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Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

Visionen Architektur, der Bau als Gesamtkunstwerk, der Bau von Mehrgeschossbauten durch die Entwicklung der Skelettbauweise von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

(NL/1507081873) Wohnraum für Normalbürger zu entwickeln und ermöglichen, auch bei kleinem Grundriss ließen das Skelettsystem von Le Corbusier entstehen. Wandel und Entwicklung im der Architektur durch das Bauhaus. Bildung, Vermittlung, Schule, Architektur und die Abwendung von vorindustrieller Wohnform.

Die Entwicklung des Skelettsystems Domino aus Eisenbeton gelang Le Corbusier 1914. Le Corbusier, französisch-schweizerischer Architekt, Maler, Goldschmied mit Ausbildung als Graveur machte sich als Architekt und Möbeldesigner weltweit einen Namen. The Grounds Real Estate AG wird von CEO Hans Wittmann geleitet und verfolgt mit Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski das Ziel Projektentwicklungen, Wohn- und Gewerbeimmobilien zu realisieren. Durch Erwerb und der Zusammenstellung von nachhaltigen Immobilieninvestments zu strategischen Portfolien, die sowohl zur eigenen Bestandshaltung als auch für die Vermarktung an Anleger und Investoren geeignet sind, bauen die Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann seit 2014 die Entwicklungsmöglichkeiten aus. The Grounds Real Estate AG arbeitet langjährig mit erfolgreichen institutionellen Investoren, privaten Kapitalgebern und namhaften Banken zusammen. Neben der Realisierung eigener Projekte agiert The Grounds Real Estate AG im Bereich Projektentwicklung auch als Co-Investor um Opportunitäten zu nutzen und das eigene Portfolio zu diversifizieren. Der Markt befindet sich im stetigen Wandel. Durch die Entwicklung und Veränderung der Gesellschaft werden neue Visionen für Lebensraum erforderlich.

Wie zu Zeiten von Le Corbusier und der Bauhaus Entwicklung für heute lernen?

Wohnraum für Normalbürger zu entwickeln und ermöglichen, auch bei kleinem Grundriss ließen das Skelettsystem entstehen. Immobilen- und Denkmalexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass die Bauhaus Entwicklung maßgeblich von Le Corbusier mit Entwürfen am legendären Bau der Stuttgarter Weißendorf-Siedlung mitgestaltet wurde. In gemeinsamer Ägide errichteten Le Corbusier und sein Cousin Pierre Jeanneret von 1923 bis 1924 die Villa Le Lac in Corseaux am Genfer See für seine Eltern. Le Corbusier gab ihr liebevoll die Bezeichnung une petite maison. Drei Jahre später errichtete er die beiden Häuser für die Bauausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 in der Weißenhofsiedlung Stuttgart. Die Abwendung von vorindustrieller Wohnform war im Fokus der zukunftsweisenden Bauausstellung des Deutschen Werksbundes 1927 in Stuttgart. Moderne Architektur und Bauweise mit neuen Baumaterialien, gepaart mit rationellen Baumethoden wurden der Stuttgarter Öffentlichkeit in neuen Visionen präsentiert. Le Corbusiers Raumkonzepte verdeutlichen die Ideen des Bauhauses. Davon geht heute noch große Attraktivität aus, sodass am 15. Juli 2016 diese von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden, erläutert Eric Mozanowski.

Wachsende Verstädterung der Welt 95 Leitsätze zum Städtebau von Le Corbusier

Ein Blick über die Reling mit Architekten aus aller Welt auf einem Kreuzfahrtschiff in Richtung Athen, dazu machten sich Le Corbusier und Walter Gropius 1933 auf den Weg. Zur Diskussion und im Austausch stand die wachsende Verstädterung der Welt. Unterschiedliche Gruppierungen erörterten mit Erfahrungen, Visionen und Lehren die Zukunft der Architektur. Ein schwimmender Architektenkongress bestehend aus Bauhäusler, Vertretern von anderen Schulen, Architekten, Künstlern, Malern und vielen Interessierten, legten den Grundstein für Le Corbusiers Charta von Athen. Le Corbusier veröffentlichte einen Thesen- und Forderungskatalog mit 95 Leitsätzen zum Städtebau. Nach dem Krieg spielte die Charta von Athen eine große Rolle für den Wiederaufbau, erläutert Eric Mozanowski die geschichtlichen Zusammenhänge.

Stadtplanung revolutionär

Le Corbusier legte bereits 1925 Entwürfe für ein neues, autogerechtes Paris vor, seine Ideen zur Stadtplanung galten als radikal und revolutionär. Die Welt befand sich im Wandel zum Maschinenzeitalter, das erkannte Le Corbusier und drückte diesen Wandel in Purismus und in technokratischen städtebaulichen Visionen aus. Eine Architektur reduziert auf Form und Funktion, schmucklos und ohne Verzierungen wurden von Le Corbusier verfolgt. Wohnraum als Gebrauchsobjekt mit wenig Einsatzmittel, damit sollte größtmögliche Wirkung erzielt werden, so der Aufbruch in die moderne Architektur. Formstreng nach außen und innen, die Architekten zeichneten erstmals auch für die Inneneinrichtung, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Renault-Studie mit dynamischen Style

Renault ehrt mit einer Studie den französischen Architekten „Le Corbusier“, der als einer der einflussreichsten Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts zählt. Le Corbusier zu Ehren haben die Designer von Renault eine Studie, ein Modell aufgebaut. Dieses Modell erinnert an die Citroën-Studien Divine DS. Wie aus einem Block: bullige Front, schlitzförmige Scheinwerfern und lange Motorhaube, für zwei Personen, flach ist die Fahrgastzelle ausgestattet, die Fenster sind schmale Öffnungen. An die Technokratie erinnern das schmale Leuchtband am breiten Heck und die Eröffnung erfolgt per Flügeltüren. Le Corbusier Verständnis beruht auf die Idee, dass das Haus eine Maschine zum Wohnen ist. Ein Sessel eine Maschine zum Sitzen“. Das Modell war in einem der Meisterwerke von Le Corbusier, in der Villa Savoye in Poissy in der Nähe von Paris ausgestellt.

Immobilienexperte Eric Mozanowski weist auf die Bedeutung der experimentellen Arbeiten im Bereich der Architektur und des Bauens mit neuen Materialien und Formen hin, damit neue Lebenswelten Chancen zum Entstehen bekommen.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

Kontakt
The Grounds Real Estate AG
– –
Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
49 30 64387580
info@the-grounds-ag.com
http://www.the-grounds-ag.com

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Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

Visionen Architektur, der Bau als Gesamtkunstwerk, der Bau von Mehrgeschossbauten durch die Entwicklung der Skelettbauweise – von Eric Mozanowski, Immobilienexperte und Autor

Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen

Architektur und Bauweise: Experimente mit neuen Materialen und Formen – The Grounds Real Estate AG

Die Entwicklung des Skelettsystems „Domino“ aus Eisenbeton gelang Le Corbusier 1914. Le Corbusier, französisch-schweizerischer Architekt, Maler, Goldschmied mit Ausbildung als Graveur machte sich als Architekt und Möbeldesigner weltweit einen Namen. The Grounds Real Estate AG wird von CEO Hans Wittmann geleitet und verfolgt mit Immobilien- und Denkmalschutzexperte Eric Mozanowski das Ziel Projektentwicklungen, Wohn- und Gewerbeimmobilien zu realisieren. Durch Erwerb und der Zusammenstellung von nachhaltigen Immobilieninvestments zu strategischen Portfolien, die sowohl zur eigenen Bestandshaltung als auch für die Vermarktung an Anleger und Investoren geeignet sind, bauen die Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann seit 2014 die Entwicklungsmöglichkeiten aus. The Grounds Real Estate AG arbeitet langjährig mit erfolgreichen institutionellen Investoren, privaten Kapitalgebern und namhaften Banken zusammen. Neben der Realisierung eigener Projekte agiert The Grounds Real Estate AG im Bereich Projektentwicklung auch als Co-Investor um Opportunitäten zu nutzen und das eigene Portfolio zu diversifizieren. Der Markt befindet sich im stetigen Wandel. Durch die Entwicklung und Veränderung der Gesellschaft werden neue Visionen für Lebensraum erforderlich.

Wie zu Zeiten von Le Corbusier und der Bauhaus Entwicklung für heute lernen?

Wohnraum für „Normalbürger“ zu entwickeln und ermöglichen, auch bei kleinem Grundriss ließen das Skelettsystem entstehen. Immobilen- und Denkmalexperte Eric Mozanowski gibt zu bedenken, dass die Bauhaus Entwicklung maßgeblich von Le Corbusier mit Entwürfen am legendären Bau der Stuttgarter Weißendorf-Siedlung mitgestaltet wurde. „In gemeinsamer Ägide errichteten Le Corbusier und sein Cousin Pierre Jeanneret von 1923 bis 1924 die Villa Le Lac in Corseaux am Genfer See für seine Eltern. Le Corbusier gab ihr liebevoll die Bezeichnung „une petite maison“. Drei Jahre später errichtete er die beiden Häuser für die Bauausstellung des Deutschen Werkbunds 1927 in der Weißenhofsiedlung Stuttgart. Die Abwendung von vorindustrieller Wohnform war im Fokus der zukunftsweisenden Bauausstellung des Deutschen Werksbundes 1927 in Stuttgart. Moderne Architektur und Bauweise mit neuen Baumaterialien, gepaart mit rationellen Baumethoden wurden der Stuttgarter Öffentlichkeit in neuen Visionen präsentiert. Le Corbusiers Raumkonzepte verdeutlichen die Ideen des Bauhauses. Davon geht heute noch große Attraktivität aus, sodass am 15. Juli 2016 diese von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden“, erläutert Eric Mozanowski.

Wachsende Verstädterung der Welt – 95 Leitsätze zum Städtebau von Le Corbusier

Ein Blick über die Reling mit Architekten aus aller Welt auf einem Kreuzfahrtschiff in Richtung Athen, dazu machten sich Le Corbusier und Walter Gropius 1933 auf den Weg. Zur Diskussion und im Austausch stand die wachsende Verstädterung der Welt. „Unterschiedliche Gruppierungen erörterten mit Erfahrungen, Visionen und Lehren die Zukunft der Architektur. Ein schwimmender Architektenkongress bestehend aus Bauhäusler, Vertretern von anderen Schulen, Architekten, Künstlern, Malern und vielen Interessierten, legten den Grundstein für Le Corbusiers „Charta von Athen“. Le Corbusier veröffentlichte einen Thesen- und Forderungskatalog mit 95 Leitsätzen zum Städtebau. Nach dem Krieg spielte die „Charta von Athen“ eine große Rolle für den Wiederaufbau“, erläutert Eric Mozanowski die geschichtlichen Zusammenhänge.

Stadtplanung revolutionär

Le Corbusier legte bereits 1925 Entwürfe für ein neues, autogerechtes Paris vor, seine Ideen zur Stadtplanung galten als radikal und revolutionär. Die Welt befand sich im Wandel zum Maschinenzeitalter, das erkannte Le Corbusier und drückte diesen Wandel in Purismus und in technokratischen städtebaulichen Visionen aus. „Eine Architektur reduziert auf Form und Funktion, schmucklos und ohne Verzierungen wurden von Le Corbusier verfolgt. Wohnraum als Gebrauchsobjekt mit wenig Einsatzmittel, damit sollte größtmögliche Wirkung erzielt werden, so der Aufbruch in die moderne Architektur. Formstreng nach außen und innen, die Architekten zeichneten erstmals auch für die Inneneinrichtung“, gibt Eric Mozanowski zu bedenken.

Renault-Studie mit dynamischen Style

Renault ehrt mit einer Studie den französischen Architekten „Le Corbusier“, der als einer der einflussreichsten Architekten des zwanzigsten Jahrhunderts zählt. Le Corbusier zu Ehren haben die Designer von Renault eine Studie, ein Modell aufgebaut. Dieses Modell erinnert an die Citroen-Studien Divine DS. Wie aus einem Block: bullige Front, schlitzförmige Scheinwerfern und lange Motorhaube, für zwei Personen, flach ist die Fahrgastzelle ausgestattet, die Fenster sind schmale Öffnungen. An die Technokratie erinnern das schmale Leuchtband am breiten Heck und die Eröffnung erfolgt per Flügeltüren. Le Corbusier Verständnis beruht auf die Idee, dass „das Haus eine Maschine zum Wohnen ist. Ein Sessel eine Maschine zum Sitzen“. Das Modell war in einem der Meisterwerke von Le Corbusier, in der Villa Savoye in Poissy in der Nähe von Paris ausgestellt.

Immobilienexperte Eric Mozanowski weist auf die Bedeutung der experimentellen Arbeiten im Bereich der Architektur und des Bauens mit neuen Materialien und Formen hin, damit neue Lebenswelten Chancen zum Entstehen bekommen.

Im Juni 2014 wurde das Unternehmen The Grounds Real Estate AG von den Initiatoren Eric Mozanowski und Hans Wittmann gegründet. The Grounds Real Estate AG mit Sitz in Berlin verfolgt das Ziel ein hohes Maß von erwirtschaftbaren Renditen im deutschen Immobilienmarkt zu nutzen, um attraktive Immobilienpakete zusammenzustellen. Die hohen Qualitätsstandards bilden eine verlässliche Basis für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Weitere Informationen unter: www.the-grounds-ag.com

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Die musikalische Welt zu Gast im Weltkulturerbe

Die 21. Auflage von Glatt&Verkehrt bringt auch heuer wieder die musikalisch kulturelle Welt an die Donau nach Niederösterreich.

Die musikalische Welt zu Gast im Weltkulturerbe

Glatt&Verkehrt

Krems, Mai 2017 – Von 26. bis 30. Juli 2017 beginnen in der Sandgrube 13 beim Winzer Krems zum 21. Mal die musikalischen Thementage bei Glatt& Verkehrt. Das Festival bietet jedes Jahr ein spannendes, vielfältiges Programm mit musikalischen Kulturen aus aller Welt.

26. Juli 2017 – Grüner Veltliner & Käsebrot

Federspiel | A
Mit einer der besten Bläser-CDs der letzten Jahre im Gebäck eröffnen die „Local Heroes“, die längst zu einer internationalen Größe gewachsen sind, die finalen Festivaltage. Virtuos und mit feinem Humor gewürzt, dann wieder nachdenklich und mit Sinn für klangliche Neuerungen, sind ihre Kompositionen eine Klasse für sich.

Helge Schneider – 240 Years of Singende Herrentorte | DE
Heftiger Nonsens und purer Jazz, Sprachklamauk und schwarzer Blues, üppige Perückenpracht und schlichte Aussagen. Der Mann aus Mühlheim an der Ruhr ist die Verkörperung unzähliger (Kunst-)Figuren. Abstammend von Helge Schneider dem 1. (*1777), erweist er seinen Ahnen die Ehre und geht mit Orchester auf Sommer-Tour.

27. Juli 2017 – Harpomania

AKA Trio – Antonio Forcione, Seckou Keita, Adriano Adewale | I/SEN/BRA
Ein Meister auf der westafrikanischen Kora, ein Gitarrist ohne technische Limits und ein unkonventioneller Schlagwerker: In dieser musikalischen Dreiecksbeziehung entsteht auf der Bühne eine Chemie, die zu wahrhaft explosiven Verbindungen führen kann.

Hiromi Duett feat. Edmar Castaoeda | J/COL
New Yorker Gipfeltreffen in Krems. Sie kam aus Japan, er aus Kolumbien, um im Big Apple Jazz zu spielen. Die Pianistin, die sich jeglicher Einordnung entzieht („Ich habe keine Lust, meine Musik irgendwie betiteln zu lassen“) und der Harfenist, der spezielle Instrumente für sich anfertigen lässt, werden dem Instrumentenschwerpunkt Glanzlichter aufsetzen.

Fendika | ETH
Willkommen im Fendika Azmari Bet. Die Atmosphäre eines typischen Clubs aus Addis Abeba bringt Ensemble-Chef Melaku Belay mit. Im rasanten Tanz werden Schultern und Oberkörper kräftigst durchgeschüttelt. Dazu gibt es, speziell für das Thema, Harfenspiel aus König Davids Zeiten.

28. Juli 2017 – Latin Blend

Juan Pablo Villa: „The Absence“ | MEX/BRA/A
Mit einem länder-, kultur- und genreübergreifenden Programm zeigt sich Juan Pablo Villa neuerlich als eminenter Vertreter von Mexikos zeitgenössischer Musikszene. Tradition & Avantgarde sind hier keine Gegensätze, sondern sie bedingen und befruchten einander.
Kompositionsauftrag Land Niederösterreich. Mit freundlicher Unterstützung von Fondo Nacional Para La Cultura Y Las Arts.

Kurt Rosenwinkel Caipi Band | USA
Einer der prominentesten Vertreter der Jazz-Gitarre mit seinem aktuellen Projekt, in dem der Musiker zum ersten Mal auch singt: an seiner Seite ein fantastisches Quintett von Musikern und Musikerinnen, darunter ein weiteres Supertalent an der Gitarre. Caipi dürfte also nicht nur als Getränk berauschend sein.

Bareto | PER
Cumbia, Psychedelic, Reggae, Chicha: Die 2003 gegründete Band präsentiert eine Pan-Afro-Latino-Melange und gibt sich entschlossen und lässig, ohne sich jedoch zu schonen. Unter der energiegeladenen und humorvollen Führung von Lead-Sänger Mauricio Mesones wird auch das Österreich-Debüt von Bareto niemanden still sitzen lassen.

29. Juli 2017 – Inside My Head

Sam Amidon Trio feat. Shahzad Ismaily und Ben Goldberg | USA
Freejazz in den Appalachen! Der Banjospieler mit der melancholischen Stimme verbindet scheinbar weit Auseinanderliegendes in verblüffender Einfachheit. Mit Ben Goldberg, Mitglied im New Klezmer Trio und Betreiber der Orphic Machine, sowie dem innovativen Bassisten und Gitarristen Shahzad Ismaily entsteht ein wundersamer Trioklang.

Donny McCaslin Group | USA
Der Leader von David Bowies „Last Band“ ist mit seinem aktuellen Programm „Beyond Now“ unterwegs. Der seit jungen Jahren gefragte Saxofonist aus Kalifornien spielte mit Gary Burton, Mike Mainieri, Uri Caine oder Maria Schneider. Mit der eigenen Band zeigt er sich von Bowies Furchtlosigkeit inspiriert, jegliche musikalische Grenzen zu überschreiten.

Ranky Tanky | USA
Rhythm&Blues, Soul und Blues Songs, entstanden auf Basis der Gullah-Kultur der Sea Islands. Hymnen, Spirituals und Kinderlieder, verwandelt in unwiderstehliche, kraftvolle Musik einer Band, die erst in jüngster Zeit so richtig entdeckt wurde. In Krems gibt es das Österreich-Debüt von „Ranky Tanky“, was zu Deutsch so viel heißt wie: „Los geht“s“!

30. Juli 2017 – We Be All Africans

Blick Bassy | CMR
Es zirpt das Banjo, es groovt das Cello, eine Posaune steuert lustvoll raue Töne bei, und eine Stimme fliegt federleicht darüber. Das Klangkonzept des Sängers aus Kamerun scheint für einen afrikanischen Musiker ungewöhnlich, doch Blick Bassy zaubert daraus eine Reihe von wunderschönen Songs.

Idris Ackamoor & The Pyramids „We Be All Africans“ | USA/MLI
Der Afro-Funk-Fusion- Pionier aus den 1970er Jahren tourt seit einigen Jahren wieder mit der neu zusammengestellten legendären Band. So kocht er im brodelnden Rhythmuskessel die Ursuppe von Afrika & Amerika einigermaßen auf: Hot & Cool „We Be All Africans“ erzählt von Überleben und Erneuerung.

Salif Keita | MLI
Er ist eine der großen Stimmen aus Mali, geschult in der reichen Tradition der westafrikanischen Mandinka, geboren in die seit dem 13. Jahrhundert belegte adelige Familie des Keitas und aktiv seit den 1960er Jahren. Nun kommt Salif Keita, einer der ersten Popstars Afrikas, mit seiner afrikanischen Band zum ersten Mal nach Krems.

Alle Infos zum Festival Glatt & Verkehrt unter www.glattundverkehrt.at

Die WINZER KREMS und Glatt&Verkehrt www.glattundverkehrt.at – Über 10 Jahre sind die WINZER KREMS, Sandgrube 13, Veranstaltungsort des Kernprogramms von Glatt&Verkehrt. 2004 wurden sie mit dem Kultursponsoringpreis MAECENAS dafür ausgezeichnet. Der eigens für diese Großveranstaltung überdachte Innenhof der Winzer Krems in der Sandgrube 13, der über eine hervorragende Akustik verfügt, ist der Kern des Festivals. Mit einem Fassungsvermögen von über 900 Besuchern, der Lage inmitten der Kremser Weinberge, einem herrlichen Ausblick über die ganze Stadt und auf die Donau bis hin zum Stift Göttweig ist es der ideale Ort für ein Festival, das Musik, Ambiente und Weinkultur vereint.

Kontakt
Glatt&Verkehrt
Barbara Pluch
Minoritenplatz 4
A-3500 Krems
+43 (0) 664 / 60 499 322
barbara.pluch@noe-festival.at
http://www.glattundverkehrt.at

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Elf auf einen Streich

Unter dem Namen „Great Spas of Europe“ möchte ein transnationaler Zusammenschluss UNESCO-Weltkulturerbe werden. Drei Städte, in denen die Kannewischer Collection Thermen betreibt, stammen aus Deutschland – Anlass zur Freude und zu einem Ausblick

Elf auf einen Streich

Die historische Badetradition lebt in der modernen Emser Therme weiter (Bildquelle: kannewischer-collection.com)

Kathedralen, Klöster und Tempelanlagen sind genauso dabei wie Schlösser oder prachtvolle Bürgerhäuser. Aber auch Bergwerke, Fabriken, Türme, Weinkeller und ganze Altstädte gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Insgesamt 814 Einzel- und Flächendenkmäler weltweit wurden seit 1972 auf die gleichnamige Liste genommen. Denn sie alle sind als Zeugnisse vergangener Zeiten besonders schützenswerte Schätze der Menschheit. Demnächst könnte als Novum eine grenzüberschreitende Gruppe dazu kommen. Unter dem Namen „Great Spas of Europe“ haben sich elf Städte aus Deutschland, Tschechien, Österreich, Italien, Frankreich, Belgien und Großbritannien für eine Bewerbung zusammengeschlossen. Sie alle können auf eine lange Tradition als Kurbad zurückblicken, die bis heute in Form historischer Gebäude und Infrastruktur das Ortsbild prägt – angefangen bei Bädern über Casinos und Hotels bis hin zu Gärten und Wandelhallen. Zwei Staaten stellen gleich drei Teilnehmer: Tschechien und Deutschland mit Baden-Baden, Bad Ems und Bad Kissingen.

An den letzten drei Standorten sorgen die Thermen der Kannewischer Collection dafür, dass das Erbe weiterhin lebendig bleibt. Zwei andere – das italienische Montecatini und Karlsbad in Tschechien – hat Dr. Stefan Kannewischer in der Vergangenheit als renommierter Spezialist in der Bäder-Branche beraten. „Der Entschluss zu einem gemeinsamen Antrag als „Great Spas of Europe“ kam für mich überraschend.“ erklärt er. „Aber ihr besonderer Stellenwert ist mir schon lange klar. Würden sie in die UNESCO-Liste aufgenommen, wäre das absolut angemessen, da sie ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte Europas sind.“ In warmem Thermalwasser gebadet hätten Menschen hier schließlich seit der Römerzeit, was zum Beispiel die auf Kaiser Caracalla zurückgehenden Ruinen in Baden-Baden anschaulich belegen. Im 19. Jahrhundert habe sich dann das Kurwesen an verschiedenen Orten zur vollen Blüte entwickelt, bei dem es um eine Kombination aus Sommerfrische, heilsamen Anwendungen und gesellschaftlichen Zusammenkünften gegangen sei. Heute findet dieser Trend seine Fortsetzung rund um die Themen selbstfinanzierter Erholung, Wellness und Prävention, nachdem die Kur nach dem Zweiten Weltkrieg für einige Zeit in staatliche Obhut gekommen sei. Sollte die Entscheidung des UNESCO-Komitees zugunsten der „Great Spas of Europe“ ausfallen, wäre das daher für Dr. Kannewischer ein ebenso willkommenes wie „wertvolles Label“.

Für renommierte Kurorte wie Baden-Baden und Bad Kissingen mag eine solche Auszeichnung ein weiteres Qualitätsprädikat sein. Dem weniger bekannten Bad Ems könnte sie einen regelrechten Bekanntheitsschub bescheren. Das rheinland-pfälzische Städtchen war zwar schon im Mittelalter für seine wohltuenden Thermalquellen bekannt, wurde in der Barock-Zeit durch eine Fürstin aus dem Hause Nassau-Oranien mit einem prächtigen Badeschlösschen bereichert und galt im 19. Jahrhundert als eines der „Top-Bäder Europas“ mit illustren Gästen wie dem russischen Zar, Jacques Offenbach oder Richard Wagner, so Dr. Hans-Jürgen Sarholz vom Museum und Stadtarchiv Bad Ems. Heutzutage allerdings sorgen die prachtvollen Bauten am Ufer der Lahn bei vielen Besuchern wie eine „Fata Morgana“ für einen „Überraschungseffekt“, weil sie hier nichts Derartiges erwarten. „Auf die Idee einer Bewerbung wären wir wohl nicht selbst gekommen.“ fasst der profunde Kenner der Stadtgeschichte und Buchautor zusammen. „Vielmehr wurden wir von den Tschechen angesprochen, die bei diesem Projekt federführend sind.“ Eine Erfolgsgarantie gebe es nicht und wegen der vielen Vorbereitungen für eine „hieb- und stichfeste Begründung“ noch jede Menge Arbeit. Dennoch findet er das Vorhaben vielversprechend: „Für uns wäre der Weltkulturerbe-Titel eine Riesen-Chance“, blickt er hoffnungsvoll in die Zukunft. Bis 2018 würden die Unterlagen eingereicht, ab Frühjahr 2019 sei mit einer Entscheidung zu rechnen, die Bad Ems in Form eines „Ritterschlags“ eine „breite Wahrnehmung in der Öffentlichkeit“ bescheren könnte. Ein Besuch lohnt sich aber schon heute: Von der modernen Therme, die Ende 2012 eröffnet wurde, führt ein 15-minütiger Spaziergang durch die Viktoriaallee und den Kurpark in eine „ganz andere Welt“: „In den letzten Jahren hat sich schon viel getan“, freut sich Dr. Sarholz. „Vor der Brunnenhalle bis zum Kurhaus haben wir eine tolle Substanz, aus der wir noch mehr machen können. Alle Bausteine dazu sind bereits vorhanden.“ Weitere Informationen unter: www.kannewischer-collection.com

Kannewischer Collection
Bewegung, wechselwarme Badeverfahren, körperliche und mentale Ruhephase – das sind die vier Bausteine, auf denen die Philosophie der Kannewischer Collection beruht. Hinzu kommt ein hoher Anspruch an Qualität, Sauberkeit und Service als Basis für das Wohlbefinden der Besucher. Architektonisch setzen alle sechs angeschlossenen Thermen auf außergewöhnliches Design, das regionale Besonderheiten aufgreift und je nach Standort einen eigenen Charakter hat – egal ob Caracalla-Therme oder Friedrichsbad in Baden-Baden, Emser Therme in Bad Ems, VitaSol Therme in Bad Salzuflen, Spreewald Therme und Spreewald Thermenhotel in Burg (Spreewald) oder KissSalis Therme in Bad Kissingen. Mit dem Anspruch, führender Wellness-Dienstleister zu sein, hat sich das Familienunternehmen, dessen Leidenschaft seit über 40 Jahren Bäder sind und das von Dr. Stefan Kannewischer geführt wird, erfolgreich etabliert.

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Neue Ein- und Ausblicke im Niederwald

Eröffnung des neuen Besucherinformationszentrum Niederwald in Rüdesheim am Rhein

Neue Ein- und Ausblicke im Niederwald

Das neue Besucherzentrum Niederwald in Rüdesheim am Rhein (Bildquelle: Dirk Uebele, Wiesbaden)

Am 18.04.2016 wurde im Rheingau der Neubau des Besucherinformationszentrum Niederwald von Boris Rhein, dem hessischen Minister für Wissenschaft und Kunst, feierlich eröffnet. Ab Mai steht das neue Haus mit Information, Ausstellung sowie einem Cafe auch den Besuchern des Landschaftsparks Niederwald offen. Die Investitionen des Landes für den Neubau des Besucherinformationszentrums und die Neugestaltung der Außenanlagen beliefen sich auf insgesamt 2,5 Mio. Euro. Für die Gestaltung zeichnen die Wiesbadener Architekten von grabowski.spork architektur verantwortlich.

Der Landschaftspark Niederwald im Hohen Taunus, über dem Rheintal zwischen Rüdesheim und Assmannshausen gelegen, ist beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Touristen. Er bildet den südlichen Eingang zum UNESCO Welterbe „Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal“ und ist eine der ersten romantischen Parkanlagen Deutschlands. Markant erhebt sich das Niederwalddenkmal aus der Parklandschaft über das Rheingau. Im Rahmen der Wiederherstellung des Landschaftsparks zum 250-jährigen Bestehen wurde auch die Einrichtung eines Besucherinformationszentrums mit einem Cafe geplant. grabowski.spork architektur hat das Informationszentrum als reine Holzkonstruktion geplant und im Auftrag der Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen realisiert. Bei der Eröffnung waren neben weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft auch die beteiligten Planer und die ausführenden Firmen dabei.

„Das Besucherinformationszentrum ist ein zentraler Anlaufpunkt des Landschaftsparks Niederwald und ergänzt mit seinen Funktionen das Angebot für die Besucher. Als Architekten war uns einerseits die Integration in den Landschaftspark als auch eine ordnende bauliche Ergänzung in der Zugangssituation wichtig. Wir haben daher ein einfaches Haus entwickelt, das sich in die direkte Umgebung einfügt, aber seine gestalterische Eigenständigkeit behält. Die Bauweise aus vorgefertigten Holzbauelementen und die Materialwahl für die Fassade tragen diesem Gedanken Rechnung“, erläuterte Jan-Eric Spork, Architekt des Hauses in seiner Rede zur Eröffnung.

Das langgestreckte Haus liegt unterhalb der Zufahrt zum Parkplatz und fügt sich dank seiner dunkelgrauen Holzfassade unauffällig in die Umgebung. Zur Terrasse wird die Fassade durch den Wechsel von raumhohen Fensterelementen und prägnanten Holzschotten gegliedert. Durch das Kippen der Fassade zur Talseite und dem zur Rückseite abfallenden Pultdach wirkt das Haus sehr dynamisch. Vor dem Haus liegt über die gesamte Breite die große Außenterrasse. Über diesen Platz verläuft der Weg der Besucher von der Seilbahnstation hin zum Niederwalddenkmal. Schon im Vorbeigehen können sie sich auf haushohen Informationstafeln über den Ort informieren.

Den Zugang zum Haus wird von einem großen Rahmen definiert, der deutlich über die Kubatur ragt. Von hier gelangt man in den großen Multifunktionsraum mit Ausstellung und Restaurant. Der Gastraum wird von warmen Holztönen im Kontrast zu der dunklen Wandverkleidung und dem roh versiegelten Betonfußboden bestimmt. Eine Lampenlandschaft mit Motiven des Landschaftsparks sowie eine lange Theke sind die zentralen Elemente. Raumhohe Fenster ermöglichen den Blick über die Terrasse auf das Rheintal und weiter bis zum Odenwald zu. Im Bereich des Cafes können die Fenster vollständig geöffnet werden und ermöglichen so einen fließenden Übergang vom Gastraum auf die Terrasse. Im rückwärtigen Bereich sind Küche, Kühlräume, Umkleiden für die Mitarbeiter und die WC-Anlagen untergebracht.

Das neue Besucherinformationszentrum ist ein Holzbau. Die tragende Holzkonstruktion wurden als vorgefertigte Holz-Rahmen-Konstruktion geliefert. Auch die die Wand- und Deckenelemente wurden vorfabriziert. Alle Bauteile mussten auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden. Dies sorgte für eine hohe Ausführungsqualität und einen schnellen Baufortschritt.

grabowski.spork architektur ist ein Wiesbadener Architekturbüro, das seit 2005 von den Inhabern Christoph Grabowski und Jan-Eric Spork partnerschaftlich geführt wird. Zusammen mit ihrem 13-köpfigen Team planen grabowski.spork Häuser für private und öffentliche Auftraggeber. Das Leistungsspektrum setzt sich aus den Bereichen Büro-, Gewerbe- und Wohnungsbau sowie Bildungs- und Betreuungseinrichtungen zusammen. Kreativität, Effektivität und hohe Präzision bei der Arbeit sichern Qualität, Kosten und Termine. Das sorgt für hohe Zufriedenheit bei Bauherren, Projektentwicklern, Investoren und den Projektpartnern.

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Indianer-Hochkultur am Mississippi: Die heiligen Hügel von Cahokia Mounds

Ausgrabungsstätte informiert über eine der fortschrittlichsten Indianerkulturen Amerikas – Stadt mit 25.000 Menschen – Über die Great River Road Illinois zum UNESCO-Weltkulturerbe

Indianer-Hochkultur am Mississippi: Die heiligen Hügel von Cahokia Mounds

Eine Zeichnung illustriert das Alltagsleben in Cahokia Mounds

Im Südosten des US-Bundesstaates Illinois, nahe des Mississippi, befindet sich eine der spektakulärsten Ausgrabungsstätten indianischer Kulturen der USA. Hier, in Cahokia Mounds, finden Besucher die Überreste einer Hochkultur, die in der Zeit um 1200 ihre Blüte erlebte. Die Besiedlung der Region begann um 700 nach Christus. Damals ließen sich die ersten Indianer – vornehmlich Jäger, Fischer und Bauern – in der fruchtbaren Region nieder. Ihnen folgten 150 bis 200 Jahre später die deutlich weiter entwickelten Mississippi-Indianer. Sie schufen an diesem Ort eine religiös, politisch und sozial hochentwickelte Kultur.

Neben einer Reihe technischer Errungenschaften verfügten sie über einen exakten Sonnenkalender, mit dem sie die einzelnen Phasen eines Jahres genau bestimmen konnten. Sie fanden in der Region auch gute klimatische Bedingungen für den Maisanbau – Mais war das wichtigste Grundnahrungsmittel der Indianer. Bis zu 25.000 Menschen lebten nach neuesten Erkenntnissen hier auf dem etwa neun Quadratkilometer großen Territorium und in vorgelagerten Siedlungen im Umland. Im 15. Jahrhundert etwa – lange bevor die ersten europäischen Siedler nach Illinois kamen – verließen die Indianer aus bis heute nicht geklärten Gründen ihre Heimat. Neben dem Sonnenkalender hinterließen sie 120 religiöse Stätten in Form großer aufgeschütteter Erdhügel. Aussehen und Größe dieser Formationen, erinnern an die großen Bauwerke der indianischen Kulturen Lateinamerikas. Seit 1982 steht Cahokia Mounds auf der UNESCO-Liste der Weltkulturgüter. Besucher können täglich, bei freiem Eintritt, die Ausgrabungsstätten besichtigen. Ein Informationscenter vermittelt interessantes Hintergrundwissen.

Cahokia Mounds gehört zu den Höhepunkten der Great River Road in Illinois und liegt nahe dem Ort Collinsville. Eine Fahrt durch wunderbare Landschaften entlang des Mississippi, dem „Ol“ Man River“, bringt die Besucher zum interessanten Weltkulturerbe im amerikanischen Mittleren Westen. Cahokia Informationen gibt es unter www.cahokiamounds.org , www.GreatRiverRoad-Illinois.org sowie bei Wiechmann Tourism Service, Frankfurt am Main, Telefon 069 – 25 53 80. Dort ist auch eine kostenlose deutschsprachige Informationsbroschüre erhältlich.

Quelle: Claasen Communication, www.claasen.de

Die Great River Road in Illinois präsentiert auf rund 800 Kilometern entlang des Mississippi von East Dubuque bis Cairo faszinierende alte Städte mit viel Charme und eine großartige Natur. Die Strecke gehört zu den großartigen „Scenic Byways“ Amerikas.

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Meisterliche Leistung in Dessau

Meisterliche Leistung in Dessau

Meisterliche Leistung in Dessau

(NL/3598454364) MCS GmbH Sachsen-Anhalt bei der Eröffnung der Meisterhäuser

Als Joachim Gauck am 16. Mai die Meisterhäuser in Dessau eröffnete, war die MCS GmbH Sachsen-Anhalt ganz nah dran. Neben der technischen Unterstützung durch den Bau der Rednerbühne und der Kamerapodeste, lag auch der Ton in den Händen der MCS-Crew. Das Magdeburger Unternehmen sorgte für die Konferenz- und Beschallungstechnik. Doch nicht nur das: Wir haben schon im Vorfeld die Stadt Dessau auf technischer und organisatorischer Ebene beraten, erklärt MCS-Projektleiter Sven Hodam.
Nachdem die Rekonstruktion der letzten beiden Meisterhäuser abgeschlossen wurde, ist die Bauhaussiedlung nun wieder komplett. Die beiden Häuser wurden Zweiten Weltkrieg zerstört und erst 2010 saniert. Im Mai wurde die Häuser mit einem dreitägigen Sonderprogramm wieder eröffnet und sind nun regulär zu besichtigen.
Als Teil des UNESCO-Weltkulturerbes genießt die seit 1925 bestehende Bauhaussiedlung großes Ansehen und gilt als richtungsweisend für die damalige Kunstwelt. Unter anderem wurden die Häuser in den 20er Jahren von Paul Klee und Wassily Kandinsky bewohnt, die mit der Machtübernahme Hitlers ins Exil gingen.

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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Thüringen ist Welterbeland

Das Reiseland Thüringen hat gleich vier Stätten, die von der UNESCO geadelt wurden, ein neuer Prospekt gibt umfassend Information

Thüringen ist Welterbeland

Der Prospekt „Welterbeland“ zeigt, warum man den Thüringer Welterbestätten einen Besuch abstatten sollte.

Warum ist die Wartburg anders als andere Burgen? Ein Urwald in Deutschland – was soll das denn sein? Sah Goethe gut aus? Wie wird man Welterbestätte? 2014 ist den Welterbestätten der UNESCO in Deutschland gewidmet. Insgesamt 38 gibt es, einige besonders wichtige liegen ganz nah beieinander in Thüringen: das Weltkulturerbe Wartburg bei Eisenach, das Weltkulturerbe Klassisches Weimar, das Weltkulturerbe Bauhausstätten in Weimar und Dessau und das Weltnaturerbe Hainich zählen zu den herausragenden Kulturgütern und Naturdenkmälern der Welt. Die wichtigsten Fragen und Antworten hat die Thüringer Tourismus GmbH im neuen Prospekt „Welterbeland. Thüringen im UNESCO-Jahr 2014“ zusammengestellt und zeigt, warum man gerade den Thüringer Welterbestätten einen Besuch abstatten sollte.

UNESCO Weltkulturerbe Wartburg
Die Wartburg mit ihrer fast tausendjährigen Geschichte ist eine der bekanntesten und am besten erhaltenen Burgen Deutschlands. Der Sage nach im Jahre 1067 gegründet, führt ihre Geschichte zurück in die Zeit der Thüringer Landgrafen. Bei einer Führung in den Räumlichkeiten der Wartburg fühlen sich die Besucher wie in ein 900 Jahre altes Geschichtsbuch zurückversetzt: die Wartburg als Schauplatz des höfischen Lebens im Mittelalter, wo die heilige Elisabeth lebte und wirkte, Martin Luther das Neue Testaments übersetzte und Richard Wagners romantische Oper „Tannhäuser“ spielt. Diese wird übrigens regelmäßig noch aufgeführt und das mit der historischen Kulisse der Wartburg. Aufführungen finden 2014 im April, Mai, Juni und September statt.

UNESCO Weltkulturerbe Das Klassische Weimar
Nur zirka 50 Autobahnkilometer entfernt sind gleichfalls auf engstem Raum spannende Begegnungen mit der Weimarer Klassik der deutschen Literatur möglich. Namen wie Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Schiller, Christoph Martin Wieland und Johann Gottfried Herder trifft man in Weimar an jeder Ecke. 13 Objekte vereint hier das Welterbe-Ensemble: Goethes und Schillers Wohnhaus, die Schlösser Belvedere, Ettersburg und Tiefurt mit ihren großartigen Parks, Stätten an denen Herder wirkte, das Wittumspalais, in dem sich die illustre Tafelrunde traf, die berühmte Herzogin Anna Amalia Bibliothek und der historische Friedhof mit der Fürstengruft, in der die Sarkophage von Goethe und Schiller zu besichtigen sind. Mit dem Kombiticket „UNESCO 2014“ können im Jahr 2014 das Goethe Nationalmuseum, das Stadtschloss Weimar sowie entweder das Wittumspalais, das Goethe Gartenhaus oder Schloss Tiefurt zu einem Preis von 20 Euro für Erwachsene besucht werden.

Weltkulturerbe Bauhausstätten in Weimar und Dessau
Zudem nahm in Weimar vor rund einem Jahrhundert eine bis heute nachwirkende Epoche moderner Architektur und Designs ihren Ausgang: Das von Walter Gropius 1919 gegründete Bauhaus. Hier unterrichteten Größen wie Paul Klee, Wassily Kandinsky und Lyonel Feininger. Noch heute ist die ehemalige Kunstgewerbeschule und die ehemalige Kunstschule Bauhaus-Universität. Besondere Einblicke in die Zeit des Bauhaus bietet der Bauhaus-Spaziergang der Universität. Studenten zeigen an fünf Tagen in der Woche ihre Universität mit original erhaltenen Treppenhäusern, Wandbildern, dem Gropiuszimmer und auch das Musterhaus „Haus am Horn“. Bei der Stadtführung „UNESCO Welterbe in Weimar“ geht es für die Gäste zu den Stätten beider Welterbe-Ensembles „Klassisches Weimar“ und das „Staatliche Bauhaus“ in der Innenstadt.

Weltnaturerbe Hainich
Erst seit Mitte 2011 ist der Nationalpark Hainich mit vier weiteren Schutzgebieten in Deutschland Teil der Welterbestätte „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“. Zu unvergesslichen, mitunter abenteuerlichen Entdeckungen lädt Thüringens „Urwald“ im Städtedreieck Eisenach – Bad Langensalza – Mühlhausen ein. Am besten entdeckt man den Nationalpark auf den zahlreichen Wanderwegen, die insgesamt über 100 Kilometer Länge haben. Bei einer Tour mit dem Ranger erfährt man zudem viel Wissenswertes über die besonderen Bäume oder die seltenen Tierarten im Nationalpark. Fast jedes Wochenende werden geführte Touren angeboten. Dazu sollte man sich die Sehenswürdigkeiten Baumkronenpfad und Wildkatzendorf in Hütscheroda nicht entgehen lassen.

Wanderbus zwischen UNESCO Welterbe Wartburg und Hainich
„Der Wunderbare Wanderbus“ – so heißt der Bus, der von Ostern bis Oktober die Wartburg und den Nationalpark Hainich miteinander verbindet. Naturliebhaber und Kulturinteressierte können zwischen der Thiemsburg und der Stadt Eisenach mit dem Bus pendeln und so den Baumkronenpfad, das Wildkatzendorf und die Wartburg bequem erreichen. Dazu kann man das Welterbeticket für 2 Tage buchen, in dem die Fahrten mit dem Bus sowie verschiedene Eintritte bereits enthalten sind. Das Ticket kostet 24 Euro für Erwachsene und ermäßigt 15,- Euro. Mit dem Welterbebus sowie Erlebnisfahrten mit der Panoramabahn gibt es weitere Angebote für die Welterberegion.

Mit der Rhön und dem Vessertal-Thüringer Wald gibt es in Thüringen zudem zwei UNESCO- Biosphärenreservate, die es zu entdecken gilt.

Informationen zu den Welterbestätten in Thüringen gibt es in der neuen Broschüre „Welterbeland. Thüringen im UNESCO-Jahr 2014“, die in der Tourist Information Thüringen unter der Rufnummer 0361-37420 erhältlich ist sowie auf der Homepage unesco.thueringen-entdecken.de.
Information und Broschüren zum Urlaubsland Thüringen, zu Unterkunfts- und Reiseprogrammen, Veranstaltungsinfos, Tickets und Last-Minute-Angeboten sind bei der Tourist Information Thüringen unter der Hotline +49 (0) 361-37420 und im Internet unter www.thueringen-entdecken.de erhältlich.

Buchung und weitere Information:
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Tel. +49 (0)361-37420, Fax. +49 (0)361-3742-388
Email: service@thueringen-tourismus.de, Internet: www.thueringen-entdecken.de

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Slowakei: Spitze beim Kultur- und Naturerbe

Salamander-Umzug in Banská Štiavnica , Puppenspiel, Dudelsack und die Ornamente von Čičmany sind neu auf der Repräsentativen Liste

Slowakei: Spitze beim Kultur- und Naturerbe

Cicmany

Kaum ein Land in Europa verfügt über so viele Kultur- und Naturdenkmäler auf engstem Raum wie die Slowakei. Die gewaltige Zipser Burg (Spissky hrad), die einstige Bergbaustadt Banska Stiavnica, das Bergdorf Vlkolinec mit seinen Holzhäusern, das historische Levoca, die Holzkirchen des Karpatenbogens, der mittelalterliche Stadtkern von Bardejov sowie die Höhlen des Slowakischen Karstes und die Buchen-Urwälder der Karpaten stehen seit längerem unter dem Schutz der Unesco. Zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit zählt seit 2005 auch die Slowakische Hirtenflöte Fujara. Mit der Aufnahme von vier weiteren Ausdrucksformen in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Slowakei kann sich das Land künftig um die offizielle Anerkennung durch die Unesco bewerben: den typischen Ornamentverzierungen an den Holzhäusern im Dorf Cicmany im Nordwesten des Landes, wo jedes Jahr Ende September das große Treffen der Fujara-Spieler stattfindet, dem Salamanderumzug in Banska Stiavnica in der Mittelslowakei, der Puppenspieltradition sowie dem Dudelsack und der Kultur der Dudelsackspieler.

Mit diesen vier Besonderheiten unterstreicht das Land zwischen Donau und Hoher Tatra seine außergewöhnliche Attraktivität für Touristen. Kein Wunder, dass heuer im ersten Halbjahr allein 13 Prozent mehr Gäste aus Deutschland gezählt wurden. Aber auch immer mehr Österreicher und Schweizer entdecken die Slowakei mit ihrer einzigartigen Natur, ihren 23 Kur- und Heilbädern, mittelalterlichen Städtchen, zahllosen Freizeitmöglichkeiten und der mustergültig sanierten Metropole Bratislava.

Bei den neuen Einträgen in die Kulturerbe-Liste steht das Ornament aus Cicmany ganz vorne. Es hat sich als Form von stilisierten geometrischen Mustern insbesondere in der Stickerei und als dekoratives Element an den Fassaden der Holzhäuser im Bergdorf Cicmany in der Kleinen Fatra entwickelt. Bei der Verzierung der Häuser ließen sich die Künstler von der Vielfalt der lokalen Stickerei inspirieren. Die traditionellen Ornamente wurden zuerst mit weißem Lehm, später mit Kalk an die Häuser gemalt und hatten nicht nur eine ästhetische, sondern auch eine schützende Funktion. Bereits 1977 wurde ein Teil des Dorfes Cicmany zum Denkmal der Volksarchitektur erklärt.

Die Tradition des Salamanderumzugs – er findet jedes Jahr am zweiten Septemberwochenende statt – geht auf die Gründung der Bergbauakademie in der Stadt Banska Stiavnica zurück. Ursprünglich handelte es sich um einen festlichen Marsch der Studenten und Repräsentanten der Akademie bei besonderen bergmännischen Anlässen, wie zum Beispiel der ersten Einfahrt in den Schacht. Der Name des Umzugs leitet sich von der schlängelnden Bewegung des Feuersalamanders ab. Die Teilnehmer marschieren bei dem Umzug in rhythmischen Sequenzen von einer Straßenseite zur anderen, was an die Bewegung einer Eidechse erinnert.

Die Puppenspieltradition ist ein fester Bestandteil der Künstlerkultur der Slowakei. In der Vergangenheit wurde die Tradition von mehreren nomadisch lebenden Puppenspielerfamilien getragen, die sich dem Puppentheater professionell widmeten. Das Repertoire basiert auf den europäischen Mustern und wurde in der Slowakei folklorisiert: dabei setzte man einheimische sprachliche und thematische Elemente ein und entwickelte eigene Charaktertypologien und künstlerische Gestaltungsformen der Puppen.

Bis zum heutigen Tag repräsentieren der Dudelsack und die Kultur der Dudelsackspieler die uralte Musiktradition der slowakischen Bauern und Hirten. Die Technik der Herstellung, künstlerische Gestaltung der Instrumente, verschiedene stilistische Zeichen der Dudelsackmusik, das Lied- und Tanzrepertoire sowie die Rituale der Spieler machen den slowakischen Dudelsack zu einem ganz besonderen Zeichen der einheimischen Volkskultur und unterscheiden ihn von den Instrumenten, die in anderen mitteleuropäischen Ländern benutzt werden.

Weitere Informationen zum Reiseland Slowakei: www.slovakia.travel

Slowakische Zentrale für Tourismus in Berlin

Kontakt
Slowakische Zentrale für Tourismus
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Hildebrandstraße 25
10785 Berlin
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Yuan Ruinen in der Innneren Mongolei werden Weltkulturerbe

Yuan Ruinen in der Innneren Mongolei werden Weltkulturerbe

China ist ein Land, das auf eine lange Geschichte und eine der ältesten Kulturen der Welt zurückblicken kann. Und seit Juni gehört mit den Ruinen der Stadt Shangdu aus der Zeit der Yuan-Dynastie in der Innneren Mongolei eine weitere historische Stätte in China zum UNESCO-Weltkulturerbe. Denn am 29. Juni 2012 entschied die 36. Welterbe-Konferenz in Sant Petersburg einstimmig, dass die Ruinen der Hauptstadt der Yuan-Dynastie offiziell in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen werden.

Die Bauarbeiten der Stadt begannen im Jahr 1256 und dauerten vier Jahre lang. Erschaffen wurden in dieser Zeit in der mongolischen Steppe nördlich von Peking neben einem prunkvollen Palast auch eine kaiserliche Stadt mit einem Umfang von etwa 9,5 km sowie ein äußerer Garten. So war die Stadt sowohl für die Bedürfnisse der herrschenden Han-Nationalität, als auch die nomadische Lebensweise der Mongolen optimal geeignet.

Dabei stammten die Pläne für die gesamte Anlage von Liu Bingzhong, der ein Berater Kublai Khans war. Seit 1260, also direkt nach Ihrer Fertigstellung, wurde die Stadt zur Hauptstadt der Yuan Dynastie. Und auch die berühmte Seidenstraße hatte hier Ihren Ausgangspunkt. Als Kublai Kahn im Jahr 1271 an die Macht kam, benannte er die heutigen Ruinen als „Kai Ping Fu“, gab seiner Dynastie ihren Namen „Yuan“ und orderte an, dass in Peking eine neue Hauptstadt mit dem Namen „Dadu“ errichtet wurde. Darauf hin wurde der Name der einstigen Hauptstadt nochmals auf „Shangdu“ geändert. Die gesamte Anlage nutze Kublai Kahn von nun als Sommerresidenz, die er jedes Jahr zu seiner Erholung und seinem Vergnügen besuchte.

Insbesondere die Nutzung als „Vergnügungsschloss“, das Wohlstand und Macht des Kaisers repräsentierte, war es, die die heutigen Ruinen weltweit bekannt machten. Im Jahre 1275 soll Maco Polo, der wohl berühmteste Chinareisende der Geschichte, Shangdu besucht haben. In seinen Aufzeichnungen finden sich viele Hinweise auf diese seiner Zeit prunkvolle Sommerresidenz. Und auch in Samuel Taylor Coleridges Gedicht „Kubla Khan“ von 1816 fandt das Sommerschloss des Kaisers Erwähnung. Zu dieser Zeit war Shangdu jedoch bereits nahezu fünf Jahrhunderte lang nicht mehr als eine Ruine. Denn im Jahr 1359 hatten Chinesen die Stadt zerstört.

Doch die Ruinen der Hauptstadt Shangdu aus der Yuan-Dynastie sind natürlich bei weitem nicht der einzige Ort in China, der den Status eines Weltkulturerbes hat. Insgesamt gibt es mit Shangdu nun ganze 42 Stätten, die in die Welterbe-Liste der UNESCO aufgenommen sind. Darunter befinden sich 30 historische Denkmäler, die als Weltkulturerbe gelten, sowie 12 natürliche Orte, die den Status eines Weltnaturerbes haben.

Sollten Sie nun Interesse daran haben, das Reich der Mitte und sein historisches, kulturelles und natürliches Welterbe näher kennen zu lernen, steht Ihnen www. china-entdecken.com selbstverständlich gerne zur Seite und unterstützt Sie bei Ihrer Reiseplanung.

Markus Bo
Geschäftsführer von China-entdecken.com
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