Tag Archives: Utopie

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Lectorinfabula

Ein Festival in Apulien über die Revolutionen

Lectorinfabula

Zum dreizehnten Mal jährt sich diese Woche das Festival „Lector in fabula“ in Conversano, einem malerischen Städtchen Apuliens. Das Leitmotiv lautet „Revolution!“. Und der thematische Bogen spannt sich von Russland 1917 über die 68er-Bewegung bis hin zu den jüngsten Umwälzungen und zu den globalisierungskritischen Bewegungen, die zwischen 1999 und 2001 die Utopie verwirklichen wollten. Doch man wird auch über die radikalen Veränderungen in der Familie und Kindererziehung diskutieren, über die Mafia und über die Revolution der Arbeit in den Zeiten Googles und Facebooks, zusammen mit Professor Wolfgang Schroeder und der Soziologin Chiara Saraceno; oder über neue Formen der Sklaverei mit Colin Crouch und Olav Unsgaard.
114 unterschiedliche Events mit 205 Gästen werden insgesamt angeboten. Dazu kommen Ausstellungen, Buchvorstellungen und Workshops. Conversano ist eine mittelalterliche Kleinstadt Apuliens in funkelndem weißem Kalksteinmit, im Zentrum findet sich die alte Festung und eine romanische Kathedrale. Conversano ist einfach zu erreichen, denn es ist nur 30 Km von Bari entfernt, und 8 Km vom blauen Meer in Polignano.

Fondazione „Giuseppe Di Vagno (1889-1921)“
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70014 Conversano (BA)

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Fondazione Giuseppe Di Vagno
Giuseppe Di Vagno
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Marina Collaci
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Utopie einer nackten Hochkultur: Christian von Kamp, Paradision

Reine Fantasie? Oder kann Nacktheit ein Mittel der Politik sein?

Utopie einer nackten Hochkultur: Christian von Kamp, Paradision

Roman einer nackten Kultur

In dem utopischen Roman „Paradision“, neu erschienen im Verlag New Sun Books, schildert der Autor Christian von Kamp das Leben in einer zukünftigen Hochkultur, in der ein ganzes Volk nackt lebt. Doch diese Nacktheit hat andere Hintergründe als etwa der Nudismus oder die Lebensreform-Bewegung des vorletzten und letzten Jahrhunderts.

Von Kamp lässt in seinem Roman ein Erzieherpaar, das bisher glücklich und zufrieden im „Immerwährenden Reich“ lebte, in Konflikt mit dem Staat geraten. Eines der ihnen anvertrauten Zöglinge wurde entführt, und bald stellt sich heraus, dass mehr dahinter steckt als ein Verbrechen. Eigentlich gibt es keine Verbrecher in diesem Reich seliger Nacktheit, in dem Krankheiten ebenso wenig existieren wie negative Charakterzüge, die einer Gesellschaft Schaden zufügen könnten. Die Menschen sind mit perfekten Körpern ausgestattet, und verborgene Maschinen liefern das ideale Klima, das Kleidung überflüssig macht. So ist Nacktheit ganz natürlich, und keiner hinterfragt sie, sondern alle leben unbeschwert wie Adam und Eva. Zwar werden allen Menschen auch Anstrengung und Abhärtung abverlangt, doch auch diese tragen, wie die Glücksforschung ergeben hat, letztlich zur Zufriedenheit eines jeden bei. Die Menschen dürfen sich alle als kreative Künstler fühlen, denn jede Tätigkeit, und sei es die der Beamten, wird als Kunstausübung angesehen. Freudlosigkeit und Lebensüberdruss sind unbekannt, man weiß nur, dass vergangene Kulturen durch derartige Negativitäten zum Untergang verurteilt waren. Dank der Formeln und verschiedener Rituale, die der Rat der Weisen entdeckt hat, wird das Immerwährende Reich hiervon verschont bleiben.

Natürlich vermuten oder ahnen die Leser, dass Schein und Sein auseinanderklaffen. Oder liegen sie vielleicht falsch? Die Menschen leben doch wirklich glücklich in diesem paradiesischen Reich. Sieht man einmal ab von dem Unglück, das diejenigen trifft, bei denen ein Familienmitglied entführt wird. Aber geht es den Entführten wirklich schlecht? Die Behörden behaupten, sie seien einer besseren Bestimmung zugeführt worden. Das Erzieherpaar gibt sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden. Und kommt schließlich hinter die Geschichte der Entstehung des Immerwährenden Reichs.

Am Schluss dieses „Politkrimis“, der in der Rahmenhandlung auch auf die Gegenwart überzugreifen droht, leben die Menschen nicht mehr ununterbrochen nackt. Sie können sich entscheiden. Die Nacktheit, zu der es keine Alternative gab, war Teil des Glücklichseins gewesen. Und zugleich Teil einer Beeinflussungs-Maschinerie.

Autor seit 1988, Wohnort Düsseldorf. Er schreibt Utopien, Romane über Spätzeiten und untergehende Kulturen sowie biografische Romane.

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Christian von Kamp
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Utopie mit Plan: world: reset – Nach den Aschentagen

Eine gut durchdachte Vision in Form eines utopischen Romans der zudem noch in eine spannende „Krimi-Hülle“ gepackt ist.

Utopie mit Plan: world: reset - Nach den Aschentagen

world:reset

Einen ungewöhnlichen utopischen Roman, der zugleich einen Lösungsansatz für alle gesellschaftlichen Probleme bietet, stellt Ilona Bulazel mit ihrem Debütwerk “ world: reset – Nach den Aschentagen “ bei Amazon vor.
Der Roman spielt im Jahr 2278, 260 Jahre nachdem ein großer Teil der Bevölkerung durch plötzliche Selbstentzündungen einen Feuertod gestorben sind und Verbrechen so gut wie ausgemerzt sind. Die Protagonistin des Romans steht nun plötzlich dennoch vor einem beziehungsweise mehreren Tötungsdelikten und damit vor einem Rätsel.

Neben einer in eine Kriminalgeschichte eingebetteten, spannenden Erzählung bietet die Autorin nach und nach ein komplettes Programm zur Umgestaltung der Welt mit einem Reset – eben mit „world: reset“, das in den heutigen Zeiten immer schneller fortschreitender Technologien die einzig wahrhafte und veritable Lösung zur Rettung der Lebensgrundlagen unserer Welt darstellen könnte.

Geschickt werden Lösungsansätze zu einem „Reset“ der Welt in einen spannenden Roman verwoben, ohne zu langweilen oder langatmig auszuholen.

Dabei verwendete Autoren eine eingängige Sprache, so dass der Roman durchweg Lesern im Alter von 8 bis 100 Jahren empfohlen werden kann.
Insgesamt handelt es sich um eine lesenswerte Utopie, die nebenher Möglichkeiten aufzeigt, Abstand von unserer übermäßig technologisierten Welt mit einem Resetten zu nehmen – mit „world: reset“ als Beispiel einer Anleitung.

Der Roman “ world: reset – Nach den Aschentagen “ ist bei amazon als Download oder auch als Printausgabe erhältlich und als überaus lohnenswerte Lektüre in jeder Hinsicht einzustufen, da er im Sinne der Bildungsromane des 19. Jahrhunderts nicht nur spannend unterhält, sondern auch weil er eine Vision darstellt mitsamt der Entwicklung ebendieser Vision… die Mittel für eine bessere Zukunft werden sozusagen integriert mitgeliefert – und das auf lesefreundliche, da auf spannende Art und Weise…

Gerade heute im Hype von ultraschnellen, technologischen Entwicklungen bedarf es eines RESETS – der Roman zeigt die Entwicklung dahin und liefert sozusagen implizit ebenso die Mittel dazu!

Bildrechte: Ilona Bulazel

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