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Die augenärztliche Vorsorgeuntersuchung – was und ab wann?

Die augenärztliche Vorsorgeuntersuchung - was und ab wann?

Die Menschen werden immer gesundheitsbewusster und suchen auch häufiger Ärzte auf als noch vor 20 Jahren. Früherkennungskonzepte sind in vielen Bereichen, wie zum Beispiel in der Gynäkologie, zum selbstverständlichen Standard geworden. Die augenärztliche Vorsorgeuntersuchung wird allerdings häufig vernachlässigt.
Die meisten Augenerkrankungen beginnen schmerzlos und schleichend. Wenn man als Patient Beeinträchtigungen bemerkt, ist die Krankheit – und somit die Schädigung des Auges – häufig schon relativ weit fortgeschritten. Würden Augenerkrankungen schmerzen wie Zahnerkrankungen, könnte man von deutlich stärker gefüllten Wartezimmern in den Augenarztpraxen ausgehen. Dabei sind unsere Augen zweifellos unser wichtigstes Sinnesorgan.
Es wird empfohlen, dass Menschen ab dem vierzigsten Lebensjahr regelmäßig, das heißt spätestens alle ein bis zwei Jahre, eine Vorsorgeuntersuchung am Auge durchführen lassen. In diesem Alter beginnt nicht nur die sogenannte Presbyopie, oder umgangssprachlich Alterssichtigkeit, sondern es entstehen auch viele schleichende Augenerkrankungen, wie beispielsweise das Glaukom, also der Grüne Star. Ab dem sechzigsten Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit, eine Altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, zu entwickeln. Beide Krankheiten sind hierzulande die häufigsten Ursachen für Erblindungen.
Im Verlauf einer AMD sterben in der Netzhautmitte Sehzellen ab, die für scharfes und farbiges Sehen zuständig sind. Unscharfes und welliges Sehen bei geraden Linien ist ein deutliches Warnsignal für die Makuladegeneration.
Das Glaukom präsentiert sich besonders tückisch, weil kaum Symptome auftreten. „Man spürt keine Veränderungen am Auge, auch wenn das Glaukom bereits fortgeschritten ist“, erklärt Frau Dr. Angela Zipf-Pohl, leitende Ärztin der Augenkliniken Veni Vidi in Köln und Umgebung. Da anfangs nur Ausfälle im äußeren Gesichtsfeld auftauchen, bemerken Patienten dies meist gar nicht. Erst in einem sehr späten Stadium, wenn die Sehnerven bereits stark geschädigt sind, treten blinde Flecken auf. Fast immer verursacht ein erhöhter Augeninnendruck die Schädigung des Sehnervs.
In 90 Prozent der Fälle, in denen ein erhöhter Augeninnendruck diagnostiziert wurde, hilft eine medikamentöse Therapie, die meist in Form von Augentropfen verabreicht wird. Patienten, bei denen diese Methode nicht zum Erfolg führt, werden dann mit dem Laser oder durch eine Augenoperation therapiert.
Auch der Graue Star, medizinisch Katarakt, ist eine meist altersbedingte Augenerkrankung. Wenn man alles wie durch einen Grauschleier sieht, liegt das meist an einer Trübung der Augenlinse. Rund 90 Prozent der Fälle betreffen Menschen ab 60 Jahren, aber der Graue Star kann auch bei sehr jungen Menschen auftreten – und eine Folge von Diabetes oder Neurodermitis sein. Eine Einschränkung des räumlichen Sehens, Kontrastverlust und eine stärkere Blendempfindlichkeit im Hellen sind weitere mögliche Symptome von trüber werdenden Linsen. In schweren Fällen erkennt man die Linsentrübung schon beim Blick in die Augen. Chirurgen entfernen die getrübten Linsen nacheinander und ersetzen sie durch künstliche. Dieser Eingriff gilt heute als die häufigste Augenoperation und kann inzwischen sogar ambulant durchgeführt werden. Meist wird das stärker betroffene Auge als erstes operiert, dann folgt das andere.
Alterssichtige Menschen sollten sich nicht mit einer Lesebrille von der Stange begnügen. Vielmehr ist dieses Signal der Augen als Hinweis für einen fälligen Augenarztbesuch zu verstehen. Mit moderner und schmerzfreier Diagnostik kann der Ophthalmologe viele Augenerkrankungen bereits im Frühstadium erkennen. Dazu gehören beispielsweise die Visus-Überprüfungen und die Gesichtsfeld-Untersuchungen. Auch die regelmäßige Kontrolle des sogenannten Augeninnendrucks gehört zum Standard von Vorsorgeuntersuchungen und hilft, dem entstehenden Glaukom auf die Schliche zu kommen.
Wir, die Augenärzte der Augenkliniken Veni Vidi in Köln und Umgebung, raten Ihnen: Schenken Sie Ihren Augen und Ihrem Augenlicht die Aufmerksamkeit, die sie Ihnen wert sind, und nehmen Sie die Angebote für regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt wahr. Danken Sie sich die geringe Mühe selbst mit einer guten Sehqualität bis ins Alter.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
Die erste Praxis wurde 2005 im Kölner Westen gegründet.

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Augengesundheit und Sehkrafterhalt – Das kann man selber tun

Augengesundheit und Sehkrafterhalt - Das kann man selber tun

Wenn das Augenlicht schwindet, verändert sich der Alltag für den Betroffenen gravierend. Lesen wird schwer bis unmöglich, vertraute Wege sind plötzlich voller Hindernisse. Doch das muss nicht sein. Blindheit und Sehbehinderung aufhalten – das geht. Mit einfachen Vorsorgemaßnahmen lassen sich Augenkrankheiten so frühzeitig entdecken, dass eine Behandlung die Sehkraft erhält. Und auch die Folgen einer bereits eingetretenen Sehverschlechterung lassen sich mit gezieltem Training und individuell abgestimmten Hilfsmitteln positiv beeinflussen. Spezielle Übungen und augengesunde Ernährung unterstützen die Augengesundheit bis in die späten Jahre.
Die Anforderungen an unser wichtigstes Sinnesorgan sind heute enorm. Nicht nur, dass die Augen den ganzen Tag und ununterbrochen für uns fokussieren müssen, damit wir alle Dinge, von nah bis fern, scharf sehen. Sie müssen außerdem und selbstverständlich mit gleißender Sonne, eisigem Wind, Licht und Schatten in Sekundenschnelle klarkommen. Und das moderne Leben fordert mit monotonen Belastungen, Büroluft, Klimaanlagen und Zigarettenrauch zusätzlich seinen Tribut.
In der Folge ermüden unsere Augen schneller, trocknen aus und leiden vermehrt unter freien Radikalen, die Blutgefäße und Netzhaut angreifen und so auch die Sehkraft in Mitleidenschaft ziehen. Schlaf ist häufig die einzige Regenerationsmöglichkeit, und selbst hier müssen sich die Augen während der Traumphase viel bewegen, wenn der Stress des Tages verarbeitet wird.
Mit zunehmendem Alter verändern sich die Augen. Die Linse verliert, wie alle Körpergewebe, an Flexibilität und kann sich nicht mehr ausreichend krümmen, um Nahbereiche zu fokussieren. Die anhängenden Muskeln, die die Linse für Nah- und Fernsehen strecken und stauchen, ermüden.
Ab einem Alter von durchschnittlich 40 bis 60 Jahren setzt die Altersweitsichtigkeit, medizinisch Presbyopie, ein. Die Qualität der Nahsicht lässt im Alltag spürbar nach.
Hinzu kommt häufig ein Trockenheitsgefühl mit unangenehmem Drücken und Brennen sowie Lichtempfindlichkeit: das berüchtigte trockene Auge. Die Hornhaut wird nicht mehr ausreichend mit Fett und Tränenflüssigkeit benetzt. Das Risiko von Entzündungen und Infekten steigt. Zum Teil stecken Medikamente, Allergien oder Vitaminmangel dahinter. Oft liegen die Hauptursachen aber auch einfach im Alltag. Umwelteinflüsse wie Rauch, trockene und zugige Luft oder einseitige Bildschirmarbeit unterbinden den reinigenden und befeuchtenden Lidschlag.
Die häufigste Ursache für zunehmende Sehschwäche ist die altersbedingte Makuladegeneration, kurz AMD, bei der die Sehsinneszellen der Makula, also der Netzhaut, vor allem durch eine verschlechterte Durchblutung zugrunde gehen. Normalerweise ist die Netzhaut das am stärksten durchblutete Organ des Körpers. Durchblutungsstörungen führen zunächst zu einer Mangelversorgung, später zum Verkümmern von wichtigen Bereichen in der Sehgrube, dem Ort des schärfsten Sehens. Die zentrale Sehschärfe geht zurück.
Alles, was grundsätzlich die Durchblutung verschlechtert, fördert diese Verkümmerung. An erster Stelle stehen hier das Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht, Schäden durch UV-Licht und ein zu hoher Blutzuckerspiegel.
Im Umkehrschluss helfen eine ausgewogene Ernährung, Bewegung und ein pfleglicher Umgang mit den Augen aber auch, Alterungsprozesse aufzuhalten.
Genügend Schlaf hilft bei der Entspannung der Augenmuskulatur. Computerarbeit und Fernsehen sollten möglichst zeitlich eingeschränkt oder zumindest durch augenschonende Pausen unterbrochen sein. Bei starker Sonneneinstrahlung ist es wichtig, auf guten Augenschutz mit UV-Filter zu achten.
Sogar beim Essen können Sie Ihre Augen trainieren! Vitamin A und seine Vorstufe Betacarotin sind Bestandteile des Sehpigments und fördern besonders das Kontrastsehen. Sie kommen in höherer Konzentration in Aprikosen, Möhren, Käse und Eiern vor.
Ein großzügiger Verzehr von grünem Gemüse wie Spinat und Brokkoli liefert dem Körper die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin. Sie unterstützen das Farb- und Tagessehen und schützen gegen das Eindringen von freien Radikalen. Die Entstehung und das Fortschreiten einer Makuladegeneration werden nachweislich unterbunden.
Wirksame Antioxidantien sind Omega-3-Fettsäuren, die sich vor allem in fettem Kaltwasserfisch sowie Walnuss- und Leinöl finden. Auch der Granatapfel ist ein potenter und leckerer Spender.
Die Vitamine C und E schützen wichtige Augenstrukturen. Bei Vitamin-E-Mangel etwa steigt das Risiko für Katarakt und Makuladegeneration an. Beide Vitamine beugen auch diabetischen Gefäßschäden vor. Vitamin C befindet sich in Paprika, Sanddorn und Zitrusfrüchten, Vitamin E in Getreide, Nüssen und Soja.
Die Mineralien Selen und Zink sind wichtige Bestandteile radikalfangender Enzyme im Auge. Sie kommen in Fisch, Fleisch, Vollkornprodukten und Weizenkeimen vor.
Auf Ihrem Speiseplan zur Erhaltung der Augengesundheit sollte also viel frisches Obst und Gemüse sowie mindestens einmal die Woche Fisch stehen. Trinken Sie ausreichend, am besten mindestens zwei Liter am Tag. Der Genuss von Alkohol ist in Maßen erlaubt, auf Nikotin sollte komplett verzichtet werden.
Der Erhalt der Augengesundheit tut dem ganzen Körper und somit Ihrem Wohlbefinden gut. Wir, die Augenärzte der Veni Vidi Augenkliniken in Köln und Umgebung, raten außerdem zu jährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Augenarzt. Denn nur wenn Augenveränderungen früh erkannt werden, können wir rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen und den Erhalt Ihrer Augengesundheit und Sehkraft mit Ihnen gemeinsam erzielen. Wir wünschen Ihnen klare, lange und gute Sicht.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
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Weinen – unsere heilsamen Tränen

Weinen - unsere heilsamen Tränen

Für Kinder ist es ein ganz normales Ventil – das Weinen. Trauer und Freude drücken sich gleichermaßen darin aus. Doch spätestens im Erwachsenenalter wird von uns erwartet, unsere Gefühle kontrollieren zu können. Doch warum müssen wir überhaupt weinen?
Hierbei ist zunächst bemerkenswert, dass das Weinen – verknüpft mit der entsprechenden Mimik – ähnlich dem Lachen kultur- und epochenübergreifend verstanden wird.
Es existieren zwei kontroverse Forschungsmeinungen über Herkunft und Sinn des Weinens. Einerseits wird davon ausgegangen, dass das Weinen eine Form der Kommunikation und sozialen Interaktion ist, also ein Sozialverhalten, andererseits wird das Weinen als Schutzreaktion des Körpers und der Psyche gesehen, die dem Stress- und Spannungsabbau oder allgemeiner der besseren Verarbeitung besonders emotionaler Eindrücke dient. Doch auch die rein physische Komponente spielt eine Rolle, denn die Tränenflüssigkeit schützt und befeuchtet das Auge, reinigt es und spült Fremdkörper von der Augenoberfläche.
Babys nutzen das Weinen vor allem, um auf sich und ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Da sie die verbale Kommunikation noch nicht für sich nutzen können, ist das Weinen die einzige – und effektivste – Möglichkeit, zu kommunizieren. Das Weinen eines Babys läuft in den ersten Wochen noch tränenfrei ab. Dadurch büßt es allerdings nicht an Nutzen ein. Es ist erwiesen, dass das Weinen eines Babys die Konzentration eines Erwachsenen stärker beeinträchtigt als intensiver Maschinenlärm.
Bis zur Pubertät weinen Jungen und Mädchen etwa gleich viel. Erwachsene weinen deutlich seltener. Bei Männern sind die verflüssigten Emotionen in vielen Kulturkreisen geradezu verpönt, denn sie werden als Schwäche und mangelnde Selbstkontrolle interpretiert.
Dabei führt trauerbedingtes Weinen bei den meisten Menschen zu einer anschließenden Verbesserung des Gemütszustandes und zu einer subjektiv empfundenen Erleichterung. Es wird angenommen, dass über die Tränen Stresshormone aus dem Körper geschwemmt und gleichzeitig beruhigende Stoffe über die Haut aufgenommen werden.
Krankhafte Formen des Weinens können psychologisch – beispielsweise in Depressionen – begründet sein, aber auch medizinische Ursachen haben. Meist handelt es sich um äußere Reize wie trockene Luft, Staubpartikel, Pollen oder Zugluft, die die Augen zum Tränen bringen. „Eine der häufigsten Ursachen für tränende Augen sind Verletzungen oder Reizungen der Hornhaut durch Fremdkörper“, erklärt Frau Dr. Zipf-Pohl, leitende Ärztin der Augenklinik Veni Vidi in Köln . „Das Auge versucht sich zu schützen, indem es fortwährend Tränen produziert, um den Fremdkörper loszuwerden. Die Tränenproduktion lässt dann nach, wenn die Reizung abgestellt ist.“
Eine nicht korrigierte Fehlsichtigkeit kann durch die fortwährende Anstrengung der Augenmuskulatur ebenfalls die Tränen in die Augen treiben.
Auch Bindehautentzündungen führen zu vermehrtem – teils eitrigem – Tränenfluss. Sie entstehen nicht nur aufgrund von Augenreizungen durch Fremdkörper, sondern können auch mit viralen oder bakteriellen Infekten einhergehen und müssen dann meist mit antibiotischen Augentropfen behandelt werden.
Häufig führen bei kleinen Kindern verstopfte Tränenkanäle zu verstärktem Tränenfluss, da die Flüssigkeit im Auge nicht über die Tränenkanäle in die Nase ablaufen kann.
Gründe für das Weinen sind subjektiv und reichlich vorhanden. Auch die Schwelle, die überschritten sein muss, bis die Tränen letztlich fließen, ist bei jedem Menschen eine andere.
Eine einwandfreie biologische oder medizinische Begründung konnte bisher noch nicht geliefert werden. Klar scheint lediglich: Wer nah am Wasser gebaut hat, sollte sich für seine Tränen nicht schämen müssen. Und wer sich beim Untergang der Titanic im gleichnamigen Film hauptsächlich Gedanken über die technische Fehlkonstruktion und die Platzierung der Spezialeffekte macht, ist nicht gleich gefühlsmäßig verroht.
Ein unverkrampfter Umgang mit den naturgegebenen Tränen – zu welchem Zweck auch immer – bietet uns sicherlich die beste Möglichkeit für ein ausgeglichenes Befinden.
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Bewertungsportale im Netz – Geben Sie ein hilfreiches Feedback ab

Bewertungsportale im Netz - Geben Sie ein hilfreiches Feedback ab

Die modernen Medien bieten Patienten heute die Möglichkeit, sich vor der Konsultation eines Arztes nicht nur ausführlich über das eigene Krankheitsbild zu informieren, sondern auch Meinungen und Bewertungen über den Arzt selbst, die Praxis und individuelle Heilerfolge einzuholen.
Dieses Angebot steigert die Kompetenz des Patienten und wird somit von uns, den Augenärzten von Veni Vidi in Köln und Umgebung, durchaus begrüßt. Allerdings sollte die Information aus dem Netz den Arztbesuch weder ersetzen noch den Patienten unnötig verängstigen oder fokussieren. Pauschalaussagen sind genauso mit Vorsicht zu genießen wie leichtfertige Heilversprechen.
Internetportale, die die Arztsuche durch die Einsicht in Bewertungen durch Patienten erleichtern sollen, können unserer Ansicht nach eine sinnvolle Orientierungshilfe in zwei Richtungen darstellen. Zum einen besteht für uns als Ärzte nach abgeschlossener Behandlung nur selten die Möglichkeit, ein Feedback des Patienten über die subjektiv empfundene Qualität der Behandlung und der Praxisatmosphäre einzuholen. Rückmeldungen – auch kritische – geben uns die Möglichkeit, unsere Arbeit zu reflektieren und den Patientenbedürfnissen anzupassen. Zum anderen helfen objektive Aussagen über Spezialisierungen, Praxisabläufe, Wartezeiten, Erreichbarkeiten und Terminvergaben durchaus, die Arztsuche einzugrenzen und Reibungsverluste schon im Vorfeld gering zu halten.
Auch wenn die eigene Gesundheit immer ein emotionales Thema von außerordentlicher Wichtigkeit ist, dienen nur sachliche Kommentare dem Nutzer eines Bewertungsportals als konstruktiver Hinweis. Neben der üblichen Vergabe von Schulnoten oder Punkten für einzelne Bewertungsbereiche können auch freie konkretisierende Aussagen des Patienten nützliche Wegweiser für die Arztsuche sein. Die Bewertung der Qualität der ärztlichen Leistung oder beispielsweise der Sympathie sind subjektive Empfindungen und sollten möglichst als solche beschrieben und gekennzeichnet sein.
Grundsätzlich besteht in Bewertungsportalen nach wie vor die Tendenz, besonders die als negativ empfundenen Situationen zu publizieren, während die gut verlaufenen Behandlungen als weniger mitteilenswert hingenommen werden. Deshalb möchten wir unsere Patienten einladen, ihre Eindrücke von unserer Praxis in den zur Verfügung stehenden Portalen zu teilen, und freuen uns auf ihre Hinweise – selbstverständlich auch über die positiven, die wir als Standard für unsere Arbeit anstreben und voraussetzen.
Wir, die Ärzte von Veni Vidi , sind jeder Zeit und in jeder Form interessiert an Ihrer Meinung und Ihren Rückmeldungen zu unserer Arbeit und freuen uns über Mithilfe, unsere Behandlungsabläufe für unsere Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten.
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Die Keratoplastik

Sehen durch Hornhauttransplantation

Die Keratoplastik

Professor Philipp Jacobi, leitender Chirurg der Augenkliniken Veni Vidi in Köln , stellt die Hornhauttransplantation als operative Methode mit ihren Indikationen, dem Ablauf und der Prognose vor.

Was genau ist eigentlich die Hornhaut?
Die Hornhaut, medizinisch Cornea, ist der klare, von Tränenflüssigkeit benetzte, gewölbte vordere Teil der äußeren Augenhaut und leistet einen Großteil der Lichtbrechung im Auge. Sie hat die konkrete Funktion, einfallende Lichtstrahlen in das Innere des Auges einzulassen und so zu bündeln, dass die hinter der Pupillenöffnung liegende natürliche Linse einen Gegenstand der Außenwelt auf die Netzhaut scharf abbilden beziehungsweise fokussieren kann. Die Transparenz der Hornhaut, ihre glatte Oberfläche und eine gleichmäßige Krümmung sind für eine scharfe Abbildung von Sichtobjekten von entscheidender Bedeutung.
Man kann sich die Hornhaut als ein klares, leicht elliptisches und zum Mittelpunkt gewölbtes Scheibchen von einem guten Zentimeter Durchmesser vorstellen. Im Zentrum ist die Hornhaut gewöhnlich dünner als am Rand. Mit Sauerstoff wird sie hauptsächlich über den Tränenfilm versorgt, Nährstoffe erhält sie aus dem Kammerwasser. Sie ist hoch schmerzempfindlich, keine andere Stelle im Körper weist mehr Nervenendungen auf als sie.
Die Hornhaut besteht aus fünf Schichten, die einzeln und im Zusammenspiel für den äußeren und inneren Schutz des Auges – also die Fremdkörper- und Infektabwehr, den Stoffwechsel, die Elastizität und ausreichende Benetzung mit Tränenflüssigkeit – zuständig sind.
Ist die Funktion der Hornhaut gestört, kann es zu Eintrübungen kommen, die die Brechkraft und somit auch die Sehkraft des Auges erheblich beeinträchtigen können.

Welche Erkrankungen erfordern einen Eingriff oder eine Transplantation an der Hornhaut?
Durch krankhafte Veränderungen bei Alterungsvorgängen, Entzündungen und Verletzungen sowie durch erblich bedingte Verformungen werden die natürlichen, transparenten Eigenschaften der Hornhaut nachteilig beeinflusst. Es droht im schlimmsten Fall die Erblindung. In manchen Fällen ist der Ersatz der eigenen Hornhaut durch ein Hornhaut-Spendergewebe die einzige Möglichkeit, um eine zufriedenstellende Sehfähigkeit wiederherzustellen.
Eine häufige Indikation für die Hornhauttransplantation, oder medizinisch Keratoplastik, ist die Hornhautdystrophie. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe angeborener Erkrankungen der Augenhornhaut, bei denen es in den meisten Fällen zu immer weiter zunehmenden Trübungen der Hornhaut kommt. Hornhautdystrophien werden anhand ihres Erscheinungsbildes, also der Beschaffenheit der Hornhautveränderung oder ihres Entstehungsortes in der jeweiligen Hornhautschicht eingeteilt.
Sie können aufgrund der verschiedenen Entstehungsformen auch sehr unterschiedliche Verläufe nehmen. Bei manchen der Patienten wird die Erkrankung nur im Lauf einer anderen augenärztlichen Untersuchung festgestellt, da die Patienten subjektiv noch beschwerdefrei sind. Die einzelnen Erscheinungsformen der Erkrankung haben verschiedene Ursachen und sind sehr unterschiedlich ausgeprägt. Sie stehen gewöhnlich nicht im Zusammenhang mit anderen körperlichen Erkrankungen und treten auch bei ansonsten körperlich gesunden Menschen auf. Die Krankheit kann sich in unterschiedlicher Weise äußern. Sie kann über sehr lange Zeit den Menschen überhaupt nicht beeinträchtigen. Bei anderen Patienten sind erhebliche Sehprobleme festzustellen. Wieder andere Patienten haben bei ihren Dystrophien immer wieder auftretende schmerzhafte Phasen.
In den meisten Fällen sind beide Augen von einer Hornhautdystrophie betroffen.
Kommt es zu stärkeren Beeinträchtigungen der Sehkraft, ist eine Hornhauttransplantation zum Erhalt des Augenlichtes zu empfehlen. Durch eine erfolgreiche Transplantation können betroffene Patienten das Sehvermögen wiedererlangen und damit wieder lesen, sich im Straßenverkehr orientieren oder ihrem Beruf nachgehen.
Auch Hornhautvernarbungen, zum Beispiel durch Verletzungen, Entzündungen oder Hornhautherpes, können eine Transplantation indizieren.
Die Hornhauttransplantation ist heute diejenige Gewebetransplantation, die sowohl am häufigsten durchgeführt wird als auch mit Abstand die höchsten Erfolgsraten erzielt. Dies ist den bemerkenswerten Fortschritten der mikrochirurgischen Technik, der postoperativen medikamentösen Behandlung, aber auch maßgeblich den biologischen Eigenschaften der Hornhaut, die sie für die lmmunabwehr des Empfängerkörpers weniger anfällig macht, zu verdanken.

Wie läuft die Hornhauttransplantation ab?
Die Hornhauttransplantation ist die erfolgreichste Gewebetransplantation in der Geschichte der Medizin überhaupt. Die erste erfolgreiche Hornhauttransplantation der Medizin gelang bereits im Jahre 1903. Die fremde Spenderhornhaut wird vom Empfängerpatienten oft jahrzehntelang gut toleriert. Medikamente, die eine Abstoßung verhindern, müssen meist nur vorübergehend eingenommen werden.
Eine Hornhauttransplantation – oder Keratoplastik – ist für gewöhnlich dann indiziert, wenn eine Hornhauttrübung dauerhaft ist und durch medikamentöse Behandlung nicht mehr geklärt werden kann. Weitere Indikationen sind Hornhautnarben, eine unregelmäßige Wölbung wie der Keratokonus, Infektionen der Hornhaut, Geschwüre oder angeborene Funktionsstörungen der Hornhaut. Auch lässt sich eine krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit durch eine Hornhauttransplantation behandeln.
Die Operation wird in der Regel stationär unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Bei ängstlichen oder unruhigen Patienten ist auch ein Eingriff unter Vollnarkose möglich. Das für die Operation benötigte Spendermaterial wird von einem menschlichen Hornhautspender gewonnen und vor der Operation in einer Hornhautbank aufbereitet. Bei einer Hornhauttransplantation wird eine Spenderhornhaut anstelle der eigenen erkrankten Hornhaut eingenäht.
Man unterscheidet zwei Formen der Hornhauttransplantation.
Bei der perforierenden Keratoplastik werden alle Schichten der erkrankten Hornhaut entfernt und ein komplettes Hornhautscheibchen eines geeigneten Spenders eingesetzt. Dieses hat für gewöhnlich einen Durchmesser von sieben bis acht Millimetern. In der Regel wird nicht die gesamte Hornhaut übertragen, sondern nur der zentrale Teil mit einem Durchmesser von circa sieben bis acht Millimetern. Mit Hilfe eines speziellen Instrumentes, dem Trepan, wird unter dem Operationsmikroskop ein kreisrundes Scheibchen aus der erkrankten Hornhaut herausgeschnitten. Ein exakt gleich großes Scheibchen wird aus dem Zentrum der Spenderhornhaut herausgeschnitten und mit feinsten Nähten in die Öffnung des Empfängerauges eingenäht.
Bei der lamellären Keratoplastik werden einzelne Schichten isoliert entfernt und anschließend Spendergewebe eingebracht. Hier handelt es sich entweder um vordere oder um hintere Hornhautschichten.

Welche Prognosen lassen sich bei einer Hornhauttransplantation stellen?
Die Hornhauttransplantation erweist sich bei einer sehr großen Anzahl von Patienten als sehr erfolgreich. Immerhin wird bei etwa 80 Prozent der transplantierten Patienten eine Wiederherstellung der Sehkraft von 50 Prozent möglich gemacht. Bei einigen Patienten mit verschiedenen Dystrophien der Hornhaut kann es etliche Jahre nach einer Übertragung von Spenderhornhaut zu einer erneuten Erkrankung kommen. Allerdings liegen zwischen Operation und Neuerkrankung jedoch meist mehr als 15 oder sogar 25 Jahre.
Unmittelbar nach der Operation kann der Patient Licht, Farben und Umrisse sehen. Einzelheiten werden noch verschwommen und unscharf wahrgenommen. Dies ist unvermeidlich und ein normaler Vorgang. Die Spenderhornhaut muss sich innerhalb der kommenden Wochen glätten und sich ihrem „Empfängerbett“ anpassen. Bleibt die neue Hornhaut klar, so wird sich die Sehschärfe allmählich verbessern, während die Hornhaut einheilt. In dieser Phase sind einige postoperative augenärztliche Kontrolluntersuchungen notwendig, um den Heilungsverlauf zu beobachten und eventuelle Komplikationen rechtzeitig erkennen zu können. In vielen Fällen ist die postoperative Anwendung von Augentropfen und eventuell auch Augensalben über einige Monate notwendig.
Die feinen Nylon-Nähte, mit denen das Transplantat eingenäht wurde, verbleiben meist 1 bis 2 Jahre in der Hornhaut. Sie sollten jedoch in jedem Fall entfernt werden. Den richtigen Zeitpunkt dazu bestimmt der Augenarzt.
Wir, die Augenärzte von Veni Vidi in Köln , empfehlen Patienten nach einer Hornhauttransplantation engmaschige Kontrollen, um eventuelle Komplikationen frühzeitig erkennen zu können. Grundsätzlich sind – wie nach jeder Gewebe- oder Organtransplantation – Abstoßungsreaktionen möglich. Hierbei handelt es sich um natürliche Abwehrreaktionen unseres Körpers gegen fremdes Gewebe. Sie treten besonders in der postoperativen Frühphase auf, sind jedoch insgesamt bei einer Hornhauttransplantation eher selten und können durch Gabe kortisonhaltiger Tropfen bei rechtzeitiger Intervention unterbunden werden. Unbehandelt würde eine Abstoßungsreaktion der Hornhautreaktion zu einer kompletten Hornhauteintrübung führen. Wir empfehlen bei Schmerzen, Rötungen, Licht- oder Druckempfindlichkeit die sofortige Vorstellung beim Augenarzt, um dieser vielversprechenden Operationsmethode die besten Erfolgschancen für den Patienten zu sichern.
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Lidhautchirurgie – Die medizinischen und ästhetischen Aspekte des Eingriffs am äußeren Auge

Prof. Dr. Philipp Jacobi, leitender Chirurg der Augenklinik Veni Vidi in Köln, klärt über Gründe, Operationsmethoden und Prognosen der Lidchirurgie auf.

Lidhautchirurgie - Die medizinischen und ästhetischen Aspekte des Eingriffs am äußeren Auge

Welche Gründe oder Symptome können einen lidchirurgischen Eingriff indizieren?
Mit den Methoden der modernen Lidchirurgie können sowohl erschlaffte, herunterhängende oder faltenreiche Oberlider gestrafft als auch Fetteinlagerungen am Unterlid reduziert dadurch und Tränensäcke entfernt werden. Neben ästhetischen Problemen bedingen auch medizinische Gründe wie nässende Augen bei Lidschwäche oder andere Folgen von Augenerkrankungen operative Eingriffe am Augenlid. Die Diagnose und entsprechende Behandlung sollten immer unter der Bewertung des gesamten augenärztlichen Befundbildes erfolgen.

Welcher Eingriff wird in der Lidchirurgie am häufigsten durchgeführt?
Bei uns, den Augenärzten von Veni Vidi, ist der häufigste lidchirurgische Eingriff die Augenlidkorrektur bzw. die Lidhautstraffung.
Veränderungen an den Augenlidern können entweder in Form von Hänge- oder Schlupflidern am Oberlid entstehen, oder sie zeigen sich als Tränensäcke am Unterlid. Zu den häufigsten Ursachen dieser Lidveränderungen gehört die Dermatochalasis, die eine altersbedingte Schwächung des Gewebes mit nachlassender natürlicher Hautelastizität mit sich bringt. Daneben können auch Veranlagung, verlagertes Fett aus den Augenhöhlen oder häufige Lidschwellungen, hervorgerufen durch Allergien oder entzündliche Augenerkrankungen, zu einer Erschlaffung der Augenlider führen.
Um die Folgen der Lidhauterschlaffung zu beseitigen, ist ein kleiner Eingriff per Laser notwendig. Bei Fältchen und Schlupflidern wird dabei meist nur die überschüssige Haut entfernt. Es kann aber auch notwendig sein, das darunterliegende erschlaffte Muskelgewebe an Ober- oder Unterlid teilweise zu entfernen und durch entsprechende Nähte zu straffen. Mit einer zusätzlichen Verringerung des Fettgewebes können die Tränensäcke beseitigt werden. Durch den verhältnismäßig kleinen Eingriff kann eine deutliche Verjüngung des Aussehens erreicht werden. Der Elastizitätsverlust wird nicht vollständig behoben, so dass sich erneut feine Lachfältchen im Unterlid oder seitlich zur Schläfe hin bilden können. Sie sind jedoch weniger auffällig als vor der Operation und verhindern außerdem ein unnatürlich maskenhaftes Aussehen.
Durch die Augenlidkorrektur, oder auch Blepharoplastik, kann dem Patienten wieder ein wacheres und frischeres Aussehen verliehen werden. In der Regel bleibt das Ergebnis der Augenlidoperation für viele Jahre bestehen.

Welche weiteren, gegebenenfalls medizinischen Indikationen können bestehen?
Während die Lidhauterschlaffung altersbedingt ist, kann eine Lidfehlstellung als Folge einer Erkrankung auftreten. Eine chirurgische Korrektur dieser Lidfehlstellungen kann auch unter medizinischen Aspekten notwendig sein, denn sie hindern den Patienten am problemlosen Öffnen und Schließen des Augenlids.
Die häufigsten Ursachen für Lidfehlstellungen sind ein nach innen gedrehter Lidrand, medizinisch Entropium genannt, ein nach außen gedrehter Lidrand, das Ektropium, oder das Hängen eines oder beider Oberlider, die Ptosis. Ursachen für diese Veränderungen der Augenform können eine altersbedingte Erschlaffung der Lidmuskeln, Vernarbungen infolge von Bindehautentzündungen, Verletzungen oder Operationen, eine Gesichtsnervenlähmung sowie eine angeborene Erkrankung sein.
Die Fehlstellungen der Lider können zu ernsthaften Beschwerden und schweren Beeinträchtigungen des Sehvermögens führen. So reiben beim Entropium die Wimpern gegen Horn- und Bindehaut. Entzündungen und Geschwüre können die Folge sein. Im umgekehrten Fall dreht sich das Unterlid so nach außen, dass es an der Horn- und Bindehaut nicht mehr anliegt. Dies führt zu einem vermehrten Tränenfluss und einer Austrocknungsgefahr der Hornhaut. Um die Beschwerden zu beheben und schweren Beeinträchtigungen des Sehvermögens vorzubeugen, ist eine Operation ratsam.
Welche Operationsmethoden gibt es und wie läuft die Operation ab?
Die Augenlidhaut besteht aus mehreren Schichten: der Sehnenplatte, der Muskelfaserschicht und schließlich der äußeren Hautschicht. Weil sich der Eingriff auf den Hautbereich beschränkt, kann eine Verletzung des Sehorgans nahezu ausgeschlossen werden. Die Oberlidkorrektur wird meistens unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Oft wird ein Beruhigungs- und Schmerzmittel verabreicht, um die Empfindlichkeit des Patienten zu reduzieren. Auf Absprache kann auch eine leichte Sedierung vorgenommen werden.
Vor der Operation wird eine exakte Zeichnung auf der Lidhaut oder dem Oberrand der Augenbraue vorgenommen. Die Zeichnung gibt dem Arzt während der Operation wichtige Anhaltspunkte. Die Schnittführung wird mit dem Laser in die obere, natürliche Lidfalte gelegt bzw. für eine Korrektur des Unterlids unterhalb der Wimpern angesetzt. Der Hautüberschuss wird als sichelförmiger Streifen entfernt. Mögliches überschüssiges Fettgewebe wird bei diesem Eingriff ebenfalls entfernt. Lachfältchen und Krähenfüße erfordern zudem manchmal seitlich des äußeren Augenwinkels fünf bis zehn Millimeter lange Schnitte, welche ebenfalls in natürliche Hautspaltlinien gelegt werden. Bei Lidhauterschlaffungen wird ein Teil der überschüssigen Lidhaut und darunterliegendes Gewebe entfernt, um das Lid zu straffen. Bei einer ausgeprägten Lidfehlstellung kann es erforderlich sein, Narben, Bindegewebe und Lidmuskeln zu entfernen und Gewebe zu verschieben. Die Hautenden werden intrakutan, also in der Haut versenkt, mit einem sehr feinen Nähgarn nahezu unsichtbar vernäht, um feine, nicht sichtbare Narben zu gewährleisten. Eine Salbe wird auf die Lider gegeben und auf einen Verband oder eine Augenklappe kann verzichtet werden. Die Lidhaut verheilt schnell und ohne sichtbare Narben.
Die Lidkorrektur wird bei geschlossenen Augenlidern durchgeführt. Die Operationsdauer der Lidstraffung beträgt bis zu einer Stunde und wird in der Regel ambulant vorgenommen.

Welche Risiken bestehen für den Patienten?
Da sich der Eingriff bei einer Lidkorrektur auf den Hautbereich beschränkt, kann eine Verletzung des Sehorgans nahezu ausgeschlossen werden. Allerdings kann kein Arzt den Erfolg einer Behandlung und ihre absolute Risikofreiheit garantieren. Die allgemeinen Risiken eines chirurgischen Eingriffs bestehen, sind jedoch ausgesprochen selten. Nachblutungen bei der Korrektur der Oberlider sind sehr selten, Blutergüsse bilden sich innerhalb von ein bis zwei Wochen zurück. Ein mangelhafter Lidschluss und eine möglicherweise auftretende leichte Reizung der Bindehaut können kurzzeitig wahrgenommen werden, gehen aber vorüber. Ein Hautüberschuss oder Talgzysten nach der Lidstraffung am inneren Augenwinkel lassen sich vom behandelnden Arzt leicht entfernen.

Welche Prognosen lassen sich für die Zeit nach der Operation treffen und wie sieht die Nachsorge aus?
Nach einer ambulanten Operation können die Patienten die Praxis, möglichst mit Begleitperson, verlassen. Da das Reaktionsvermögen am Operationstag vorübergehend beeinträchtigt sein könnte, sollte der Patient nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder an gefährlichen Maschinen arbeiten.
Durch die Operation können die Augen leicht geschwollen oder etwas verfärbt sein. Zusätzlich kann der Patient auch ein Spannungsgefühl oder leichtes Brennen haben, Nachschmerzen sind jedoch allgemein sehr gering. Ein vollständiger Lidschlag ist zu jeder Zeit gegeben. Nach der Operation können manchmal geringe Schwellungen, Verfärbungen und Spannungen der Augenlider auftreten. Die ungefährlichen Blutergüsse verschwinden nach ein paar Tagen, während die Schwellungen nach etwa ein bis zwei Wochen abgeklungen sind.
Die operierten Bereiche sollten mindestens drei Tage mit Kompressen, die in Kochsalzlösung oder Kamillenlösung getränkt sein können, gekühlt werden. Die Kühlung der Kompressen sollte nur im Kühlschrank, nicht im Eisfach erfolgen. Augensalbe hilft bei der Vermeidung von Narbenbildung. Je nach Einzelfall können nach fünf bis sechs Tagen die Fäden vom Arzt entfernt werden. Das ist für den Patienten nahezu schmerzfrei. Mit gezielter Pflege und ständiger Kühlung kann der Patient ein schnelles Abheilen der operierten Bereiche fördern.
Für etwa zwei Wochen nach der Lidstraffung wird ein Alkoholverzicht empfohlen. Beim Haarewaschen sollte darauf geachtet werden, dass die Seifensubstanz nicht in die Wunden gerät. Zum Schutz vor äußeren Einwirkungen wie Sonneneinstrahlung und Staub wird eine Brille bzw. Sonnenbrille empfohlen. Nach Ablauf von ungefähr zehn Tagen ist das Schminken wieder erlaubt. Die Nutzung von Sauna und Solarium ist nach acht Wochen erlaubt, Sport darf schon nach etwa sechs Wochen ausgeübt werden. Kontaktlinsen können schon nach zwei bis drei Wochen wieder getragen werden.
Die Lidstraffung führt zu einer optischen Verjüngung bzw. einem erfrischten Aussehen, besonders dann, wenn ein Überschuss lockerer Haut oder Fettgewebsansammlungen beseitigt werden. Die Muskelstraffung kann diesen Effekt unterstützen. Der Elastizitätsverlust wird jedoch nicht vollständig behoben, so dass sich erneut feine Lachfältchen im Unterlid oder seitlich zur Schläfe bilden können. Sie sind jedoch weniger auffällig als vor der Operation und verleihen gleichzeitig ein natürliches Erscheinungsbild.
Wir, die Augenärzte von Veni Vidi in Köln , empfehlen unseren Patienten eine intensive vorausgehende Auseinandersetzung mit den kosmetischen und medizinischen Aspekten der Lidchirurgie und stehen gerne für individuelle Beratung und Aufklärung zur Verfügung.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
Die erste Praxis wurde 2005 im Kölner Westen gegründet.

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Allgemein

AMD – Altersbedingte Makuladegeneration

Prof. Dr. Philipp Jacobi, leitender Chirurg der Augenklinik Veni Vidi in Köln, erklärt den Befund und die therapeutischen Möglichkeiten.

AMD - Altersbedingte Makuladegeneration

Prof. Dr. Philipp Jacobi

Was bedeutet AMD?
Der Begriff fasst die Gruppe von Erkrankungen des Auges zusammen, die die Macula lutea (den „Punkt des schärfsten Sehens“) – auch „Gelber Fleck“ genannt – der Netzhaut betreffen und mit einem allmählichen Funktionsverlust der dort befindlichen Gewebe einhergehen.
Ein kleiner Bereich in der Netzhautmitte ist die Makula. Sie verfügt über die größte Dichte an Sehzellen und bildet den Ort des schärfsten Sehens. Informationen über Helligkeit, Kontrast und Farben fügen sich hier zu einem scharfen und farbigen Bild zusammen. Der übrige Teil der Netzhaut nimmt fast nur Umrisse und Hell-Dunkel-Kontraste wahr.
Die Makula verursacht einen intensiven Stoffwechsel – den stärksten im menschlichen Körper. Dabei entstehen Abfallprodukte, die sich auf der Netzhaut ansammeln können. Bei einem gesunden Menschen werden die Abfallprodukte des Stoffwechsels vom Pigmentepithel, der Gewebeschicht unter der Netzhaut, verarbeitet. Je älter ein Mensch wird, desto weniger funktioniert die natürliche Reinigung der Makula. Restprodukte des Stoffwechsels sammeln sich an und es entstehen sogenannte „Drusen“ an der äußeren Schicht des Pigmentepithels. Diese verursachen brüchige Stellen, durch die dann Blutgefäße treten können und so Schwellungen oder Blutungen in und unter der Makula verursachen. Das Pigmentepithel produziert durch den gestörten Stoffwechsel zudem die Substanz Lipofuszin, die zusätzliche Schäden verursacht. Umweltfaktoren wie UV-Licht und freie Stoffwechselradikale fördern die Bildung des Lipofuszins zusätzlich.

Wie wird die AMD vom Patienten bemerkt und wahrgenommen?
Eine AMD kann von den Betroffenen lange Zeit unbemerkt bleiben. Die ersten Veränderungen sind nicht schmerzhaft und verursachen keine Sehstörungen. Häufig ist zunächst nur ein Auge betroffen, und das gesunde Auge gleicht den Sehverlust des erkrankten Auges über einen längeren Zeitraum aus. Bei etwa der Hälfte der Patienten entwickelt sich jedoch innerhalb von fünf Jahren auch eine Makuladegeneration am anderen Auge und macht sich somit deutlich bemerkbar.
Erste Anzeichen für die Erkrankung zeigen sich bei den meisten Patienten, wenn Probleme beim Lesen unter schlechten Lichtverhältnissen auftreten oder die Augen längere Zeit benötigen, um sich von hellen auf dunkle Lichtverhältnisse umzustellen.
Schreitet die AMD fort, nehmen viele Betroffene Linien plötzlich krumm oder gebogen wahr. In einem noch späteren Stadium werden Objekte im zentralen Blickfeld unscharf oder gar nicht mehr wahrgenommen. Zudem scheinen die Farben weniger intensiv und kontrastarm, oder in der Mitte des Blickfeldes taucht ein dunkler Fleck auf, der sich stetig vergrößert.
Da die Erkrankung in der Regel auf die Makula beschränkt ist, bleibt das äußere Gesichtsfeld und somit die Orientierungsmöglichkeit der Betroffenen erhalten. Auch bei Dunkelheit sehen die Betroffenen in der Regel relativ gut, da die Stäbchen außerhalb der zentralen Netzhaut funktionstüchtig bleiben.

Welche Krankheitsformen gibt es?
Wenn im frühen Stadium der AMD die ersten Drusen unterhalb der Netzhaut entstehen, kann sich die Erkrankung noch unbemerkt vom Patienten in zwei unterschiedlichen Formen weiterentwickeln.
Es wird zwischen der trockenen und der feuchten Form der AMD unterschieden.
Die trockene oder „atrophe“ Form macht circa 80 Prozent der Fälle aus, aber nur 5 bis 10 Prozent der Erblindungen, die von AMD verursacht werden. Sie beginnt mit Ablagerungen von Drusen, Lipofuszin sowie einer gestörten Durchblutung der Aderhaut und kann im fortgeschrittenen Stadium in einen flächigen Zelltod des retinalen Pigmentepithels übergehen. Ihr Voranschreiten ist meist langsam und schleichend. Durch die häufige Lage unterhalb der Stelle des schärfsten Sehens kann es aber manchmal auch zu raschem Sehverlust sowie einer Vorwölbung des Sehzentrums kommen. Dies macht sich durch verzerrtes Sehen oder einen dunklen Fleck in der Mitte des Sehfeldes bemerkbar.
Bei der feuchten oder „exsudativen“ Makuladegeneration bilden sich unter der Netzhaut flächige Gefäßmembranen aus, die zu Blutungen neigen. Dies schädigt die Sinneszellen der Makula und kann im schnellen Verlauf zu Leseblindheit führen. Die „feuchte“ AMD ist mit 10 bis 15 Prozent Häufigkeit zwar die seltenere Form der Erkrankung, aber auch die deutlich aggressivere und schwerwiegendere.

Wie wird die AMD diagnostiziert?
Je früher die AMD erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, den Krankheitsverlauf aufzuhalten oder sogar zu verbessern. Ein Augenarzt kann – anders als der Betroffene – die Erkrankung früh und problemlos diagnostizieren.
Schon vor einer Seheinschränkung können Veränderungen in der Netzhaut einschließlich Makula und Sehnervkopf durch die Spiegelung des Augenhintergrunds, zum Beispiel mit dem Ophthalmoskop, erkannt werden.
Bei der mikroskopischen Untersuchung mit einer sogenannten Spaltlampe kann der Augenarzt mögliche Veränderungen der vorderen und mittleren Augenabschnitte des Patienten, also seiner Augenlider, Bindehaut, Lederhaut, Hornhaut, Iris und Augenlinse, erkennen.
Eine weitere Untersuchungsmethode ist die Fluoreszenzangiografie. Mittels eines injizierten Farbstoffs, der sich über die Blutbahn im gesamten Körper verteilt, zeigen sich undichte Gefäße oder Gefäßneubildungen. Zur weiterführenden Diagnose wird das Auge zudem per Ultraschall untersucht.
Ein relativ neuer Weg der Diagnostik einer AMD ist die Optische Kohärenz Tomographie, oder kurz OCT. Die von der OCT gelieferten dynamischen Informationen erzeugen Netzhautschichtbilder in höchster Qualität und Auflösung. Somit werden komplette Querschnittsansichten der Netzhautstruktur und reale Schnittbilder der Gewebestruktur ermöglicht. Eine AMD beginnt mit Ablagerungen unterhalb der Netzhaut. Dabei kommt es zu einer Dickenzunahme, die sehr genau mit der OCT gemessen wird. Die OCT erhöht die Diagnosegenauigkeit und verbessert somit die Behandlungsmöglichkeiten einer AMD.
Alle beschriebenen Untersuchungsmethoden sind für den Patienten vollkommen schmerzfrei.

Welche Therapien stehen zur Verfügung?
Für die trockene und die feuchte AMD stehen jeweils unterschiedliche Maßnahmen zum Erhalt oder der Verbesserung der Sehkraft zur Verfügung.
Da vor allem die trockene AMD nicht im eigentlichen Sinne zu heilen ist, steht ein gesunder Lebenswandel an erster Stelle der vorhandenen Therapieoptionen und dient gleichzeitig der Prävention. Medizinisch ist es wichtig, den Anteil an Makulapigmenten zu erhöhen und zu verhindern, dass oxidative Veränderungen weiter fortschreiten. Entsprechende Präparate mit den hochdosierten Inhaltsstoffen Lutein oder Beta-Carotin können verordnet werden.
Wird die Krankheit früh erkannt, so hat sich die Laserbehandlung als Therapie der feuchten AMD bewährt. Mit dem Laser können die krankhaften Blutgefäße verödet werden. An den Stellen, wo der Laser eingesetzt wird, werden allerdings gleichzeitig die Sehzellen zerstört und Narben entstehen. Diese Methode eignet sich deshalb nur, um Gefäße außerhalb der Stelle des schärfsten Sehens zu zerstören.
Auch die Injektion von Hemmern des Gefäßwachstums, den sogenannten Anti-VEGFs (Anti-Vascular Endothelial Growth Factor, oder deutsch Wachstumsfaktorhemmer), in den Glaskörper ist eine Therapieoption für die feuchte AMD.
Ob und welche Therapie im Einzelfall infrage kommt, muss grundsätzlich im Rahmen einer sorgfältigen augenärztlichen Untersuchung zusammen mit dem behandelnden Augenarzt entschieden werden.

Kann man der AMD aktiv vorbeugen?
Die Zusatzbezeichnung „altersbedingt“ weist auf das Lebensalter als größten Risikofaktor der AMD neben Rauchen und genetischer Vorbelastung des Patienten hin. Auch Bluthochdruck scheint die Entwicklung einer AMD zu begünstigen. Das Reduzieren oder bestenfalls Einstellen von starkem Rauchen ist eine wichtige Voraussetzung zur Vorbeugung einer AMD.
Auch sollte man die Augen nicht direktem UV-Licht aussetzen und bei starker Sonneneinstrahlung eine Brille mit UV-Schutz tragen.
Eine gute Möglichkeit, die Augen von Zeit zu Zeit selbst zu überprüfen, ist der Amsler-Gitter-Test. Hierbei ist eine bestimmte Anordnung von Quadraten und einem Mittelpunkt jeweils mit einem Auge zu fixieren. Probleme bei der Wahrnehmung der Grafik können auf eine AMD hindeuten und erfordern die zügige Konsultation eines Augenarztes. Der Amsler-Gitter-Test ist im Internet verfügbar oder in Apotheken oder Augenarztpraxen als Ausdruck erhältlich.
Regelmäßige körperliche Bewegung und ausgewogene gesunde Ernährung sind immer empfehlenswert. Besonders förderlich sind viel Obst und grünblättriges Gemüse – die besten natürlichen Quellen zellschützender Antioxidantien. Darunter sind Carotinoide wie Lutein und Zeaxanthin, Verwandte des Beta-Carotins. Diese Stoffe finden sich auch als Pigmente in der Makula, wo sie für den Stoffwechsel von Bedeutung sind.
Wir, die Augenärzte von Veni Vidi , empfehlen außerdem entsprechende Kontrollen ab einem Alter von 60 Jahren.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
Die erste Praxis wurde 2005 im Kölner Westen gegründet.

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Von Netzhautloch bis Netzhautablösung – moderne Chirurgie kann das Augenlicht retten

Prof. Dr. Philipp Jacobi, leitender Chirurg der Augenklinik Veni Vidi in Köln, erklärt den Befund und die therapeutischen Möglichkeiten

Von Netzhautloch bis Netzhautablösung - moderne Chirurgie kann das Augenlicht retten

Was genau sind Netzhautloch und Netzhautablösung?
Die Netzhaut, oder Retina, kleidet den Augapfel von innen aus. Sie nimmt das Licht, das in das Auge fällt, auf, verarbeitet es und leitet es über Rezeptoren an den Sehnerv und weiter an das Gehirn. Die Netzhaut liegt lose auf der Aderhaut und haftet lediglich durch sogenannte Adhäsionskräfte an dieser Unterlage. Die einzigen festen Verwachsungen bestehen im Bereich des Sehnervs und an der äußeren Netzhautzirkumferenz. Gerade in diesen peripheren Netzhautregionen kann die Netzhaut dünne Stellen aufweisen, sogenannte Netzhautdegenerationen. Reißen diese Degenerationen ein, kommt es zu peripheren Netzhautlöchern. Ein Netzhautloch kann sofort, aber auch erst nach Wochen oder Monaten zu einer Netzhautablösung führen.
Das Netzhautloch kann also als Vorstufe zur Netzhautablösung verstanden werden. Während bei der Netzhautablösung im schlimmsten Fall und bei Nichtbehandlung der Verlust des Augenlichtes droht, können wir ein Netzhautloch im Frühstadium in der Regel mit einer Laserbehandlung, genannt Retinopexie, beheben. Dabei wird die das Loch umgebende Netzhaut mit der darunterliegenden Aderhaut „verschweißt“, so dass sie sich nicht mehr ablösen kann.
Solange die Netzhaut nicht abgelöst ist, führt ein Netzhautloch nicht zu einer Sehverschlechterung, da es meist in der Netzhautperipherie liegt. Häufig wird es dann erst zufällig vom Augenarzt bei der Untersuchung des Augenhintergrundes entdeckt. In der Regel muss dann eine Behandlung erfolgen, die einer Netzhautablösung vorbeugt. Ohne Behandlung wird sich der Befund weiter verschlechtern, bis das Auge schließlich im fortgeschrittenen Stadium der Netzhautablösung erblindet.

Wie kommt es zu einer Netzhautablösung?
Zu den möglichen Risikofaktoren für eine Amotio, also Netzhautablösung, zählen die mittlere bis höhergradige Kurzsichtigkeit, eine vorangegangene, komplizierte Kataraktoperation, diabetische Netzhautveränderungen, die sogenannte diabetische Retinopathie, sowie Entzündungen, Verletzungen oder Tumore im Auge. Liegen entsprechende Risikofaktoren vor, so empfehlen wir regelmäßige augenärztliche Kontrolluntersuchungen, damit Vorstufen, wie zum Beispiel Netzhautlöcher, rechtzeitig erkannt und behandelt werden können.
Je nach Ursache unterscheiden wir drei grundsätzliche Mechanismen, die zu einer Netzhautablösung führen können.
Die rhegmatogene Netzhautablösung ist die häufigste Ursache für eine Netzhautablösung. Durch ein Netzhautloch oder -riss gelangt Flüssigkeit hinter die Netzhaut und löst diese von ihrer ernährenden Unterlage, dem Pigmentblatt, ab. Als wesentliche Ursachen hierfür kennen wir die höhergradige Kurzsichtigkeit, den Zustand nach komplizierter Kataraktoperation oder auch stumpfe und scharfe Verletzungen des Auges.
Die exsudative Netzhautablösung ist weitaus seltener und wird hervorgerufen durch einen chronischen Flüssigkeitsaustritt aus den Aderhautgefäßen und einem folglich geschädigten Pigmentepithel. So sammelt sich allmählich Flüssigkeit unter der Netzhaut und hebt diese von der Unterlage ab. Häufige Ursachen hierfür sind entzündliche Prozesse oder Tumore im Bereich der Netzhaut.
Die traktive Netzhautablösung kann auftreten, wenn durch Netzhaut-Glaskörpermembranen Zug auf die Netzhaut ausgeübt wird. Diese Form tritt vor allem bei fortgeschrittenen diabetischen Netzhautveränderungen auf, wird allerdings auch bei Frühgeborenen beobachtet. Traktive, also zugbedingte Netzhautablösungen können auch Folge einer vorausgegangenen Netzhautoperation sein.
Welche Symptome treten auf?
Ein Frühsymptom und somit Warnzeichen für eine Netzhautablösung ist die Wahrnehmung von „Lichtblitzen“ oder ein „Schwarm schwarzer Punkte“. Diese sind Folge einer Traktion des Glaskörpers an der Netzhautoberfläche. Hieraus kann ein Netzhautloch entstehen. In jedem Falle sollte ein Augenarzt aufgesucht werden.
Ist die Netzhaut bereits abgehoben, berichten Patienten entweder von einer „dunklen Wand“, die sich von unten vorschiebt, oder einem „schwarzen Vorhang“, der sich von oben herabsenkt und allmählich das zentrale Sehfeld beeinträchtigt. In diesem Stadium liegt bereits ein augenärztlicher Notfall vor. Eine Behandlung sollte unmittelbar erfolgen.
Jedoch kann das Ablösen auch völlig ohne Symptome geschehen und erst bei Erreichen der Makula sichtbar werden, beispielsweise durch eine verzerrte Darstellung des Gesehenen, vergleichbar mit einem Fehler in einem Glas.

Wie wird die Netzhautablösung diagnostiziert und behandelt?
Eine Netzhautablösung wird in der Regel durch eine Augenhintergrundspiegelung diagnostiziert. Diese findet im Frühstadium häufig im Rahmen der regulären Vorsorge und noch ohne erkennbare Symptomatik statt. Für optimalen Einblick in das Auge wird zuvor die Pupille mit Augentropfen erweitert. In einigen Fällen setzt der Augenarzt auch ein sogenanntes Kontaktglas, eine Art Lupe, auf das zuvor oberflächlich betäubte Auge.
Ist der Einblick durch eine eingetrübte Linse, beispielsweise eine Katarakt, eine Glaskörperblutung oder eine Hornhauterkrankung nicht möglich, so kann eine Ultraschalluntersuchung Klarheit schaffen, ob die Netzhaut anliegt oder abgelöst ist.
Besteht der Verdacht auf eine Netzhautablösung, erfolgt bei der Diagnose eine Untersuchung beider Augen, auch wenn die Symptome der Netzhautablösung nur einseitig auftreten. Denn häufig weist auch die Netzhaut des nicht betroffenen Auges Veränderungen auf, die eine Vorstufe zur Netzhautablösung sein können.
Die Art der Therapie richtet sich grundsätzlich nach dem Schweregrad der Veränderungen und nach der auslösenden Ursache.
Liegt der Netzhautablösung eine andere Erkrankung als ein Netzhautloch zugrunde, beispielsweise eine Entzündung oder Stoffwechselstörung, so sollte die Grunderkrankung behandelt werden. Bei der exsudativen Netzhautablösung kann manchmal ohne einen weiteren Eingriff am Auge eine Rückbildung erzielt werden.
In der Regel wird die Netzhautablösung allerdings mittels eines chirurgischen Eingriffs therapiert. Die Art der Operation richtet sich grundsätzlich nach dem Schweregrad der Veränderungen und nach der auslösenden Ursache.
Eindellende Netzhautoperationen mit einer Plombe oder Umschnürung, einer sogenannten Cerclage, werden eingesetzt, wenn ein Netzhautloch als Ursache für die Ablösung eindeutig lokalisiert werden konnte. Ziel der Operation ist es, durch äußeres Aufnähen einer Silikonplombe oder ein um das Auge gelegtes Silikonband diejenige Stelle, an der wir das Netzhautloch zuvor lokalisiert haben, einzudellen und damit dauerhaft zu tamponieren. Zusätzlich wird – ebenfalls von außen – mit einer Kältesonde die Stelle des Netzhautlochs über eine ausgelöste Entzündungsreaktion verschlossen. Wir sprechen hier von der Netzhaut-Kryopexie.
Die Glaskörper-Operation, die sogenannte Vitrektomie, kommt zum Einsatz, wenn kein Netzhautloch eindeutig lokalisiert werden kann oder wenn eine Traktionsablatio vorliegt. Hierbei wird der Glaskörper einschließlich der an der Netzhaut angehefteten Membranen entfernt. Damit sich anschließend die Netzhaut wieder auf ihre Unterlage des Pigmentblattes anlegt, wird entweder ein sich spontan resorbierendes Gas-Luft-Gemisch oder ein sich nicht resorbierendes Silikonöl in den Augapfel eingebracht, das in der Regel zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt werden muss.
Ist eine Vollnarkose geplant, darf der Patient am Operationstag nicht essen und trinken und auch nicht rauchen. Für die Operation ist eine medikamentöse Erweiterung der Pupille mit Augentropfen notwendig. In Abhängigkeit vom Befund kann die Operationsdauer individuell sehr unterschiedlich sein. Die meisten Operationen, die wir bei Veni Vidi in Köln vornehmen, haben eine Dauer von 30 bis 90 Minuten.
Wie ist die Prognose bei einer Behandlung?
Die Prognose hängt maßgeblich von der Größe des abgelösten Netzhautbereiches und der Ursache der Netzhautablösung ab. Findet eine zeitnahe Diagnostik und anschließende Operation statt, bei einem nur gering betroffenen Netzhautareal und Fehlen weiterer, begleitender Augenerkrankungen, ist die Prognose am besten. Im günstigsten Fall kann das Auge mit voller Funktionsfähigkeit erhalten bleiben. Betrifft die Ablösung auch die Makula, also die Netzhautmitte mit der Stelle des schärfsten Sehens, so bleibt die Sehschärfe meist herabgesetzt. Liegt eine komplizierte Form der Netzhautablösung wie zum Beispiel bei einer traktiven Amotio vor, so sind die Erfolgsaussichten eher schlechter.
Beim geringsten Verdacht auf ein Netzhautloch oder eine Netzhautablösung sollten Sie zügig einen Augenarzt aufsuchen. Eine regelmäßige Vorsorge ist bei Patienten notwendig, bei denen ein erhöhtes Risiko besteht, eine Netzhautablösung zu erleiden. Dazu gehören Menschen, die selber oder deren Verwandte bereits eine Ablösung hatten, sowie Personen mit starker Kurzsichtigkeit. In dieser Art vorbelasteten Patienten empfehlen wir, möglichst jedes Jahr eine Vorsorgeuntersuchung durch den Augenarzt durchführen zu lassen.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
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Die Katarakt – Abhilfe bei Grauem Star

Prof. Dr. Philipp Jacobi, leitender Chirurg der Augenklinik Veni Vidi in Köln, erklärt Erkrankung und Therapie.

Die Katarakt - Abhilfe bei Grauem Star

Prof. Dr. Philipp Jacobi

Was genau ist eine Katarakt?
Die Katarakt – oder der Graue Star – ist eine Trübung der im Normalfall klaren Augenlinse, die im fortgeschrittenen Stadium zum Verlust der Sehschärfe führt. Man erkennt im Verlauf der Erkrankung eine gräuliche Trübung des Auges im Bereich der der Linse, woraus sich die deutsche Bezeichnung „Grauer Star“ ableitet.
Erste Symptome des Grauen Stars sind verschwommenes Sehen und eine erhöhte Blendungsempfindlichkeit. Auch die Wahrnehmung von Kontrasten wird reduziert, was eine Sicht wie durch einen Nebelschleier bewirkt. Außerdem können die Hell-Dunkel-Adaption des Auges sowie das räumliche Sehen beeinträchtigt werden.
Der Graue Star entwickelt sich hierzulande meist zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr. In Entwicklungsländern tritt er aufgrund von Mangelernährung bereits deutlich früher auf. Ursachen für die Entwicklung eines Grauen Stars können starke UV-Einstrahlung, Diabetes Mellitus, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente wie zum Beispiel Kortison und Begleiterscheinungen einiger Vorerkrankungen sein. Röteln in der Schwangerschaft können eine Katarakt bereits bei Neugeborenen auslösen. Die genaue Ursache kann im Einzelfall jedoch meist nicht klar ermittelt werden.

Wie kann eine Katarakt behandelt werden?
Zur Behandlung einer Katarakt steht keine konservative Therapie zur Verfügung. Um erfolgreich zu behandeln, bleibt im Verlauf der Erkrankung nur eine Operation. Diese ist in der chirurgischen Abteilung unserer Augenklinik Veni Vidi in Köln mit mehreren tausend Eingriffen pro Jahr die am häufigsten durchgeführte Operation.
Schon im Altertum wurde von Versuchen der chirurgischen Linsenkorrektur bei Grauem Star berichtet. Die Idee zum Einsetzen einer künstlichen Linse aus Glas datiert auf das Ende des 18. Jahrhunderts und wurde in Italien vorgenommen. 1998 entwickelten wir die minimal-invasive Kataraktchirurgie in Tropfanästhesie unter Einsatz einer faltbaren Multifokallinse.

Welche Kunstlinsen gibt es und wie werden sie eingesetzt?
Bei einer Operation des Grauen Stars wird die eingetrübte natürliche Linse durch eine künstliche Linse ersetzt. Die Operation ohne Linsenimplantat würde für den Patienten eine ausgesprochen verschwommene Sicht bedeuten, da das Auge bis zu 18 Dioptrien weitsichtig wäre. Herkömmliche sphärische Linsen, auch Monofokallinsen genannt, können die Altersweitsichtigkeit, die ab dem 40. Lebensjahr durch den zunehmenden Elastizitätsverlust der natürlichen Augenlinse entsteht, nicht ausgleichen. Eine Lesebrille wird zusätzlich zur Operation nötig.
Mit dem Einsetzen von Intraokularlinsen mit Zusatznutzen eröffnet sich die Möglichkeit, zum Beispiel zusätzlich Fehlsichtigkeit zu korrigieren. Dies ist bei hohen Refraktionswerten ein zusätzlicher Vorteil. Moderne Gleitsichtlinsen, sogenannte Multifokallinsen, bieten eine deutlich verbesserte Sehqualität und ermöglichen eine weitgehende brillenfreie Nah- und Fernsicht.
Bei einer vorliegenden Hornhautverkrümmung kann eine torische Linse gewählt werden, die die Hornhautverkrümmung aufhebt.
Eine asphärische Linse ermöglicht die Bündelung von Lichtstrahlen in einem Punkt für besseres Kontrastsehen bei schlechtem Licht.
Eine neue Methode der Katarakt-Operation ist das Einsetzen der sogenannten Licht-adjustierbaren Linse (LAL). Bei dieser Linse kann nach der Operation durch eine Bestrahlung mit UV-Licht die Brechkraft nachjustiert werden.

Wann und wie wird eine Operation durchgeführt?
Die Linsentrübung kann langsam oder schnell fortschreiten, sie kann auch über Jahre hinweg unverändert bleiben. Nicht immer korreliert der Grad der Trübung der Augenlinse mit der subjektiven Sehschärfe. Beispielsweise kann eine kleine umschriebene, aber zentral gelegene Linsentrübung das Sehvermögen viel mehr beeinträchtigen als eine größere, mehr in der Linsenperipherie gelegene Trübung.
Der richtige Operationszeitpunkt ist individuell verschieden. Normalerweise empfehlen wir unseren Patienten einen Eingriff, wenn die Sehkraft für ihr alltägliches Leben nicht mehr ausreicht. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn im Haushalt, am Arbeitsplatz oder im Straßenverkehr Sehprobleme auch mit Brille auftreten.
Eine Kunstlinse hält ein Leben lang. So besteht gerade für ältere Patienten kein Grund, die Operation hinauszuzögern, da sich nach einer sehr kurzen Rehabilitationsphase eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität einstellt.
Vor der Operation findet ein ausführliches Patientengespräch statt und der allgemeine Gesundheitszustand und die Sehqualität werden überprüft.
In über 90 Prozent der Fälle findet der Eingriff ambulant statt. Zur Gewährleistung einer schmerzfreien Operation reicht im Normalfall bei erwachsenen Patienten die lokale Tropfanästhesie, bei der das Betäubungsmittel auf die Augenoberfläche geträufelt wird. Durch eine sehr leichte Klammer werden das obere und untere Lid während der Operation auseinandergehalten. Damit das Auge nicht trocken wird, tropft man in regelmäßigen Abständen Benetzungsflüssigkeit darauf.
Der gesamte Eingriff dauert in der Regel etwa 20 Minuten und wird unter einem Operationsmikroskop ausgeführt. Die Öffnung des Augapfels erfolgt durch einen zwei Millimeter langen Schnitt mit einer Diamantklinge. Die hauchdünne Hülle, die die Linse umgibt, wird geöffnet, um die getrübte Linse zu entfernen. Sie wird unter Verwendung eines Spezialgerätes durch feinste Ultraschallschwingungen zerstäubt und zugleich absaugt. Dieses Verfahren nennt sich Phakoemulsifikation.
In die zurückbleibende leere Linsenhülle, den sogenannten Kapselsack, wird die Kunstlinse, zusammengerollt oder gefaltet, eingepflanzt. Befindet sie sich an der richtigen Stelle, wird sie durch den Operateur entfaltet. Diese Methode ermöglicht den extrem kleinen Einschnitt in den Augapfel. Die heute verwendeten Materialien wie Silikon oder Akryl werden vom Körper gut toleriert. Die Linse verbleibt zeitlebens im Auge, muss nicht ausgewechselt werden und ist nicht zu spüren. Unverträglichkeit oder Allergien gegen die verwendeten Materialien sind extrem selten. Nur in wenigen Fällen wird die Schnittstelle durch feinste Nähte gesichert. In der Regel verschließt sie sich von allein.
Am Ende des Eingriffs wird ein fester Augenverband angelegt, der bis zur Kontrolle am nächsten Tag vor dem Auge verbleibt.

Wie verläuft die Nachsorge und welche Komplikationen können auftreten?
Postoperativ werden für etwa drei bis vier Wochen antibiotische sowie entzündungshemmende Augentropfen angewendet und je nach Heilverlauf zwei, drei oder auch mehr augenärztliche Kontrollen durchgeführt. Der Patient sollte in dieser Zeit starke körperliche Anstrengung und schweres Heben vermeiden.
Wenn beide Augen operiert werden müssen, sollte man die Eingriffe in einem Abstand von einigen Wochen durchführen. Nach der zweiten Operation dauert es nochmals bis zu acht Wochen, bis der Heilungsverlauf soweit abgeschlossen ist und sich eine stabile Situation eingestellt hat, die gegebenenfalls eine Anpassung neuer Brillengläser erlaubt.
Da die natürliche Augenlinse entfernt wurde, kann der Graue Star nicht wieder auftreten. Es ist jedoch möglich, dass sich die Linsenkapsel, welche im Auge zur Aufnahme der künstlichen Linse belassen wird, nach Monaten oder Jahren nochmals, also sekundär, eintrübt. Wir sprechen in diesem Falle von einem „Nachstar“. Dieser ist unvermeidbar, kann aber ambulant mit einem kleinen Lasereingriff dauerhaft behandelt werden. Er tritt bei etwa vier Prozent aller Katarakt-Operationen auf.
Wie sollte das Endergebnis aussehen?
Nach Abnahme des Augenverbandes ist der erste Eindruck der meisten Patienten, dass sie Farben viel kräftiger sehen als vorher und die Sicht insgesamt heller bis hin zu einer leichten Blendung wahrgenommen wird. Je nach Wahl der eingesetzten Kunstlinse sollte ein scharfes Nah- und Fernsehen mit guten Kontrasten und bei verschiedenen Lichtverhältnissen schon kurze Zeit nach der Operation möglich sein. Die in das Auge eingesetzte Kunstlinse ist seit über 30 Jahren erfolgreich erprobt und hält ein Leben lang. Die Linsenstärke kann vor der Operation relativ genau berechnet werden.

Ob der Patient nach der Operation eine Brille benötigt, hängt wesentlich vom individuellen Anspruch und dem Entfernungsbereich ab. Oft ist zum Sehen in der Ferne keine Brille notwendig. Sofern eine einfache, also keine multifokale Linse implantiert wurde, ist eine Lesebrille allerdings notwendig.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
Die erste Praxis wurde 2005 im Kölner Westen gegründet.

Kontakt
Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde
Prof. Dr. Philipp Jacobi
Aachener Strasse 1006-1012
50858 Köln
0221 35503440
info@augen-venividi.de
http://www.augen-venividi.de

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Allgemein

Buch oder Hörbuch. Lesen bildet. Zuhören auch?

Den Roman in der Hand oder die Stimme im Ohr. Welche Vor-und Nachteile haben das gedruckte Buch und das vorgesprochene Hörbuch für den „Leser“?

Buch oder Hörbuch. Lesen bildet. Zuhören auch?

Gehören Sie zu den Menschen, die es lieben ein gutes Buch in den Händen zu halten, die Seiten durch die Finger gleiten zu lassen, den Geruch von bedrucktem Papier einzuatmen und Zeile für Zeile mit den Augen zu verschlingen? Lesen mit allen Sinnen – das bietet uns die Welt der Bücher. Auch Illustration und Typografie können viel zum Gesamtleseerlebnis beitragen.
Doch wie sieht es mit den modernen Hörbüchern aus? Können auch sie uns erreichen wie das geschriebene Wort? Die Meinungen gehen auseinander.
Während man beim Lesen sein persönliches Lesetempo bestimmen, einzelne Sätze wiederholen oder genauer betrachten kann und beeindruckende Momente beim Leser nachwirken können, bietet das Hörbuch durch den gesprochenen Text eine Vorinterpretation des Inhalts. Man muss einen Bezug zur Stimme und Interpretation des Sprechers aufbauen können, sonst wird das Zuhören schwierig.
Ein großes Plus des Hörbuchs ist die Handfreiheit, die es ermöglicht, andere Tätigkeiten parallel auszuführen. Allerdings bedeutet das Zuhören bei gleichzeitigen die Konzentration fordernden Handlungen, wie zum Beispiel dem Autofahren, auch ein erhöhtes Ablenkungsrisiko.
Bei Bildungsliteratur sollte man zwischen verschiedenen Lernbereichen unterscheiden und sich Gedanken über den eigenen Lerntyp machen. Visuelle Lerntypen begreifen Zusammenhänge besonders gut, wenn sie sie über die Augen – also gelesen – aufnehmen können. Auditive Lerntypen hingegen hören gerne zu und speichern akustisch aufgenommene Informationen besonders gut.
Grundsätzlich gilt: Logische, zum Beispiel naturwissenschaftliche Zusammenhänge aus Mathematik, Physik, Chemie etc. werden visuell besser verarbeitet. „Das Auge kann bei einer übersichtlichen Aufbereitung des Lehrstoffes Rückversicherungen über die bereits stattgefundenen Lernschritte schließen. So können Kausalitäten besser verstanden werden“, weiß Frau Doktor Zipf-Pohl, leitende Ärztin der Augenklinik Veni Vidi in Köln.
Fremdsprachen lassen sich besonders gut mit der Nutzung eines Hörbuches erlernen, da die korrekte Aussprache und passende semantische Einbindung quasi mitgeliefert werden.
Und der Genuss eines guten Romans mit all seinen sprachlichen Feinheiten und dem gekonnten Aufbau einer schlüssigen Dramaturgie? Geschmackssache!
Wahrscheinlich tut man sich den größten Gefallen, wenn man beide Medien ergänzend nutzt und von den unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten profitiert.

Veni Vidi – Ärzte für Augenheilkunde vereinigt vier hochmoderne Augenarztpraxen im Kölner Raum, unter der Leitung von Dr. Angela Zipf-Pohl und Prof. Dr. Philipp Jacobi. Veni Vidi bietet das gesamte Spektrum moderner Augenheilkunde mit Diagnostik, Lasertherapie, Laserchirurgie, der ambulanten und stationären operativen Versorgung, der ästhetischen und refraktiven Chirurgie sowie Akupunktur.
Die erste Praxis wurde 2005 im Kölner Westen gegründet.

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