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Wohnungsbau: Nach der Wahl müssen schnell Taten folgen

Bayerische Wohnungswirtschaft fordert Sicherheit bei der Wohnraumförderung

München (16.10.2018) – Der Wohnungsbau war ein Schlüsselthema im bayerischen Wahlkampf. Die Dringlichkeit, schnell für eine Entlastung der angespannten Wohnungsmärkte zu sorgen, wurde parteiübergreifend erkannt. „Nach den vielen guten Worten müssen jetzt auch Taten folgen“, sagt VdW Bayern-Verbandsdirektor Hans Maier. Die wichtigsten Instrumente für ihn sind eine sichere Fördermittelausstattung und die Mobilisierung von bezahlbarem Bauland.

Mit einem eigenen Ministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr hat der Freistaat im März für die Wohnungswirtschaft ein wichtiges Zeichen gesetzt. Auch für die Baufertigstellung gibt es klare Ziele. 500.000 neue Wohnungen sollen bis 2025 in Bayern errichtet werden. Doch die Branche kämpft mit zahlreichen Herausforderungen: „Die Themen bezahlbares Bauland, steigende Baukosten, lange Genehmigungsverfahren und Engpässe beim Bauhandwerk müssen jetzt schnell angepackt werden“, fordert der Verbandsdirektor. Für die bayerische Wohnraumförderung erwartet er sich Kontinuität. „Wenn die Fördermittel ständig verändert werden, haben die Wohnungsunternehmen und auch das Bauhandwerk keine Planungssicherheit“, erklärt Maier. Bei dem Gut Wohnraum mit sehr langen Planungszeiten sei diese aber absolut notwendig.

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Im VdW Bayern sind 474 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 340 Wohnungsgenossenschaften und 92 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 525.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

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Wohnungsbau: Engpässe im Bauhauptgewerbe und Mangel an preisgünstigen Grundstücken

München (26.09.2018) – Die politischen Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sind so gut wie lange nicht mehr. Der Wohngipfel im Bundeskanzleramt hat am 21.09.2018 den Startschuss für eine Verstärkung der Wohnraumoffensive eingeläutet. „Aufmerksamkeit und Fördermittelausstattung sind zur Zeit nicht unsere Sorge“, sagt VdW Bayern-Verbandsdirektor Hans Maier. Dafür kämpfen die Verbandsmitglieder gegen die nach wie vor deutlich steigenden Baukosten und um den Zugang zu bezahlbaren Grundstücken.

„Die Baukosten schießen immer weiter nach oben“, stellt Maier fest. Ein Ende der Preisentwicklung sieht der Verbandschef nicht, im Gegenteil. Erst am 25.09.2018 vermeldete das Bayerische Landesamt für Statistik eine Steigerung der Baupreise für Wohngebäude um 4,9 Prozent im Zeitraum von August 2017 bis August 2018. Am 25. September gab zudem das Statistische Bundesamt einen neuen Rekord bei den Auftragseingängen im Bauhauptgewerbe bekannt. Die übervollen Auftragsbücher tragen zu einer weiteren Kostensteigerung im Wohnungsneubau bei.

Die Wohnungsunternehmen im Verband haben zunehmend Schwierigkeiten bei der Suche nach Handwerkern. „Die Engpässe ziehen sich durch alle Gewerke, vor allem Installateure sind Mangelware“, so der Verbandsdirektor.

Bezahlbares Bauland mobilisieren

Dazu kommen die seit Jahren steigenden Baulandpreise. Unter den teuren und knappen Grundstücken leiden vor allem die sozial orientierten Wohnungsunternehmen. „Im Höchstpreisverfahren haben unsere Mitglieder mit ihrer sozialen Ausrichtung bei der Mietenbildung im Wettbewerb keine Chance“, sagt Maier. Deshalb braucht es, so die Forderung des VdW Bayern, für den preisgünstigen Wohnungsbau die Mobilisierung von bezahlbarem Bauland durch Bund, Länder und Kommunen. Den Wohnungsunternehmen würde auch eine Konzeptvergabe der Grundstücke helfen.

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„Tooooor!“ – Wie viel Krach ist erlaubt?

Zur Fußball-WM in Russland gelten veränderte Regelungen

München (14.06.2018) – Eine WG feiert eine Party, die Nachbarin telefoniert lautstark auf dem Balkon oder hört stundenlang ohrenbetäubende Musik – in Mehrfamilienhäusern ist es selten ruhig. Eine Übersicht was erlaubt ist und wo es Grenzen gibt, hat der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) zusammengestellt. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Während der Fußball-WM in Russland ist Jubeln auch nach 22 Uhr erlaubt.

Grundsätzlich müssen Mieter Rücksicht auf ihre Nachbarn nehmen und dürfen in der Wohnung nur so laut sein, dass es andere nicht stört. An Sonn- und Feiertagen sind laute Musik oder Heimwerkerarbeiten den ganzen Tag nicht erlaubt. In den Ruhezeiten ist maximal Zimmerlautstärke gestattet (Bundesgerichtshof Az. VZB 11/98). Sind Ruhezeiten nicht durch Hausordnung oder Mietvertrag geregelt, gilt das jeweilige Landesimmissions-Schutzgesetz: Danach ist von 22 bis 6 Uhr Nachtruhe. Selbst wenn Ruhezeiten durch Hausordnungen oder durch Gemeindeverordnungen festgesetzt sind, völlige Stille kann kein Mieter verlangen. Denn auch bei Zimmerlautstärke dürfen unter Berücksichtigung baulicher Verhältnisse Geräusche in die Nachbarwohnung dringen.

Was ist erlaubt? Was nicht?

Baden und Duschen dürfen Mieter zu jeder Tages- und Nachtzeit – je eine halbe Stunde. Ein- und ablaufendes Wasser fällt – aus Sicht der Gerichte (Oberlandesgericht Düsseldorf; 5 Ss (Owi) 411/90 – (Owi) 181/90 I) – unter die Kategorie normaler Wohngeräusche. Und diese müssen auch während der Ruhezeiten hingenommen werden. Haushaltsgeräte dürfen ebenfalls verwendet werden: Staubsaugen oder Wäschewaschen an Sonntagen ist demnach erlaubt.

Auch leidenschaftliche Fußballfans sind häufig Beschwerden der Nachbarn ausgesetzt. Normalerweise sind Fangesänge, Freudenschreie oder Wutgebrüll nach 22 Uhr nicht erlaubt. Anders verhält es sich dieses Jahr während der WM in Russland. Die deutschen Lärmschutzregeln werden für das Fußballgroßereignis im Juni und Juli gelockert, so ein Beschluss des Bundeskabinetts: Tor-Jubel, Public-Viewing und lautstarke Unterstützung der Nationalmannschaft sind damit auch nach 22 Uhr erlaubt.

Das Fazit: Wenn es laut wird und man sich gestört fühlt, ist es immer besser, eine nachbarschaftliche Lösung zu finden, als Polizei, Gerichte oder Ordnungsämter einzuschalten. Ein freundliches Gespräch kann Zeit, Geld und Nerven sparen, rät der VdW Bayern.

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Im VdW Bayern sind 466 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 343 Wohnungsgenossenschaften und 91 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 530.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

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VdW Bayern: Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen

Behebung des Wohnungsmangels erfordert ein Miteinander von Politik und Wohnungswirtschaft

München (16.05.2018) – Mehr als 400 Delegierte der bayerischen Wohnungswirtschaft kamen am 16. Mai zum Verbandstag des VdW Bayern nach Augsburg. „Das Thema bezahlbares Wohnen ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Wenn Menschen, die in Bayern leben und arbeiten wollen, sich mit ihrem Einkommen keine Wohnung mehr leisten können, dann läuft etwas verkehrt“, sagte Verbandsdirektor Hans Maier bei seinem Politischen Rechenschaftsbericht. Die Wohnungswirtschaft werde ihren Beitrag zur Verbesserung des Wohnungsangebots für breite Schichten der Bevölkerung leisten. Dafür brauche die Branche langfristig sichere Rahmenbedingungen.

Die 464 Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern stehen für das bezahlbare Wohnen im Freistaat. Sie verwalten rund 525.000 Wohnungen, darunter 103.743 Sozialwohnungen. Doch sie verwalten nicht nur, sondern stellen sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung. Im Jahr 2017 wurden 1,8 Mrd. Euro in den Wohnungsbestand und -neubau investiert. Bei den Baufertigstellungen von 3.900 Wohnungen konnte ein Zuwachs von 35 Prozent verzeichnet werden. Der Verbandsdirektor stellte aber auch klar, dass der über Jahre aufgebaute Wohnraummangel in Bayern nicht in den kommenden zwei bis drei Jahren behoben werden könne. „Wir brauchen eine große Kraftanstrengung und einen langen Atem“, so Maier. Das Ziel der bayerischen Staatsregierung von 500.000 Wohnungen bis 2025 findet er ambitioniert, aber machbar. Die Wohnungswirtschaft werde ihren Beitrag dazu leisten. Dafür fordert der Verbandschef aber auch langfristig sichere Rahmenbedingungen.

Das braucht die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Bayern

An erster Stelle steht für den Verband eine gesicherte Mittelausstattung bei der Wohnraumförderung. Am besten durch eine klare gesetzliche Regelung. „Mit einer Förderung von 400 Mio. Euro jährlich ließen sich rund 3.000 bis 3.500 Wohnungen neu errichten“, erläuterte der Verbandsdirektor.

Darüber hinaus müssten die Maßnahmen zur Aktivierung von Bauland dringend verstärkt werden. Die Bereitstellung von kommunalen Grundstücken und der Zugang zu Grundstücken von Bund und Freistaat seien unabdingbar. Die Voraussetzungen zur Baulandaktivierung müssten im Bauplanungsrecht geschaffen werden. „Die Wohnungswirtschaft Bayern unterstützt dabei die Konzeptvergabe von Grundstücken und bekennt sich zum nachhaltigen Wohnungsbau“, betonte Maier.

Neben dem teuren Bauland sind die Baukosten ein wesentlicher Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Wohngebäuden. Diese sind seit dem Jahr 2005 um 59% gestiegen und damit den Lebenshaltungskosten um 27% vorausgeeilt. „Für den einfachen Wohnungsbau bedeutet dies einen deutlichen Anstieg der real notwendigen Neubaumiete, der nicht durch entsprechende Einkommenszuwächse gedeckt ist“, so Maier. Der Abschlussbericht der Baukostensenkungskommission liege seit November 2015 vor. Geändert habe sich seitdem wenig. Als Beispiele für Bauanforderungen mit Kostensenkungspotenzial nannte er die Barrierefreiheit, den Schallschutz und die Brandschutzanforderungen.

Miteinander von Freistaat, Kommunen und Wohnungsunternehmen gefragt

In Zeiten des Wohnungsmangels gab es in der Geschichte immer ein Miteinander von Freistaat und Kommunen auf der einen sowie den Trägern des preisgünstigen Wohnungsbaus auf der anderen Seite, so der Verbandsdirektor: „Angesichts der Aktualität des Themas brauchen wir wieder dieses lösungsorientierte Miteinander.“

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Wer zahlt“s? Reparaturen in der Mietwohnung

Unangekündigte Handwerker muss man nicht hereinlassen

München (17.04.2018) – Ein tropfender Wasserhahn, eine defekte Klingel oder ein abgenutzter Parkettboden: Schäden und Verschleißerscheinungen bleiben in einer Mietwohnung nicht aus. Oft ist unklar, wer für anfallende Reparaturen aufkommt oder wer den Handwerker organisiert. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) hat wichtige Regelungen und Gerichtsurteile zusammengestellt.

Grundsätzlich ist der Vermieter dafür zuständig, die Wohnung instand zu halten. Für Abnutzungserscheinungen, auch bei mitvermieteten Möbeln, kommt er ebenfalls auf. Zu seinen gesetzlichen Pflichten zählen die sogenannten Schönheitsreparaturen (vgl. § 535 Abs. 1 S. 2 BGB). In der Regel beinhaltet der Mietvertrag jedoch eine Klausel, die solche Reparaturen dem Mieter anlastet. Dazu gehören das Tapezieren und Streichen von Wänden, Decken, Heizkörpern, Fenstern und Türen. Liegt in der Wohnung ein Teppichboden, ist auch dessen Grundreinigung Teil der Schönheitsreparaturen.

Zu unterscheiden sind diese Fälle von Kleinreparaturen, auch Bagatellreparaturen genannt. Sie umfassen zum Beispiel tropfende Wasserhähne, defekte Duschköpfe oder gerissene Rollladengurte. In den meisten Mietverträgen ist vereinbart, dass der Mieter die Kosten für Kleinreparaturen übernimmt. Vorausgesetzt, die Schadensbehebung ist günstiger als ein festgesetzter Höchstbetrag. Üblich sind 75 bis 120 Euro. Wird es teurer, trägt der Vermieter die gesamten Kosten. Damit die Vertragsklausel zu Kleinreparaturen gültig ist, muss sie zusätzlich eine Jahresobergrenze beinhalten. Hier gelten sechs bis acht Prozent der Jahresbruttokaltmiete als angemessen (vgl. Bundesgerichtshof, Aktenzeichen: VIII ZR 343/08).

Streitigkeiten landen immer wieder vor dem Amtsgericht
Auch ein durch Urinspritzer abgestumpfter Marmorboden kann zu den Reparaturen zählen, für die der Vermieter aufkommt. In einem Fall vor dem Amtsgericht Düsseldorf sorgte 2015 ein Stehpinkler dafür, dass der Marmorboden rund um die Toilette erneuert werden musste. Trotz der zunehmenden Domestizierung des Mannes sei das Urinieren im Stehen durchaus noch weit verbreitet – nicht aber das Wissen um die Auswirkungen eines solchen Verhaltens auf den empfindlichen Marmorboden. Daher trägt der Vermieter die anfallenden Kosten, so das Gerichtsurteil (Az.: 42 C 10583/14).

Einen Schaden sollten Mieter übrigens sofort beim Vermieter anzeigen. Sache des Vermieters ist es dann, Handwerker zu beauftragen und seinen Mieter über den Zeitpunkt und die Dauer der fälligen Arbeiten zu informieren. Bei unangekündigten Besuchen kann ein Mieter von seinem Hausrecht Gebrauch machen und Handwerker nicht in die Wohnung lassen – so entschied das Amtsgericht Köln (Az.: 222 C 93/15).

Aber Vorsicht: Bei selbst verursachten Schäden trägt der Mieter in jedem Fall die Kosten. Lässt er beispielsweise eine Bratpfanne fallen und die Küchenfliesen gehen zu Bruch, muss er die Ausbesserung bezahlen.

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Hans Maier übernimmt Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft bayerischer Immobilienverbände

München (06.04.2018) – Der Verbandsdirektor des VdW Bayern, Hans Maier (56), übernimmt turnusmäßig den Vorsitz der ABI Arbeitsgemeinschaft bayerischer Immobilienverbände. Die ABI vertritt als Zusammenschluss der wichtigsten Interessenverbände aus der Wohnungs- und Immobilienbranche in Bayern gemeinsame Positionen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Stellvertreterin ist Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorsitzende des Landesverbandes Bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e.V.

Im bayerischen Wahljahr 2018 ist „Wohnungsneubau“ ein zentrales Thema der Immobilienverbände. „Wenn man in den bayerischen Städten keine bezahlbare Wohnung mehr findet, wird das zum gesellschaftlichen Problem“, sagt Maier. Aus Sicht der ABI-Mitglieder sind die größten Baubremsen aktuell das vielerorts fehlende Bauland, die hohen Baukosten und die langen Genehmigungsverfahren. „Inzwischen spüren wir auch die starke Auslastung des Bauhandwerks deutlich“, ergänzt der ABI-Vorsitzende. Für viele Wohnungsunternehmen werde es immer schwieriger, am Markt Bauleistungen zu bekommen.

Die Arbeitsgemeinschaft umfasst den BFW – Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Bayern e.V., Haus & Grund – Landesverband bayerischer Haus-, Wohnungs- und Grundbesitzer e. V., Immobilienverband Deutschland IVD – Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region Süd e.V. und den VdW Bayern – Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V.

Ein druckfähiges Bild des ABI-Vorsitzenden Hans Maier finden Sie unter: http://www.vdwbayern.de/presse/bilder-und-logo/

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Kommunale Wohnungsunternehmen: Starke Partner der Städte

VdW Bayern zur Entschuldungsstudie des IW Köln

Bezahlbare Wohnungen sind derzeit in vielen Ballungszentren Mangelware. Kommunen wie Augsburg, München, Nürnberg, Regensburg oder Würzburg haben deshalb ehrgeizige Wohnungsbauprogramme aufgelegt und lassen durch ihre städtischen Wohnungsbaugesellschaften tausende neue Wohnungen errichten. Das IW Köln hat andere Ideen. „Entschuldung möglich“, so die Überschrift zu einer Studie, die Städten zum Verkauf ihrer Wohnungsbaugesellschaften rät. „Eine Milchmädchenrechnung“, sagt Verbandsdirektor Hans Maier. „Wer würde denn sonst die dringend benötigten geförderten Mietwohnungen bauen?“

Damit wendet sich der Verband auch gegen eines der Hauptargumente des IW Köln, die vermeintliche Fehlbelegung geförderter Mietwohnungen. Nur 17 Prozent der Mieter kommunaler Wohnungen in Berlin würden als armutsgefährdet gelten, behauptet das IW Köln. „Doch das greift zu kurz“, so der Verbandsdirektor. Kommunale Wohnungsunternehmen haben einen wesentlichen Satzungszweck: Die Daseinsvorsorge. Dieses Ziel wird durch eine sozial stabile Wohnungsversorgung der Bevölkerung erreicht. Dabei geht es den für den Wohnungsbau verantwortlichen Ländern nicht nur um armutsgefährdete Haushalte. „Bayern plant aktuell, die Einkommensgrenzen für geförderte Wohnungen zu steigern, um 60 Prozent der Haushalte Zugang zu geförderten Wohnungen zu ermöglichen“, erläutert Maier. Die Einkommensgrenze für Zwei-Personen-Haushalte beträgt dann 34.500 Euro.

Positive Stadtrendite für die Kommune
Neben dem Mietwohnungsbau tragen die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften noch mit einer Reihe weiterer Leistungen zu einer positiven Stadtrendite bei. Hierzu zählen die Stadtentwicklung, aktives Sozialmanagement für stabile Wohnquartiere und die Übernahme von sozialen Infrastrukturprojekten. „Die Kommunen wissen genau, was sie an ihren Wohnungsbaugesellschaften haben“, sagt der Verbandsdirektor. Doch diese Leistungen würden bei den Verkaufsargumenten des IW Köln gerne unterschlagen. „Hier wird der freie Markt aber nicht aktiv“, so Maier. Denn mit sozialen Leistungen sei wenig Rendite zu holen.

In Bayern gibt es derzeit 91 kommunale Wohnungsunternehmen mit einem Wohnungsbestand von rund 198.000 Wohnungen.

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Genossenschaftsboom in München

Sieben Neugründungen seit 2015 – auch Altgenossenschaften bauen vermehrt

München (12.03.2018) – Die genossenschaftsfreundliche Politik der Landeshauptstadt München sorgt für eine wachsende Zahl von Neugründungen. Seit 2015 gibt es in München sieben neue Wohnungsgenossenschaften. Die Tendenz ist steigend. „Drei weitere Neugründungen stehen kurz vor der Aufnahme in den VdW Bayern„, sagt Verbandsdirektor Hans Maier bei einem Pressegespräch der VMW Vereinigung Münchener Wohnungsunternehmen e.V.

Die Landeshauptstadt München sieht auf den städtischen Flächen die Bereitstellung von 20 bis 40 Prozent der Grundstücke für Wohnungsgenossenschaften und Baugemeinschaften vor. Positiv für die Wohnungswirtschaft ist auch die Vergabe nach Konzept und nicht nach dem Höchstpreisverfahren. „Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass sich wieder engagierte Menschen zusammenschließen und Genossenschaften gründen. Hinzu kommen die Bestandsgenossenschaften, die vom Angebot der Stadt Gebrauch machen und verstärkt in den Wohnungsneubau investieren“, erläutert der Verbandsdirektor.

Der Zweck der Genossenschaften ist in ihrer Satzung festgeschrieben. Er lautet meist: Mitgliederförderung durch gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnraumversorgung. Bei den aktuellen Bauprojekten etwa im Prinz-Eugen-Park entstehen meist geförderte und frei finanzierte Mietwohnungen. „Einziger Wermutstropfen ist das rare Bauland. Deshalb werden nicht alle bauwilligen Genossenschaften gleich zum Zug kommen“, so Maier.

Begleitung der Neugründungen
Die neuen Genossenschaftsgründer kommen nach der Erstberatung durch die mitbauzentrale der Landeshauptstadt zum VdW Bayern. Der Verband fördert und begleitet die Gründer dann bis zur Eintragung ins Genossenschaftsregister. Auch nach der Gründungsphase unterstützt der Verband die Genossenschaften durch Schulung und Beratung der Vorstände und Aufsichtsräte in allen Bereichen, vom Neubau bis zur Bewirtschaftung.

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Flächensparen: Die Wohnungswirtschaft setzt auf Freiwilligkeit

Fehlendes Bauland wird zunehmend zum Problem – Zugang zum bezahlbaren Wohnen nicht erschweren

München (07.02.2018) – Die Wartelisten für bezahlbare Wohnungen werden in vielen bayerischen Städten immer länger. In der Landeshauptstadt München warten aktuell 24.000 Haushalte auf eine geförderte Wohnung, in Nürnberg 8.288 und in Augsburg 2.100. „Den Städten gehen die Grundstücke aus, fehlendes Bauland ist die größte Baubremse“, sagt VdW Bayern Verbandsdirektor Hans Maier. Das Bedürfnis nach einem bezahlbaren Zuhause werde immer größer und schwieriger zu erfüllen. Deshalb spricht sich der VdW Bayern beim Thema Flächensparen für Freiwilligkeit statt verordnete Begrenzung aus.

„Das Ansinnen, den Flächenverbrauch zu reglementieren ist verständlich, aber das darf nicht dazu führen, dass die Menschen, die in Bayern leben, kein Zuhause mehr bekommen. Wir müssen auch an kommende Generationen denken“, erklärt der Verbandsvorstand. Die Vorgabe, den Flächenverbrauch zu halbieren, würde auch eine Halbierung der Wohnbauflächen bedeuten. „Dann verschärft sich die Konkurrenz um die raren Bauflächen. Die Folgen wären weiter steigende Miet- und Kaufpreise“, prophezeit Maier.

In Bayern müssten jedes Jahr 70.000 Wohnungen entstehen, um den Bedarf zu decken. Diese Zahl wird schon seit Jahren verfehlt. In Städten wie München, Regensburg oder Erlangen sind die innerstädtischen Entwicklungsflächen so gut wie aufgebraucht. „Nachverdichtung ist ein Unwort geworden“, so Maier. Beim ergänzenden Wohnungsbau seien die Wohnungsunternehmen zunehmend mit Bürgerprotesten konfrontiert. Deshalb gibt es zum Siedlungsbau am Orts- oder Stadtrand oft keine Alternative.

Bekenntnis zur Nachhaltigkeit
Dabei bekennt sich die bayerische Wohnungswirtschaft zum nachhaltigen Wohnungsbau. Die vorhandenen Flächen müssen durch dichtere Bebauung und mehr Geschossflächen besser ausgenutzt werden. Mehrgeschossiger Wohnungsbau ist energieeffizienter und spart gegenüber Eigenheimen mehr als die Hälfte der Fläche.

Für den Verkauf von Bauland empfiehlt die Wohnungswirtschaft Konzeptvergaben statt Höchstpreisverfahren. „Gute Konzepte sollten entscheiden, nicht der höchste Preis“, so der Verbandsdirektor. Die Kommunen können dann Kriterien wie sparsame Flächenausnutzung, sozialgerechte Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Mobilität und energetische Standards festlegen. „Angesichts der aktuellen Situation sind Maßnahmen zur Aktivierung von bezahlbarem Bauland und eine Willkommenskultur für den Wohnungsbau entscheidend“, sagt Maier.
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Bayerische Wohnungswirtschaft errichtet 2.900 Wohnungen

Mehr Wohnraumförderung nötig

Bayerische Wohnungswirtschaft errichtet 2.900 Wohnungen

München (15.05.2017) – Bereits das dritte Jahr in Folge verzeichnet die bayerische Wohnungswirtschaft steigende Zahlen beim Wohnungsbau. 2016 wurden von den Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern 2.905 Wohnungen fertiggestellt, darunter 2.054 Sozialwohnungen. Insgesamt investierten die 458 Wohnungsunternehmen knapp 1,7 Mrd. Euro in Neubau, Instandhaltung und Modernisierung. Auch der Ausblick für 2017 ist positiv. „Die Wohnbauzahlen werden noch weiter steigen. In einigen Regierungsbezirken sind die Wohnraumfördermittel für dieses Jahr bereits deutlich überzeichnet“, sagt Verbandsvorstand Xaver Kroner und fordert deshalb eine Erhöhung der bayerischen Landesmittel für den Wohnungsbau.

Die bayerische Wohnungswirtschaft bleibt Garant für Mietwohnungsbau und bezahlbare Wohnungen. Von den 2.905 gebauten Wohnungen sind 2.634 (+23%) Miet- und Genossenschaftswohnungen. Die Durchschnittsmiete stieg nur geringfügig auf 5,70 Euro pro Quadratmeter (+1,1%). Auch der Wohnungsbestand wird nicht vernachlässigt. 724 Mio. Euro wurden in die Modernisierung und Instandhaltung investiert. Trotz der positiven Zahlen betrachtet Verbandsdirektor Kroner die Situation auf dem bayerischen Wohnungsmarkt kritisch: „Das Ziel der bayerischen Staatsregierung von 70.000 Wohnungen wurde auch 2016 deutlich verfehlt (54.000).“ Dabei sei die Nachfrage in den Großstädten ungebrochen. Deshalb müsse der Wohnungsbau dringend beschleunigt werden. „Die zentralen Hemmnisse sind das fehlende Bauland, lange Genehmigungsverfahren und die weiterhin extrem hohen Baukosten“, zählt Kroner auf. Eine neue Entwicklung sei zudem der teilweise massive Widerstand gegen Neubauvorhaben aus der Nachbarschaft, besonders beim geförderten Wohnungsbau.

Aufstockung der Wohnraumförderung notwendig

Beim Sozialwohnungsbau habe die bayerische Staatsregierung leider den falschen Weg eingeschlagen. Nachdem der Bund die Fördermittel für Bayern Ende 2016 auf knapp 200 Mio. Euro für 2017 verdoppelt hatte, wurden die bayerischen Landesmittel von 158 Mio. Euro (2016) auf 87 Mio. Euro (2017) reduziert. Die Folge sei nun, dass in einigen Regierungsbezirken bereits im Frühjahr 2017 keine Fördermittel mehr zur Verfügung stehen. Der VdW Bayern fordert daher, diese Fehlentscheidung im Rahmen eines Nachtragshaushalts zu korrigieren. Andernfalls würden die großen Anstrengungen der bayerischen Wohnungsunternehmen beim geförderten Wohnungsbau abgewürgt. „Im Rahmen des Wohnungspakts Bayern sollen bis 2019 28.000 neue Sozialwohnungen entstehen“, erinnert Kroner. „Mittelkürzungen sind hier der falsche Weg, zumal unsere Mitgliedsunternehmen so viel bauen wie schon lange nicht mehr.“

Sozialwohnungsbestand schmilzt weiter

Im Jahr 2016 liefen bei 7.564 Wohnungen die Sozialbindungen aus. Der Sozialwohnungsbestand der Verbandsmitglieder reduzierte sich dadurch auf 103.150 (-4,3%). Vor 15 Jahren waren es noch 179.000 Sozialwohnungen. Die öffentlich geförderten Wohnungen haben nicht nur angesichts des wachsenden Zuzugs eine große gesellschaftliche Bedeutung. In Städten wie München, Nürnberg oder Augsburg sind sie für die unteren und mittleren Einkommensgruppen oft die einzige Möglichkeit, eine bezahlbare Wohnung zu finden und dadurch Teil der Stadtgesellschaft zu bleiben.

Mehr Genossenschaftsgründungen in Bayern

Eine Folge der angespannten Lage auf den Wohnungsmärkten ist auch ein neuer Gründungsboom bei den Wohnungsgenossenschaften. Im Jahr 2016 wurden im Freistaat fünf neue Genossenschaften gegründet – seit 2013 sind es bereits 15 – und auch 2017 zeichnen sich weitere Neugründungen ab. „Diese Entwicklung zeigt, dass immer mehr engagierte Genossenschaftsgründer selbst das Ruder in die Hand nehmen möchten und Projekte für sicheres, dauerhaftes und bezahlbares Wohnen planen“, sagt der Verbandsvorstand. Vor allem in München würden die Genossenschaften durch die städtische Wohnungspolitik gefördert.
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