Tag Archives: Versicherungsberatung

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Mit bestem Rüstzeug zur lupenreinen Honorarberatung!

Klare Positionierung und Ausrichtung ohne Mogelpackungen

Mit bestem Rüstzeug zur lupenreinen Honorarberatung!

Verbund Deutscher Honorarberater

Die Kasseler IFH-Konferenz am 30. November Schlosshotel in Bad Wilhelmshöhe konnte einmal mehr mit spannenden Themen, lebendigen Diskussionen und der Vorstellung mehrwertgenerierender Features überzeugen.

Trotz eines für viele überraschenden Wintereinbruchs ließen es sich am letzten Novembertag über 70 Teilnehmer dennoch nicht nehmen, sich im Rahmen der Kasseler Konferenz des IFH Instituts für Honorarberatung und des Verbunds Deutscher Honorarberater (VDH) zum kollegialen Informationsaustausch zusammenzufinden. Der Tag war dabei nicht nur gespickt mit wertvollem Input betreffend künftigem Umgangs mit IDD und MiFID II, sondern hielt seinen Gästen ebenso spannende News und frische Ideen zu wegweisenden Technologie-Lösungen bereit.

Ob nun rechtssichere Prozesse betreffend IDD und MiFID II, optimierte Datenverwaltung wie medienbruchfreies Beratungsprozedere, oder effiziente Eigenwerbung und zukunftsorientiertes Marketing – für jede Phase der Wertschöpfungskette vermochte der Konferenztag passgenaue Lösungen vorzustellen. Anregende Diskussionsrunden zu den einzelnen Themenbereichen trugen dabei einmal mehr zu einer insgesamt lebendigen wie abwechslungsreichen Veranstaltung bei. Im Resultat bewies die neuerliche IHF-Konferenz seinen Gästen dabei einmal mehr, dass sie sich mit klarem Bekenntnis zur lupenreinen Honorarberatung offensiv wie eindeutig positioniert.

Den Einstieg machte der auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Fachanwalt Jens Reichow von der renommierten Hamburger Kanzlei Jöhnke & Reichow. In seinem hochaktuellen Vortrag mit anschließender Diskussion wusste er unter anderem hervorzuheben, warum der Gesetzgeber letztlich den Aspekt der Beratungsqualität – und damit vor allem die Honorarberatung – stärke. So dürfe sich etwa die Vergütung nicht negativ auf die Beratung auswirken (IDD) beziehungsweise müsse diese sogar weiter verbessern (MiFID II). Von besonderer Bedeutung auch: Künftig müssen Berater kundtun, ob sie unabhängig beraten oder auf provisionsbasiert tätig sind. Insbesondere letztgenannte Gruppe dürfte dabei betreffend Vergütung auf immense Neujustierungen stoßen, sind doch nach IDD künftig generell Vergütungen verboten, die einen Interessenskonflikt beim Vermittler betreffend Produkt verursachen könnten.

„Bekanntermaßen lebt provisionsgesteuerter Vertrieb nicht selten von Bonifikation oder ähnlich gearteten lukrativen Anreizen. Damit dürfte nun Schluss sein. Angesichts der Tatsache, dass die Abhängigkeit von Produktanbietern in der Honorarberatung keine Rolle spielt und ausschließlich das Wohl des Kunden im Vordergrund steht, wird lupenreine Honorarberatung durch die Regulation deutlich Rückenwind erhalten. IDD und MiFID II sind schlussendlich entscheidende Schritte zur nachhaltigen Etablierung der Honorarberatung in Deutschland“, so VDH-Geschäftsführer Dieter Rauch.

Nichtsdestotrotz muss sich auch die Honorarberatergilde auf eine Zunahme von Dokumentations- wie Beratungsaufwand einstellen. Im Zuge dieser Anforderungen konnten dem Auditorium mitunter wegweisende neue Business-Tools zu quasi jedem Punkt der Wertschöpfungskette vorgestellt werden. So stellte der VDH mit Honoratio Web 2.0 das neue IDD-konforme Beratungstool zur optimalen Versicherungsberatung vor. Die moderne Software unterstützt hierbei Honorarberater mit Analysen für sämtliche Beratungsaspekte, Vergleichen und Exposes vollumfänglich und mit höchster Effizienz. Im perfekten Einklang hierzu präsentierte anschließend Uli Fischer mit „myDepotweb 4.0“ eine MiFID-II-konforme Investmentlösung mit ebenso passgenauen Beratungs- und Service-Möglichkeiten.

Zentrale Relevanz kommt auch dem Kundenbeziehungsmanagement (Customer-Relationship-Management) mit entsprechend optimierter technischer Datenverwaltung zu. Der VDH konnte in diesem Zusammenhang die hochmodernen Features durch das VDH.CRM der neuesten Generation – inklusive MiFID II-konformen Telefonaufzeichnungsportals (TAP) – anschaulich vermitteln. Abgerundet wurde die Konferenz durch eine lebendige Diskussionsrunde zum Thema „Marketing 2.0“. Hierbei verstanden es die Marketing- und Social-Media-Experten Andreas Franik, Richard Stinauer sowie Rainer Lammel, ihr Publikum für kreative Marketingideen, erfolgreiche Social-Media Strategien und sonstig geeignete PR-Maßnahmen zu begeistern.

Im Fazit konstatiert Rauch: „Eine rundum professionelle wie zukunftssichere Aufstellung unserer Partner bleibt für uns unantastbar oberstes Gebot. Und mit den vorgestellten Tools und seinen dahinterstehenden innovativen, praxisorientierten Lösungen ist der VDH für seine Berater damit einmal mehr dem Wettbewerb den entscheidenden Schritt voraus. Insofern bleiben auch jedwede unfertigen Zwischenlösungen oder sonstigen Mischmasch-Verlockungen beim VDH weiter uneingeschränkt außen vor. Darauf können sich unsere Partner auch in 2018 und darüber hinaus verlassen“.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit seinen 17 Jahren Erfahrung damit der älteste und marktführende Anbieter von erstklassiger Infrastruktur, topaktuellen Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt mit Fokus auf die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.7 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 17 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produktneutralen und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, die sich als maßgebliche Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland durchgesetzt haben

Kontakt
VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater
Dieter Rauch
Emailfabrikstraße 12
92224 Amberg
+49 9621 788 250
+49 9621 788 25 20
d.rauch@vdh24.de
http://www.vdh24.de

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Fit für den Klimawandel! Mit dem ersten Weiterbildungskonzept für nachhaltige Versicherungsberatung

Fit für den Klimawandel! Mit dem ersten Weiterbildungskonzept für nachhaltige Versicherungsberatung

Klimaanpassung (er)leben! Mit der Weiterbildungsinitiative „ESGberater – Klimastrategen“

Während sich in anderen Branchen, wie beispielsweise in der Lebensmittel- und Bekleidungsindustrie, nachhaltige Produkte zu einem stark wachsenden Markt entwickelt haben, sind Ansätze in der Versicherungsbranche, die den Umwelt- oder Klimaschutz integrieren, eher eine Seltenheit. In Sachen „Nachhaltigkeit“ ist die Versicherungsbranche somit ein Nachzügler. Die Greensurance Stiftung möchte dies ändern und eine Transformation der Branche hin zu mehr Nachhaltigkeit fördern. Ein Schritt ist die Weiterbildungsinitiative „ESGberater – Klimastrategen“, die Versicherungsberater hinsichtlich der Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Klimaanpassung schult.

Heftigere Stürme, Überschwemmungen und Hitzewellen – auch wenn die Temperaturerhöhung auf unter 2 °C begrenzt wird, wie im Dezember 2015 in Paris auf der 21. Klimakonferenz vereinbart, wird sich das Klima der Erde verändern. Für die Wirtschaft und Bevölkerung in Deutschland wird das spürbare Folgen haben. Doch obwohl die Versicherungsbranche in besonderer Weise mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert wird, ist eine „Nachhaltige Entwicklung“ dieser Branche nicht erkennbar. Bisher fehlen Strategien und Weiterbildungskonzepte zur Anpassung der Versicherungsberatung hinsichtlich der zu erwartenden Klimafolgen.

Die Greensurance Stiftung, Für Mensch und Umwelt gemeinnützige Gesellschaft mbH entwickelt derzeit eine Weiterbildung für Versicherungsberater des Erstversicherten-Marktes. Die Weiterbildung wird im Zuge des Förderprogramms für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (DAS) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Das Ziel der Weiterbildung ist es, notwendige Anpassungen an den Klimawandel in das Bewusstsein der Berater zu rücken und sie für die Beratung im Sinne der Anpassung an den Klimawandel und der Nachhaltigkeit zu qualifizieren.

Die Versicherungsberater sollen ihren Kunden präventive Entscheidungsgrundlagen bereitstellen, aufklären und Handlungsmöglichkeiten für eine vorausschauende Eigenvorsorge in Bezug auf die Klimawandel bedingten Risiken aufzeigen. Die Weiterbildung analysiert alle Versicherungssparten auf den Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit, Klimawandel sowie Klimaanpassung (Risikoprävention und -minimierung). Mit diesen Schulungsinhalten ist die Weiterbildung zum ESGberater, Fachberater für nachhaltiges Versicherungswesen – Klimastrategen der Versicherungswirtschaft, Spezialisten für Klimaanpassung eine absolute Neuheit auf dem Weiterbildungsmarkt. Inhalte sind bspw. „Nachhaltigkeit und Klimaanpassung im Kontext der Versicherungsbranche“, „Risikobewertung ‚Do it yourself'“ sowie „Klimaanpassungsstrategie in den Komposit- und Vorsorgeversicherungen“.

Die Weiterbildung gliedert sich in drei Ausbildungsstufen mit jeweils einem Schwerpunktthema: Kenner (Green Lifestyle – Privatkunden), Könner (Green Management – Firmenkunden) und Experte (Green Invest – Vorsorge), die zukünftig unter der Domain „klimastrategen.de“ angeboten werden. Das gesamte Weiterbildungsprogramm wird durch die Branchenbildungsinitiative „gut beraten“ zertifiziert, über die Versicherungsberater Weiterbildungspunkte erhalten. Eine Besonderheit der Weiterbildung „ESGberater – Klimastrategen“ ist, dass die Inhalte nicht nur erlernt werden, sondern während der Präsenzphase durch Moorexkursionen erlebt werden („Klimaanpassung (er)leben!“). Die Qualität der Weiterbildung wird durch ein breites Spektrum von externen Fachdozenten gesichert, wie beispielsweise Herrn Prof. Dr. Stefan Emeis, Professor für Meteorologie zur Universität Köln und Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Garmisch sowie Frau Dr. Marie-Luise Meinhold, Initiatorin von ver.de, der ersten nachhaltigen Versicherung und Gründerin der Stiftung Nachhaltiges Leben.

Die Ausbildung zum Klimastrategen erfolgt durch integriertes Lernen (Blended Learning), dass heißt einer Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen. Dadurch wird zeitoptimiertes Lernen ermöglicht und Versicherungsberater können die Lerneinheiten in ihren Arbeitsalltag integrieren.

Die Entwicklung und pilothafte Umsetzung des Bildungsprogramms läuft seit zwei Monaten und erfolgt im Zeitraum vom 01.01.2016 bis 31.12.2017. Für die drei Pilotschulungen im Jahr 2017 können sich interessierte Berater für die Weiterbildungsinitiative bereits heute unverbindlich anmelden. Zudem sucht die Greensurance Stiftung derzeit aktiv Dozenten, die sich mit der Thematik der Klimaanpassung beschäftigen. Interessierte können sich per eMail an kontakt@greensurance-stiftung.de wenden.

Die gemeinnützige Greensurance Stiftung fördert lt. Satzung die „Nachhaltige Entwicklung“ der Gesellschaft, insbesondere in der Versicherungs- und Finanzbranche, sowie den regionalen Klimaschutz. Zum einen betreiben wir die regionale Moorrenaturierung aus Gründen des Klimaschutzes (freiwillige CO2-Kompensation bzw. Klimafreundlichstellung) sowie des Arten- und Hochwasserschutzes. Zum anderen bieten wir Beratung, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Weiterbildungen für Unternehmen, insbesondere der Versicherungsbranche, an.

Kontakt
Greensurance Stiftung, Für Mensch und Umwelt gemeinnützige Gesellschaft
Anna Schirpke
Kaltenmoserstraße 10a
82362 Weilheim
0881 9245 333 77
kontakt@greensurance-stiftung.de
http://www.greensurance-stiftung.de/