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Neue Verlaufsstudie zu Gebärmutterhalskrebs startet

Neue Verlaufsstudie zu Gebärmutterhalskrebs startet

(Mynewsdesk) – GynTect® als Prognosemarker

– Wegweisende Ergebnisse möglich

Jena, 14. Dezember 2017 – Die  oncgnostics GmbH startet eine umfangreiche Verlaufsstudie mit dem GynTect-Testverfahren. Die Studie wird im Zeitraum von drei Jahren und in Zusammenarbeit mit zehn Studienzentren in Deutschland durchgeführt. Sie soll zeigen, dass junge Patientinnen mit einem negativen GynTect Testergebnis trotz auffälliger Zellveränderungen keinen Gebärmutterhalskrebs entwickeln, sondern die Zellveränderungen von allein ausheilen. Sollte sich diese Annahme als richtig herausstellen, könnte GynTect zum neuen Meilenstein in der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung werden.

Die oncgnostics GmbH beginnt eine longitudinale Beobachtungsstudie unter dem Titel „GynTect-PRO“. Unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Dürst aus dem Funktionsbereich Gynäkologische Molekularbiologie der Klinik für Frauenheilkunde am Universitätsklinikum Jena findet die Verlaufsstudie in insgesamt zehn gynäkologischen Praxen bzw. Kliniken deutschlandweit statt. Das Zentrum für Klinische Studien in Jena unterstützt die Organisation, das Monitoring und die Auswertung der Studie.

Gerade junge Frauen stecken sich besonders häufig mit genitalen HP-Viren an, und in etlichen Fällen führt die Infektion mit einem der Hochrisiko-Stämme zu sichtbaren Zellveränderungen. In den meisten Fällen heilen diese Zellveränderungen gerade bei jungen Frauen jedoch wieder aus, nur sehr selten führen sie zu Krebs. In der Studie werden daher rund 100 Frauen im Alter von 18 bis unter 25 Jahren, bei denen Zellveränderungen der Stufen CIN2 (cervical intraepithelial neoplasia) oder CIN3 diagnostiziert wurden, im Abstand von sechs Monaten über 24 (CIN2) bzw. 12 Monate (CIN3) beobachtet. Parallel zu den üblichen Untersuchungen werden sie auch mit GynTect getestet. Studienlaufzeit und Auswertung erstrecken sich über einen Zeitraum von etwa drei Jahren.

Die Studie soll zeigen, dass Frauen mit negativem GynTect-Befund nach Ende der Beobachtungszeit eine Rückbildung (Regression) der CIN aufweisen. Sollte diese Studie erfolgreich verlaufen, dann bestätigt sich der hohe „Negative Vorhersagewert“ von GynTect. Damit wäre belegt, dass die GynTect Marker eine Prognose über den Verlauf einer CIN2 oder CIN3 geben können. Dies kann bislang kein anderer Test am Markt.

Am 14.12. startet eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Seedmatch zur weiteren Finanzierung des Abklärungstests GynTect und der Verlaufsstudie. Nähere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Warnhinweis: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen.

Über GynTect

In Deutschland werden jährlich fast 5.000 neue Fälle von Gebärmutterhalskrebs diagnostiziert, mehr als 1.600 Frauen sterben jährlich an dieser Erkrankung. Andererseits erhalten in Deutschland jedes Jahr etwa 200.000 Frauen eine auffällige Diagnose beim Pap-Test. Nur die wenigsten dieser Frauen haben aber eine zu behandelnde Erkrankung, denn die meisten Dysplasien (Zellveränderungen) bilden sich von alleine wieder zurück.Der Abklärungstest GynTect kann schnell und zuverlässig Gewissheit nach einem positiven Ergebnis des Pap- oder HPV-Tests schaffen.Dabei wird GynTect mit einer Probe durchgeführt, die bereits für die Dünnschichtzytologie entnommen wurde. Die Sensitivität von GynTect für die Erkennung von Krebs liegt bei 100%. Das heißt alle bisher mit GynTect getesteten und an Gebärmutterhalskrebs erkrankten Patientinnen erhielten auch ein positives Ergebnis. Der Test beruht auf Biomarkern, die nur bei Gebärmutterhalskrebs oder Dysplasien, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu Krebs führen, nachweisbar sind.

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Über die oncgnostics GmbH

Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer Start-Up auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens.

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Berlin: Check-up für die Mund- und Zahngesundheit

Warum Individualprophylaxe der optimale Rundum-Schutz für schöne Zähne ist

Berlin: Check-up für die Mund- und Zahngesundheit

Eine gute Mundgesundheit ist ein Stück Lebensqualität. Sie ermöglicht es, ohne Probleme zu essen, zu lachen und zu sprechen. Gesunde Zähne vermitteln Vitalität und stärken das Selbstwertgefühl. Strahlende, gesunde Zähne sind jedoch kein Zufall – der Schlüssel zu lebenslanger Zahngesundheit heißt Vorbeugung.

Alle Maßnahmen, die dazu dienen, Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten, werden unter dem Begriff „Prophylaxe“ zusammengefasst. Da jeder Mensch eine andere Mundsituation aufweist, muss das Vorsorgepaket auf jeden einzelnen individuell zugeschnitten sein, um Schäden wie Karies und Parodontitis gezielt vorzubeugen. Für jedes Alter und für jede Mundsituation verfügt die Praxis für Zahngesundheit und Prophylaxe Dr. Gerd Bade in Berlin deshalb über verschiedenste Vorbeuge- und Behandlungsmaßnahmen, die die eigene Zahnpflege optimal ergänzen.

>> Bakterienalarm im Mund durch Plaque und Zahnstein
Karies und Parodontitis sind durch schädliche Bakterien verursachte Infektionskrankheiten. Bakterien lagern sich vor allem zwischen Zahn und Zahnfleisch ab. Dort wandeln sie Zucker in Säuren um, die dem Zahnschmelz wichtige Mineralien entziehen und Löcher im Zahn verursachen. Neben den Säuren entstehen auch Stoffwechselgifte, die das Zahnfleisch reizen. Rötung, Anschwellung und Bluten des Zahnfleisches sind dann typische Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Bleibt diese unbehandelt, entwickelt sich auf Dauer das Zahnfleisch zurück und es bilden sich Zahnfleischtaschen. Die Bakterien können jetzt leicht bis zum Kieferknochen vordringen und den Zahnhalteapparat schädigen – am Ende der Kette lockert sich der Zahn und fällt schließlich aus.

>>Gesunder Mund – Schutz vor Allgemeinerkrankungen
Eine gesunde Mundhöhle, gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch – diese Faktoren sind wichtige Voraussetzungen zum Schutz auch der Gesamtgesundheit. Eine Parodontitis kann zu einer gefährlichen Eintrittspforte für schädliche Bakterien in den Körper werden und zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen – gerade bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauf-Krankheiten, Rheuma und weiteren Krankheiten besteht. Bei Schwangeren kann eine unbehandelte Parodontitis sogar zu einer Frühgeburt führen. Mehr zu den gefährlichen Wechselbeziehungen von Allgemeingesundheit und Mundgesundheit erfährt man im Patienten-Informations-System der Praxis-Website.

>> Air-Flow – Zahnpolitur für schönere Zähne und bessere Mundgesundheit
Um auch aus Problemzonen und Zahnzwischenräumen bakterielle Beläge zu entfernen, ist eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung (PZR) in der Zahnarzt-Praxis sinnvoll. Um die Behandlung so angenehm wie möglich zu gestalten, verwendet das Team um Zahnarzt Dr. Gerd Bade eines der modernsten Prophylaxe-Geräte – Air-Flow Master Piezon® – mit einem besonders schonenden Strahlpulver. Schmerzarm entfernt das Prophylaxeteam damit hartnäckige bakterielle Beläge und Verfärbungen, die beispielsweise durch Nikotin, Kaffee, Tee oder Rotwein entstanden sind. Der gesamte Mund fühlt sich nach der PZR frischer an. Ein weiterer Vorteil der Pulverstrahltechnik: Die sanfte Zahnreinigung schont die Zahnoberfläche vor Substanzverlust sowie auch das Zahnfleisch.

Eine regelmäßige, professionelle Zahnreinigung senkt das Risiko von Karies und Parodontose um über 90%. Wie oft eine PZR erforderlich ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Oft genügen zwei Behandlungen pro Jahr, bei einer ausgeprägten Veranlagung für Karies oder Zahnfleischprobleme empfiehlt sich jedoch ein kürzeres Intervall.

>> Maßgeschneiderte Mundhygiene
Vom regelmäßigem Zahn-Check über die professionelle Zahnreinigung bis zu Tipps zur zahngesunden Ernährung – das individuell auf jeden Einzelnen zugeschnittene Vorsorgeprogramm bietet den optimalen Rundum-Schutz für gesunde und schöne Zähne. Auch deshalb, weil die Zähne bei jedem Prophylaxe-Termin kritisch unter die Lupe genommen werden. Kleinste Anzeichen von Karies oder Veränderungen des Zahnfleisches werden so frühzeitig erkannt und können wirkungsvoll behandelt werden!
Übrigens: Für Kinder und Jugendliche ist Individualprophylaxe in der gesetzlichen Krankenversicherung bis zum 18. Lebensjahr kostenfrei mitversichert.

Mehr erfahren: www.zahnarzt-hohenschoenhausen.de oder anrufen Tel. 030 98 69 46 69

Die Zahngesundheit liegt der Zahnarztpraxis Dr. Gerd Bade besonders am Herzen. Um diese zu erhalten bietet der Zahnarzt in Berlin-Hohenschönhausen zeitgemäße Zahnheilkunde, in der wirkungsvoller Prophylaxe und dem Erhalt der natürlichen Zähne besondere Beachtung geschenkt wird. Dabei stehen Funktionalität, Langlebigkeit und ästhetische Gesichtspunkte stets im Vordergrund der zahnärztlichen Tätigkeit. Die Praxis Dr. Bade, die in diesen Tagen ihr 25-jähriges Praxisjubiläum feiert, ist mit dem TruDent®-Qualitätssiegel für zertifizierte Zahnarztqualität ausgezeichnet.

Kontakt
Zahnarztpraxis Dr. med. Gerd Bade
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Zweiter Innovationspreis für GynTect in 2017: oncgnostics ist Gewinner des Innovationspreises Thüringen in der Kategorie „Licht und Leben“

Zweiter Innovationspreis für GynTect in 2017:  oncgnostics ist Gewinner des Innovationspreises Thüringen in der Kategorie "Licht und Leben"

(Mynewsdesk) Jena/Weimar, 22. November 2017 – Der XX. Innovationspreis Thüringen ging in der Kategorie „Licht und Leben“ an oncgnostics. Das Jenaer Biotech-Unternehmen erhielt die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung für sein Produkt GynTect. Nach dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland im Cluster „Life Sciences“ war das die zweite hochdotierte Auszeichnung in diesem Jahr.

Die feierliche Preisverleihung der Sieger aus vier Kategorien, innerhalb derer sich insgesamt 70 Firmen mit ihren Produkten beworben hatten, fand vor etwa 400 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft im Congress Centrum Neue Weimarhalle statt. Mit dem Innovationspreis Thüringen, mit 100.000 € einer der höchstdotierten Innovationspreise Deutschlands, werden innovative, marktfähige Produkte, Verfahren, Dienstleistungen und Forschungsexzellenz in vier Kategorien ausgezeichnet. In der Kategorie „Licht und Leben“ werden Neuheiten aus den Bereichen Energie, Umwelt, optische Technologien, Medizintechnik und Biotechnologie prämiert. Die oncgnostics GmbH konnte sich mit ihrer Innovation GynTect gegen 13 hochkarätige Mitbewerber durchsetzen.

Der molekularbiologische Test GynTect klärt frühzeitig ab, ob bei einer Patientin mit auffälligem Befund bei der Pap-Abstrichuntersuchung bzw. einer humanen Papillomavirus-Infektion (HPV) ein zu behandelnder Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entsteht oder vorliegt. GynTect liefert dabei schnelle und sichere Untersuchungsergebnisse und betroffenen Frauen somit ebenso schnell Gewissheit. Dadurch wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert. Unnötige, vorschnelle Operationen können vermieden und die Chancen auf frühzeitige, erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht werden.

Der Innovationspreis Thüringen wird vom Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung (STIFT) Thüringen, dem TÜV Thüringen e.V. und der Ernst-Abbe-Stiftung ausgelobt. Die Sieger werden von einer 18-köpfigen Fachjury ermittelt. Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der STIFT: „Ich freue mich sehr für alle unsere Preisträger. Gerade die Ehrung der oncgnostics GmbH steht für das umfassende Innovationspotenzial im Bereich Life Science in Thüringen.“

Hintergrund

Gebärmutterhalskrebs entsteht durch eine Infektion mit HP-Viren, welche u.a. durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Eine Infektion erfolgt daher in den meisten Fällen weit vor Vollendung des 30. Lebensjahrs. Je eher eine auffällige bösartige Veränderung im Gewebe des Gebärmutterhalses oder eine Krebsvorstufe erkannt wird, desto besser stehen die Chancen auf eine erfolgreiche Therapie und Genesung der Patientin. An der derzeit üblichen Pap-Abstrichuntersuchung zur Früherkennung nehmen nur etwa 50 Prozent der Frauen jährlich teil.

Weltweit besteht ein sehr hoher Bedarf an zuverlässigen Screening- und Abklärungstests. GynTect soll helfen, Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen zuverlässig zu diagnostizieren, unnötige Operationen zu vermeiden und bösartige Gewebeveränderungen rechtzeitig zu erkennen.

Der Abklärungstest ist bereits europaweit für den Einsatz in Laboren zugelassen. Die CE-Zulassung für den Test erfolgte 2015. Bisher gibt es Vertriebspartnerschaften in China und Indien, internationale Kooperationen sind in Vorbereitung.

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Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer StartUp auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens.

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Für Lebensqualität und Selbstständigkeit: Grauer Star Operation

Wie man erste Anzeichen für Grauen Star (Katarakt) erkennt und warum man sie ernst nehmen sollte

Für Lebensqualität und Selbstständigkeit: Grauer Star Operation

Beim Grauen Star kommt nur die OP in Frage. (Bildquelle: © kaptn – Fotolia.com)

Ohne Frage – eine Operation ist grundsätzlich mit Risiken verbunden. Jeden von uns beschleicht bei einem anstehenden operativen Eingriff ein ungutes Gefühl. Und erst recht dann, wenn es sich dabei um einen sehr sensiblen und wichtigen Bereich wie den der Augen handelt. Muss der Graue Star behandelt werden, gibt es keine Alternative zur Operation. Ist der Zeitpunkt für den Eingriff gekommen, ist der Austausch der natürlichen Linse durch eine klare Kunstlinse, die vorwiegend aus Acryl oder Silikon besteht, das einzige Therapieverfahren. Für uns Menschen ist das Sehen eine ganz zentrale Sinneswahrnehmung. Die Augen sind uns besonders wichtig, wie wissenschaftliche Studien immer wieder belegen. Vor allem Menschen, die im Berufsleben stehen, die Freizeit mit sportlichen Aktivitäten verbringen, wollen und müssen ihre Umwelt mit scharfem Blick wahrnehmen.

Muss der Graue Star behandelt werden, gibt es keine Alternative zur Operation

Die Katarakt (Grauer Star) kann sich auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen. Die Signale unseres Körpers müssen wir ernst nehmen. Der Graue Star zeigt sich nicht nur durch eine verschleierte Sicht. Auch wer sich in der Nacht von entgegenkommenden Autos besonders geblendet fühlt oder eine zunehmende Kurzsichtigkeit feststellt, weil sich die Brechkraft des Auges ändert, wer zunehmend unscharf und verschwommen sieht – vor allem im Nahbereich -, der sollte alsbald einen Augenarzt aufsuchen.

Vor einer Katarakt Operation muss man keine Bange haben

Viele stellen gerade dann, wenn die Alterssichtigkeit schleichend beginnt, fest, dass sie sich um ihre Sehkraft und ihre Augen kümmern müssen. Ab dem 40. Lebensjahr gehen viele zum Optiker und kaufen sich eine Lesebrille. Augenärzte raten, ab diesem Alter regelmäßig, bestenfalls ein Mal pro Jahr, eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung zu absolvieren. Kontrolle kann entscheidend sein. Gerade beim Grauen Star, aber auch bei anderen Augenerkrankungen, ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt für eine Therapie zu finden.
Vor einer Katarakt Operation muss man keine Bange haben. Der Eingriff ist vergleichsweise wenig aufwändig, schmerzfrei und sehr sicher. Er wird zumeist ambulant durchgeführt. Man sollte allerdings bei guter Gesundheit sein und die medizinische Betreuung nach der Operation unbedingt in Anspruch nehmen. Die Nachsorge umfasst sowohl Untersuchungen durch den behandelnden Arzt als auch die Verwendung spezieller Tropfen und Salben durch den Patienten unmittelbar nach der OP.

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Elke Vogt
Reinhardtstr. 29b
10117 Berlin
030 / 246255-0
030 / 246255-99
mail@webseite.de
http://www.initiativegrauerstar.de

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Pattensen: Gesunde Kinderzähne auch in der Weihnachtszeit

Wie Karies trotz Süßigkeiten vermieden werden kann

Pattensen: Gesunde Kinderzähne auch in der Weihnachtszeit

Ein gesundes Kinderlächeln macht Freude. Damit das so bleibt, müssen auch schon die Milchzähne regelmäßig und sorgfältig gepflegt werden. Lebenslange Zahngesundheit beginnt mit der Pflege des ersten durchbrechenden Zahnes des Kindes. Was viele nicht wissen: Milchzähne sind für die bleibenden Zähne wichtige Platzhalter! Gehen sie frühzeitig verloren, drohen später Zahnfehlstellungen und langwierige kieferorthopädische Behandlungen. Auch für die Entwicklung der Sprache und das richtige Wachstum der Kiefer ist ein gesundes Milchgebiss wichtig.

Süßigkeiten beeinflussen die Zahngesundheit
Nicht nur das richtige und regelmäßige Zähneputzen trägt zur Zahngesundheit eines Kindes bei, auch eine bewusste Ernährung unterstützt Zähne und Zahnfleisch dabei, gesund zu bleiben. Bei Kindern stehen Süßigkeiten hoch im Kurs – gerade jetzt auch in der Weihnachtszeit. Sie schaden am wenigsten, wenn sie zu den Hauptmahlzeiten konsumiert und im Anschluss die Zähne geputzt werden. Denn süße Naschereien enthalten viele Zucker. Je mehr Zucker ein süßer Snack enthält, desto größer ist die Gefahr von Kariesbildung. Bakterien, die direkt im Zahnbelag sitzen, verarbeiten Zucker zu Säuren, die den Zahn angreifen (Entkalkung). Der Zahnschmelz wird porös, die Bakterien können in den Zahn eindringen und ihn zerstören. Milchzähne haben eine wesentlich dünnere Schmelzschicht als die späteren bleibenden Zähne. Deshalb können sich hier viel eher Löcher bilden. Mehr zur Entstehung von Karies erfährt man im Patienten-Informations-System unserer Praxis-Website.

Süßes genießen und dabei die Zähne schonen

– Als kleine Zwischenmahlzeit zwischendurch empfehlen sich Nüsse und Mandeln, denn sie enthalten keinen zahnschädigenden Zucker. Durch das Kauen wird der Speichelfluss angeregt, leichte Belege entfernt und das Zahnfleisch massiert. Allerdings sollten die Nüsse nicht mit den Zähnen geknackt werden!
– Viele Süßigkeiten tragen den Aufdruck „zuckerfrei“. „Zuckerfrei bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass das Produkt auch zahnfreundlich ist“, erklärt Dr. Irina Köhler und fügt hinzu: „Oftmals sind in als zuckerfrei deklarierten Süßigkeiten andere zahnschädigende Süßungsmittel enthalten wie z. B. Fruchtzucker (Fruktose), Traubenzucker (Glukose), Milchzucker (Laktose) oder Malzzucker (Maltose). Achten Sie deshalb beim Kauf süßer Leckereien oder auch bei Kindertees auf das rote Zahnmännchen mit dem Schirm auf der Verpackung. Dieses Symbol wird nur an Produkte vergeben, die weder Karies noch Säureschäden an den Zähnen verursachen. Sie enthalten meist die Zuckeraustauschstoffe Isomalt, Sorbit, Xylit sowie Süßstoffe“.
– Ein gesunder Zahn kann sich, wenn er hinreichend Zeit hat, remineralisieren. Ein hohes Kariesrisiko besteht, wenn im Verlauf des Tages fortwährend etwas Süßes gegessen wird oder wenn Süßigkeiten wie beispielsweise Bonbons lange im Mund verbleiben, weil dann immer wieder ein „Säureangriff“ auf die Zähne erfolgt. Zähne brauchen zuckerfreie Zeiten. Man sollte den Schokoladenweihnachtsmann deshalb ruhig auf einmal vernaschen, am besten nach der Hauptmahlzeit. Der Mundspeichel neutralisiert die Säure und der Zahnschmelz regeneriert sich auf natürliche Weise.
– Wer nach nach einer Mahlzeit keine Möglichkeit zum Zähneputzen hat, dem empfiehlt die Kinderzahnärztin einen zuckerfreien Kaugummi. Kaugummi kauen regt die Speichelproduktion an. Der Speichel neutralisiert nach dem Essen oder Trinken die Säuren und remineralisiert den Zahnschmelz.

Gerade in Zeiten großer Naschphasen sollte man an ein wirklich sorgsames Zähneputzen denken – sowohl Kinder als auch Erwachsene. Damit bietet man den Zähnen einen effektiven Schutz. Nach dem Genuss von Obst oder säurehaltigen Getränken sollte man etwa eine halbe Stunde mit dem Zähneputzen warten, weil die Säure den Zahnschmelz aufraut und dieser dann durch das Putzen zusätzlich gefährdet wäre.

… und nach den Festtagen zur Prophylaxe!
Der beste Schutz für die Zähne der ganzen Familie ist neben der häuslichen Zahnpflege die regelmäßige Prophylaxe mit professioneller Zahnreinigung – besonders auch bei Kindern. Mit regelmäßigen Reinigungen werden die Zähne gesund gehalten und Beläge in schwer zugänglichen Stellen entfernt, die man nicht selbst säubern konnte. Die Statistik zeigt, dass Kinder mit gesunden Milchzähnen später weniger oder kaum an Karies erkranken.

Mehr erfahren: www.zahnarzt-dr-koehler.de oder anrufen: +49 (0) 5069 – 459

Die Zahnärzte Dr. Köhler & Partner in Pattensen Ortsteil Schulenburg nehmen sich viel Zeit, um ihre Patienten über ihren Befund und die daraus resultierenden Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über Mundhygiene und zahngesunde Ernährung zu beraten. Wichtig ist ihnen die Zahnvorsorge vom ersten Milchzahn an. Zu den Praxisschwerpunkten gehören Prophylaxe, Kinderzähne, Implantologie, ästhetische Zahnmedizin sowie die Funktionsdiagnostik. Das praxiseigene Zahnlabor fertigt hochwertige Kronen, Brücken und Prothesen, die perfekt sitzen und bei vollwertiger Funktion nach der Behandlung natürlich und unversehrt wirken.

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Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Volker Köhler | Steffen Köhler | Dr. Irina Köhler
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MEDICA 2016: oncgnostics präsentiert erweiterten Gebärmutterhalskrebstest GynTect

MEDICA 2016: oncgnostics präsentiert erweiterten Gebärmutterhalskrebstest GynTect

(Mynewsdesk) Jena, 09. November 2016 – Auf der weltweit größten Medizin-Messe, der MEDICA, präsentiert das Biotechnologie-Unternehmen oncgnostics die neue Variante des Abklärungstests „GynTect“ – ein Test zur schnellen Erkennung von Gebärmutterhalskrebs. Vom 14. bis 17. November 2016 erklären die Epigenetik-Experten die Vorteile des Tests gegenüber bisherigen Diagnostikmethoden in der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung sowie die Neuerungen der erweiterten Testversion. Auch zu den Pipeline-Produkten im Bereich der Eierstockkrebs- und Kopf-Hals Tumor-Diagnostik kann man sich am Stand informieren.

Nach der erfolgreichen, europaweiten Marktzulassung mit der CE-IVD-Kennzeichnung im Herbst 2015 wurde der Abklärungstest für Gebärmutterhalskrebs GynTect von oncgnostics stetig weiterentwickelt. Mit der neuen Version steht Arztpraxen und Laboren ein stark erweitertes Anwendungsspektrum zur Verfügung. GynTect ist nun direkt aus einem weit verbreitetem Entnahmemedium (PreservCyt, Hologic) durchführbar. Dieses Medium wird sowohl für eine verbesserte Form der mikroskopischen Abstrichuntersuchung, die sogenannte Dünnschachtzytologie (Form des Pap-Tests), als auch für HPV-Tests unterschiedlicher Anbieter verwendet. War zuvor ein separater Abstrich für GynTect notwendig, kann der Test nun aus einer für die Dünnschichtzytologie genommenen Probe realisiert werden. Damit entspricht GynTect ebenso den Vorgaben der anstehenden S3-Leitlinie, nach der HPV-Testungen und Abklärungstests aus dem gleichen Abstrich durchgeführt werden sollen wie der Screeningtest.

Mit GynTect hat oncgnostics einen molekularbiologischen Test entwickelt, der frühzeitig klärt, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillomvirus (HPV)-Infektion tatsächlich ein zu behandelndes Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) oder eine Vorstufe dessen vorliegt. Das Diagnoseverfahren zielt auf epigenetische Veränderungen in den Zellen von Gebärmutterhalsabstrichen. Das Auftreten spezifischer epigenetischer Marker weist auf eine Krebserkrankung oder Krebsvorstufe hin. GynTect liefert so sichere Untersuchungsergebnisse, wodurch die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert wird: Unnötige, vorschnelle Operationen können vermieden werden, tatsächliche Hinweise auf Krebs und dessen Vorstufen lassen sich dagegen rechtzeitig identifizieren. Dadurch erhöhen sich die Chancen auf frühzeitige, erfolgreiche Therapiemaßnahmen deutlich.

Vom 14. bis 17. November 2016 ist oncgnostics als Aussteller auf der MEDICA am Stand E21 (Gemeinschaftsstand medways e.V.) in Halle 15 mit einem Experten-Team vertreten. Dabei wird die erweiterte Version von GynTect erstmals einem großen Fachpublikum vorgestellt. Ansprechpartner vor Ort sind die beiden Geschäftsführer Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz. Für Pressegespräche können Sie über pr@oncgnostics.com im Vorfeld einen Termin vereinbaren.

Die MEDICA ist die führende internationale Fachmesse und Kongress für Medizintechnik, Elektromedizin, Laborausstattung, Diagnostica und Arzneimittel. Rund 4.800 Aussteller aus 70 Nationen nutzen die MEDICA als Leitmesse, um neue Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.

GynTect ist ein eingetragenes Warenzeichen der oncgnostics GmbH.

Links:

Besuchen Sie oncgnostics auf der MEDICA.
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Frauenarzt (Miltenberg): Vorsorge nicht vernachlässigen

Bei der Krebsvorsorge ist Früherkennung entscheidend, sagt der Frauenarzt / Miltenberg

Frauenarzt (Miltenberg): Vorsorge nicht vernachlässigen

Krebsvorsorge bei in der gynäkologischen Gemeinschaftspraxis in Miltenberg. (Bildquelle: © Markus Mainka – Fotolia.com)

MILTENBERG /ASCHAFFENBURG. Dr. med. Oliver Lang und Dr. med. Christian Baumgärtner betreiben eine gynäkologische Gemeinschaftspraxis in Aschaffenburg, die sich mit ihrem medizinischen Angebot auch an Patientinnen in Miltenberg richten. Die beiden Fachärzte sensibilisieren ihre Patientinnen zu regelmäßigen Krebsvorsorge Untersuchungen. „Wir weisen unsere Patientinnen eindrücklich daraufhin zur jährlichen Vorsorgeuntersuchung zu kommen“, so Dr. Lang. „Wiederholt werden wir vom Berufsverband aufmerksam gemacht, dass das Gesundheitssystem zukünftig die jährliche Vorsorge auf ein 5-jähriges Intervall ausdehnen möchte, das kann nicht im Interesse der Patientin sein, “ betont Dr. Christian Baumgärtner; viele der beginnend bösartigen Veränderungen in der Gynäkologie zeigen primär oft keine Symptome, so dass eine unregelmäßige Vorsorgeuntersuchung nicht selten fatale Folgen haben kann. Die beiden niedergelassenen Gynäkologen aus Aschaffenburg richten ihr Augenmerk bei der Vorsorge in ihrer Praxis auf die Früherkennung von Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen. Dabei wenden sie verschiedene Untersuchungsmethoden an.

Wie läuft eine Vorsorgeuntersuchung bei Brustkrebs beim Frauenarzt in Aschaffenburg / Miltenberg ab?

Bei der Diagnose von Brustkrebs werden Veränderungen in Form von Knötchen bzw. Verhärtungen im Bereich der Brust und der Achselhöhlen vom Frauenarzt ertastet. Dabei leitet der Gynäkologe die Frauen gezielt dazu an, ihre Brust selbst zu untersuchen und beispielsweise unter der Dusche ihre Brust regelmäßig auf Veränderungen hin abzutasten. „Entscheidend bei Brustkrebs ist die Früherkennung“, sagt. Dr. med. Christian Baumgärtner. Je früher eine maligne Erkrankung im Bereich der weiblichen Brust diagnostiziert wird, umso größer ist die Chance, die Brust zu erhalten und den Krebs wirkungsvoll zu bekämpfen. „In unserer Praxis kann Frauen zudem jederzeit mittels Ultraschall oder Mammographie eine zusätzliche Untersuchung der Brust angeboten werden,“ sagt Dr. Oliver Lang. „Traditionell, aufgrund der seit über 35 Jahren bestehenden Möglichkeit der Mammographie in unserer Praxis, haben wir sehr viele Patientinnen aus dem Einzugsgebiet Aschaffenburg und Miltenberg, die wir mit Brustkrebs betreuen oder aufgrund familiärer Brustkrebsbelastung ausführlicher untersuchen können“, so Dr. Christian Baumgärtner.

Gebärmutterhalskrebs Früherkennung beim Gynäkologen in Aschaffenburg / Miltenberg

Jede Frau kann einmal im Jahr bei ihrem Frauenarzt eine Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen. Dabei wird auch ein Zellabstrich vom Gebärmutterhals abgenommen, um Veränderungen der Zellen zu erkennen. So können noch vor der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs Krebsvorstufen erkannt und behandelt werden. Beim sogenannten Krebsabstrich werden Schleimhautzellen an Gebärmutterhals und Muttermund abgestrichen und unter dem Mikroskop betrachtet. Das Untersuchungsergebnis wird dann in bestimmte Kategorien eingeordnet, welche die untersuchten Zellen als nicht beurteilbar, unauffällig bzw. leicht entzündet kennzeichnen oder einen unklaren Befund bis hin zu Krebsverdacht oder Krebs ergeben.

Die Praxis der Gynäkologen Dr. med. Christian Baumgärtner und Dr. med. Oliver Lang verfügt über ein breites Leistungsspektrum. Der Schwerpunkt liegt in der Betreuung von Schwangeren und in der Vorbeugung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten. Fragen der Verhütung und die Betreuung von Paaren mit ungewollter Kinderlosigkeit bilden weitere Schwerpunkte der Arbeit. Ein zentraler Schwerpunkt der Praxis ist seit Beginn der Praxisgründung im Jahr 1981 durch die Seniores Dr. Wilfried Baumgärtner und Dr. Rudolf Lang die Früherkennung von Brustkrebs und die Diagnostik von Brusterkrankungen mittels Mammographie und differenziertem Brustultraschall. Hierzu werden neben der klassischen Diagnostik auch spezielle Untersuchungen wie sonographisch gesteuerte Stanzbiopsien durchgeführt.

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Dr. Lang & Dr. Baumgärtner / Praxis für Gynäkologie
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Endokrinologie in Mainz: Wechseljahre oder die Schilddrüse?

Eine Überfunktion der Schilddrüse kann die Entstehung von Osteoporose begünstigen

Endokrinologie in Mainz: Wechseljahre oder die Schilddrüse?

Nur eine Untersuchung der Schilddrüse kann die Fehlfunktion feststellen. (Bildquelle: © Alexandr Mitiuc – Fotolia.com)

Vor allem in den Wechseljahren sollten Frauen regelmäßig die Funktion ihrer Schilddrüse überprüfen lassen.
Schilddrüsenerkrankungen können ganz ähnliche Symptome und Beschwerden hervorrufen wie die Wechseljahre. Auch können sie die Auswirkungen beeinflussen. Prof. Dr. Christian Wüster, niedergelassener Endokrinologe in Mainz im Interview.

Frage: Wechseljahre oder Fehlfunktion der Schilddrüse ? Kann ich selbst feststellen, wo die Ursachen meiner Beschwerden liegen?

Prof. Dr. Wüster: Vorsorgeuntersuchungen etwa ab dem 45. Lebensjahr helfen, Fehlfunktionen der Schilddrüse rechtzeitig festzustellen. Grundsätzlich kann man sagen, dass Schilddrüsenerkrankungen Wechseljahresbeschwerden auslösen. Die Beschwerden sind zum Verwechseln ähnlich. Und sie können sich gegenseitig beeinflussen. Hinzu kommt, dass Erkrankungen der Schilddrüse mit der Hormonumstellung im weiblichen Körper auftreten können.

Frage: Mit welchen Beschwerden im Zusammenhang mit Schilddrüse und Wechseljahre ist zu rechnen?

Prof. Dr. Wüster: Es sind vor allem Hitzewallungen, Schlafstörungen, innere Unruhe und Nervosität. Depressionen, Störungen des Herz-Kreislaufes, Verdauungsprobleme. Diese Beschwerden können sowohl durch die Menopause als auch durch eine Schilddrüsenfehlfunktion verursacht sein. Auch können, wie mir viele meiner Patientinnen in meiner Praxis in Mainz berichten, Symptome wie Frieren, nachlassender Sexualtrieb oder Gewichtszunahme auftreten. Klarheit verschafft nur eine umfassende Diagnose durch einen Endokrinologen. Denn es gilt die Ursache der Beschwerden genau festzumachen.

Frage: Wie kann eine Fehlfunktion der Schilddrüse festgestellt werden?

Prof. Dr. Wüster: Die Vorgehensweise ist in meiner Praxis in Mainz weitgehend standardisiert. Die Bestimmung der Schilddrüsenhormone im Blut hilft Zweifel schnell auszuräumen. Anhand der Laborwerte kann sehr gut differenziert werden, wodurch die Beschwerden entstehen. Um einer Funktionsstörung der Schilddrüse nachzugehen, werden zunächst die Hormone TSH, fT3 und fT4 bestimmt. Diese werden ergänzt um die Bestimmung der TPO- und des Thyreoglobulin-Antikörper, der Hinweise auf die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis liefert.

Frage: Vor einer Therapie: Wie machen Sie sich ein Gesamtbild über die Schilddrüse?

Neben der Anamnese und Laborwerten liefert die Ultraschalluntersuchung ein gutes Bild der Erkrankung. Auf der Basis dieser Erkenntnisse kann eine Therapie entwickelt werden. Dabei spielen die individuellen Voraussetzungen eine gewichtige Rolle. Für mich geht es immer auch darum, Beschwerden zu lindern aber auch die Nebenwirkungen weitgehend zu vermeiden. In meiner Mainzer Praxis werden Patienten behandelt. Nicht nur Laborwerte.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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Das neue Gesundheitskonto der AOK Hessen

Bereits 2015 hat die AOK Hessen das virtuelle Gesundheitskonto ins Leben gerufen. 2016 erweitert die Gesundheitskasse das Spektrum des Gesundheitskontos von einer auf acht Leistungen. Bis zu 400 Euro ehalten AOK-Versicherte so jährlich für Extra-Leis

Das neue Gesundheitskonto der AOK Hessen

Die Infografik zeigt an einem Beispiel, wie das neue Gesundheitskonto der AOK Hessen funktioniert.

Das Gesundheitskonto ist ein Angebot der AOK Hessen, das allen Versicherten zur Verfügung steht. Die Kasse garantiert damit jedem Kunden besondere Leistungen für seine Gesundheit. Die gesamte Familie kann die neuen Extra-Leistungen in Anspruch nehmen. Für jedes Familienmitglied sind bis zu 400 Euro pro Jahr drin. Eine vierköpfige Familie kann demnach bis zu 1.600 Euro pro Jahr für weitere Gesundheitsleistungen erhalten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Lediglich die Vorkasse und den Versand der Rechnung muss der Patient zunächst selber leisten. Die Erstattung des Rechnungsbetrages erfolgt sofort.
Auch Versicherte, die erst innerhalb eines laufenden Kalenderjahres zur AOK wechseln, haben sofortigen Anspruch auf das volle Gesundheitskonto von bis zu 400 Euro für das aktuelle Jahr.

Welche besonderen Leistungen kann ich nutzen?
Wie bereits in 2015 werden bis zu 200 Euro jährlich für Reiseschutzimpfungen erstattet.
Darüber hinaus sind seit dem 01.01.2016 folgende weitere Gesundheitsleistungen abrechenbar:
– Check-up 35 schon ab dem 25. Lebensjahr
– Hautkrebs-Screening ab dem 18. Lebensjahr
– Homöopathie: ärztliche Behandlung und Arzneimittel
– Lachgas-Sedierung bei der Entfernung von Weisheitszähnen bis zum 26. Lebensjahr
– Mamma Care: Kurs zur Brustselbstuntersuchung
– Osteopathie beim anerkannten Osteopathen
– Reiseschutzimpfungen
– Zahnversiegelung bei fester Zahnspange bis zum 17. Lebensjahr

Pro Extra-Leistung wurde eine Obergrenze pro Person und Kalenderjahr definiert.
Mit den neuen Leistungen geht die AOK Hessen auf die Bedürfnisse ihrer Kunden ein. „Was es noch nie gab: Die Krebsvorsorge wird deutlich nach vorne verlegt. Nun können auch Mittzwanziger zum Check-up und damit auf Nummer sicher gehen“, erklärt Ralf Trebing, Leiter des großen Beratungscenters in Kassel am Friedrichsplatz. Die meisten Leistungen aus dem Gesundheitskonto sind normalerweise aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen.

Nähere Informationen zu den einzelnen Leistungen hält die AOK Hessen hier bereit.

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Premiere vor internationalem Fachpublikum: oncgnostics präsentiert neuen Gebärmutterhalskrebs-Test GynTect® auf der MEDICA 2015

Premiere vor internationalem Fachpublikum: oncgnostics präsentiert neuen Gebärmutterhalskrebs-Test GynTect® auf der MEDICA 2015

(Mynewsdesk) Jena, 30. Oktober 2015 – Pünktlich zur MEDICA 2015 präsentiert das Biotechnologie-Unternehmen  oncgnostics GmbH  sein neues Produkt „GynTect“ – ein Test zur schnellen Erkennung von Gebärmutterhalskrebs – erstmals einem internationalen Fachpublikum. Vom 16. bis 19. November 2015 erklären die Epigenetik-Experten auf der weltgrößten  Medizin-Messe in Düsseldorf den innovativen Test und die Vorteile gegenüber bestehenden Untersuchungs­methoden zur Gebärmutterhalskrebsvorsorge, wie z.B. der stark erleichterten Risikoeinschätzung und der Verminderung unnötiger Operationen.

Mit GynTect hat die oncgnostics GmbH einen molekularbiologischen Test entwickelt, der frühzeitig klären kann, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillomvirus (HPV)-Infektion tatsächlich ein zu behandelndes Zervixkarzinom (Gebärmutter­halskrebs) entsteht oder vorliegt.

Das Diagnoseverfahren zielt auf epigenetische Veränderungen in den Zellen von Gebärmutterhalsabstrichen. Diese epigenetischen Veränderungen sind ein Anzeichen für eine Krebsvorstufe oder -erkrankung. Der Test liefert schnelle und sichere Untersuchungs­ergebnisse, wodurch die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsvorsorge stark erleichtert wird: Unnötige, vorschnelle Operationen können vermieden werden. Tatsächliche Hinweise auf Krebs und dessen Vorstufen lassen sich dagegen rechtzeitig identifizieren und erhöhen dadurch die Chancen auf frühzeitige, erfolgreiche Therapiemaßnahmen.

GynTect wurde Anfang Oktober mit der CE-IVD-Kennzeichnung die Marktzulassung erteilt und kann ab sofort EU-weit in Laboren eingesetzt werden. oncgnostics wird in den nächsten Monaten die Produkteinführung für den international patentierten Test über Deutschland hinaus in weiteren europäischen Ländern realisieren. Der Markteintritt in Nordamerika sowie in asiatischen Ländern ist ebenfalls in Planung.

Vom 16. bis 19. November 2015 ist oncgnostics als Aussteller auf der MEDICA am Stand G22 (Gemeinschaftsstand medways e.V.) in Halle 15 mit einem Experten-Team vertreten. Dabei wird der Abklärungstest GynTect erstmals einem großen Fachpublikum vorgestellt. Ansprechpartner vor Ort sind die beiden Geschäftsführer Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz. Für Pressegespräche können Sie über pr@oncgnostics.com im Vorfeld einen Termin vereinbaren.

Die MEDICA ist eine internationale Fachmesse und Kongress für Medizintechnik, Elektromedizin, Laborausstattung, Diagnostica und Arzneimittel. Rund 4.800 Aussteller aus 70 Nationen nutzen die MEDICA als Leitmesse, um neue Produkte und Dienstleistungen vorzustellen.

GynTect ist ein eingetragenes Warenzeichen der oncgnostics GmbH.

Weiterführende Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen von Gebärmutterhalskrebs:

Die Vorsorgeuntersuchung erfolgt derzeit durch die Entnahme eines zytologischen Abstriches (Pap-Abstrich) von Muttermund und Gebärmutterhals. Der Pap-Test gibt Aufschluss darüber, ob Zellveränderungen vorliegen. Der HPV-Test zeigt, ob eine Infektion mit Hochrisiko-HPV vorliegt. Doch haben nur die wenigsten Infektionen eine Krebserkrankung zur Folge. Allein in Deutschland werden, basierend auf auffälligen Pap-Tests und Ergebnissen weitergehender Untersuchungen, etwa 90.000 operative Entfernungen von Gebärmutterhalsgewebe durchgeführt – etwa die Hälfte dieser Operationen sind nicht zwingend notwendig. Um herauszufinden, ob bei einer HPV-Infektion tatsächlich eine zu behandelnde Krebsvorstufe oder bestehende Krebserkrankung vorliegt, sind klärende Tests notwendig. GynTect® vereinfacht diese Prozesse für Frauen und Ärzte erheblich und sorgt mit eindeutigen Ergebnissen für schnelle und sichere Identifizierung von Frauen mit einer therapiebedürftigen Erkrankung.

Links:

Besuchen Sie oncgnostics auf der MEDICA:
www.medica.de/cipp/show,lang,1/oid,28457/xa_nr,2449493/~/Web-ExhDatasheet/exh_datasheet

Weitere Informationen zu GynTect sowie einen Testablauf finden Sie hier:
http://oncgnostics.com/gyntect-gebaermutterhalskrebs/info-fuer-aerzte/gyntect-testablauf

Honorarfreies, druckfähiges Bildmaterial zur Meldung, zum Test und zum Unternehmen:
http://oncgnostics.com/downloads

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Über die oncgnostics GmbH:
Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer StartUp auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens. Namhafte Kapitalgeber haben bereits in das Marktpotential des Biotech-StartUps investiert und ermöglichten die Ausgründung der oncgnostics GmbH sowie die weitere Produktentwicklung (High-Tech-Gründerfonds, Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, bm-t Beteiligungsmanagement Thüringen GmbH und weitere Investoren).

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