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Neuheiten 2018 bei joke

Fokus auf ENESKAmicro und Entgratung – Auslieferung Anfang Februar

Einen Schwung neuer Produkte präsentiert joke Technology, der Spezialist für das Oberflächenfinish. Im Prospekt „Neuheiten 2018“ sind verschiedene Innovationen zu finden – vom SPS-tauglichen ENESKAmicro über Schleifstifte bis hin zum Moduliergranulat. Auf 20 Seiten stellt joke komprimiert Maschinen und Materialien für den Werkzeug- und Formenbau, die additive Fertigung sowie die Schmuckbearbeitung und sonstige Oberflächenbearbeitung vor.

Fokus auf ENESKAmicro
Auf vielfachen Kundenwunsch hat joke Technology das ENESKAmicro-Set 2.15 für die Maschinen-Integration entwickelt. Steuergerät und Motorspindel sind SPS-tauglich und können in Vorrichtungen oder Robotern verbaut werden. Ebenfalls aus der ENESKAmicro-Familie kommt mit dem Set 2.14 ein besonders leichtes und schlankes Gerät für feinere Tätigkeiten. Dabei ist es joke gelungen, Drehzahl und Leistung trotz der filigraneren Konstruktion auf einem hohen Niveau von 60.000 u/min und 280 Watt zu halten.

Neue Werkstoffe verlangen spezielle Bearbeitung und Werkzeuge
Im Werkzeug- und Formenbau kommen immer neue und härtere Materialien zum Einsatz. Für deren Bearbeitung hat joke Vortex-Schleifstifte mit ins Programm aufgenommen, die zum Beispiel bei Titan und Inconel für einen sauberen Schliff sorgen. Die neuen Keramik-Frässtifte sind vor allem für Gummi, weichere Kunststoffe und ähnliche Werkstoffe gedacht. Mit ihnen ist ein sauberes und kühles Fräsen möglich, ohne dass die Gefahr des „Festfressens“ besteht. Vor allem beim Finish von im 3D-Druckverfahren hergestellten Werkzeugen spielen die Keramik-Fräser ihre Vorteile aus. Für komplexe Geometrien bietet joke neue Diamant-Schleiffächer an. Die Diamanten passen sich optimal an und sorgen für einen guten Abtrag bei harten und spröden Werkstoffen.

Einen Schritt weiter denken
Bei der Bearbeitung von Formen, die keinen Druck vertragen oder wegen ihrer komplexen Geometrie nicht eingespannt werden können, gibt es jetzt von joke eine charmante Lösung: Moduliergranulat, das sich – auf 65 Grad erwärmt – in jede Form bringen lässt und beim Erkalten dann aushärtet. So können beliebige Werkstücke fixiert werden, um das Oberflächenfinish durchzuführen. Zusätzlich bietet das Modelliergranulat die Möglichkeit zur Herstellung von Werkzeuggriffen, Vorrichtungen, Halterungen uvm. Ein anderer pfiffiger Helfer sind die Micro-Halter für Schleifbänder. Sie können sich an alle Geometrien anpassen und machen den letzten Schliff leichter.
Knapp 10.000 Kunden haben in den nächsten Tagen das Prospekt mit den ganzen Neuheiten auf dem Tisch. Alle Produkte sind natürlich auch im Onlineshop unter www.joke-technology.de erhältlich. Hier kann auch das Neuheiten-Prospekt oder der klassische Katalog bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Ob Schleifen, Läppen, Fräsen, Polieren, Entgraten, Schweißen oder Reinigen: Seit über 75 Jahren ist joke Technology (früher Joisten & Kettenbaum) führend auf dem Gebiet der Oberflächentechnik. Der Spezialist aus dem Bergischen Land setzt auf drei Faktoren: höchste Qualität, kompetente Beratung und exzellenter Service. Dank eines eigenen Lagers sind die meisten der 20.000 Produkte sofort verfügbar und schnell in der Werkstatt.
Das Portfolio umfasst: Antriebssysteme und Handstücke, Werkzeuge und Verbrauchsmaterialien zum Schleifen, Läppen und Polieren, Diamant- und CBN-Werkzeuge, spanende Werkzeuge, Reinigungssysteme, Strahlsysteme und alles zum Schweißen (Reparatur-, WIG-, Puls- oder Laser-Schweißen).
joke Technology liefert in über 80 Länder weltweit.

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Bodenschätze – Industrialisierung, Bergbau als Grundlage der Macht

Diskussionsbeitrag der EM Global Service AG, Liechtenstein

Bodenschätze - Industrialisierung, Bergbau als Grundlage der Macht

Bodenschätze – Industrialisierung, Bergbau als Grundlage der Macht, EM Global Service AG

Vormachtstellung durch Silbervorkommen und Goldhunger zur Entwicklung der hohen Künste bis zum Ausbau des Bergbaus und Gesteinsuntersuchungstechniken. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Herzen Europas wurden Themenschwerpunkte zu Rohstoffen, Edelmetallen und die Zukunftsperspektiven diskutiert. Die Überwachung der EM Global Service AG Rohstoffverwaltung ist den Kunden eines der wichtigsten Punkte zur Sicherung ihrer Anlage. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Regelmäßig wird von einer Treuhandgesellschaft das Kundeneigentum überwacht. Diese beauftragt eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, erläutert Verwaltungsrat Niels Haake die Transparenz zur Sicherung.

Die Macht eines Staates gründet sich auf seine Bodenschätze.

Besonders für Metalle gilt diese Erkenntnis. Es reicht zu betrachten, welchen Einfluss die Einführung metallener Pflugscharen auf die Möglichkeiten des Ackerbaus und damit auf die Entwicklung von Bevölkerung und Ökonomie hatte. EM Global Service AG Experte Niels Haake gibt zu bedenken, dass die Edelmetalle für Macht, Entwicklung und Wohlstand eines Staatswesens waren von grundlegender Bedeutung waren. Spuren sind im antiken Athen leicht zu zeigen und deutlich nachzuvollziehen. Die Vormachtstellung Athens basierte auf das Silbervorkommen. Die gesicherten Grundbedürfnisse waren laut Platon eine Voraussetzung, dass sich die schönen Künste entwickeln konnten. Ohne den Schweiß von Zehntausenden Sklaven in den athenischen Silberminen würden dem Theater etliche der bedeutendsten Tragödien des abendländischen Bildungskanons fehlen.

Auch die moderne Welt ist von den Bodenschätzen abhängig. Vor allem die in China abgebauten seltenen Erden – vor 40 Jahren war es das Kupfer – spielt eine große Rolle. Kupfer hatte eine so große Bedeutung, dass die USA 1973 einen Putsch faschistischer Generäle in Chile unterstützte, um so der Industrie den Zugang zu diesem wichtigen Rohstoff zu sichern.

Entwicklung von Bergbau – Verfahrenstechniken zu Gesteinsuntersuchungen

Der „Goldhunger“ der Landesfürsten und die Nachfrage nach verschiedenen Gewerken, nach unterschiedlichen Metallen zwangen die Berg- und Hüttenfachleute zur Entwicklung immer besserer Verfahren zur Gesteinsuntersuchung.

Aus Metall wurden auch schon früh Werkzeuge und Waffen hergestellt. Die zivilisatorische Bedeutung metallener Werkzeuge ist entscheidender als die Waffentechnik. Ohne kupferne Beile hätten die Wälder Nord- und Mitteleuropas nie gerodet werden können. Der metallene Pflug machte die Versorgung der stetig wachsenden Bevölkerung mit Nahrungsmitteln möglich. Eisen und Stahl wurden zum Symbol der europäisch geprägten modernen Zivilisation. Der Mensch verwendete Werkstoffe, die er lediglich zurichten musste, um sie dem jeweiligen Verwendungszweck anzupassen. Als Beispiele nennt Herr Haake Stein, Holz, Knochen, Geweih. Die Verwandlung des Vorgefundenen in etwas völlig Neues, wie bspw. das Brennen von Ton zu Keramik oder das Verhütten der Erze zu Metall, sind relativ neue Errungenschaften.

Gewinnung von Werkstoffen – Entdeckung der Luxusartikel

Werkstoffe ließen sich anfangs ohne aufwendigen Bergbau gewinnen. Gold konnte aus den Flüssen gesammelt oder in einem einfachen Verfahren aus dem Flussrand gewaschen werden. Feuersteine, Diorite, Obsidiane und Porphyre wurden aus Geröllfeldern geklaubt; Kupfererze und Raseneisensteine genauso. Jade, Achat und Speckstein traten in Adern dicht unter der Oberfläche zutage. Die leicht zugänglichen Vorkommen waren erschöpft. Der Mensch musste diesen Adern und Erzgängen in den Berg hinein folgen und die Erze oder Gesteine mit bergmännischen Mitteln abbauen. Kupferbergwerke in den Ostalpen folgen den Vorkommen bis zu 20 m tief. Herr Haake erläutert zur Geschichte, dass neben den Metallen Silber, Kupfer, Zinn, Gold und Blei auch Schmucksteine wie Jade, Pigmente wie Ocker oder Luxusartikel wie Salz aus den Bergen geholt wurden. In die Berge wurden die Schächte immer tiefer getrieben. Schwieriger wurde es dann mit dem Abtransport der Materialien aus den Gruben. Erz brachte man auf dem Rücken in Körben oder Ledersäcken an die Oberfläche. Aber im 15. Jahrhundert wurden dafür 4-rädrige Wagen eingeführt, die sog. „Hunte“ oder „Hunde“.

Das Unternehmen EM Global Service AG im Herzen Europas gelegen konzipiert und betreut Rohstoff- und Edelmetallkonzepte. Das Leistungsspektrum der EM Global Service AG umfasst den Erwerb, die Verwahrung und Sicherheit von physischen Edelmetallen für Käufer sowie Eigentümer. Das Unternehmen und die Mitarbeiter bauen auf wirtschaftliche Stabilität und sichern diese mit Zuverlässigkeit und Diskretion in der Vermögensverwahrung. Weitere Informationen unter www.em-global-serevice.li

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Maschinenbau

Maschinenbau Hahn: Werkstoff- und Produktionstechnik

Bodenschätze und Werkstoffe – Basis aller technischen Produkte und Grundlage für das moderne Leben.

Maschinenbau Hahn: Werkstoff- und Produktionstechnik

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG: Werkstoff- und Produktionstechnik – Geschichte und Entwicklung

Die Welt ist im Wandel, neue Technologien erfordern Ideen und Lösungen. Die Herstellung, Verarbeitung und das Recycling stehen im unternehmerischen Fokus, da die globalen Rohstoffe und Ressourcen für Werkstoffe begrenzt sind. Neue Ideen schmieden, werkstoffwissenschaftliches Knowhow ist gefordert. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, familiengeführtes Unternehmen aus Papenburg an der Ems mit über dreißigjähriger Erfahrung im Maschinenbau hat sich im Bereich Fördertechnik, Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen spezialisiert. Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG beschäftigt knapp 60 erfahrene und hoch qualifizierte Fachkräfte, die regional wie international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehören Maschinenbau Hahn und Hahn Fertigungstechnik mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. An einer qualifizierten Ausbildung und regelmäßigen Weiterbildungen ist dem Unternehmen gelegen, erläutert Jens Hahn die Motivation aus der Geschichte lernen.

Lösungen für Herstellungs- und Verwendungsverfahren

Gefordert werden Optimierungslösungen bei der Herstellung und Verwendung von Werkstoffen, damit die umwelt- und energiepolitischen Ziele und deren Vorgaben erfüllt werden können. In der Forschung wird im Besonderen auf die Themenschwerpunkte der CO2-neutralen Herstellung und Verarbeitung, umweltverträgliches Recycling, Leichtbauweise, umweltschonender Energieerzeugung und neue Werkstoffe auf Mikro- und Nanoebene im Bereich Maschinenbau Produktionstechnik geforscht.

Nutzung von Werkstoffen: Entdeckung und Entwicklung für den Maschinenbau

Jens Hahn gibt zu bedenken, dass werkstoffwissenschaftliches Wissen in Jahrtausenden erforscht und erlernt wurde. Eisen verdrängte die weicheren Metalle Kupfer und Bronze und war im Mittelmeerraum im 2. Jahrtausend v.Chr. begehrte Handelsware. Eisen ist zu Beginn des 2. Jahrtausends v.Chr. nach einem amtlichen Text fünfmal teurer als Silber und doppelt so teuer wie Gold. Im Hochland von Kleinasien hat in dieser Zeit Handel mit Eisen stattgefunden.

Die ersten, in Mitteleuropa verarbeiteten Eisenerze, die wegen ihrer Kugelgestalt „Bohnerze“ genannt wurden, fanden sich u.a. im Schweizer Jura und im Schwäbischen Jura, im Gebiet zwischen Sambre und Maas, sowie in Krain, Istrien und Illyrien. Auch im Siegerland waren die bedeutenden Eisenerzlager bekannt. Wie das Eisen gewinnen? „Das Herstellungs- und Verwendungsverfahren war aufwendig, gefährlich und erforderte viel Arbeit“, erklärt Jens Hahn. Das Eisenerz wurde in Brennöfen verhüttet, dazu war große Hitze nötig. In einem Berghang entstanden zunächst Stollen vom dreifachen Durchmesser des zukünftigen Tiegels. Die Wände dieses etwa 2 Meter hohen Stollens wurden mit Lehm ausgestampft. Darüber entstand ein Schacht aus sandigem Lehm, zum Schluss wurde alles mit Steinblöcken bedeckt. Der kegelförmige Ofen hatte ein Fassungsvermögen von 1 – 2 m3 und trug eine schafförmige Esse von 30 – 40 cm lichter Weite, die nach dem Verhüttungsprozess meist in das Innere der Kuppel stürzte. Der Hangwind, den die gewölbte Ofenbrunst über einem rechteckigen, aus Steinplatten gebauten Kanal auffing, fachte das Feuer an. Wenn der Ofen gefüllt und die Glut voll entfacht war, verschloss ein Lehmpfropfen den Steinkanal, in der eine Düse von etwa 6 cm Durchmesser hineingestochen wurde. Damit konnten Temperaturen von über 1000°C erreicht werden. Das reduzierte Metall sammelte sich in dem Tiegel, war aber nicht flüssig, sondern fest. Es wurde nicht gegossen, sondern gehämmert, um es von Oxyden und Silikaten zu befreien.

Eisen: ein langer Weg vom Schmieden zum Gießen

Die Verwendung von Gebläsen kam im Siegerland erst im 2. Jahrhundert v.Chr. auf. Das Gießen des Eisens gelang in Europa aber erst im 15. Jahrhundert n.Chr., als sehr viel höhere Temperaturen erzeugt werden konnte. Jens Hahn findet es bemerkenswert, dass die Chinesen in der Zeit der Streitenden Reiche (403-221 v.Chr.) verstanden hatten, Eisen zu gießen. Funde und Studien belegen die frühe Technik der Eisenverhüttung und Verarbeitung.

Fazit: Technologischer Fortschritt fordert Lösungen, Neuentwicklungen und Ideenreichtum

Die lange Entwicklung zur optimalen Nutzung von Werkstoffen, der Verarbeitung und Weiterentwicklung in der Produktionstechnik ändern sich stetig. Weitere Anpassungen an die Bedürfnissen ist gefordert. Qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter sorgen dafür, dass aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen spezifische Problemlösungen werden. Maschinenbau Hahn investiert in die Zukunft als Ausbildungsbetrieb, damit wird dem technologischen Fortschritt der Weg geebnet, so Jens Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Maschinenbau

Mehr Materialabtrag, exzellentes Oberflächenfinish und weniger Eigenabrieb

High Density Schleifkörper schießen die Lücke zwischen Kunststoff und Keramik

Mehr Materialabtrag, exzellentes Oberflächenfinish und weniger Eigenabrieb

Bearbeiten von Druckgussteilen in einem Rundvibrator CB 400 von Walther Trowal.

Für das Schleifen und Polieren von Werkstücken aus Metall, speziell von Druckgussteilen, hat Walther Trowal die neuen, stark schleifenden Kunststoff-Schleifkörper „trowalplast HDC“ entwickelt. Durch ihre hohe Dichte und die scharfen Kanten der eingebetteten Kristalle verkürzen sie die Bearbeitungszeit beim Gleitschleifen deutlich. Außerdem erzielen sie ein exzellentes Oberflächenfinish bei gleichzeitig geringem Eigenabrieb.

Die neuen HDC (High Density Cut) Schleifkörper für das Gleitschleifen bietet Walther Trowal als erster deutscher Hersteller an. Sie bestehen aus Zirkonsilikat-Kristallen, die in ein Kunststoff-Substrat eingebettet sind, und vereinen so die Vorteile der Kunststoff-Schleifkörper mit der höheren Dichte des Werkstoffes Keramik. So erzielen sie einen Materialabtrag, der mit dem stark schleifender Keramik-Schleifkörper vergleichbar oder gar besser ist, dennoch ist der Eigenabrieb gering. Außerdem erzeugen sie ein sehr gutes Oberflächenfinish.

Angelika Helten, die Laborleiterin bei Walther Trowal, erklärt, warum Walther Trowal die neuen Schleifkörper entwickelt hat: „Einige unserer Kunden möchten eigentlich mit Keramikkörpern arbeiten, weil sie den intensiven Materialabtrag brauchen. Wegen der Splitterneigung oder des zu starken Eigenabriebes von Keramik sind sie aber auf Kunststoff umgestiegen. Damit erzielen sie gute Ergebnisse nur mit längeren Bearbeitungszeiten. Hier ist HDC die ideale Lösung.“

Eine typische Anwendung für die neuen Verfahrensmittel sind Druckgussteile, bei denen bisher stark schleifende Kunststoffschleifkörper – wie zum Beispiel ET von Walther Trowal – verwendet werden.

HDC bringt hohen Nutzen in allen Gleitschleifanlagen. Das gilt für Fliehkraftanlagen, in denen Keramikkörper nur eine begrenzte Lebensdauer haben, ebenso wie für Durchlaufanlagen, deren Durchlaufzeit nur in vergleichsweise engen Grenzen variiert werden kann. In diesen Anlagen erzielt HDC bei der vorgegebenen Durchlaufzeit deutlich bessere Ergebnisse.

Christoph Cruse, der Gesamtvertriebsleiter bei Walther Trowal, will es seinen Kunden einfach machen, die High Density Schleifkörper zu testen: „Unsere Kunden, die bereits Maschinen von uns betreiben, können einfach eine Maschinenfüllung bestellen und ausprobieren. Neuen Kunden, die noch überlegen, ob sie in die Gleitschleiftechnik einsteigen, bieten wir Versuche in unserem Technikum an.“

Bessere Schleifleistung

Aufgrund des hohen Gewichtes und der scharfen Kanten der eingebetteten Kristalle erzielt HDC ähnlich gute Schleifeigenschaften wie Keramik-Schleifkörper.

Neben dem Werkstoff spielt auch die Form eine wichtige Rolle. Während keramische Körper in ihrer Formgebung begrenzt sind, können die HDC-Schleifkörper in allen Ausprägungen hergestellt werden, die von Kunststoff-Körpern bekannt ist. So kann Walther Trowal Schleifkörper anbieten, die optimal an unterschiedliche Werkstücktypen angepasst sind. Als erstes Produkt stellt das Unternehmen kegelförmige Schleifkörper mit einer Höhe von acht Millimeter her. Sie sind die kleinsten, die auf dem Markt erhältlich sind, und eignen sich besonders für Werkstücke, die viele Innenecken aufweisen.

Im praktischen Betrieb bietet auch die Farbe Vorteile: Im Gegensatz zu den meist grauen Keramikkörpern sind die HDC-Körper rosa. So sind Schleifkörper, die im Werkstück festklemmen, sehr leicht zu erkennen.

Geringerer Eigenabrieb

Während bisher ein hoher Materialabtrag immer mit hohem Abrieb der Schleifmittel einherging, ist das bei den HDC-Schleifkörpern anders: Obwohl sie viel Material abtragen, ist der Eigenabrieb gering. Im Vergleich mit anderen stark schleifenden Schleifkörpern aus dem Programm von Walther Trowal weisen die HDC-Körper einen extrem niedrigen Abrieb auf.

Frei von Silizium und Aluminium

Für HDC verwendet Walther Trowal Zirkonsilikat. Das hat neben der Scharfkantigkeit der Kristalle den Vorteil, dass es weder Aluminiumoxid noch Siliziumdioxid enthält. So kann es für Werkstücke verwendet werden, die mit diesen Stoffen nicht in Berührung kommen dürfen. Mit HDC bietet Walther Trowal jetzt also eine vollständige Palette von stark und schwach schleifenden, aluminiumoxid-freien Schleifkörpern.

Über Walther Trowal

Walther Trowal konzipiert, produziert und vertreibt seit mehr als 80 Jahren modularisierte und individuelle Lösungen für vielfältige Herausforderungen der Oberflächentechnik.

Ausgehend von der Gleitschleiftechnik hat Walther Trowal das Angebotsspektrum kontinuierlich erweitert. Heute bietet das Unternehmen eine Vielfalt von Anlagen und Dienstleistungen für das Vergüten von Oberflächen, das Gleitschleifen, das Reinigen, Strahlen und Trocknen von Werkstücken sowie das Beschichten von Kleinteilen.

Walther Trowal realisiert vollständige Systemlösungen: Durch Automatisierung und Verkettung unterschiedlicher Module passt Walther Trowal die Verfahrenstechnik optimal an die kundenspezifischen Anforderungen an. Dazu zählen auch Peripherieeinrichtungen wie die Prozesswassertechnik. Umfangreiche Serviceleistungen wie die Musterbearbeitung oder der weltweite Reparatur- und Wartungsservice runden das Programm ab.

Walther Trowal beliefert Kunden in unterschiedlichsten Branchen weltweit, so beispielsweise in der Automobil- und Flugzeugindustrie, der Medizintechnik und der Windenergieindustrie.

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Maschinenbau

Werkstofftechnik: Der Motor für den technologischen Fortschritt

Der Hochschulcampus Tuttlingen bildet Experten in Werkstofftechnik aus

Werkstofftechnik: Der Motor für den technologischen Fortschritt

Im Werkstofftechniklabor: Andrea Klotz bei der Härteprüfung.

Die Bearbeitung und Erforschung von Werkstoffen ist ein eigenes Fachgebiet und unterscheidet sich grundlegend vom klassischen Maschinenbau. Das Material steht dabei im Vordergrund. Werkstofftechnikexperten erforschen neue Materialien oder verbessern bestehende, um Produkte langlebiger oder intelligenter zu machen. Dafür werden chemische Zusammensetzungen, mechanische Eigenschaften und geeignete Fertigungsverfahren überprüft. Oft sind diese sogar der Schlüssel bei der Entwicklung neuer Produkte. Doch diese Entwicklungen hängen vom Know-how des Experten ab.

Eine angehende Werkstofftechnik-Expertin ist Andrea Klotz. Die gelernte Werkstoffprüferin arbeitete vor ihrem Studium Industrial Materials Engineering fünf Jahre als Leiterin der Qualitätssicherung in einer Härterei und überprüfte Kundenaufträge auf verschiedene materialtechnische Kriterien.

STUDIUM MIT FAMILIE
Sie entschied sich für das Studium am Hochschulcampus Tuttlingen, da die inhaltlichen Aspekte des Studiums die perfekte Ergänzung zu ihrer vorherigen Tätigkeit darstellen. Ein weiterer Grund, sich für ein Studium im nahegelegenen Tuttlingen zu entscheiden, waren für die mittlerweile 30-jährige ihr Mann und ihre kleine Tochter. Anders als an manch anderen Studienorten ist es ihr hier möglich, Studium und Familie miteinander zu vereinen. Aufschriebe der Vorlesungen erfolgen über digitale Tafeln. Professoren stellen diese Aufschriebe und weitere Unterlagen den Studierenden später im Intranet zur Verfügung. Dies ermöglicht eine gute Organisation des Studiums.

Für Werkstofftechnik-Ingenieure gibt es nach ihrem Abschluss Karrierechancen in der Qualitätssicherung, Materialprüfung, Produktentwicklung und Einkauf. Doch Andrea Klotz zieht es in die Entwicklung. „Durch den Bachelor-Abschluss erhoffe ich mir einen Einstieg in die Produktentwicklung. Denn im Gegensatz zur Qualitätssicherung hat man dort schon früh die Möglichkeit, aktiv am Produkt mitzugestalten.“

www.hfu-campus-tuttlingen.de/studiengaenge/werkstofftechnik

Hochschule Furtwangen. Studieren unter dem Dach der HFU, studieren auf höchstem Niveau

3 Standorte. 9 Fakultäten. 50 Studiengänge. 148 Partnerhochschulen weltweit. 166 Professoren. 370 Mitarbeiter. 6200 Studierende.

Der neue Hochschulcampus Tuttlingen im Herzen der Stadt Tuttlingen ist der jüngste Standort der Hochschule Furtwangen University (HFU). Sie ist nicht nur die höchst gelegene Hochschule in Deutschland, sondern zählt auch nach Einschätzung ihrer Studierenden und der Wirtschaft in nationalen Rankings zu den Top-Bildungseinrichtungen. Mit neunFakultäten und 50 akkreditierten Studiengängen an den drei Standorten Furtwangen, Villingen-Schwenningen und Tuttlingen, ist die HFU mit ihrem vielfältigen Studienangebot die führende Hochschule im Südwesten.

Wer sich für ein HFU-Studium entscheidet, profitiert von einer exzellenten Betreuung und Unterstützung. Hohe Qualität der Lehre, kleine Lerngruppen, der persönliche Kontakt zu Professoren und Dozenten und ein effizientes Lernumfeld versprechen einen sehr guten Studienerfolg. Die Studierenden können sich voll auf ihr Studium konzentrieren. Modernste Labore, eine zeitgemäße IT-Infrastruktur und eine der besten Wissenschaftsbibliotheken Deutschlands sind Teil der hervorragenden Ausstattung.

Weitere Informationen zur HFU? www.hs-furtwangen.de . www.hfu-studium.de

Kontakt
Hochschule Furtwangen | Furtwangen University
Petra Riesemann
Kronenstraße 16
78532 Tuttlingen
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petra.riesemann@hs-furtwangen.de
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Studenten simulieren Materialien und Werkstoffe

Digimat neu in kostenloser MSC Student Edition

Studenten simulieren Materialien und Werkstoffe

MSC Software , Anbieter von Simulationssoftware und Dienstleistungen, und e-Xstream engineering gaben heute bekannt, dass die Software Digimat ab sofort als kostenlose Student Edition erhältlich ist. Mit der Student Edition erhalten Studenten Lizenzen für MSC Nastran, Adams, Marc, Actran und SimXpert. Jetzt können Studenten auch mit Digimat rechnen und Materialien und Werkstoffen simulieren.

In der Produktgestaltung ist es enorm wichtig, die Materialeigenschaften zu berücksichtigen. Nur mit korrekten Materialdaten können realistische Simulationsergebnisse erzielt werden. Die Software Digimat unterstützt Anwender dabei. Digimat stellt Materialmodelle zur Verfügung, die das Verhalten von Werkstoffen auf Grundlage ihrer Mikrostruktur vorhersagen. Die Software eignet sich besonders gut für die Analyse faserverstärkter Verbundwerkstoffe, sogenannter Composites. Anwender können Aussagen über das Materialverhalten, die Beschreibung der Mikrostruktur und die Belastung von Composites treffen.

Die Digimat Student Edition enthält die Module:
– Digimat-MF ermöglicht eine benutzerfreundliche, mikromechanische Materialmodellierung. Das Modul beruht auf mathematischen Homogenisierungsverfahren, die sich vor allem durch hohe Rechengeschwindigkeit auszeichnen.
– Digimat-FE generiert Mikrostrukturen, die in Form ihrer Geometrie über Schnittstellenfunktionen in die FE-Software überführt werden können. Hier erfolgt die Vernetzung der Geometrie und das Aufbringen von Randbedingungen, unter deren Einfluss das Material selbst systematisch und detailgetreu untersucht werden kann.

Die gebührenfreien Lizenzen können online im MSC Student Center heruntergeladen werden. Für den Download müssen sich die Studenten registrieren. Dazu benötigen die Studenten eine elektronische Kopie Ihres Studentenausweises oder eine schriftliche Immatrikulationsbestätigung. Im Downloadbereich finden sich auch Online-Tutorials, beispielhafte Aufgabenstellungen und Videos, um die Einarbeitung in die Programme zu erleichtern.

Seit der Einführung der kostenfreien Student Edition im März 2011 haben sich weltweit bereits über 34.000 Studenten im MSC Student Center registriert und die Software installiert.

MSC entwickelt Computer Aided Engineering (CAE) Software für Simulation und virtuelle Produktentwicklung. Das Unternehmen mit Zentrale im kalifornischen Santa Ana wurde 1963 gegründet und hat heute weltweit Niederlassungen in 20 Ländern. Die Lösungen von MSC erlauben es Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen, Ihre Produkte in einer virtuellen Welt zu entwickeln und zu testen – von den ersten Konzeptentwürfen über die Erstellung des digitalen Modells bis hin zur Analyse an virtuellen Prototypen.

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Südkoreanisches Fernsehen berichtet über SURAGUS

Südkoreanisches Fernsehen berichtet über SURAGUS

Am 25. September empfing die SURAGUS GmbH ein Team der großen südkoreanischen Fernsehanstalt KBS in ihrem Unternehmenssitz in Dresden. Für einen Fernsehbeitrag zum Thema Netzwerke stellte das Unternehmen sich selbst, seine Produkte sowie zentrale Aspekte der Netzwerkarbeit mit Geschäftspartnern und Forschungsinstituten vor.

SURAGUS, ein Spin-Off aus dem Fraunhofer Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren Dresden (seit 2014 IKTS-MD), entwickelt berührungslose Prüftechnik und unterhält intensive Geschäftsbeziehungen zu südkoreanischen Partnern. Das Unternehmen gilt damit als Vorzeigebeispiel für die internationale Netzwerkarbeit.
Im Interview mit dem südkoreanischen Fernsehsender stellte Richard Kupke, Projektleiter für die Prüfung von Carbonfaserwerkstoffen, zudem die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Forschung und Industrie heraus, von der letztlich auch internationale Partner profitieren. „Wir sind stolz, dass unsere Produkte zur Qualitätssicherung die qualitativ hochwertigen, südkoreanischen Produkte in der Display- oder Carbonindustrie noch besser machen.“

Korean Broadcasting Systems (KBS) ist die größte öffentlich-rechtliche Fernsehanstalt in Südkorea und wird die Dokumentation voraussichtlich im Oktober 2014 ausstrahlen.

Die SURAGUS GmbH ist eine Ausgründung des Fraunhofer Instituts für zerstörungsfreie Prüfverfahren
Dresden und entwickelt Systeme zur berührungslosen inline- und offline- Charakterisierung von
Carbonfaserwerksstoffen und Dünnschichten. Diese beinhaltet u. a. die Messung des
Schichtwiderstandes und der Schichtdicke von dünnen Metallbeschichtungen (Al, Mo, Zn, Ag),
funktionalen transparenten Dünnschichten auf Glas auf Folie (ITO, Graphene, Metall grid, CNT,
Nanodrähte) und Wafer-basierten Systemen über Einpunkt-Meßgeräte sowie Inline und Mapping-
Lösungen. Des Weiteren entwickelt SURAGUS Testlösungen für die Strukturanalyse von Kohlefaser-Werkstoffen (RCF, Carbongelege, Carbongewebe, Carbonfliese, Prepegs und CFK) und für die Bestimmung lokaler Flächengewichtsveränderungen.

Anwendung findet die Technologie in der berührungslosen Schichtwiderstandsmessung von funktionalen Dünnschichten (TCOs, CNTs, Metallisierungen, Silber-Nano-Drähten) sowie der berührungslosen Orientierungsprüfung und Defektoskopie in Carbonfaserwerkstoffen (Ondulationen, Impacts, Gasen, Aufschiebungen). Zudem ist eine berührungslose Flächengewichtsbestimmung in vielen Carbonfaserwerkstoffen sowie die Bestimmung von Verfestigungsgradienten von Superlegierungen. Des Weiteren kann eine Schichtdickenmessung von Dünnschichten und Beschichtungen bereits ab 5 nm Dicke erfolgen. Weitere Anwendungsmöglichkeiten bestehen im Fehlermapping in leitfähigen Schichtsystemen (Risse, Poren, Delaminationen u.v.m.).

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1. AVK-Fachtagung „Naturfaserverstärkte Kunststoffe“

Anwendungen, Innovationen und Trends

Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. lädt ein zu ihrer
ersten Fachtagung zum Thema „Naturfaserverstärkte Kunststoffe“,
die am 4. November 2014 am Institut für Verbundwerkstoffe GmbH, in Kaiserlautern, stattfindet.
Faserverstärkten Kunststoffen wird ein enormes Zukunftspotenzial zugesprochen. Im Automobilbereich, in der Luftfahrt und im Infrastrukturbereich stellen diese sogenannten Composites oft eine mögliche Alternative zu etablierten Werkstoffen dar. Die Vorteile liegen vor allem in den Bereichen Leichtbau, neue Design-Möglichkeiten oder Korrosionsbeständigkeit.
Eine besondere Werkstoffgruppe innerhalb des Segments der Faserverbundkunststoffe stellen naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) dar.
Informieren Sie sich über den Status Quo und die weltweiten Perspektiven dieses Sektors und diskutieren Sie mit Experten und Entscheidungsträgern.

Weitere Informationen zum Programm und Anmeldungen finden Sie hier

Die AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V. ist der deutsche Fachverband für Faserverbundkunststoffe/Composites und vertritt die Interessen der Erzeuger und Verarbeiter auf nationaler und europäischer Ebene.
Das Dienstleistungsspektrum umfasst u. a. Facharbeitskreise, Seminare und Tagungen sowie die Bereitstellung von marktrelevanten Informationen (www.avk-tv.de)
National ist die AVK einer der vier Trägerverbände des GKV – Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie – und international Mitglied im europäischen Composites-Dachverband EuCIA – European Composites Industry Association. Die AVK ist Gründungsmitglied von Composites Germany.

Kontakt
AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e.V.
Ursula Zarbock
Am Hauptbahnhof 10
60329 Frankfurt
069/271077-13
ursula.zarbock@avk-tv.de
http://www.avk-tv.de

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DYNA-MESS: Selbstlernender Algorithmus ermöglicht realistische Belastung

Dynamische Werkstoff- und Bauteilprüfung in der Automobilindustrie: Neue Regelung simuliert Belastungsspitzen bei Betriebslasten-Nachfahrversuchen präzise.

DYNA-MESS: Selbstlernender Algorithmus ermöglicht realistische Belastung

Dynamische Prüfung eines Gelenkkopfes

Auf der Automotive Testing Expo präsentiert DYNA-MESS das neue Betriebslasten-Nachfahrmodul für seine Prüfmaschinen. Es steuert die Prüfmaschinen bei der Bauteilprüfung so, dass die Belastungsspitzen exakt getroffen werden. Auf diese Weise verkürzt es die Versuchsdauer auf einen Bruchteil, da die Umkehrpunktefolge schneller abgefahren werden kann als im Feldversuch.

Der neue, selbstlernende Regelalgorithmus für die realitätsnahe Simulation der gefahrenen Prüfsequenzen passt seine Parameter bereits nach wenigen Umkehrpunkten an den tatsächlichen Kraftverlauf an. Mit konventionellen, bisher üblichen Regelungen können dahingegen Umkehrpunkte innerhalb des gesamten, bei einem Nachfahrversuch geforderten Belastungsbereich nicht exakt nachgefahren werden, insbesondere, wenn die Prüflinge ein nicht- lineares Verhalten aufweisen.

Bei dem neuen Modul handelt es sich nicht um eine klassische adaptive Regelung, bei der die Parameter der Folgeregelung angepasst werden, sondern um einen kaskadierten Algorithmus, der mit einer dreidimensionalen Klassifizierung arbeitet.

Auf diese Weise „trifft“ er die bei Prüffahrten ermittelten Umkehrpunkte exakt. Testreihen haben gezeigt, dass der neue Algorithmus bereits nach 20 Umkehrpunktefolgen um einen Faktor 2 genauer arbeitet als herkömmliche Systeme, über längere Zeiträume arbeitet es um einen Faktor 12 exakter.

Die hohe Präzision ist die Grundlage dafür, dass die Kurven jetzt mit fünf- bis sechsfacher Geschwindigkeit im Labor nachgefahren werden können. So spart der neue Algorithmus Prüfzeit und Kosten, da so die Feldversuche auf ein Minimum reduziert werden können.

Das Betriebslasten-Nachfahrmodul ist Bestandteil der DYNA TCC-Software für die dynamische Bauteilprüfung, es ist speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse der Betriebslasten-Nachfahrversuche zur Ermittlung der Betriebsfestigkeit. DYNA-TCC enthält auch das Modul für Dauerschwingversuche, da für die Auswertungen oft auch eine Wöhlerkurve aufgenommen werden muss.

Die benutzerfreundliche Bedienoberfläche ermöglicht es, die gewünschten, für den Betriebslastennachfahrversuch spezifischen Prüfparameter für die Prüffahrten einfach einzustellen. Dabei werden diese vor Beginn des Prüfbetriebs auf ihre Plausibilität hin kontrolliert, sodass der Ablauf der Prüffahrten nur von gültigen Versuchsparametern bestimmt wird.

Hintergrund
Der Vorteil der Nachfahrversuche ist die realitätsnahe Simulation der Belastungen aus dem alltäglichen Fahrbetrieb. Die Kraftverläufe müssen nicht mehr auf Prüfstrecken nachgefahren werden, sondern werden mit einer Prüfanlage präziser, reproduzierbar und in kürzerer Zeit simuliert. Zum anderen können die Belastungen mit der gewünschten Amplitude stetig wiederholt werden. Alles in allem können so die Schwachstellen des Prüflings detaillierter aufgezeigt und leichter korrigiert werden.

DYNA-MESS auf der Automotive Testing Expo
in Stuttgart vom 24. bis 26. Juni 2014: Stand 1436
Bildquelle:kein externes Copyright

Über DYNA-MESS

Die DYNA-MESS Prüfsysteme GmbH wurde 1985 in Aachen gegründet. Das Unternehmen konzipiert und baut Maschinen für die statische und dynamische Prüfung von Werkstoffen und Bauteilen.

Die Wurzeln von DYNA-MESS liegen in der Seil- und Hebetechnik. Die ersten Aufträge erhielt das Unternehmen für die Untersuchung von Draht- und Kunstfaserseilen sowie Hebebänder und Ketten. Daraus hat sich ein breites Spektrum von Maschinen für die Werkstoff- und Bauteilprüfung entwickelt.

Als Hersteller von Prüfeinrichtungen für die mechanische Prüfung konzentriert sich DYNA-MESS auf die Entwicklung, Konzeption und Realisierung kundenspezifischer Prüfmaschinen für Zug, Druck, Biegung und Torsion.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der dynamischen Bauteilprüfung, die in Form von Dauerschwingversuchen oder Dauer-Funktionsprüfungen durchgeführt wird, sowie auf Sondermaschinen für spezielle Anwendungen. Für konventionelle Prüfaufgaben verfügt DYNA-MESS über Standardbaureihen von Prüfmaschinen.

DYNA-MESS Prüfsysteme GmbH
Dr. Marcus Jarchow
Leimberg 19
52222 Stolberg
+49.2402.76681-0
info@DYNA-MESS.de
http://www.DYNA-MESS.de

VIP-Kommunikation
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Süsterfeldstraße 83
52072 Aachen
+49.241.89468-24
reinhardt@vip-kommunikation.de
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Maschinenbau

Musterset mit Schweißzusätzen von joke

Neuer Spezialkatalog in acht Sprachen

Musterset mit Schweißzusätzen von joke

Draht H, W, KS in 0,3 und 0,5 mm

Der Oberflächenspezialist joke Technology aus Bergisch Gladbach verstärkt sein Engagement im Bereich Schweißen. Speziell für Kunden aus dem Bereich Formen- und Werkzeugbau hat joke Technology Mustersets mit Schweißzusätzen in hoher Qualität zusammengestellt. In den zwei gängigsten Durchmessern (0,3 und 0,5 Millimeter) erhalten Kunden und Interessenten drei verschiedene Legierungen: harter, weicher und korrosionsbeständiger Draht. Mit dieser Aktion startet joke eine Kampagne im Bereich Schweißen.

Internationales Engagement
Gleichzeitig erschien der neue Spezialprospekt „Schweißen“. Wie von joke gewohnt, zeigt er übersichtlich gegliedert Schweißgeräte, Werkstoffe, Zusätze und Verbrauchsmaterialien. Die Lieferung der Schweißzusätze innerhalb eines Tages ab Lager gehört zum Service bei joke. Die Broschüre erscheint zukünftig in Deutsch, Englisch, Französisch, Chinesisch, Ungarisch, Tschechisch, Slowakisch, Italienisch sowie einer deutschen und französischen Version für die Schweiz. So können international tätige Unternehmen die hohe Qualität auch im Ausland an allen ihren Standorten einsetzen.

Die Mustersets und der Prospekt können kostenlos per Mail (info@joke.de) bestellt werden.

joke Technology GmbH/joke Folienschweißtechnik GmbH
Die Firma joke Technology GmbH (ehemals Joisten & Kettenbaum GmbH & Co. KG) ist in Europa führender Händler von Materialien und Präzisionswerkzeugen für die Oberflächen-Endbearbeitung. Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Bergisch Gladbach (bei Köln) hat, existiert bereits seit über 70 Jahren. Für die Kunststoffindustrie und den Werkzeug- und Formenbau bietet joke Produkte und Dienstleistungen rund um die Oberflächen-Endbearbeitung: Polieren, Schleifen, Feilen, Fräsen, Schweißen, Beschichten, Reinigen und Strahlen. In dem zweiten Geschäftsbereich „Folienschweißtechnik“ entwickelt und baut joke spezielle Schweißmaschinen und das entsprechende Zubehör.
joke beschäftigt in den beiden Bereichen 70 Mitarbeiter. Im Bereich Oberflächentechnik erzielte joke 2010 einen Umsatz von rund 10 Mio. Euro, im Bereich Folienschweißtechnik circa 2,5 Mio. Euro.

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