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Vorbereiten auf die Schneeschmelze – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Auf den Schnee folgt das Hochwasser

Vorbereiten auf die Schneeschmelze - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Bei Schneeschmelze droht Hochwasser.
Quelle: ERGO Group.

Schnee gab es in den letzten Wochen reichlich. Wenn die Temperaturen wieder steigen, schmilzt die weiße Pracht – und setzt enorme Mengen Wasser frei. Damit steigt vielerorts die Gefahr von Überschwemmungen durch ausufernde Gewässer. Tipps für Hausbesitzer zum Schutz vor witterungsbedingten Hochwasserschäden gibt ERGO Versicherungsexperte Peter Schnitzler.

Ist im Wetterbericht von „Schneeschmelze“ die Rede, sollten nicht nur die Anwohner besonders gefährdeter Hochwassergebiete, wie beispielsweise an Rhein, Elbe oder Donau, aufhorchen: Auch der kleine, beschaulich plätschernde Bach hinterm Haus kann sich bei entsprechender Wetterlage rasch in einen reißenden Strom verwandeln. „Dann gehen im schlimmsten Fall das Eigenheim samt Hab und Gut sprichwörtlich den Bach runter“, bestätigt Peter Schnitzler. „Deshalb sollten alle Hausbesitzer frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Immobilie gegen Hochwasser und mögliche Schäden abzusichern.“

Regelmäßiger Versicherungscheck
Und mit frühzeitig ist gemeint: Bereits bei Abschluss der Wohngebäude- und Hausratversicherung sollten die Versicherungsnehmer darauf achten, dass „Weitere Naturgefahren“ enthalten sind. „Nur dann sind Schäden durch Überschwemmungen abgesichert“, so der Versicherungsexperte und ergänzt: „Diese sogenannte Naturgefahrenversicherung greift neben Überschwemmungen auch bei Starkregen und Rückstau, außerdem bei Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck.“ Hausbesitzer sollten außerdem auf eine ausreichende Versicherungssumme achten. Sonst bleiben sie womöglich auf anteiligen Kosten sitzen. Daher der Tipp von Peter Schnitzler: „In regelmäßigen Abständen den Versicherungsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen.“

Immer informiert sein
Steht dann beispielsweise eine Schneeschmelze an, ist die Frage: Treten Gewässer über die Ufer oder nicht? Wer ist betroffen? Um die mögliche Gefahr von Überschwemmungen besser einschätzen zu können, ist es wichtig, immer über die aktuelle Lage informiert zu sein. Allerdings ist es oft schwierig, lokale Überschwemmungen genau vorherzusagen. Daher sollten Hausbesitzer die amtlichen Wetterwarnungen verfolgen. Gute Informationsquellen sind der lokale Rundfunk sowie beispielsweise das Internetportal www.hochwasserzentralen.de. Zudem bietet die amtliche Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App “ Mein Pegel“ für zahlreiche Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen Angaben zu aktuellen Pegelständen.

Maßnahmen zum Schutz vor der Flut
Besteht Überschwemmungsgefahr, empfiehlt es sich, Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen: Überfluten Wassermassen die Kanalisation, schützen mit Folie umwickelte Sandsäcke, wasserfeste Schalbretter und Sperrholzplatten das eigene Haus. Schutz bieten auch technische Maßnahmen wie mobile Barrieresysteme für Türen oder Fensterklappen. Dies hilft vor allem in hochwassergefährdeten Gebieten. Ebenfalls ratsam: Regelmäßig die Rückstausicherungen der Abwasserrohre des Gebäudes von einem Fachmann überprüfen lassen. „Sind diese Sicherungen undicht oder funktionieren nicht richtig, kann Abwasser ins Gebäude eindringen“, so Schnitzler. Kündigt sich Hochwasser an, sollten Bewohner bewegliche und wertvolle Gegenstände wie Möbel, Fernseher oder andere elektronische Geräte aus den gefährdeten Räumen auslagern. „Wichtig ist auch, alle elektronischen Geräte inklusive der Heizung vom Stromnetz zu nehmen. Ansonsten kann es im Wasser zu einem Kurzschluss kommen, was beim späteren Betreten und Ausräumen des Raums lebensgefährlich werden kann“, erklärt der ERGO Experte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um. Ein weiterer Tipp: Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen. Gefahrgut wie Heizöltanks sind zwar schwer, große Wassermassen können sie aber problemlos zum Schwimmen bringen. Die Tanks sollten deshalb mit festen Gurten oder Stahlbändern gesichert sein.

Nach dem Hochwasser
Wichtig: Wer von Hochwasser betroffen ist, sollte seine Versicherungen möglichst schnell informieren – auch dann, wenn der komplette Schaden noch gar nicht absehbar ist. Das weitere Vorgehen, zum Beispiel die Dokumentation und die Schadenbegutachtung, können die Betroffenen dann mit ihrem Ansprechpartner bei der Versicherung abklären. Das tatsächliche Ausmaß der Schäden ist für Laien oft auch gar nicht erkennbar. „Ist Wasser in die Wohnräume eingedrungen, kann es zu Schäden an der Bausubstanz kommen. Feuchtigkeit staut sich dann oft im Fußbodenaufbau. Dann genügt es nicht, feuchte Teppiche zu entfernen und nasse Fliesen trocken zu wischen“, weiß Peter Schnitzler. Im Zweifel sollten Betroffene daher einen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Zudem sollten Bewohner, die nach einer Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren, vorsichtig mit den elektrischen Anlagen und Geräten umgehen. „Elektrogeräte, die sich während des Hochwassers im Haus befanden und intakt aussehen, dürfen keinesfalls einfach wieder eingeschaltet werden – es besteht die Gefahr eines Stromschlags! Sicherer ist es, sie vor Inbetriebnahme von einem Elektronikfachmann untersuchen zu lassen“, rät der Versicherungsexperte. Um eine Schimmelbildung abzuwenden, müssen die betroffenen Zimmer zudem fachgerecht getrocknet werden.
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Über die ERGO Versicherung
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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ARAG Recht schnell…

ARAG Recht schnell...

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

+++ Fahrverbot auch bei einmaliger Einnahme von harten Drogen +++
Nach der – auch einmaligen – Einnahme sogenannter harter Drogen (wie zum Beispiel Amphetamin, Ecstasy, Kokain) wird die Fahrerlaubnis im Regelfall entzogen. Im Unterschied zum Alkoholkonsum kommt es beim Konsum dieser Drogen nicht darauf an, ob der Betroffene unter Drogeneinfluss Auto gefahren ist und sich selbst in der Lage sieht, auch zukünftig zwischen Drogenkonsum und Fahren zuverlässig zu trennen. Darauf weist laut ARAG das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße in einem Beschluss vom 18.01.2019 erneut hin (Az.: 1 L 1587/18.NW).
Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des Verwaltungsgerichtes Neustadt an der Weinstraße.

+++ Beleidigung innerhalb der Familie +++
Innerhalb des engsten Familienkreises besteht ein ehrschutzfreier Raum, der es ermöglicht, sich frei auszusprechen, ohne gerichtliche Verfolgung befürchten zu müssen („beleidigungsfreie Sphäre“). Dies gelte auch für Äußerungen (hier: Misshandlungsvorwurf) in WhatsApp-Nachrichten. ARAG Experten verweisen auf das Urteil des Oberlandesgericht Frankfurt am Main mit Urteil vom 17.01.2019 (Az.: 16 W 54/18).
Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des OLG Frankfurt.

+++ Vorsicht bei Überquerung von Geh- und Radweg +++
Einen Fußgänger treffen beim Überschreiten eines Geh- und Radweges dieselben Sorgfaltspflichten wie beim Überschreiten einer Fahrbahn. Dies hebt laut ARAG das Oberlandesgericht Celle hervor. Dazu gehöre es, sich zu vergewissern, ob der Weg gefahrlos für sich und andere betreten werden kann, heißt es in dem Urteil vom 20.11.2018 (Az.: 14 U 102/18).
Sie wollen mehr erfahren? Lesen Sie die aktuelle Pressemitteilung des OLG Celle.

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Grippewelle: Tipps zum Schutz vor Ansteckung – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Grippewelle kommt ins Rollen

Grippewelle: Tipps zum Schutz vor Ansteckung - Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen, dicker Kopf – nicht immer ist es eine echte Grippe. (Bildquelle: ERGO Group)

Die Grippewelle nimmt gerade an Fahrt auf – dies geht aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, erklärt den Unterschied zwischen Erkältung und echter Grippe, der sogenannten Influenza. Zudem gibt er Tipps zum Schutz vor Grippeviren.

Unterschied zwischen Erkältung und Grippe

Eine triefende Nase, Hals- und Gliederschmerzen sowie ein dicker Kopf bedeuten nicht gleich eine echte Grippe, also eine Influenza. „Die Abgrenzung zwischen Erkältung und Influenza ist nicht immer einfach“, so Dr. Wolfgang Reuter. Dennoch gibt es einige Anzeichen, die auf eine echte Grippe hinweisen: Die Influenza befällt den Körper meist sehr plötzlich und mit voller Wucht. Müdigkeit und Abgeschlagenheit treten in der Regel stärker auf als bei einer Erkältung. Husten, Schüttelfrost und hohes Fieber – oft um die 40°C – sind ebenfalls Hinweise auf die Influenza. Ältere, Kinder und Personen mit einer schweren Grunderkrankung, wie zum Beispiel des Herz-Kreislauf-Systems, sollten sich auf jeden Fall von einem Arzt untersuchen lassen. Selbst dann, wenn die Symptome nicht eindeutig sind. Um einer Verbreitung der Viren vorzubeugen, ist ein Hausbesuch durch den Arzt empfehlenswert.

Impfen auch jetzt noch sinnvoll

Damit es gar nicht erst zu einer schweren Grippeerkrankung kommt, sollten besonders gefährdete oder anfällige Personen wie Senioren, chronisch Kranke oder Menschen mit Immunerkrankungen sowie Schwangere mit einer Grippeschutzimpfung vorsorgen. Besonders gefährdet sind auch alle, die häufig mit anderen Menschen in Kontakt kommen, wie beispielsweise medizinisches und Pflegepersonal, Lehrer und Verkäufer. Eine Impfung ist auch jetzt noch sinnvoll. Bis der vollständige Impfschutz aufgebaut ist, vergehen lediglich zehn bis vierzehn Tage. Bei der Impfung erhält der Körper einen sogenannten Totimpfstoff. Das Immunsystem erkennt ihn als Krankheitserreger und bildet deshalb Antikörper. Steckt sich ein Geimpfter später tatsächlich mit dem Virus an, reagiert das bereits „vorgewarnte“ Immunsystem sofort und verhindert so den Ausbruch der Krankheit – oder schwächt ihn zumindest erheblich ab. „Da das Grippevirus jedoch häufig seine Erscheinung ändert, reicht der Impfschutz nur für ein Jahr im Voraus. Danach wird eine neuerliche Impfung, meist mit einem neuen Impfstoff, nötig“, weiß Dr. Wolfgang Reuter.

Ansteckung vermeiden: Hände waschen, nicht schütteln

„Meist überträgt sich die echte Grippe über Tröpfcheninfektion“, erklärt der DKV Experte. „Das heißt: Die Viren gelangen beim Husten, Niesen oder Sprechen von Mensch zu Mensch.“ Wer bereits an der Influenza erkrankt oder für eine Infektion besonders anfällig ist, sollte daher nach Möglichkeit Menschenmengen meiden. Dazu gehören beispielsweise voll besetzte Busse, Bahnen oder Fahrstühle. Vor allem aber ist die richtige Hygiene in der Grippezeit das A und O. Denn auch auf Türklinken, Tastaturen oder an Haltegriffen zum Beispiel in Treppenhäusern können sich die Viren festsetzen. Schnell wandert die Hand von dort an die Nase oder den Mund – und schon ist es passiert. „Häufiges, gründliches Händewaschen ist eine wichtige Vorbeugungsmaßnahme“, betont der Gesundheitsexperte. „Ebenso sollten die Hände fern vom Gesicht, insbesondere den Schleimhäuten an Mund und Nase, bleiben.“ Es empfiehlt sich, während der Grippewelle auf Händeschütteln und Umarmungen zu verzichten.

Abwehrkräfte stärken

Der beste Schutz vor einer Grippe ist ein gutes, belastbares Immunsystem. Um die eigenen Abwehrkräfte zu stärken, ist es daher gerade in der kalten Jahreszeit ratsam, auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung, ausreichend Bewegung und genug Schlaf zu achten. „Wer den Viren Paroli bieten will, sollte sich warm anziehen, weil Frieren das Immunsystem schwächt“, rät Dr. Reuter. Saunagänge und Wechselduschen können ebenfalls dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken. Die Schleimhäute bieten nur Schutz vor Ansteckung, solange sie nicht austrocknen. Deswegen haben die Viren bei trockener Heizungsluft leichtes Spiel. „Häufiges Lüften zu Hause und am Arbeitsplatz ist deswegen auch im Winter eine gute Idee“, weiß der DKV Experte.

Was hilft bei einer Grippe?

Wer meint, mit Antibiotika schnell wieder auf den Beinen zu sein, irrt sich, denn: „Antibiotika helfen nur gegen Bakterien. Bei Grippe sind aber zumeist Viren die Übeltäter“, weiß der DKV Experte. „Und die kann nur das körpereigene Immunsystem besiegen.“ Die Beschwerden lassen sich aber mit klassischen Hausmitteln etwas lindern. Eine heiße Hühnersuppe verbessert das Wohlbefinden, zudem lässt ihr Dampf die Sekrete aus den Atemwegen abfließen. Gurgeln mit einem Aufguss aus Salbei, wilder Malve oder Kamille wirkt wohltuend bei Heiserkeit und Halsschmerzen, bei Husten haben sich Thymian und Spitzwegerich bewährt. Auch in der Apotheke gibt es eine Reihe rezeptfreier Erkältungsmittel: Schmerztabletten stillen Kopf- und Gliederschmerzen, Nasensprays sorgen für freien Atem. Je nach Bedarf spricht nichts gegen den Einsatz von Schleimlösern, Halspastillen oder Hustenstillern.
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Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2017 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,85 Mrd. Euro.
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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Urlaubsabgeltung geht auf Erben über +++
Endet das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers, haben dessen Erben nach § 1922 Abs. 1 BGB in Verbindung mit § 7 Abs. 4 BUrlG Anspruch auf Abgeltung des vom Erblasser nicht genommenen Urlaubs. Das hat laut ARAG das Bundesarbeitsgericht mit Blick auf eine kürzlich ergangene Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs klargestellt (BAG, Az.: 9 AZR 45/16).

+++ Keine Leistung bei Verschwendung vom Erbe +++
Verschwendet ein Hartz-IV-Empfänger ein Erbe in Höhe von rund 200.000 Euro innerhalb von zwei Jahren und bezieht danach erneut Grundsicherungsleistungen, so darf er diese Leistungen nicht behalten. Denn er habe laut ARAG seine Hilfebedürftigkeit in missbilligenswerter Weise zulasten der Solidargemeinschaft selbst herbeigeführt (LSG Niedersachsen-Bremen, Az.: L 13 AS 111/17).

+++ Vorsicht Glatteis +++
Eine Postbotin, die mit Ihrem Fahrrad den erkennbar vereisten Teil einer Parkplatzfläche befährt, obwohl ein geräumter oder gestreuter Gehwegbereich vorhanden ist, kann laut ARAG im Fall eines Sturzes kein Schmerzensgeld verlangen (AG Augsburg, Az.: 74 C 1611/18).

Langfassungen:

Urlaubsabgeltung geht auf Erben über
Endet das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers, haben dessen Erben Anspruch auf Abgeltung des vom Erblasser nicht genommenen Urlaubs. Im konkreten Fall ist die Klägerin Alleinerbin ihres am 20.12.2010 verstorbenen Ehemanns, dessen Arbeitsverhältnis. Nach § 26 des auf das Arbeitsverhältnis anwendbaren Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) standen dem Erblasser in jedem Kalenderjahr 30 Arbeitstage Urlaub zu. Der Erblasser wurde mit Wirkung vom 18.08.2010 als schwerbehinderter Mensch anerkannt. Er hatte danach gemäß § 125 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 SGB IX a.F. für das Jahr 2010 Anspruch auf anteiligen Zusatzurlaub von zwei Arbeitstagen. Die Klägerin verlangt die Abgeltung des Resturlaubs von insgesamt 25 Arbeitstagen, der ihrem verstorbenen Ehemann zum Zeitpunkt seines Todes für das Jahr 2010 noch zustand. Die BAG-Richter verwiesen auf 7 Abs. 4 BurlG, wonach Urlaub, der wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht genommen werden kann, abzugelten ist. Dabei ergebe die nach dem europäischen Unionsrecht gebotene Auslegung der §§ 1, 7 Abs. 4 BUrlG, dass der Resturlaub auch dann abzugelten ist, wenn das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers endet. Der Gerichtshof der Europäischen Union habe entschieden, dass der durch Art. 7 Abs. 1 der Richtlinie 2003/88/EG (Arbeitszeitrichtlinie) gewährleistete Anspruch auf bezahlten Mindestjahresurlaub nicht mit dem Tod des Arbeitnehmers im laufenden Arbeitsverhältnis untergehen dürfe, ohne dass ein Anspruch auf finanzielle Vergütung für diesen Urlaub besteht, der im Wege der Erbfolge auf den Rechtsnachfolger des Arbeitnehmers überzugehen habe (NZA 2018, 1467).
Daraus folge für die richtlinienkonforme Auslegung der §§ 1, 7 Abs. 4 BUrlG, so das BAG, dass die Vergütungskomponente des Anspruchs auf den vor dem Tod nicht mehr genommenen Jahresurlaub als Bestandteil des Vermögens Teil der Erbmasse werde. Der Abgeltungsanspruch der Erben umfasse dabei nicht nur den Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub nach §§ 1, 3 Abs. 1 BUrlG von 24 Werktagen, sondern auch den Anspruch auf Zusatzurlaub für schwerbehinderte Menschen nach § 125 Abs. 1 Satz 1 SGB IX a.F. sowie den Anspruch auf Urlaub nach § 26 TVöD, der den gesetzlichen Mindesturlaub übersteige, so die ARAG Experten (BAG, Az.: 9 AZR 45/16).

Keine Leistung bei Verschwendung vom Erbe
Verschwendet ein Hartz-IV-Empfänger ein Erbe in Höhe von rund 200.000 Euro innerhalb von zwei Jahren und bezieht danach erneut Grundsicherungsleistungen, so darf er diese Leistungen nicht behalten. Im verhandelten Fall hatte ein 51-jähriger Hartz-IV-Empfänger nach dem Tod seines Onkels im Jahr 2011 zunächst von dessen Erbe gelebt. Als der Mann ab 2013 erneut Grundsicherungsleistungen bezog, nahm das Jobcenter eine Rückforderung vor. Er habe das geerbte Vermögen in kurzer Zeit verschwendet und hierdurch seine Hilfebedürftigkeit herbeigeführt. Demgegenüber rechtfertigte sich der Mann mit einer vermeintlichen Alkoholerkrankung. Er habe den überwiegenden Teil des Tages in Gaststätten verbracht. Das LSG hat die Rechtsauffassung des Jobcenters bestätigt. Der Kläger habe geerbtes Immobilienvermögen im Wert von 120.000 Euro sowie Geld- und Wertpapiervermögen von 80.000 Euro innerhalb von zwei Jahren verschwendet und sei nun völlig mittellos. Seine Bank habe das überzogene Girokonto gekündigt, ihm drohe eine Stromsperre und er sei auf Lebensmittelgutscheine angewiesen. Freimütig habe er eingeräumt, das Erbe „ausgegeben und vertrunken“ zu haben. Allein 60.000 Euro habe er verschenkt um zu gefallen. Ein solches Ausgabeverhalten ist nach Überzeugung des Gerichts grob fahrlässig und in hohem Maße zu missbilligen. Es laufe dem Grundsatz der Eigenverantwortung zuwider. Da der Kläger keine Erwerbstätigkeit beabsichtigt habe, hätte ihm klar sein müssen, dass er mit seinem sozialwidrigen Verhalten in kurzer Zeit wieder auf staatliche Leistungen angewiesen sein würde, meint das LSG. Ein statistisch durchschnittlicher, nichterwerbstätiger Mann hätte bei ganz normalen Ausgaben sieben Jahre und sieben Monate von dem Vermögen leben können. Die behauptete Alkoholerkrankung habe nach Überzeugung des Gerichts und der beteiligten Ärzte keineswegs zum Kontrollverlust geführt, da der Kläger auch sehr vernünftige Entscheidungen getroffen habe wie Schuldentilgung und den Kauf einer Eigentumswohnung, erklären ARAG Experten (LSG Niedersachsen-Bremen, Az.: L 13 AS 111/17).

Vorsicht Glatteis
Eine Postbotin, die mit Ihrem Fahrrad den erkennbar vereisten Teil einer Parkplatzfläche befährt, obwohl ein geräumter oder gestreuter Gehwegbereich vorhanden ist, kann laut ARAG im Fall eines Sturzes kein Schmerzensgeld verlangen. Im vorliegenden Fall fuhr die Klägerin im Januar 2017 auf den Parkplatz des Beklagten mit ihrem E-Bike, um Post auszuliefern. An dem Tag herrschten winterliche Wetterverhältnisse und der Parkplatz war erkennbar glatt und nicht geräumt. Die Klägerin kam auf dem Parkplatz zu Sturz und verletzte sich am Steißbein, am Becken und am Knie. Außerdem war sie vier Wochen arbeitsunfähig. Ihre Schmerzensgeldklage begründete sie damit, der Beklagte habe seine Verkehrssicherungspflicht verletzt, weil er die glatten Stellen auf dem Parkplatz weder geräumt noch gestreut habe. Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen. Zwar müsse grundsätzlich jeder Grundstückseigentümer bei entsprechenden Witterungsverhältnissen den öffentlich zugänglichen Bereich seines Grundstücks von Eis und Schnee befreien und für die Begehbarkeit sorgen. Anders als auf Gehwegen müssten Parkplätze aber nicht vollständig geräumt werden. Es sei ausreichend, für einen sicheren Zugang zu den abgestellten Fahrzeugen zu sorgen. Der Beklagte habe seine Verkehrssicherungspflicht nicht verletzt, da der Parkplatz nicht vollständig vereist und sichere Wege zu den Fahrzeugen vorhanden gewesen seien. Die Klägerin hätte ihr beladenes Fahrrad an den glatten Stellen vorbeischieben und die gesicherten Wege benutzen müssen, so die ARAG Experten (AG Augsburg, Az.: 74 C 1611/18).

https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/

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Mehr Sicherheit bei Esport & Gaming mit dem Weg des Ninja

Mehr Sicherheit bei Esport & Gaming mit dem Weg des Ninja

Versicherung V1.337: insurninja bringt Versicherungen in Gaming und Esports

Köln, 30.01.2019
Passgenaue Versicherungslösungen für die Gaming- und Esports-Welt waren bisher nicht zu haben. Bisher. Denn jetzt beginnt eine neue Zeitrechnung. insurninja startet als weltweit erstes InsurTech-Startup ein Versicherungsangebot exklusiv für Gamer und Esportler: „Hardware Protect“. Gemeinsam mit Gamern, Esports-Organisationen und Unternehmen entwickelt insurninja ein Portfolio für mehr Sicherheit und Professionalität in Esports und Gaming.

Hardware Protect von insurninja:
Mit der ersten Versicherung von insurninja übernimmt der Gamer die Kontrolle. Diese in Kooperation mit der WERTGARANTIE angebotene „all-inclusive“ Versicherung macht Rundumschutz für Gerät und Peripherie zur Realität: Von High-End Systemen, Gaming-Laptops bis hin zu Konsolen schützt Hardware Protect bei Beschädigungen, Verlust oder Missgeschicken.

Tim Schlawinsky, einer der Gründer und Geschäftsführer von insurninja: „Für uns sind Gamer in erster Linie keine Kunden, sondern Individuen. Jeder Gamer ist anders, jeder Clan ist anders, jedes Gildenmitglied eine eigene Persönlichkeit. Wir sehen den Menschen hinter dem Gamer und sein Leben.“
Mit diesem Blick will insurninja einen gameful lifestyle ermöglichen, der voll und ganz auf die Bedürfnisse und Herausforderungen des Gamers abgestimmt ist und mit ihm weiter levelt. Wie ein Ninja beschützt und begleitet insurninja Gamer und Esportler – und kämpft für sie. Tim Schlawinsky:“Unter Gamefulness verstehen wir den Flow der einen packt, wenn man in seinem Game richtig aufgeht. Wir wollen dafür sorgen, dass dieses Lebensgefühl bleibt, selbst wenn man sich ausloggt.“

Das 2018 gegründete Unternehmen wird gemeinsam mit der Community Produkte und Services entwickeln, die Gamer und Esportler in den Mittelpunkt stellen:
– Individuell abgestimmte Versicherungsprodukte und Komplettlösungen für maximalen Rundumschutz: Von neu aufbereiteten bis hin zu komplett neu geschaffenen Versicherungen, vom Schutz des Gameralltags bis zum Schutz der virtuellen Identität.
– Bestmöglicher Service: Auf allen relevanten Kanälen, zu passenden Zeiten und mit maximaler Performance.
– Gemacht von Gamern für Gamer mit einer einzigartigen Verschmelzung aus Produkt, Service und Design für alle Lebenslagen.

Der Weg des Ninja
Er ist schnell, lautlos und geschickt. Ein Meister der Tarnung und virtuosen Kampfkunst. Ninjas sind Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, ausgewiesene Experten und respektvolle Partner an der Seite ihrer Auftraggeber. insurninja geht den Weg des Ninjas für seine Partner und Kunden. Ihnen allen gibt das Startup zukünftig ein Upgrade bei Sicherheit und Performance: mit einem Arsenal kampftauglicher, smarter Angebote, die Gamern und Esportlern, Clans und Ligen, Vereinen, Verbänden und Herstellern dabei helfen, besser, mutiger und handlungsstärker zu werden.

Zu diesem Zweck bespielt insurninja im kommenden Jahr vier Level:

Level 1
Mit einem Blick unter die digitale Motorhaube schützt insurninja das, wo Gamer und Esportler Zeit, Geld und Leidenschaft investieren.

Level 2
insurninja steht allen treu zur Seite, die Verantwortung für ihr Team übernehmen und schützt sie vor zahlreichen Risiken wie Haftungs- und Rechtsfragen.

Level 3
insurninja ist auch im Reallife für Gamer und Esportler da. Mit dem besten Loadout für den Lifestyle. Von Gear bis Gesundheit – alles safe.

Level 4
Familie, Job oder Haus: Wer auch Verantwortung für die Menschen und Themen außerhalb der Map trägt, wird von insurninja meisterhaft geschützt.

Weitere Informationen unter www.insurninja.gg

Über insurninja
insurninja bietet Versicherungslösungen ohne digitale oder physische Grenzen für die Gaming- und Esport-Welt. Produkt, Service und Design verschmelzen hier zu einem einzigartigen Angebot für Kunden und Partner, die einen völlig neuen Blick auf das Thema Versicherung bekommen. Kunden können ihren individuellen und kompletten Versicherungsschutz online abschließen und verwalten.

Warum insurninja Versicherungen anbietet? Der Grundgedanke einer Versicherung ist der Schutz durch das Kollektiv. So hatten schon früher Gilden, ein Begriff der auch heute bei Gamern noch im Gebrauch ist, einen Schutz für alle, die Teil dieser Gemeinschaft waren. insurninja adaptiert diesen Grundgedanken auf die heutige Zeit und macht Versicherung damit zu dem was es ist: Sicherheit durch Gemeinschaft.

Mission
Alle Menschen und Unternehmungen im Esports und Gaming werden mit der Hilfe von insurninja eine Familie. Eine Familie, die zusammenhält. Die weltweit für mehr Sicherheit, Professionalität und Chancengleichheit kämpft. Für die gesamte Branche.
In diese Familie treffen sich alle: Anfänger und Profis, Einzelkämpfer und Organisationen, Startups und Konzerne.
Für die Familienmitglieder entwickelt insurninja nützliche Lösungen, ermöglicht grenzüberschreitende Netzwerke und Kommunikation und verbindet Menschen miteinander.

Die erste Versicherung für Gaming und Esports.
FOR THOSE WHO PLAY THE WORLD.

Kontakt
insurninja GmbH
Tim Schlawinsky
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Unterwegs abseits der Skipisten? – Aktuelle Verbraucherinformation der ERV

Notfallausrüstung und Lawinenkunde sind ein Muss

Unterwegs abseits der Skipisten? - Aktuelle Verbraucherinformation der ERV

Mit der Wetternormalisierung sind die Pistenverhältnisse ideal
Quelle: ERGO Group.

Die enormen Schneemengen der vergangenen Wochen haben viele Regionen in den Alpen in den Ausnahmezustand versetzt, etliche Lawinenabgänge inklusive. Inzwischen normalisiert sich die Lage und die Pistenverhältnisse sind ideal. Für einige Wintersportler ein Grund, sich auch wieder abseits der Pisten zu vergnügen. Welche Vorbereitungen nötig sind, um ein solches Risiko einzugehen, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung).

Das A und O für Touren abseits der Pisten: Ausrüstung und Ausbildung

Die oft unberührten Hänge neben der Piste verlocken immer mehr Wintersportler dazu, auch mal abseits von viel befahrenen Abfahrten unterwegs zu sein. Doch die Gefahr ist groß, dass selbst fitte Ski- oder Snowboardfahrer, die jede Piste sicher meistern, die Situation hinter der Begrenzung unterschätzen. „Im freien Gelände gibt es selbst bei noch so guter Vorbereitung keine Sicherheit“, so Birgit Dreyer. „Zwingend notwendig ist eine Notfallausrüstung, bestehend aus Lawinenverschütteten-Suchgerät, Schaufel, Sonde und Airbag-Rucksack sowie natürlich ein Handy mit vollem Akku. Außerdem ist eine umfassende Ausbildung Voraussetzung“, so die Expertin der ERV. Skischulen, Skivereine sowie beispielsweise der Deutsche Alpenverein bieten Kurse für Tiefschneefahren und Tourengehen an. Dabei geht es zum einen um Lawinenkunde, zum anderen lernen die Teilnehmer, wie sie Gefahren am Hang erkennen und wie sie mit der Notfallausrüstung umgehen.

Lawinenlagebericht checken

Ist der Kurs absolviert sowie die Ausrüstung gepackt und erprobt, empfiehlt sich vor dem Start ein kritischer Blick auf den aktuellen Lawinenlagebericht. Er ist im Internet beispielsweise für Deutschland, Österreich und die Schweiz abrufbar. Hier finden Tourengänger und Tiefschneefahrer die aktuellen Gefahrenstufen für ihre geplante Route. „Besteht erhebliche oder gar große Lawinengefahr, sollten Wintersportler ihre Tour verschieben“, so Dreyer. „Selbst bei mäßiger Gefahr, also Lawinenwarnstufe 2, sollten sie überlegen, ob ihnen der Spaß das Risiko wert ist. Denn abseits der Pisten ist das Lawinenrisiko nie bei Null und auch die beste Ausrüstung kann einen Sturz den Abhang hinunter nicht verhindern.“

Immer in der Gruppe

Genauso wichtig wie Ausbildung und Ausrüstung: Niemals alleine losziehen und immer in Sichtweite der anderen bleiben. Aber auch nicht zu dicht beieinander fahren oder wandern, sonst ist die Belastung für die Schneedecke zu groß. Gut ist es, wenn ein oder mehrere Gruppenmitglieder schon erfahren sind.

Versicherungsschutz für den Notfall

Sport im Schnee ist nie ohne Risiko. Rettungs- und Bergungskosten übernehmen viele Krankenkassen allerdings nur anteilig. Dabei kann zum Beispiel ein Helikopter-Einsatz schnell in die Tausende gehen. Daher empfiehlt die ERV Expertin Tourengängern eine private Reisekranken-Versicherung, die explizit Such-, Rettungs- und Bergungskosten abdeckt. Die ERV Reisekranken-Versicherung ohne Selbstbeteiligung schließt diese bis zu 10.000 Euro mit ein und deckt alle Unternehmungen und Reisen ab, die mindestens 50 Kilometer vom Wohnort entfernt sind – auch im Inland. Zudem übernimmt sie sämtliche Arzt- und Behandlungskosten sowie einen medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport.
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Wichtig zu wissen

Was bedeuten die verschiedenen Lawinen-Warnstufen?
Seit 1993 gibt es in Europa eine einheitliche Bewertungsskala zur Einschätzung der Lawinengefahr. Sie richtet sich vor allem an Wintersportler, die abseits gesicherter Pisten unterwegs sind. „Die Skala besteht aus fünf Gefahrenstufen. Jede Stufe ist mit einheitlichen Begriffen in den verschiedenen Sprachen klar definiert“, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung). In keiner der fünf Gefahrenstufen ist eine Lawine vollständig ausgeschlossen. Eine Liste mit detaillierten Beschreibungen der einzelnen Stufen und Empfehlungen hält beispielsweise das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF auf seiner Website bereit.

– Warnstufe 1: Gering
Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt. Eine Lawine ist nur bei großer Zusatzbelastung – beispielsweise durch eine Gruppe, die ohne Abstände fährt – an vereinzelten Stellen im extremen Steilgelände – Hänge sind steiler als 40° – möglich. Spontan sind nur Rutsche und kleine Lawinen möglich.

– Warnstufe 2: Mäßig
Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mäßig verfestigt, ansonsten meist gut. Eine Lawine ist nur bei großer Zusatzbelastung vor allem an angegebenen Steilhängen – Hänge sind steiler als 30° – möglich. Es sind keine größeren spontanen Lawinen zu erwarten.

– Warnstufe 3: Erheblich (kritische Lawinensituation)
Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Bereits bei geringer Zusatzbelastung, beispielsweise durch eine Person, kann vor allem an Steilhängen eine Lawine ausgelöst werden. Auch spontane mittlere, vereinzelt sogar große Lawinen sind möglich.

– Warnstufe 4: Groß (sehr kritische Lawinensituation)
Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen schwach verfestigt. Lawinen sind bei geringer Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Spontan sind auch mittlere und große Lawinen zu erwarten.

– Warnstufe 5: Sehr groß (Katastrophensituation)
Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Es sind spontan viele große Lawinen auch in mäßig steilem Gelände – Hänge sind flacher als etwa 30° – zu erwarten, die bis ins Tal reichen können.
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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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So kommt Ihr Fahrzeug gut durch den Winter

Die ARAG Experten geben mit praktischen Tipps Starthilfe für die kalte Jahreszeit

Wenn das Auto plötzlich schlapp macht, liegt es – zumindest wenn genügend Benzin im Tank ist – meistens an der Batterie, die ihren Geist aufgibt. Dabei sind es vor allem die kalten Wintermonate, die insbesondere älteren Batterien zu schaffen machen. Aber auch Gummidichtungen, Reifen und Schlösser können bei Eis und Schnee Probleme bereiten. Die ARAG Experten geben Tipps, wie man das Fahrzeug winterfit macht.

Batterie prüfen – do it yourself oder in die Werkstatt?
Es ist kalt, feucht, man fährt den ganzen Tag mit Licht, die Heizung im Auto läuft auf Hochtouren und womöglich ist die Sitzheizung auch noch an. Der Winter ist nicht die leichteste Jahreszeit für Autobatterien. Daher raten die ARAG Experten, die Batterie vor der ersten klirrenden Kälte auf ihre Leistungsfähigkeit zu überprüfen. Typische Schwäche-Symptome können sich schon beim Kaltstart zeigen: Springt der Motor beim Anlassen nicht sofort an oder hat z. B. das Autoradio einige Aussetzer beim Start, kann das auf eine schwächelnde Batterie hindeuten. Wer seine Batterie selbst prüfen möchte, benötigt ein so genanntes Multimeter. Mit diesem Messgerät kann man die Spannung der Batterie messen, indem man das rote Kabel an den Pluspol und das schwarze Kabel an den Minuspol hält. Der Test sollte am besten gemacht werden, wenn das Auto einige Stunden gestanden hat. Beträgt die Spannung zwischen 12,4 und 12,7 Volt, ist die Batterie in Ordnung. Liegt sie unter 12 Volt, sollte eine Werkstatt aufgesucht und unter Umständen die Batterie ausgetauscht werden. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass nicht alle Batterietester zuverlässige Informationen liefern. Der Profi in der Werkstatt meist schon.

Schwächelnde Batterien aufladen?
Grundsätzlich ist es kein Problem, Autobatterien wieder aufzuladen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass Batterien in modernen Autos in der Regel nur noch etwa fünf Jahre halten. Durch hohe Standard-Ausstattungen der Fahrzeuge mit Sitzheizung, Klimaanlage etc. werden sie enorm beansprucht. Ein Blick auf die Batterie hilft: Dort kann man am so genannten Frischedatum ablesen, wie alt das gute Stück ist und ob ein Aufladen überhaupt sinnvoll ist.

Besonders zu empfehlen sind Geräte, die zusätzlich auch noch eine Regenerierungsfunktion für altersschlappe Akkus haben und AGM-Batterien laden können, wie sie häufig in Fahrzeugen mit Start-Stopp-Automatik genutzt werden. Vom abendlichen Ausbau der Batterie, um sie im Warmen übernachten zu lassen, raten ARAG Experten unbedingt ab. Wer dem Auto mit moderner Elektronik den Strom abklemmt, bringt die Technik durcheinander. Das Radio muss am nächsten Morgen neu codiert werden, im schlimmsten Fall wird ein Steuergerät beschädigt.

Türschlösser schützen
Ein Tröpfchen Öl in den Scharnieren der Türen macht sie leichtgängiger und im Türschloss verhindert Fett, dass sich Eis bildet. Doch die ARAG Experten warnen: In manchen Türscharnieren ist Teflon eingebaut, und da ist Öl schädlich. Für diese Scharniere gibt es spezielles Trocken-Schmier-Spray im Fachhandel. Ob Ihr Pkw Scharniere mit Teflon hat, weiß im Zweifel der Autohändler. Auch Grafitspray kann Schlösser vor dem Zufrieren schützen. Im Gegensatz zu Öl wird es bei Kälte nicht dickflüssig und verharzt nicht. Ein Tipp der ARAG Experten für die winterliche Autowäsche in der Waschanlage: Einfach die Türschlösser vor der Einfahrt mit Klebeband abdichten, damit kein Wasser hineingelangt.

Türdichtungen schützen
Auch die Gummidichtungen der Autotüren benötigen im Winter Pflege, damit sich dort kein Wasser festsetzt, das sich nachts in Eis verwandelt und die Türen festhält. Die Dichtungen sollten mit Hirschtalg, einer speziellen Gummipflege oder Glycerin aus der Apotheke eingerieben werden. Zur Vorsicht raten die ARAG Experten bei dem gängigen Kälteschutz Vaseline: Dieses Fett enthält Mineralöl, das die Dichtungen angreifen kann.

Kühlwasser und Scheibenwischanlage prüfen
Ist genügend Frostschutzmittel im Kühlwasser enthalten? Mit einem Frostschutzprüfer können Autofahrer den Zustand des Kühlwassers selbst überprüfen. Der Frostschutz sollte zwischen minus 20 und minus 30 Grad Celsius liegen. Dann ist der Motor vor Eisbildung, aber auch vor Rost und Kalkablagerungen ausreichend geschützt. Die ARAG Experten raten, Schutzhandschuhe während der Messung zu tragen, um den Kontakt mit der Kühlflüssigkeit zu vermeiden. Wenn Kühlwasser nachgefüllt werden muss, hilft ein Blick in die Unterlagen des Fahrzeugs. Dort steht, welches Mittel für den Motor geeignet ist.

Frostschutz ist auch für die Wasseranlage des Scheibenwischers unbedingt nötig. Hier schützt das Mittel nicht nur vor einem Vereisen des Wischwassers, sondern hat auch reinigende Funktion. Ein Frostschutz von minus 20 Grad Celsius reicht für die hiesigen Winterverhältnisse aus. Und wenn man schon dabei ist: Auch die Wischblätter der Scheibenwischer sollten kontrolliert und eventuell gereinigt werden.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.000 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von 1,6 Milliarden EUR.

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Ärger im Seniorenheim – wer hilft den Bewohnern?

ARAG Experten über Schlichtungsstellen, die schnell und unbürokratisch helfen

Ärger im Seniorenheim - wer hilft den Bewohnern?

Wenn Bewohner von Seniorenwohnheimen Probleme mit anderen Heimbewohnern oder mit der Pflegeeinrichtung selbst haben, trauen sie sich oft nicht, ihrem Ärger Luft zu machen. Zu groß ist die Angst, die pflegerische Unterstüzung des Heimes zu verlieren. Gleichzeitig sind ältere oder hilfebedürftige Menschen oft nicht in der Lage, ihre Ansprüche vor Gericht gelten zu machen, vor allem, wenn es keine unterstützenden Angehörigen gibt. An wen sie sich wenden können, verraten die ARAG Experten.

Verbraucherschlichtung
Dank EU-Recht gibt es hierzulande seit April 2016 die Verbraucherschlichtung. Sie soll helfen, Konflikte zwischen Verbrauchern und Unternehmen einfach, schnell und kostengünstig – und vor allem außergerichtlich – zu lösen. Betroffene können sich je nach Branche an so genannte Verbraucherschlichtungsstellen wenden, also Einrichtungen, die bestimmte Anforderungen an Fachwissen, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und Transparenz erfüllen. Eine aktuelle Liste dieser Schlichtungsstellen kann auf der Seite des Bundesamtes für Justiz heruntergeladen werden. Wenn es – wie beispielsweise bei Wohn- und Betreuungseinrichtungen – keine branchenspezifische Schlichtungsstelle gibt, hilft die vom Bundesamt für Justiz anerkannte unabhängige „Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle“ weiter. Die Teilnahme an einer Schlichtung ist für beide Parteien freiwillig und für Verbraucher grundsätzlich kostenlos. Die Kosten trägt allein der Unternehmer, in diesem Fall also die Pflegeeinrichtung. Unternehmen mit mehr als zehn Beschäftigten, die eine Webseite haben oder Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) verwenden, sind seit 2017 dazu verpflichtet, darin mitzuteilen, ob sie an einer außergerichtlichen Schlichtung teilnehmen oder nicht. Die ARAG Experten empfehlen daher, schon bei der Auswahl der Pflegeeinrichtung darauf zu achten, dass dies der Fall ist.

Beschwerde einlegen – so geht“s
Umfang der Pflegeleistungen, störrische Zimmergenossen, Entgelterhöhungen, Kündigung des Pflegevertrages – Konfliktsituationen gibt es in Wohn- und Betreuungseinrichtungen reichlich. Wenn es Bewohnern nicht gelingt, die Streitigkeit mit der Einrichtung zu klären, haben sie bei den meisten Konflikten die Möglichkeit, einen Schlichter um Unterstützung zu bitten. Die Beschwerde kann formlos per Fax, Mail, Post oder über einen Online-Antrag bei der Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle eingereicht werden. Doch die ARAG Experten raten zu einem vorherigen Telefonat mit der Schlichtungsstelle, um in einem Gespräch zu prüfen, ob das Anliegen an der richtigen Stelle gelandet ist. Dazu muss beispielsweise der Streitwert zwischen zehn und 50.000 Euro liegen. Auch wenn die Streitgrenze großzügig bemessen zu sein scheint: Geht es z. B. um Kündigungen von Wohnheimverträgen, werden die jährlichen Kosten für die Pflegeeinrichtung herangezogen und dann ist diese Summe schnell erreicht. Ist das Pflegeheim zur Schlichtung bereit, entwirft der Schlichter einen neutralen Schlichtungsvorschlag. Beiden Parteien steht es frei, diesen anzunehmen oder abzulehnen. Ein Vergleich – und damit eine verbindliche Vereinbarung – kommt nur zustande, wenn beide Parteien den Vorschlag akzeptieren. Ist der Pflegebedürftige nicht damit einverstanden, bleibt der Weg vor Gericht. Die Verjährung ist für die Dauer des Schichtungsverfahrens übrigens ausgesetzt. Die ARAG Experten empfehlen, einen Schlichtungsantrag selbst dann zu stellen, wenn die Pflegeeinrichtung die Teilnahme in den AGB oder auf der Homepage bereits ausgeschlossen hat. Der konkrete Fall kann durchaus eine Ausnahme sein. Sind Bewohner einer Pflegeeinrichtung ohne Angehörige oder stark hilfebedürftig, steht Ihnen zur Bewältigung der formalen Anforderungen die Hilfe eines Dritten zu – etwa eines Betreuers.

Kein Fall für die Schlichter
Wenn es um rein zwischenmenschliche Probleme geht, können auch die Schlichter nicht helfen. Auch bei strafrechtlichen Sachverhalten wie z. B. Diebstahl, ist die Schlichtungsstelle nicht zuständig. Wurde eine Streitigkeit bereits vor Gericht entschieden oder besteht keine Aussicht auf Erfolg, weist die Schlichtungsstelle Anträge ebenfalls zurück.

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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Keine Streupflicht bei Dauerschneefall +++
Eine Gemeinde ist während Dauerschneefalls nicht verpflichtet, Rollsplitt auf die Straßen aufzubringen. Dies gilt laut ARAG zumindest dann, wenn keine großflächige Vereisung vorliegt. In einem solchen Fall würde ein Streuen keinen Sinn machen, entschied das Landgericht München II (LG München II, Az.: 13 O 4859/16).

+++ Geländer nicht zwingend erforderlich +++
Gehört eine Treppe zu einem öffentlichen Weg, muss laut ARAG ein Geländer oder ein Handlauf nur angebracht werden, wenn Gefahren ausgeräumt werden müssen, die für einen sorgsamen Benutzer nicht oder nicht rechtzeitig erkennbar sind und auf die er sich nicht oder nicht rechtzeitig einstellen kann (OLG Koblenz, Az.: 1 U 1069/17).

+++ Kein Erstattungsanspruch von Leistungen bei unentschuldigtem Fehlen +++
Das wiederholte unentschuldigte Fernbleiben von der Ausbildungsstelle, das schließlich zu einer Kündigung führt, stellt kein unentschuldbares Verhalten dar, dass einen Erstattungsanspruch des Jobcenters für gewährte Leistungen begründet. Eine Leistungskürzung ist laut ARAG indes zulässig (LSG NRW, AZ.: L 7 AS 1331/17).

Langfassungen:

Keine Streupflicht bei Dauerschneefall
Eine Gemeinde ist während Dauerschneefalls nicht verpflichtet, Rollsplitt auf die Straßen aufzubringen. Die Verwaltungsgemeinschaft Kochel am See muss im verhandelten Fall nach dem Sturz eines Mannes auf winterglatter Straße somit auch kein Schmerzensgeld zahlen. Am Tag des Sturzes hatte es durchgehend geschneit, die Verwaltungsgemeinschaft in Bayern hatte die Straßen nicht mit Rollsplitt gestreut – weil Streuen bei Dauerschnee aus ihrer Sicht nichts gebracht hätte. Wären die entsprechenden Straßen am Tag des Sturzes tatsächlich großflächig vereist gewesen, wäre die Kommune zwar in der Streupflicht gewesen, so das LG in seiner Entscheidung. „Es handelte sich aber – wenn überhaupt – um eine einzelne, punktuelle Eisfläche“, entschied das Gericht. Der heute 59 Jahre alte Kläger hatte sich bei einem Sturz vor vier Jahren verletzt und forderte – jedoch erfolglos – mindestens 10.000 Euro Schmerzensgeld, erklären ARAG Experten (Landgericht München II, Az.: 13 O 4859/16).

Geländer nicht zwingend erforderlich
Gehört eine Treppe zu einem öffentlichen Weg, muss ein Geländer oder ein Handlauf nur angebracht werden, wenn Gefahren ausgeräumt werden müssen, die für einen sorgsamen Benutzer nicht oder nicht rechtzeitig erkennbar sind. Die bei der Klägerin versicherte Geschädigte war im konkreten Fall auf dem Weg zum Dorfgemeinschaftshaus gestürzt, als sie eine Treppe hinuntergehen wollte. Die Treppe ist Bestandteil eines öffentlichen Fußweges und war zum Zeitpunkt des Sturzes weder mit einem Treppengeländer noch mit einem Handlauf gesichert. Bei dem Sturz erlitt die Versicherungsnehmerin der Klägerin eine Fraktur des linken Handgelenks sowie mehrere Prellungen an der Körperseite. Die Klägerin vertrat die Auffassung, der Sturz hätte vermieden werden können, wenn die Treppe mit einem Handlauf versehen gewesen wäre. Sie verlangte von der Beklagten, die als Trägerin der Straßenbaulast für den Zustand des Weges verantwortlich ist, die Erstattung der Behandlungskosten in Höhe von 5.444,93 Euro. Das Landgericht schloss sich der Einschätzung der Klägerin an, dass ein Handlauf zwingend anzubringen gewesen wäre, und gab der Klage in vollem Umfang statt. Hierbei stützte sich das Gericht unter anderem auf die Landesbauordnung (§ 33 Abs. 7 S.1 rheinland-pfälzische LBauO). Dagegen legte die Beklagte jedoch erfolgreich Berufung ein. Die Regelungen der Landesbauordnung seien im konkreten Fall nicht einschlägig, da die Treppe Teil eines öffentlichen Weges und damit vom Anwendungsbereich der Landesbauordnung ausgenommen sei. Damit ist laut OLG allein entscheidend, ob nach dem bei der Beurteilung der Verkehrssicherheit öffentlicher Wege und Straßen generell anzulegenden Maßstab die Treppe verkehrssicher gewesen sei. Danach müsse nur vor solchen Gefahren geschützt werden, die für einen sorgsamen Benutzer nicht oder nicht rechtzeitig erkennbar seien und auf die er sich nicht oder jedenfalls nicht rechtzeitig genug einstellen könne. An einer versteckten Gefahrenlage fehle es im konkreten Fall jedoch. Insbesondere die Gestaltung der Treppe sei für den Benutzer jederzeit erkennbar gewesen, so die ARAG Experten (OLG Koblenz, Az.: 1 U 1069/17).

Kein Erstattungsanspruch von Leistungen bei unentschuldigtem Fehlen
Das wiederholte unentschuldigte Fernbleiben von der Ausbildungsstelle, das schließlich zu einer Kündigung führt, stellt kein unentschuldbares Verhalten dar, dass einen Erstattungsanspruch des Jobcenters für gewährte Leistungen begründet. Im zugrundeliegenden Fall hatte der Kläger eine außerbetriebliche Berufsausbildung aufgenommen. Er fehlte wiederholt unentschuldigt, was zur außerordentlichen Kündigung führte. Daraufhin bewilligte ihm das beklagte Jobcenter ein vorübergehend um 30 % verringertes Arbeitslosengeld II. Später verlangte es die komplette Erstattung seiner Leistungen mit der Begründung, dass der Kläger seine Hilfebedürftigkeit vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt habe. Das LSG hat nun festgestellt, dass ein solcher Anspruch nicht bestand. Dieser setze aufgrund der gebotenen Abgrenzung zu den Sanktionsvorschriften (§§ 31 ff. SGB II) ein sozialwidriges Verhalten des Leistungsempfängers voraus, das über die in diesen geregelten Pflichtverletzungen hinausgehe und nur unter Berücksichtigung strenger Maßstäbe anzunehmen sei. Denn der Anspruch auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts sei ein verfassungsrechtlich garantierter Anspruch zur Wahrung des menschenwürdigen Existenzminimums. Das verbiete es, Leistungen, die auf einem einfachen Eigenverschulden beruhten, im Ergebnis nur vorläufig, quasi als Darlehen zur Überbrückung einer akuten Notlage, zu bewilligen, um sie anschließend im vollen Umfang zurückzufordern. An einem unentschuldbaren Verhalten des Klägers mit einem spezifischen Bezug zur Herbeiführung der Hilfebedürftigkeit fehle es, so das LSG. Denn er habe glaubhaft erklärt, während seiner Ausbildung erkannt zu haben, dass ihm diese nicht liege. Zwar begründe dies allein keinen wichtigen Grund des Klägers für ein bloßes Fernbleiben von der Ausbildung. Diesem Verhalten habe das Jobcenter jedoch mit einer Leistungskürzung um 30% hinreichend begegnen können. Ein darüberhinausgehender Vorwurf im Sinne eines unentschuldbaren Verhaltens treffe den Kläger hingegen nicht, so die ARAG Experten (LSG NRW, AZ.: L 7 AS 1331/17).

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Dächer vor Schneelast schützen – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps für Hausbesitzer

Dächer vor Schneelast schützen - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Fällt sehr viel Schnee, ächzen die Dächer unter der kalten Last. (Bildquelle: ERGO Group)

Fällt sehr viel Schnee, so wie derzeit im Süden Deutschlands, ächzen die Dächer unter der kalten Last. Hausbesitzer sorgen sich dann: Hält das Dach der Belastung stand? Wann sie handeln müssen und wie sie sich gegen Schäden absichern können, weiß Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO.

Wie viel Schneelast (ver)trägt mein Dach?

„In der Regel ist die Tragfähigkeit eines Daches um ein Vielfaches höher als die normalerweise in einer Region zu erwartenden Schneelasten“, so Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO. Dennoch ist es empfehlenswert, sich über die Belastbarkeit zu informieren. Wichtige Faktoren dabei sind die Dachform und die geografische Lage des Hauses. Auf Flachdächern bleibt der Schnee länger liegen als auf Dächern mit einem steilen Giebel, von denen der Schnee leichter abrutscht. Ein Flachdach muss damit mehr Last tragen können als ein Steildach. Und nicht überall in Deutschland fällt gleich viel Schnee im Winter. Daher ist Deutschland in verschiedene Schneelastzonen unterteilt: Wer beispielsweise im Bayerischen Wald wohnt, muss mit stärkerem Schneefall rechnen als ein Hamburger. Die Dächer müssen entsprechend auf unterschiedlich hohe Schneelasten ausgerichtet sein. In welcher Schneelastzone ihr Haus liegt, erfahren Hausbesitzer beispielsweise beim zuständigen Bauamt. „Einen Grenzwert für die Tragfähigkeit des eigenen Daches sollten Hausbesitzer im Standsicherheitsnachweis ihres Hauses finden“, sagt die ERGO Expertin. Falls diese Unterlagen nicht vorhanden sind, können örtliche Ingenieur- oder Architekturbüros sowie Dachdecker die maximale Belastbarkeit des Daches errechnen.

Dach vom Schnee befreien?

Kommt es zu schwerem Schneefall, hilft diese Angabe bei der Einschätzung, ob das Dach der dicken Schneedecke standhält oder ob geräumt werden muss. Die aktuell vorhandene Schneelast können Hausbesitzer von Fachleuten ermitteln lassen. „Dachdecker oder die Feuerwehr nehmen dafür Schneeproben an drei unterschiedlichen Stellen auf dem Dach. Anschließend wiegen sie die Schneeproben. Ob das Dach die Schneelast dauerhaft aushält, prüft dann beispielsweise ein Statiker“, erklärt Tanja Cronenberg. Raten die Experten zur Räumung eines Daches, können sie diese auch gleich durchführen. „Denn im Gegensatz zum Schneeschaufeln auf dem Gehweg sind Räumarbeiten auf dem Dach ohne entsprechende Schutzvorrichtungen eine Gefahr für die Beteiligten“, so die Versicherungsexpertin. „Wer in luftiger Höhe Schnee schippt, kann dabei ausrutschen oder der Schnee kann Autos oder Passanten treffen.“ Zudem droht ein Einsturz, falls das Dach bereits instabil ist.

Absicherung gegen Schäden

Stürzt ein Dach aufgrund der Schneelast ein oder ist die Statik der Dachkonstruktion beeinträchtigt, kommen auf Hausbesitzer hohe Kosten zu. „Daher sollten sie darauf achten, dass ihre Wohngebäudeversicherung auch „Weitere Naturgefahren“ wie „Schneedruck“ abdeckt“, empfiehlt die ERGO Expertin. Dieser Schutz umfasst auch Schäden durch den Schneedruck auf Fotovoltaik-, Solar- und Antennenanlagen auf dem Dach. Da bei einem Dacheinsturz meist Möbel und anderer Hausrat betroffen sind, ist es empfehlenswert, bei der Hausratversicherung ebenfalls auf den Schutz vor „Weitere Naturgefahren“ zu achten. Ist das Dach beschädigt, sollten Hausbesitzer die Schäden mit Fotos festhalten und sich umgehend bei ihrem Versicherer melden. Dieser kümmert sich um alles und schickt in der Regel einen Gutachter vorbei. Zudem sollten Eigentümer Maßnahmen ergreifen, um Folgeschäden zu vermeiden. „Dazu gehört beispielsweise, den Schnee aus dem Gebäude zu schaffen oder das Dach provisorisch abzudecken“, so die Versicherungsexpertin. Manchmal kann es sein, dass Hausbesitzer die Schäden vor dem Besuch des Gutachters beheben müssen – etwa, wenn das Haus sonst nicht mehr bewohnbar ist. In diesem Fall sollten sie dies vorab mit ihrem Versicherer klären. „Entsprechende Rechnungen von Handwerkern sollten Hausbesitzer unbedingt aufheben. Zudem empfiehlt es sich, genau zu dokumentieren, wie die Schäden behoben wurden“, so die Expertin von ERGO.
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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
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