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Sichere und schnelle Identitätsprüfung international: jenID Solutions bietet Verifizierung für alle Ausweisdokumente in ganz Europa

Sichere und schnelle Identitätsprüfung international:  jenID Solutions bietet Verifizierung für alle Ausweisdokumente in ganz Europa

(Mynewsdesk) Jena – 16. Mai 2018 – Der international führende Anbieter von automatisierten, schnellen und kosteneffizienten Identitätsprüfungen nutzt ab sofort eine Datenbank, die alle Ausweise für ganz Europa vorhält. Das Verfahren ist das sicherste, das es zurzeit auf dem Markt gibt.

Ob Führerschein, Reisepass oder Personalausweis – die Software „Genuine ID“ der  jenID Solutions GmbH erkennt alle offiziellen Dokumente, die in Europa ausgestellt worden sind. Dabei greift jenID auf eine Datenbank zurück, die alle diese Dokumente aus den europäischen Ländern als Templates enthält – auch die Türkei und Russland sind komplett abgedeckt.

So funktioniert die template-basierte Verifizierung

Der Nutzer fotografiert die Vorder- und Rückseite seines Dokumentes. Die Informationen werden an die Verifizierungsserver gesendet, die ausnahmslos in Deutschland stehen. Im ersten Schritt der Verifizierung kategorisiert das System, um welches Dokument es sich handelt. Das kann eine komplexe Herausforderung sein, denn beispielsweise gibt es allein in Großbritannien 16 verschiedene gültige Versionen des Führerscheins. Im zweiten Schritt wird das Dokument durch die Gegenüberstellung mit den „Dokumentschablonen“ auf die Sicherheitsmerkmale hin überprüft. Zusätzlich werden die automatisiert ausgelesenen Daten auf dem Ausweisdokument hinsichtlich Konsistenz geprüft. Nur wenn alles übereinstimmt, ist die Verifizierung erfolgreich.

Vergleich mit der fehleranfälligen Deep-Learning Methode

Dieser vollautomatisierte Prozess läuft in Sekundenschnelle ab und ist wesentlich sicherer als die Deep-Learning-Methode. Bei dieser wird das System nach und nach mit Beispielen gefüttert, anhand derer es „lernt“ und bessere Ergebnisse ausgibt. Nach Tests von jenID Solutions hat diese Methode eine Fehlerquote von durchschnittlich 20%. Zudem ist die Deep Learning-Methode sehr aufwendig: das System muss mit unzähligen Dokumenten aller Kategorien gespeist werden, bevor es funktioniert.

Vergleich mit dem Video-Ident-Verfahren

Noch unsicherer ist die Überprüfung durch Personen, denn irren ist menschlich. Trotzdem ist das Video-Ident-Verfahren weiterhin sehr verbreitet, z.B. wenn in Deutschland ein neues Konto eröffnet wird. Dabei muss ein Termin vereinbart werden, zu dem beide Personen Zeit haben – ein Umstand, den viele Kunden beklagen und gerne vermeiden würden. Nutzer von „Genuine-ID“ können hingegen die Verifizierung zu jeder Tageszeit durchführen, da der Prozess vollautomatisiert abläuft. Nutzer und Anbieter sparen durch die Effizienz des Prozesses Zeit und Kosten.

„Wir nutzen den Vorsprung unserer Technologie und bauen die Datenbank kontinuierlich aus, um international weiter voranzukommen. Das nächste Ziel ist die Abdeckung des arabischen Raums“, so Thomas Winter, Geschäftsführer von jenID Solutions.

Zahlreiche Branchen nutzen Identitätsprüfung

Ausweise müssen zur Eröffnung eines Kontos, Führerscheine zum Mieten eines Autos überprüft werden. Daneben ist eine breite Abdeckung für Reiseveranstalter und Fluglinien gegeben, die die Identität ihrer internationalen Kunden überprüfen müssen. Die Software von jenID Solutions kann in allen Branchen, in denen Identitätsprüfungen üblich sind, angewendet werden. Dabei werden Soft- und Hardware an die Gegebenheiten angepasst.

genuineID-App im Google PlayStore

Druckfähige und honorarfreie Fotos: https://bit.ly/2rKtu9H

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Informationen zu jenID Solutions

jenID Solutions bietet flexible Softwarelösungen an, die individuell an Kundenwünsche angepasst werden und den Kunden ermöglichen, sichere Identitätsprüfungen überall auf der Welt in Echtzeit durchzuführen. Dadurch weiß das Unternehmen, wer auf seine Produkte zugreift, sie nutzt bzw. ausleiht. jenID trägt auf diese Weise zum Schutz von Identitäten der Endverbraucher bei und verhindert Betrugsfälle.

Weitere Informationen: www.jenidsolutions.com/: https://www.jenidsolutions.com/de

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Singlebörsen und Partnervermittlungen

ARAG Experten über die rechtlichen Aspekte bei der Suche nach dem Glück

Singlebörsen und Partnervermittlungen

Der Wonnemonat ist da und mit ihm sind es auch die lang ersehnten Frühlingsgefühle. Glaubt man der Werbung, verliebt sich allerdings nicht nur im Mai alle elf Minuten ein Single vor dem Computerbildschirm, der gerade mit einem der größten Anbieter von Cyber-Liebesglück verbunden ist. Singlebörsen und Partnervermittlungen boomen. Was Verbraucher zur rechtlichen Seite wissen sollten, sagen ARAG Experten.

Wie arbeiten Singlebörsen und Partnervermittlungen?
Online-Partnervermittlungen unterbreiten aufgrund eines umfangreichen Persönlichkeitstest und mittels (laut eigener Aussage) wissenschaftlicher Methoden passende Partnervorschläge. Hierbei ist der Kunde auf die Vermittlungsleistung des Anbieters angewiesen. Wer laut Matching-Algorithmus nicht passt, wird nicht vorgeschlagen und kann somit auch nicht kontaktiert werden. Die Nutzer überlassen also dem Partnervermittler, bei der Partnersuche die Spreu vom Weizen zu trennen. Viele Singles schätzen vor allem den Vorteil einer Partneragentur, dass man am Anfang anonym bleibt. Erst wenn man sich für einen anderen Single wirklich interessiert, erteilen die meisten die Freigabe, dass sich der Andere die eigenen Bilder anschauen darf. Eine aktive Suche in der Datenbank ist nicht möglich. Die bieten wiederum die Singlebörsen oder Dating-Portale. Bei ihnen liegt der Fokus auf der eigenständigen Suche der Nutzer unter allen registrierten Mitgliedern nach Kriterien, die sie selbst wählen können. Einen Persönlichkeitstest und darauf aufbauende Partnervorschläge bieten diese Portale nur selten oder in bescheidenerem Umfang an. Darum sind sie in der Regel auch etwas preiswerter.

Was kostet das Versprechen des großen Glücks?
Die Preise für die Partnervermittlungen gehen weit auseinander. Bei den Marktführern liegen sie zwischen 25 und 40 Euro pro Monat. Einige Anbieter nehmen aber gerne auch wesentlich mehr Geld von ihren einsamen Kunden. Aber nicht nur der Preis ist entscheidend, auch Leistungsumfang und Vertragsbedingungen sind recht unterschiedlich. Das gleiche gilt auch für Singlebörsen. Besondere Aufmerksamkeit sollten Nutzer vor dem Vertragsabschluss den Vertragslaufzeiten widmen. Denn eines ist laut ARAG Experten sicher: Man hat sich vertraglich schneller an Zahlungen gebunden, als man ihnen nach Vertragsabschluss wieder entkommt.

Schnell rein – schwer wieder raus!
Die Sehnsucht nach der großen Liebe ist ein gutes Geschäft. Kein Wunder also, dass es die Singlebörsen, Dating-Portale und Partnervermittlungen flüchtenden Kunden schwer machen. Dabei sind viele Nutzer nach den ersten Erfahrungen mit den anderen Singles sehr ernüchtert oder sogar enttäuscht und wollen die Partnerbörse genauso schnell wieder verlassen, wie sie Mitglied geworden sind. Wer kurz nach der Anmeldung merkt, dass die Partnersuche im Netz nicht zur seligmachenden Zweisamkeit führt, für den stellt sich die Frage, ob er ein Widerrufsrecht hat. Leider sind sich die Gerichte in diesem Punkt nicht einig: So hat das Landgericht (LG) Bamberg etwa entschieden, dass die Mitgliedschaft in einer Partnerbörse ein übers Internet geschlossener Dienstvertrag ist, bei dem man auch ein 14-tägiges Widerrufsrecht hat. Das Widerrufsrecht erlösche auch nicht dadurch, dass sich der Kunde freischalten lässt oder erstmalig einloggt (Az.: 2 HK O 187/11). Das LG Berlin stellte sich in einem anderen Verfahren dagegen auf den Standpunkt, mit der Anmeldung bei einem Dating-Portal kaufe der Verbraucher digitale Inhalte. Auch dann steht dem Kunden zwar grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Das Bürgerliche Gesetzbuch gibt dem Unternehmer in diesem Fall aber die Möglichkeit, das Widerrufsrecht des Kunden unter bestimmten Voraussetzungen zum Erlöschen zu bringen. Die entsprechenden Formulierungen auf der Webseite des Anbieters sind allerdings oft unwirksam – so auch in dem vom LG Berlin entschiedenen Fall. ARAG Experten raten ernüchterten Kunden daher dazu, sich im Zweifelsfall auf ein bestehendes Widerrufsrecht zu berufen und den Vertrag innerhalb von 14 Tagen nach Anmeldung zu widerrufen.

Kann man online kündigen?
Partnerbörsen im Internet müssen ihren Kunden auch die Kündigung online ermöglichen. Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen den Betreiber einer Partnerbörse, der inzwischen seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen geändert hat. Bis zu dieser Änderung konnten die Kunden nicht online kündigen, sondern lediglich per Brief oder Fax. Dies wurde als unzulässig erachtet. Danach konnten Kunden der beklagten Partnerbörse „aus Sicherheitsgründen“ zwar nicht per E-Mail, aber online über das Kundencenter kündigen (BGH, Az.: III ZR 387/15). Seit dem 01.10.2016 schafft eine Gesetzesänderung generell mehr Klarheit. Seitdem ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) von „Textform“ und nicht mehr von „Schriftform“ die Rede. Das soll deutlicher machen, dass damit auch die Kündigung per E-Mail gemeint ist, erläutern ARAG Experten.

Download des Textes:
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„Bauchschmerzen nach Dinkel-Brötchen?“ – Verbraucherinformation der DKV

Zöliakie: Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

"Bauchschmerzen nach Dinkel-Brötchen?" - Verbraucherinformation der DKV

Wer an einer Zöliakie erkrankt ist, sollte auf Backwaren aus Weizen, Roggen, Dinkel & Co. verzichten (Bildquelle: ERGO Group)

Durchfall, Bauchkrämpfe und Unwohlsein: Wer nach dem Essen regelmäßig an solchen Symptomen leidet, könnte an Zöliakie erkrankt sein und verträgt damit kein Gluten. Rund ein Prozent der Deutschen ist von dieser Autoimmunerkrankung betroffen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, fasst Symptome und Behandlungsmöglichkeiten zusammen.

Was ist Zöliakie und wer kann daran erkranken?

Gluten, ein in vielen Getreidesorten enthaltenes Klebeeiweiß, kann der Darm generell nur schwer verdauen. Denn Glutene bleiben an der Wand des Dünndarms hängen. Da sich ein Großteil des Immunsystems in diesem Darmstück befindet, kann es zu autoimmunen Reaktionen kommen. Um das zu vermeiden, entwickelt der Darm bereits sehr früh eine Immuntoleranz gegen das Eiweiß Gluten. Bei Menschen mit einer genetischen Disposition zur Autoimmunkrankheit Zöliakie – und dies sind 25 bis 35 Prozent der Bevölkerung – fehlt dieser Schutzmechanismus oder ist gestört. „Aber nicht jeder mit der genetischen Disposition erkrankt auch: Insgesamt leidet rund ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland an Zöliakie“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Wer Gluten schlecht verträgt, kann es aber auch mit einer Nahrungsmittelallergie oder einer Glutensensitivität zu tun haben. Im Gegensatz zur Zöliakie ist dann die Darmschleimhaut intakt und es sind keine Antikörper nachweisbar.

Symptome und Diagnose

„Eine Glutenunverträglichkeit macht sich nach dem Verzehr verschiedener Getreidesorten wie beispielsweise Weizen, Roggen oder Dinkel bemerkbar“, schildert Dr. Reuter die Auslöser. Das im Getreide enthaltene Gluten führt zu einer Entzündung des Dünndarms. Die Folge: Bauchkrämpfe, Durchfall und ein allgemeines Unwohlsein. Nehmen Betroffene trotz Unverträglichkeit weiterhin Gluten zu sich, kann der Körper wichtige Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Vitamine nicht mehr aufnehmen. Der Grund: Normalerweise nimmt die Darmschleimhaut die Nährstoffe auf. Ist sie entzündet, funktioniert das nur noch eingeschränkt. Der Körper ist damit dauerhaft unterversorgt. So können eine Reihe von Beschwerden entstehen, zum Beispiel Eisenmangel, Wachstumsstörungen oder Knochenerkrankungen. Wer nur gelegentlich nach dem Verzehr von Getreideprodukten Symptome bemerkt, sollte nicht gleich von einer Zöliakie ausgehen. Bei regelmäßigen Beschwerden ist allerdings ein Besuch beim Hausarzt ratsam. „Die Diagnose einer Zöliakie ist zweistufig“, erklärt Dr. Reuter. Für den ersten Nachweis ordnet der Arzt eine Blutuntersuchung an. Damit prüft er, ob das Blut Antikörper gegen Transglutaminase, Endomysium und Gliadin enthält. Bei positivem Befund ist zur Absicherung der Diagnose dann meist noch eine Biopsie des Dünndarms notwendig, um den Zustand der dortigen Schleimhaut untersuchen zu können.

Was können Betroffene tun?

„Wer an Zöliakie erkrankt ist, sollte eine glutenfreie Diät einhalten“, empfiehlt der DKV Experte. Gluten kommt in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Dinkel, Emmer, Kamut, Gerste und Hafer vor. Die meisten Brote, Brötchen, Nudeln, Kekse und handelsüblichen Kuchen sind damit leider tabu. Da Gluten gut geliert, findet es sich auch als Stabilisator in vielen weiteren Lebensmitteln, beispielsweise in Gnocchi, Speiseeis, Pommes frites, Schokolade und fettreduzierten Produkten. Alle anderen Nahrungsmittel können Betroffene problemlos zu sich nehmen – es sei denn, es liegen weitere Unverträglichkeiten oder Allergien vor. Als Alternative zu Weizen und Co. kommen Reis, Mais, Hirse, Amarant, Buchweizen und Quinoa in Frage. Diese Getreidesorten sind für Zöliakiepatienten gut verträglich. Auch für glutensensitive Patienten empfiehlt sich eine entsprechende Ernährung. Im Gegensatz zu Zöliakiepatienten müssen sie die Diät weniger streng einhalten und können individuell austesten, wie viel Gluten der Körper verträgt. Übrigens: Für Gesunde empfiehlt sich eine glutenfreie Ernährung nicht. Denn wer Gluten meidet, verzichtet beispielsweise auch auf Vollkorn – und damit auf wichtige Ballaststoffe, die für einen gesunden Darm wichtig sind.
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Über die DKV
Die DKV ist seit 90 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2016 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,7 Mrd. Euro.
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„Versicherung für Leihboote“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

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Karl M. aus Oberstdorf:
Wir möchten uns im Urlaub gerne ein Boot ausleihen. Brauchen wir dafür eine spezielle Versicherung?

Tanja Cronenberg, Versicherungsexpertin von ERGO:
Für alle Schäden, die eine Person im Alltag an Dritten verursacht, kommt grundsätzlich die Privat-Haftpflichtversicherung auf. Dazu zählen auch Schäden, die ein Hobbykapitän mit geliehenen Wasserfahrzeugen bis zu einer Motorstärke von 75 kW, zum Beispiel einem kleinen Motorboot, verursacht. Rammt er versehentlich mit seinem Gefährt ein anderes Boot, ist dies in der Regel abgesichert. Möchten sich Urlauber ein motorisiertes Boot oder einen Jetski mit einer Motorstärke von über 75 kW ausleihen, ist bei vielen Vermietern außerdem bereits eine entsprechende Wassersporthaftpflichtversicherung im Mietpreis inbegriffen oder gegen Aufpreis zu erhalten. Ist dies nicht der Fall, benötigt der Hobbykapitän eine eigene. Eine Auskunft darüber gibt der Bootsvermieter. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch vorher bei seinem Versicherer informieren, welche Schäden im Rahmen der Privat-Haftpflichtversicherung abgedeckt sind.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 933

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„Fit in IDD“ – Online-Training für den Versicherungsvertrieb

"Fit in IDD" - Online-Training für den Versicherungsvertrieb

Die inside Unternehmensgruppe hat ein neues Online-Training für den Versicherungsvertrieb entwickelt: „Fit in IDD“. Darin werden die zentralen Aspekte der europäischen Verbraucherschutzrichtlinie IDD (Insurance Distribution Directive) auf effiziente und anschauliche Art und Weise vermittelt.
Obwohl die IDD seit Februar in Kraft ist und enorme Auswirkungen – insbesondere auf die Aus- und Weiterbildung des Versicherungsvertriebs – hat, stellt die Umsetzung für viele Unternehmen noch immer eine große Herausforderung dar. Mit dem neuen Online-Training „Fit in IDD“ können sich Unternehmen diesen Herausforderungen stellen und ihren Mitarbeitern Handlungssicherheit im Umgang mit der IDD und ihren regulatorischen Anforderungen geben.
Regelmäßige Weiterbildung ist Pflicht
Kern der IDD-Richtlinie ist der Verbraucherschutz, der durch eine fundierte und permanente Aus- und Weiterbildung der Versicherungsvermittler sowie erhöhte Transparenz- und Informationspflichten gewährleistet werden soll. Beispielsweise verpflichtet die IDD alle im Versicherungsvertrieb Tätigen zu regelmäßiger Weiterbildung – mindestens 15 Zeitstunden pro Kalenderjahr, die anhand von Leistungskontrollen nachgewiesen und zertifiziert werden müssen.
„Fit in IDD“ richtet sich an alle Unternehmen, die ihre Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiter ihrer Vertriebspartner IDD-konform qualifizieren müssen und vermittelt die wichtigsten Aspekte der neuen Richtlinie praxisorientiert und anschaulich anhand von zahlreichen Beispielen. Die Inhalte sind dabei so aufbereitet, dass das Wissen interaktiv und selbstständig erarbeitet werden kann.
Ein abwechslungsreicher Medienmix, bestehend aus interaktiven Lernkarten, Erklärfilmen und Lernerfolgskontrollen, sorgt für ein motivierendes Lernerlebnis. Die Erklärfilme führen dabei auf anschauliche Art und Weise in die jeweiligen Themen ein. Die Inhalte selbst werden praxisorientiert mittels interaktiver Lernkarten vermittelt. Jede interaktive Lernkarte endet mit einer praktischen Aufgabe, mit der das Gelernte angewendet und überprüft werden kann.
Anrechenbar gemäß IDD-Richtlinien
Nach Bearbeitung aller Lernkarten erfolgt eine Lernerfolgskontrolle. Für das Online-Training können den Lernern 1,25 Stunden auf ihrem Zeitkonto gemäß den IDD-Richtlinien gutgeschrieben werden.
„Fit in IDD“ gibt es in 2 Varianten: einer Standardversion, die alle grundlegenden Bereiche abdeckt und einer Premium-Version, die um individuelle Inhalte erweiterbar sowie an das jeweilige Corporate Design anpassbar ist und zusätzlich eine Bescheinigung enthält.
Weitere Informationen, einen kostenlosen Testzugang sowie einen Überblick der einzelnen Trainings-Module erhalten Sie unter:
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Wir sind Spezialist für betriebliche Bildung und realisieren seit mehr als 20 Jahren erfolgreich maßgeschneiderte Aus- und Weiterbildungskonzepte. Schwerpunkte liegen in den Bereichen E-Learning, Blended Learning, Mobile Learning, Performance Support und Wissensmanagement.

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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Gerichtsurteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Kirchen in der arbeitsrechtlichen Realität +++
Mitarbeiter der Kirchen müssen nicht mehr zwingend Mitglieder ihres Arbeitgebers sein. Das haben nun die Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) entschieden. Mit diesem Urteil haben die Richter laut ARAG klargestellt, dass sich die Kirchen mit ihrem gesonderten Arbeitsrecht nicht in einer Parallelwelt befinden (EuGH, Az.: C-414/16).

+++ WM-Tickets für Russland +++
Heute startet die letzte Phase des Ticketverkaufs für die Fußball-WM. Die ARAG rät allen Fans, die zur WM wollen, sich Tickets ausschließlich über den offiziellen Weg der FIFA zu besorgen. Der Weltfußballverband hat jegliche Wiederverkäufe von Tickets verboten und erklärt Eintrittskarten, die bei Ticketbörsen erworben wurden, für ungültig.

+++ Zusage über passende Autofelgen +++
Die Zusage, Autofelgen würden für eine bestimmte Fahrzeugklasse „passen“, beinhaltet, dass sie ohne weitere zulassungsrechtliche Prüfung verwendet werden dürfen. Mit dieser Begründung hat laut ARAG das Amtsgericht München einen Verkäufer entsprechender Felgen zur Rückzahlung des Kaufpreises an den Käufer Zug um Zug gegen Rückgabe der Felgen verurteilt (Az.: 242 C 5795/17).

+++ Haftung für im Dunkeln geparktes Kfz +++
Stößt ein Fahrer bei Dunkelheit gegen ein verbotswidrig geparktes Fahrzeug, haftet auch der Halter des geparkten Pkws für die Unfallfolgen. Das Gericht sprach laut ARAG dem geschädigten Halter im zugrunde liegenden Fall Ersatz für lediglich 75 % des entstandenen Schadens zu (OLG Frankfurt, Az.: 16 U 212/17).

+++ Falsches Parken kann teuer werden +++
Die Behinderung des Straßenbahnnetzes kann zur Übernahme der Kosten für einen Schienenersatzverkehr führen. Laut ARAG wurde ein Kfz-Fahrer, der mit seinem geparkten Fahrzeug eine Straßenbahn blockiert hatte, zum Ersatz von Taxikosten verurteilt (AG Frankfurt a.M., Az.: 32 C 3586/16 (72)).

Ausführlich:

Kirchen in der arbeitsrechtlichen Realität
Mitarbeiter der Kirchen müssen nicht mehr zwingend Mitglieder ihres Arbeitgebers sein. Das haben nun die Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) entschieden. Wer für die Kirche arbeitet, musste sich bisher zu ihrem Glauben bekennen. Gleichzeitig führte an kirchlichen Arbeitgebern etwa im Gesundheitswesen und bei der Kinderbetreuung mit ihren 1,2 Millionen Mitarbeitern kaum ein Weg vorbei. Wer den Boden einer Kita wischt oder Büroarbeiten erledigt, der muss dies aber nicht besonders katholisch oder evangelisch tun, haben jetzt die Richter in Luxemburg entschieden. Wer hingegen Kinder christlich erziehen soll, muss sich auch weiterhin konfessionell binden. Entscheidend sind in Zukunft objektive Kriterien zur Besetzung einer Stelle, die gerichtlich überprüfbar sein müssen. Mit diesem Urteil haben die Richter laut ARAG Experten klargestellt, dass sich die Kirchen trotz gesonderten Arbeitsrechtes wie alle Arbeitgeber diskriminierenden Auswahlverfahren enthalten müssen (EuGH, Az.: C-414/16).

WM-Tickets für Russland
Heute startet die letzte Phase des Ticketverkaufs für die Fußball-WM. ARAG Experten raten allen Fans, die zur WM wollen, sich Tickets ausschließlich über den offiziellen Weg der FIFA zu besorgen. Besonders warnen Verbraucherschützer vor der Schweizer Ticketplattform Viagogo. Beschwerden über plötzlich ansteigende Preise, undurchsichtige Gebühren, hohe Aufschläge und schlechtere Plätze als versprochen reißen nicht ab. Nun warnen Verbraucherschützer generell davor, auf einer Wiederverkaufsplattform Tickets für die Fußball-WM 2018 zu kaufen. Wer dort Tickets erwirbt, riskiert, nicht ins Stadion gelassen zu werden. Der Weltfußballverband Fifa hat nämlich jegliche Wiederverkäufe von Tickets verboten und bei Viagogo & Co. gekaufte Tickets für ungültig erklärt.

Zusage über passende Autofelgen
Die Zusage, Autofelgen würden für eine bestimmte Fahrzeugklasse „passen“, beinhaltet, dass sie ohne weitere zulassungsrechtliche Prüfung verwendet werden dürfen. Der Kläger kaufte im konkreten Fall über eBay vom Beklagten vier Alufelgen AMG 20 Zoll zu einem Kaufpreis in Höhe von 1.699 Euro zuzüglich Versandkosten in Höhe von 79 Euro. In dem Angebot des Beklagten auf eBay heißt es wörtlich: „Passend für Mercedes-Benz-Fahrzeuge: […] W207 […]“ sowie „Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss der Gewährleistung“. Nach Abschluss des Kaufvertrages und Überweisung des Kaufpreises stellte der Kläger fest, dass der Felgentyp beim Modell W207 erst nach einer weiteren zulassungsrechtlichen Prüfung gefahren werden. Nachdem der Kläger bereits eine Woche später mündlich den Rücktritt vom Kaufvertrag erklärt hatte und das von eBay vorgesehene Rückgabeverfahren erfolglos durchlaufen wurde, erklärte der Kläger später mit anwaltlichem Schreiben erneut den Rücktritt vom Kaufvertrag und forderte den Beklagten zur Rückzahlung Zug um Zug gegen Übergabe der streitgegenständlichen Felgen sowie Erstattung außergerichtlicher Rechtsanwaltskosten bis zum 24.11.2016 auf. Dies wurde abgelehnt, so dass die Sache vor Gericht landete – dies entschied zu Gunsten des Klägers. Indem der Beklagte in seinem eBay-Inserat angegeben habe, dass die Felgen unter anderem für den Fahrzeug-Typ W207 passend seien, habe er eine Beschaffenheit dahingehend angegeben, dass die Felgen ohne weiteres mit dem entsprechenden Mercedes-Typ genutzt werden können. Auch ein Ausschluss der Gewährleistung steht dem Rückforderungsanspruch nicht entgegen. Sind in einem Kaufvertrag zugleich eine bestimmte Beschaffenheit der Kaufsache und ein pauschaler Ausschluss der Sachmängelgewährleistung vereinbart, sei dies regelmäßig dahingehend auszulegen, dass der Haftungsausschluss nicht für die fehlende vereinbarte Beschaffenheit gilt, so die ARAG Experten (AG München, Az.: 242 C 5795/17).

Haftung für im Dunkeln geparktes Kfz
Stößt ein Fahrer bei Dunkelheit gegen ein verbotswidrig geparktes Fahrzeug, haftet auch der Halter des geparkten Pkws für die Unfallfolgen. Der Kläger verlangt im konkreten Fall Schadensersatz wegen eines Verkehrsunfalls, der sich nachts in einem Wohngebiet ereignet hatte. Der Kläger hatte sein Fahrzeug unmittelbar hinter einer die Fahrbahn verengenden Verkehrsinsel im Halteverbot am rechten Straßenrand geparkt. Der beklagte Fahrer stieß bei Dunkelheit mit seinem Fahrzeug ungebremst gegen die hintere linke Ecke des klägerischen Pkws. Das klägerische Fahrzeug wurde dadurch gegen ein weiteres bereits zuvor im Parkverbot abgestelltes Fahrzeug geschoben und dieses wiederum gegen ein Drittes. Der Beklagte wurde zur Zahlung von 75% des entstandenen Schadens verurteilt. Wie das Gericht betonte, habe er unstreitig das Fahrzeug des Klägers beschädigt. Der Unfall sei für den Beklagten auch nicht unvermeidbar gewesen. Sollte durch das verbotswidrige Abstellen kein ausreichender Platz mehr zur Durchfahrt gewesen sein, hätte ein Zusammenstoß durch Umfahren der Stelle vermieden werden können. Hier stand dem Kläger jedoch auf Grund der besonderen Umstände nur ein anteiliger Schadensersatzanspruch zu. Der Zusammenstoß wäre mit ganz überwiegender Wahrscheinlichkeit vermieden worden, wenn der Kläger sein Fahrzeug „nicht an dieser Stelle im Park- und Halteverbot geparkt“ hätte. Das klägerische Fahrzeug sei nicht nur wegen der Dunkelheit schlecht zu sehen gewesen. Es sei zudem „in einer Weise geparkt“ worden, „die eine nicht unerhebliche Erschwerung für den fließenden Verkehr“ darstellte. Der Kläger habe sein Fahrzeug unmittelbar nach der Verkehrsinsel und der dadurch bedingten Fahrbahnverengung „in einem gefährdeten Bereich“ abgestellt. Insgesamt hielt das Gericht eine Quote von 75/25 für gerechtfertigt, so die ARAG Experten (OLG Frankfurt, Az.: 16 U 212/17).

Falsches Parken kann teuer werden
Die Behinderung des Straßenbahnnetzes kann zur Übernahme der Kosten für einen Schienenersatzverkehr führen. Der Beklagte parkte im verhandelten Fall sein Fahrzeug in einer Weise, dass er den Linienverkehr der Straßenbahn so behinderte, dass eine Straßenbahn nicht mehr fahren konnte. Das Fahrzeug wurde später abgeschleppt. Um den Verkehr in der Zwischenzeit aufrechtzuerhalten, hatte die Klägerin einen Schienenersatzverkehr durch Taxis für die Fahrgäste eingerichtet. Sie begehrte von dem Beklagten die Übernahme dieser Taxikosten im Umfang von etwa 970 Euro. Sie begründete dies damit, dass sie auf Grundlage des Personenbeförderungsgesetzes verpflichtet gewesen sei, den Schienenersatzverkehr einzurichten. Der Beklagte meinte, dass ein Schadensersatzanspruch daran scheitere, dass kein gezielter Eingriff in den Gewerbebetrieb der Klägerin vorgelegen und die Klägerin sich mit dem Abschleppen zu viel Zeit gelassen habe.
Das AG hat der Klage stattgegeben. Die Klägerin sei aus dem Personenbeförderungsgesetz verpflichtet gewesen, einen Schienenersatzverkehr einzurichten. Der Beklagte als Verursacher der Störung sei für diesen Schaden schadensersatzpflichtig. Die Beweisaufnahme habe zur Überzeugung des Gerichts ergeben, dass die von der Klägerin vorgetragenen Fahrten durch Taxis tatsächlich auch durchgeführt wurden und die Rechnungen zutreffen. Ein milderes Mittel als den Einsatz von Taxis zur Personenbeförderung sei auch nicht ersichtlich gewesen, denn bis zum Zeitpunkt des Abschleppens des beklagten Fahrzeuges sei eine andere gleich effiziente Beförderungsmöglichkeit für die Passagiere der blockierten Straßenbahn nicht möglich gewesen, so die ARAG Experten (AG Frankfurt a.M., Az.: 32 C 3586/16 (72)).

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Düsseldorfer Familienunternehmen überzeugt erneut bei portfolio institutionell Awards

Bestes Risikomanagement: Auszeichnung für Versicherungskonzern ARAG

Bereits zum zweiten Mal ist die ARAG SE für das „Beste Risikomanagement“ bei den portfolio institutionell Awards gekürt worden. Der Düsseldorfer Versicherungskonzern hatte die Fachjury erstmals im Jahr 2016 überzeugt und Platz 1 in dieser Kategorie belegt. „Der erneute Award-Gewinn unterstreicht einmal mehr die geleistete erfolgreiche Arbeit unseres Risikomanagementteams in den vergangenen Jahren. Er ist zudem ein klares Zeichen, dass unser Risikomanagementansatz auch durch Außenstehende nicht nur als effektiv, sondern auch als sehr effizient angesehen wird“, so Wolfgang Mathmann, Hauptabteilungsleiter Konzern Risikomanagement bei der ARAG SE, der den Preis bei der Verleihung in Berlin entgegennahm.

Die maßgeblichen Kriterien für das Urteil der zuständigen Fachjury waren die Ganzheitlichkeit der Risikobetrachtung, der operative Umgang mit Risiken, die Organisation, die Innovation sowie der Inhalt der Unterlagen und die Form. Gepunktet habe die ARAG als Gewinnerin insbesondere durch das Verhältnis von Risiko und Aufwand, hieß es in der Begründung: „Das ist ein besonders heikler Punkt, denn letztlich weiß ein Unternehmen immer erst im nachherein, ob begrenzte Ressourcen zum Management relevanter oder eher unrelevanter Risiken eingesetzt wurden.“ Die Einreichungen in der Kategorie „Bestes Risikomanagement“ stammen bunt gemischt aus verschiedensten Industrien – reguliert und nicht reguliert – sowie von kleinen und großen Unternehmen gleichermaßen.

Die portfolio institutionell Awards – die Auszeichnung für institutionelle Investoren in Deutschland – wird seit 2006 verliehen. Ideengeber und Veranstalter ist das Fachmedium portfolio institutionell. Vergeben wurden Preise in insgesamt 13 Kategorien. Die Juroren sind ausgewiesene Experten für die Thematik der jeweiligen Kategorie und repräsentieren das Know-how führender Beratungshäuser und Lehrstühle.

Die ARAG Allgemeine Versicherungs-AG ist der Kompositversicherer des ARAG Konzerns und zugleich Europas größter Sportversicherer mit über 20 Millionen versicherten Freizeit- und Spitzensportlern in rund 80.000 Sportvereinen. Die Hauptsäule bilden hierbei die Gruppenverträge mit 15 Landessportbünden/Landessportverbänden sowie mit DSV aktiv/Freunde des Skisports e.V. Der ARAG Konzern ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer rund um die Themen Recht und Absicherung, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern, erwirtschaftet der Konzern mit über 3.900 Mitarbeitern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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„Reiseschutz für mitreisendes Freundeskind“ – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Lisa U. aus Oberursel:
In den Pfingstferien nehmen wir einen Freund meines Sohnes mit in den Urlaub. Was müssen wir beim Versicherungsschutz beachten, falls das Kind krank wird oder einen Unfall hat?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Liegt das Reiseziel innerhalb der Europäischen Union oder in Island, Norwegen, Liechtenstein oder der Schweiz, reicht die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) der gesetzlichen Krankenversicherung meist aus. Sie übernimmt die Behandlungskosten, wenn sich ein Kind beispielsweise beim Spielen am Strand ein Bein bricht. Die Erstattung orientiert sich allerdings an den Kosten einer vergleichbaren Behandlung in Deutschland. Im Ausland sind Behandlungen jedoch häufig teurer und Urlauber bleiben dann auf den Zusatzkosten sitzen. Eine private Reisekrankenversicherung dagegen übernimmt die kompletten Behandlungskosten und kommt zudem für einen eventuellen Rücktransport auf. Diesen zahlt die gesetzliche Krankenversicherung grundsätzlich nicht. Wichtig ist bei minderjährigen Freundeskindern eine elterliche Reisegenehmigung sowie eine internationale Gesundheitsvollmacht: Kommt es tatsächlich zu einem Unfall oder einer Erkrankung, können die Gasteltern damit schnell medizinische Entscheidungen treffen. Außerdem wichtig zu wissen: Schließen Eltern für die geplante Reise eine Familien-Reisekrankenversicherung ab, ist bei der ERV neben den eigenen Kindern auch das Freundeskind abgesichert. Einen umfassenden Schutz für alle Mitreisenden bietet das RundumSorglos-Paket der ERV, das Reiserücktritts- (inklusive Reiseabbruch-), Reisekranken- und Reisegepäckversicherung enthält.
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Über die ERV
Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
Die ERV ist der Spezialist für Reiseschutz der ERGO und gehört damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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ARAG Recht schnell…

Aktuelle Urteile auf einen Blick

ARAG Recht schnell...

+++ Keine gesetzliche Unfallversicherung auf dem WC +++
Bei Verletzungen auf der Toilette der Arbeitsstelle greift die gesetzliche Unfallversicherung laut ARAG nicht. Diese Entscheidung hat das Sozialgericht Heilbronn jetzt getroffen (SG Heilbronn, Az.: S 13 U 1826/17).

+++ Überschreitung der Richtgeschwindigkeit schließt Schadensersatz nicht aus +++
Verursacht ein vom rechten auf den linken Fahrstreifen einer Autobahn wechselnder Verkehrsteilnehmer einen Auffahrunfall, weil er den rückwärtigen Verkehr nicht beachtet, kann dem auffahrenden Verkehrsteilnehmer hundertprozentiger Schadensersatz zustehen. Dies gilt laut ARAG auch, wenn er die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h vor dem Zusammenstoß – maßvoll – überschritten hat (OLG Hamm, Az.: 7 U 39/17).

+++ Keine Anrechnung des Taschengeldes auf Hartz-IV +++
Das Sozialgericht Düsseldorf hat der Klage eines 24-jährigen Mannes gegen die Anrechnung eines Taschengeldes in Höhe von 50 Euro auf seine Hartz-IV-Leistungen stattgegeben. Die Anrechnung sei hier bereits grob unbillig, weil das Taschengeld der Finanzierung von Bewerbungskosten dienen sollte. Auch sei das Taschengeld so gering, dass laut ARAG ein Leistungsbezug daneben noch gerechtfertigt sei (Az.: S 12 AS 3570/15).

+++ Überhang ist zu entfernen +++
Kommt der Eigentümer eines Grundstücks seiner Verpflichtung nicht nach, von seinem Anwesen auf öffentliche Straßen ragenden Bewuchs zu entfernen, kann laut ARAG die Straßenbaubehörde von ihm die Erstattung der Kosten verlangen, die ihr durch Beauftragung eines Unternehmens mit der Beseitigung entstanden sind (VG Mainz, Az.: 3 K 363/17.MZ).

ausführlich:

Keine gesetzliche Unfallversicherung auf dem WC
Bei Verletzungen auf der Toilette der Arbeitsstelle greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Geklagt hatte ein Mechaniker. Er war im Januar 2017 im Toilettenraum seiner Arbeitsstelle auf seifigem Boden ausgerutscht und mit dem Kopf gegen das Waschbecken gefallen. Dabei erlitt er eine Gehirnerschütterung und lag vier Tage im Krankenhaus. Eine Anerkennung als Arbeitsunfall lehnte die zuständige Berufsgenossenschaft ab. Der Besuch der Toilette sei privater Natur. Das Sozialgericht bestätigte diese Auffassung. Der Mann hatte argumentiert, der seifige Boden liege in der Verantwortung der Firma. Das Gericht führte in seiner Begründung jedoch aus, dass auch in öffentlichen und privaten Toilettenräumen die Fliesen nass und seifig sein könnten und daher keine besondere betriebliche Gefahr vorliege. Laut ARAG Experten will der Mann es nicht bei dem Urteil bewenden lassen. Er legte dagegen bereits Berufung vor dem Landessozialgericht ein (SG Heilbronn, Az.: S 13 U 1826/17).

Überschreitung der Richtgeschwindigkeit schließt Schadensersatz nicht aus
Verursacht ein vom rechten auf den linken Fahrstreifen einer Autobahn wechselnder Verkehrsteilnehmer einen Auffahrunfall, weil er den rückwärtigen Verkehr nicht beachtet, kann dem auffahrenden Verkehrsteilnehmer hundertprozentiger Schadensersatz zustehen. Der Kläger nimmt im konkreten Fall den Beklagten und den Haftpflichtversicherer des Beklagten aus einem Verkehrsunfall auf Schadensersatz in Anspruch. Der Sohn des Klägers befuhr die linke Fahrspur und beabsichtigte, den auf der rechten Fahrspur mit seinem Kfz fahrenden Beklagten mit einer Geschwindigkeit von circa 150 km/h zu überholen. Als sich das klägerische Fahrzeug dem Fahrzeug des Beklagten bereits genähert hatte, wechselte dieser ohne ersichtlichen Grund und ohne Betätigen des Fahrtrichtungsanzeigers auf die linke Fahrspur. Es kam zum Auffahrunfall, weil der Sohn des Klägers das klägerische Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig abbremsen und dem Fahrzeug des Beklagten auch nicht ausweichen konnte. Den Ersatz des dem Kläger durch den Unfall entstandenen Schadens in Höhe von circa 7.640 Euro hat das LG dem Kläger in vollem Umfang zuerkannt. Der Beklagte habe den Unfall verschuldet, weil er den Fahrstreifenwechsel nicht rechtzeitig und deutlich angekündigt und auch nicht so ausgeführt habe, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen gewesen sei. Dass der Sohn des Klägers den Unfall durch das Überschreiten der Richtgeschwindigkeit mitverursacht habe, rechtfertige aufgrund des groben Verschuldens des Beklagten keine Mithaftung des Klägers. Dies bestätigte auch das OLG – das Überschreiten der Richtgeschwindigkeit begründe im vorliegenden Fall keine Mithaftung des Klägers. In konkreten Fall habe das Überschreiten der Richtgeschwindigkeit für den Beklagten nicht gefahrerhöhend gewirkt. Davon habe auch der Sohn des Klägers ausgehen dürfen. Er habe aufgrund der freien Autobahn darauf vertrauen dürfen, dass der Beklagte den rechten Fahrstreifen nicht grundlos verlasse, so die ARAG Experten (OLG Hamm, Az.: 7 U 39/17).

Keine Anrechnung des Taschengeldes auf Hartz-IV
Das Sozialgericht Düsseldorf hat der Klage eines 24-jährigen Mannes gegen die Anrechnung eines Taschengeldes in Höhe von 50 Euro auf seine Hartz-IV-Leistungen stattgegeben. Der Kläger im verhandelten Fall erzielte Einkommen aus einer selbstständigen Tätigkeit und erhielt darüber hinaus 110 Euro monatlich von seiner Mutter und weitere 50 Euro monatlich von seiner Großmutter. Das Jobcenter bewilligte aufstockende Grundsicherungsleistungen und berücksichtigte dabei alle Einnahmen. Dagegen wandte sich der Kläger. Er war der Ansicht, dass das Taschengeld seiner Großmutter nicht angerechnet werden dürfe, da dies grob unbillig sei. Die Klage hatte Erfolg. Grundsätzlich seien alle Einnahmen auf Grundsicherungsleistungen anzurechnen. Eine Ausnahme gilt laut SG aber dann, wenn ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre oder sie die Lage der Leistungsberechtigten nicht so günstig beeinflussen würden, dass daneben Leistungen nicht gerechtfertigt wären. Im vorliegenden Fall sei die Berücksichtigung bereits grob unbillig. Das Taschengeld der Großmutter sei dazu gedacht gewesen, Bewerbungskosten zu finanzieren und nicht den Lebensunterhalt davon zu bestreiten. Eine Anrechnung würde die Bemühungen des Klägers, „auf eigene Füße“ zu kommen, beeinträchtigen. Außerdem sei ein Taschengeld in Höhe von 50 Euro so gering, dass daneben ein Leistungsbezug noch gerechtfertigt sei. Denn 50 Euro entsprächen lediglich etwa einem Achtel des Regelbedarfs, erklären ARAG Experten (SG Dortmund, Az.: S 12 AS 3570/15).

Überhang ist zu entfernen
Kommt der Eigentümer eines Grundstücks seiner Verpflichtung nicht nach, von seinem Anwesen auf öffentliche Straßen ragenden Bewuchs zu entfernen, kann laut ARAG die Straßenbaubehörde von ihm die Erstattung der Kosten verlangen, die ihr durch Beauftragung eines Unternehmens mit der Beseitigung entstanden sind. Im jetzt entschiedenen Fall ragte von dem (Eck)Grundstück des Klägers Baum- und Heckenbewuchs auf angrenzende öffentliche Straßen. Nachdem trotz zweimaliger Aufforderung zum Rückschnitt ein solcher unterblieb, beauftragte die beklagte Straßenbaubehörde damit einen Gartenbaubetrieb. Dieser stellte der Beklagten Kosten in Höhe von 525,39 Euro in Rechnung. Diese Kosten verlangte die Beklagte vom Kläger erstattet, der dagegen mit Widerspruch und Klage vorging. Der Kläger machte geltend, eine vorherige Aufforderung zum Rückschnitt nicht erhalten zu haben. Dieser sei auch nicht nötig gewesen, weil entsprechende Arbeiten erst im Jahr zuvor durchgeführt worden seien. Im Übrigen seien die von dem Unternehmer angegebenen Kosten hinsichtlich des Personaleinsatzes und des auf eine Deponie verbrachten Schnittgutvolumens nicht verständlich. Das VG Mainz wies die Klage überwiegend ab. Der Eigentümer eines Grundstücks innerhalb der Ortslage sei nach dem Landesstraßengesetz verpflichtet, den von seinem Grundstück auf öffentliche Straßen ragenden Bewuchs auf eigene Kosten zu beseitigen. Komme er dieser Verpflichtung nicht nach, so könne die Straßenbaubehörde nach Aufforderung und Fristsetzung die Beseitigung des überhängenden Bewuchses veranlassen und die dabei entstandenen Kosten gegenüber dem Eigentümer geltend machen, ergänzen ARAG Experten (VG Mainz, Az.: 3 K 363/17.MZ).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Miet-Kleidung schont nicht nur die eigenen Ressourcen

ARAG Experten über einen neuen Trend, von dem vor allem Eltern profitieren können

Miet-Kleidung schont nicht nur die eigenen Ressourcen

Ob Gartenhexler, Motorsäge oder Minibagger – gerade im Handwerkerbereich ist es durchaus üblich, sich schweres oder spezielles Gerät nur für die tatsächliche Einsatzdauer zu leihen. Auch im Haushalt gibt es diesen Trend bereits seit einigen Jahren: Ob Waschmaschine, Kaffeemaschine oder Fernseher – wem Kaufen gerade zu teuer ist, mietet einfach. Nun gibt es das Leihmodell auch für Baby-Kleidung. Die ARAG Experten erklären, wie es funktioniert.

Die Idee – Shoppen mit gutem Gewissen
Insbesondere bei Babys und Kleinkindern ist die Lebensdauer von Kleidungsstücken enorm kurz. Und zwar nicht durch Verschleiß – denn dazu bleibt in der Regel gar keine Zeit, – sondern weil der Nachwuchs einfach zu schnell aus den Klamotten wächst. Das kann teuer werden. Und genau hier setzt die Idee an: Warum nicht auch Kinderkleidung mieten, statt sie alle paar Monate neu zu kaufen? So schlägt man gleich drei Fliegen mit einer Klappe: Man spart Geld, hat mehr Abwechslung im Kleiderschrank und lebt nachhaltig, indem man Ressourcen schont.

Kleidung von Fremden tragen?
Klar, der Aufsitzrasenmäher aus dem Baumarkt wird wahrscheinlich mit weniger Bedenken gemietet als Kleidung, die von jemand Fremden schon einmal getragen wurde. Dabei werden die Miet-Klamotten selbstverständlich nur frisch gewaschen ausgeliefert.

Das Prinzip dahinter
Die Mindest-Leihdauer beträgt meist einen Monat. Natürlich kann man die Kleidung auch über einen längeren Zeitraum hinweg mieten. Ist dann mit der Mietgebühr irgendwann einmal der eigentliche Kaufpreis erreicht, darf man das Kleidungsstück behalten. Gemietet wird online, ein Versanddienstleister liefert dann nach Hause. In der Regel ist der Versand ab einem Mindestbestellwert kostenfrei. Zurückschicken kann man die Kleidungsstücke sogar ungewaschen und kaputt, ohne dass Zusatzkosten anfallen. Vor allem saisonale Kleidung wie beispielsweise Schneeanzüge oder Winterstiefel gehen ins Geld. Ein Wiederverkauf auf Onlineportalen wie etwa Ebay ist nicht nur mit erheblichem Aufwand verbunden, sondern auch nicht immer von Erfolg gekrönt. Daher scheint das Leihmodell eine gute Variante zu sein, um mit dem schnell wachsenden Nachwuchs mitzuhalten.

Mehr zum Thema unter:
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