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BITMi zur DSGVO: Zukunft gestalten und Maß halten

BITMi zur DSGVO: Zukunft gestalten und Maß halten

DSGVO tritt in Kraft.
Langfristig überwiegen laut IT-Mittelstandsverband die Vorteile.
Einmalaufwände zur Umsetzung betreffen den Mittelstand überproportional.
Negative Berichterstattung erscheint dem Verband unverhältnismäßig.

Aachen 24. Mai 2018 – Morgen endet die Übergangsfrist für die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Ab dem 25. Mai müssen demnach alle Unternehmen die Vorgaben der Verordnung umgesetzt haben. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) fokussiert langfristige Vorteile der Verordnung für Privatsphäre, digitale Datenmodelle und vor allem Harmonisierung der EU im Zeitalter der Globalisierung.

„Auf Dauer werden die Vorteile überwiegen. Einheitliche Regelungen lösen EU-weit einen Flickenteppich an Datenschutzgesetzen ab. Setzt sich allerdings eine einseitige Auslegung zu Ungunsten der Wirtschaft durch, kann dies die Wettbewerbsfähigkeit innereuropäischer Digitalunternehmen und schließlich auch den Wohlstand empfindlich beeinträchtigen. Dennoch sind BigData- und KI-Geschäftsmodelle mit anonymisierten Daten nach unserer Rechtsauffassung einwilligungsfrei möglich“, fasst Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und auch des Europa IT-Mittelstandsverbandes European DIGITAL SME Alliance a.i.s.b.l., die Auswirkungen zusammen.

Der Mittelstandsverband kritisiert allerdings die erheblichen Einmalaufwände zur Umsetzung der DSGVO-Prozesse im Mittelstand. Durch die zahlreichen neuen Melde-, Einwilligungs- und Dokumentationspflichten in der Verordnung entsteht ein enormer Bürokratieaufwand, der vom Mittelstand kaum zu bewältigen ist: „Die Kosten für den Mittelstand zur Umsetzung der DSGVO sind erheblich und marktverzerrend. Gemessen je Kundendatensatz oder je Umsatzeuro dürfte ein kleines Mittelstandsunternehmen tausendfach mehr belastet sein als die im Fokus stehenden Digitalkonzerne“, beschwert sich Grün.

Diese Situation werde durch eine unverhältnismäßige Berichterstattung mit Verweis auf Bußgelder von bis zu 20 Mio. Euro bei Verstößen oder überzogenen Beispielen angeheizt: „Jetzt soll beispielsweise schon die Annahme einer Visitenkarte DSGVO relevant sein, man müsse dem Inhaber mitteilen, dass man Datenerfassung für bestimmte Zwecke beabsichtige und dafür am besten einen Prozess einrichten. Derlei Beispiele halte ich für überzogen und Panikmache“, ergänzt Grün mit Hinweis auf die in der DSGVO in Art. 6 verankerten Erwägungsgründe, die eine Rechtmäßigkeit der Verarbeitung von personenbezogenen Daten schlicht auch dann erlaubt, wenn die Person „vernünftigerweise“ absehen kann, dass eine Datenverarbeitung erfolgt.

Der BITMi appelliert an Politik, Datenschutzbeauftragte, Aufsichtsbehörden und Gerichte, bei der Auslegung der DSGVO Maß zu halten und die Abwägungen im Sinne beider Seiten auszulegen. Deutschland sollte die nationalen Spielräume zur Auslegung der Verordnung nutzen und diese nicht zum Nachteil deutscher Unternehmen überregulieren.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Alles was Sie über die zahnärztliche Heilmittel-Verordnung wissen müssen in nur einem Werk

Das neue Kurzverzeichnis „Die Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte“ erläutert verständlich die Regulierung der Heilmittel-Verordnung, ihre Auswirkungen auf die Versorgungspraxis und wie die Vorgaben rechtssicher in die Praxis umgesetzt werden

Alles was Sie über die zahnärztliche Heilmittel-Verordnung wissen müssen in nur einem Werk

Balingen, 28. September 2017 – Spitta, Deutschlands führendes Medienunternehmen für Zahnmedizin und Zahntechnik, reagiert auf die seit 1. Juli 2017 gültige Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte (HeilM-RL ZÄ) und veröffentlicht hierzu ein neues Nachschlagewerk zur rechtssicheren Umsetzung der neuen Vorgaben für die Verordnung von Heilmitteln.

Die seit 1. Juli 2017 geltende Heilmittel-Richtlinie Zahnärzte reguliert erstmalig die Heilmittel-Verordnung in der vertragszahnärztlichen Versorgung und wirkt sich unmittelbar auf die Versorgungspraxis aus. So sind beispielsweise die Höchstverordnungsmengen und die Frequenz für verordnete Heilmittel verbindlich festgelegt.

Neben verständlichen Erläuterungen der neuen Richtlinie liefert das Kurzverzeichnis „Die Heilmittel-Richtlinie für Zahnärzte“ auch konkrete Umsetzungshilfen für die rechtssichere Verordnung von Heilmitteln im Praxisalltag. Schritt-für-Schritt-Anleitungen unterstützen Zahnärzte dabei, formal korrekte Verordnungen auszustellen und sich vor Regressen zu schützen. Außerdem liefert das Werk einen kommentierten Heilmittelkatalog mit dessen Hilfe auf Anhieb die adäquate Therapie für jeden Patienten gefunden wird.

Das Kurzverzeichnis erscheint am 30. September 2017 und ist zu einem Preis von 133,64 EUR (inkl. MwSt.) erhältlich.

Der Spitta Verlag, Teil der europaweit tätigen WEKA Firmengruppe, ist mit rund 100 Mitarbeitern einer der größten Anbieter von Fachinformationen in den Bereichen Zahnmedizin und Zahntechnik. Mit den Geschäftsbereichen Spitta Akademie und Spitta dent.kom hat sich das Unternehmen zudem als zuverlässiger Partner für die berufliche Weiterbildung sowie für Fortbildungsveranstaltungen im zahnmedizinischen Bereich erfolgreich etabliert.
Als Erfinder der Spitta-System-Karteikarte ist Spitta Deutschlands führendes Medienunternehmen für die Zahnmedizin und bietet Zahnärzten, zahnmedizinischen Fachangestellten und Zahntechnikern innovative und nutzerfreundliche Lösungen für den Praxisalltag. Dabei erstreckt sich das Portfolio von Produkten für die Praxisverwaltung und Abrechnungshilfen über Fachliteratur und Zeitschriften bis hin zu unterstützender Software und Online-Portalen. Bereits mehr als 30.000 Kunden nutzen die Produkte von Spitta erfolgreich.
Alle Produkte sind im Shop www.spitta.de/shop erhältlich.
Weitere Informationen unter www.spitta.de

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Europäische Anbieter von Cloud-Infrastrukturen unterstützen den Vorschlag einer neuen Verordnung zum „Free Flow of Data“ in der EU

Europäische Anbieter von Cloud-Infrastrukturen unterstützen den Vorschlag einer neuen Verordnung zum "Free Flow of Data" in der EU

CISPE, ein Verband der Cloud-Infrastruktur-Anbieter in Europa, sieht den Vorschlag der Europäischen Kommission zum freien Datenfluss nicht-personenbezogener Daten als einen „wichtigen Schritt nach vorne für die europäische Cloud-Industrie“ – und fügt hinzu, dass andere zentrale Themen, darunter Datensicherheit, Selbstregulierung, Datenportabilität und Schutz von KMUs, noch weiterer Aufmerksamkeit bedürfen.

Der 20-seitige Vorschlag schafft einen gesetzlichen Rahmen für den freien Fluss nicht-personenbezogener Daten in der Europäischen Union und wurde am 13. September 2017 von der Kommission angenommen. CISPE ist der Berufsverband von Cloud-Infrastruktur-Unternehmen in Europa mit Rechenzentren in mehr als 15 europäischen Ländern. CISPE-Mitglieder unterstützen Millionen von Business-Kunden in allen Ländern Europas.

„Die vorgeschlagene Verordnung bringt die EU-Pläne eines gemeinsamen digitalen Binnenmarkts ein gutes Stück voran,“ so Alban Schmutz, Vorsitzender von CISPE. „Die Beseitigung von Beschränkungen des grenzüberschreitenden Datentransfers werden das Wirtschaftswachstum sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze vorantreiben, da EU-Mitgliedstaaten so im gleichen Umfang Zugang zu einem internen Markt erhalten wie die USA oder China. Einige Fragen bleiben jedoch noch offen. Vor allem Ausnahmen dieses Free-Flow-Prinzips zugunsten der öffentlichen Sicherheit müssen klar definiert und die Datenklassifizierung innerhalb der EU vereinheitlicht werden. Sicherheit ist ein essentieller Bestandteil des freien Datenflusses. Auch CISPE plädiert für eine einheitliche Vorgehensweise zum Schutz von Unternehmen und ihren Daten, um das Vertrauen in Cloud-Dienste zu stärken – eine Vorgehensweise vergleichbar mit der European Secure Cloud Initiative, die von Ländern wie Frankreich und Deutschland aktiv unterstützt wird.“

Schmutz fügte weiter hinzu, dass die vorgeschlagene Verordnung den Wert der Selbstregulierung im Bereich Datenportabilität ebenfalls berücksichtigt. Die Selbstregulierung der Industrie ist ein zentrales Prinzip von CISPE: „CISPE hat selbst einen Datenschutz-Verhaltenskodex erstellt und hilft damit Cloud-Anbietern und ihren Kunden, sich auf ihre Anpassung an die DSGVO und deren Regeln im Umgang mit personenbezogenen Daten vorzubereiten. Wir begrüßen diesen – im Vergleich zu anderen, strengeren politischen Vorgaben – innovativen Ansatz der Europäischen Kommission zur Selbstregulierung und schätzen ihre Anerkennung der Notwendigkeit, ein öffentliches Verzeichnis auf EU-Ebene einzurichten, in dem alle Beschränkungen des Transfers nicht-personenbezogener Daten in der EU festgehalten sind.“

Jetzt, da der Dialog über die vorgeschlagene Verordnung gerade beginnt, ermutigt CISPE europäische Institutionen zu einer möglichst KMU-freundlichen Vorgehensweise. So wäre es zum Beispiel im Zusammenhang mit Datenportabilität wichtig, die Kosten für kleinere und mittelständige Unternehmen zu analysieren und neue Garantien im Konkursfall auszuarbeiten. „Wir müssen sicherstellen, dass der freie Datenfluss nicht-personenbezogener Daten europäischen KMUs hilft und keine zusätzliche Belastung für sie darstellt“, so Schmutz.

„Der CISPE-Verband ist bereit, Entscheidungsträger und Institutionen zu unterstützen und seine ausgewiesene Expertise und Erfahrung zu nutzen, um diesen kritischen Themen zu begegnen.“

About CISPE – https://cispe.cloud/
CISPE ist ein Zusammenschluss von Cloud-Infrastruktur-Anbietern aus ganz Europa. Die Teilnahme an CISPE steht allen Unternehmen unabhängig von deren Unternehmensstandort offen, sofern sie erklären, dass mindestens eine ihrer Dienstleistungen den Anforderungen des CISPE Code of Conduct an Datenschutz und Datenverarbeitungssicherheit entspricht.

Medienkontakt: Für alle Fragen wenden Sie sich bitte an:
Alban Schmutz, alban.schmutz@corp.ovh.com, +33 7 88 43 08 08
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Mit rund 270.000 Servern ist OVH europäischer Marktführer und einer der führenden Anbieter von IT-Infrastrukturen weltweit.* Das nach ISO/IEC 27001 und SOC zertifizierte Unternehmen betreibt 21 hochmoderne Rechenzentren in Europa und Nordamerika sowie ein eigenes Glasfasernetzwerk mit einer Gesamtbandbreite von 11 TB/s und 30 Präsenzpunkten auf drei Kontinenten. Außerdem unterhält OVH eine eigenständige Server-Produktion. OVH wurde 1999 in Frankreich von Octave Klaba gegründet. Das inhabergeführte Familienunternehmen ist in 19 Ländern weltweit vertreten und beschäftigt derzeit rund 1.800 Mitarbeiter. In Deutschland ist OVH seit 2006 am Markt. Sitz der deutschen Niederlassung ist Saarbrücken. *Quelle: Netcraft

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Unternehmer sind gefordert: Änderungen im Datenschutz

Europas jüngster Lead-Auditor: Datenschutz&Cloud

Unternehmer sind gefordert: Änderungen im Datenschutz

Das Dateschutzkonzept der JOWECON UG

Veranstaltung in der IHK Lüneburg-Wolfsburg am 30.08.17 um 19 Uhr. Teilnahme kostenfrei.

Wie alle Unternehmen sind Sie mit Anforderungen durch Lieferanten, Partner und anderen Externen konfrontiert. Sei es das geltende Recht, Arbeitssicherheit oder Qualitätsmanagement-, bzw. anderen Normen. Marktüblich ist es, diesen Anforderungen durch QM-Systeme (DIN EN ISO 9001:2015, DIN ISO/IEC 27001:2013 u.w.) gerecht zu werden. Hier gilt es einen schlauen Weg zu finden, sowohl die Mitarbeiter des eigenen Unternehmens mitzunehmen, sowie den Anforderungen der Normen oder Gesetze gerecht zu werden.

Gesetzliche Anforderungen (BDSG-neu, DSGVO, ITSiG u.w.) bergen hinsichtlich Ihrer Transparenz Schwierigkeiten, da diese im Gesetz keine konkreten Normen erwähnen – und der Markt viele unterschiedliche (Teil-)Lösungen für die Probleme/Nachweispflichten propagiert. Viel marktdienlicher als eine Lösung zu erstellen, die einen Teil des Problems bewältigt, ist es, sich nachhaltig um das Problem zu kümmern und dem Konvolut an Anforderungen ein adäquates Konvolut an Lösungen entgegenzusetzen.

Für Gesetze bedeutet das in letzter Konsequenz weniger als eine Zertifizierung, namentlich Systeme in Anlehnung an marktübliche Managementsysteme. Sehen Sie bei Ihrer nächsten Recherche nach einem solchen System um – Stichwort: integrierte Managementsysteme. Sicherlich werden mehrere ToDo“s auf der Liste des Unternehmens gleichzeitig abgehakt.

Datenschutz-Grundverordnung
Mitte des Jahres 2016 erlassen, befinden wir uns momentan in der Übergangszeit zwischen altem und neuem Datenschutzrecht. Diese Übergangszeit endet am 25. Mai 2018. Damit beginnt der Zeitpunkt, ab dem die Anpassungen und Dokumentationen abgeschlossen zu sein hat. Denn leider sieht das Gesetz sonst erhebliche Strafen vor: bis zu 4 % des Vorjahresumsatzes. Die Wahrscheinlichkeit, dass das auch wirklich passiert basiert momentan auf dem Gesetzestext. Dort steht, dass Behörden diese Sanktionen „verhältnismäßig, abschreckend und wirksam“ verhängen müssen.

„Die neue Datenschutz-Grundverordnung wird das Recht endlich auf den Stand des digitalen Zeitalters bringen – und das in 28 Mitgliedstaaten der EU einheitlich.“
Heiko Maas, Bundesminister für Justiz (BMJV)

Wie ist den neuen Anforderungen zu begegnen? Durch Vorsorge in den Bereichen Prozessmanagement, Dokumentation und Sicherheit. Sich einen Überblick über die zu leistenden Nachweise und den Ist-Stand zu verschaffen, kostet durchschnittlich ein halbes Jahr. Vorausgesetzt alle Erkenntnisse werden dokumentiert und die Vorgehensweise ist strukturiert. Die Umsetzung der Maßnahmen, abhängig von der betrieblichen Größe und Struktur, beansprucht zusätzlich ein halbes Jahr. Sie brauchen großes Glück und haben einen großen Haufen Arbeit vor sich, wenn Sie jetzt anfangen, mit dem Anspruch rechtzeitig fertig zu werden.

Warum? Die Datenschutzgrundverordnung schreibt einen Mindestkatalog an Sicherheitsmaßnahmen vor – das schließt eine Überprüfung der Sicherheit Ihrer Systeme (Stichwort: Pen-Test) mit ein. Die Umsetzung erfolgt sowohl durch Berater sowie digital durch den Einsatz von Kollaborationsplattformen und der Durchführung des Penetrationstests.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, sagen wir Ihnen, welche Anforderungen die Datenschutzgrundverordnung stellt und welche Schritte Sie als nächstes zu gehen haben. Dabei werden Informationen nachhaltig dokumentiert, zur Verfügung gestellt und bei Interesse in Form von Schulungen den Mitarbeitern des Unternehmens nahegebracht.
Die JOWECON UG bietet, in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, das ganzheitliche Lösungspaket DasKon für die DSGVO und Ihre Datensicherheit in Anlehnung an die DIN ISO/IEC 27001:2013 an. Das Ziel: eine schlanke und rechtssichere Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen. Bei Bedarf: Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001:2013.

Eine Unternehmensberatung mit Sitz in Lüneburg, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dem Kunden die Arbeit dort abzunehmen, wo es möglich ist. Geschäftsinhalt ist neben dem Datenschutz auch das Qualitätsmanagement. Als Geschäftsführer und Europas jüngster Lead Auditor verantwortet Magnus Johannsen den Bereich Datenschutz und Datensicherheit. Die JOWECON UG hat in Zusammenarbeit mit mehreren Unternehmen das Datenschutzkonzept DasKon als ein ganzheitliches Lösungspaket für die Datenschutzgrundverordnung und die Sicherheit der Daten von Unternehmen entwickelt.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Gesetze in Kürze – Telekommunikationsrecht

EU schafft Roaming-Gebühren ab

Ab 15. Juni 2017 wird die Handynutzung im europäischen Ausland billiger. Denn die EU schafft die sogenannten Roaming-Gebühren ab, welche bisher bei der Nutzung von Handys mit deutschem Tarif im Ausland anfielen. Künftig gelten laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) beim Telefonieren, SMS-Versenden oder bei der Internetnutzung die gewohnten heimatlichen Tarife – zumindest bei zeitweiligem Aufenthalt im Ausland. Bei dauerhaften Auslandsaufenthalten sind weiterhin Aufschläge möglich.

Hintergrundinformation:
Bisher war es bei Auslandsaufenthalten, zum Beispiel im Urlaub oder auf Geschäftsreisen, oft teuer, das Handy zu nutzen. Denn in ausländischen Netzen fielen für Handys mit deutscher SIM-Karte sogenannte Roaming-Gebühren an. Die EU schafft diese Zusatzgebühren in zwei Schritten ab: Eine erhebliche Deckelung der Roaming-Aufschläge gilt seit 30. April 2016. Ab 15. Juni 2017 entfallen sie nun ganz. Urlauber oder Geschäftsreisende können ohne Aufpreis ihre vertraglich vereinbarten Freiminuten, Flatrates oder ihr Datenvolumen ausschöpfen, wenn sie im Ausland unterwegs sind. Länder: Die Neuregelung gilt nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice nur in der EU, genauer in allen Ländern der Europäischen Union, plus einigen zusätzlichen Ländern, die ebenfalls die EU-Roaming-Verordnung unterzeichnet haben – wie Liechtenstein, Norwegen und Island. Für außereuropäische Länder gilt die Regelung nicht. Nutzung: Von der Abschaffung der Roaming-Tarife profitieren Reisende, die vom Ausland aus nach Deutschland telefonieren oder im Urlaubsland im Internet surfen wollen. Was beispielsweise Anrufe von Deutschland ins Ausland mit einem deutschen Tarif kosten, regelt weiterhin der jeweilige Vertrag. Ausnahmen: Nach wie vor lohnt sich ein Blick in den eigenen Handyvertrag und den vereinbarten Tarif. Denn: Es gibt Tarife mit großen Datenvolumina, bei denen der Anbieter die übertragene Datenmenge bei Nutzung im Ausland begrenzen kann. Auch das sogenannte Dauer-Roaming ist ausgenommen: So wollen die Anbieter verhindern, dass sich deutsche Handynutzer im Ausland eine billige SIM-Karte kaufen und diese dann auf Dauer in Deutschland nutzen. Die dauerhafte Nutzung der deutschen SIM-Karte im Ausland fällt ebenfalls nicht unter die neue Regelung. In solchen Fällen können die Unternehmen nach wie vor Aufschläge erheben, jedoch nur innerhalb bestimmter Obergrenzen. Nicht umgesetzt hat die EU ihre ursprüngliche Absicht, die Roamingfreiheit für Reisende auf 90 Tage im Jahr zu begrenzen. Einige Anbieter haben ihre Roaming-Gebühren bereits vorzeitig gestrichen.
EU-Roaming-Verordnung, VO (EU) Nr. 531/2012

Diese und weitere Verbraucherthemen finden Sie unter www.ergo.com/verbraucher Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

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Die neue AwSV: DENIOS Kunden sind auf der sicheren Seite

Die neue AwSV: DENIOS Kunden sind auf der sicheren Seite

DENIOS Auffangwannen bieten umfassenden Schutz gemäß der bald geltenden AwSV

Es hat einige Jahre gedauert aber nun ist es amtlich: die Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, wird am 01. August 2017 endgültig in einer vereinheitlichten und verbindlichen Form in Kraft treten. Nutzer von DENIOS Auffangwannen stehen jetzt und zukünftig auf der sicheren Seite.

Die wichtigsten Inhalte der AwSV
In der neuen AwSV sind die bislang 16 Länderverordnungen in Deutschland zu einer einheitlichen Verordnung zusammengefasst worden. Eine Grundanforderung gemäß der neuen AwSV besteht darin, dass Behälter, in denen sich wassergefährdenden Stoffe befinden, während der gesamten Betriebszeit dicht sind. In den meisten Fällen sind diese Behälter Fässer oder IBC. Der Betreiber muss dafür sorgen, dass dieser Zustand erhalten bleibt. Außerdem muss er Maßnahmen treffen, um eine Gewässerschädigung abzuwenden. Besonders beim Umgang mit Gefahrstoffen bedeutet das konkret: es muss Einrichtungen geben, die bei einem Unfall auslaufende wassergefährdende Stoffen ohne menschliches Zutun zurückhalten.

Sicherheit rundum gedacht
Eine Auffangwanne ist klassischer Weise eine solche „Einrichtung“ zur Rückhaltung wassergefährdender Substanzen. Bereits bei der Herstellung des hauseigenen Auffangwannen-Sortiments legt DENIOS größten Wert auf die Einhaltung geltender Normen und Gesetze. Aus diesem Grund entsprechen DENIOS Auffangwannen bereits jetzt den Anforderungen der AwSV und bieten somit heute und in Zukunft die bestmögliche Sicherheit für Kunden. Anlagen, die sich bereits im Bestand des Betreibers befinden, unterliegen je nach Größe und Komplexität den vor dem Inkrafttreten der AwSV geltenden Bestimmungen. Im Zweifelsfall helfen örtliche Behörden oder der DENIOS Fachberater weiter. Der hilft auch bei der Auswahl der richtigen Auffangwanne.

Die Natur entwickelt den besten Schutz, an zweiter Stelle kommen wir. Als Hersteller und Anbieter richtungsweisender Umweltprodukte leisten wir mit unseren Kunden unseren Beitrag zum täglichen Umweltschutz im Betrieb und der Sicherheit von Mitarbeitern. Unser Leitsatz dabei: nachhaltiger Schutz beginnt bereits am Arbeitsplatz – mit den richtigen Produkten und der Überzeugung, dass unser natürlicher Lebensraum unter allen Umständen für spätere Generationen erhalten werden muss. Unsere Produkte, umfangreiche Informationen zu Gefahrstofflagerung und Handling sowie die aktuelle Gesetzeslage finden sich im Web-Portal unter www.denios.de

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Immobilien

The Grounds Real Estate AG: Gefahren rund ums Haus – Brandschutz

Denkmalschutz, Brandschutz, Blitzschutz – Was ist, wenn ein Haus von einem Blitz getroffen wird?

The Grounds Real Estate AG: Gefahren rund ums Haus - Brandschutz

Denkmalschutz, Brandschutz, Blitzschutz – Was ist, wenn ein Haus von einem Blitz getroffen wird?

Die Gefahr von Hausbränden besteht nach wie vor. Beispielsweise durch einen Blitzeinschlag. Spürbare Folgen sind finanzielle und auch lebensbedrohliche Konsequenzen bis zur Zerstörung. Aus dem 19. Jahrhundert stammten die Baupolizeiverordnungen und Brandschutzverordnungen, die zu einer umfassenden Gesetzgebung zusammengewachsen sind. Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland wurde in den Bundesländern die Bauordnung verankert. Hier sieht Immobilienexperte und Aufsichtsratsvorsitzender Eric Mozanowski weiteren Aufklärungsbedarf. In regelmäßigen Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen möchte Eric Mozanowski mit dem Unternehmen The Grouds Real Estate AG auf Themen rund um Immobilien, Denkmalschutz und Immobilieninvestments aufmerksam machen. Der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski gründete im Juni 2014 das Unternehmen The Grounds Real Estate AG mit dem Initiator Hans Wittmann. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Der Schutz vor Brand und Blitzen rettet Leben und sollte nicht als notwendiges Übel akzeptiert werden. In der Realität findet die Berücksichtigung des Blitzschutzes in Gestaltungs- und Konstruktionsentwürfen oftmals fehlerhaft Beachtung.

Blitzschutz – das ungeliebte Stiefkind in der Architekturplanung

In regelmäßigen Abständen finden Veranstaltungen zum Brandschutz bundesweit statt. Der „FeuerTRUTZ Workshop (Fachbauleitung Brandschutz) beschäftigt sich neben werkvertraglichen und bauordnungsrechtlichen Grundlagen mit Haftungsfragen. An Hand dieses Projektbeispiels stellt Eric Mozanowski die Aufgaben und Bereiche einer Fachbauleitung im Brandschutz vor. Darüber hinaus erläutert Eric Mozanowski die Dokumentationspflicht sowie dem richtigen Umgang mit Verwendbarkeitsnachweisen von Bauprodukten. Die Bereiche von der Ausschreibung und Vergabe über Ausführung bis hin zu Schlussrechnungsstellung und Abnahme werden kurz vorgestellt. Wie können konkrete Handlungsempfehlungen ausgearbeitet und skizziert werden, die direkt für die Bauleitung umsetzbar sind?

„Barrierefreie Räume, Edelstahlblechdach, Solaranlage und eine klare Formensprache moderner Architektur findet sich im neuen Designer-Mehrfamilienhaus am Gähkopf in Stuttgart wieder. Das Designer-Mehrfamilienhaus spiegelt die aktuelle Wohnkultur in zahlreichen Details wieder – nur der Blitzschutz blieb lange Randthema. Ableiter und Fangsysteme sollten erst kurz vor Fertigstellung des Baus installiert werden. Die Bauherrin legte besonderen Wert darauf, dass die Schutztechnik die puristische Außenansicht nicht störte. Die Alfred Riepl Blitzschutz-Systemhaus GmbH setzte auf eine alternative Lösung nach der Collection Volume Methode (CVM). Ein einziges Dynasphere-System der Leutron GmbH soll das gesamte Gebäude schützen können – fast unsichtbar und sogar eine Blitzschutzklasse höher als gefordert“, erläutert Eric Mozanowski das Beispiel zur Umsetzung aus jüngster Zeit.

Naturgewalten: Gefahren bei Blitzschlag

Nehmen die Naturgewalten wirklich zu oder findet die Sensibilisierung durch die Berichterstattungen statt? Es entsteht das Gefühl, dass es mehr Gewitter, mehr Unwetter, Hagel, Starkregen, Überflutungen, Sturmfluten und Blitzeinschläge gibt und wahrgenommen wird. Fakt ist, dass alljährlich etwa fünf Menschen an einem Blitzschlag in Deutschland sterben. Der starke Stromschlag kann den Körper in vielfältiger Weise schädigen. Überlebende kämpfen oft jahrelang mit den Nachwirkungen. Zur Diskussion bring Eric Mozanowski einen Fall aus Baden-Württemberg: „In Stuttgart kämpfte ein zwölfjähriger Junge, der in Aichwald vom Blitz getroffen wurde, um sein Leben. Darüber hinaus sind in vergangenen Jahr bundesweit bei einer ganzen Reihe von Blitzunfällen viele Menschen von Blitzeinschlägen verletzt worden. Es wird deutlich, wie gefährlich diese starken Stromstöße sind und wie unterschiedlich sie den Körper schädigen können. Lebensgefahr besteht immer dann, wenn der Stromschlag das Herz lahmlegt und Verbrennungen große Teile des Körpers erfasst haben.“

Blitzeinschlag in Gebäuden: Folgen sind Überspannungsschäden – Brand – Lebensgefahr

Ein Blitzeinschlag hat viele Folgen; er muss nicht direkt am Gebäude stattfinden, oftmals gibt es auch Schädigungen, wenn der Blitz weiter entfernt einschlägt. Wird ein Haus von einem Blitz getroffen, fließen mehr als 100.000 Ampere über den äußeren Blitzschutz in die Erde, und im Haus entsteht eine hohe Spannung von rund einer Million Volt. Ein direkter Blitzeinschlag kann natürlich auch einen Brand, mechanische Zerstörungen und große Schäden an elektrischen Geräten verursachen, erläutert Eric Mozanowski. Bei hohen Spannungen von rund einer Million Volt ist klar, dass Schäden an Elektrogeräten und Installationen entstehen. Aus diesem Grund sollte der äußere Blitzschutz nie ohne einen inneren Blitzschutz des Hauses installiert werden.

Überspannungsschäden an elektrischen Geräten im Haus treten auch bei einem entfernten Blitzeinschlag auf. Gegen dieses Risiko schützt der innere Blitzschutz. Die wichtigste Funktion hierbei ist der Potentialausgleich. Eric Mozanowski erläutert, dass die zweite Ebene des Schutzes aus einem Überspannungsableiter, der in den Sicherungskasten eingesetzt wird, besteht. Die zusätzliche Sicherung reduziert die verbleibende Restspannung. Die dritte Absicherungsstufe bildet der Schutz der Endgeräte. „Entsprechende Schutzadapter gibt es als Stecker, Mehrfachstecker, Einbausteckdosen. Die Schutzvorrichtung befindet sich zwischen Steckdose und Elektrogerät“, erläutert Eric Mozanowski die einfachen Schutzvorkehrungen.

Fazit: Ein altbewährter Tipp und einfache Maßnahme

Ein schneller und einfacher Blitzschutz für elektrische Geräte: Bei Gewitter oder längerer Abwesenheit grundsätzlich die Antennen- und Netzstecker herausziehen!

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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EU-Richtlinien zu Netzneutralität veröffentlicht

BITMi fordert mittelstandsfreundliche Umsetzung

Aachen/Berlin 30. August 2016 – Heute hat das Gremium europäischer Regulierungsbehörden für elektronische Kommunikation (GEREK, auf Englisch BEREC) seine Richtlinien zur Netzneutralität veröffentlicht, welche Orientierung bei der Anwendung der EU-Verordnung zur Netzneutralität aus dem letzten Jahr bieten sollen. Die Verordnung zur Netzneutralität hatte der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) bereits als Chance gesehen und begrüßt, dass das Best-Effort Prinzip von allen Beteiligten als Grundlage anerkannt wurde. Trotzdem gab es in der Verordnung viele unbestimmte Rechtbegriffe und Schlupflöcher, die eine Umgehung möglich gemacht und es den Netzbetreibern ermöglicht hätten ihre Monopolstellungen ausnutzen. Hier setzen die neue Richtlinien nun an.

Bereits im letzten Jahr hatte der BITMi angemerkt, dass eine unterschiedliche Priorisierung von einzelnen Datenkategorien in bestimmten Situationen akzeptabel sei, es innerhalb dieser Datengruppen aber keine Ungleichbehandlung geben dürfe. Erfreulicherweise wird dieses so genannte „Zero Rating“ durch die Richtlinien eingeschränkt. So sollen beispielsweise „Zero Rating“ Bevorzugungen dann gleich für eine ganze Artengruppe von Anwendungen gelten (z.B. Musikstreamingdienste) und nicht nur für eine Einzelne.

Für das Thema Spezialdienste bleiben weiterhin Lücken: Bestimmte Anwendungen dürfen von Netzbetreibern bevorzugt werden, wenn Sie einen höheren Quality of Service (QoS) benötigen. Im Bereich Telemedizin oder dem Straßenverkehr, wo eine bevorzugte Echtzeitübertragung mit geringen Reaktionszeiten notwendig ist, ist dies absolut sinnvoll und notwendig. Die Einschätzung, für welche Anwendung eine Bevorzugung notwendig ist, orientiert sich allerdings erneut an allgemeinen Verhältnismäßigkeitsgrundsätzen. „Hier besteht aus unserer Sicht die Gefahr des Missbrauchs. Ein Netzprovider kann Spezialdienste bevorzugen oder „Zero Rating“ Modelle anwenden ohne diese vorab durch Regulierungsbehörden prüfen zu lassen. Diese können dann nur im Nachhinein tätig werden. Vorstellbar ist, dass solch ein Überprüfungsverfahren aufgrund der personellen Ausstattung der IKT Behörden in Deutschland lange dauert“, warnt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. “ Gerade kleine und mittelständische Unternehmen haben hier nicht genügend Reserven, um längere Zeit unter solch unfairen Wettbewerbsbedingungen zu bestehen.“

Wie bereits die Verordnung zur Netzneutralität aus 2015 sind die Richtlinien ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und ein wichtiger Versuch, die Verordnung enger zu fassen und Lücken, die die Netzneutralität gefährden, zu schließen. Dies gelingt nur bedingt: Spezialdienste und Zero Rating sind weiterhin nicht ausgeschlossen und unbestimmte Rechtsbegriffe erfordern eine Auslegung durch die Regulierungsbehörden. Die unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeiten könnten zudem zu unterschiedlichen Anwendungen der Verordnung in den einzelnen Mitgliedsstaaten führen. „Wir fordern die deutschen Behörden auf, bei der Auslegung der Richtlinien einen mittelstandsfreundlichen und wettbewerbsfördenden Ansatz zu verfolgen. Dazu gehört, dass entsprechende Verfahren und personelle Kapazitäten aufgebaut werden, die eine schnelle Klärung von Streitfragen innerhalb kurzer Zeiträume gewährleistet. Ansonsten besteht die Gefahr, dass große Konzerne in Kooperation mit Netzbetreibern den Wettbewerb verzerren und kleine und mittelständische Unternehmen trotz innovativerer Angebote dann vom Markt gedrängt werden“ warnt Grün.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Impulsvortrag zum Thema EU-Datenschutzgrundverordnung – Datenschutz Baden Württemberg

Datenschutz-Experte Peter Suhling in Weinheim an der Bergstrasse spricht vor 80 Teilnehmern

Impulsvortrag zum Thema EU-Datenschutzgrundverordnung - Datenschutz Baden Württemberg

Impulsvortrag zum Thema EU-Datenschutzgrundverordnung – Datenschutz Baden Württemberg (Bildquelle: Foto: Dorn)

Zum 82. Mittagstreffen in Weinheim an der Bergstrasse wurden wie jeden Monat Unternehmer aus Weinheim und Umgebung eingeladen. Wie immer gab es Impulsvorträge für die Teilnehmer zu allgemein Themen, ebenso wie zu speziellen Themen aus Unternehmenssicht. Begonnen hat Herrn Jens Stuhrmann von der Wirtschaftsförderung in Weinheim mit seinem Vortrag. Er berichtete über den Ausbildungszusammenschluss von acht Weinheimer Unternehmen und der Stadt Weinheim, die jetzt schon als eine Erfolgsgeschichte zu betrachten ist. Der Auftritt auf der Messe „Jobs for Future“ in Mannheim war unter dem Titel „Zweiburgen-Talente“ ein voller Erfolg.
Im zweiten Vortrag sprach Michael Abt, Geschäftsführender Gesellschafter der Weinheimer Abt-Mediengruppe, und warb für den „Marketing-Club Rhein-Neckar“ (MCRN). Die Entwicklung neuer Ideen und der Aufbau von Marketing-Wissen sind unter anderem Ziele des Clubs. Herr Abt lud zum dreitägigen Workshop ein, der unter dem Motto „Marketing Hochburg“ geplant ist.
Last but not least – zu guter letzt hielt Herr Peter Suhling seinen Vortrag. Da der Datenschutz für jedes Unternehmen eine wichtige Rolle spielt, sprach Herr Suhling über die zu erwartende EU-Datenschutzgrundverordnung und deren mögliche Folgen. Hier das Zitat aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 11./12. April:

Peter Suhling, Datenschutzbeauftragter und Geschäftsführer der ortsansässigen „suhling management consulting“, wagte den „Blick in die Kristallkugel“: Er befasste sich mit der geplanten Europäischen Datenschutz-Grundverordnung. Deren Ziele: Transparenz zwischen den europäischen Ländern und ein vereinfachtes Arbeiten mit Datenschutzthemen, da künftig gleiche gesetzliche Grundlagen bestehen und länderspezifische Gesetze entfallen.
Bei Verstößen gegen die Verordnung müssen Unternehmen mit empfindlichen Strafen von bis zu 100 Millionen Euro oder einer Geldstrafe in Höhe von fünf Prozent des Jahresumsatzes rechnen. Betroffene können Unternehmen zudem wegen „immateriellen Schadens“ verklagen. (Text: Günther Grosch, Foto: Dorn)

suhling management consulting bietet externe Datenschutzbeauftragung, Managementberatung, Datenschutzaudits, Begleitung zur Zertifizierung und Siegelerteilung durch Implementierung von ISO 9001, ISO 14001, ISO 27001, BDSG und Datenschutzstandards, Integration von Managementsystemen und Auditierung von Managementsystemen.

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Allgemein

Betreiber informieren – Schornsteinfeger prüfen

Die Schornsteinfeger-Innung in Berlin informiert über neue Bestimmungen

Betreiber informieren - Schornsteinfeger prüfen

Landesinnungsmeister Heiko Kirmis von der Schornsteinfeger-Innung in Berlin (Bildquelle: Schornsteinfeger-Innung in Berlin)

(Berlin, 22.1.2015) – Kurz vor dem Jahreswechsel gab die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine Änderung der Berliner Überprüfungsverordnung (ÜV) bekannt.

Mit der Verordnung wird zum einen – neu – eine Überprüfung von Gasfeuerstätten bei Wiederinbetriebnahme nach einer Gasliefersperre geregelt. Zum anderen werden die Überprüfungsarbeiten an gewerblich genutzten Dunstabzugsanlagen sowie an Wohnungslüftungsanlagen in den Bezirken des früheren Ost-Berlin präzisiert.

„Wie meistens hört sich der pure Text der Verordnung über die Bestimmung weiterer überprüfungspflichtiger Anlagen und der Überprüfungszeiträume, also unserer ÜV, kompliziert an, doch die Bedeutung ist einfach zu erklären“, sagt Landesinnungsmeister Heiko Kirmis. „Mit der Verordnung werden die Berliner Regelungen für die gewerblichen Dunstabzugsanlagen und die Wohnungslüftungsanlagen im ehemaligen Ost-Teil harmonisiert.“

Ebenso wie bei Feuerstätten, die mit Holz, Gas oder Öl betrieben werden, wird auch an gewerblich genutzten Dunstabzugsanlagen eine Anlagenschau durchgeführt und der Eigentümer erhält vom bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger einen Bescheid, welche Arbeiten er zur Gewährleistung der Betriebs- und Brandsicherheit durch einen Schornsteinfegerbetrieb ausführen lassen muss. Für Wohnungslüftungsanlagen ist das Verfahren ähnlich, jedoch auf das Gebiet des ehemaligen Ost-Berlin begrenzt, obwohl es so Kirmis – „auch im West-Teil der Stadt aus Gründen des vorbeugenden Brandschutzes sinnvoll wäre, diese Anlagen einer Überprüfungspflicht zu unterstellen.“

Neu ist eine Regelung zur Wiederinbetriebnahme von Gasfeuerungsanlagen nach einer Gasliefersperre. Hier fehlten bislang Regelungen, die das Zusammenspiel von Eigentümer, Betreiber, Gaslieferer, Wartungsfirma und Schornsteinfeger koordinieren. „Die neue Überprüfungsverordnung sorgt hier für deutlich mehr Sicherheit“, sagt Kirmis. Bei einer Sperrung der Gaslieferung muss bereits bei der Wiederinbetriebnahme eine Überprüfung durch den zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger erfolgen. Eigentümer und Betreiber sind in der Pflicht, den Bezirksschornsteinfeger rechtzeitig zu informieren, wobei „rechtzeitig“ natürlich bedeutet, dass der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger so frühzeitig zu informieren ist, dass er den Termin vor Ort einplanen und wahrnehmen kann.

Die Schornsteinfeger-Innung in Berlin begrüßt die neue Verordnung ausdrücklich. „In diesem Fall hat das mit Bürokratie überhaupt nichts zu tun, sondern dient ausschließlich unser aller Sicherheit“, so Kirmis. „Mit der Auflage an Eigentümer und Betreiber, den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger von sich aus rechtzeitig zu informieren, wurde zum Glück jeder Zweifel im Ablauf von vornherein ausgeschlossen.“ Noch sinnvoller wäre nach Ansicht des Landesinnungsmeisters allerdings eine Überprüfungspflicht vor jeder Wiederinbetriebnahme – also auch wenn die Therme beispielsweise infolge einer Unterbrechung der Stromlieferung außer Betrieb war. „Das sieht die neue Verordnung zwar noch nicht vor, sinnvoll wäre es allemal. Natürlich haben Eigentümer und Betreiber in diesem Fall auch jetzt schon die Möglichkeit, den Schornsteinfeger hinzuzuziehen.“

Die Schornsteinfeger-Innung in Berlin ist die Fachorganisation für das Schornsteinfeger-Handwerk in Berlin. Wir sind eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und haben insbesondere die Aufgabe, die gemeinsamen gewerblichen Interessen unserer Mitglieder zu fördern. Dazu gehört die Vertretung der berufspolitischen Interessen ebenso wie z.B. Angelegenheiten der Aus- und Weiterbildung. Im Rahmen unseres Aufgabengebiets sind wir Ansprechpartner staatlicher Stellen und Behörden sowie sonstiger handwerklicher Organisationen.
Ansprechpartner sind wir v.a. aber für unsere Mitgliedsbetriebe, denen wir zahlreiche Leistungen kostenfrei oder deutlich kostenreduziert zur Verfügung stellen; über unsere Partner bieten wir Sonderkonditionen z.B. beim Waren- und Materialeinkauf, beim Autokauf oder im Mobilfunkbereich. Im Versicherungswesen bieten wir maßgeschneiderte Verträge zu Mitgliedskonditionen.
Mitglied der Innung kann jeder Schornsteinfegermeister werden, der mit dem Schornsteinfegerhandwerk in die Handwerksrolle bei der Handwerkskammer Berlin eingetragen ist.

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