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„Das andere Rechts: Urlaub in Ländern mit Linksverkehr“ – Verbraucherinformation der ERGO Group

Wie Autofahrer auch links auf der sicheren Seite sind

"Das andere Rechts: Urlaub in Ländern mit Linksverkehr" - Verbraucherinformation der ERGO Group

Augen auf im Linksverkehr.
Quelle: ERGO Group

In vielen beliebten Reiseländern wie Australien, England, Thailand und Malta herrscht Linksverkehr. Da kommt bei Autofahrern, die das Rechtsfahren gewohnt sind, schnell Stress auf. Worauf sich Urlauber mit Auto im Linksverkehr einstellen sollten, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erklärt, was zu beachten ist, wenn es vor Ort zu einem Unfall kommt.

Verkehrsregeln auf links gedreht …

Heute die Küste entlang fahren, morgen die Stadt entdecken: Wer im Urlaub flexibel sein und möglichst viel sehen möchte, erkundet das Reiseland meist mit dem Auto. Doch das bringt in einigen Ländern eine für deutsche Autofahrer ungewohnte Hürde mit sich: Das Linksfahren. Ob im gewählten Reiseland Linksverkehr herrscht, erfahren Urlauber im Reiseführer oder im Internet. Linksverkehr ist vor allem beim Rechtsabbiegen eine Herausforderung, hier landen Urlauber gerne mal auf der von zu Hause gewohnten rechten Straßenseite. Die größte Herausforderung ist womöglich ein Kreisverkehr: Hier müssen Urlauber nämlich links einfahren und sich dann im Uhrzeigersinn fortbewegen. Daher: „Kreuzungen oder Kreiseln sollten sich Urlauber langsam nähern, um sich auf die ungewohnte Richtung konzentrieren zu können“, rät Birgit Dreyer. Auch die Vorfahrt ist anders geregelt: „Rechts vor links“ wird nicht einfach „links vor rechts“, denn oftmals gibt es eine solche Regel gar nicht. Stattdessen regeln Fahrbahnmarkierungen oder Beschilderungen, wer an einer Kreuzung Vorfahrt hat. Eine Ausnahme ist allerdings Australien. „In ´Down Under´ gilt trotz Linksverkehr „rechts vor links““, erklärt Dreyer.

… Autos auf rechts

Wer nicht mit dem eigenen Auto unterwegs ist, kann sich vor Ort einen Mietwagen ausleihen. Das hat im Gegensatz zum eigenen Wagen den Vorteil, dass der Fahrer im Linksverkehr dann auf der „richtigen“ Seite sitzt – nämlich rechts. Dennoch muss der Fahrer umdenken: Das Lenkrad ist auf der rechten Seite, der Schaltknauf auf der linken. Kupplung-, Brems- und Gaspedal befinden sich jedoch an gewohnter Stelle. „Mit einem Automatikmodell können Urlauber mögliche Unsicherheiten beim Schalten mit der linken Hand vermeiden“, empfiehlt die Reiseexpertin. Wer das Urlaubsland mit dem eigenen Auto bereist, hat zwar den Vorteil, dass er sich nicht an ein Linksverkehr-Auto gewöhnen muss. Allerdings ist dadurch beispielsweise bei Überholmanövern die rechte Fahrbahn schwer einsehbar. Hilfreich ist es dann, wenn der Beifahrer den Verkehr mitverfolgt und in unübersichtlichen Situationen Anweisungen gibt. Außerdem sind Scheinwerfer deutscher Fahrzeuge so eingestellt, dass sie die rechte Fahrbahn etwas mehr beleuchten als die linke. Fahren diese Modelle auf der linken Straßenseite, könnten die Lichter den Gegenverkehr blenden. „Wer mit dem eigenen Wagen unterwegs ist, sollte daher die Scheinwerfer umstellen“, weiß Dreyer. Egal ob Mietwagen oder eigenes Auto: „Wer zum ersten Mal im Linksverkehr fährt, sollte sich vorsichtig herantasten“, empfiehlt die Reiseexpertin. Dazu können sich Linksverkehr-Neulinge für die erste Fahrt eine weniger befahrene Straße suchen oder beispielsweise auf einem Parkplatz ein paar Übungsrunden drehen. Sollte dies nicht möglich sein, weil sich etwa die Mietwagenfirma zentral in der Stadt befindet, gilt: Am Vordermann orientieren, dem Verkehr vorsichtig folgen und möglichst erst mal raus aus dem größten Getümmel.

Hilfe bei Unfall im Ausland

In der ungewohnten Verkehrssituation kann es leicht auch mal zu einem Unfall kommen. Es gilt dann wie zu Hause: Ruhe bewahren, Unfallstelle absichern (Warnblinker, Warnweste, Warndreieck) und Verletzten helfen. Zudem sollten Urlauber die Polizei und falls nötig den Rettungsdienst alarmieren. Europaweit gilt die Notrufnummer 112. Aber Achtung: In Australien beispielsweise lautet die Notrufnummer 000, in Thailand 199. Sie gilt dort jedoch hauptsächlich für die Feuerwehr; die Rufnummern für den Rettungsdienst können sich von Ort zu Ort unterscheiden. Eine gute Übersicht über wichtige Notrufnummern verschiedener Reiseziele bietet beispielsweise die Website des Tropeninstituts. Am besten die im Urlaubsland gültige Notrufnummer vor Reiseantritt im Handy speichern. Oder die travel and care App der ERV nutzen, dann sind neben weiteren Reiseinformationen auch alle lokalen Notrufnummern verfügbar. Übrigens: Einige Länder nehmen Notrufe auch in mehreren Sprachen entgegen.

Europäischer und polizeilicher Unfallbericht

Schon bevor die Ordnungshüter eingetroffen sind, sollten die Beteiligten einen Unfall – sofern innerhalb der Europäischen Union geschehen – mithilfe des europäischen Unfallberichts aufnehmen. Erhältlich ist der Bericht zusammen mit einer Übersetzungshilfe zum Beispiel auf der Seite des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. Tipp: Ein Exemplar mit in den Urlaub nehmen. Mithilfe des Dokuments können die Betroffenen in ihrer jeweiligen Sprache unter anderem Zeitpunkt und Ort des Unfalls, Name beziehungsweise Anschrift des Unfallgegners sowie amtliche Kennzeichen aller in den Unfall verwickelten Fahrzeuge festhalten. „Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich ein zusätzlicher, von der Polizei ausgestellter Unfallbericht“, so die D.A.S. Expertin Rassat.

Schadensregulierung im Ausland

Bei einem Unfall in einem EU-Land ist die Schadensregulierung einfach: Verursachen Reisende mit dem eigenen Auto einen Blechschaden, sollten sie ihn unverzüglich der eigenen Versicherung melden. Sie informiert dann über den weiteren Ablauf. Wer mit einem Mietwagen einen Unfall hat, sollte umgehend den Vermieter benachrichtigen. Wichtig zu wissen: Der Versicherungsschutz, der meist im Mietwagenvertrag inkludiert ist, setzt in der Regel einen polizeilichen Unfallbericht voraus. „Bei Personenschäden empfiehlt sich der Gang zum Anwalt“, rät Rassat. Zusammen mit dem Juristen können Urlauber dann die Ansprüche des Geschädigten aufarbeiten. Wer mit dem eigenen Wagen im Ausland durch fremde Schuld einen Unfallschaden erleidet, kann unter der Telefonnummer +49 (0) 40 300 330 300 aus dem Ausland oder unter 0800 250 2600 aus Deutschland den Zentralruf deutscher Autoversicherer anrufen. „Dessen Mitarbeiter vermitteln den Kontakt zum zuständigen Schadensregulierungsbeauftragten der jeweiligen Versicherung des Unfallgegners in Deutschland. Er übernimmt anschließend die weitere Abwicklung“, weiß die D.A.S. Expertin. Übrigens: Das Verkehrsportal der D.A.S. gibt wichtige Infos über das richtige Verhalten am Unfallort und während der Schadensabwicklung.
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Countdown zur weltweit größten Liegerad-Messe

23. Internationale Spezialradmesse am 28 und 29. April

Countdown zur weltweit größten Liegerad-Messe

Weltweit führend bei Liegedreirädern – die 23. Internationale Spezialradmesse in Germersheim.

Im positiven Belagerungszustand befindet sich die ehemalige Garnisonsstadt Germersheim am 28. und 29. April. Rund 10.000 Spezialradfans werden auch dieses Jahr zur Internationalen Spezialradmesse erwartet, viele von ihnen sind zum wiederholten Mal da. Mehr als 130 Aussteller aus 19 Ländern präsentieren ihre muskelbetriebenen Fahrzeuge auf zwei, drei oder vier Rädern, mit und ohne E-Motor, mit und ohne Dach …

Weltweit führend ist die Spezialradmesse bei Liegedreirädern mit Sattel, Sessel oder Sitzschale. Etwa 40 Aussteller haben Trikemodelle im Gepäck, die jeden Fahrerwunsch erfüllen. „Ob jemand sportlich schnell unterwegs sein will, mit grobstolligen Reifen im Gelände crossen möchte, bequemes Genussradeln bevorzugt oder wegen eines Handicaps über ein Reha-Modell nachdenkt – auf der Spezi zeigen wir Varianten aus allen Bereichen“, so Veranstalter Hardy Siebecke, der mit seinem 100-köpfigen Organisationsteam stolz auf die Vielfalt der gezeigten Spezialräder ist. „Neben Dreirädern präsentieren wir einspurige Liegeräder, Transporträder, Falträder, Tandems, Velomobile, E-Bikes und Pedelecs, Reha-Mobile, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör rund ums Rad.“
Premiere hat im 23. Jahr der Messe der Spezi-Erfinderwettbewerb. Tüftler, Bastler und Konstrukteure zeigen im separaten Spezi-Labor ihre Ideen. Zu sehen sind zehn Innovationen mit unterschiedlichem Zukunftspotenzial: Eine Lösung ermöglicht Kleinwüchsigen komfortable Fahrten mit einem entsprechend kleinen Faltrad. Eine andere bietet Rollstuhlfahrern bisher unbekannte Freiheiten bei der Fortbewegung aus eigener Kraft an der frischen Luft. Ein innovatives Faltrad punktet mit nur 8,5 kg Gewicht und sehr kleinem Packmaß. Überraschend multifunktional kommt ein konventioneller Rahmen daher, mit dem sich durch kleine Umbauten sowohl ein MTB, als auch ein Trekking- und ein Rennrad realisieren lassen. Die Bewertung der Spezi-Erfinderideen übernimmt eine Fachjury und das Spezi-Publikum. Die Gewinner werden am Samstag, den 28. April um 17.30 Uhr prämiert.
Doch die Spezi ist keine reine Schau- sondern eine Mitmach-Messe. Über 4.000 Besucher nutzen das Angebot zum Probefahren in jedem Jahr. „Unsere drei Parcours, auf denen man zahlreiche Modelle einfach mal unverbindlich testen kann, sind immer sehr gut besucht“, so Hardy Siebecke. Auch das zweitägige Vortragsprogramm mit abenteuerlichen Reisereportagen und Fachvorträgen kommt bei den Spezialradfans gut an. Der Familien-Sonntag mit Aktivitäten für Kinder macht aus dem Branchenforum eine beliebte Publikumsveranstaltung. Details unter www.spezialradmesse.de sowie auf Facebook.

Die Spezialradmesse – Spezi – wurde im Jahr 1996 von Haasies Radschlag in Germersheim ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Veranstaltung und die Durchführung der Spezialradmesse ist seit 2008 Hardy Siebecke. Die international einzigartige Ausstellung für die Spezialradbranche verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Im Jahr 2017 waren über 120 Aussteller aus mehr als 17 Ländern in Germersheim zu Gast. Sie zeigten das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Rund 10.000 Spezialrad-Fans aus den In- und Ausland kommen jedes Jahr zur Spezi-Zeit in die Südpfalz. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören interessante Fachvorträge und praktische Vorführungen sowie große Testparcours für die Besucher.

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Raps braucht den Biodieselmarkt

Dumpingimporte gefährden europäischen Rapsanbau

Raps braucht den Biodieselmarkt

UFOP-Vorsitzender Wolfgang Vogel

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) sieht die Perspektive des europäischen Rapsanbaus akut gefährdet. „Die Dumpingimporte aus Argentinien und Indonesien werden zur Existenzfrage für die europäischen Rapserzeuger“, so der Vorsitzende der UFOP, Wolfgang Vogel. Die von europäischen Biodieselherstellern vorgenommenen Stilllegungen und Produktionskürzungen werden den Mengen- und Preisdruck auf dem Markt für Rapsöl und Rapssaat weiter erhöhen.

Der Ölanteil von über 40 % an der Rapssaat sei der wichtigste Faktor für die Erzeugerpreisbildung und liege mit zuletzt 640 EUR je Tonne rund 100 EUR je Tonne unter Vorjahresniveau, betonte der UFOP Vorsitzende. Mit durchschnittlich 6 Mio. von insgesamt etwa 12 Mio. Tonnen ist Rapsöl der wichtigste Rohstoff der europäischen Biodieselindustrie. Dies entspricht in etwa einer Fläche von 4 Mio. Hektar der insgesamt etwa 6,5 Mio. Hektar Rapsanbau in der EU 28. Der Nachfragerückgang der Biodieselindustrie komme über die Ölmühlen beim Agrarhandel und schließlich bei den Erzeugern an, so der UFOP-Vorsitzende.

Als absolut widersprüchlich bewertete Vogel das aktuelle Politikgeschehen. EU-Kommission und Europäisches Parlament wollen die Biokraftstoffproduktion aus Anbaubiomasse ab 2021 unverhältnismäßig reduzieren. Eine Bedarfslücke für den europäischen Raps könnte nur dann entstehen, wenn Palmöl gemäß des Beschlusses des EU-Parlamentes verboten würde. Dem stellt sich aber die EU-Kommission entgegen. Andererseits sind sich beide Institutionen bei der Frage der sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen (iLUC) einig, außer bei der Anrechnung der iLUC-Faktoren. Gleichzeitig werde eine europäische Eiweißpflanzenstrategie entwickelt, ohne für den Raps als die mit Abstand wichtigste europäische gentechnikfreie Eiweißquelle einen Sonderstatus einzuräumen.

Die EU-Kommission wie auch die Mitgliedsstaaten sind offensichtlich nicht handlungsfähig, die erwarteten Dumpingimporte von geschätzten 3 bis 5 Mio. Tonnen aus Argentinien und Indonesien als Ergebnis unfairer Handelspraktiken zeitnah zu unterbinden, kritisierte Vogel. Die Politik biete keine alternativen Absatzoptionen an. Auch der Getreideanbau sei schon längst an seiner ökonomischen Schmerzgrenze angekommen. Überschüsse bestimmten global die Preisbildung. Nur von Blühstreifen alleine könne der europäische Ackerbau nicht leben, stellte Vogel fest.

Nur mit einer ambitionierteren Biokraftstoffpolitik könnten die Märkte preiswirksam stabilisiert und ein messbarer Beitrag zur Dekarbonisierung der Kraftstoffe und damit des Verkehrssektors geleistet werden. Die Dumpingmaßnahmen von Argentinien und Indonesien müssten auch auf ihre „Nachhaltigkeit“ und ihre negativen Auswirkungen bewertet werden, forderte Vogel. Biodiesel ist über den gesamten Erzeugungsweg gesehen ein sensibles Produkt, wie alle landwirtschaftlichen Produkte. Dumpingexporte erzeugen Verlierer nicht nur im Zielland der Warenlieferung, sondern auch unter den Landwirten im Herkunftsland.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Ohne Auto mobil: Elektroräder punkten

23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April

Ohne Auto mobil: Elektroräder punkten

Flott unterwegs: Probefahren auf dem E-Parcours der Spezialradmesse in Germersheim.

Flottes Design, starker Akku, sportliches Fahrverhalten und Lastesel-Qualitäten: Moderne Elektroräder werden sowohl für Berufspendler als auch zum Einkaufen, Transportieren und Chauffieren – kurz als Alternative zum Auto – immer interessanter. Jedes fünfte derzeit in Deutschland verkaufte Fahrrad ist ein E-Bike; Tendenz steigend. Die 23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April widmet dem Thema Elektrifizierung deshalb erneut einen eigenen Probeparcours. Auf der Spezialradmesse können E-Bikes in vielen Varianten als Dreiräder, Liegeräder, Velomobile, Tandems, Lasten- und Falträder begutachtet und ausprobiert werden.
„Seit Jahren inspirieren die Modelle mit eingebautem Rückenwind die Branche“, so Spezi-Veranstalter Hardy Siebecke. „Zahlreiche unserer insgesamt 120 Aussteller haben ihre Exponate auch mit E-Motor im Angebot. Wir zeigen einen Querschnitt an Pedelecs für Stadt- und Ausflugsfahrten ebenso wie rund zwei Dutzend unterschiedliche Transporträder, die immer flexibler, wendiger und komfortabler werden.“ Viele der E-Bikes können wie jedes Jahr auf dem großen Testparcours mit Steigungen und Gefällstrecken im Lamottepark Probe gefahren werden.
2018 präsentieren die Spezi-Aussteller zum 23. Mal das gesamte Spektrum einer äußerst innovativen Branche: Liegeräder, Falträder, Dreiräder, Tandems, Velomobile, Reha-Mobile, Cargoräder, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör rund ums Rad. Gleichzeitig bietet das Branchenforum Gelegenheit zum fachlichen Austausch und dank dreier Probeparcours auch viel Spaß bei Testfahrten. Über 3.000 Menschen bringt die Spezi so jedes Jahr aufs Rad.
Zum ersten Mal veranstaltet die diesjährige Spezialradmesse, die jedes Jahr mehr als 10.000 Besucher aus aller Welt in die Südpfalz lockt, den Spezi-Erfinderwettbewerb für Tüftler, Bastler und Konstrukteure. Insgesamt zehn Bewerber haben die Chance, ihre ausgefeilten Lösungen und Konstruktionen zur Fahrradmobilität in einem separaten Spezi-Labor vorzuführen. Die Bewertung übernimmt zu gleichen Teilen eine Fachjury und das Spezi-Publikum. Die Gewinner werden am Samstag, den 28. April um 17.30 Uhr prämiert.
Ein spannendes Vortragsprogramm an beiden Tagen sowie der sonntägliche Familientag mit Aktivitäten für Kinder machen die Spezialradmesse zu einem Publikumsmagnet: sowohl für interessierte Fachbesucher und Fahrradfreaks als auch für Familien und Spaßradler. Weitere Infos unter www.spezialradmesse.de und auf Facebook.

Die Spezialradmesse – Spezi – wurde im Jahr 1996 von Haasies Radschlag in Germersheim ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Veranstaltung und die Durchführung der Spezialradmesse ist seit 2008 Hardy Siebecke. Die international einzigartige Ausstellung für die Spezialradbranche verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Im Jahr 2017 waren über 120 Aussteller aus mehr als 17 Ländern in Germersheim zu Gast. Sie zeigten das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Rund 10.000 Spezialrad-Fans aus den In- und Ausland kommen jedes Jahr zur Spezi-Zeit in die Südpfalz. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören interessante Fachvorträge und praktische Vorführungen sowie große Testparcours für die Besucher.

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NetModule auf der IT-Trans: Connectivity-Lösungen

Gesamtlösungen für Anwendungen im öffentlichen Nahverkehr

NetModule auf der IT-Trans: Connectivity-Lösungen

NB3800 Router Series – leistungsstarke Router mit vielen Schnittstellen in die Bordelektronik

Die Kommunikationssysteme des Spezialisten NetModule vernetzen zuverlässig Systeme in Industrie, Transport und Verkehr. Mit einer durchgängigen Linie an Produkten positioniert sich NetModule als Gesamtanbieter für Connectivity-Lösungen im öffentlichen Nahverkehr: Kunden erhalten bei NetModule leistungsfähige Systeme für die drahtlose Daten- und Sprachkommunikation in mobilen Umgebungen. Diese bestehen aus zertifiziertem Wireless Router als Herzstück, Innen- und Außenantennen, zertifizierten Kabeln sowie optional aus zusätzlichen WLAN Access Points. Damit werden unterschiedliche Anwendungen wie PWLAN, Passagier-Infotainment, Digital Signage, eTicketing sowie Condition Monitoring, Flottenmanagement bis hin zu umfangreicher Zugangskontrolle ermöglicht. Besonderes Augenmerk wurde beim Angebot auf die Umsetzungsmöglichkeiten der bis 2022 zu realisierenden Regelungen zur Barrierefreiheit und anderer künftiger Anforderungen wie Live-Tracking der Fahrzeuge, Autonome Fahrgastzählung und interaktive Steuerung durch den Fahrgast via Smartphone (z.B. Haltewunsch, Wunsch nach Einstiegs-/ Ausstiegshilfe) gelegt.

Die Systeme der Fahrzeug-Router-Series für die mobile Kommunikation in Bussen und in Lite-Rails bzw. Trams sind e1-zertifiziert, integrieren einen Datenspeicher und unterstützen neueste Mobilfunk-/WLAN-Technologien (wie LTE Advanced, WLAN IEEE802.11ac) sowie das Mobile IP-Protokoll – das ermöglicht hochverfügbare Verbindungen mit nahtlosem Übergang zwischen verschiedenen Netzen.
– Die robusten NB1800 Router sind konzeptioniert für stationäre Systeme wie Ticketautomaten, PWLAN und Digital Signage an Haltestellen und anspruchsvolle Sicherheitsanwendungen wie Zugangskontrolle. Kundenspezifische Anwendungen können direkt auf dem Gerät laufen.
– Auf den Einsatz in Bussen zielen die leistungsstarken NB2800 Router ab, wo sie datenintensive Anwendungen wie PWLAN, Infotainment der Passagiere oder auch Fahrerkommunikation, Condition Monitoring, Fahrzeug-Live-Tracking und mehr ermöglichen. Dazu bieten diese Geräte zahlreiche Schnittstellen in die Bordelektronik.
– Für dieselben Anwendungen aber in Lite-Rails bzw. Straßenbahnen stellt NetModule die NB3800 Series bereit.
– Zusätzlich zu diesen Hauptprodukten enthält das Portfolio Router für preissensitive Anwendungen: Der NB2701 als „Economy“ Version des NB2800 bietet den drahtlosen Internetzugang in Bussen und ermöglicht Anwendungen wie Fernzugriff, Datenerfassung und Passagier-Information.
– Einfache Connectivity-Anwendungen wie eTicketing oder Access-Point zu den Websites des ÖPNV-Anbieters erfüllt die NB800-E Serie mit e1-Zertifizierung. Diese Systeme bieten ausreichende Leistung mit einem 3G/4G zu Ethernet-Gateway und einer leistungsstarken VPN-Protokoll-Suite für zwei Kanäle.

Über NetModule AG ( www.netmodule.com ):
Die NetModule AG ist ein führender Hersteller von Kommunikationsprodukten für M2M und IoT. Einen Schwerpunkt bilden Lösungen für Anwendungen im Bereich Transportation, den öffentlichen Nah- und Fernverkehr sowie Industrie 4.0. Die zertifizierten Geräte integrieren neueste Drahtlos-Technologien sowie diverse Schnittstellen für Anwendungsbereiche, in welchen robuste Kommunikation gefragt ist – Informationssysteme, Fahrerkommunikation, Passagier WLAN Fernwartung, Condition Monitoring sowie Datenaustausch in Echtzeit.
Das 1998 gegründete Schweizer Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Bern mit Niederlassungen in Basel und Winterthur, sowie Tochtergesellschaften in Frankfurt und Hong Kong. Zu den Kunden zählen u. a. Siemens, Philips, ABB, Alstom, Bombardier, MAN, ZF, DB, ÖBB, SBB, Vodafone und Swisscom, sowie eine Vielzahl von KMUs.

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23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April

Fahrradspaß für Individualisten in Germersheim

23. Internationale Spezialradmesse am 28. und 29. April

Spezielles aus einer boomenden Fahrrad-Nische: Liegeräder, Velomobile, Lastenräder, E-Bikes etc.

Den weitesten Weg nach Germersheim haben die neuen Aussteller aus den USA und China: Wenn dann am 28. und 29. April 2018 die Internationale Spezialradmesse ihre Tore öffnet, ist in der Südpfalz auch nahezu ganz Europa zu Besuch. Das Messegelände ist drinnen wie draußen mit rund 120 Ausstellern bereits jetzt so gut wie ausgebucht; rund 10.000 Gäste werden erwartet.

Der beliebte Branchentreff und Publikumsmagnet lockt mit innovativen Radlösungen bereits zum 23. Mal neben Insidern, Erfindern und Technikfreaks auch Reiseradler und Berufspendler nach Germersheim. Die Besucher erwartet wie schon in den Vorjahren das größte Angebot an Liegezwei- und -dreirädern weltweit. Darüber hinaus ist die Spezi das internationale Mekka für Transportlösungen: Transport- oder Cargoräder sowie Anhänger sind mit gut zwei Dutzend Ausstellern vertreten. „Dass ein seit Jahren wachsendes Segment immer noch zulegt, freut uns besonders“, so Spezi-Veranstalter Hardy Siebecke. „Das gibt zusätzlich Auftrieb und zeigt, wie wichtig vor allem im städtischen Umfeld Transportfahrten per Muskelkraft sind. Nur so können wir dem Verkehrskollaps in den Ballungsräumen entgegensteuern.“

Einen dritten Messeschwerpunkt bilden Fahrzeuge mit elektrischem Rückenwind: Pedelecs, E-Liegeräder sowie Lastesel mit Motorunterstützung gibt es zahlreich zu sehen und auszuprobieren. Für Testfahrten steht ein eigener E-Parcours mit Steigungs- und Gefällstrecken zur Verfügung.

Gemeinsam präsentieren die Aussteller der Spezialradmesse auch 2018 das gesamte Spektrum der innovativen Branche: Liegeräder, Falträder, Dreiräder, Tandems, Velomobile, E-Bikes und Pedelecs, Reha-Mobile, Transporträder, Klassiker, Fahrradanhänger, Ruderräder, Familienräder, Tretroller, Sesselräder und Zubehör rund ums Rad.

Wie jedes Jahr bilden die beiden großen Testparcours das Herz der Spezi. So kann das persönliche Lieblingsrad ausgiebig Probe gefahren werden. Ein spannendes Vortragsprogramm an beiden Tagen sowie der sonntäglichen Familientag mit Aktivitäten für Kids runden die Spezialradmesse auch 2018 ab.
Weitere Infos unter www.spezialradmesse.de und auf Facebook.

Die Spezialradmesse – Spezi – wurde im Jahr 1996 von Haasies Radschlag in Germersheim ins Leben gerufen. Verantwortlich für die Veranstaltung und die Durchführung der Spezialradmesse ist seit 2008 Hardy Siebecke. Die international einzigartige Ausstellung für die Spezialradbranche verzeichnet seit Jahren steigende Aussteller- und Besucherzahlen. Im Jahr 2017 waren über 120 Aussteller aus mehr als 17 Ländern in Germersheim zu Gast. Sie zeigten das breite Spektrum muskelbetriebener Fortbewegung auf einem, zwei, drei oder vier Rädern. Rund 10.000 Spezialrad-Fans aus den In- und Ausland kommen jedes Jahr zur Spezi-Zeit in die Südpfalz. Zum Rahmenprogramm der Messe gehören interessante Fachvorträge und praktische Vorführungen sowie große Testparcours für die Besucher.

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IT-Dienstleister GISA übernimmt Mehrheit an Unternehmensberatung QUANTIC Digital

Neue Marktchancen in der digitalen Strategieberatung

IT-Dienstleister GISA übernimmt Mehrheit an Unternehmensberatung QUANTIC Digital

Michael Krüger, Geschäftsführer GISA und Stephan Preuss, Geschäftsführer QUANTIC Digital

Der bundesweit erfolgreiche IT-Dienstleister GISA GmbH aus Halle (Saale) und die QUANTIC Digital GmbH, der Unternehmensberater für Digitalisierung mit Sitz in Leipzig, geben ihre Partnerschaft bekannt. GISA wird mit einem Anteil von 51 Prozent Gesellschafter an der QUANTIC Digital.

GISA übernimmt die Beteiligung mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Januar 2018.

Michael Krüger, GISA-Geschäftsführer: „Der Anteilskauf ist für GISA ein Schritt für weiteres Wachstum und noch mehr Sichtbarkeit im Beratungsgeschäft. Wir verstärken unsere Positionierung als Management- und Strategieberater und werden uns damit noch besser am Markt differenzieren können.“

Gegründet 2015, gehört QUANTIC mit seinem interdisziplinären Team aus rund 10 Mitarbeitern, laut dem Wirtschaftsmagazin „brand eins“, zu den Top 15 der digitalen Unternehmensberater in Deutschland. Schwerpunkt der Expertise des Unternehmens sind spezielle Digitalisierungsmethoden und -modelle sowie die Beratung aus Nutzersicht. Mit der strategischen Partnerschaft streben GISA und QUANTIC die Bündelung der Kompetenzen beider Unternehmen im Bereich Digitalisierung an.

Stephan Preuss, Geschäftsführer der QUANTIC: „Mit der GISA als deutschlandweit sehr gut aufgestellten IT-Dienstleister haben wir einen Partner gefunden, mit dem wir gemeinsam Kunden in der Digitalisierung umfassend beraten und unseren Wachstumskurs fortsetzen können.“

Zu den bisherigen Kunden der QUANTIC zählen Unternehmen aus den Bereichen Energie, Verwaltung und Verkehr, wie zum Beispiel die GASAG AG, Stadtwerke München, Lichtblick SE, Verbundnetz Gas AG, RheinEnergie AG, Berliner Verkehrsbetriebe, Kölner Verkehrsbetriebe, DB Regio AG, Abellio und AOK Plus.

Norbert Rotter, Vorstandsvorsitzender des GISA-Hauptgesellschafters itelligence AG zur Beteiligung von GISA an QUANTIC: „Mit dieser Investition entwickelt sich GISA weiter vom IT-Service-Unternehmen, hin zu einem Business Innovation- und Transformationspartner für Digitalisierung.“

Die QUANTIC Digital GmbH wird in Zukunft von GISA und Gründer Stephan Preuss gemeinsam fortgeführt.

Zur QUANTIC Digital GmbH

QUANTIC Digital ist Partner für digitale Geschäftsentwicklung, mit dem Schwerpunkt Energie, Öffentliche Auftraggeber und Verkehr. Das Unternehmen unterstützt Unternehmen dabei, die Potenziale der Digitalisierung zu identifizieren und wirksam umzusetzen. Dafür optimiert QUANTIC Digital digitale Prozesse aus Sicht der Nutzer, entwickelt digitale Strategien und Geschäftsmodelle der Zukunft.

www.quantic.de

GISA ist IT-Komplettdienstleister sowie Branchenexperte für die Energiewirtschaft und den Bereich Public. Der IT-Spezialist bietet intelligente IT-Lösungen komplett aus einer Hand: Von der Beratung über die Entwicklung und Implementierung bis hin zum Outsourcing kompletter Geschäftsprozesse und IT-Infrastrukturen. GISA beschäftigt 720 Mitarbeiter an sieben Standorten und Büros in Deutschland.

Kontakt
GISA
Ina Skrzypszak
Leipziger Chaussee 191 a
06122 Halle
0345 585 2653
ina.skrzypszak@gisa.de
http://www.gisa.de

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Weihnachtsschmuck im Auto nur mit Einschränkungen erlaubt

Deko darf Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden

Weihnachtsschmuck im Auto nur mit Einschränkungen erlaubt

Blinkende LED-Weihnachtsbäume, Nikolaus-Anhänger oder Schneeflocken-Fensterbilder: In der Vorweihnachtszeit stapeln sich in den Geschäften die unterschiedlichsten Dekorationsartikel – auch für das Auto. Doch was ist dort als Schmuck erlaubt? Das Infocenter der R+V Versicherung zeigt, was geht – und was auf keinen Fall.

Auf gute Sicht achten
Grundsätzlich gilt: Autofahrer dürfen ihren Wagen schmücken, solange sie dadurch die Insassen und andere Verkehrsteilnehmer nicht gefährden. „Die Sicherheit ist der wichtigste Aspekt bei der Weihnachtsdekoration, egal ob innen oder außen“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter. Dazu gehört beispielsweise ein freies Sichtfeld für den Fahrer. „Darauf sollten Autofahrer unbedingt achten, wenn sie etwas aufstellen, aufhängen oder aufkleben“, sagt Walter. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Verwarngeld von 10 Euro rechnen.

Zudem müssen Dekorationsartikel im Auto gut gesichert sein. „Für sie gelten die gleichen Regeln wie für klassische Ladung“, so R+V-Experte Walter. Bei einem Brems- oder Ausweichmanöver dürfen Plastiktannenbaum, Engel oder Christbaumkugeln nicht als Geschoss im Fahrzeug umherfliegen. Ansonsten droht ein Verwarngeld von 35 Euro.

Zusätzliche Beleuchtung meistens verboten
Streng sind die Regelungen bei zusätzlichen Leuchten wie blinkende Weihnachtssterne oder Lichterketten. „In der Regel sind sie unzulässig“, sagt Karl Walter. Bei Dekorationen an der Außenseite kommt es vor allem darauf an, dass sie sicher angebracht ist. Wenn sich ein Teil löst und einen Unfall verursacht, haftet unter Umständen der Fahrer. Deshalb sollten Autofahrer hohe Geschwindigkeiten mit geschmückten Fahrzeugen lieber vermeiden. Vorsicht auch bei Überzügen für die Außenspiegel: Sie können die Seitenblinker verdecken. „Scheinwerfer, Kennzeichen und Blinker müssen immer frei bleiben“, so R+V-Experte Walter. Unkritisch sind hingegen Aufkleber auf der Karosserie und bunt lackierte Radkappen.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

Verband fordert verpflichtende THG-Minderungsregelung für alle EU-Mitgliedsländer

Treibhausgase mit nachhaltigen Biokraftstoffen effizient mindern

THG-Potenzial nicht voll genutzt: Stagnierende Biodieselmenge trotz steigendem Dieselabsatz

Mit etwa 38 Millionen Tonnen erreichte der Dieselverbrauch im Jahr 2016 in Deutschland, vor allem konjunkturbedingt durch den steigenden Güterverkehr auf der Straße, einen neuen Rekordwert. Verbrauchsreduzierungen im Pkw-Sektor wurden hierdurch kompensiert. Eine sofort wirksame Reduzierung der Treibhausgasemissionen (THG) ist daher vorrangig nur über den Kraftstoff möglich. Nachhaltige Biokraftstoffe bieten hier mit einer durchschnittlichen THG-Einsparung von mehr als 70 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel einen idealen Ansatz. Dennoch stagniert die Biokraftstoffmenge im Diesel bei etwa 2,15 Millionen Tonnen.

Ursache dafür ist die nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gestiegene Effizienz der eingesetzten Rohstoffe bei der THG-Minderung. Die 2015 nur in Deutschland eingeführte „THG-Minderungspflicht“ hat dazu geführt, dass Unternehmen der Mineralölwirtschaft diese Verpflichtung mit immer weniger Biokraftstoffen erfüllen können. Es hat ein Wettbewerb eingesetzt, die THG-Emissionen in der gesamten Biokraftstoff-Warenkette zu optimieren und zudem kosteneffizient zu produzieren. Dieser Ansatz einer verpflichtenden THG-Minderungsregelung müsste jetzt bei der Neufassung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie auf EU-Ebene für alle Mitgliedsländer eingeführt werden, fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP).

Gleichzeitig mahnt der Verband, dass bei der Auswahl der Rohstoffe für die Biodieselherstellung heimisches Rapsöl mit seiner nachvollziehbar nachhaltigen Erzeugung und der großen Bedeutung für die Bereitstellung von gentechnikfreiem Proteinfuttermittel, das bei der Ölproduktion anfällt, wieder stärker berücksichtigt werden sollte. Die zunehmende Verwendung von Palmöl bei der Produktion von Biokraftstoffen trägt aus Sicht der UFOP zu einer kritischen Beurteilung von Biokraftstoffen durch Verbraucher und Politik bei. Die differenzierte Betrachtung der Rohstoffarten und ihrer Herkünfte sei daher von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung des Biokraftstoffmarktes.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Kollision mit Fasan, Wildschwein oder Wolf: Bei Autounfällen kommt es auf die Tierart an

R+V-Infocenter: Versicherungsvertrag checken

Kollision mit Fasan, Wildschwein oder Wolf: Bei Autounfällen kommt es auf die Tierart an

Wiesbaden, 15. November 2017. Mit Tempo 100 auf der Landstraße und plötzlich springt ein Reh vors Auto: Zusammenstöße mit Tieren gehören besonders im Herbst zu den häufigsten Autounfällen. Ob die Kfz-Versicherung den Schaden übernimmt, hängt von der Art des Tieres ab – und vom Versicherungsvertrag. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam.

Teilkasko übernimmt Schäden durch Haarwild
Wer mit einem Wildtier wie Reh, Hirsch, Fuchs oder Wildschwein zusammenstößt, bekommt den Schaden in der Regel von seiner Teilkaskoversicherung erstattet. „Unfälle mit diesem sogenannten Haarwild sind in allen Tarifen abgedeckt“, erklärt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter. Dazu gehören alle Tiere, die unter das Bundesjagdschutzgesetz fallen, auch Luchse, Seehunde und Wisente.

Blick in die Police gibt Sicherheit
Anders sieht es bei Federwild, Haus- und Nutztieren aus. Nicht generell versichert sind auch Unfälle mit freilebenden Wölfen und exotischen Tieren wie Waschbären oder Nandus, die in einigen Regionen Deutschlands heimisch geworden sind. „Damit die Versicherung auch bei Kollisionen mit diesen Tieren oder streunenden Hunden einspringt, ist ein erweiterter Teilkaskoschutz notwendig, beispielsweise auf „Tiere aller Art““, so R+V-Experte Walter. Ein Blick in die Police verrät Autofahrern, welche Tierarten bei ihnen eingeschlossen sind. Wenn Haus- und Nutztiere wie Kühe oder Schafe nicht in der Teilkaskoversicherung aufgelistet sind, können Autofahrer versuchen, ihren Schaden vom Tierhalter ersetzt zu bekommen – falls das Tier noch am Unfallort ist und der Halter eindeutig ermittelt werden kann.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– So schwer es Autofahrern fällt: Möglichst nicht ausweichen, wenn ein Tier über die Fahrbahn läuft. Das gilt besonders bei kleinen Tieren wie Hasen oder Igel. Denn bei kleinen Tieren ist der Schaden durch ein Ausweichmanöver mit hoher Wahrscheinlichkeit größer als bei einem Zusammenstoß.
– Besser ist, die Geschwindigkeit nach und nach zu drosseln. Eine Vollbremsung sollten Autofahrer vermeiden, damit ihnen der Hintermann nicht auffährt.
– Geht beim Zusammenstoß ein Scheinwerfer oder eine Scheibe zu Bruch, ist dieser Schaden über die Teilkaskoversicherung abgedeckt – unabhängig von der Art des Tieres.
– Wichtig zu wissen: Die Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für Schäden durch ein Tier am eigenen Fahrzeug nicht auf – sie ist für Schäden bei anderen zuständig und zahlt beispielsweise die kaputte Leitplanke oder das abgeknickte Verkehrsschild.
– Bei einem Unfall mit einem Tier immer die Polizei anrufen und tote Tiere auf keinen Fall mitnehmen.

Haarwild im Sinne des Bundesjagdgesetzes
– Wisent, Elchwild, Rotwild, Damwild, Sikawild, Rehwild, Gamswild, Steinwild, Muffelwild, Schwarzwild
– Feldhase, Schneehase, Wildkaninchen, Murmeltier
– Wildkatze, Luchs, Fuchs
– Steinmarder, Baummarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Dachs
– Fischotter, Seehund

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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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