Tag Archives: Urheberrecht

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„Fremde Fotos teilen“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Miriam K. aus Berlin:
Im Internet habe ich ein schönes Foto gefunden und es in den sozialen Medien geteilt. Nun bin ich mir aber unsicher, wer der Urheber des Bildes ist. Kann mich beispielsweise der Fotograf verklagen?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Für jedes Foto – unabhängig davon, ob es einen Copyright-Vermerk trägt oder nicht – besteht ein Urheberrecht. Wer ein Foto ohne Erlaubnis des Fotografen verwendet, verstößt gegen dieses Recht. Der Fotograf hat dann einen Anspruch auf Unterlassung. Er kann den Betreffenden durch einen Anwalt abmahnen lassen und Schadenersatz verlangen. Zwar laden Nutzer beim Teilen in sozialen Medien ein Foto nicht selbst hoch. Aber auch das Teilen eines Fotos, das ein anderer online gestellt hat, kann als Veröffentlichung im Sinne des Urheberrechtsgesetzes gelten. Dies geht aus einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts München hervor. Der Kreisverband einer politischen Partei hatte in einem sozialen Netzwerk zwei Fotos geteilt, die auf der Seite eines anderen Nutzers zu sehen waren. Der Fotograf sah seine Fotos auf der Seite des Kreisverbandes und mahnte diesen ab. Nach Ansicht des Gerichts war das Teilen fremder Fotos ohne Erlaubnis des Fotografen eine Urheberrechtsverletzung. Der Kreisverband wurde zu einer Zahlung von 1.072 Euro Schadenersatz an den Fotografen verurteilt (Urteil vom 18.10.2017, Az. 142 C 2945/17) Sowohl Bildagenturen als auch einzelne Fotografen suchen im Internet nach Bildern, die Nutzer ohne entsprechende Lizenz veröffentlichen, und mahnen die illegale Veröffentlichung ab. Bei der Verwendung von Bildern aus dem Netz ist also Vorsicht geboten.
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Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

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Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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„Essen im Restaurant fotografieren?“ – Verbraucherfrage der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Miriam H. aus Düsseldorf:
Neulich war ich mit Freunden essen. Meine Freundin fotografierte ihren Teller, um das Bild in sozialen Netzwerken zu posten. Sofort kam der Kellner, um ihr dies zu verbieten. Darf er das überhaupt?

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):
Problematisch kann die Veröffentlichung von Essensfotos sein, wenn das Posten das Urheberrecht verletzt. Ein Urheberrecht an einem servierten Essen besteht jedoch nur dann, wenn es so aufwendig angerichtet ist, dass es einem Kunstwerk gleichkommt. In einem Sterne-Restaurant ist das durchaus denkbar. Hier ist daher Vorsicht geboten, denn es droht eine teure Abmahnung. Beim Italiener um die Ecke ist das eher unwahrscheinlich. Das Fotografieren des Essens und Posten der Bilder kann aber auch aus einem anderen Grund unzulässig sein: Der Wirt hat im Restaurant nämlich das Hausrecht. Er kann selbst bestimmen, was Gäste in seinen Geschäftsräumen tun dürfen und was nicht. Sowohl das Fotografieren des Essens als auch das Verbreiten der Bilder darf er verbieten. Hält sich der Gast nicht daran, kann der Wirt ihn aus dem Restaurant verweisen und ihm ein Hausverbot erteilen. Daher sollten Restaurantbesucher vor dem Fotografieren und Posten besser um Erlaubnis fragen.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 968

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Die Rechte im Musikbusiness kennen

Der Verband Deutscher Musikschaffender klärt umfassend auf und berät individuell.

Die Rechte im Musikbusiness kennen

Wissen über Musikrechte (Bildquelle: Fotolia.com © pogonici)

Als die legendäre britische Punkrock-Band „The Clash“ 1982 den Titel „Know your Rights“ veröffentlicht hat, brachte sie damit auch eine Tatsache auf den Punkt, die für Musikschaffende immens wichtig sei, sagt Klaus Quirini, Vorstand des Verbands Deutscher Musikschaffender ( www.VDMplus.de): „Um im Musikgeschäft wirtschaftlich erfolgreich zu sein, muss man sich mit den Rechten auskennen“, betont Quirini.

Urheberrecht, Lizenzrecht, Nutzungsrecht, Vervielfältigungsrecht, Vermarktungsrecht und noch viel mehr würden in dem Musikbusiness wichtige Rollen spielen. „Die Liste ließe sich noch lange fortschreiben“, meint der versierte Branchenkenner.

Udo Starkens, Generalmanager des VDM, pflichtet ihm bei: „Das Musikgeschäft ist, besonders wenn es um juristische Aspekte geht, äußerst komplex, und Musikschaffende müssen vieles beachten, damit sie nicht in rechtliche oder finanzielle Schwierigkeiten geraten.“ Der VDM mache die juristischen Zusammenhänge für seine Mitglieder transparent. „Wir klären umfassend über die Rechte auf und beraten unsere Mitglieder individuell“, beschreibt Starkens.

Dabei schöpfe der VDM aus mehr als vier Jahrzehnten Erfahrung und halte gleichsam sämtliche aktuellen Entwicklung wachsam im Auge. Quirini betont, dass der VDM „beide Seiten der Medaille“ im Fokus habe: „Einerseits muss man die eigenen Rechte kennen, um nicht übervorteilt zu werden. Es gilt aber auch, die Rechte Anderer nicht zu verletzen, denn dann drohen kostspielige juristische Folgen.“ So komme es zum Beispiel immer wieder vor, dass Beteiligte an dem wirtschaftlichen Erfolg von Künstlern oder Musikwerken kein oder zu wenig Geld daran verdienen, weil etwa Interpreten, Komponisten, Textdichter oder Arrangeure ihre Rechte nicht kennen und sie nicht wahrnehmen.

Umgekehrt stehe teurer Ärger ins Haus, wenn Musikschaffende die Rechte Anderer nicht beachten, erklärt Starkens: „Und das nicht nur in puncto Musik selbst. Für Internetseiten, CD-Cover, Plakate, Flyer und so weiter werden oft Fotos und Grafiken genutzt, die durch das Urheberrecht geschützt sind. Auch in dieser Hinsicht ist Vorsicht geboten“, mahnt der Generalmanager des VDM.

Der Verband Deutscher Musikschaffender ( www.VDMplus.de) ist ein Zusammenschluss von Produzenten, Musikverlagen, Tonträgerfirmen, Komponisten, Textdichtern, Musikern, Managern, Künstlern und vertritt seit 1974 die Interessen deutscher Musikschaffender. Seit Jahrzehnten gründen und betreiben, an der Musikwirtschaft interessierte Musikschaffende, durch das Coaching der VDM-Mitarbeiter der einzelnen Abteilungen, erfolgreich Musikverlage und Musiklabel. VDM-Mitglieder lernen das Business von der einfachsten Promotionarbeit bis hin zu komplizierten Vertragsausarbeitungen kennen. Ein umfassender Einblick für Neugründer und Profis über die Hintergründe in der Musikbranche ist eines der Kernthemen im VDM.

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Verband Deutscher Musikschaffender (VDM)
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Josefsallee 12
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze: Urheberrecht

Haftung für Filesharing des Lebensgefährten?

Die Inhaberin eines Internetanschlusses haftet nicht für eine Urheberrechtsverletzung durch illegales Filesharing, wenn die Möglichkeit besteht, dass ihr Lebensgefährte sie begangen hat. Sie muss auch keine Beweise dafür vorlegen, dass er die Datei heruntergeladen hat und nicht sie selbst. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg.
AG Berlin-Charlottenburg, Az. 206 C 329/16

Hintergrundinformation:
Abmahnungen an Inhaber privater Internetanschlüsse sind an der Tagesordnung. Dabei geht es in der Regel um Filesharing, also das Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Filmen, Spielen oder von Musik, die gleichzeitig anderen Teilnehmern zum Tausch angeboten werden. Eine Urheberrechtsverletzung durch Filesharing kann Schadenersatzansprüche der jeweiligen Rechteinhaber aus der Film-, Spiele-, und Musikindustrie zur Folge haben. Zusätzlich fallen meist Rechtsanwaltskosten an. Der Fall: Die Inhaberin eines Internetanschlusses hatte eine Abmahnung wegen illegalen Filesharings erhalten. Es ging dabei um ein Action-Computerspiel. Eine Anwaltskanzlei forderte nicht nur die Abgabe einer Unterlassungserklärung, sondern auch die Zahlung von über 2.000 Euro an Schadenersatz und Anwaltskosten. Die Frau verteidigte sich jedoch mit dem Argument, dass sie zum Zeitpunkt des Downloads nicht zu Hause, sondern an ihrem Arbeitsplatz gewesen sei. Ihr Freund habe sich in der Wohnung aufgehalten. Da sie sich selbst nicht für gewalttätige PC-Spiele interessiere und ihr Freund eine nähere Betrachtung seines Laptops verweigert habe, liege es nahe, dass er der Verantwortliche sei. Das Urteil: Diese Argumentation hatte Erfolg. Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice entschied das Amtsgericht Charlottenburg, dass die Frau selbst zeitlich nicht die Urheberrechtsverletzung begangen haben könne. Auch habe sie die Möglichkeit, dass es jemand anderes war, ausreichend untermauert. Sie müsse nicht beweisen, dass ihr Freund das Filesharing vorgenommen habe. Es reiche aus, dass er die Möglichkeit dazu gehabt habe, in ihrer Wohnung auf das Internet zuzugreifen. Auch eine sogenannte Störerhaftung lehnte das Gericht hier ab. Die Anschlussinhaberin hafte nicht für die Handlungen ihres Freundes, denn dieser sei volljährig. Sie habe nicht die Pflicht gehabt, ihn ohne besonderen Anlass darüber aufzuklären, dass Filesharing illegal sei. Den geforderten Betrag musste sie nicht bezahlen.
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, Urteil vom 29. November 2016, Az. 206 C 329/16

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

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Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2015 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

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RightsDirect erweitert seine RightFind® Content-Workflow-Lösung

RightsDirect erweitert seine RightFind® Content-Workflow-Lösung

Amsterdam, Niederlande/Danvers, Mass. 31.01.2017 – Zusammen mit dem Copyright Clearance Center, Inc. (CCC), einer weltweit agierenden Organisation für Lizenzierungs- und Content-Lösungen, die bei der Wahrung von Urheberrechten unterstützt, hat RightsDirect seine Cloud-basierte Content Workflow-Lösung RightFind® erweitert. RightsDirect ist die Tochterorganisation des CCC und unter anderem für den europäischen Markt zuständig.

Die RightFind 7.1 Software-Version bietet eine intuitive Benutzeroberfläche für eigene und gemeinsam genutzte RightFind-Bibliotheken. Dadurch ist es für Benutzer einfacher, Publikationen innerhalb ihrer Teams – ob vor Ort oder in den internationalen Niederlassungen – zu speichern und zu organisieren. Die neue Version fördert insbesondere die Zusammenarbeit in globalen Teams, da sie die einfache Weitergabe von Kommentaren und Anmerkungen unterstützt. Zugleich erleichtert sie die Klärung der Urheberrechtslage, da jeder Benutzer mit der Software direkt überprüfen kann, ob er die Rechte hat, einen bestimmten Content zu teilen oder ob sein Unternehmen die Lizenz im Bedarfsfall erwerben muß.
„Die eigenen und gemeinsam genutzten RightFind-Bibliotheken optimieren den Arbeitsprozess für den Kauf von Content und die Zusammenarbeit auf dieser Basis. Das steigert die Produktivität und bringt den Innovationsprozess voran“, erklärt Lauren Tulloch, Senior Director, Unternehmens-Produkte und Dienstleistungen bei CCC. „Ich freue mich, dass wir unseren Kunden ein Instrument zur Verfügung stellen können, das zentrale Anforderungen, wie die Wettbewerbsbeobachtung, die Organisation von Content nach Forschungsgebieten und die Zentralisierung von Publikationen für die Verwendung in Patentverfahren und zur Erfüllung behördlicher Melde- und Berichtspflichten unterstützt.“

Als großer Dokumentenlieferservice bietet RightFind den Benutzern einen sofortigen Zugriff auf eine breite Palette von Content aus Tausenden von Zeitschriften. Den Entscheidungsträgern hilft die Lösung dabei, ihre Ausgaben für Content optimal zu budgetieren und so begründete Entscheidungen über zukünftige Investitionen in Content zu treffen.

Über das Copyright Clearance Center
Das Copyright Clearance Center (CCC) und seine internationalen Tochterorganisationen RightsDirect und Ixxus sind in den Bereichen Content-Workflow, Dokumentlieferdienste, Text- und Data-Mining sowie Rechte-Lizenzierungstechnologien weltweit führend. CCC-Lösungen bieten tausenden von Verlagen, Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen jederzeit und überall Zugriff auf Content, Nutzungsrechte sowie Informationsmanagement. CCC bietet Dienstleistungen für über 35.000 Unternehmen und mehr als 12.000 Autoren und Verlage auf der ganzen Welt und verwaltet mehr als 950 Millionen Rechte für Fachzeitschriften, Bücher, Blogs, Filme und mehr. Seit 2008 wird CCC vom EContent Magazin zu einem der Top-100-Unternehmen gezählt, die für die Branche im Bereich digitaler Content eine wichtige Rolle spielen. Die Organisation ist in den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Rumänien und Japan vertreten.

Über RightsDirect
RightsDirect ist die internationale Tochterorganisation des Copyright Clearance Centers (CCC) und hat ihren Unternehmenssitz in Amsterdam sowie eine Repräsentanz in Tokio. Das CCC arbeitet eng mit den weltweit führenden Verlagen und Verwertungsgesellschaften zusammen und bietet Content- und Lizenzlösungen, die auf die Bedürfnisse nationaler und internationaler Unternehmen zugeschnitten sind. Zusammen mit dem CCC setzt sich RightsDirect für über 35.000 Unternehmen und über 12.000 Autoren und Verlage auf der ganzen Welt ein.

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In Unternehmen werden Publikationen zwischen Mitarbeitern geteilt, ohne Rücksicht auf das Urheberrecht

Ein neuer Forschungsbericht zeigt Trends beim Informationsaustausch und mangelndes Bewusstsein für das Urheberrecht auf.

In Unternehmen werden Publikationen zwischen Mitarbeitern geteilt, ohne Rücksicht auf das Urheberrecht

Amsterdam, Niederlande/Danvers, Mass. 22.11.2016 – 38% aller in Unternehmen beschäftigten Fachleute leiten regelmäßig Publikationen von Dritten an andere weiter, ohne über das Urheberrecht nachzudenken. Und das obwohl sich 74% dieser Fachleute über die Bedeutung und Folgen von Urheberrechtsverletzungen durchaus im Klaren sind. Dies ergibt sich aus einer neuen Umfrage des Meinungsforschungs- und Beratungsunternehmens Outsell, Inc. Die Studie wurde vom Copyright Clearance Center, Inc. (CCC), einer weltweit agierende Organisation für Lizenzierungs- und Content-Lösungen, und ihrer Tochtergesellschaft RightsDirect in Auftrag gegeben und veröffentlicht.
Der Bericht zur Umfrage mit dem Titel: 2016 Information Seeking Consumption and Use Survey – North America and Europe“ http://bit.ly/2gmI9Ee untersucht die globalen Trends bezüglich der Rezeption, Nutzung und Weitergabe von Informationen sowie das Bewusstsein für die Bedeutung des Urheberrechts am Arbeitsplatz von heute. Diese Ergebnisse wurden mit den Ergebnissen der im Jahr 2013 durchgeführten Umfrage verglichen, um Veränderungen bei den Verhaltensweisen und Einstellungen zu ermitteln.

Steigende Nutzung, sinkendes Bewusstsein für Urheberrecht
Der Studie zufolge ist es für die Arbeit heute unerlässlich, Content gemeinsam zu nutzen. Denn dies ist der Zusammenarbeit förderlich und beschleunigt Innovationen.
– 97% der Befragten teilen ihre Publikationen monatlich mit ihrem Team. 38% sagen, dass sie Informationen weiterleiten, ohne über das Urheberrecht nachzudenken.
– 26% der Führungskräfte geben Content weiter, ohne das Urheberrecht zu bedenken.
– Mehr als ein Drittel (36%) aller ausgetauschten Informationen sind externe Publikationen, 2013 waren es noch 41%.
– 69% geben Informationen an Ihre Kunden weiter, 68% teilen diese mit Geschäftspartnern und 65% tauschen Content mit ihren Kollegen an internationalen Standorten ihres Unternehmens aus.
– Seit 2013 ist die Anzahl der Gelegenheiten, zu denen Inhalte geteilt werden (Weitergabe von arbeitsbezogenen Informationen wie Artikel, Bilder und Videoclips) von sieben auf fünf pro Woche gesunken. Die Anzahl der Personen, mit denen Content geteilt wird, ist von elf auf durchschnittlich neun Personen pro Woche zurückgegangen.

Die Art des Austauschs verändert sich
Obwohl die E-Mail noch immer der am meisten genutzte Kanal für das Weiterleiten von Informationen ist, stellen Benutzer den Kollegen zunehmend Informationen über gemeinsame Netzlaufwerke und Intranet-Beiträge sowie Kollaborations-Tools wie Microsoft SharePoint, Dropbox und CRM-Systeme zur Verfügung.
– E-Mail bleibt das am weitesten verbreitete Werkzeug für den Informationsaustausch: 66% der Befragten senden E-Mail-Anhänge, 51% Links und 39% kopieren Text in eine E-Mail.
– Die Nutzung von E-Mail-Anhängen zu Teilen von Informationen ist seit 2013 rückläufig – von ehemals 87% der Befragten auf 66%.
– Kollaborations-Tools erfreuen sich großer Beliebtheit. 24% der Befragten gaben an, diese zu benutzen, 2011 waren es nur 11%.

Führungskräfte teilen große Mengen Content, davon jede Menge aus Drittquellen
Laut Umfrage haben Führungskräfte einen größeren Bedarf an einem Austausch von Content als das mittlere Management oder einzelne Betroffene. Demzufolge geben Führungskräfte Inhalte regelmäßiger weiter, fast sieben Mal pro Woche, teilen diese dabei mit mehr Menschen (12), und sie geben eher Publikationen von Dritten (41%) weiter, als interne Informationen oder Unterlagen von Kollegen, die innerhalb des Unternehmens verfasst wurden.

Fast ein Drittel der Führungskräfte (73%) gab an, dass sie in wettbewerbs-, geschäfts- oder zeitkritischen Situationen relevante Informationen übermitteln, die ihrem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

„Der Schutz der Rechte am geistigen Eigentum liegt in der Verantwortung aller: Wissensarbeiter, Informationsmanager und Führungskräfte. Gut darüber informiert zu sein, wo Urheberrechtsverletzungen beginnen, ist äußerst wichtig“, sagt Jo McShea, Vizepräsident und leitender Analyst bei Outsell. „Die Wahrscheinlichkeit, bei der Arbeit Urheberrechtsverletzungen zu begegnen, nimmt rasant zu. Die Daten in unserer Studie zeigen, dass mehr als ein Drittel des geteilten Contents aus externen Quellen stammt. Verschärfend kommt hinzu, dass dieser mit einer größeren Anzahl von Menschen geteilt wird und die Nutzung von neuen Kanälen hierfür – wie etwa Kollaborations-Netzwerke – zunimmt.“

„Es ist unbedingt notwendig, dass sich jede Organisation den Trends bei den Arbeitsprozessen anpasst. Nur so kann sie gewährleisten, dass ihre Urheberrechts-Richtlinien und Schulungsmaßnahmen den Standards entsprechen und so die Risiken minimieren“, erläutert Gretchen Gasser-Ellis, Senior-Vizepräsidentin Produkte und Betrieb bei CCC. „Diejenigen, die für die Einhaltung des Urheberrechts in einem Unternehmen verantwortlich sind, haben alle Hände voll zu tun, damit die Urheberrechtsrichtlinien und die Weiterbildungspläne für Mitarbeiter alle Faktoren berücksichtigen: ihre Arbeitsprozesse, die Arten und Kanäle der Weitergabe sowie ein in Bezug auf die Rolle des Benutzers, die Branche oder geographische Lage differenziertes Verhalten.“

Über den Bericht
Das Copyright Clearance Center und seine Tochterorganisation RightsDirect beauftragten das unabhängige Meinungsforschungs- und Beratungsunternehmen Outsell Inc. mit einer Befragung von über 900 Geschäftsleuten in Nordamerika und Europa. Outsell sollte damit die Tendenzen in vier wichtigen Bereichen ermitteln: Zugang zu Informationen und deren Nutzung, Nutzung von Content und Bereitstellung von Dokumenten, Verhalten beim Informationsaustausch sowie Bewusstsein für geistiges Eigentum und Urheberrechts. Der Bericht von Outsell verfügt über eine statistische Sicherheit von 95% mit einer Fehlerquote von plus/minus 3,26%.

Über das Copyright Clearance Center
Das Copyright Clearance Center (CCC) und seine internationalen Tochterorganisationen RightsDirect und Ixxus sind in den Bereichen Content-Workflow, Dokumentlieferdienste, Text- und Data-Mining sowie Rechte-Lizenzierungstechnologien weltweit führend. CCC-Lösungen bieten tausenden von Verlagen, Unternehmen und wissenschaftlichen Institutionen jederzeit und überall Zugriff auf Content, Nutzungsrechte sowie Informationsmanagement. CCC bietet Dienstleistungen für über 35.000 Unternehmen und mehr als 12.000 Autoren und Verlage auf der ganzen Welt und verwaltet mehr als 950 Millionen Rechte für Fachzeitschriften, Bücher, Blogs, Filme und mehr. Seit 2008 wird CCC vom EContent Magazin zu einem der Top-100-Unternehmen gezählt, die für die Branche im Bereich digitaler Content eine wichtige Rolle spielen. Die Organisation ist in den USA, Großbritannien, den Niederlanden, Spanien, Rumänien und Japan vertreten.

Über RightsDirect
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Über Outsell, Inc.
Die rasche Annäherung von Informationen, Medien und Technologien verändert die Arbeitsweise von Unternehmen rasant. Hier kommt Outsell, Inc. ins Spiel, das einzige Meinungsforschungs- und Beratungsunternehmen, das sich auf diese drei Bereiche konzentriert. Als verlässliche Berater von Führungskräften machen die Outsell-Analysten komplexe Themen verständlich und bieten Fakten und Erkenntnisse, die es braucht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Die bewährte Mischung aus Big Data, Wissenschaft, geistigem Eigentum und exklusiven Führungskreisen schafft greifbare Ergebnisse und einen hohen ROI. Outsell verspricht „Aha-Erlebnisse“ zu bieten und sorgt in einer sich schnell verändernden digitalen Welt dafür, dass seine Kunden sich auf ihr Geschäft konzentrieren, Zeit sparen und den Umsatz steigern können.

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RESMEDIA veranstaltet eine Urheberrechtswoche für Unternehmen

Urheberrechtsspezialisten informieren eine Woche lang jeden Tag über Urheberrechtsthemen

RESMEDIA veranstaltet eine Urheberrechtswoche für Unternehmen

RESMEDIA Anwälte Mainz | Berlin

In der Zeit vom 21. bis 25. November 2016 veranstaltet RESMEDIA – Anwälte für IT-IP-Medien eine Urheberrechtswoche. An jedem Tag wird in ein anderes praktisches Thema aus dem Urheberrecht präsentiert. Das Angebot geht von Blogbeiträgen über Checklisten hin zu Webinaren unter dem Motto „Ask me anything“ und richtet sich an Unternehmer.

Die auf Urheberrecht spezialisierten Anwälte bei RESMEDIA – Anwälte für IT-IP-Medien mit Standorten in Mainz und Berlin haben für die 47. Kalenderwoche eine Serie von Beiträgen zusammengestellt, die sich sämtlich mit dem Urheberrecht beschäftigen. Geplante Themen während der Urheberrechtswoche sind u.a. Nutzungsrechte an Werken von Mitarbeitern, Fotorecht und Social Media sowie Haftung für Links.

„Wir haben unterschiedliche Blogbeiträge vorbereitet, werden aber auch ein Video in unserem YouTube-Channel hochladen. An einem Tag der Woche wird es außerdem ein kostenfreies Webinar unter dem Motto „Ask me anything“ geben, bei dem unsere Experten alle Fragen der Teilnehmer zum Urheberrecht beantworten werden. Es soll also ein Dialog-Webinar werden, nicht so sehr ein reiner Vortrag“, so Rechtsanwältin Katrin Freihof von RESMEDIA Berlin, die als Expertin während der Urheberrechtswoche zur Verfügung steht. „Es ist uns gelungen, ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen, das in kleinen Häppchen bequem am Rechner über urheberrechtliche Fragen des täglichen Unternehmeralltags informiert“, freut sich Rechtsanwältin Freihof.

Interessierte können sich auf der Kanzleiwebseite in einen Verteiler für die Urheberrechtswoche eintragen und erhalten jeweils Reminder-Mails, sobald ein neues Thema veröffentlicht wird.

Informationen zur Urheberrechtswoche finden sich unter res-media.net/urheberrechtswoche.

Die im Jahr 2007 gegründete Kanzlei RESMEDIA mit Standorten in Mainz und Berlin steht für hoch spezialisierte Rechtsberatung in den Kernbereichen IT-Recht, IP-Recht und Medienrecht.

Das 8-köpfige Expertenteam besteht aus Fachanwälten für IT-Recht und gewerblichen Rechtsschutz, die ausschließlich in diesen Bereichen tätig sind.

Die Leistungsschwerpunkte der Kanzlei liegen in der Beratung von E-Commerce-Plattformen und großen Onlineshops, der Erstellung von IT-Verträgen und der Beratung im Marken-, Wettbewerbs- und Designrecht.

Die Kanzlei ist im Bereich business-to-business (B2B) tätig und berät IT-Unternehmen, Softwarehäuser, Onlinehändler, Agenturen sowie Künstler und Kreative.

RESMEDIA ist Gründungsmitglied des agilen Partnernetzwerks United E-Commerce.

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RESMEDIA MAINZ – Kanzlei für IT-IP-Medien
Sabine Heukrodt-Bauer
Am Winterhafen 78
55131 Mainz
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06131-1445620
shb@res-media.net
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VDM: Das Urheberrecht ist enorm wertvoll für Musikschaffende

Deshalb erklärt der Verband alle Zusammenhänge und hilft seinen Mitgliedern.

VDM: Das Urheberrecht ist enorm wertvoll für Musikschaffende

Klaus Quirini

„Musikschaffende müssen sich mit dem Thema Urheberrecht eingehend beschäftigen, denn es geht um ihr Geld“, schickt Klaus Quirini voraus. Der Vorstand des Verbandes Deutscher Musikschaffender (www.VDMplus.de) betont, das Urheberrecht schütze nicht nur das geistige Eigentum von Komponisten, Textdichtern, Musikverlagen, Plattenfirmen und Musikern, sondern sei für die Musikschaffenden „bare Münze“ wert.

Daher erläutere der VDM seinen Mitgliedern verständlich und in allen Details das Urheberrecht und seine wichtige Rolle bei dem wirtschaftlichen Erfolg in der Musikbranche. „Und wir klären darüber auf, wie Musikschaffende ihr geistiges Eigentum konkret schützen sollten“, ergänzt Udo Starkens, Generalmanager des Verbandes. Als Beispiel nennt Starkens die sogenannte Prioritätsfeststellung. „Diese dient dazu, zweifelsfrei beweisen zu können, dass Musikschaffende die Urheber ihrer Werke sind. Wie das genau vonstattengeht, und was es kostet, zeigen wir unseren Mitgliedern ebenso wie den Unterschied zwischen Urheberrecht und Leistungsschutzrecht.“

Etwa in den vertraulichen für VDM-Mitglieder verfügbaren Sammelordnern, die das geballte Wissen über das Musikbusiness beinhalten und ständig aktualisiert werden. „Und natürlich in unseren Seminaren, Mitglieder-Treffen und unzähligen persönlichen Beratungen“, bekräftigt der Branchenexperte Quirini, dass umfassende und individuelle Rechtsberatung, für die beim VDM auch ein Volljurist zur Verfügung steht, zu dem Rundum-Service für Verbandsmitglieder gehöre.

„Wir machen alle Bereiche des Musikgeschäftes transparent und beraten sowohl was die wirtschaftliche, als auch was die kreative Seite der Musik anbelangt“, sagt Starkens. Bei den rechtlichen Aspekten der Musikbranche werde gut deutlich, dass der VDM zudem eine starke Interessenvertretung für Musikschaffende sei, verweist Quirini darauf, dass der Verband nicht nur vom Bundesministerium der Justiz laufend unterrichtet, sondern sogar bei der Gesetzgebung um Mithilfe gebeten werde: „Dadurch hat der VDM ein Mitspracherecht und kann die Interessen der Musikschaffenden bereits bei der Entstehung von aktuellen Gesetzgebungen vertreten.“

Weitere Informationen über den VDM finden Sie auf www.facebook.de/vdmplusmusik

Der Verband Deutscher Musikschaffender (www.VDMplus.de) ist ein Zusammenschluss von Produzenten, Musikverlagen, Tonträgerfirmen, Komponisten, Textdichtern, Musikern, Managern, Künstlern und vertritt seit 1974 die Interessen deutscher Musikschaffender. Seit Jahrzehnten gründen und betreiben, an der Musikwirtschaft interessierte Musikschaffende, durch das Coaching der VDM-Mitarbeiter der einzelnen Abteilungen, erfolgreich Musikverlage und Musiklabel. VDM-Mitglieder lernen das Business von der einfachsten Promotionarbeit bis hin zu komplizierten Vertragsausarbeitungen kennen. Ein umfassender Einblick für Neugründer und Profis über die Hintergründe in der Musikbranche ist eines der Kernthemen im VDM.

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Aushang zum Jugendschutz wurde zum 01.04.2016 geändert

Aushang zum Jugendschutz wurde zum 01.04.2016 geändert

§ 3 des Jugendschutzgesetzes verpflichtet Veranstalter und Gewerbetreiben-de, die Regelungen zum Jugendschutz in der Öffentlichkeit sowie im Bereich der Medien durch einen deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekannt zu machen.

Auch § 10 „Rauchen in der Öffentlichkeit, Tabakwaren“ zählt zu den aushangpflichtigen Vorschriften. Hier wurden zum 1. April 2016 Änderungen vorgenommen. Um insbesondere vor E-Zigaretten und E-Shishas zu schützen, gilt das Abgabeverbot nun auch für andere nikotinhaltige Erzeugnisse.

Veranstalter und Gewerbetreibende benötigen ab sofort einen neuen Jugendschutzaushang auf aktuellem Rechtsstand, um ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Aushangpflicht nachzukommen.

Natürlich ist der Jugendschutz nur ein Aspekt bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen. Damit Organisatoren bei Mitarbeiterfesten, einem Sommer-Open-Air oder einer Sportveranstaltung bei Arbeits- und Brandschutz, Lebensmittelhygiene und Verkehrsrecht an alles denken, unterstützt die „Sicherheitsmappe für Veranstaltungen“ mit Checkliste, Mustern und Vorlagen.

Die Formulare der Forum Verlag Herkert GmbH liefern Antworten zu allen Fragen, die bei Veranstaltungen aller Art auftreten können. Auch auf Besonderheiten wie Urheberrechten, GEMA und Datenschutz, z. B. beim Fotografieren der Feiernden, wird eingegangen. Viele Inhalte sind so gestaltet, dass sie direkt vor Ort ausgehängt oder an die Helfer verteilt werden können.

Weitere Informationen unter: Sicherheitsmappe für Veranstaltungen

Über die FORUM VERLAG HERKERT GMBH

Die FORUM VERLAG HERKERT GMBH ist Spezialist für Fachmedien im B2B-Bereich. Der Verlag ist Herausgeber von Software-, Online- und Printprodukten sowie Veranstalter zahlreicher Seminare, Lehrgänge und Fachtagungen. Damit werden Themen aus Öffentliche Verwaltung, Personalwesen, Management, Arbeitsschutz, Produktion & Umwelt, Bau, Erwachsenen- und Jugendbildung sowie Außenwirtschaft & Logistik abgedeckt.

Das Unternehmen hat es sich unter dem Slogan „Unser Wissen für Ihren Erfolg“ zum Ziel gesetzt, Fach- und Führungskräfte aller Wirtschaftsbereiche mit Fachinformationen und praxisorientierten Lösungen für die tägliche Entscheidungsfindung zu versorgen.

Die FORUM VERLAG HERKERT GMBH ist eine von 16 weltweit operierenden Tochtergesellschaften der FORUM MEDIA GROUP GMBH.

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Allgemein

Extensis-Umfrage: Rechtlich korrekter Umgang mit Schriften nicht selbstverständlich – Fontmanagement-Programme helfen

Extensis zeigt bewährte Fontmanagement-Lösungen auf der World Publishing Expo 2015 vom 5. bis 7. Oktober in Hamburg.

Extensis-Umfrage: Rechtlich korrekter Umgang mit Schriften nicht selbstverständlich - Fontmanagement-Programme helfen

Portland, Oregon – 24.09.2015 – Andrea Marks ist Werbegrafikerin. Tausende von Schrift-Schnitten liegen auf den Macs und PCs ihrer Agentur. Doch welche dieser zahllosen Fonts sind Freeware, welche dürfen nur in PDFs eingebettet, welche an freie Mitarbeiter oder Dienstleister weitergegeben werden? So, wie Andrea, geht es vielen. Wer viele Schriften verwendet, verliert schnell den Überblick. Fontmanagement-Software, wie der Extensis Universal Type Server oder Suitcase Fusion, helfen, ihn zu gewinnen und zu behalten. Damit lassen sich Urheberrechtsverstöße vermeiden und Compliance-Richtlinien einhalten.

Das Urheberrecht schützt Schriften wie jedes andere Wirtschaftsgut. Bei Verstößen dagegen drohen unter anderem in Deutschland heftige Geldstrafen, im Extremfall sogar Gefängnis bis zu drei Jahren. Dennoch ist der rechtswidrige Umgang mit Schriften nicht die Ausnahme – es ist der Regelfall: Auch kommerzielle Fonts werden fleißig getauscht oder an Dritte weitergegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Softwarefirma Extensis. An der Umfrage beteiligten sich 2250 Grafikdesigner, Kreative mit Studienabschluss und Kreative, die seit mehr als 15 Jahren im Beruf tätig sind.
59 Prozent der Befragten gaben an, zumindest gelegentlich Schriften auszutauschen, nur 35 Prozent antworteten mit „Wir tauschen nie Schriften aus“. Damit verstoßen die meisten Befragten regelmäßig gegen die Lizenzbestimmungen kommerzieller Schriften-Anbieter. Noch weiter verbreitet ist die Weitergabe von Schriften aus dem Büro an andere Nutzer – 62 Prozent bestätigten, dass sie Schriften transferieren. Diese Praxis kann zwar im Einzelfall von den Lizenzrechten abgedeckt sein.

Ob dies jedoch der Fall ist, ist den meisten Kreativen unklar: Nur 38 Prozent der Designer verstehen nach eigener Angabe, was genau sie mit den Schriften machen dürfen.
Ein wesentlicher Grund dafür sind offenbar die Unklarheit bzw. Mehrdeutigkeit der Schriftlizenzen – nur einer Minderheit von 9 Prozent verstehen die Lizenzbestimmungen im vollen Umfang, bei 78 Prozent herrscht hier eine mehr oder weniger große Verwirrung.

„Schriftlizenzen sind nicht standardisiert, es gibt von jedem Hersteller viele Lizenzoptionen – das Recht, die Schriften in PDF-Dateien einzubetten, sie in E-Books oder als Web Fonts zu verwenden, für Verpackungen zu nutzen und vieles mehr. Diese verwirrende Vielzahl von Optionen von Schriftherstellern und -anbietern macht es sehr schwer, zu erfassen, wie Designer welche Schrift nutzen dürfen“, sagt Torsten Köbel, Country Manager Extensis Deutschland. „Eine bewährte Software-Lösung dafür ist der Universal Type Server von Extensis. Damit lassen sich Schriften und die Lizenzdateien zentral verwalten. So sehen die Kreativen sofort, wie sie ihre Lieblingsschriften verwenden können.“

Die vollständige Studie erhalten Sie unter:
http://www2.extensis.com/acton/form/1813/00b1:d-0001/1/index.htm

Extensis zeigt auf der World Publishing Expo 2015 in Hamburg unter anderem den Universal Type Server ( http://www.extensis.com/de/font-management/universal-type-server/ ). Auch FontLink ist zu sehen, ein Modul für den Universal Type Server, das Zeichensätze für Dokumente in automatisierten Publishing-Workflows bereitstellt, die auf Adobe InDesign Server basieren ( http://www.extensis.com/de/font-management/universal-type-server/fontlink/ ).

Auf der Messe ist Extensis vom 5. bis 7.10.2015 mit einem eigenen Stand vor Ort, Halle A1, Stand Nr. 1265. Die World Publishing Expo ist die weltgrößte Fachmesse für Zeitungen und Nachrichtenmedien. Weitere Informationen zur Messe:
www.wan-ifra.org/de/press-releases/2014/06/20/world-publishing-expo-2015-wieder-in-hamburg

Weiterführende Links:
Follow Extensis on Twitter – www.twitter.com/extensis
Extensis blog – http://blog.extensis.com/

Über Extensis
Seit zwei Jahrzehnten ist Extensis führend in der Entwicklung und im Service von Software-Lösungen für professionelle Kreative und Arbeitsgruppen. Die Lösungen optimieren Arbeitsabläufe, sichern die Verwaltung von digitalen Dokumenten und Schriften und überwachen den Einsatz der Unternehmensschriften. Die preisgekrönten Server-, Desktop und Webservice Produkte werden von Hunderten der Fortune 5000 Unternehmen eingesetzt. Die Produktlinie von Extensis für Server- und Desktoplösungen umfasst Portfolio® für Digital Asset Management, Universal Type Server® für serverbasiertes Font Management und Suitcase Fusion® für Single User Font Management. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet und ist in Portland im US-Bundesstaat Oregon sowie in Großbritannien ansässig. http://www.extensis.com/de

Über Celartem®
Celartem, Inc. firmiert unter Extensis. Alle Rechte vorbehalten. Extensis, Extensis Logo, Suitcase Fusion, Portfolio Server, Portfolio NetPublish, Portfolio Flow and Universal Type Server sind Marken oder eingetragene Marken von Extensis in den USA, Kanada, Europa und/oder anderen Ländern. Die Listung der Marken erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weitere Marken, eingetragene Marken, Produktnamen, Unternehmensnamen, Marken- oder Leistungsbezeichnungen die genannt werden, sind Eigentum von Extensis oder den jeweiligen anderen Eigentümern.

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