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Wenn der Wein wieder stiften geht – Oder: was tut Winzer Ferry Schindler im Winter?

Wenn der Wein wieder stiften geht - Oder: was tut Winzer Ferry Schindler im Winter?

Weingut Franz Schindler (Bildquelle: © Weingut Franz Schindler)

Mörbisch am See/München, Dezember 2017 – Der erste Schnee ist vielerorts gefallen und die Temperaturen haben den Frostbereich erreicht. Während wir es uns bei Kerzenschein und mit Kuscheldecken auf der Couch gemütlich machen, treibt es in Mörbisch am See Winzer Ferry Schindler in den Keller des Weingutes. Was er da so tut und welcher Wein für ihn in die Winterzeit gehört, verrät er uns im Interview:

Man könnte ja meinen, dass der Winzer im Moment wenig zu tun hat. Die Ernte ist eingefahren, der Wein lagert. Und du hältst Winterschlaf?
(lacht) Da hätte meine kleine Tochter etwas dagegen. Die ist morgens als erste munter. Aber tatsächlich war früher die Winterzeit im Weingut ruhiger. Heutzutage endet die Saison eines Winzers nie! Meine Reben haben zwar Winterruhe, aber dafür heißt es jetzt das Geschäft ankurbeln mit Verkaufsreisen und Präsentationen. Und natürlich bin ich viel im Weinkeller. Wenn man die vegetative Phase berücksichtig, kann man aber sagen, dass die „Saison“ quasi mit dem Rebschnitt im neuen Jahr beginnt.

Was machst du im Weinkeller?
Probieren. (schmunzelt) Ich brauch ja auch im nächsten Jahr guten Wein für den Verkauf, also kontrolliere ich regelmäßig die Entwicklung der gelagerten Weine. Zudem werden bald schon die ersten 2017er in Flaschen gefüllt. Aktuell bin ich außerdem mit der Jungweinbehandlung beschäftigt. Dazu gehören die Filtration und das wöchentliche Vollstiften der 120 Barriques.

Das Vollstiften?
Ja, das Auffüllen der Fässer. Jedes Jahr gehen mir bis zu 700 Liter Wein stiften. Das heißt, er verdunstet oder die Fässer saugen den gelagerten Wein auf. Deshalb sind benutzte Fässer auch innen rot. Barrique-Fässer haben eine größere Oberfläche und schlürfen ordentlich Wein weg. Natürlich darf keine Luft in den Fässern sein, sonst kippt der Wein. Deshalb fülle ich den verlorenen, also den stiften gegangenen Wein wieder auf, mit Wein aus meinem „Immervoll“-Tank.

Wenn du dann mal Feierabend hast, welcher Wein kommt im Winter in dein Glas?
Ein Kaminwein muss für mich rot sein. Er sollte sehr kräftig und stoffig sein, eher mit Holz und Toastingnote punkten und lange am Abgang verweilen.

Was trinkt Familie Schindler an Heiligabend?
Viel (lacht). Am Heiligabend sitzt im Normalfall die ganze Familie zusammen. Das nutzen wir für eine ausgedehnte Weinverkostung. Dann gönnen wir uns auch mal ein edles Tröpfchen aus dem eigenen Sortiment, wie unseren Merlot. Aber wir probieren auch renommierte Namen aus der nationalen und internationalen Weinwelt!

Dein Weintipp für Weihnachten?
Hier geht es natürlich in erster Linie um den persönlichen Geschmack! Aber grundsätzlich hört man doch des Öfteren, dass gerade zur Weihnachtszeit eher rot getrunken wird und dass auch noch kräftig. Zur Weihnachtsgans zum Beispiel passt auch besser ein kräftiger Rotwein, wie unser Cabernet Sauvignon, als ein leicht fruchtiger Rose. Ausnahme ist natürlich der traditionelle Weihnachtskarpfen. Hier würde ich zu einem vollmundigen Chardonnay oder Sauvignon blanc raten.

Weihnachten ist ja auch Glühwein-Zeit. Kann man jeden Wein dafür verwenden?
Im Prinzip ja. Ich persönlich suche aber immer milden Wein mit wenig Säure aus. Na ja und ehrlich gesagt sind die höheren Qualitäten für Glühwein einfach zu schade. Mein Tipp ist übrigens: ein paar Prozent eines duftigen Weines, wie Muskat oder Traminer, dazuzugeben. Dann erspart man sich den Großteil an Gewürzen.

Weihnachtliche Kaminweine aus dem Weingut Franz Schindler
**Merlot 2013 – Der Wein wird bis zu 24 Monaten in neuen, 1-jährigen Barriques gelagert. Die reife würzige Beerenfrucht stammt aus dem ältesten Weingarten des Weingutes und entwickelt durch ihre lange Fassruhe mächtiges Holz und kräftige Struktur.
** Cabernet Sauvignon 2013 – Der Wein begeistert durch Farbtiefe, extreme Dichte und einer unbändig wirkenden Tanninstruktur. Im Duft erkennt man die bekannten Cassisaromen, gepaart mit tollem Holz internationaler Klasse. Am Gaumen wirkt der junge Wein noch ungezähmt, lässt aber keinen Zweifel an seinem enormen Potential.

Das Weingut Franz Schindler wird bereits in der vierten Generation betrieben und steht für exzellente Spitzenweine aus Österreich, mit starkem Charakter und viel Potential. Der 15 ha große Weingarten, mit 70% hochkarätiger Rotweine und 30% harmonischer Weißweine, befindet sich in den besten Rieden rund um Mörbisch am See. Hier reifen im sonnenreichen pannonischen Klima und unter dem Einfluss des Neusiedler Sees kräftige Pflanzen zu vollmundigen Früchten. Winzer Ferry Schindler setzt dabei auf hohe Qualität durch gewissenhafte Ertragslimitierung, Weitblick und solide handwerkliche Verarbeitung. Das Weingut Franz Schindler bietet außerdem moderne Zimmer für Urlauber, die neben einem guten Glas Wein, Ruhe und Erholung in familiärer Atmosphäre suchen.

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Madeira: Winterflucht auf die Frühlingsinsel

Sonnige Auszeit für den Resturlaub – ein- und zweiwöchige Trips

Madeira: Winterflucht auf die Frühlingsinsel

Bei der Wanderreise „Madeira für Entdecker“ umrunden Individualurlauber die Frühlingsinsel

Hagen – 21. Nov. 2017. Noch Resturlaub und keine Lust mehr auf Regen und Kälte? Ideal für eine kleine „Winterflucht“ ist die Frühlingsinsel Madeira. Ein grünes Paradies mit Levadas, leuchtenden Farben und locker bis sportlichen Wanderrouten. Passende Touren für die sonnige Auszeit hat Wikinger Reisen: individuell oder geführt, als Schnuppertrip, Gartenwanderreise oder Trekking.

Madeira individuell
Wanderurlaub mit Unterkunft auf einem Weingut
Individualurlauber starten ihre Wanderwoche etwa von den „Vineyard Villas“ in Estreito da Calheta aus. Das Weingut nah am Meer ist Ausgangspunkt für Entdeckertouren – zum Beispiel zu den 25 Quellen im Naturpark Rabaal, zum Encumeada-Pass oder entlang der Küste bei Porto Moniz. Wie bei allen individuellen Wikinger-Programmen enthält das Reisepaket neben vorgebuchtem Hotel detaillierte Wegbeschreibungen und Transfers. Bei dieser Tour gehört zusätzlich ein Mietwagen dazu.

„Madeira für Entdecker“: fünf Standorte in einer Woche
Die Individualreise „Madeira für Entdecker“ gibt es ebenfalls mit Leihwagen. Dazu kommen fünf Standorte, um die Frühlingsinsel in einer Woche zu umrunden. Ziele sind etwa der Pico do Arieiro, das Naturschutzgebiet Queimadas, die Lavagrotten von São Vicente an der Nordküste und die Hochebene Paul da Serra.

„Küsten und Levadas“: vier- bis sechsstündige Wanderungen
Erfahrene Naturfans entdecken zu Fuß „Küsten und Levadas“. Die Touren haben meist Gehzeiten zwischen vier und bis über sechs Stunden. Beispielsweise entlang der Levada da Serra do Faial oder zu den höchsten Gipfeln der Inseln. Vier Hotelstandorte sorgen auch hier für Abwechslung und viele Eindrücke. Die Transfers erfolgen per Taxi.

Madeira in geführten kleinen Gruppen
Wer lieber in kleinen Gruppen gemeinsam unterwegs ist, findet in den Wikinger-Katalogen geführte Wandertrips und Trekkings. Ab dem 1. März startet eine Schnupperwoche auf der „Garteninsel im Atlantik“: mit lockeren Routen, Entspannungstagen und Panoramahotel in Ponta do Sol. Sportlichere schnüren ab März die Trekkingstiefel und erobern Madeira in fünf Etappen von Ost nach West. Wer möchte, hängt eine Relaxwoche im Rural Hotel Quinta Alegre an. Ab Februar läuft die zweiwöchige Reise „Der wilde Westen – Lorbeerwald und Hochebene“, ab April ein Botanik-Trip zu den „Zauberhaften Gärten und Parks Madeiras“.
Text 2.290 Z. inkl. Leerzeichen

Reisetermine und -preise 2018, z. B.
Zu Gast auf einem Weingut – 8 Tage ab 630 Euro, tägliche Anreise ganzjährig möglich
Madeira für Entdecker – 8 Tage ab 467 Euro, tägliche Anreise ganzjährig möglich
Küsten und Levadas – 8 Tage ab 560 Euro, tägliche Anreise ganzjährig möglich
Garteninsel im Atlantik – 8 Tage ab 1.128 Euro, März bis Mai, Juli bis Okt.
Mit Trekkingstiefeln quer über die Insel – 8 Tage ab 1.258 Euro, März bis Juni, August bis Oktober
Der wilde Westen – Lorbeerwald und Hochebene – 15 Tage ab 1.768 Euro, Februar bis Dezember
Zauberhafte Gärten und Parks Madeiras – 8 Tage ab 1.490 Euro, April, Juni, Juli/August

KURZPROFIL
Wikinger Reisen ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Der Claim „Urlaub, der bewegt“ steht für Wander- und Wanderstudienreisen, Trekking, Radurlaub, aktive Ferntrips mit Natur, Kultur und Wanderungen sowie Winterurlaub. Mit über 62.000 Gästen und einem Jahresumsatz von rund 108 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das 1969 gegründete Familienunternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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Wein als Seelentröster – mit dem Weingut Franz Schindler in die kalte Jahreszeit

Wein als Seelentröster - mit dem Weingut Franz Schindler in die kalte Jahreszeit

Ferry und Franz Schindler (Bildquelle: (c) Weingut Franz Schindler)

Mörbisch am See/München, September 2017 – „Der Nebel steigt, es fällt das Laub; schenk ein den Wein, den holden, wir wollen uns den grauen Tag vergolden […]“. So heißt es in Theodor Storms „Oktoberlied“ und seine Worte haben bis heute bestand. Wenn mit dem letzten Blatt die Außen-Temperatur fällt, suchen wir kuschelige Rückzugsorte, herzhaftes Seelenfutter und dazu gerne ein Glas Rotwein. Winzer Ferry Schindler weiß, welcher Wein uns gut in die frostigen Tage begleitet.

Der Herbst gehört für Ferry Schindler zu den schweißtreibenden Jahreszeiten. Denn dann heißt es, die Schätze des Sommers zu ernten und zu verarbeiten. Der Muskat Ottonel wird als Erster geerntet. Merlot oder Blaufränkischer bleiben bis zum letzten Moment an der Rebe, um ihre gesamte Kraft entfalten zu können. „So schmeckt man die ganze Gewalt der Frucht im Glas und das ist genau das, was wir jetzt brauchen“, erklärt der Winzer aus Mörbisch am See. „Weiß- oder Roseweine sind klassische Sommerweine. Sobald das Wetter umschlägt steigt die Nachfrage nach unseren roten Herbstweinen, leicht und samtig, wie Zweigelt oder ein würziger Blaufränkischer.“

Pilz, Wild und Schokoladendessert geadelt mit dem richtigen Wein
Auch bei höchster Qualität gilt: ein guter Wein ist nur so gut wie sein Sparringspartner. Die Sommer-Küche braucht leichte Weine, ab dem Herbst wird es deutlich deftiger. Pilzgerichte sind beliebt gegen den Winterblues, vor allem selbst gesammelt. Ferry Schindler empfiehlt zur cremigen Steinpilzsauce mit Steak und Kartoffelrösti einen schweren Rotwein, wie die Lehmgrube Blaufränkisch.

Für Fleischliebhaber beginnt nun die Zeit der Wildgerichte. „Es kommt ja immer darauf an, wie man etwas zubereitet“, antwortet Ferry Schindler auf die Frage nach dem passenden Wein. „Aber bei einem schönen Wildgericht, wie rosa gebratene Rehkeule mit Zimt-Blaukraut und Spätzle muss ein dunkler Rotwein getrunken werden, auf keinen Fall ein Bier“, lacht der leidenschaftliche Winzer. Er selbst würde hier zum Beispiel eine Flasche Cuvee d´Or öffnen.
Rotwein ergänzt sich aber auch perfekt zum schokoladigen Snack. Schokocreme, -trifle, -pudding oder -crumble oder auch einfach ein Stück Vollmilchschokolade sind wahrhaftes Gute-Laune-Futter. Wird der Wein mit einer Süßspeise kombiniert, darf dieser jedoch auf keinen Fall süßer sein als der Nachtisch selbst, sonst geht das Dessert unter. Ein typischer milder Rotwein wie der Zweigelt Selection passt zum Beispiel wunderbar in den schokoladigen Reigen.

Warum macht Wein glücklich?
Der Wein begleitet die Menschheit seit tausenden von Jahren. War es früher der Trank der Götter, gönnen auch wir Sterblichen uns inzwischen gerne ein Gläschen. Wein macht glücklich, so der Volksmund. „Und das stimmt“, bestätigt Ferry Schindler. „Man könnte das jetzt auf die verschiedensten Inhaltsstoffe und chemischen Verbindungen im Rotwein schieben und ein Stück weit wissenschaftlich erklären, aber ich mache das viel einfacher und
schneller: Wein macht glücklich, weil man für gewöhnlich in guter Stimmung und Gesellschaft beinander ist, wenn man eine gute Flasche Wein öffnet. Somit ist Wein in unseren Köpfen mit positiven Empfindungen verknüpft.“ Und was trinkt der Winzer selbst, wenn die Ernte eingefahren ist und er einmal die Füße hochlegen kann? „Auch ich bevorzuge jetzt die Roten. Am liebsten mit vollem Körper aber nicht zu sehr den Gaumen fordernd. Unsere Cuvée Ferry aus Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah, 24 Monate im 2-jährigen Barriques gereift, ist wirklich einer meiner Lieblinge und das nicht nur wegen dem schönen Namen.“

Die roten Herbstweine aus dem Weingut Franz Schindler
Lehmgrube Blaufränkisch 2013 – Der Wein wird bis zu 24 Monate in neuen und 1-jährigen Barriques gelagert. Die reife würzige Beerenfrucht stammt aus dem ältesten Weingarten des Weingutes und entwickelt durch ihre lange Fassruhe mächtiges Holz und kräftige Struktur.

Cuvée D’Or 2013 – Das Aushängeschild des Weinguts vereint erlesenstes Traubenmaterial von Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon und Merlot. Kraft und Potential zeichnen diesen Wein aus. In der Nase liegt eine Kombination von schwarzen Beerenfrüchten mit angenehmer Holz-Toasting-Note. Eine im Mund unbändig wirkende Wucht und der grandiose Abgang machen den Wein zu einem der großen Österreichs!

Zweigelt „Selection“ 2015 – Im Gegensatz zu den anderen holzgereiften Weinen aus dem Hause Schindler, bleibt der Zweigelt nur um die zwölf Monate im großem Fass. Heraus kommt ein violett schimmernder, zart fruchtig-würziger Rotwein, der wunderbar zu Fleischgerichten passt.

L’esprit Ferry 2013 – Diese Cuvée aus Blaufränkisch, Syrah, Cabernet Sauvignon und Merlot, darf zwei Jahre in Barriques reifen. Dadurch ist das Holz harmonisch im Wein eingebunden. Das Holz hält sich dezent im Hintergrund, verleiht dem Wein aber internationalen Flair! In der
Nase erkennt man sofort die vordergründige Frucht und Würzigkeit der verschiedenen Sorten.

Das Weingut Franz Schindler wird bereits in der vierten Generation betrieben und steht für exzellente Spitzenweine aus Österreich, mit starkem Charakter und viel Potential. Der 15 ha große Weingarten, mit 70% hochkarätiger Rotweine und 30% harmonischer Weißweine, befindet sich in den besten Rieden rund um Mörbisch am See. Hier reifen im sonnenreichen pannonischen Klima und unter dem Einfluss des Neusiedler Sees kräftige Pflanzen zu vollmundigen Früchten. Winzer Ferry Schindler setzt dabei auf hohe Qualität durch gewissenhafte Ertragslimitierung, Weitblick und solide handwerkliche Verarbeitung. Das Weingut Franz Schindler bietet außerdem moderne Zimmer für Urlauber, die neben einem guten Glas Wein, Ruhe und Erholung in familiärer Atmosphäre suchen.

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Spaß im Weinglas, mit Rose, Pfirsich und grüner Paprika – Ein Interview mit Winzer Ferry Schindler

Spaß im Weinglas, mit Rose, Pfirsich und grüner Paprika - Ein Interview mit Winzer Ferry Schindler

Ferry und Franz Schindler

Mörbisch am See/München, August 2017 – Sommer und Herbst sind die Jahreszeiten intensiver Dufterlebnisse. Die Luft ist schwer von süßen Blüten und reifen Früchten. Frisch gemähtes Gras und warmer Regen auf heißem Stein kurbeln unsere Glückshormone an. Die Natur atmet und wir schmecken das pure Leben auf den Lippen. Dieses Lebensgefühl spiegelt sich in den aromatischen Weißweinen aus dem Weingut Franz Schindler wieder. Wenn Winzer Ferry Schindler, das Glas schwenkt und das Aroma seiner Weißweine einatmet, steigen ihm intensive Düfte nach Paprika, frischem Heu oder auch Johannisbeere in die Nase. In einem Interview verrät uns der Winzer was es mit diesen besonderen Geruchs- und Geschmackserlebnissen auf sich hat.

1. Was sind typische Aromen, die dem Weintrinker in seinem Weißweinglas begegnen und wie entstehen sie?
Die verschieden Aromen die unsere Weine auszeichnen kommen natürlich aus der Traube und dem Gärverfahren. Die Primäraromen werden in der Traube gebildet. Die Sekundäraromen entstehen während des Ausbaus des Weines. Die Tertiäraromen entwickeln sich im Zuge der Reifung im Wein. Aber mit entscheidend ist auch die Philosophie die hinter jedem einzelnen Wein steht. Jeder Winzer kann durch gezielte Weingartenarbeiten, Erntezeitpunkt, Gärsteuerung oder Kellertechnische Maßnahmen, die sehr empfindlichen Aromen den verschiedenen Traubensorten behutsam „entlocken“, gestalten und konservieren. Wobei das wichtigste Merkmal nie aus dem Fokus rücken darf, die Typizität. Der Weingenießer hat eine Erwartungshaltung, wenn er eine Flasche entkorkt und die muss erfüllt werden. Aber auch dann habe ich noch jede Menge Spielraum, den ich auch nutze. Ein paar Beispiele:

Bei meinem Welschriesling will ich die feine Frucht der Sorte jung und rein in die Flasche bekommen. Gut gestützt von feiner Säure präsentiert der Wein grünen Apfel und zarte Birne mit leichter Zitrusnote.
Die wichtigste Weißweinsorte im Betrieb, Sauvignon blanc, besticht durch laute Hollunderblüte und Stachelbeere, gepaart mit Paprika. Im langen Abgang wirken diese Aromen sogar noch intensiver.
Beim Chardonnay forciere ich nicht die junge primäre Frucht, sondern lasse die Trauben länger an der Rebe, ehe der Wein für ein Jahr im Holzfass reifen darf. Das Ergebnis ist ein voller, abgerundeter Wein mit geschmeidig-nussigem Heuaroma und reifem Pfirsich in Marzipan.
Der Top-Weißwein des Hauses, die Cuvee d´Argent spiegelt internationale Tugenden wieder. Hochreifes Traubenmaterial (Chardonnay und Sauvignon blanc) vergärt in ausnahmslos neuen, ausgewählten Barriques zu einem cremig-kräftigen Weißwein mit viel Potential zur Reifung. Der biologische Säureabbau sorgt für milde Säure, das Holz für Kaffee und Schokoaromen. Die beiden Sorten vereinen reifen tropischen Früchtemix mit rauchiger Würze und stoffiger Eleganz.

2. Wenn ein Wein intensiv duftet, welchen Rückschluss kann ich ziehen?
Die Aromen spiegeln die Handschrift des Winzers wieder. Je intensiver und sortentypischer diese erkennbar sind desto besser hat der Kellermeister gearbeitet – vor allem, wenn der Jahrgang schwierig war. Die Aromen sind also Visitenkarte und Aushängeschild des Winzers.

3. Was ist der Unterschied zwischen Würze und Aroma?
Das Aroma ist der Überbegriff für sämtliche erkennbaren Geruchs- und Geschmacksstoffe im Wein. Man kann unterscheiden, ob ein Wein fruchtig, blumig oder würzig schmeckt. Natürlich gibt es meist Kombinationen aus diesen dreien. Doch während fruchtig, wie Kernobst, Beerenobst oder tropische Frucht und blumig, wie Rosen, Veilchen oder Hollunderblüten, leicht zu definieren sind, ist das würzige Aroma schwerer zu erfassen! Für manche Verkoster bedeutet „würziges Aroma“ intensive Frucht, für den anderen der mineralische Charakter.

4. Überraschen Dich die Geschmacksergebnisse deiner Kunden manchmal?
Es gibt tatsächlich viele verschiedene Meinungen über ein und denselben Wein. Das ist auch gut so. Geschmäcker sind verschieden und ein Sommelier verkostet und erkennt anders als ein Laie. So kommt es immer wieder zu wilden Erkennungen, die auch manchmal zur Erheiterung führen. Wein soll Spaß machen, deshalb genieße ich solche Momente sehr.

5. Wieso schmeckt Wein eigentlich selten nach Weintrauben?
Die Aromen der meisten Weinsorten sind sehr empfindlich und auch nur im geringen Umfang in den Beeren enthalten. Es ist sehr schwierig diese an den Wein weiterzugeben, mit Ausnahme von den Bukettsorten wie Muskateller, Muskat Ottonel, Sauvignon blanc und so weiter. Aber vor allem entstehen während der alkoholischen Gärung durch die Hefe viele Veränderungen, die wiederum zu neuen, weintypischen Aromen führen, welche dem Wein die aromatische Charakteristik geben.

6. Was glaubst du? Wie ist der Trend für den Weinsommer 2018?
Ich verkaufe viel Wein direkt an den Endverbraucher und kenne daher die Nachfrage nach den gefragten Weintypen sehr gut. Zurzeit werden beim Weißwein sehr duftige (sortentypische) Weine gesucht. Nach einer jahrelang andauernden „Suche nach leichten Weißweinen“ darf es nun wieder stoffiger, kräftiger und gehaltvoller sein. Das wird mit Sicherheit 2018 weiter gehen. Da dieses intensive Erlebnis für den Gaumen nur mit Qualität gelingt, gefällt mir diese Entwicklung sehr gut.

Vielen Dank für dieses interessante Interview, Ferry Schindler!

Das Weingut Franz Schindler wird bereits in der vierten Generation betrieben und steht für exzellente Spitzenweine aus Österreich, mit starkem Charakter und viel Potential. Der 15 ha große Weingarten, mit 70% hochkarätiger Rotweine und 30% harmonischer Weißweine, befindet sich in den besten Rieden rund um Mörbisch am See. Hier reifen im sonnenreichen pannonischen Klima und unter dem Einfluss des Neusiedler Sees kräftige Pflanzen zu vollmundigen Früchten. Winzer Ferry Schindler setzt dabei auf hohe Qualität durch gewissenhafte Ertragslimitierung, Weitblick und solide handwerkliche Verarbeitung. Das Weingut Franz Schindler bietet außerdem moderne Zimmer für Urlauber, die neben einem guten Glas Wein, Ruhe und Erholung in familiärer Atmosphäre suchen.

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Top-Event für Top-Partner: Rückschau auf das STARFACE Sommer-Incentive auf Malta

Top-Event für Top-Partner: Rückschau auf das STARFACE Sommer-Incentive auf Malta

STARFACE Sommer-Incentive für die erfolgreichsten Fachhandelspartner vom 23.-25. Juni 2017 auf Malta

Karlsruhe, 29. Juni 2017. STARFACE veranstaltete vom 23. bis 25. Juni 2017 auf Malta ein Sommer-Incentive für die erfolgreichsten Fachhandelspartner. Auf dem Programm für das verlängerte Wochenende standen neben einem kompakten Sales-Workshop ein Badestopp in der Blauen Lagune, eine kurzweilige Weingutbesichtigung sowie ein rasanter Speedboat-Trip auf die Nachbarinsel Gozo.

„Das Sommer-Incentive hat bei uns schon viele Jahre Tradition – als herzliches Dankeschön für unsere engagiertesten Partner, aber auch als Kick-off-Event, bei dem wir die Weichen für eine erfolgreiche zweite Jahreshälfte stellen“, erklärt Florian Buzin, Geschäftsführer von STARFACE. „In Malta haben unsere Partner über das verlängerte Wochenende hinweg einige spannende Gemeinschaftsprojekte auf den Weg gebracht. Für uns als Hersteller ist dieser enge Zusammenhalt in der Community ein ganz besonderer Glücksfall.“

Die halbjährlich stattfindenden Partner-Incentives gehören bei STARFACE seit einigen Jahren zu den Fixterminen im Eventkalender: Zweimal jährlich versammelt der UCC-Hersteller seine umsatz- und wachstumsstärksten Partner zum Brainstorming und Austausch an einer exklusiven Location. Ziel ist es, die enge Zusammenarbeit in der Community zu fördern und gemeinsam mit dem Fachhandel neue Strategien für die STARFACE-Vermarktung zu entwickeln.

Am diesjährigen Sommer-Incentive auf Malta nahmen 22 Mitarbeiter der umsatz- und wachstumsstärksten Neu- und Bestandspartner teil. Entscheidend war dabei der Umsatz mit STARFACE Hardware, Software-Lizenzen und Updates im Zeitraum vom 1. November 2016 bis 31. März 2017. Zusätzlich wurden drei Wildcard-Slots für besondere Leistungen bei der STARFACE-Vermarktung vergeben.

Mehr Infos beim STARFACE Partnermanagement
Weitere Informationen zum Partnerprogramm finden Interessierte online unter www.starface.de/Partner sowie auf der Facebook-Seite von STARFACE. Für Rückfragen steht das Partnermanagement unter +49 (0)721 151042-30 oder per E-Mail unter vertrieb@starface.de zur Verfügung.

Über STARFACE
Die STARFACE GmbH ist ein junges, dynamisch wachsendes Technologieunternehmen mit Sitz in Karlsruhe. 2005 gegründet, hat sich der Hersteller von IP-Telefonanlagen und -Kommunikationslösungen fest im Markt etabliert und gilt als innovativer Trendsetter. Im Mittelpunkt des Produktportfolios stehen die Linux-basierten STARFACE Telefonanlagen, die wahlweise als Cloud-Service, Hardware-Appliance und virtuelle VM-Edition verfügbar sind und sich für Unternehmen jeder Größe eignen. Die vielfach preisgekrönte Telefonanlage – STARFACE errang unter anderem vier Siege und drei zweite Plätze bei den funkschau-Leserwahlen 2009 bis 2015 – wird ausschließlich über qualifizierte Partner vertrieben.

STARFACE wird in Deutschland entwickelt und produziert und lässt sich als offene, zukunftssichere UCC-Plattform mit zahlreichen CRM- und ERP-Systemen verknüpfen. Sie unterstützt gängige Technologien und Standards wie Analognetz, ISDN, NGN und Voice-over-IP und ermöglicht über offene Schnittstellen die Einbindung von iOS- und Android-basierten Mobiltelefonen sowie Windows- und Mac-Rechnern in die Kommunikationsstruktur von Unternehmen.

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ZGM übernimmt Vertrieb für Saar-Riesling des Weinguts Donatushof von Michael Frank

ZGM übernimmt Vertrieb für Saar-Riesling des Weinguts Donatushof von Michael Frank

(NL/1753415253) Zimmermann-Graeff & Müller (ZGM), Zell, zeichnet seit der ProWein 2017 verantwortlich für den Vertrieb des Weinguts Donatushof von Michael Frank. Mit dem feinherben Riesling des Winzers an der Saar rundet ZGM sein Portfolio nach oben ab.

Ausgewählte Traubenqualität steckt in dem feinherben Riesling, dessen Trauben auf Schieferböden stehen. Die Rebstöcke pflegt Michael Frank vom gleichnamigen Weingut an der Saar sorgsam von Hand. Ein Teil der 34 Hektar großen Rebflächen wird überwiegend organisch gedüngt.
Der ausgebildete Winzer und Weinbautechniker führt seit 2003 das Familienunternehmen mit großer Leidenschaft und verleiht den Weinen seine eigene Handschrift. Er ergänzt den Familienbetrieb mit neuem Wissen und innovativen Ideen. Zur Seite stehen ihm seine Eltern Marie-Josée und Erwin, welche die Geschicke des Weinguts zuvor jahrelang geleitet haben.
Gegründet wurde das Familienunternehmen 1868 als Gasthaus mit Kolonialwarenhandel und Weinbau. Das Weingut Michael Frank befindet sich noch heute in Familienbesitz. Im Jahr 1995 übernahm die Familie den Donatushof mit Sitz in Konz-Kommlingen.

WEINBAU AN DER SAAR
Die Saar hat sich an ihrem 25 km langen Unterlauf zwischen der imposanten Saarschleife und der Saarmündung in die Mosel tief ins Schiefergebirge eingegraben und so die steilen Hänge mit den Schieferböden entstehen lassen das Terroir schlechthin für einen feinen Riesling.

Weingut Donatushof Saar-Riesling feinherb
Dieser feinherbe Riesling besticht durch ein ausgeglichenes Frucht-Säure-Spiel. Aromen von reifem Apfel und Mango, am Gaumen Nuancen von Aprikose und Pfirsich, mit einer feinen, lebendigen Säure.
Ein idealer Begleiter zu asiatischen Speisen, Salaten, Risotto und Meeresfrüchten. (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.: 5,99 6,99 /0,75-l-Flasche).
Bezugsquellen:
Die Produkte von ZGM werden im Lebensmittel- und Getränkehandel sowie in der Gastronomie vertrieben.

Unternehmensinformationen Zimmermann-Graeff & Müller GmbH:
Zimmermann-Graeff & Müller, kurz ZGM, in Zell an der Mosel, ist eine der führenden Weinkellereien Deutschlands. Das Familienunternehmen wurde 1886 durch Jacob Zimmermann gegründet. Es wird heute von den Ururenkeln Dr. Tina Schiemann und Dominik Hübinger in der fünften Familiengeneration, sowie von den Geschäftsführern Hans-Josef Esch und Kristian Schiemann geführt. Johannes Hübinger, der über 35 Jahre die Geschicke des Unternehmens leitete, hat die Funktion des Beiratsvorsitzenden inne. Der Erfolg von ZGM beruht auf einer hervorragenden Weinqualität, welche im Mittelpunkt des Handelns steht.

Die über Jahrzehnte aufgebaute Erfahrung in der Weinerzeugung und Vermarktung ermöglichte die Entwicklung und Forcierung von attraktiven Weinmarken wie Michel Schneider und Lorch. Für erstere ist nach der Begleitung durch Mediawerbung ein deutlicher Zuwachs zu verzeichnen. In den letzten Jahren hat ZGM das Sortiment um Kindergetränke durch Unterstützung von Lizenzmarken (Hello Kitty, StarWars, Schlümpfe) erweitert und so seine Leistungsfähigkeit in Produktion und Vermarktung unter Beweis gestellt. Im Bereich Bag-In-Box zählt ZGM zu den Marktführern in Deutschland und gilt als leistungsfähiger Anbieter in diesem Bereich.

Das breite ZGM-Sortiment deutscher, europäischer und Neuer-Welt-Weine ist fast überall im deutschen Lebensmittelhandel und in den Regalen zahlreicher weiterer Länder erhältlich. Bei seinem Angebot ist das Unternehmen in Punkto Qualitätsphilosophie führend. Als eines der stärksten Exportunternehmen der deutschen Weinwirtschaft werden die Weine in mehr als 35 Ländern verkauft. Über 1.000 ausgewählte Winzer aus Rheinland-Pfalz beliefern die Weinkellerei mit ihren Trauben. Durch die Übernahme der Weinkellerei Lorch im Jahr 2009 verfügt ZGM über eine eigene Kelterstation und eine eigene Fassweinkellerei in Bad Bergzabern.

Mit rund 285 Mitarbeitern, darunter 26 Auszubildende, erzielte das Unternehmen 2015 mit einem Gesamtabsatz von ca. 100 Millionen Litern einen Umsatz von rund 168 Millionen Euro.

Nahezu 45 Prozent der gesamten Absatzmenge stammen bei ZGM aus deutschen Weinanbaugebieten, bevorzugt aus den Regionen Mosel, Pfalz und Rheinhessen. Ergänzt wird das Angebot mit Weinen aus dem europäischen Ausland und aus Übersee. Die oenologische Betreuung erfolgt durch eigenes Personal, welches sowohl den Weineinkauf und den Ausbau betreut. Laufende Kontrollmaßnahmen anhand von strengen qualitativen Richtlinien werden im gesamten Unternehmen, insbesondere beim Ausbau und bei der Abfüllung der Weine, durchgeführt. Zur weiteren Qualitätssicherung werden die Vertragswinzer beim Anbau beraten. Die Produktion findet an drei Standorten statt: Zell-Barl, Kinheim und Bad Bergzabern, wobei im letztgenannten Werk eine eigene Kelterstation mit der ältesten Erzeugergemeinschaft der Pfalz, St. Paul, angeschlossen ist.

Unternehmenskontakt:
Zimmermann-Graeff & Müller GmbH
Gerald Wüst, Geschäftsleitung Marketing
Reiner Becker, stellvertretender Marketingleiter
Dominik Hübinger, geschäftsführender Gesellschafter Vertrieb und Marketing
Barlstraße 35, D-56856 Zell/Mosel
Tel.: 49 6542 419-0, Fax: 49 6542 419-150
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Allgemein

ProWein 2017 endet mit Besucherrekord

Messe verlief auch für die Hostessen- und Dolmetscheragentur pts erfolgreich

Die diesjährige Messe ProWein hat hinsichtlich der Aussteller- und Besucherzahlen wieder neue Maßstäbe gesetzt. Die 58.500 Fachbesucher aus aller Welt unterstrichen einmal mehr den bedeutenden Charakter der ProWein als Business-Plattform für die internationale Wein- und Spirituosenbranche.
In Düsseldorf wurden den Besuchern die Produkte von über 6.500 Ausstellern aus mehr als 60 Nationen präsentiert. Die Hälfte der Aussteller kam dabei aus Italien (1.600) und Frankreich (1.500). Weitere Aussteller kamen aus Deutschland (1.000), Übersee (600), Österreich, Spanien und Portugal. Im Zentrum der Messe standen die neuen Weine aus allen relevanten Anbauregionen der Welt. Das Angebot wurde zudem von 300 Spirituosenspezialitäten ergänzt.
Der wohl bekannteste Aussteller dürfte der Musiker Sting gewesen sein. Mit seiner Frau Trudie Styler präsentierte er seine Weine vom Weingut Il Palagio aus der Toskana.
Hans Werner Reinhard, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, zeigte sich mit dem Verlauf der ProWein 2017 sehr zufrieden: „Die ProWein ist eine unglaublich intensive Messe. Drei Tage lang findet hier bei uns in den Hallen ein sehr konzentriertes und überaus effektives Business statt. Unter den Besuchern waren vor allem Key-Player – wichtige Importeure und Repräsentanten großer internationaler Handelsketten. Die Branche hat auch in diesem Jahr wieder gezeigt, wie leistungsfähig und stark sie ist. Es wurde extrem viel geordert und über neue Geschäftsideen gesprochen.“
Die Ordertätigkeit auf der Messe fiel ganz besonders auf. Bereits 60 Prozent der Fachbesucher tätigten bereits während der Messe Geschäfte oder planten, dies direkt nach der Messe zu tun. Außerdem fand jeder zweite Besucher auf der ProWein neue Lieferanten.
Insgesamt kamen 58.500 Besucher zu der diesjährigen Messe – ein neuer Rekord. Jeder zweite Fachbesucher reiste für die ProWein zudem aus dem Ausland an, um sich drei Tage lang über die umfassenden Angebote zu informieren. Die parallel laufende Sonderschau „SAME but different“ lieferte für Handel und Gastronomie gleichermaßen wichtige Impulse.
Auch für die Hostessen- und Dolmetscheragentur pts ging die diesjährige ProWein äußerst erfolgreich zu Ende. Die Agentur unterstützte einige der renommierten Aussteller mit erfahrenem Servicepersonal.
Das Familienunternehmen Enobis, mit Weinfachleuten in der nunmehr dritten Generation, präsentierte auf der ProWein Weine aus den wichtigsten Anbaugebieten aus Nord-, Mittel- und Süditalien. Die Firma sitzt in der italienischen Stadt Verona, verkauft werden die erlesenen Weine nach Deutschland und Österreich. Das Unternehmen der Familie Biscardo buchte für die ProWein 2017 eine Servicekraft mit Deutsch- und Italienischkenntnissen.
Auch die Reh Kendermann GmbH Weinkellerei verließ sich auf den Service der Hostessen- und Dolmetscheragentur pts und buchte für die ProWein 2017 eine Messehostess. Reh Kendermann, eine der größten und modernsten Weinkellereien in Deutschland, ist für hochwertige Markenweine und Premium-Eigenmarken des Handels bekannt und bietet ein vielfältiges Portfolio mit Markenweinen aus den unterschiedlichsten Weinbauregionen der Welt an. Das alt eingesessene Unternehmen exportiert seine Produkte in 35 verschiedene Länder und ist damit die größte Exportkellerei Deutschlands.
Auch die Weinkontor Freund GmbH ließ sich durch zwei englischsprachige Messehostessen der Agentur pts unterstützen. Neben Weinen aus Italien, Spanien, Portugal, Frankreich und Deutschland bietet das Unternehmen auch Schaumweine und Spirituosen wie Cognac und Grappa und zudem hochwertige Delikatessen an. Das Sortiment passt dabei perfekt zu den Bedürfnissen des Fachhandels und der Gastronomie. Gekauft werden die Produkte direkt vom Erzeuger, sodass die Weinkontor Freund GmbH für deren Qualität und Zuverlässigkeit die Garantie übernehmen kann.
pts mit Sitz in Düsseldorf und Köln, bietet seit 1988 erfolgreich temporary services an und vermittelt Personal für Messen, Kongresse, Promotions und Events. Im bundesweiten Pool befinden sich Info-, Service- und Fremdsprachen-Hosts/Hostessen, Barkeeper, Promoter/innen, Produktpresenter/innen, Moderatoren/innen und Dolmetscher/innen in allen Landessprachen. Regelmäßige Schulungen des Messe-Personals garantieren Professionalität sowie ein hohes Maß an fachlicher Qualifikation. Ein ständig optimiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren sowie regelmäßige Qualitätskontrollen und After-Sales-Analysen sichern den anspruchsvollen pts-Standard.
Die ProWein findet vom 18. bis 20. März 2018 in Düsseldorf statt.

Die pts Marketing Services GmbH, mit Sitz in Düsseldorf und Köln, vermittelt seit 1988 erfolgreich Personal für Messen, Kongresse, Promotions und Events. Im bundesweiten Pool mit ca. 6.000 Servicekräften befinden sich Info-, Service- und Fremdsprachen-Hosts/essen, Barkeeper, Promoter/innen, Produktpresenter/innen, Moderatoren/innen und Dolmetscher/innen in allen Landessprachen. Regelmäßige Schulungen des pts-Personals garantieren Professionalität sowie ein hohes Maß an fachlicher Qualifikation. Ein ständig optimiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren sowie regelmäßige Qualitätskontrollen und After-Sales-Analysen sichern den anspruchsvollen pts-Standard.

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17 Weitwanderwege in Deutschland erobern

Individuell oder in kleinen Gruppen – vom Altmühltal-Panoramaweg bis zum Rheinsteig

17 Weitwanderwege in Deutschland erobern

Am Erzgebirge-Kammweg

HAGEN – 26. April 2016. Abwechslungsreich, genussvoll, gut markiert und möglichst wenig Asphalt unter den Füßen: So sieht eine gute Wanderstrecke aus. Spezialist Wikinger Reisen bietet allein in Deutschland 17 zertifizierte Weit- und Fernwanderwege an, auf denen jeder Schritt Spaß macht. Vom Altmühltal-Panoramaweg – ein Renner – über Frankenweg, Goldsteig und Harzer-Hexen-Stieg bis zu Rheinsteig oder Westweg.

Abwechslungsreiche Strecke, natürliche Wegbeschaffenheit, gute Infrastruktur
„Eine kurzweilige Strecke ist das A und O des Wandererlebnisses“, so Christine Sperling, Produktmanagerin für Deutschland bei Wikinger Reisen. „Qualitäts- und Premiumwege punkten mit Naturattraktionen und Sehenswürdigkeiten. Und einer guten Infrastruktur – mit schönen Restaurants und Unterkünften. Weitere Kriterien sind möglichst natürliche Wegbeschaffenheit und professionelle Ausschilderung“, unterstreicht Sperling.

Topseller bei individuellen Wanderurlaubern: das Altmühltal
Auf individuelle Wanderer warten elf Routen – darunter der Pfälzer Weinsteig und der Harzer-Hexen-Stieg. Topseller ist der Altmühltal-Panoramaweg, den Naturfans im eigenen Tempo von Ort zu Ort erobern: vorbei an den steinernen „Zwölf Apostel“, der Gungoldinger Wacholderheide, Schloss Hirschberg und dem Felsentor über Unteremmendorf. Abschlusshighlight ist der Donaudurchbruch – per Schiff geht es vom Kloster Keltenburg nach Kelheim.

Die „Sahnestücke“ des Rheinsteigs: individuelle Genusstour
Auf dem Rheinsteig erleben Aktivurlauber das „Sahnestück“ zwischen Moselmündung und Rheingau von vier Standorten aus. Eine genussorientierte 2-Stiefel-Tour mit sechs Burgen, Loreley, Weinorten und Winzerstuben. „Unsere Gäste übernachten in wanderfreundlichen 3- und 4-Sterne-Hotels mit guter Küche. In Rüdesheim mit Weingut und Vinothek“, erklärt Sylvia Böcker aus dem individuellen Produktmanagement. Vorgebuchte Unterkünfte, Transfers, Gepäcktransport, detaillierte Wegbeschreibungen und Karten mit markierten Routen sorgen für komfortablen und erholsamen, gut organisierten Wanderspaß.

Geführte Wanderreise: in kleinen Gruppen über den Frankenweg
Wer Lust auf gemeinsame Wandererlebnisse, lockere Atmosphäre und kompetente Reiseleiter hat, der bekommt Weitwanderwege auch als geführte Tour. Etwa den

Kammweg im Erzgebirge, den Werra-Burgen-Steig oder auch den Altmühltal-Panoramaweg. Aktueller Renner ist der Frankenweg. Kleine Wikinger-Gruppen erwandern die schönsten Passagen der 520-Kilometer-Strecke in sieben Tagen. Sie genießen das Tal der Wilden Rodach, erklimmen den Gipfel des Staffelbergs, entdecken die Bierstadt Kulmbach samt Brauereimuseum und die Festung Rosenberg über Kronach.
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Reisepreise und Termine, z. B.

Individuelle Wanderreise von Ort zu Ort
„Rheinsteig: Wandern auf hohem Niveau“ , 8 Tage ab 580 Euro, Termine: April bis Oktober
Individuelle Wanderreise von Ort zu Ort
„Der Panoramaweg überm Altmühltal“ , 8 Tage ab 550 Euro, Termine: April bis Oktober
Geführte Wanderreise
„Die grüne Krone Bayerns – auf Franken- & Burgenweg“ , 7 Tage, ab 498 Euro, Termine von Juni bis September

KURZPROFIL
Wikinger Reisen, 1969 gegründetes Familienunternehmen, ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Unter dem Motto „Urlaub, der bewegt“ bietet der Veranstalter weltweit Wander- und Wanderstudieneisen, Trekking-Touren, Radurlaub, aktive Fernreisen mit Natur- und Kulturprogrammen sowie Winterurlaub an. Aktiven Urlaub für Körper & Seele präsentiert der Katalog „natürlich gesund“. Mit knapp 56.000 Gästen und einem Jahresumsatz von mehr als 91 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den Top 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das Unternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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Dragasani – Renaissance einer Legende

Im Weingut Avincis in Rumänien entstehen charakterstarke Tropfen

Dragasani - Renaissance einer Legende

Schon mal was von Cramposie Selectionata oder Negru de Dragasani gehört? Oder vom Weingut Avincis im rumänischen Oltenien? – Falls nicht: das könnte sich bald ändern. Auf einem Hügel mitten im Anbaugebiet von Dragasani hat die Bukarester Anwältin Cristiana Stoica gemeinsam mit ihrem Ehemann Valeriu nicht nur 2007 das mütterliche, einst von den Kommunisten enteignete Anwesen mustergültig restaurieren lassen, sondern auch die Weinbautradition der Familie wiederbelebt. Heute stehen auf 30 Hektar besten Bodens autochthone Sorten wie die beiden genannten oder Feteasca Regala und Tamaioasa Romaneasca sowie Sauvignon Blanc, Muscat Ottonel, Pinot Noir, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Dragasani im Tal des Olt galt schon immer als eines der herausragenden Terroirs Rumäniens, das übrigens mit über 200.000 Hektar Rebfläche zu den großen Weinbaunationen Europas gehört. Cristiana Stoica und ihr Ehemann Valeriu haben viel Geld investiert, um sich ihren Traum von der Renaissance der Legende Dragasani zu erfüllen. Bei Avincis gehen heute Tradition und neue Technik eine perfekte Verbindung ein. Als Kellermeister fungiert der junge, in Burgund ausgebildete Önologe Ghislain Moritz, seine Ehefrau Angela Prado, eine gebürtige Kolumbianerin, ist für Marketing und Verkauf zuständig – fürwahr ein internationales Team. Die Kellerei wurde nach modernsten Kriterien ausgerichtet perfekt in den Dobrusa-Hügel integriert und könnte auch in Kalifornien oder der Rioja stehen. Der Qualitätsanspruch ist hoch: charakterstarke Weine mit ganz eigener Identität. Avincis‘ Negru de Dragasani hat es bereits bis ins Michelin-Stern-Restaurant in London geschafft. Die neue Generation rumänischer Weine macht neugierig. Die beiden Inhaber und der Önologe Ghislain Moritz stehen auf der ProWein in Düsseldorf am Stand 15 G37 gerne für weitere Auskünfte zur Verfügung.

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Der Schatz der roten Traube – ein Interview mit Stefan Lang über das Vergraben von Rotwein

Der Schatz der roten Traube - ein Interview mit Stefan Lang über das Vergraben von Rotwein

Stefan Lang (Bildquelle: ©Sebastian Philipp)

München/Neckenmarkt, Januar 2016 – „Guter Wein braucht Lang“, das Motto von Andrea und Stefan Lang ist seit Jahren der Garant für vollmundige Gaumenfreuden aus sonnengereiften Trauben. Das Weingut der Familie Lang, ein 300 Jahre alter Streckhof, liegt an den Südosthängen des Ödenburger Berglandes, im Mittelburgenland. Hier produzieren die leidenschaftlichen Winzer hochkarätige Rotweine. Ihr ganzer Stolz und ihr größter Schatz ist die Raue Liebe, eine Cuvee, die ihre Einzigartigkeit tief unter der Erde entfaltet.

Wein vergraben? Klingt für Außenstehende zunächst seltsam. Der Weinliebhaber sieht das edle Getränk vielmehr in alten Weinfässern heranreifen, gelagert in geschichtsträchtigen Kellergewölben. Doch ein einziger kleiner Tropfen der Rauen Liebe überzeugt. Dieser hochkarätige Rotwein ist einzigartig im Geschmack und umspielt samtig weich die aufblühenden Geschmacksknospen. Familie Lang hat eine neue Weinkategorie erschaffen, die sich durch die Lagerung und Reifung in der Erde definiert. In ca. zwei Metern Tiefe, erhält der edle Tropfen seinen Feinschliff von Mutter Natur höchst persönlich. Doch wie funktioniert dies? Und kann jeder Wein vergraben werden? Der erfolgreiche Winzer Stefan Lang steht Rede und Antwort:

Herr Lang, wie kamen Sie auf den Gedanken Ihren Rotwein in der Erde zu vergraben?

Ganz nach unserem Slogan „Guter Wein braucht Lang“ suchten wir nach einem Weg, um den Wein möglichst lange im Holzfass zu lagern, da unsere Weine über eine komplexe Tanninstruktur verfügen. Wir brauchten eine Lösung, um unseren Wein harmonisch abzurunden, ohne dabei die Sulfitewerte zu erhöhen.
Dabei erinnerte ich mich an eine Erzählungen über meinen Großvater. Er hatte seine Lieblingsweine zu Kriegszeiten tief in der Erde vergraben, um sie vor gegnerischen Soldaten und Plündereien zu schützen. Nach Kriegsende, als er die Fässer wieder ans Tageslicht holte, stellte er fest, dass er durch das Vergraben die besten Weine seines Lebens gekeltert hatte.

Die Frage aller Fragen: Warum unter die Erde?

Nach mehrjährigen Nachforschungen und intensiven Überlegungen, haben wir die Vorteile der Erdlagerung erkannt: In ca. zwei Metern Tiefe, erhält der Wein seinen Feinschliff durch die Nano-Oxygenierung im Fass. (Nano-Oxygenierung = Effekt wie Flaschenreife, jedoch mit Holzkontakt), was zur samtigen Abrundung der Tannine führt. In dieser Bodenschicht herrscht eine Kohlendioxid-Atmosphäre vor, deshalb kann durch die Poren der Fässer kaum Sauerstoff in den Wein dringen, anders als im Keller. Diese Art der Reifung ist die älteste Art des Weinmachens und wurde bereits in der Antike erfolgreich angewandt. Durch den geringen Sauerstoffeintrag, kann der Sulfitgehalt im Wein, in Bezug auf die Lagerdauer im Holzfass, extrem gering gehalten werden. Wie ein wärmender Mantel umschließt der Boden die Weinfässer und sorgt für gleichmäßige Temperatur und Feuchtigkeit, somit wird der Schwund im Fass verhindert. Durch das spezielle Mikroklima in der Erde und dem stetigen Austausch zwischen Wein und Erde, wird der Alkoholgehalt im Wein etwas verringert und der Wein erhält seine feine Struktur und Eleganz.
Wir schaffen somit eine neue Weinkategorie, die sich durch die Lagerung und Reifung in der Erde definiert und bringen den Beweis, dass die Natur den besten Wein liefert, so man selbst keine Fehler macht.

Eignet sich eine bestimmte Sorte Erde am besten, oder kann man den Rotwein in beliebigem Untergrund vergraben?

Der Boden sollte nicht zu trocken und wenig durchlüftet sein. Daher eignen sich reine Schotterböden eher nicht für diese Art der Lagerung.

Gibt es Rotweine, die man nicht vergraben sollte?

Grundsätzlich nicht, aber bei Rotweinen mit geringer Tanninstruktur, also bei fruchtig leichten Weinen, sollte man von derart langer Holzfasslagerung absehen.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Eingrabung gegeben sein?

Die Fässer müssen so tief vergraben werden, dass Temperatur und Luftfeuchtigkeit über den Jahresverlauf konstant sind. Diese Bedingungen findet man ab einer Tiefe von 1,5 m.
Beim Holz eignet sich Eiche am besten, weil Eiche extrem stabil ist und eine lange Lebensdauer hat.

Haben Sie einen Tipp für alle „Rotweinvergräber“ der Zukunft?

Es sollten nur Weine von höchster Qualität vergraben werden. Denn der Wein muss ein Jahr ohne Betreuung durch den Kellermeister überstehen.

Vielen Dank Stefan Lang!

Wer noch mehr über das Weingut und seine roten Schätze erfahren will, findet viele weitere Informationen und Impressionen auf www.rotweinelang.at Alle die gerne persönlich mit Andrea und Stefan Lang über den perfekten Rotwein fachsimpeln möchten, haben die Möglichkeit auf der F.re.e München vom 10. – 14- Februar 2016 und auf der ProWein Düsseldorf vom 13.-15. März 2016.

Allgemeine Informationen zu Rotweine Lang:
Zusammen mit seiner Frau Andrea bewirtschaftet Stefan Lang sein rund 27 Hektar großes Rotweingut in Neckenmarkt im österreichischen Mittelburgenland. Zahlreiche Sonnenstunden, schwere Lehmböden und das pannonische Klima sind die Ausgangsbedingungen für exzellente Rotweine aus dem Hause Lang. Hinzu kommen jahrelange, generationenübergreifende Erfahrung, Fingerspitzengefühl und die Vision, aus jeder Traube etwas Wertvolles zu schaffen. Der Blaufränkischexperte Stefan Lang verbindet Tradition mit Weitblick und moderner Technik, immer mit Blick auf Qualität und nachhaltigen Anbau. Mit Sorgfalt, Leidenschaft und viel Geduld entstehen dabei seine mehrfach ausgezeichneten Premiumweine. Denn guter Wein braucht Lang.

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