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Walther Trowal: O-Ringe effizient beschichten

Beschichtung von Massenkleinteilen aus Elastomeren: Neuer Rotamat für kleine Chargen ermöglicht das effiziente Beschichten von Füllvolumina zwischen 2 und 15 l.

Walther Trowal: O-Ringe effizient beschichten

Der Rotamat R 60 eignet sich für das Beschichten von Massenkleinteilen aus Elastomeren oder Metall.

Auf der DKT stellt Walther Trowal den neuen Rotamaten R 60 für die Beschichtung von Massenkleinteilen wie zum Beispiel von O-Ringen vor. Er wurde entwickelt, da viele Anwender zu kleinen Losgrößen und generell geringeren Füllvolumina übergehen. Trotzdem bietet der R 60 den gesamten Funktionsumfang der großen „Geschwister“.

Mit dem neuen Rotamaten R 60 steht jetzt erstmals eine Anlage zur Verfügung, mit der Massenkleinteile auch bei Füllvolumina zwischen 2 von 15 l effizient beschichtet werden. Der Durchmesser der Trommel beträgt lediglich 600 mm und ist so optimal für geringe Füllmengen geeignet. Die Neigung der Trommel kann in weiten Grenzen verstellt und so an unterschiedliche Teilegeometrien angepasst werden. So durchmischen sich Teile in der Trommel intensiv, außerdem werden sie optimal durch den Sprühbereich der Düsen geführt.

Mit der neuen Maschine entspricht Walther Trowal auch dem Trend, dass viele Unternehmen im Zuge der Just-in-time-Fertigung generell geringere Stückzahlen pro Lieferung ordern.

Frank Siegel, der Verkaufsleiter „Beschichtungstechnik“ bei Walther Trowal, kann jetzt für nahezu alle Anwendungen die richtige Maschine anbieten: „Wir haben viele Kunden, die zwar kleine Chargen beschichten, aber dennoch nicht auf den hohen Standard verzichten wollen, den wir mit unseren Rotamaten R 80 und R 90 C erreicht haben. Mit dem neuen R 60 beschichten sie auch kleine Chargen effizient, ohne in eine große Maschine investieren zu müssen.“

Für den Rotamat R 60 haben die Konstrukteure Komponenten übernommen, die sich bei den größeren Maschinen bewährt haben: zum Beispiel das Zu- und Abluftsystem, die ex-geschützte LED-Beleuchtung des Innenraums der Trommel und die Trommelaufnahme.

Die Innovationen im Detail

Präzise Regelung der Zulufttemperatur

Die Temperatur der Zuluft wird jetzt kurz vor dem Eintritt in die Trommel gemessen. So ist die Messung direkter als die früher übliche, für die der Sensor nach dem Austritt des Heizregisters angeordnet war: Die Regelung der Temperatur ist jetzt deutlich genauer.

Umweltfreundlicher Betrieb

Für die klassische Anwendung – 90 Prozent der Kunden verwenden heute wasserlösliche Lacke – liefert Walther Trowal ein daran angepasstes Filtersystem. Für das Beschichten mit lösungsmittelhaltigen Lacken kann der neue R 60 – wie die großen Rotamaten – mit einem vierstufigen Abluftsystem mit einem Papp-Labyrinth Filter, einer Filtermatte und zwei Taschenfiltern geliefert werden.

Geringer Energiebedarf

An den geringen Trommeldurchmesser hat Walther Trowal auch die Größe des Heizregisters angepasst, was einen entsprechend geringeren Energiebedarf mit sich bringt. In Abhängigkeit von den Werkstoffeigenschaften der Teile und/oder der Lacke stattet Walther Trowal die Maschine mit einer PID- oder einer getakteten Regelung des Heizregisters aus. Das Ergebnis: Der Kunde kann auch Lacke verwenden, die bei der Beschichtung bestimmte Temperaturen weder unter- noch überschreiten dürfen.

Walther Trowal auf der DKT 2018
2. bis 5. Juli 2018 | Nürnberg
Halle 12 , Stand 247

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 85 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Hieraus entstand eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

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Sperrholz – ein hässliches Wort, ein wunderbarer Baustoff

Das allgewärtige Sperrholz einmal liebevoll gewürdigt – ein Zwischenruf von Heiko Brunzel, Bauunternehmer in Velten/Berlin

Sperrholz - ein hässliches Wort, ein wunderbarer Baustoff

Brunzel Bau GmbH, Velten/Brandenburg – Sperrholz, ein hässliches Wort für einen wunderbaren Baustoff

Ein Blick ins Angebot der Museumsshops belegt es, beim Schlendern durch die Biennale in Venedig, beim Gang durch den Möbelmarkt, überall „Sperrholz“; auch die Baustelle um die Ecke sowie der heimische Bastelkeller kommen nicht ohne aus: Sperrholz, einem Material, das sich derzeit offenbar erheblicher Beliebtheit erfreut. Heiko Brunzel, Bauunternehmer und Geschäftsführer der seit über fünfundzwanzig Jahren in Velten bestehenden Brunzel Bau GmbH sieht in der Entwicklung der Baustoffe Möglichkeiten für weitere zukunftsfähige Techniken. Im Bereich zukunftsorientiertem Bauen, Wirtschaftlichkeit, Verwertung, Langlebigkeit, Naturbelassenheit und den weiteren Ansprüchen gilt es geeignete Baustoffe zu verwenden und zu entwickeln. „Fragen nach Einsparungspotenzialen bei der Erstellung von Neubauten stehen bei den Bauherren im Fokus. Einsparmöglichkeiten bei Bestandsimmobilien sind mit größerem Aufwand verbunden und unabdingbar zur Vorbereitung ist eine gute Informationspolitik. Durch effiziente Technologien können neue technische Möglichkeiten in der Baubranche eingesetzt und umgesetzt werden, um damit höhere Kostenbelastungen einzudämmen und Platz für langfristige Sparmaßnahmen zu schaffen“, führt der erfahrene Bauunternehmer aus.

Beliebtheit bedeutet bekanntlich nicht Achtung und schon gar nicht Wissen um einen Gegenstand. Es ist also Zeit, sich des Werkstoffes „Sperrholz“ einmal näher anzusehen. Zumal der Titel im englischen viel schöner ist „Plywood“.

Die Geschichte des Sperrholzes

Die Geschichte des Sperrholzes ist komplizierter als gedacht und weist einige Wendungen auf. Sperrholz ist ein Holzwerkstoff, der aus mindestens drei Lagen besteht. Die einzelnen Lagen oder Schichten werden mit Leim und unter hohem Druck dauerhaft miteinander verbunden, was richtungsgebundene Werkstoffeigenschaften wie Quell- und Schwindverhalten zusammenführt. Das ist der erste herausragende Vorteil von Sperrholz, zu dem noch Form und hohe Festigkeit hinzukommen.

Der deutsche Name Sperrholz leitet sich ab aus der (in der Regel) um jeweils 90 Grad gegeneinander versetzten – will sagen: gesperrten – Faserrichtung der einzelnen Schichten, wohingegen der englische Terminus Plywood einfach nur auf den lagenförmigen Aufbau verweist. Im Alltag verstehen wir unter Sperrholz meistens Platten, die aus mehreren gleichförmigen Schichten dünnen Furniers aufgebaut sind. Die hat eine weitaus längere Tradition als man vermuten k6nnte, denn die ältesten Zeugnisse von Holzkonstruktion aus dem Altertum. Danach geriet die Idee in Vergessenheit und wurde erst mit dem Aufkommen der Dampfmaschine wieder bekannt.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

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Maschinenbau

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Der Triumph des Stahls

Eisen und Stahl die eigentlichen Merkmale der europäischen Weltzivilisation – Beherrschung des Metalls. Vom Agrar- zum Industriestaat.

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Der Triumph des Stahls

Fräsen Triplex Kettenrad – Hahn Fertigungstechnik GmbH

Zahlreiche Erfindungen in der Produktionstechnik führten zu effizienteren Produktionsmethoden. Die Produktionstechnik umfasst die Gebiete Fertigungstechnik, die Werkstücken eine bestimmte Form verleiht, die Energietechnik, die sich mit der Bereitstellung elektrischer, thermischer und mechanischer Energie befasst und die Verfahrenstechnik, die Umwandlung der Stoffe. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Das mittelständige Unternehmen hat sich auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen spezialisiert. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien.

Vom Agrar- zum Industriestaat

Die Hochindustrialisierung in Deutschland zwischen 1870 und 1920 ändert grundlegend die Lebensweise und läutet ein neues Zeitalter ein, erklärt Norbert Hahn. Der Stahl zählt zu eine der wichtigsten Neuerungen zur Entwicklung von Verfahren zur Massenproduktion. Günstiger und hochqualifizierter Stahl ermöglicht die Rationalisierung mit Bewegung zur wirtschaftlichen Großserienproduktion. Die Automatisierung der Werkzeugmaschinen erreichte durch Hilfe der Dampfmaschine höhere Drehzahlleistungen. Das neue Weltwunder war der absolute Höhepunkt der Weltausstellung 1851. Die Anforderungen an Bauwerke hatten völlig neue Dimensionen angenommen. Alexandre Gustave Eiffel setzte sich gegen alle Zweifler durch und bewies mit seiner Pioniertat, welche großartigen Werke der Mensch zu leisten vermag, wenn er Material und Technik beherrscht. Den Triumph des Stahls symbolisierte der Eiffelturm.

Die Ausstellung selbst spiegelte die explosionsartige technische Entwicklung auf allen Gebieten der vorwärtsdrängenden Industrie wider. Mit der Erfindung der Dampfmaschine und des Puddelstahls hatte eine Veränderung der Produktionsweise begonnen, die nun im Wechselspiel in atemberaubender Weise neue Erfindungen hervorbrachte. Norbert Hahn führt aus, dass das Entwicklungstempo der gesamten Wirtschaft dadurch beflügelt wurde. Neue Betätigungsfelder für tatkräftige Männer, die mit Ideenreichtum, Wagemut und vor allem Geschäftssinn punkteten, kamen in dieser Epoche nach vorne. Fabriken entstanden, die Menschen zogen vom Land in die Stadt. Der Wandel vom Agrar- zum Industriestaat war unaufhaltsam, so Norbert Hahn.

Stahlindustrie lässt neue Industriezentren entstehen: Kettenreaktion für Infrastruktur – Wohnraum – Lebensweise

Norbert Hahn weist im Besonderen darauf hin, dass neue Aufgaben Lösungen erforderten, für die es keine Vorbilder gab. Günstige Rohstoffquellen und neue Absatzmärkte sowie das wachsende Interesse am technischen Fortschritt ließen wirtschaftliche Beziehungen zwischen einzelnen Ländern sprunghaft ansteigen.

Ein gut ausgebautes Verkehrssystem war nötig, um die Entwicklung des internationalen Handels zu unterstützen. Im Besonderen beschleunigte die Entwicklung der Stahlindustrie den Bau der Eisenbahn, des Maschinenbaus und förderte den Kohlebergbau. Hierbei mussten große Menschenmassen bewegt werden, um die Arbeitskräfte in den aufblühenden Industriezentren zu konzentrieren. Der Städtebau erhielt einen stürmischen Zuwachs. Das gesamte Bauwesen erfuhr einen noch nie da gewesenen Aufschwung. Eine Kettenreaktion entstand.

Fazit: Der Triumpf des Stahls löst das Wirtschaftswunder der ersten Generation aus – ein Werkstoff mit ungeahnter Energie

Der Wandel fand unaufhaltsam statt. Norbert Hahn erläutert, dass Industrieunternehmen, Bankgebäude, Markthallen, neue Stadtviertel wie Pilze aus der Erde schossen. Ein Wirtschaftswunder der ersten Generation. Werften, Häfen, Entladeeinrichtungen entstanden. Größe und Anzahl der stählernen Dampfschiffe wuchsen. Ein gewaltiger Kapitalbedarf trieb zur Bildung von Aktiengesellschaften und förderte die Entstehung der Monopole. Unter deren Kampf um die wirtschaftliche Vormachtstellung und Neuaufteilung der Welt erlangte das Militärwesen auch zunehmend Bedeutung. Die Rüstungsindustrie entwickelte sich. Neue Erfindungen waren zahlreich, die wiederum anderen Zweigen Herausforderungen und Aufgaben stellten. Alle am technischen Fortschritt beteiligten Industriezweige ist in erster Linie die Eigenschaft eines einzigen Werkstoffs zu verdanken, dem Stahl bzw. Eisen.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Maschinenbau

Faszinierendes Metallgemisch: Stahl als Werkstoff im Maschinenbau

Stahl eine Legierung, ein Metallgemisch und die Entdeckung als Werkstoff – Weltweit gibt es über 2500 genormte Stahlsorten – Diskussionsbeitrag Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Papenburg an der Ems.

Faszinierendes Metallgemisch: Stahl als Werkstoff im Maschinenbau

Faszinierendes Metallgemisch: Stahl als Werkstoff im Maschinenbau – von Maschinenbau Hahn GmbH & Co

Die Herstellung von Stahl blickt auf einen langen Weg zurück und ist eine Wissenschaft für sich. „Verstand ist ein zweischneidig Schwert, aus hartem Stahl und blanken Schliff, Charakter ist daran der Griff, und ohne Griff ist´s ohne Wert“ (Friedrich von Bodenstedt), mit diesem Zitat begrüßt Jens Hahn die Teilnehmer bei der hausinternen Schulung der Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG. Die Technik hat die Menschheitsgeschichte stark beeinflusst. Grundlagen für Entwurf, Bau und Betrieb technischer Geräte und Maschinen sind die naturwissenschaftlichen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Maschinenbau Hahn setzt auf ständige Weiterbildungsmaßnahmen unter Berücksichtigung aktueller technischer Entwicklungen, um ein hohes Kompetenzniveau der Mitarbeiter und des Unternehmens zu garantieren. Maschinenbau Hahn entwickelt bestmögliche Lösungen von der Planung und Konstruktion, über die Fertigung und Montage bis hin zur Wartung und Instandsetzung von Maschinen und Anlagen.

Eisen und Stahl

Chemisch reines Eisen findet in der Technik kaum Verwendung. Verwertbare Eisenwerkstoffe sind Legierungen des Eisens mit Nichtmetallen wie Kohlenstoff, Schwefel, Silicium oder Metallen wie Chrom, Nickel, Vanadium, Mangan oder Molybdän. Wie findet die Umwandlung von Roheisen in Stahl statt? Jens Hahn erläutert die Wissenschaft: „Es gilt die Anteile des Kohlenstoffs und der Eisenbegleiter auf zulässige Maße herabzusetzen. Dazu werden unterschiedliche Verfahren angewandt, einheitlich als „Frischen“ bezeichnet.“ Jens Hahn erläutert die unterschiedlichen Verfahren:

-Thomas-Verfahren ( Windfrischen)
-Sauerstoff-Aufblasverfahren (Sauerstofffrischen)
-Siemens-Martin-Verfahren (Herdfrischen)
-Elektroverfahren (Herdfrischen)

Als Merksatz gilt: Stahl ist eine schmiedbare Eisen-Eisenkarbid-Legierung mit einem C-Gehalt bis 2,06 Gew.-%. Die Teilnehmer stimmen mit Jens Hahn überein, dass Stahl als Werkstoff fasziniert und eine Wissenschaft für sich darstellt. In Europa begann die Geschichte des Stahls etwa 800 vor Christus. Die großen Eisenerzvorkommen in Oberösterreich werden von den Kelten entdeckt. Damals lernten die Kelten, Eisen durch Erhitzen zu härten und begannen Waffen, Werkzeuge, Schmuck und Schüsseln aus Eisen herzustellen.

Stahl in der Antike: faszinierende Legierung

Stahl ein Mischmetall, das durch Zusammenschmelzen mehrerer Stoffe entsteht. Jens Hahn erläutert, dass dieses Mischmetall genügend Kohlenstoff enthalten muss, um abgeschreckt werden zu können, also mindestens 0,3%. In der griechisch-römischen Antike wurde das Werkstück immer wieder in der Kohle geglüht und neu geschmiedet, sodass sich die äußeren Schichten mit Kohlenstoff anreicherten. Dieses Verfahren ist etwa seit 1200 v.Chr. bekannt gewesen. Gehärtet wurde der Stahl, indem man ihn in kaltem Wasser, Bocksblut oder Urin abschreckte. Bei den Römern wurde dieser Prozess durch das sog. „Anlassen“ beendet. Man tauchte dabei das gehärtete Werkstück bei Temperaturen von 150 – 250°C in Öl. Dadurch bildete sich eine dünne, weichere Außenschicht. Als der beste Stahl galt in der Antike, wie Plinius berichtete, der sog. „Wootz-Stahl“ aus Indien, der stark kohlenstoffhaltig war und deshalb höchstens bei 600°C geschmiedet werden durfte. In Europa schloss die Verarbeitung von phosphorhaltigen Torfmoorerzen die Möglichkeit aus, härtbaren Stahl herzustellen. Das phosphorhaltige Eisen lässt sich jedoch sehr gut mit sich selbst verschweißen und erreicht fast, falls es keinen Kunststoff enthält, eine für diese Verarbeitung ausreichende Geschmeidigkeit, klärt Jens Hahn auf.

Stahl entwickelt sich zur Massenware – Stahl als Zukunftswerkstoff

Stahl als Massenprodukt. Stahl entwickelt sich durch den Bau von Eisenbahn, Auto, Schiff, Flugzeug oder Panzer im 19. Jahrhundert mit wachsendem Absatz zum Massenprodukt. Die Entstehung und Entwicklung der Fahrzeugindustrie wäre ohne Stahl nicht denkbar gewesen. Die Entwicklung der Stahlindustrie sieht in eine Zukunft. „Hart wie Stahl, damit wurde die Stärke eines Mannes gemessen und verglichen. Moderne Technologien ermöglichen die Weiterentwicklung des Stahls als Werkstoff mit Chancen für die Zukunft. Recycling ist das Zauberwort. Die Stahlindustrie gewinnt etwa 40 Prozent Stahl aus Schrott für den heutigen Rohstahlbedarf“, führt Jens Hahn die Zusammenhänge aus. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG fertigt komplette Stahlkonstruktionen sowie einzelne Komponenten. Dank langjährigen Erfahrungen im Bereich Stahlwasserbau mit Umbauten und Instandsetzungen von Schleusen, Brücken, Anlegebontons sowie Anbauten von neuen Antriebselementen hat sich das Unternehmen Maschinenbau Hahn zu einer der leistungsfähigsten Fertigungsstätten im Nordwesten Niedersachsens entwickelt.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau

Druckprüfung mit bis zu 1240 N/mm² bestens bestanden

Aluminiumbronze A200 von ALBROMET hält viel Druck aus

Druckprüfung mit bis zu 1240 N/mm² bestens bestanden

Aluminiumbronze muss meist einer hohen Druckbelastung standhalten, daher ist die Qualität von hoher Bedeutung. Die Aluminiumbronze A 200 von ALBROMET hat jetzt nach einem Prüfverfahren des Testlabors TAZ, einem akkreditierten Dienstleistungslabor für OES, GDOES, REM, Härte und Metallographie, bescheinigt bekommen, dass die Legierung auch besonders hohen Drücken bestens standhält. Mit bis zu 1240 Newton pro Quadratmillimeter (N/mm2) kann das Flaggschiff unter den Aluminiumbronzen bei ALBROMET viel aushalten.

Hohe Zugfestigkeit, Streckgrenze, Zähigkeit und Duktilität sind das A und O bei Aluminiumbronze. Aus diesem Werkstoff werden Gleitelemente, Gleitlager, Lagerbuchsen oder Verschleißplatten hergestellt. „Eine hohe Lebensdauer, gute Gleitreibungs- und Notlaufeigenschaften, Korrosionsbeständigkeit und eine hinreichende Verschleißbeständigkeit sind daher wichtige Parameter, die unsere Kunden nachfragen“, sagt Peter Lang, Geschäftsführer bei ALBROMET, einem international führenden Unternehmen für genormte und nicht genormte Aluminiumbronzen und Kupferlegierungen.
Legierung für ein schwieriges Umfeld
„Aluminiumbronze ist die Legierung, die für Lagerungen in einem extrem schwierigen Umfeld am meisten eingesetzt wird“, sagt Peter Lang. Denn sie ist wenig empfindlich gegenüber Schmutz oder Gegengleitflächen, auch wenn diese eine schlechte Oberflächenqualität haben. Auch bei Stößen oder Schwingungen bewährt sie sich bestens. Wichtig sind diese Eigenschaften unter anderem für Verpackungsmaschinen, bei Förderanlagen oder Produktionseinrichtungen. Entsprechend oft trifft man auf diese im Maschinen- und Werkzeugbau, vor allem auch in der Stahl und Automobilindustrie. A 200 erfüllt nicht nur diese gewünschten Parameter, sondern befriedigt mit der Aluminiumbronze „Green Alloys“, die eine Zulassung für die Lebensmittelindustrie auszeichnet, auch den Bedarf nach einem Nickel-, Zinn und bleifreien Werkstoff.

Hochentwickelter Werkstoff

Das Sortiment des Unternehmens an Aluminiumbronzen umfasst hoch entwickelte Werkstoffe von den weltweit besten Herstellern. Die Werkstoffe sind von 200-380 HB (Härte nach Brinell) erhältlich. Der Unterschied zu anderen Aluminiumbronzen liegt in der qualitativ hochwertigen Herstellung des Materials. Die hohen Ansprüche des Unternehmens an die einzuhaltenden Toleranzen bei der Materialzusammensetzung sind hier ausschlaggebend und machen den Unterschied. Die maschinelle Bearbeitung wird durch gießtechnische Verfahren beim Entstehungsprozess wesentlich verbessert. Nach bisherigen Erfahrungen ergeben sich ein deutlich reduzierter Werkzeugverschleiß, kürzere Bearbeitungszeiten und spürbar längere Standzeiten.

Die Firma ALBROMET (kurz für Aluminiumbronze und Metalle) wurde am 1.Juli 1994 von Rudolf Fürmetz, Friedrich Hübner und Peter Lang gegründet, Geschäftsführer ist Herr Peter Lang. Am Unternehmenssitz in Geretsried sind derzeit rund 25 Mitarbeiter beschäftigt. Heute ist ALBROMET in Deutschland und Europa führender Anbieter für high-end Aluminiumbronzen und Kupferlegierungen. Auch die CNC-Bearbeitung und Rohrbiegewerkzeuge aus diesen Werkstoffen zählen zum Angebot des Geretsrieder Unternehmens. Seit 1998 ist das Qualitätsmanagement der Firma ALBROMET nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Der Einsatz von Handelsvertretern in Deutschland, Österreich, Italien, Tschechien, Frankreich und der Schweiz garantiert den Kunden optimalen Service durch fachkundige Ansprechpartner vor Ort.

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Springer kooperiert mit der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde

Neue Buchreihe zum Fachgebiet Materialwissenschaft und Werkstofftechnik | Förderung von Nachwuchswissenschaftlern und Springer für Professionals-Zugang für Mitglieder

Springer kooperiert mit der Deutschen Gesellschaft für Materialkunde

Bild: Logo DGM | © Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.

Berlin | Heidelberg | Wiesbaden, 27. November 2013

Springer und die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. (DGM) veröffentlichen zukünftig in Form einer neuen Buchreihe gemeinsam wissenschaftliche Fachinformationen aus dem Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik (MatWerk). Darüber hinaus erhalten DGM-Mitglieder, die ihre Dissertationen und Abschlussarbeiten im Rahmen des Research-Programms von Springer veröffentlichen, einen Nachlass auf den Publikationszuschuss. Alle Mitglieder können die Inhalte der digitalen Wissensplattform Springer für Professionals über ein vergünstigtes Vorzugsabonnement beziehen. Gemeinsam mit den Wissenschaftlern und Experten der Fachgesellschaft wollen Springer und die DGM mit ihrem Publikationsangebot die gesamte Bandbreite an Themen und Trends des Fachgebiets MatWerk abdecken und crossmedial aufbereiten.

„Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit. Sie ermöglicht uns, das Fachgebiet zu stärken sowie weiter zu entwickeln und gleichzeitig unseren Mitgliedern einen echten Mehrwert zu bieten“, freut sich Dr.-Ing. Frank O.R. Fischer, Geschäftsführendes DGM-Vorstandsmitglied. Geplant ist eine neue Reihe, die sowohl Handbücher, Praxishandbücher, Fach-, Lehr- und Sachbücher als auch Tagungsbände, Dissertationen und Abschlussarbeiten umfasst. Zudem ist die Förderung von Nachwuchswissenschaftlern ein zentraler Bestandteil der Vereinbarung. DGM-Mitglieder profitieren bei der Veröffentlichung ihrer Dissertationen und Abschlussarbeiten bei Springer von einem reduzierten Publikationszuschuss. „Wir können so gemeinsam mit der DGM Wissenschaftler, die am Beginn ihrer MatWerk-Karriere stehen, gezielt unterstützen“, so Dr. Reinald Klockenbusch, Director Social Sciences & Forschungspublikationen bei Springer.

DGM-Mitglieder erhalten zusätzlich Sonderkonditionen beim Zugang auf die Inhalte der digitalen Wissensplattform Springer für Professionals. Mit ihren mehr als 35.000 Fachbüchern und knapp 300 Fachzeitschriften bietet das Angebot über eine Million qualitätsgeprüfte Dokumente renommierter Autoren. Die Plattform ist auf die Bedürfnisse und Informationswünsche von Ingenieuren in der Industrie sowie Fach- und Führungskräften im Management zugeschnitten. Die Nutzer können je nach Interesse zwischen dem Fachchannel Technik und Wirtschaft wählen oder wahlweise beide abonnieren. „Von diesem exklusiven Angebot profitieren alle unsere Mitglieder. Besonders freut uns, dass wir damit auch den Ansprüchen unserer Mitglieder aus der Industrie nachkommen“, sagt Fischer.

Die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V. ( www.dgm.de ) ist die größte technisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft auf dem Gebiet der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik in Europa. Die DGM fördert mit ihren interdisziplinären Fachausschüssen, Veranstaltungs- sowie Fortbildungsreihen den Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Der Verein mit Sitz in Frankfurt sorgt für eine deutschlandweite und internationale Vernetzung der Experten, organisiert europaweit Tagungen und Kongresse und bezieht auch den Nachwuchs ein. Mit Exkursionen, vergünstigtem Zugang zu Fortbildungs- und Tagungsplätzen, einer Jugendvertretung („Jung-DGM“) und speziellen Nachwuchsveranstaltungen unterstützt die DGM junge Materialwissenschaftler und Werkstofftechniker. Die Fachausschüsse der DGM decken nahezu alle Materialklassen, Prozesstechniken zur Materialherstellung und -verarbeitung, Erkenntnis- und Anwendungsfelder im Bereich der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik ab.

Springer Science+Business Media ( www.springer.com ) ist ein international führender Verlag für hochwertige Inhalte in innovativen Informationsprodukten und Dienstleistungen im Bereich Science, Technology, Medicine. Hauptzielgruppe sind Forscher in Hochschulen und wissenschaftlichen Instituten ebenso wie in Forschungsabteilungen von Unternehmen. Die Verlagsgruppe ist außerdem ein renommierter Anbieter von Fachpublikationen in Europa, insbesondere im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden. Diese werden von Ärzten sowie Fachleuten aus dem Gesundheitswesen und der Verkehrserziehung genutzt. Springer brachte 2012 etwa 2.200 englischsprachige Zeitschriften und mehr als 8.000 neue Bücher heraus. Ebenso erscheint im Verlag die weltweit größte eBook-Collection im Bereich Science, Technology, Medicine und das umfangreichste Portfolio an Open Access-Zeitschriften. Springer Science+Business Media S.A. erzielte 2012 einen Jahresumsatz von ca. 981 Millionen Euro. Die Gruppe hat weltweit mehr als 7.000 Mitarbeiter.

Weitere Informationen:
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Maschinenbau

Technische Keramik – ein Werkstoff für anspruchsvolle Einsatzbereiche

Technische Hochleistungskeramik kommt in zahlreichen Hightech-Anwendungen zum Einsatz. Die Ceratec GmbH ist Experte in der Herstellung qualitativ hochwertiger technischer Keramik und beliefert Kunden aus dem Maschinenbau ebenso wie aus der Luft- und Raumfahrttechnik.

Technische Keramik - ein Werkstoff für anspruchsvolle Einsatzbereiche

Schweißzentrierstifte

Keramikwerkstoffe, die speziell für den Einsatz innerhalb von technischen Anwendungen entwickelt wurden, weisen eine Vielzahl von positiven Eigenschaften auf. Es sind vor allem Aspekte wie die besondere Härte des Materials bei einem zugleich sehr niedrigen spezifischen Gewicht, die Keramik zu einem optimalen Werkstoff in anspruchsvollen technischen Anwendungen machen. Hinzu kommen seine Hitze- und Korrosionsbeständigkeit und die niedrige Verschleißanfälligkeit.

Diese Eigenschaften führen in der Regel zu besonders hohen Standzeiten der keramischen Produkte. Über die Produktlebensdauer betrachtet sind Bauteile aus technischer Keramik daher oft deutlich wirtschaftlicher als Bauteile aus in der Anschaffung günstigeren Konkurrenzwerkstoffen.

Die Firma Ceratec, die im Internet unter www.ceratec.de zu finden ist, hat sich auf die Herstellung solch hochwertiger technischer Teile aus Industriekeramik spezialisiert. Das Unternehmen ist im nordrhein-westfälischen Kreuztal-Kredenbach, Kreis Siegen ansässig und produziert technische Keramik für den Einsatz im Maschinen- und Vorrichtungsbau, in der Schweißtechnik sowie in der Halbleiter- und Lasertechnik. Auch für besonders sicherheitssensible Anwendungen, beispielsweise im Bereich der Luft- & Raumfahrt, werden die Industriekeramik-Produkte von Ceratec verwendet.

Im Produktionsprozess setzt das Unternehmen auf spezielle Fertigungsverfahren wie Brennen unter reduzierender Atmosphäre oder heiß-isostatisches Pressen – ein Verfahren, bei dem das Material zugleich heiß gepresst und gesintert wird. Dabei kommen ausschließlich hochreine Materialien wie Aluminiumoxid, Zirkonoxid, Aluminiumnitrid sowie Siliziumnitrid zum Einsatz. Je nach gewähltem Herstellungsverfahren und Kombination der optimalen Ausgangsstoffe lassen sich so gezielt keramische Teile mit individuellen Eigenschaften herstellen.

Die Hartbearbeitung der Bauteile erfolgt in einem hochmodernen Maschinenpark. Höhepunkt dieses Maschinenparks ist das 5-achsige Bearbeitungszentrum, hier können fertig gesinterte Keramikteile von 5 Seiten in einer Aufspannung mit Diamantwerkzeugen bearbeitet werden. Auch das Schleifen von äußerst verschleißfesten Komponenten für den Einsatz in der Antriebstechnik, wie beispielsweise Zahnräder oder Schneckenwellen ist mit dem Maschinenpark bei ceratec möglich.

Die Firma ceratec ist, seit über 25 Jahren, Hersteller von keramischen Bauteilen aus technischer Keramik.
Sie bietet Lösungen und Produkte aus technischer Keramik im Bereich der Halbleitertechnik, Laser- und Schweißtechnik, sowie im Maschinenbau von der Planung, Beratung, dem Prototyping bis hin zur Serienfertigung an.

Kontakt
ceratec GmbH
Christoph Horbrügger
Am Bühl 4
57223 Kreuztal-Kredenbach
02732-591690
c.horbruegger@ceratec.de
http://www.ceratec.de

Pressekontakt:
Pursian Marketing Service
Martin Pursian
Grüner Weg 4
57439 Attendorn
02722 656648
info@pursian-marketing.de
http://www.pursian-marketing.de

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Laserschweißverbindungen einfach und genau untersuchen mit dem MultiWeldTester

Hält die Verbindung? Das fragen sich Hersteller von Kunststoffbauteilen, mit deren Hilfe Maschinen, Geräte oder Fahrzeuge alltäglich unverzichtbare Aufgaben erledigen.

Laserschweißverbindungen einfach und genau  untersuchen mit dem MultiWeldTester

(ddp direct) Daher ist es wichtig, die Belastbarkeit der Werkstoffe zuverlässig bestimmen zu können. Besonders kompliziert wird diese Prüfung bei Kunststoffen, die per Laserschweißen verbunden werden. Einfache und genaue Messungen ermöglicht jetzt der neuartige „MultiWeldTester“. Ein thermoplastischer Prüfkörper, den das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF speziell für die mehraxiale Prüfung von Laserschweißverbindungen an Kunststoffen entwickelt hat.

Kunststoffe bieten als Werkstoff ein hohes Maß an Gestaltungsmöglichkeiten. Oft müssen zwei oder mehrere Bauteile wegen ihrer Komplexität, der Grenzen des Herstellprozesses oder der Integration von Funktionen miteinander verbunden werden. Dafür bietet sich das Laserschweißen an, ein etabliertes Verfahren zum Verbinden von thermoplastischen Kunststoffen. Doch häufig taucht die Frage auf, wie belastbar diese Verbindungen sind.

Oft wird von Laserschweißverbindungen an Strukturkomponenten gefordert, dass sie hermetisch druckdicht sind. Schließlich sollen Öle im Auto einwandfrei fließen, die Kaffeemaschine einen schmackhaften Kaffee bereiten, die Waschmaschine sauber laufen und Rohre aller Art dicht halten. Darüber hinaus sind die realen äußeren Belastungen, die auf die Laserschweißverbindung einwirken, meist mehraxial. Daher ist der
MultiWeldTester so konzipiert, dass diese Beanspruchung aus allen Raumrichtungen geprüft werden kann. Der MultiWeldTester lässt sich unter Zug-, Torsions- und Innendruckbelastung prüfen. Da die mehraxiale Belastung an Strukturkomponenten meist aus verschiedenen Kombinationen von Zug-, Torsions- und Innendruckbelastung auftritt, lassen sich diese Belastungen auch in Kombination untereinander aufbringen. Zudem können neben der mechanischen Beanspruchung auch die realen Umwelteinflüsse wie Temperatur, Feuchte, Medienbeständigkeit und Alterungszustand bei der Prüfung berücksichtigt werden.

Zur Vorbereitung der Prüfung bekommt das Fraunhofer LBF vom Kunden eine bestimmte Menge Kunststoffgranulat. Per Spritzguss wird daraus der innen hohle Prüfkörper geformt. Er lässt sich an unterschiedlichste Testszenarien anpassen, indem Wanddicke, Umwelteinflüsse oder Belastungsarten beliebig variiert werden. Mit den bisher zur Verfügung stehenden Prüfkörpern war eine solch komplexe Prüfung nicht möglich. Diese gelingt nun mit dem MultiWeldTester. Während der Prüfung erfassen Rechner die Prüfergebnisse und errechnen ein Lebensdauermodell für das jeweilige Material. Die neue Methode ergänzt die bisherigen Prüfszenarien, die nach wie vor genutzt werden, um erste Abschätzungen über das Belastungsverhalten eines bestimmten Bauteils zu machen. Der MultiWeldTester überprüft die ermittelten Daten und definiert noch exaktere Belastungsgrenzen.

In der Verbindungstechnik mittels Laser gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Prozessvarianten. Mit dem MultiWeldTester lassen sich die am häufigsten eingesetzten Prozessvarianten Kontur-, Globo-, Simultan- und Quasisimultanschweißen hinsichtlich der mechanischen und prozesstechnischen Eigenschaften untersuchen. Das Herstellverfahren für den transparenten und absorbierenden Fügepartner ist das Spritzgießen. Dabei ist das Spritzgießwerkzeug so modular konzipiert, dass gezielt Fügenahtgeometrien zur Verbesserung der mechanischen Belastbarkeit der Fügeverbindung untersucht werden können.

Der MultiWeldTester eignet sich für Branchen, die sich mit dem Fügen von Kunststoffen beschäftigen und dabei die Eigenschaften von Laserschweißverbindungen untersuchen wollen. Materialmodelle, die für die betriebsfeste numerische Auslegung von Laserschweißverbindungen erstellt wurden, lassen sich anhand des MultiWeldTesters validieren. So lassen sich Aussagen über die Langzeitbeanspruchung von Laserschweißverbindungen unter realen Einsatzbedingungen treffen und prozesstechnische Optimierungen durchführen. Mit dem ebenfalls neu entwickelten „MultiTester“, lässt sich die Robustheit von Kunststoffen untersuchen.

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=== MultiWeldTester speziell für die mehraxiale Prüfung von Laserschweißverbindungen von Kunststoffen (Bild) ===

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Das Fraunhofer LBF unter kommissarischer Leitung von Professor tobias Melz entwickelt, bewertet und realisiert im Kundenauftrag maßgeschneiderte Lösungen für maschinenbauliche Komponenten und Systeme, vor allem für sicherheitsrelevante Bauteile und Systeme. Der Leichtbau steht dabei im Zentrum der Überlegungen. Neben der Bewertung und optimierten Auslegung passiver mechanischer Strukturen werden aktive, mechatronisch-adaptronische Funktionseinheiten entwickelt und proto-typisch umgesetzt. Parallel werden entsprechende numerische sowie experimentelle Methoden und Prüftechniken vorausschauend weiterentwickelt. Die Auftraggeber kommen aus dem Automobil- und Nutzfahrzeugbau, der Schienenverkehrstechnik, dem Schiffbau, der Luftfahrt, dem Maschinen- und Anlagenbau, der Energietechnik, der Elektrotechnik, dem Bauwesen, der Medizintechnik, der chemischen Industrie und weiteren Branchen. Sie profitieren von ausgewiesener Expertise der über 500 Mitarbeiter und modernste Technologie auf mehr als 11 560 Quadratmeter Labor- und Versuchsfläche an den Standorten Bartningstraße und Schlossgartenstraße.

Kontakt:
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Anke Zeidler-Finsel
Bartningstr. 47
64289 Darmstadt
06151/705-268
presse@lbf.fraunhofer.de
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Allgemein

AvaSpire® PAEK und KetaSpire® PEEK von Solvay werden in neue Version der Simulationssoftware Digimat-MX integriert

Materialdaten von Hochleistungspolymeren werden der Modellierungsplattform Digimat von e-Xstream engineering hinzugefügt

AvaSpire® PAEK und KetaSpire® PEEK von Solvay werden in neue Version der Simulationssoftware Digimat-MX integriert

Digimat

In die neue Version Digimat-MX wurden die Materialdaten zweier Hochleistungspolymere von Solvay Specialty Polymers integriert. Bei den neuen Materialien handelt es sich um die Polyketone AvaSpire® AV-651 GF30 (PAEK) und KetaSpire® KT-880 GF30 (PEEK) von Solvay. Mit Digimat bietet die MSC Software-Tochter e-Xsteam engineering eine Lösung, um Materialeigenschaften zu untersuchen, insbesondere die Eigenschaften von faserverstärkten thermoplastischen Kunststoffen für die Berechnung von Composites.

„Solvay ist ein langjähriger Kunde und Technologiepartner von e-Xstream. Wir sind sehr glücklich, nun die ersten Hochleistungswerkstoffe von Solvay unserer Datenbank hinzufügen zu dürfen“ freut sich Roger Assaker, CEO von e-Xstream engineering und Experte für Materialdaten bei MSC Software.

Bisher hat Solvay die Simulationssoftware Digimat-MX intern genutzt und in Serviceprojekten faserverstärkte Kunststoffe für seine Kunden modelliert und analysiert. Jetzt haben aktuelle und potenzielle Anwender die Möglichkeit, Computersimulationen mit Materialdaten von Solvay selbst durchzuführen. „Die Integration unserer Werkstoffe in das System von Digimat-MX ist wichtig, es erhöht deren Sichtbarkeit und potenzielle Nutzer haben Zugang dazu“ erläutert Laurent Hazard, Technischer Marketingmanager bei Solvay Specialty Polymers.

Die Entwicklung neuer Composites mit kurzfaserverstärkten Kunststoffen stellt hohe Herausforderungen an die Produktentwicklung, die laut Solvay vom Standarddesign von Metallteilen erheblich abweichen. Grund hierfür ist die spezifische Faserorientierung, die sich auf die Materialeigenschaften auswirkt. Digimat-MX ist eine darauf spezialisierte Datenbank für Composite-Materialien, die Zugriff auf experimentelle Daten mit unterschiedlichen Dehnungsraten, Temperaturen und anderen wichtigen Eigenschaften bietet. Die gesamte Lösung Digimat wird von Ingenieuren in der Kunststoffindustrie für multiskalare Material- und Strukturmodellierung genutzt. Digimat eignet sich für die Untersuchung von Thermoplasten und Duroplasten mit kurzen, langen oder kontinuierlichen Glas- oder Kohlefasern und für jede Art von Mikro- oder Nano-Füllstoffen.

AvaSpire ® PAEK und KetaSpire ® PEEK sind Hochleistungspolymere mit hervorragender Festigkeit, Steifigkeit und Dimensionsstabilität bei sehr hohen Temperaturen und in rauen Umgebungen, niedrigen Reibungskoeffizienten und hoher Verschleißfestigkeit sowie außergewöhnlicher chemischer Beständigkeit. Um die Eigenschaften dieser Hightec-Materialien bestmöglich auszunutzen, hat Solvay spezielle CAE-Verfahren basierend auf Digimat entwickelt. Diese Verfahren haben im Labor von Solvay in Brüssel einen internen Validierungsprozess unterlaufen. Solvay kann nun elastisch-plastische Eigenschaften für Temperaturen bis 170°C in der Datenbank von Digimat-MX bereitstellen.

Gekoppelt mit nichtlinearer struktureller Finite Elemente (FE)-Software wie Marc, Abaqus oder Ansys erlaubt Digimat die Validierung virtueller Designs anhand numerischer Analysen. Die strukturmechanischen Berechnungen werden unter Berücksichtigung der prozessabhängigen, lokalen Glasfaserorientierung durchgeführt. Diese wird durch Programme wie Autodesk, Moldflow oder Moldex3D ermittelt, die Spritzgussverfahren simulieren. Die physikalischen Eigenschaften der Hochleistungspolymere sind dabei in den meisten Datenbanken der Softwareprogramme enthalten.

AvaSpire® ist ein 30% glasfaserverstärktes PAEK. Es zeichnet sich aus durch eine höhere Steifigkeit als PEEK von 150°C bis 190°C, verbesserte Dehnbarkeit und Zähigkeit, ausgezeichnete Beständigkeit gegen Chemikalien, Heißwasser und Dampf sowie eine gute Verformbarkeit und Färbbarkeit. Diese Eigenschaften machen es geeignet für Anwendungen in den Bereichen wie dem Gesundheitswesen, Transport, Elektronik oder Chemie.

KetaSpire® ist ein 30% glasfaserverstärktes PEEK-Material mit hoher Fließgeschwindigkeit. Es bietet hohe Festigkeit und Steifigkeit, Dauerbetrieb bis 240°C, außergewöhnliche chemische Beständigkeit sowie ausgezeichnete Verschleiß- und Abriebfestigkeit. Typische Anwendungen sind mechanische Komponenten in Flugzeugen, Getriebe, Dichtungen eines Antriebsstrangs, medizinische Geräte und elektronische Komponenten.

Es ist geplant, weitere Hochleistungspolymere von Solvay, einschließlich Ixef® Polyarylamid (PARA)-Verbindungen, in zukünftige Versionen von Digimat zu integrieren.

MSC entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute weltweit Niederlassungen in 20 Ländern. Die Lösungen von MSC erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

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Universelle Gummipressdichtung für Kabel und Leitungen

Flexible Kabelbelegung durch Zwiebelringtechnik

Aschau am Inn, August 2013 – Neue Maßstäbe setzt das bei der Firma Primo www.primo-gmbh.com erhältliche Dichtungssystem für Kabel und Leitungen. Der zuverlässige und langlebige Werkstoff der universellen Gummipressdichtung passt sich perfekt an Kabel und Leitungen an. Reserveöffnungen werden mit einem Blindstopfen verschlossen.

Universelle Gummipressdichtung für Kabel und Leitungen

P-CABLE Basic SG – die perfekte, teilbare und einbaufertige Gummipressdichtung für bereits verlegte Kabel

Die Gummipressdichtung ist ideal als Universal-Kabelabdichtung bei Mauerdurchführungen von Gas-, Wasser-, Abwasserrohren und Kabeln in Kernbohrungen oder Futterrohren gegen drückendes und nicht drückendes Wasser geeignet, da die Dichtung absolut gas- und wasserdicht ist. Ebenso ist sie eine teilbare und einbaufertige Abdichtung für bereits verlegte Kabel in Kernbohrungen und Futterrohren mit einem Durchmesser von 80 bis 150 Millimetern. Die Abdichtung passt sich durch die zusammenhängende Segmentierung in der Zwiebelringtechnik einfach und schnell an die Kabeldurchmesser an. Die Druckplatten der Ringraumdichtung sind aus rostfreiem Edelstahl und garantieren einen dauerhaft gleichmäßigen Anpressdruck. Nicht belegte Durchführungen werden durch einen integrierten Blindstopfen verschlossen. Weitere Infos unter www.primo-gmbh.com

Die Firma Primo GmbH www.primo-gmbh.com ist ein junges und motiviertes Unternehmen, das sich darauf spezialisiert hat, innovative Produkte anzubieten, die durch ihre Effizienz Zeit und Kosten sparen. Die neuen Ideen entstehen dabei direkt aus der Praxis und wurden 2007 mit dem Bundespreis und dem bayrischen Staatspreis ausgezeichnet. Entwickler und Geschäftsführer der Primo GmbH ist Herbert Wintersteiger.

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