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Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Die Aggressivität von Prostatakrebs lässt sich messen – mit dem Gleason Score

Prostatakrebs: Was ist der Gleason Score?

Gleason Score: Dieser Wert gibt Auskunft über den Prostatakrebs. (Bildquelle: © ChrisChrisW – iStock)

Im Rahmen der Diagnostik von Prostatakrebs und der Wahl der richtigen Therapie spielt die Aggressivität des Tumors eine wichtige Rolle. Er wird mit dem sogenannten Gleason Score gemessen. Was genau sagt dieser Wert aus? Er gibt dem Arzt eine Auskunft darüber, ob es sich um einen eher harmlosen oder um einen schnell wachsenden, aggressiven Tumor handelt. Der Gleason Score lässt also eine Einschätzung darüber zu,

– ob der Tumor schnell behandelt werden muss,
– ob ein alternatives, nebenwirkungsarmes Verfahren wie eine TULSA Behandlung mit Ultraschall in Frage kommt oder
– ob der Tumor zunächst nur engmaschiger kontrolliert werden sollte.

Wie wird der Gleason-Score bei Prostatakrebs bestimmt?

Um den Gleason Score zu bestimmen, wird eine Gewebeprobe mit Krebszellen untersucht. Dabei werden die vorliegenden Drüsenformationen, also die Drüsenmorphologie der Prostata bewertet und einem bestimmten Grad zugeordnet. Er kann zwischen den Werten sechs und zehn liegen. Je niedriger der Gleason-Score, umso langsamer wächst der Prostatakrebs und bildet mit geringerer Wahrscheinlichkeit Metastasen. Je höher der Wert ist, umso aggressiver sind die untersuchten Krebszellen. Ein Gleason Score von

– 6 kennzeichnet eine geringe,
– einer von 7 eine mittlere und
– ein Wert von 8 bis 10 eine hohe Aggressivität.

Gleason Score zeigt, wie weit sich das Gewebe durch Prostatakrebs verändert hat

Der Pathologe, der die Gewebeprobe untersucht, bewertet das Gewebe anhand von festgelegten Kriterien und aufgrund seiner Erfahrung. Er nimmt dabei in den Blick, wie weit sich das Tumorgewebe morphologisch von gesundem Ausgangsgewebe entfernt hat. Je ähnlicher es seinem Ausgangsgewebe ist, ist von einer geringen Aggressivität und einem niedrigen Risiko für ein schnelles Tumorwachstum auszugehen. Der Gleason-Score hat sich weltweit als Gradierungssystem bei Prostatakrebs etabliert. Er betrachtet ausschließlich sogenannte architektonische Werte, also Form und Anordnung der Prostatadrüsen. Die ermittelten Werte werden in fünf vorgegebene Muster eingeteilt. In Abhängigkeit des Gleason Scores empfehlen die ärztlichen Leitlinien zur Behandlung von Prostatakrebs weitere Untersuchungen. Das kann je nach Gleason Score eine Magnetresonanztomographie (>8) oder eine Skelettszintigraphie (>8 und PSA Wert von 10 ng/ml) zum Ausschluss von Metastasen sein.

Bei Prostatakrebs, Erkrankungen an der Prostata – neue, innovative Diagnose, Therapie und Behandlung ohne Nebenwirkungen wie Impotenz und Inkontinenz. Informieren Sie sich, wo die TULSA-PRO®-Behandlung in Deutschland angeboten wird.

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Pro und Contra – Prostatakrebs Früherkennung

Was spricht für, was gegen eine Früherkennungsuntersuchung mit Blick auf Prostatakrebs

Pro und Contra - Prostatakrebs Früherkennung

Prostatakrebs schreitet in den meisten Fällen langsam voran. (Bildquelle: © Nastasic – istockphoto)

Die Gewissheit haben, gesund zu sein – das ist wohl der wichtigste Grund, warum Männer zur Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs gehen. In der Tat sind Tumoren an der Prostata am besten zu behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden. Also in einem Stadium, in dem der Tumor noch keine Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat, die in das umliegende Gewebe streuen. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen dabei die rektale Tastuntersuchung. Ein Bluttest mit PSA-Wert Bestimmung wird als sogenannte IGeL Leistung angeboten. Das bedeutet, dass Patienten diesen Test selbst bezahlen müssen. Der PSA Test weist im Blut das sogenannte „prostataspezifische Antigen“ (PSA) nach. Ist dieser Wert erhöht, kann das ein Hinweis auf ein Karzinom an der Prostata sein. Ein auffälliger PSA-Wert kann jedoch auch noch andere Ursachen haben. Medizinstatistiken zeigen, dass bei drei von vier Männern mit einem erhöhten PSA-Wert kein Prostatakrebs nachgewiesen werden konnte.

Warum die Früherkennung von Prostatakrebs zwei Seiten hat

Über den Nutzen einer Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs gibt es unterschiedliche Meinungen. Wer sich für eine Untersuchung, insbesondere mit PSA-Wertbestimmung entscheidet, sollte eine Risikoabschätzung machen: Es gilt als unbestritten, dass durch den PSA-Test Todesfälle durch Prostatakrebs verhindert werden können. Auf der anderen Seite ist der PSA Test recht unspezifisch mit vielen falschen Verdachtsfällen. Bei einem erhöhten PSA Wert wird dem Verdacht auf ein Prostatakarzinom in den meisten Fällen mit einer Biopsie nachgegangen, die mit ihren eigenen Risiken behaftet ist. Zudem werden über diese Methode auch Tumoren entdeckt, die möglicherweise nie auffällig geworden und nicht behandelt worden wären. Prostatakrebs schreitet in den meisten Fällen nur langsam voran. Zudem erkranken viele Männer erst in fortgeschrittenem Alter. Es kann also sein, dass im Rahmen der Früherkennung ein Krebs gefunden wird, der dem Patienten zu Lebzeiten keine Beschwerden verursacht hätte. Ohne einen PSA-Test wäre folglich ein solcher Tumor niemals entdeckt worden und der Mann hätte ohne Sorgen und nebenwirkungsreiche Behandlung normal leben können.

Erkrankungen an der Prostata / Prostatakrebs: PSA-Test Ja oder Nein?

Besonders mit Blick auf die Therapiefolgen ist das eine mitunter schwierige Abwägung. Derzeit verfügbare Daten lassen keine Rückschlüsse auf den Nutzen bzw. den Schaden von Früherkennungsuntersuchungen zu. Experten geben deshalb keine generelle Empfehlung für eine Früherkennung ab. Patienten, die sich für eine Früherkennung entscheiden, wird in den ärztlichen Leitlinien ein PSA-Test in Verbindung mit einer Tastuntersuchung ab einem Lebensalter von 45 Jahren empfohlen.

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Das kleine Einmaleins der Laborwerte – Verbraucherinformation der DKV

Welche Standard-Tests gibt es?

Das kleine Einmaleins der Laborwerte - Verbraucherinformation der DKV

Labortests helfen, Krankheiten zu diagnostizieren.
Quelle: ERGO Group

Labortests, allen voran Blut- und Urinuntersuchungen, gehören zur ärztlichen Routine. Sie helfen bei der Diagnostik und lassen Rückschlüsse auf die allgemeine Gesundheit einer Person zu. Über die häufigsten Laboruntersuchungen und ihre Bedeutung informiert Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Eine Laboranalyse hilft dabei, Krankheiten zu diagnostizieren oder ihren Verlauf zu verfolgen. Doch nicht immer muss eine Erkrankung vorliegen, damit der Arzt Blut oder Urin testen lässt: „Diese Tests sind auch ein wichtiges Instrument im Rahmen der Vorsorge und Prävention“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Zusammen mit möglichen Symptomen und weiteren Untersuchungen liefern die Laborwerte relevante Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten.

Basischeck: das kleine Blutbild

Eine der häufigsten Laboruntersuchungen ist das sogenannte kleine Blutbild. Dabei untersuchen die Laboranten die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie der Blutplättchen (Thrombozyten) und testen die Konzentration des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Reuter: „Liegt der Anteil der roten Blutkörperchen unterhalb des Normbereichs, kann dies auf eine Anämie hindeuten, häufig verursacht durch Eisenmangel.“ Erhöhte Werte können beispielsweise bei schweren chronischen Lungen- und Herzerkrankungen gemessen werden. Auch erhöhte Hämoglobin- oder Leukozyten-Werte können ein Indikator für Erkrankungen dieser beiden Organe sein. Ein hoher Anteil an weißen Blutkörperchen kann darüber hinaus auf Entzündungen oder Infektionen hinweisen, außerdem auf Schädigungen des Knochenmarks sowie viele weitere Erkrankungen. Thrombozyten stellen einen wichtigen Faktor bei der Blutgerinnung dar, weshalb ihre Kontrolle unter anderem vor einigen Operationen oder bei einer Thrombose sinnvoll ist. „Ist der Wert zu niedrig, kann dies bei einer OP zu einem übermäßigen Blutverlust führen“, erläutert der Experte. Der Hämatokrit-Wert bildet den Anteil der Blutzellen im Gesamtblut ab. Wenn es zu dickflüssig ist, neigen Patienten schneller zu Blutgerinnseln, wodurch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt. Bemerkt der Arzt bei einem oder mehreren Werten Abweichungen von der Norm, wird er in der Regel weitere Untersuchungen durchführen, bis er eine gesicherte Diagnose stellen kann.

Was das Blut noch verrät

Bei auffälligen Leukozyten-Werten beispielsweise kann der Arzt zusätzlich ein Differential-Blutbild in Auftrag geben, das die Unterarten der weißen Blutkörperchen im Detail darstellt. „Abweichungen bei den weißen Blutkörperchen können auf unterschiedliche Ursachen wie Stress, Autoimmunerkrankungen, Leukämie und andere Krebsarten, bakterielle oder virale Infektionen, Parasiten, Vergiftungen, allergische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und vieles mehr hinweisen“, erläutert Reuter. Da die Bandbreite so groß ist, hilft dieses Blutbild bei der Eingrenzung. Neben dem kleinen und dem Differential-Blutbild kann ein Arzt die Untersuchung weiterer Blutwerte veranlassen: So liefert das Verfahren zur Bestimmung der Blutsenkungsgeschwindigkeit möglicherweise Indizien für Entzündungen, Infektionen und Tumore im Körper. Vermehrte Blutfette, sogenannte Lipide, können Gefäßverkalkung, die koronare Herzkrankheit und Schlaganfälle begünstigen. Für den Befund „Diabetes mellitus“ muss beispielsweise der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht sein. Vermehrte Harnsäure im Blut gilt als Hinweis für ein erhöhtes Gicht-Risiko.

Die Urinuntersuchung

Bei Urologen, Gynäkologen, aber auch bei Allgemeinärzten gehört die Urinprobe zu den Standarduntersuchungen. Hier gibt es zwei Testverfahren: Beim Schnelltest, den Patienten auch zu Hause durchführen können, hält der Laborant einen Teststreifen in einen Becher mit Urin. Der DKV Experte: „Wenige Minuten später ändert der Streifen seine Farbe und aufgrund der Verfärbung kann der Arzt beziehungsweise Laborant den pH-Wert bestimmen und prüfen, ob die Harnwege infiziert sind.“ Ein dauerhaft niedriger pH-Wert kann beispielsweise die Harnsteinbildung fördern, wohingegen weiße Blutkörperchen im Urin auf eine Entzündung hinweisen. Auch Schwangerschaften lassen sich über einen Schnelltest feststellen. Das zweite Testverfahren ist aufwendiger: Bei der Bestimmung des Urinstatus, untersucht der Laborant die zellulären Bestandteile im Harn unter dem Mikroskop. Rote und weiße Blutkörperchen lassen sich – falls vorhanden – auch bei diesem Test nachweisen, ebenso Eiter und Pilze. Bakterien zeigen eine Infektion an, Kristalle sind möglicherweise ein Anzeichen für Gicht, fieberhafte Erkrankungen oder einen zu hohen Cholesterinwert. Auch Farbe, Geruch und Konzentration des Urins lassen auf Krankheiten schließen: Bei dunklem Urin, verbunden mit einer dauerhaft geringen Urinmenge, wird der Arzt eine Beteiligung der Nieren in Betracht ziehen. Typisch für Harnwegsinfekte ist trüber, teils flockender Urin. Fällt der Test auf Bakterien oder Pilze unter dem Mikroskop positiv aus, kann der Arzt zur weiteren Bestimmung der Art das Anlegen einer Kultur anordnen. „Bei allen Labortests gilt: Die Ergebnisse dienen lediglich als Richtungsweiser bei der Diagnosestellung – abweichende Werte bedeuten nicht immer eine ernsthafte Erkrankung“, beruhigt Dr. Reuter.
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Damit es nicht zu einer Ruptur der Aorta kommt

Warum die Vorsorgeuntersuchung an der Aorta für Männer über 65 Jahre sinnvoll ist

Damit es nicht zu einer Ruptur der Aorta kommt

Lebensbedrohlich: Wenn eine Aorta einen Riss hat. (Bildquelle: Aliaksei Smalenski – Fotolia)

SIEGEN. Eine Ruptur der Aorta, also ein Riss in der Hauptschlagader des menschlichen Körpers, ist eine lebensbedrohliche Situation für die Betroffenen. Das Team der Gefäßchirurgen unter der Leitung von Dr. Ahmed Koshty im Diakonie Klinikum Jung Stilling in Siegen möchte daher insbesondere Risikopatienten sensibilisieren, sich einer vorsorgenden Untersuchung an der Aorta zu unterziehen. Vor allem Männer ab 65 Jahren gehören zur besonders gefährdeten Patientengruppe. Mit einer einfachen Ultraschall-Untersuchung als Screening, die seit Kurzem bei Männern über 65 Jahren zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen gehört, lässt sich eine Erweiterung der Aorta als Risikofaktor früh erkennen. In der Gefäßchirurgie in Siegen wird diese Untersuchung angeboten.

Wenn es zu einer Ruptur der Aorta kommt, ist schnelle Hilfe wichtig

Die Gefäßchirurgie zählt vor allem Raucher und ehemalige Raucher zur Risikogruppe für einen Riss in der Aorta. Meist treten dann plötzlich heftige Bauch- oder Rückenschmerzen auf. Große Mengen Blut können dann je nach Position der Ruptur in den Brust- und Bauchraum fließen. Die Folge kann ein Herz-Kreislauf-Schock sein – ein lebensbedrohlicher Zustand: Nur etwa zehn bis fünfzehn Prozent der Betroffenen erreichen lebend eine Klinik und nur etwa die Hälfte dieser Patienten kann durch eine Notfall-OP gerettet werden. Die Gefahr, dass eine Ruptur entsteht, ist vor allem bei Patienten mit einem Aortenaneurysma, also einer Aussackung der Gefäßwand sehr hoch. Je größer der Durchmesser der Hauptschlagader, desto höher die Rupturgefahr. Wie können Patienten einer solchen Situation vorbeugen? „Wer mit dem Rauchen aufhört, kann das Risiko einer Ruptur der Aorta senken“, betont Dr. Ahmed Koshty. Zugleich empfiehlt er die Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen.

Wie läuft eine Vorsorgeuntersuchung an der Aorta ab?

In Großbritannien und den USA ist die vorsorgende Untersuchung an der Aorta weiter verbreitet als in Deutschland. Mit einer einfachen Screening-Untersuchung können die Gefäßchirurgen die Aorta untersuchen und prüfen, ob in einem bestimmten Bereich eine Aussackung oder Erweiterung des Gefäßes (Aortenaneurysma) vorliegt. Die Untersuchung erfolgt mittels Ultraschall (Sonographie). Hierbei besteht keine Strahlenbelastung und die Verwendung von Kontrastmittel ist nicht notwendig. Wird dabei ein Aneurysma entdeckt, wird der Arzt je nach Größe weitere diagnostische oder therapeutische Schritte bzw. Verlaufskontrollen in Absprache mit dem Patienten planen.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Kontaktlinsen in Pirmasens anpassen lassen

Augenarzt in Pirmasens: Eine unsachgemäße Verwendung von Kontaktlinsen vermeiden

Kontaktlinsen in Pirmasens anpassen lassen

Anpassung von Kontaktlinsen beim Augenarzt durchführen lassen. (Bildquelle: © lovemask – Fotolia)

PIRMASENS. Ohne Frage, die Verwendung von Kontaktlinsen kann einige Vorteile haben. Das bestätigt auch Augenarzt Dr. med. Attila Osvald, der gemeinsam mit seinen Kollegen Dr. med. Michael Butscher und Dr. med. Susanne Kleberger-Tuercke eine langjährig etablierte Augenarztpraxis in Pirmasens führt. Wer sich mit dem Tragen einer Brille nicht wohlfühlt, sie als unästhetisch empfindet, wer viel Sport macht und sich eine freie Rundumsicht wünscht, kann heute auch bei hoher Fehlsichtigkeit unter bestimmten Voraussetzungen auf Kontaktlinsen zurückgreifen. Wie genau diese Bedingungen aussehen, darüber klären die Augenärzte in Pirmasens auf.

Augen genau untersuchen und Kontaktlinsen beim Augenarzt in Pirmasens auswählen

Kontaktlinsen im Drogeriemarkt kaufen? Davon raten die Augenärzte aus Pirmasens ab. Dr. med. Michael Butscher warnt: „Wer Kontaktlinsen trägt, die nicht zum Auge passen und die nicht individuell angepasst sind, die falsch gepflegt und zu lange getragen werden, riskiert die Gesundheit seiner Augen.“ Eine korrekte Anpassung der Linsen ist die Voraussetzung dafür, dass das Tragen von Kontaktlinsen komfortabel ist. Die Linsen müssen individuell auf die richtige Sehschärfe eingestellt sein. Zudem können moderne Kontaktlinsen auch Hornhautverkrümmungen ausgleichen. Sorgfalt und Kontrolle sind im Umgang mit Kontaktlinsen als regelmäßige Sehhilfe wichtig.

Kontaktlinsen-Anpassung: Augenarzt in Pirmasens untersucht die Augen genau

Mithilfe modernster Mess- und Untersuchungstechnik stellen die Augenärzte in der Gemeinschaftspraxis Osvald in Pirmasens fest, ob das Auge für das Tragen von Kontaktlinsen geeignet ist und welche Sehfehler genau ausgeglichen werden müssen. „Wir beugen so Schäden durch eine falsche Handhabung der Linsen vor und können Sehfehler optimal ausgleichen“, schildert der Augenarzt. Wichtig ist seiner Einschätzung nach auch eine regelmäßige Kontrolluntersuchung. „Die ausführliche Beratung von Patienten, die sich eine Sehhilfe über Kontaktlinsen wünschen, hat einen hohen Stellenwert für uns. Unser Wissen darüber halten wir durch gezielte Fortbildungen stets auf dem aktuellen Stand“, skizziert Dr. med. Michael Butscher die Vorteile für seine Patienten. Im Vordergrund dabei steht stets die Prämisse, dass sich die Kontaktlinse gut in das natürliche Gleichgewicht im Auge einfügt.

Von der Diagnose des Grauen Stars (Katarakt) über die Therapie bei Makuladegeneration bis hin zur Anpassung von Kontaktlinsen, das bietet die Augenarztpraxis in Pirmasens. Das Kompetenzteam besteht aus drei Fachärzten und ihrem Team.

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Vorsorgeuntersuchung an der Hauptschlagader (Aorta)

Neues Screening für Männer über 65 Jahre zur Früherkennung eines Bauchaortenaneurysmas

Vorsorgeuntersuchung an der Hauptschlagader (Aorta)

Untersuchung an der Aorta. (Bildquelle: Aliaksei Smalenski – Fotolia)

SIEGEN. Nach einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses ist die Vorsorgeuntersuchung an der Aorta für Männer über 65 Jahre in Zukunft eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. „Eine Vorsorgeuntersuchung an der Aorta ist gerade für diese Patientengruppe mit einem erhöhten Risiko, an einem Bauchaortenaneurysma zu erkranken, eine Chance auf eine frühzeitige Diagnose und Therapie. Wird eine Gefäßaussackung (Aneurysma) an der Hauptschlagader (Aorta) diagnostiziert, werden engmaschige Kontrolluntersuchungen durchgeführt. So lassen sich Notfalleingriffe aufgrund eines geplatzten Aneurysmas im Brust- und Bauchraum vorbeugen“, erklärt Dr. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie im Jung-Stilling Diakonie Klinikum in Siegen.

Aneurysma an der Aorta bleibt oftmals ohne Symptome

Fachleute gehen davon aus, dass etwa fünf Prozent der deutschen Bevölkerung eine Aussackung an der Hauptschlagader haben. Nur ein geringer Prozentsatz ist sich dieser krankhaften Gefäßveränderung bewusst. Ein Bauchaortenaneurysma bzw. ein Aneurysma der Brustkorbaorta ist eine Aussackung der Wand der Hauptschlagader im Bauch- oder Brustraum. Meist bleibt eine solche Gefäßaussackung über Jahre hinweg unbemerkt. Sie kann sich Stück für Stück erweitern. Dabei müssen keine Schmerzen oder andere Beschwerden entstehen. Platzt ein Aneurysma der Aorta im Brustkorb oder Bauchraum fließt Blut in den Brust- bzw. Bauch- und Beckenraum. Der Kreislauf bricht zusammen. Schnelle Hilfe ist unerlässlich. Die Sterberate eines geplatzten Bauchaortenaneurysmas ist mit 95 Prozent sehr hoch.

Was passiert bei einer Vorsorgeuntersuchung der Aorta?

Bisher gab es noch kein gezieltes Screening-Angebot mit Blick auf Aussackungen der Aorta. Untersucht wurde, wenn ein Verdacht bestand oder unspezifische Beschwerden im Rücken-, Bauch- und Flankenbereich vorlagen. Männer über 65 Jahre können jetzt mit einer schmerzlosen Ultraschalluntersuchung der Aorta prüfen lassen, ob sie an einer solchen Gefäßaussackung leiden. Dabei richtet der Gefäßchirurg das Augenmerk auf den Durchmesser der Aorta. „Dieser beträgt gewöhnlich nicht mehr als zwei Zentimeter. Bei einem Durchmesser von zwei bis drei Zentimetern spricht man von einer Ektasie, einer Erweiterung, die regelmäßig kontrolliert werden muss. Ab einem Durchmesser von drei Zentimetern spricht man von einem Aneurysma. Die OP-Indikation besteht allerdings ab einer Größe von fünf Zentimetern oder bei einem schnellen Wachstum des Aneurysmas. Wenn diese Kriterien nicht erfüllt sind, ist ein Einreißen der Hauptschlagader relativ unwahrscheinlich. Engmaschige Kontrollen sind hier zwingend notwendig“, erklärt Dr. med. Ahmed Koshty.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Hirntumor: Früherkennung für Patienten aus dem Märkischen Kreis

Für Hirntumoren gibt es kein Früherkennungsprogramm – Neurochirurg empfiehlt, Symptome unbedingt ernst nehmen

Hirntumor: Früherkennung für Patienten aus dem Märkischen Kreis

Ein Hirntumor kann rechtzeitig erkannt werden, wenn die Vorsorge stimmt. (Bildquelle: © peshkova – Fotolia.com)

REGION LÜDENSCHEID. Die Diagnose Hirntumor ist einschneidend und beängstigend für Betroffene. „Je früher ein Gehirntumor erkannt wird, umso besser ist die Prognose für die erkrankten Patienten“, betont Prof. Dr. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in Siegen, in dem auch Patienten aus der Region Lüdenscheid (Märkischer Kreis) behandelt werden. Hirntumoren gehören zu den seltenen Erkrankungen. Nur etwa einer von 10.000 Einwohnern ist in den westlichen Industrienationen von dieser Diagnose betroffen. Eine besondere Risikogruppe lässt sich dabei nicht ausmachen. Auch scheint ein ungesunder Lebensstil beim Vorliegen eines Hirntumors keinen Einfluss zu haben, ebenso wenig lässt sich ein Zusammenhang mit Stress, Umwelteinflüssen oder ungewöhnlichen psychischen Belastungen gesichert nachweisen.

Hirntumor frühzeitig diagnostizieren in der Neurochirurgie für die Region Lüdenscheid

Die Neurochirurgen unter Leitung von Prof. Dr. med. Veit Braun am Klinikum Jung-Stilling in Siegen sind spezialisiert auf die Diagnose und Behandlung von Hirntumoren. Prof. Braun rät seinen Patienten, bei zweifelhaften Symptomen wie Kopfschmerzen in der Nacht und am frühen Morgen mit heftiger werdendem Verlauf und im Tagesverlauf spontaner Besserung, bei Übelkeit und Erbrechen am Morgen und auf leeren Magen, bei Sehstörungen, Krampfanfällen, neurologischen Ausfällen, einer abnehmenden Merkfähigkeit oder einer Veränderung der Persönlichkeit sowie des Hormonhaushaltes, den Rat eines Facharztes einzuholen. Prof. Braun wird zudem häufig von Patienten aus dem Märkischen Kreis aufgesucht, wenn es um eine Zweitmeinung zu einem Befund und gegebenenfalls um die Frage geht: Operation ja oder nein?

Moderne Diagnostik bei Hirntumor in der Neurochirurgie

Eine gesicherte Diagnose ist die Grundlage, auf der eine gezielte Therapie bei Hirntumoren aufbauen kann. Um einen Hirntumor zu diagnostizieren, bedient sich die Neurochirurgie im Klinikum Jung-Stilling in Siegen modernster bildgebender Verfahren. So wird zunächst über eine Computertomographie (CT) das Gehirn geröntgt und in Schnittbildern dargestellt. Mit Hilfe dieser Bilder lassen sich Tumoren, Verkalkungen oder Blutungen erkennen. Zum Nachweis und zur Darstellung eines Hirntumors nutzen die Neurochirurgen einen Kernspintomographen (MRT). Zudem kann ein Elektroenzephalogramm (EEG) oder eine Untersuchung des Nervenwassers im Sinne einer Ausschlussdiagnose Hinweise auf einen Hirntumor geben.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Schwerpunkt im SOGZ München: Entzündliches Rheuma

Rheumatologen im SOGZ München haben sich auf die Behandlung von entzündlichem Rheuma spezialisiert

Schwerpunkt im SOGZ München: Entzündliches Rheuma

Diagnose Rheuma durch ein spezielles Blutbild diagnostizieren. (Bildquelle: © DOC RABE Media – Fotolia.com)

MÜNCHEN. Treten weiche, pralle Schwellungen an den Händen auf, die sich heiß anfühlen, und verschlimmern sich die Schmerzen nachts oder in Ruhehaltung, können das Hinweise auf entzündliches Rheuma sein. Was genau ist entzündliches Rheuma? Dabei handelt es sich um eine häufige Gelenkerkrankung, die auch als rheumatoide Arthritis oder chronische Polyarthritis bezeichnet wird. Sie tritt häufiger bei Frauen als bei Männern auf und oftmals im Lebensalter zwischen 55 und 64 Jahren, bei Männern etwas später. Die Ursachen für die Erkrankung sind bislang ungeklärt.

Das entzündliche Rheuma ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich die körpereigene Abwehr gegen körpereigene Stoffe richtet.

Entzündliches Rheuma im SOGZ München erkennen und behandeln

Typischerweise macht sich entzündliches Rheuma in Schüben bemerkbar, begleitet von zeitweise heftigen Entzündungsreaktionen. Dann wiederum kann eine wochenlange beschwerdefreie Zeit folgen. Patienten, die mit diesen Symptomen im Sonnen-Gesundheitszentrum (SOGZ) München vorstellig werden, berichten zudem von Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit oder auch Fieber, ebenso von nächtlichem Schwitzen. Zudem können Müdigkeit und Gewichtsverlust Begleiterscheinungen sein. Zu den charakteristischen Gelenkveränderungen kommt es meist erst später. Nicht selten schildern Betroffene den Rheumatologen im SOGZ kleine, nicht schmerzhafte sogenannte Rheumaknoten unter der Haut, die sich hauptsächlich im Bereich des Ellbogens oder der Ferse zeigen.

Mit speziellen Blutbild-Untersuchungen im SOGZ München Rheuma diagnostizieren

Wie wird das entzündliche Rheuma diagnostiziert? Meist suchen Betroffene zunächst ihren Hausarzt auf, der Patienten mit dem Verdacht auf Rheuma dann weiter zu einem Facharzt wie einem Rheumatologen im SOGZ München überweist. Die Fachärzte im SOGZ richten ihr Augenmerk neben den geschilderten Symptomen und der detaillierten Schmerzdiagnostik sowie der Untersuchung der Gelenke auf spezielle Blutuntersuchungen, die im hauseigenen Labor durchgeführt werden können. Die dabei analysierten Blutwerte können Hinweise auf Rheumafaktoren und spezielle Antikörper geben, wie sie für das entzündliche Rheuma typisch sind.

Im Sonnengesundheits-Zentrum München befinden sich Ärzte aus verschiedenen fachärztlichen Bereichen. So umfasst das SOGZ in München eine Praxis für Transfusionsmedizin und Hämostaseologie, eine privatärztliche Gemeinschaftspraxis für Transfusionsmedizin, eine privatärztliche Praxis für Kinder- und Jugendmedizin sowie ein Institut für pädiatrische Forschung und Weiterbildung. Die begleitenden Ärzte sind DR. MED. HARALD KREBS, M.SC., DR. MED. MICHAEL SIGL-KRAETZIG und DR. MED. GERD BECKER.

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Thyroxin bei Schilddrüsenunterfunktion richtig dosieren!

Der Mainzer Endokrinologe Prof. Wüster informiert über Wechselwirkungen und Überdosierungen

Thyroxin bei Schilddrüsenunterfunktion richtig dosieren!

Vorsicht bei einer Überdosierung. (Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com)

MAINZ. Menschen, die unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, müssen oft über einen längeren Zeitraum Hormonersatzpräparate in Form von Medikamenten einnehmen, um die fehlenden körpereigenen Hormone so zu ersetzen. Vorwiegend kommt dabei synthetisch produziertes L-Thyroxin zum Einsatz. Es entspricht dem körpereigenen Hormon T4. Die Dosierung ist individuell verschieden.

„Anhand des TSH-Wertes wird die Dosierung festgelegt und während der Therapie immer wieder überprüft. Üblicherweise wird mit einer niedrigen Dosis begonnen, um den Körper an die Hormontherapie zu gewöhnen“ so Prof. Dr. Christian Wüster, Endokrinologe aus Mainz.

Massive Nebenwirkungen bei Thyroxin Überdosierung

Besondere Vorsicht geboten ist bei:

– Patienten im fortgeschrittenen Lebensalter,
– Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen und
– Patienten, die schon lange unter einer Schilddrüsenunterfunktion leiden sowie
– sehr schlanken Personen.

Die Nebenwirkungen einer Thyroxin Überdosierung können massiv sein – sie entsprechen den Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion:

– Schwitzen,
– Herzklopfen,
– Herzrhythmusstörungen,
– innere Unruhe,
– Schlaflosigkeit,
– Zittern.

Neben einer falschen Dosierung können Medikamente wie Colestyramin, Colestipol oder magensäurebindende Wirkstoffe die Aufnahme von L-Thyroxin vermindern oder gar hemmen. Betablocker sorgen dafür, dass L-Thyroxin schlechter umgewandelt werden kann. Bei gemeinsamer Einnahme dieser Medikamente muss die Schilddrüsenfunktion im Labor regelmäßig überprüft werden.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Glaskörpertrübung – Mainzer Augenarzt nimmt Leidensdruck

Mit einer neuen Lasertherapie werden Glaskörpertrübungen einfach aufgelöst

Glaskörpertrübung - Mainzer Augenarzt nimmt Leidensdruck

Das Leiden kann ein Ende haben. (Bildquelle: © YakobchukOlena – Fotolia.com)

Der Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann setzt bei der Behandlung von Glaskörpertrübungen mit großem Erfolg auf die neue Laser-Vitreolyse. Die neue Lasertherapie beseitigt die oft sehr störenden Trübungen im Glaskörper sehr schonend, sicher und dabei schmerzfrei. Extrem kurze Lichtpulse sorgen dafür, dass die fliegenden Mücken („Mouches volantes“), Flusen oder „Floater“, wie die Glaskörpertrübungen auch bezeichnet werden, aufgelöst werden. „In der Regel sind zwei bis drei Sitzungen notwendig, um das gewünschte Behandlungsergebnis zu erzielen“, so der Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann.

Lasertherapie beseitigt Glaskörpertrübungen schonend, sicher, schmerzfrei

Der Glaskörper in unserem Auge besteht fast vollständig aus Wasser. Etwa zwei Prozent bestehen aus Hyaluronsäure und Kollagenfasern, die dem Glaskörper seine Struktur geben. Bei einem jungen Menschen ist der Glaskörper gallertartig und glasklar. Mit zunehmendem Lebensalter verändert sich die Struktur des Glaskörpers. Kollagenfasern können verklumpen oder verkleben – Glaskörpertrübungen entstehen, da die Faserstrukturen Schatten auf die Netzhaut werfen. Die Sehstörungen – Punkte, Mücken, Schlieren oder Flusen sind also keine Sinnestäuschungen. Die Formen, die wahrgenommen werden, existieren so oder so ähnlich tatsächlich im Glaskörper.

Glaskörpertrübung vor der Therapie: Untersuchung und Diagnose

Sehstörungen wie eine Glaskörpertrübung sollten Anlass sein, sich an einen Augenarzt zu wenden. Nur eine augenärztliche Untersuchung kann zutage bringen, welche Ursache einer Sehveränderung zugrunde liegt. Für den Mainzer Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann stehen insbesondere folgende Fragen im Vordergrund:

– Was sieht ein Patient genau, wenn er auf eine weiße Wand, eine Blatt Papier oder einen Bildschirm schaut?
– Ist der Patient kurzsichtig? Liegen weitere einschlägige Risikofaktoren vor? Wie sieht es aus mit Vorerkrankungen – lag bereits eine Netzhautablösung vor?
– Verändert sich die Sehstörung? Seit wann nimmt der Patient die Sehstörung wahr?
– Kamen die Beschwerden schleichend oder plötzlich?
– Werden Lichtblitze wahrgenommen?

Nachdem der Augenarzt Augentropfen verabreicht hat, die die Pupillen erweitern, kann mittels der Spaltlampe das Auge und seine einzelnen Bestandteile genau untersucht werden. Die unkomplizierte Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten. Erst wenn die Trübungen im Glaskörper eindeutig festgestellt wurden, plant der Augenarzt zusammen mit dem Patienten die Laser-Vitrektomie.

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