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Unterschied zwischen Neu- und Kaufwertentschädigung – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Michael R. aus Reutlingen:
Ich kaufe mir demnächst ein neues Auto und überlege, meine Kfz-Versicherung zu wechseln. In diesem Zusammenhang habe ich häufig von Neu- und Kaufwertentschädigung gehört. Was ist der Unterschied?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Neufahrzeuge verlieren in den ersten zwei Jahren schnell an Wert. Abhängig vom Fahrzeugmodell kann dieser Wertverfall bei 30 bis 40 Prozent liegen. Kommt es kurz nach dem Kauf oder der Erstzulassung, beispielsweise durch einen Unfall, zu einem Totalschaden oder wird das Auto gestohlen, ersetzen einige Versicherer dem Besitzer nur den Wiederbeschaffungswert. Das ist der Wert, den Fahrer aufbringen müssten, um sich einen gleichwertigen Ersatz für das beschädigte oder gestohlene Auto zu beschaffen. Falls sich der Geschädigte dann wieder einen Neuwagen kaufen möchte, muss er für die Differenz zwischen Neupreis und Wiederbeschaffungswert selbst aufkommen. In einer guten Teil- oder Vollkaskoversicherung ist jedoch eine Neuwertentschädigung inbegriffen. Je nach Police oder gewählten Zusatzbausteinen übernimmt dann der Versicherer in den ersten sechs bis maximal 24 Monaten nach Erstzulassung den Neupreis im Falle eines Totalschadens oder Diebstahls. Wer einen jungen Gebrauchtwagen besitzt, für den kann sich eine Vollkaskoversicherung lohnen, die eine Kaufwertentschädigung beinhaltet. Das heißt, dass Autobesitzer – je nach Versicherer – innerhalb der ersten sechs bis 24 Monate nach Vertragsbeginn bei Diebstahl oder Totalschaden den vollen Kaufpreis erstattet bekommen.
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Über die ERGO Versicherung
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Ausgedieselt ab Mai: Hamburg macht Ernst

Dieselskandal: Fahrverbote in Hamburg ab Mai 2018 – Tempo 30 in Berlin – Schadenersatzklagen zunehmend erfolgreich – Neuzulassungen bei Diesel brechen ein – Razzia bei Porsche – Rückruf bei BMW – Softwareupdate ausreichend?

Ausgedieselt ab Mai: Hamburg macht Ernst

Röhlke Rechtsanwälte, Berlin

Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Zulässigkeit von Fahrverboten im Kampf gegen überhöhte Stickoxid-Grenzwerte herrscht weiterhin Unklarheit, wie und ob überhaupt solche Maßnahmen vermieden werden können. Zugleich werden weitere Verbrauchertäuschungen bei BMW und Audi bekannt. Die politische und juristische Auseinandersetzung wird immer vielschichtiger. Ein Überblick von der Kanzlei RÖHLKE Rechtsanwälte.

Erste Fahrverbote sollen im Mai 2018 kommen

Die Hansestadt Hamburg macht Ernst und hat bereits begrenzte Fahrverbote für die Stresemannstrasse und die Max-Brauer-Allee angekündigt, die Ende Mai wirksam werden sollen. Entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen werden derzeit getroffen. Berlin setzt dagegen auf Tempo-30-Zonen in der Leipziger Strasse, Potsdamer Str. Hauptstrasse, Tempelhofer Damm und Kantstrasse. Auf der Leipziger Strasse, auf der das Tempolimit seit Anfang April 2018 schon gilt, zeigt sich allerdings nach Meinung vieler Beobachter die Wirkungslosigkeit dieser Maßnahme: im Berufsverkehr wäre man hier staubedingt froh, überhaupt Tempo 30 erreichen zu können. In den Nachtstunden dagegen wird weiter mit Tempo 70 über die mehrspurige Strasse gerast – kontrolliert wird in Berlin traditionell ja eher selten.

Wertverlust – Fahrverbot: Die Angst lässt die Preise für gebrauchte Diesel weiter rutschen

Nach Feststellungen des Dieselbarometers der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) wollen 29 % der Dieselfahrer ihren PKW schnellstmöglich loswerden aus Angst vor Wertverlust oder Fahrverbot – was bei den derzeitigen Preisen einer kalten Enteignung gleichkommt. Dreijährige Diesel sind danach nur noch 53,7 % des Listenneupreises wert (Vorjahr: 56,00 %), Benziner dagegen bei gleichem Alter 58 % (Vorjahr 56,00 %). Andere Schätzungen gehen von Wertverlusten bis zu 15 % aus. Bei den Neuzulassungen ging der Dieselanteil im März 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um satte 25,4 % zurück nach Mitteilung des Kraftfahrtbundesamtes, dennoch ist weiter jeder dritte PKW ein Selbstzünder.

Rückrufe und Razzien Porsche, Audi und BMW

127.000 in Deutschland zugelassene Audi 3.0 l Euro 6 – Modelle (A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5, Q7) und 5.000 in Deutschland verkaufte BMW 750 3.0 Diesel Euro 6 und BMW M550 (Limousine und Touring) 3.0 Diesel Euro 6 müssen auf Weisung des KBA zurückgerufen werden – bei ihnen wurden, ebenso wie bei dem Motor EA 189 des Volkswagen-Konzerns, unzulässige Abschalteinrichtungen gefunden. Im Zusammenhang mit möglichen Manipulationen bei Abgaswerten wurde Mitte April 2018 auch beim Sportwagenbauer Porsche eine großangelegte Razzia durchgeführt. Gegen Michael Steiner, Entwicklungsvorstand bei Porsche, wird des Verdachts auf Betrug und irreführende Werbung ermittelt. Bei BMW fand bereits im März eine Hausdurchsuchung statt.

Software-Update als Lösung

Bundesverkehrsminister Scheuer setzt bei der weiteren Entwicklung auf Software-Updates durch die Hersteller, wie er der Süddeutschen Zeitung sagte. Die wesentlich teureren Hardware-Lösungen lehnt die Bundesregierung dagegen ab. Der Automobilclub ADAC hat in Tests eine Reduzierung der Stickoxid-Emissionen nach einer Hardware-Lösung um bis zu 88 % gemessen, die Software-Lösung komme dagegen auf lediglich bis zu 30 %. Die Deutsche Umwelthilfe DUH scheiterte im Januar 2018 mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf (6 K 12341/17), mit der die Stilllegung eines Fahrzeugs mit EA 189 – Motor verlangt wurde. Das VG vertrat dabei die Meinung, dass die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Emissionswerte nur auf dem Rollenprüfstand erreicht werden müssen, nicht dagegen im Echtbetrieb. Wenn das Fahrzeug nach dem Software-Update die Werte erreiche, sei der Betrieb des Autos nicht zu untersagen. Ob allerdings die betroffenen Kommunen deswegen Fahrverbote vermeiden können, ist weiter völlig offen.

Schummel-Motor EA 189: erfolgreiche Klageverfahren auf Schadensersatz und Rückabwicklung

Während in Österreich vor kurzem das Sozialministerium für 360.000 betroffene VW-Kunden aufgrund des drohenden Wertverlustes von mehr als 20 % eine Sammelklage beauftragt hat, müssen in Deutschland die getäuschten Kunden weiterhin einzeln ihr Recht einklagen. Die auf Schadenersatz, Rückabwicklung des Kaufvertrages oder des Finanzierungsdarlehens gerichteten Klagen sind zunehmend erfolgreich, berichtet Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke. Dabei sind allerdings große regionale Unterscheide zu beobachten.

„In den letzten vier Monaten ist kein einziges erfolgreiches Klageverfahren gegen VW oder einen VW-Händler vor dem Landgericht Braunschweig, zuständig unter anderem für Beklagte mit Sitz in Wolfsburg, bekannt geworden. Andere Landgerichte gehen deutlich härter mit dem Schummel-Motor EA 189 um. Sie sehen den Motor und damit das ganze Fahrzeug auch nach Aufspielen des Software-Updates als mangelhaft an – so konnte ein Käufer vor dem Landgericht Ravensburg sein Fahrzeug zurückgeben, ebenso z.B. in Arnsberg, Darmstadt, Bonn oder Hamburg und vor vielen weiteren Landgerichten. Weitgehend erfolglos blieben jedoch Klagen, in denen der Käufer eine Ersatzlieferung durch ein neues, typengleiches Fahrzeug verlangte. Dies scheiterte teilweise schon daran, dass derartige typengleiche Fahrzeuge infolge von Modellwechseln gar nicht mehr lieferbar sind,“ berichtet Rechtsanwalt Christian- H. Röhlke.

Sittenwidrige vorsätzliche Schädigung: Schadensersatzanspruch für Betroffene

Der erfahrene Jurist weist auch auf eine andere, von vielen Landgerichten genutzte Argumentation hin. Nach Ansicht vieler Gerichte ist der Vertrieb und die Herstellung der Fahrzeuge mit Aschalteinrichtung eine gegen die guten Sitten verstoßende vorsätzliche Schädigung der Autokäufer aus eigennützigen Motiven, nämlich des bloßen Gewinnstrebens in sittlich anstößiger Weise. Eine solche sittenwidrige vorsätzliche Schädigung führt zu einem Schadenersatzanspruch des geschädigten Kunden auf Rückzahlung des Kaufpreises Zug um Zug gegen Herausgabe des Fahrzeugs. Allerdings muss der Kunde der Gegenseite auch die gezogenen Nutzungen ersetzen.

„Der Vorteil bei dieser Begründung der Ansprüche liegt in der Verjährung: Mängelgewährleistungsansprüche dürften vielfach schon für den EA 189 – Motor verjährt sein, Schadenersatzansprüche verjähren dagegen erst drei Jahre nach Kenntniserlangung vom Anspruch. Das dürfte für den VW – Motor infolge des Bekanntwerdens der Manipulationen im Jahre 2015 dann Ende 2018 sein. Für andere, erst später bekannt gewordene Schummel-Motoren gilt eine entsprechend spätere Verjährung. Ohne diesen Zeitdruck gibt es aber auch noch den sog. Widerrufs-Joker, wenn das Fahrzeug kreditfinanziert war,“ erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Widerrufs-Joker bei Finanzierung

Dahinter verbirgt sich folgendes: Wenn ein sogenanntes Verbundgeschäft vorliegt, z.B. bei Finanzierung des Fahrzeugs durch eine konzerneigene Banken wie z.B. der VW Bank, kann das Darlehen noch nach Jahren widerrufen werden, wenn die Widerrufsbelehrung nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Dann muss die Bank das Fahrzeug übernehmen und behält den Vertragszins für die Dauer der Darlehensgewährung. Tilgung und Anzahlung für das Auto bekommt man zurück. Die Bank bekommt auch einen Ersatz für den eingetretenen Wertverlust. Umstritten ist aber noch, ob dieser Wertersatzanspruch auch für Darlehensverträge gilt, die nach dem 13.06.2014 abgeschlossen wurden und wie dieser berechnet wird.

Fazit: Fahrverbote kommen – Wertverluste steigen – Verbraucher sind betrogen – Wer ist Diesel-Opfer? – Was tun?

Es zeigt sich, so Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: Die juristische Aufarbeitung ist noch lange nicht beendet. Die Strafverfahren laufen. Auch BMW und Audi haben getrickst und getäuscht, möglicherweise auch Porsche. Die Fahrzeuge verlieren dramatisch an Wert – jeden Tag. Zugleich bereiten die Kommunen Fahrverbote vor. Röhlke Rechtsanwälte empfehlen jedem betroffenen Dieselfahrer den Gang zum kompetenten Anwalt. Für eine kostenfreie Ersteinschätzung der Möglichkeiten stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.715 206 71 oder office@kanzlei-roehlke.de gerne zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

Kontakt
Röhlke Rechtsanwälte
Christian-H. Röhlke
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Das Traumrad soll kein Traum bleiben

Das Traumrad soll kein Traum bleiben

(Bildquelle: www.pd-f.de / Messe Friedrichshafen / Eurobike)

Es gibt vielseitige Möglichkeiten, ein Traumfahrrad zu bekommen: Leasing, Null-Prozent-Finanzierung oder auch Sharing-Angebote. Der pressedienst-fahrrad zeigt unterschiedliche Konzepte und liefert Anreize, sich mit dem Thema Fahrradkauf mal ganz neu zu beschäftigen.

(pd-f/tg) Das alte Fahrrad hat seine Dienste erfüllt, es darf langsam ein neues her. Da gerät man natürlich schnell ins Träumen und baut sich in Gedanken ein Wunschrad. Und die Räder, die sich bei der Probefahrt im Laden am besten fahren, haben auch das dickste Preisschild, egal ob schicker Flitzer, komfortables E-Bike oder schlaues Lastenrad. Doch niemand muss aus Budget-Gründen schmerzliche Abstriche machen. Und niemand muss ein Fahrrad fahren, das ihm nicht gefällt. Denn bei der Kaufentscheidung gibt es nämlich durchaus gute Alternativen, zum Traumrad zu kommen, ohne sich gleich zu verschulden.

Ratenzahlung zu null Prozent

Der häufigste Weg beim Fahrradkauf führt zum Fachhändler. Knapp 70 Prozent aller Verkäufe werden in Deutschland laut Verband des deutschen Zweiradhandels (VDZ) im örtlichen Fahrradladen getätigt. Ist ein passendes Rad gefunden, wird dieses im Normalfall direkt beim Händler gekauft. „Dabei sind Ausgaben für Zubehör wie hochwertige Schlösser oder einen Helm immer mit einzuplanen. In der Regel sollte ein Schloss um die zehn Prozent des Fahrradwertes kosten“, rät Torsten Mendel, Marketingmanager beim Sicherheitsspezialisten Abus. Schnell kann das eigentliche Budget fürs Rad so überschritten werden. Einige Fachhändler bieten deshalb mittlerweile eine Null-Prozent-Finanzierung an. Das heißt: Der Kunde kann über einen vorher bestimmten Zeitraum zu einer fest vereinbarten monatlichen Summe ohne weitere Zuzahlungen sein Fahrrad abbezahlen. „Gerade für jüngere Leute, die oftmals nicht das Geld für einen Direktkauf eines hochwertigen, meist sportlichen Fahrrades haben, sicher eine interessante Alternative“, weiß Tom Specht, PR-Manager beim Schweinfurter Hersteller Haibike.

Dabei gilt zu beachten, dass das Fahrrad rechtlich Eigentum des Verkäufers, also des Fahrradhändlers, bleibt. Darauf verweist Dr. Anja Matthies, Rechtsanwältin bei der Online-Rechtsberatung Bikeright: „Grund dafür ist der sogenannte Eigentumsvorbehalt. Zwar wird dem Käufer gestattet, den Betrag in Raten zu zahlen. Das Eigentum erwirbt er allerdings erst nach Zahlung der letzten Rate.“ Folgen hat dies z. B. bei einem selbstverschuldeten Unfall oder Diebstahl. „Ist das Fahrrad vor Ablauf der letzten Rate nicht mehr fahrfähig oder stehen Reparaturen an, muss der Käufer den bis dato gemachten Wertverlust selbst tragen“, erklärt Dr. Matthies. Falls die monatlichen Zahlungen nicht mehr erfüllt werden können, hat der Verkäufer zudem das Recht, das Rad zurückzuverlangen.

Der Chef zahlt das Dienstfahrrad

Einer wachsenden Beliebtheit erfreut sich das Fahrrad-Leasing. Seit mittlerweile 2012 gilt das Dienstwagenprivileg nämlich auch für den Kauf von Fahrrädern. Arbeitgeber eröffnen ihren Angestellten damit die Möglichkeit, ein Fahrrad per Gehaltsumwandlung zu erwerben. Dafür least das Unternehmen bei einem speziellen Leasing-Partner, z. B. Jobrad, ein Fahrrad und überlässt es seinem Mitarbeiter zur Nutzung. Der Angestellte wiederum entscheidet sich dafür, einen Teil seines Gehaltsanspruches in einen Sachbezug umzuwandeln. Das zu versteuernde Einkommen wird dadurch verringert, jedoch wird der geldwerte Vorteil für das Dienstfahrrad (ein Prozent der unverbindlichen Preisempfehlung) wieder zum versteuernden Einkommen hinzugefügt. „Dennoch spart der Mitarbeiter im Vergleich zum Direktkauf deutlich“, erklärt Rita Leusch, PR-Managerin beim Jobrad-Anbieter Leaserad.

Der Einzelleasing-Vertrag für ein Jobrad läuft über 36 Monate. Danach endet das Nutzungsrecht und das Fahrrad müsste zurückgeben werden. Leaserad beabsichtigt nun, dem Fahrradfahrer zum Ende der Laufzeit ein Angebot zum Kauf des Rades zu machen; dieses Kaufangebot darf allerdings nicht verbindlich im Vertrag aufgenommen werden. Leasing funktioniert jedoch erst, wenn die Räder einen gewissen Mindestverkaufspreis haben, da jede Bestellung einen Verwaltungsaufwand mit sich bringt. Bei Jobrad sind dies 749 Euro inklusive Mehrwertsteuer. „Damit werden automatisch hochwertigere Räder genommen“, meint Leusch. Das kann Stefan Stiener, Geschäftsführer von Velotraum, bestätigen: „Wir stellen fest, dass ein wachsender Teil der Aufträge über unsere Händler Leasing-Räder sind.“ Der Reise- und Alltagsfahrradhersteller ist bekannt für hochwertige Individualaufbauten. Das hat den Vorteil, dass der Fahrradkäufer die Komponenten nach eigenen ergonomischen und ästhetischen Wünschen auswählen kann und somit auch auf langen Strecken schmerzfrei auf dem Rad sitzt. „Die wachsende Nachfrage zeigt, dass sich die Kunden mehr und mehr Gedanken über hochwertige Räder machen und bereit sind, in Qualität zu investieren“, freut sich Stiener. Allerdings sollte man beim Leasing-Angebot darauf achten, dass im Vertrag die private Nutzung des Rades nicht ausgeschlossen wird. „Ansonsten ist das Fahrrad nur auf dem Weg zur Arbeit versichert“, weiß Dr. Anja Matthies.

Die Großstadt-Community

Wie Leasing ist der Begriff Sharing eigentlich aus dem Automobilbereich bekannt. Doch auch Bike-Sharing bekommt immer mehr Zulauf. Dabei geht es nicht nur um das Angebot von Leihfahrrädern. Mit der Internetplattform Listnride soll ähnlich dem Portal Airbnb für Wohnungsvermietungen eine private Community zur Radvermietung geschaffen werden. Die Idee dahinter: Jeder Fahrradfahrer soll zur richtigen Zeit am richtigen Ort durch eine Leihgebühr das passende Fahrrad bekommen – egal ob Mountainbike, Rennrad, Lastenrad oder Faltrad. Vermieten dürfen dabei entweder Privatleute oder Fahrradläden. „Wir können über unsere Handelspartner mittlerweile in zwölf deutschen Städten Brompton-Falträder zur Miete über Listnride anbieten“, erklärt Henning Voss, Geschäftsführer vom deutschen Brompton-Vertreiber Voss Spezial-Rad. Der Vorteil ist für ihn klar: Menschen können für eine geringe Leihgebühr die Vorzüge eines Faltrades erfahren, ohne sich selbst ein Rad kaufen zu müssen und sind gerade bei Städtereisen mobil. „Eine interessante Sache“, fasst Voss zusammen.

Für private Vermieter ermöglicht Listnride noch eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit. So kann auch mal ein hochwertiges Fahrrad per Vermietung refinanziert werden. „Jedoch muss der Anbieter dafür sorgen, dass das vermietete Fahrrad im Inserat vollständig beschrieben wird, in einem ordentlichen Zustand ist und auch auf Mängel bereits im Inserat hingewiesen wird“, erklärt Dr. Anja Matthies. Damit sollen Überraschungen für Mieter verhindert werden. Zudem muss der Listnride-Vermieter ein vernünftiges Schloss kostenlos stellen. Für alles Weitere ist der Mieter verantwortlich.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Schneller Wertverlust bei gebrauchten Smartphones

Verkaufstipps vom Spezialisten für gebrauchte Elektronik zum Start des neuen Samsung Galaxy S4 am 27. April

Was beim Verkauf von Autos gilt, gilt ebenso für Smartphones: Marke, Modell, Zustand und der richtige Moment entscheiden über den Restwert beim Wiederverkauf. Während man die ersten drei Faktoren nicht mehr beeinflussen kann, sollte jeder, der zum Launch des neuen Samsung Galaxy S4 mit dem Kauf liebäugelt, den richtigen Moment abpassen. Denn wenn das Nachfolgemodell auf den Markt kommt, verliert der Vorgänger überdurchschnittlich an Wert.

Nach wenigen Jahren hat ein Smartphone oder Handy nicht automatisch Schrottwert, aber der Wertverlust ist enorm. So erzielt ein Samsung Galaxy 2 (Gebrauchtpreis vor knapp eineinhalb Jahren 400 Euro) heute im gebrauchten Zustand nur noch 140 Euro.

Der ideale Zeitpunkt für den Smartphone-Verkauf

Doch wann sollte man sein gebrauchtes Smartphone verkaufen und gibt es den idealen Zeitpunkt, um sich von seinem Smartphone zu trennen?

Smartphones verlieren grundsätzlich immer an Wert – der Verlust kann in nur einem Jahr bis zu 50% betragen. Dies gilt allgemein für Konsumelektronik, die heutzutage einen immer kürzeren Lebenszyklus hat, weil in immer schnelleren Abständen neue Geräte auf den Markt kommen. Deshalb verlieren Smartphones gerade in den ersten Monaten und beim Erscheinen des Nachfolgemodells besonders an Wert.

„In den letzten Wochen haben sich die Preise beim Galaxy S2 und S3 bereits nach unten bewegt. Wir erwarten für die kommende Woche einen weiteren Verlust und für die Zeit nach dem Verkaufsstart des S4 am 27.4. sogar eine Beschleunigung“, sagt Christian Wolf, Chef der Ankaufseite WIRKAUFENS. „Daher die klare Empfehlung: Wer genau weiß, dass er das neue S4 kaufen wird, sollte sein jetziges Smartphone so schnell wie möglich verkaufen.“

Beispiel Samsung Galaxy

Der koreanische Hersteller Samsung konnte in den letzten Jahren bezüglich Image und technischer Ausstattung deutlich aufschließen und hat eine ähnlich treue Fangemeinschaft wie Apple, auch wenn der durchschnittliche Preisverlust bei den Galaxy-Smartphones von Samsung zwischen 20-30 Prozent im Jahr und somit etwas höher als bei Apple liegt. Momentan aber fallen die Preise stärker, denn am 27. April kommt die nächste Generation, das Samsung Galaxy S4, auf den deutschen Markt.

Beispiel Apple iPhone

Eine Analyse von WIRKAUFENS ergab, dass das iPhone von Apple besonders wertstabil ist. Die Geräte des kalifornischen Herstellers haben ein besonders gutes Image, die technische Ausstattung ist top, die Verarbeitung überdurchschnittlich und die Besitzer gehen sehr pfleglich mit den Geräten um. Aus diesen Gründen ist der Wertverlust beim iPhone sehr gering und bewegt sich nach den von WIRKAUFENS ermittelten Zahlen im Schnitt zwischen 15-25 Prozent im Jahr. Unter Preisdruck geraten die iPhones, wenn das Nachfolgemodell auf den Markt kommt. In dieser Zeit wird der Gebrauchtmarkt mit Vorgängermodellen überschwemmt. Grund dafür sind die sehr hohe Markentreue und Technikaffinität der Apple-Jünger, die immer das neuste iPhone besitzen wollen und das alte iPhone in diesem Moment zu Geld machen. Dadurch fallen die Preise innerhalb weniger Wochen überdurchschnittlich.

Die entscheidenden Faktoren für den Wertverlust

Warum ist das eine Gerät etwas für die Recyclingtonne, während das andere noch einen guten Preis erzielt? Prinzipiell gilt: Je älter ein Smartphone ist, desto größer ist auch der Wertverlust. Besonders stark fällt der Preis, wenn ein direktes Nachfolgemodell auf den Markt kommt. Entscheidend für den Preisverfall sind zudem Faktoren wie Hersteller, Modell, Ausstattung, Image und selbstverständlich der Zustand.

Zudem lohnt es sich, schon beim Kauf darauf zu achten, ob das Gerät ordentlich verarbeitet ist und technisch auf dem neusten Stand ist. Hier kann es zwischen einzelnen Modellen des gleichen Herstellers deutliche Unterschiede geben.

Pflege des Displays ist entscheidend

Ein gut gepflegtes Smartphone mit wenigen Gebrauchsspuren hat einen höheren Wert als ein zerkratztes Gerät. Besonders wichtig bei Smartphones ist das Display. Während die Backcover meistens leicht und kostengünstig gewechselt werden können, ist der Austausch eines zerkratzten oder gesprungenen Displays kompliziert und teuer. Auf das Display sollte man somit besonders achten, will man später beim Verkauf einen hohen Preis erzielen. Zu empfehlen sind Folien zum Anbringen auf dem Display oder eine passende Schutzhülle für das Smartphone.

Smartphones nach 5 Jahren nur noch mit Schrottwert

Die preislichen Auswirkungen des Zustands nehmen mit dem Alter der Geräte deutlich ab. So spielt der Zustand eines Geräts ab einem gewissen Alter so gut wie keine Rolle mehr. „Wenn Sie ein fünf Jahre altes aber voll funktionsfähiges Smartphone in der Schublade liegen haben, dann kann es auch in einem nagelneuen Zustand sein, für das Gerät bekommen Sie nicht mehr viel“, betont Christian Wolf und ergänzt: „In Zwischenzeit gab es einen enormen technischen Fortschritt. Somit hat das Gerät im Normalfall nur noch Schrottwert, selbst wenn es wie neu aussieht und voll funktionsfähig ist.“

Klassiker bleiben wertvoll

Es gibt dennoch Geräte, die noch nach mehr als 5 Jahren ihre treuen Käufer finden. Sie besitzen einen hohen Nutzwert für eine bestimmte Käuferschicht, denen es nur auf eine Kernfunktion ankommt (Telefonieren) und verbinden dies mit einer besonders hohen Verarbeitungsqualität und einem zeitlos attraktiven Design. Als Beispiel kann man das Nokia 6300 oder das Motorola RAZR V3 nennen.

Über WIRKAUFENS

Aufgrund seiner Vorteile wie zertifizierter, sicherer Datenlöschung, fairer Preise und gutem Service sowie hoher Kundenzufriedenheit hat sich WIRKAUFENS zu einem der beliebtesten Ankaufportale für gebrauchte Elektronik entwickelt. Zu den meist genutzten Gerätekategorien der bis dato über 300.000 Kunden gehören Handys, Smartphones, Tablets, MacBooks, Notebooks und digitale Kameras. WIRKAUFENS wurde Ende 2008 von Christian Wolf in seinem Wohnzimmer gegründet. Mittlerweile zählt WIRKAUFENS mit 95 Mitarbeitern in Frankfurt (Oder) und Berlin zu den führenden Anbietern im Re-Commerce und expandiert seit 2012 auch im europäischen Ausland. Zu den Partnern von WIRKAUFENS zählen die Deutsche Telekom, BASE, die Otto Gruppe, blau.de sowie simyo.

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Aufgrund seiner Vorteile wie zertifizierter, sicherer Datenlöschung, fairer Preise und gutem Service sowie hoher Kundenzufriedenheit hat sich WIRKAUFENS zu einem der beliebtesten Ankaufportale für gebrauchte Elektronik entwickelt. Zu den meist genutzten Gerätekategorien der bis dato über
300.000 Kunden gehören Handys, Smartphones, Tablets, MacBooks, Notebooks und digitale Kameras. WIRKAUFENS wurde Ende 2008 von Christian Wolf in seinem Wohnzimmer gegründet. Mittlerweile zählt WIRKAUFENS mit 95 Mitarbeitern in Frankfurt (Oder) und Berlin zu den führenden Anbietern im Re-Commerce und expandiert seit 2012 auch im europäischen Ausland. Zu den Partnern von WIRKAUFENS zählen die Deutsche Telekom, BASE, die Otto Gruppe, blau.de sowie simyo.

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