im Beruf. Hier müssen manche Chefs zulegen. Auch Loben kann man lernen.“

Fehlende Karriereaussichten sind ein Wechselgrund
„Fehlende Karrierechancen“ sind für 32% ein Grund zum Wechsel. „Nicht jeder Job führt automatisch auf der Karriereleiter nach oben, und nicht jeder Arbeitnehmer ist für Führungsaufgaben qualifiziert“, so Petra Timm, „aber jeder Arbeitnehmer kann selbstverständlich erwarten, dass sein Arbeitgeber seine Arbeit angemessen würdigt und mit ihm offen und transparent persönliche Weiterentwicklung und Karrierechancen bespricht.“

Beinahe ein Drittel wechselt aus Unterforderung
31% der befragten Arbeitnehmer gibt Unterforderung als Grund für den Wechsel des Arbeitsplatzes an. Chronische Unterforderung, auch „Bore-Out“ genannt, wird von Arbeitsexperten zunehmend als Problem erkannt: Unterforderung am Arbeitsplatz hat ebenso drastische medizinische Folgen wie Überforderung, sie kann zu physischen und psychischen Effekten wie Haltungsschäden und Depressionen führen. Arbeitnehmer, die sich unterfordert fühlen, finden auf dem aktuellen Arbeitsmarkt leicht anspruchsvollere Tätigkeiten.

Work-Life-Balance noch für 21% entscheidend
Nicht nur Unterforderung, auch Überforderung macht Arbeitgeber unattraktiv: Die Work-Life-Balance, beziehungsweise deren Nichteinhaltung, ist für 21% ein Grund zum Arbeitsplatzwechsel. Arbeitgeber sollten also darauf achten, das Anforderungsprofil von Stellen sorgfältig zuzuschneiden, um diese angemessen zu belasten – oder die Arbeitnehmer in die Gestaltung ihres Arbeitsplatzes stärker mit einzubeziehen, beispielsweise über flexible Arbeitszeitmodelle wie die Vertrauensarbeitszeit.

Über die Studie Randstad Employer Brand Research
Die vorgestellten Daten stammen aus der Studie Randstad Employer Brand Research, die jedes Jahr in 26 Ländern weltweit durchgeführt wird. Für den Länderreport Deutschland wurden über 4.300 Arbeitnehmer und Arbeitsuchende im Alter zwischen 18 und 65 online befragt. Drei Elemente stehen dabei im Fokus: der Bekanntheitsgrad und die Attraktivität der abgefragten Unternehmen sowie die einzelnen Schlüsselfaktoren, die einen attraktiven Arbeitgeber ausmachen.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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SOLCOM Projektmarktbarometer Q2/2018: Projektmarkt zeigt Verunsicherung in der Wirtschaft

SOLCOM Projektmarktbarometer Q2/2018: Projektmarkt zeigt Verunsicherung in der Wirtschaft

(Bildquelle: SOLCOM GmbH)

Reutlingen, 30.07.2018. Der SOLCOM Projektmarktindex musste im zweiten Quartal leichte Verluste hinnehmen und steht nun bei 102,20 Punkten. Qualifikationen im Bereich Prozessmanagement können erneut die höchsten Stundensätze erzielen, ein deutliches Anfrageplus gab es bei SAP-Beratung und Java-Entwicklung. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Nach dem deutlichen Wachstum im ersten Quartal zeigte sich der Projektmarkt in den vergangenen drei Monaten leicht abgeschwächt. So verzeichnete der SOLCOM Projektmarktindex im zweiten Quartal einen Rückgang um 0,54 Punkte auf nun 102,20 Punkte, liegt damit aber trotzdem noch über dem Referenzwert 100 aus dem Quartal 01/2017.
Der Projektmarkt zeigt sich dabei zweigeteilt, wobei Freiberufler klar profitieren. So weisen die Werte, die den Index aus ihrer Sicht bewerten, weiterhin ein klares Wachstum auf. Sowohl der Wert für die Anzahl der eingegangen Bewerbungen und als auch die Stundensätze konnten sich weiter verbessern und liegen mit 9,79 bzw. 2,93 Punkten über dem Referenz- sowie mit 3,92 bzw. 1,17 Punkten über dem Vorquartal.
Rückläufig sind hingegen die Werte, die den Markt aus Sicht der Unternehmen betrachten. Der Wert für die Anzahl der Projektausschreibungen rutschte mit 99,03 Punkten sogar unter das Referenzquartal, was auf nachlassenden Bedarf bei den Unternehmen hinweist.
Gleichzeitig ist der Wert für die Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position mit 97,06 Punkten ebenfalls im Minus – Unternehmen haben hier noch immer ihre Schwierigkeiten.
SOLCOM Geschäftsführer Oliver Koch: „Obwohl sich der Projektmarkt noch immer auf einem hohen Niveau bewegt, ist der Rückgang im zweiten Quartal gegenüber dem Jahresstart überraschend. Es zeigt, dass eine gewisse Verunsicherung bei den Unternehmen vorherrscht.“

Nachfrage im Bereich SAP
Die höchsten Stundensätze konnten weiterhin bei der Beratung und Projektleitung im Prozessmanagement sowie bei der SAP Beratung generiert werden.
Eine ähnliche Tendenz gab es bei den nachgefragten Qualifikationen, bei denen sich ebenfalls die SAP Beratung auf den vordersten Rang schieben konnte. Beides ist auf die erhöhte Nachfrage im Rahmen der Umsetzung der DSVGO-Verordnung zurückzuführen.
Einen besonderen Zuwachs bei den Anfragen im zweiten Quartal kamen aus der Industrie und die meisten Anfragen aus dem Automotive-Bereich. Beide meldeten einen besonderen Bedarf an Entwicklungs-Qualifikationen, was auf einen hohen Modernisierungsdruck schließen lässt.
Betrachtet man die einzelnen Monate des Quartals, sind diese gegenüber dem Referenzzeitraum im Plus, doch unter den Vormonaten. Besonders im April gab es hier einen Rückgang. Jedoch zeigt sich bei der Entwicklung innerhalb des Quartals von Monat zu Monat eine Verbesserung der Werte. Entsprechend ist der Ausblick auf das dritte Quartal positiv, sollten sich die gesamtwirtschaftlichen Vorzeichen nicht verschlechtern.

1. Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Analyse Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarktindex musste im zweiten Quartal leichte Verluste hinnehmen und steht nun bei 102,20 Punkten. Damit liegt er zwar mit 2,20 Punkten über dem Referenzquartal, verlor aber im Vergleich zu den drei Vormonaten 0,54 Punkte.

Die Verluste ergeben sich durch einen Rückgang bei den Werten, die den Markt aus Sicht der Unternehmen bewerten. So weist der Wert für Projektausschreibungen ein hohes Minus von 5,78 Punkten gegenüber dem Vorquartal auf. Ebenfalls weiter rückläufig mit einem Minus von 1,47 Punkten war der Wert Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position, was auf eine langwierige Entscheidungsfindung und einen schwierigen Besetzungsprozess hinweist.

Die Werte, die den Markt aus Sicht der Freiberufler bewerten, konnten sich sowohl gegenüber dem Referenzquartal sowie dem ersten Quartal verbessern. Die Anzahl der eingegangenen Bewerbungen und die Stundensätze liegen mit 9,79 bzw. 2,93 Punkten über dem Referenz- sowie mit 3,92 bzw. 1,17 Punkten über dem Vorquartal.

Betrachtet man die einzelnen Monate des Quartals, sind alle drei gegenüber dem Referenzzeitraum im Plus. Bei der Entwicklung innerhalb des Quartals zeigt sich von Monat zu Monat ein zunehmendes Wachstum und für den Juni sogar ein Rekordwert. Für das dritte Quartal ist der Ausblick entsprechend positiv.

Einzelfaktoren
– Entwicklung der Projektausschreibungen: 99,03 Punkte
– Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte: 97,06 Punkte
– Entwicklung der Freiberufler-Bewerbungen pro Ausschreibung: 109,79 Punkte
– Durchschnittlicher Stundensatz: 102,93 Punkte

3. Ergänzende Informationen

Höchste Stundensätze Q1/2018 (in Klammern: Wert Q1/2018)
1.Beratung Prozessmanagement (2.)
2.Projektleiter Prozessmanagement (1.)
3.Beratung SAP (4.)
4.Projektleitung E-Commerce (3.)
5.Projektleitung Softwareentwicklung (8.)
6.Safety Management (13.)
7.Softwareentwicklung SAP (6.)
8.Projektleitung Bauwirtschaft (5.)
9.Beratung ERP (7.)
10.Softwareentwicklung Mobile App (16.)

Veränderungen bei den Stundensätzen: Beratung im Prozessmanagement und Projektleitung im Prozessmanagement bleiben zwar auf den ersten beiden Plätzen, haben jedoch ihre Platzierungen getauscht. Auf dem dritten Rang liegt nun die Beratung SAP, das sich um einen Rang verbessern konnte.
Ebenfalls nach oben ging es für die Projektleitung Softwareentwicklung, Safety Management, Softwareentwicklung SAP und Softwareentwicklung Mobile/App, welches zum ersten Mal im Ranking vertreten ist.
Rückläufige Stundensätze gab es hingegen bei Projektleitung E-Commerce, Projektleitung Bauwirtschaft und Softwareentwicklung SAP, was sich entsprechend im Ranking bemerkbar macht.
Der Durchschnitt aller betrachtenden Stundensätze innerhalb des Quartals konnte sich von Monat zu Monat steigern.

Meistangefragte Qualifikationen Q1/2018 (in Klammern: Wert Q1/2018)
1.SAP-Beratung (1.)
2.Java-Entwicklung (1.)
3.SAP-Entwicklung (8.)
4.Embedded Software-Entwicklung (5.)
5.Safety Management (14.)
6.C++-Programmierung (7.)
7.Requirements Engineering (13.)
8.Bauleitung (5.)
9.SPS-Programmierung (11.)
10.Testmanagement (3.)

Wechsel an der Spitze im zweiten Quartal: Zum ersten Mal konnte sich SAP-Beratung den Spitzenplatz bei den meist nachgefragten Qualifikationen sichern, Java Entwicklung hingegen rutschte ab auf den zweiten Rang. SAP-Entwicklung liegt nun auf Rang drei.
Ebenfalls nach oben ging es für Safety Management, das dank stark angestiegener Nachfrage nun wieder im Ranking vertreten ist sowie für C++ Programmierung, Requirements-Engineering und SPS-Programmierung.
Entsprechend rutschten Bauleitung, Testmanagement, Projektleitung IT und Business Analysis im Ranking nach unten und liegen jetzt auf Platz 8, 10, 12 und 13.
Keine großen Änderungen gab es bei Embedded Software-Entwicklung, die sich auf dem vierten Rang halten konnte.
Die meisten Anfragen kamen im ersten Quartal aus dem Automotive-Bereich, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau. Ein besonderer Zuwachs bei den Anfragen wurde zudem aus der Industrie registriert.

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Sollten Sie bei Facebook mit Ihrem Chef befreundet sein?

25% der deutschen Arbeitnehmer sind in sozialen Medien mit Vorgesetzten vernetzt

Sollten Sie bei Facebook mit Ihrem Chef befreundet sein?

Deutsche Arbeitnehmer nutzen ihre persönlichen Profile immer stärker auch zur professionellen Vernetzung. Insgesamt sind 25% der Befragten bei Plattformen wie Facebook oder Instagram mit ihren Vorgesetzten befreundet. Den Spitzenwert erreicht die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen: Dort haben 48% den Chef in der Freundesliste.

Warum wollen die Arbeitnehmer in Deutschland bei Facebook mit dem Chef befreundet sein? Die einfachste Erklärung ist natürlich, dass Angestellte und Vorgesetzte wirklich Freunde sind. Aber nicht immer ist das wirklich der Fall. Auch die Karriereleiter ist ein Grund – wer einen guten Draht „nach oben“ hat, genießt im Beruf möglicherweise Vorteile.

Es gibt allerdings auch Gründe, die gegen die Facebook-Freundschaft mit dem Chef sprechen. „Viele Arbeitnehmer in Deutschland legen Wert auf eine Trennung von Privatleben und Beruf. Aber die Vernetzung in den sozialen Medien gibt Vorgesetzten Zugriff auf Dinge, die Angestellte im direkten Gespräch vielleicht nicht mitteilen würden“, erklärt Petra Timm, Director Group Communications bei Randstad Deutschland.

Die Wahrung der Privatsphäre ist ein guter Grund, sich privat nicht mit dem Vorgesetzten zu vernetzen, so Petra Timm: „Wenn ein Angestellter Berufliches und Privates strikt getrennt halten möchte, müssen Vorgesetzte das respektieren und verstehen. Ein privates Facebook-Profil ist nicht Teil der Arbeitswelt.“

Das Randstad Arbeitsbarometer zeigt allerdings auch, dass 52% der Arbeitnehmer soziale Medien nutzen, um sich mit ihren Arbeitskollegen zu vernetzen. Die Grenze zwischen Privatleben und Berufsleben ist also für viele Arbeitnehmer in Deutschland bereits heute verschwommen.

Über die Online-Umfrage
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus dem Randstad Arbeitsbarometer. Die Online-Umfrage wird in 33 Ländern vierteljährlich durchgeführt. In Deutschland wurden 400 Arbeitnehmer zwischen 18 und 65 Jahren aus unterschiedlichen Branchen befragt.

Mit durchschnittlich rund 59.500 Mitarbeitern und rund 550 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,3 Milliarden Euro (2017) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad N.V.: mit einem Gesamtumsatz von rund 23,3 Milliarden Euro (Jahr 2017), über 668.800 Mitarbeitern täglich im Einsatz und rund 4.800 Niederlassungen in 39 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur deutschen Randstad Gruppe gehören neben den Unternehmen Randstad Deutschland GmbH & Co KG auch die Unternehmen Tempo Team, Gulp, Monster, twago, Randstad Sourceright, Randstad Outsourcing GmbH sowie Randstad Automotive und Randstad Financial Services. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Richard Jager.

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eBook für erfolgreiches Team-Alignment

Praxistipps zur besseren Verständigung und Koordination im Projekt

Alzenau, 26. Juli 2018 – Dass die Abstimmung innerhalb eines Teams einer der kritischen Erfolgsfaktoren bei Projekten ist, hat eine von Corel® in Auftrag gegebene Umfrage unter mehr als 500 Angestellten in Deutschland ergeben. Darauf baut das neue eBook „5 Möglichkeiten mit Mindmaps die Abstimmung im Projektteam zu lenken – und voranzutreiben“ auf und zeigt, wie sich Abstimmungsprozesse verbessern lassen.

Im Rahmen der MindManager® eBook-Reihe hat Corel jetzt einen neuen Ratgeber veröffentlicht. Dieser konzentriert sich auf die Herausforderungen bei der Informationsrecherche, -vermittlung und -dokumentation. Im Fokus stehen damit die verschiedenen Aspekte des Abstimmungs- und Freigabeprozesses. Grundlage des eBooks bilden die langjährigen und vielseitigen Erfahrungen führender Projektmanager.

Das eBook ist als Ratgeber für die Durchführungsphase von Projekten gedacht. Es erläutert, wie sich bereits im Vorfeld der Umfang eines Projekts einschätzen lässt, welche grundlegenden Strukturen erforderlich sind und entlarvt die zahlreichen Stolpersteine, die die Teamarbeit erschweren können. Darüber hinaus beschreibt der Ratgeber das Aufsetzen einer zentralen Informationsquelle, über die sich Projektesteuern und überwachen lassen. In diesem Zusammenhang erfährt der Leser gleichsam zahlreiche Praxis-Tipps zur Optimierung der Teamkommunikation und Abstimmungsprozesse.

Das eBook „5 Möglichkeiten mit Mindmaps die Abstimmung im Projektteam zu lenken – und voranzutreiben“ ist ab sofort auf der MindManager Webseite als kostenloser Download verfügbar: https://bit.ly/2LsVhU6

Interessenten können parallel mit der kostenlosen Testversion von MindManager starten, die Tipps und Praxisbeispiele des eBooks in die Tat umzusetzen. Kostenloser Download unter: https://bit.ly/2uwZAar

MindManager vereinfacht das Sammeln, Organisieren und Teilen von Informationen und hilft dadurch Einzelanwendern, Teams und Unternehmen, ihre Arbeit schneller zu erledigen. MindManager stellt Ideen und unstrukturierte Daten in visuellen dynamischen Maps dar und sorgt somit für mehr Verständlichkeit und eine bessere Kontrolle des Zeit- und Arbeitsaufwands. Weltweit nutzen Millionen von Menschen MindManager zum Brainstormen, der Planung und Umsetzung von Projekten sowie der Kommunikation von Wissen und Informationen. Mindjet ist ein Geschäftsbereich der Corel Corporation. Weitere Informationen unter www.mindjet.com

Über Corel
Corel zählt zu den weltweit führenden Softwareunternehmen. Unsere Mission ist einfach: Wir wollen Menschen helfen, neue Ebenen der Kreativität, Produktivität und Erfolg zu erreichen. Weitere Informationen unter www.corel.com

© 2018 Corel Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Corel, das Corel Logo, das Corel Ballon Logo, MindManager, das MindManager Logo und Mindjet sind in Kanada, den USA bzw. anderen Ländern Marken oder eingetragene Marken der Corel Corporation bzw. ihrer Tochtergesellschaften. Alle anderen hier erwähnten Marken sind Eigentum der jeweiligen Besitzer. Patente: www.corel.com/patent

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