Tag Archives: Wassereinlagerungen

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Hochdosis-Therapie bei schwerem Asthma

Angst vor Kortison ist unbegründet

sup.- Viele Patienten mit schwerem Asthma leiden wegen zu gering dosierter Inhalatoren unter einer völlig unzureichenden Kontrolle ihrer chronischen Atemwegserkrankung. Eine Hochdosis-Therapie mit entzündungshemmenden Kortikoiden (z. B. Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6) könnte ihre Situation entscheidend verbessern, wird in Deutschland wegen der immer noch weit verbreiteten Angst vor Kortison jedoch viel zu selten verordnet. Dabei sind die modernen synthetischen Kortison-Arzneien nicht mehr vergleichbar mit den Präparaten der ersten Generation, die beispielweise noch zu Wassereinlagerungen und damit einer Gewichtszunahme führen konnten. Hinzu kommt: Anders als Tabletten oder Spritzen wirken inhalierte Kortison-Substanzen nicht systemisch, also auf den gesamten Organismus, sondern nur lokal begrenzt auf die entzündeten Bronchien. Im europäischen Ausland ist die Scheu der Bevölkerung vor Kortison-Produkten wesentlich geringer ausgeprägt. Während in Deutschland nur 15 Prozent der Asthmatiker eine Hochdosis-Therapie erhalten, sind es beispielsweise in Frankreich 50 Prozent der Patienten und in Spanien sowie England jeweils 36 Prozent.

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Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft

München, 24. April 2013 – Schwangere leiden durch Wasseransammlungen im Körper oft unter „schweren Beinen“, angeschwollenen Knöcheln und dicken Handgelenken. Über Ursachen und Möglichkeiten zur Linderung dieser Ödeme berichtet Gesundheitsredakteurin Claudia Galler von jameda, Deutschlands größte Arztempfehlung ( http://www.jameda.de ).

Der Körper stellt sich auf das Ungeborene ein
Die Veränderungen in der Schwangerschaft begünstigen die Entstehung von Wassereinlagerungen (Ödemen). So entspannt das Hormon Progesteron die Muskulatur der Gebärmutter und lockert das Bindegewebe, um genügend Platz für das heranwachsende Kind zu schaffen. Die Blutmenge steigt an und Fruchtwasser bildet sich, damit das Baby ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden kann.

Wassereinlagerungen sind in einer Schwangerschaft normal
Sammelt sich Wasser im Gewebe, fühlen sich die Beine schwer und müde an, Knöchel, Handgelenke und Finger werden dick. Besonders in den Sommermonaten ist dies zu spüren, da Blutgefäße bei Wärme weitgestellt werden und sich so Blut und Gewebswasser in den Beinen stauen kann. Ein schwaches Bindegewebe und schwache Venen verstärken diese Symptome. Bei fortschreitender Schwangerschaft drückt der Bauch zusätzlich auf die untere Hohlvene, so dass Blut aus der unteren Körperhälfte schlechter zum Herzen zurückfließt.

Schwangerschaftsbedingte Präeklampsie muss behandelt werden
Wassereinlagerungen sind oft unangenehm, jedoch nicht gefährlich. Ernst zu nehmen sind Wassereinlagerungen jedoch bei einer vorliegenden Präeklampsie. Diese durch die Schwangerschaft bedingte Erkrankung führt zu Ödemen in Armen, Beinen sowie im Gesicht, zu einem erhöhten Blutdruck und einer Überlastung der Nieren, so dass Eiweiße im Harn ausgeschieden werden. Durch Ruhe und Schonung und blutdrucksenkende Mittel ab einem Blutdruck von 160/90 mm Hg kann eine Präeklampsie behandelt werden. Die schwerste Form dieser Erkrankung ist die Eklampsie, ein lebensbedrohlicher Zustand für Mutter und Kind, bei dem es zu Schwindel, Krämpfen und Bewusstlosigkeit kommen kann.

Was können Sie bei Wassereinlagerungen unternehmen?
– Bewegung transportiert gestautes Wasser ab: Gehen Sie täglich spazieren und betätigen Sie auch im Sitzen die Muskelpumpe Ihrer Waden, indem Sie die Füße auf und ab bewegen. Sind die Muskeln aktiv, können die Venen Blut und Gewebswasser besser zum Herzen zurücktransportieren.
– Schwimmen und Wassergymnastik sind ideal für Schwangere, da das Körpergewicht vom Wasser getragen wird und der Wasserdruck geschwollene Arme und Beine wieder schlank werden lässt.
– Legen Sie zur Entlastung zwischendurch immer wieder die Beine hoch, ohne sie jedoch zu überschlagen.
– Wechselduschen mit warmem und kaltem Wasser regen die Venentätigkeit an.
– Stützstrümpfe helfen Stauungen in den Beinen zu vermeiden.
– Nehmen Sie ihre Ringe rechtzeitig ab, manchmal passen sie erst wieder nach der Schwangerschaft.
– Auch bei Wassereinlagerungen muss man genug trinken, um eine Verdickung des Blutes zu vermeiden. Salzen Sie ihr Essen normal und achten Sie auf viel Obst und Gemüse, um den Mineralhaushalt im Gleichgewicht zu halten.
– Nach Rücksprache mit dem Arzt oder der Hebamme können Sie kurzzeitig entwässernde Tees aus Birkenblättern, Brennnessel und Schachtelhalm trinken.

Sollten Sie weitere Fragen zu Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft haben, wenden Sie sich am besten an Ihren Gynäkologen. Gut bewertete Frauenärzte finden Sie z. B. auf jameda ( http://www.jameda.de/aerzte/frauenaerzte-gynaekologen/fachgebiet/ ).

Über die jameda GmbH:
jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung. Mehr als 2 Mio. Patienten monatlich suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren. Datenbasis bilden bundesweit rund 250.000 Ärzte und 230.000 Institute und Heilberufler. jameda ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Tomorrow Focus AG mit Hubert Burda Media als Hauptaktionär.

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