Tag Archives: Wohngesundheit

Allgemein

Wie schätzen Deutsche ihre Indoor-Lebensweise ein?

-Männer haben „den besseren Riecher“, wenn es um die Innenraumluft geht
-Frauen reagieren sensibler auf fehlendes Tageslicht
-Hamburger, Brandenburger und Baden-Württemberger sind die Experten der „Indoor Generation“
-Mecklenburg-Vorpommern ist sich der Risiken, die mit der Lebensweise der „Indoor Generation“ einhergehen, am wenigsten bewusst

Hamburg, Juni 2018. Im Rahmen einer im Mai veröffentlichten YouGov-Studie für die Velux Gruppe wurden 2.074 Menschen in Deutschland befragt, wie sie ihr Indoor-Leben wahrnehmen. Die Studie zeigt unterschiedliche Wahrnehmungen in den einzelnen Bundesländern sowie zwischen Männern und Frauen.
Das Sprichwort „My home is my castle“ kann man bei der heutigen „Indoor Generation“ beinahe wörtlich nehmen. Nichts kommt rein oder raus aus den mittlerweile fast hermetischen Gebäuden und nach draußen in die Natur gehen die Menschen auch nur noch selten. Mit Arbeiten oder Lernen, Hobbys, Haushalt und Schlafen kommen sie in ihrem Alltag auf durchschnittlich 90 Prozent Indoor-Zeit. Das wirkt sich auf die Stimmung, Leistungsfähigkeit, die Qualität des Schlafes und vor allem die allgemeine Gesundheit aus. Viele nehmen diese Lebensweise allerdings ganz anders wahr und sind sich den Risiken gar nicht bewusst.

Mecklenburg-Vorpommern kann noch etwas lernen
Die Studie zeigte, dass viele glauben, weniger Zeit in Gebäuden zu verbringen als dies tatsächlich der Fall ist. Gerade in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist mit 65 Prozent, 51 Prozent und 49 Prozent die Anzahl der Befragten, die der Meinung sind, dass sie weniger als 14 Stunden pro Tag in geschlossenen Räumen verbringen, besonders hoch. Tatsächlich sind es aber über 21 Stunden und damit mehr als 90 Prozent des Tages. In Hamburg und Baden-Württemberg schätzen das mit 20 Prozent und 19 Prozent der Befragten noch die meisten Menschen am realistischsten ein. Die Luftqualität-Experten leben in Brandenburg. Dort ist sich immerhin knapp ein Viertel (24 Prozent) der Tatsache bewusst, dass die Raumluft bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet sein kann als die Außenluft – so viele wie in keinem anderem Bundesland. Genau die Hälfte der Befragten aus Mecklenburg-Vorpommern gibt sogar an, dass sie davon ausgehen, dass die Innenraumluft weniger belastet ist.

Aktivitäten des täglichen Lebens im Haus wie Kochen, Saubermachen und Duschen, das Trocknen von Wäsche, ja sogar das Schlafen und Atmen belasten die Raumluft, wobei die Schlafräume von Kindern oft zu den am stärksten belasteten Räumen im Haus zählen. Das kann im Laufe der Zeit zu Erkrankungen führen. Wie eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) zeigt, steigt das Asthmarisiko um 40 Prozent, wenn man in feuchten und schimmeligen Gebäuden lebt, zusätzlich wird man auch anfälliger für andere Krankheiten.

Frauen reagieren sensibler auf fehlendes Tageslicht
Tageslicht und Frischluft wirken sich bei Menschen besonders auf ihre Stimmung und Produktivität im Alltag aus. Die Umfrage hat ergeben, dass gerade Frauen da ein sensibles Gespür für haben. 45 Prozent der befragten Frauen gaben an, dass Tageslicht eine sehr hohe Auswirkung auf ihre Stimmung hat, während nur knapp ein Drittel (32 Prozent) der Männer das genauso bewusst wahrnimmt. Den Einfluss des Tageslichts auf ihre Leistungsfähigkeit nehmen 35 Prozent der Frauen sehr stark wahr, bei den Männern hingegen gaben das nur 23 Prozent der Befragten an.
Die Herren haben allerdings einen besseren Riecher, wenn es um die Qualität der Innenraumluft geht. 23 Prozent der Männer haben gesagt, die Raumluft sei stärker belastet als die Außenluft und schätzen damit das Risiko, dass das häufig der Fall sein kann, richtig ein. Nur 13 Prozent der Frauen hatten das gleiche Verständnis, während circa ein Drittel (32 Prozent) der weiblichen Befragten die Luft im Innenraum als weniger mit Schadstoffen belastet eingeschätzt hätten als draußen.

Einfache Maßnahmen, die man sofort ergreifen kann, um sein Zuhause zu einem gesünderen Ort zu machen, sind zum Beispiel, drei- bis viermal am Tag die Fenster öffnen, Grünpflanzen aufstellen, die die Luft reinigen, Wäsche möglichst draußen trocknen, beim Kochen den Dunstabzug anschalten sowie die Verwendung chemischer Reinigungsprodukte reduzieren.

Mehr Informationen unter www.velux.de/indoorgeneration

Kurzfilm zur „Indoor Generation“
Die Relevanz des Themas zeigt auch die Aufmerksamkeit, die ein Video erhielt, indem ein junges Mädchen den Zuschauer durch die Geschichte des Wohnens in Häusern führt und die Augen für die Risiken der heutigen Lebensweise öffnet. Der Film ging mit über 44,2 Millionen Views* in den ersten sieben Tagen und fast 600.000 geteilten Inhalten (Shares) regelrecht viral. Hunderttausende Menschen diskutieren das eigene Indoor-Verhalten und die Gesundheitsrisiken.

Quellen
-Die Menschen verbringen bis zu 90 Prozent ihrer Zeit in Räumen (WHO-Europabericht 2013, US-Umweltschutzbehörde)
-Die Raumluft kann bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet sein als die Außenluft (EPA, Arhus-Universität, CBST)
-Durch das Wohnen in feuchten und schimmeligen Gebäuden kann das Asthmarisiko um 40 Prozent steigen (IBP Fraunhofer)
-Die Schlafräume von Kindern sind unter Umständen die am stärksten belasteten Räume im Haus (Danish Building Research Institute/Danish Eco Council/Universität Kopenhagen)

YouGov-Umfrage
-Die Untersuchungen für den Bericht über die „Indoor Generation“ wurden von YouGov im März/April 2018 unter 16.000 Hausbesitzern in Nordeuropa und Nordamerika (Großbritannien, USA, Kanada, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Tschechische Republik, Slowakei, Italien, Österreich, Schweiz und Spanien) durchgeführt. In Deutschland wurden 2.074 Personen befragt.

*Views von Facebook (VELUX page, ViralThread, Unilad, ATTN Media, I Fucking Love Science) und YouTube

Über die VELUX Deutschland GmbH
Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit den VELUX Modular Skylights bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Gesundheitsrisiken für heutige „Indoor Generation“

YouGov-Umfrage in 14 Ländern zeigt mangelndes Bewusstsein für Indoor-Lebensweise und deren Folgen

-Die heutige „Indoor Generation“ verbringt 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen

-Die Raumluft kann bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet sein als die Außenluft, 77 Prozent der Befragten sind sich laut einer YouGov-Umfrage dessen nicht bewusst

-Die Schlafräume von Kindern sind häufig die am stärksten belasteten Räume im Haus

Hamburg/Kopenhagen, 15. Mai 2018. Die heutige Generation verbringt im Durchschnitt 90 Prozent ihrer Zeit in geschlossenen Räumen – und ist sich dieser Tatsache und den damit einhergehenden Gesundheitsrisiken gar nicht bewusst. Das zeigen die Ergebnisse der heute von der Velux Gruppe präsentierten Studie über die „Indoor-Generation“. Die dafür in 14 Ländern durchgeführte YouGov-Umfrage ergab eine signifikant falsche Wahrnehmung der Lebensgewohnheiten und der Gefahren für die Gesundheit, wenn Menschen zu viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringen. Besonders Kinder sind gefährdet, denn deren Schlafräume sind häufig die am stärksten mit Schadstoffen belasteten Räume im Haus.

Als „Indoor Generation“ wird eine wachsende Zahl von Menschen bezeichnet, die im Vergleich zu früheren Generationen den weitaus größten Teil ihrer Zeit in geschlossenen Räumen verbringt – aktuell 90 Prozent ihres Lebens. Dabei ist ihr nicht klar, dass die Luft in unseren Wohnhäusern und öffentlichen Gebäuden unter Umständen stärker mit Schadstoffen belastet ist als die Außenluft. Die weitaus meisten, nämlich 77 Prozent, sind sich dessen nicht bewusst. Tatsächlich aber kann der Schadstoffgehalt bis zu fünfmal höher sein.

Aktivitäten des täglichen Lebens im Haus wie Kochen, Saubermachen oder Duschen, brennende Kerzen, das Trocknen von Wäsche, ja sogar das Schlafen und Atmen belasten die Raumluft, was im Lauf der Zeit das Risiko erhöht, an Asthma und Allergien zu erkranken. Schadstoffe aus toxischen Materialien in Plastikspielzeug, Reinigungsmitteln und Baustoffen können ebenfalls zu einer schlechteren Raumluftqualität beitragen. Man nimmt an, dass mehr Kinder an Asthma oder Allergien erkranken werden, wenn Wohnhäuser und öffentliche Gebäude nicht besser belüftet werden. Das Asthmarisiko steigt zudem um 40 Prozent, wenn man zu viel Zeit in feuchten, schimmeligen Gebäuden verbringt.

Peter Foldbjerg, Head of Daylight Energy and Indoor Climate bei Velux, erklärt dazu: „Wir werden zunehmend zu einer Generation von Menschen, die in geschlossenen Räumen leben. Unter der Woche bekommen wir nur noch Tageslicht und Frischluft, wenn wir zur Arbeit oder zur Schule pendeln. Das moderne Leben beginnt häufig schon früh am Tag. Wir hetzen zur Arbeit, wo wir acht bis zehn Stunden in einem Büro verbringen. Dann geht es direkt nach Hause, höchstens unterbrochen von einem kurzen Einkauf oder einem schnellen Workout in einem feuchten und stickigen Fitnessstudio.“ Die YouGov-Umfrage hat eine signifikante Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Menschen von ihrer Art zu leben und den tatsächlichen Lebensgewohnheiten aufgezeigt, denn nur 18 Prozent der Menschen sind der Meinung, 21 Stunden (87,5 Prozent) oder mehr des Tages in geschlossenen Räumen zu verbringen. Deutlich höher und damit beunruhigender ist aber die tatsächliche Zahl, denn frühere Forschungen haben ergeben, dass eine neue „Indoor-Generation“ 90 Prozent ihrer Zeit in nicht selten dunklen, schlecht belüfteten und ungesunden Gebäuden verbringt.

Aufschlussreich an den Ergebnissen des Berichts war auch die Diskrepanz zwischen der Einschätzung der Menschen zur Qualität der Raumluft und der Realität: Denn die Raumluft kann immerhin bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet sein als die Außenluft. Wenn man die Menschen zum Thema Luftverschmutzung befragt, denken sie dabei eher an einen Wohnort in der Nähe großer Fabriken oder geschäftiger Stadtgebiete mit hohen Schadstoffemissionen durch Fahrzeuge als an ihr eigenes Zuhause. Foldbjerg zieht folgendes Fazit: „Es zeigt sich, dass wir das Bewusstsein für unsere Indoor-Lebensgewohnheiten und das Wissen über deren Auswirkungen auf Körper und Geist unter den Gesichtspunkten Gesundheit und Wohlbefinden noch verbessern müssen.“

Ein unter www.velux.de/indoorgeneration zu sehender Kurzfilm der Velux Gruppe macht mit beunruhigenden Bildern auf die Entwicklung zur „Indoor Generation“ und den daraus resultierenden Gefahren aufmerksam.

Hintergrundinformationen und Studienergebnisse
YouGov-Umfrage
-Die Untersuchungen für den Bericht über die „Indoor-Generation“ wurden von YouGov im März/April 2018 unter 16.000 Hausbesitzern in Nordeuropa und Nordamerika (Großbritannien, USA, Kanada, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Tschechische Republik, Slowakei, Italien, Österreich, Schweiz und Spanien) durchgeführt.

Quellen
-Die Menschen verbringen bis zu 90 Prozent ihrer Zeit in Räumen (WHO-Europabericht 2013, US-Umweltschutzbehörde)
-Die Raumluft kann bis zu fünfmal stärker mit Schadstoffen belastet sein als die Außenluft (EPA, Arhus-Universität, CBST)
-Durch das Wohnen in feuchten und schimmeligen Gebäuden kann das Asthmarisiko um 40 Prozent steigen (IBP Fraunhofer)
-Die Schlafräume von Kindern sind unter Umständen die am stärksten belasteten Räume im Haus (Danish Building Research Institute/Danish Eco Council/Universität Kopenhagen)

Mit diesen sechs einfachen Maßnahmen lässt sich die Luftqualität im Haus verbessern:
-Drei- bis viermal am Tag die Fenster öffnen, um Frischluft hereinzulassen
-Badezimmertüren geschlossen halten und beim Duschen für eine ausreichende Lüftung sorgen
-Beim Kochen den Dunstabzug anschalten oder das Fenster öffnen
-Nicht zu häufig Kerzen anzünden
-Wäsche möglichst nicht in der Wohnung trocknen
-Verwendung chemischer Reinigungsprodukte reduzieren
-Grünpflanzen, die die Luft reinigen, aufstellen (z.B. Bogenhanf)

Über die VELUX Deutschland GmbH
Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit den VELUX Modular Skylights bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Wohngesundheit: Was hilft gegen Schimmel und Legionellen?

WÄRME+ erklärt, wie eine kontrollierte Wohnungslüftung und Durchlauferhitzer Gesundheitsrisiken vorbeugen

Wohngesundheit: Was hilft gegen Schimmel und Legionellen?

Eine kontrollierte Wohnungslüftung minimiert das Schimmelrisiko (Bildquelle: @Wäme+/Vaillant)

In Deutschland verbringen die meisten Menschen einen Großteil ihrer Zeit in geschlossenen Räumen. Daher gewinnt das Thema Wohngesundheit nicht nur bei Allergikern zunehmend an Bedeutung. Ein gutes Raumklima spielt dafür eine entscheidende Rolle. Denn stickige, feuchte Luft kann schnell zu Schimmel führen und auf Dauer krank machen. So fand das Fraunhofer Institut in einer Studie heraus, dass die Wahrscheinlichkeit an Asthma zu erkranken um 40 Prozent höher ist, wenn man in einer von Schimmelpilz befallenen Wohnung lebt. „Um Schimmelbildung vorzubeugen, ist ein regelmäßiger Luftaustausch in den Wohnräumen erforderlich“, erklärt Hans-Jürgen Nowak, Experte der Initiative WÄRME+. Schließlich geben die Bewohner jeden Tag rund acht Liter Wasser durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen, Pflanzen gießen und Atmen an die Raumluft ab. Bleibt diese Feuchtigkeit in den Räumen und schlägt sich auf kalten Wänden nieder, ist dies der ideale Nährboden für Schimmel.

Wohnungslüftung minimiert Schimmelrisiko
Für einen hygienisch optimalen Luftwechsel, sollte drei bis fünf Mal am Tag für mindestens fünf Minuten stoß gelüftet werden. „In der Praxis ist mehrmaliges Stoßlüften für die Bewohner aber häufig nicht zu realisieren, wenn sie den ganzen Tag arbeiten oder viel unterwegs sind“, so der WÄRME+-Experte. „Dann ist eine kontrollierte Wohnungslüftung zu empfehlen.“ Die Geräte transportieren Feuchtigkeit und Schadstoffe kontinuierlich aus der Raumluft ab – ganz automatisch, ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen. Damit sorgen sie für ein angenehmes und gesundes Raumklima und vermindern das Risiko der Schimmelbildung. In Neubauten und renovierten Altbauten ist eine Wohnungslüftung in den meisten Fällen sogar erforderlich, da diese in der Regel mit einer modernen Dämmung ausgestattet sind und die Gebäudehülle sehr luftdicht ist.

Einfach nachrüsten und automatisch Energie sparen
Wer sich für die Installation einer Wohnungslüftung entscheidet, hat die Wahl zwischen einem zentralen System oder dezentralen Einzelgeräten. Gerade bei letzteren ist der Einbau unkompliziert und auch nachträglich in einzelnen Räumen möglich. Notwendig sind nur ein Stromanschluss für den Ventilator und eine freie Außenwand zur Direktmontage. Es müssen keine zusätzlichen Luftkanäle im Raum verlegt werden, denn die Anlage führt frische Luft direkt zu und verbrauchte direkt ab. Besonders energiesparend sind Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Diese Modelle ziehen bis zu 98 Prozent der Wärme aus der Abluft und führen sie wieder ins Gebäude zurück. Damit kann der Energieverbrauch spürbar um bis zu 30 Prozent gesenkt werden.

Warmwasserbereitung: Keine Chance für Legionellen
Zum gesunden Wohnen gehört auch eine sichere und unbedenkliche Warmwasserversorgung. Immer wieder warnen Behörden und Verbraucherschützer vor Legionellen im Trinkwasser. Besonders beim Duschen ist die Gefahr einer Infektion groß, da die Bakterien über feinste Wassertröpfchen eingeatmet werden. Zwar lösen Legionellen in den meisten Fällen nur einen grippalen Infekt aus, sie können aber auch zu schweren Atemwegserkrankungen führen. Experten schätzen, dass sich jedes Jahr rund 30.000 Menschen in Deutschland mit den Bakterien infizieren. Ein erhöhtes Risiko für Legionellen bergen zentrale Warmwasseranlagen, denn hier findet die Erwärmung des Wassers am Anfang der Versorgungsleitung, meistens in einem Wasserspeicher im Keller statt. Wird an einer Stelle im Haus Wasser aus der Leitung entnommen, kühlt anschließend das noch warme Wasser bei wachstumsfördernden Temperaturen in der Leitung langsam ab und es können sich Legionellen bilden. „Die Bakterien vermehren sich am stärksten bei Temperaturen zwischen 30 und 45 °C“, erläutert Hans-Jürgen Nowak. „Kaltes Wasser bietet hingegen keinen Nährboden für Legionellen. Wer im Haus dezentrale Durchlauferhitzer nutzt, ist daher auf der sicheren Seite.“ Denn die modernen Geräte erhitzen das Wasser erst unmittelbar während des Durchströmens, sodass Legionellen gar keine Chance haben, sich in den kalten Wasserleitungen zu entwickeln. Zudem entfallen bei der dezentralen Warmwasserversorgung mit Durchlauferhitzern lange Leitungswege und die Speicherung von großen Wassermengen – und das spart Energie.

Weitere Informationen zur Hauswärmetechnik bietet die Initiative WÄRME+ auf ihrer Website unter: www.waerme-plus.de

Über die Initiative WÄRME+
Für viele Hausbesitzer stehen in den kommenden Jahren Investitionen in eine zeitgemäße Hauswärmetechnik an. Mit einem umfassenden Informations- und Serviceangebot klärt die Initiative WÄRME+ darüber auf, wie eine effiziente Anlagentechnik zu einer intelligenteren Energienutzung in Haus und Wohnung beitragen kann. Im Fokus stehen dabei innovative Lösungen wie die Wärmepumpe, die dezentrale Warmwasserbereitung mit elektronischen Durchlauferhitzern, die elektrische Fußbodenheizung und die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Zu den Mitgliedern der Initiative zählen die Unternehmen AEG Haustechnik, Clage, DEVI, Glen Dimplex Thermal Solutions, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) und die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

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Bauen und Wohnen mit der klimafreundlichen Holzbauwelt

Holzfertighaus als Energiesparhaus bauen

Bauen und Wohnen mit der klimafreundlichen Holzbauwelt

Ratgeber Portal Holzbau

Sie werden ökologisch und nachhaltig bauen? Dann kommen Sie am Baustoff Holz und den natürlichen nachwachsenden Dämmstoffen nicht vorbei. Verantwortungsbewusste Holzhaus Hersteller bauen ökologische Holzhäuser in Deutschland. Sie benutzten den Baustoff Holz im Holzfertighausbau konstruktiv bei Wänden, Decken und im Innenbereich.

Bei einem Fertighaus mit Holz in der Holzrahmenbauweise werden die Hohlräume der Wände beispielsweise mit Holzweichfaser-Dämmstoffen gedämmt. Um die hohen Anforderungen an die thermische Qualität des Gebäudes zu erfüllen, stehen heute den Baufamilien zahlreiche natürliche Dämmmaterialien zur Verfügung. Holzfaser-Dämmstoffe bieten einen optimalen Wärmeschutz in vielen Bereich des Holzfertighausbaus.

Bauen und Wohnen mit Holz überzeugt durch Wohngesundheit!

Der Grundgedanke und die Verwendung von natürlichen Materialien beim Bauen und Dämmen ist klar: sie bieten denselben Wärmeschutz wie erdölbasierte oder mineralische Produkte, sind jedoch ökologisch verträglicher und nachhaltiger. Ein Öko-Holzhaus bauen lässt sich am Besten mit natürlichen Baumaterialien umsetzten. Sie erzeugen ein natürliches Wohlfühlklima im Holzhaus und stehen für die Wohngesundheit eines Hauses.

Moderne Holzbauprodukte eignen sich sowohl für den Einfamilienhausbau und für das mehrgeschossige Bauen. Innovative Holzhaus-Architektur überzeugt mit klaren Argumenten. Sie bietet technische Leistungsfähigkeit und unbegrenzte Gestaltungsmöglichkeiten in Architektur und Design. Ein natürliches Holzhaus gewährleistet Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Die Bauelemente aus Holz werden von den Holzhaus-Manufakturen unter optimalen Bedingungen in der Werkhalle vorgefertigt. Die Fertigbauteile werden zur Baustelle transportiert und in wenigen Tagen zum fertigen Haus montiert. Ein Holzhaus ist sofort nutzbar, da keine Trocknungszeiten anfallen. Im Innenausbau bietet Holz ein komfortables Wohnklima bei individueller Ästhetik.

Welche Bausysteme aus Holz werden heute in Deutschland eingesetzt?

Die Skelettbauweise hat sich aus dem traditionellen Fachwerkbau entwickelt. Der Holzrahmenbau und der Holztafelbau sind die am häufigsten eingesetzten Holzbausysteme in Deutschland

Informieren Sie sich über die moderne Holzbauwelt mit vielen Beispielhäusern und Bildern auf dem gleichnamigen Ratgeber Portal. Tipp: Nutzen Sie die Hausbau Förderung der KfW für das energiesparende Bauen mit Zuschüssen zum Eigenheimbau.

Holzbauwelt.de ist das Ratgeber Portal für Holzhäuser und den Holzbau.

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70327 Stuttgart
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Gut fürs Klima

Neue (Holz-)Fenster: Sinnvolle Investition mit hohem Nutzerkomfort.

Gut fürs Klima

(Bildquelle: Bundesverband ProHolzfenster/Schillinger)

Würden in Deutschland alle veralteten Fenster durch moderne Energiesparfenster ersetzt, könnten rund 14 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, so eine aktuelle Studie des Verbands Fenster + Fassade und des Bundesverbands Flachglas. „Noch mehr klimaschädliches CO2 kann man jedoch sparen, wenn die neuen Fenster aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz gefertigt sind“, erläutert Heinz Blumenstein vom Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH).

Denn Holz schluckt den Klimakiller CO2, und zwar so lange, wie das daraus gefertigte Produkt besteht. Außerdem benötigen Holzfenster bei weitem nicht so viel Energie bei der Herstellung. „Bauteile aus Holz haben nachweislich das günstigste Ökoprofil“, so Heinz Blumenstein.

Die Investition in moderne Fenster lohnt sich für Eigenheimbesitzer immer. Sie sparen nicht nur Heizkosten ein, sondern profitieren auch durch einen deutlich erhöhten Nutzerkomfort: mehr Bedienkomfort und Behaglichkeit, bessere Schalldämmung und mehr Sicherheit. Auch hier sind moderne Holz- oder Holz-Alufenster überlegen.

Natürliche Wärmedämmung, gesundes Wohnklima
Die Energieeffizienz der neuen Fenster steigert sich noch, weil Holz von Natur aus einen niedrigen Wärmedurchgangswert und damit hervorragende Dämmeigenschaften besitzt. Deshalb sind die heutigen Hightech-Holzfenstersysteme mit Uw-Werten unter 0,8 W/m2K auch für Niedrigenergie- und Passivhäuser bestens geeignet. Holz in Innenräumen trägt außerdem wesentlich zu einem angenehmen Wohnraumklima und damit zur Raumlufthygiene bei. Denn wie kein anderer Werkstoff ist Holz in der Lage, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen und bei Bedarf wieder an seine Umgebung abzugeben. Das beugt Atemwegserkrankungen und Schimmelbildung vor. Die natürliche Ausstrahlung des lebendigen Materials Holz wird im Wohnumfeld von den meisten Menschen übrigens als ausgesprochen angenehm empfunden.

Gutes Gefühl: mehr Sicherheit
Wer den Fenstertausch plant, hat Gelegenheit, auch den Sicherheitsaspekt zu überdenken. Einbruchhemmende Systeme sind zumindest im Erdgeschoss empfehlenswert. Vergleichstests haben gezeigt: Holzfenster sind schwerer zu knacken. Und auch im Falle eines Brandes halten Holzfenster länger stand. Temperaturen von über 200 Grad überstehen sie lange Zeit ohne Verformung und ohne Freisetzung hochgiftiger Gase.

Eine Entscheidung für Holz ist immer auch eine Entscheidung für Qualität und vollendete Ästhetik. Heinz Blumenstein rät: „Bauen mit natürlichen Materialien ist hochaktuell. Wer den Wert seiner Immobilie steigern will, sollte qualitativ hochwertige Holz- oder Holz-Alufenster wählen.“ Informationen und ein Fachbetriebsverzeichnis gibt es unter www.proholzfenster.de. Wer mehr zum Fenstertausch wissen möchte, kann unter www.holzfensterberatung.de Kontakt zu Experten des Bundesverbandes ProHolzfenster aufnehmen.

Der Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH) gründete sich 1994 (damals unter der Bezeichnung Initiative ProHolzfenster e.V.). Mitglieder sind Fensterhersteller, Zulieferfirmen, Architekten und Planer, die vom hochwertigen Produkt Holzfenster und Holz-Alu-Fenster überzeugt sind. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, über die Vorteile des nachhaltigen Werkstoffs Holz im Fenster- und Türenbau zu informieren.

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Mehr Wissen für mehr Kompetenz

Termine für die Velux Fachseminare im Herbst 2017

Hamburg, August 2017. Noch ist die Dachsaison in vollem Gange, doch der Herbst nähert sich bereits mit großen Schritten. Wenn die Tage kürzer und nasser werden, hat das Arbeiten auf dem Dach ein Ende. Warum also nicht die ruhige Zeit nutzen und sich weiterbilden? Mit einem umfassenden, praxisnahen Seminarangebot unterstützt Velux Fachhändler und Dachhandwerker auch in diesem Herbst wieder dabei, ihre Stärken zu vertiefen und den beruflichen Horizont kontinuierlich zu erweitern.

Strengere gesetzliche Auflagen, gestiegenes Umweltbewusstsein und das Bedürfnis nach maximaler Wohnqualität ändern die Chancen und Anforderungen für Handwerker und Händler. Velux Fachseminare bereiten gezielt auf diesen Wandel vor und gehen auf die Bedürfnisse der Profikunden ein. Zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten stärken mit praxisbezogenen Lerninhalten die eigene Kompetenz und können direkt angewandt werden. Neben den bewährten Weiterbildungen zu Produktwissen, Einbautechniken oder Renovierung informieren neue Seminare über Tageslichtplanung und innovative Lüftungslösungen für Wohngesundheit und Energieeffizienz sowie über das Modulare Oberlicht-System.

Die Fachseminare finden an 35 Standorten in der ganzen Bundesrepublik statt – wie etwa im Velux Forum in Sonneborn. Das Schulungszentrum in Thüringen wurde im Juni 2007 eröffnet und feierte somit in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Wie wichtig dem Dachfensterhersteller die Ausbildung ist, zeigen die schon über 28.000 Besucher der letzten zehn Jahre allein in diesem Seminargebäude. Praxisorientierte Ausbildung oder auch Tagungen finden dank der mehr als 160 Dachfenster stets bei reichlich Tageslicht in angenehmer Atmosphäre statt.

Auf Wunsch werden nahezu alle Velux Fachseminare auch direkt im Unternehmen durchgeführt. Zudem können neben den bestehenden Seminarinhalten auch auf den Betrieb abgestimmte, individuelle Programme erarbeitet und umgesetzt werden. Bei Seminar-Anmeldungen über das Internet unter www.velux.de/fachseminare profitieren Interessierte von einem zehnprozentigen Preisnachlass. Auch Gruppen und Velux Geschulte Betriebe können Rabatte in Anspruch nehmen. Für die Teilnehmer besteht gleichzeitig die Möglichkeit, Fortbildungspunkte bei Mitgliedsverbänden der Initiative „Meisterhaft“ zu erwerben. Weitere Informationen unter www.meisterhaftbauen.de

Terminübersicht VELUX Fachseminare Herbst/Winter 2017

VELUX Produktwissen Basis – Arbeiten mit dem VELUX Katalog (T11)
09.10.17 Sonneborn
10.10.17 Hamburg
16.10.17 Berlin
17.10.17 Ostfildern
02.11.17 Garching
06.11.17 Marl
20.11.17 Köln
21.11.17 Biberach
12.12.17 Bad Dürkheim

VELUX Produktwissen Fortgeschrittene (T12)
10.10.17 Sonneborn
11.10.17 Hamburg
17.10.17 Berlin
18.10.17 Ostfildern
03.11.17 Garching
07.11.17 Marl
21.11.17 Köln
22.11.17 Biberach
13.12.17 Bad Dürkheim

VELUX Profi-Verkäufer (T14)
28.11. – 30.11.17 Garching

VELUX INTEGRA® System: ein Baustein zu „Smarthome“ (T15)
28.09.17 Garching
09.10.17 Hamburg
23.10.17 Bad Dürkheim
02.11.17 Bad Dürkheim
06.11.17 Sonneborn

Der Renovierungsprofi im Handwerk und Handel (T17)
29.09.17 Garching
04.10.17 Bad Zwischenahn
12.10.17 Bad Dürkheim
17.10.17 Sonneborn
08.11.17 Marl
04.12.17 Düsseldorf

Lüftungslösungen für ein gesundes Wohnklima (T18)
05.10.17 Garching
10.10.17 Würzburg
01.11.17 Hamburg
05.12.17 Bad Dürkheim

Experte für Wohngesundheit und Wohnkomfort (T19)
05.10.17 Sonneborn
13.10.17 Bad Dürkheim
18.10.17 Berlin
27.10.17 Garching
02.11.17 Hamburg
30.11.17 Bühl

Montage-Experte für Fensterkombinationen (T20)
21.09.17 Garching
19.10.17 Sonneborn
07.11.17 Hamburg
09.11.17 Bad Dürkheim
24.11.17 Garching

Montagetraining Fensteraustausch und Renovierung (T21)
06.10.17 Garching
18.10.17 Sonneborn
24.10.17 Bad Dürkheim
25.10.17 Hamburg
15.11.17 Sonneborn
01.12.17 Wesel
04.12.17 Bad Dürkheim

Montagetraining Dachfenster, Rollladen und Innenfutter (T22)
26.09.17 Hamburg
27.09.17 Sonneborn
05.10.17 Bad Zwischenahn
12.10.17 Garching
13.11.17 Sonneborn
16.11.17 Hamburg
16.11.17 Bad Dürkheim
27.11.17 Landsberg
27.11.17 Mayen
30.11.17 Wesel
01.12.17 Garching

Montagetraining Systemlösung „Lichtband“ mit INTEGRA® Rollladen (T23)
04.10.17 Sonneborn
13.10.17 Garching
16.11.17 Goldbach
28.11.17 Landsberg
06.12.17 Bad Dürkheim

VELUX Montage Experte (T24)
09.11. – 10.11.17 Garching
14.11. – 15.11.17 Bad Dürkheim
21.11. – 22.11.17 Sonneborn
12.12. – 13.12.17 Hamburg

Einbauseminar Dachfenster in Aufsparrendämmung (T26)
05.09.17 Hamburg
19.09.17 Sonneborn
19.10.17 Garching
10.11.17 Goldbach
13.11.17 Bad Dürkheim
29.11.17 Hamburg
01.12.17 Bad Dürkheim

Einbauseminar „Automatische Produkte“ für Meister und Gesellen (T27)
06.10.17 Bad Zwischenahn
19.10.17 Weilburg

Experten Einbauseminar für VELUX Innenfutter und Einbau-Set Innenverkleidung (T28)
18.09.17 Hamburg
27.10.17 Bad Dürkheim

Einbauseminar für Verkäufer aus dem Fachhandel (T29)
25.10.17 Sonneborn
15.11.17 Hamburg
16.11.17 Garching
29.11.17 Landsberg
11.12.17 Bad Dürkheim

Auftritt beim Kunden (T31)
22.09.17 Garching
27.10.17 Marl
14.11.17 Sonneborn
06.12.17 Hamburg

Frauen im Handwerk II – VELUX Produkt- und Einbauseminar (T33)
14.09. – 15.09.17 Sonneborn

Emotionaler Verkauf als Erfolgsfaktor (T34)
10.10. – 11.10.17 Sonneborn
21.11. – 22.11.17 Garching

Serviceseminar „Fensterpflege und Wartung“ (T35)
24.10.17 Hamburg
26.10.17 Bad Dürkheim
16.11.17 Sonneborn
17.11.17 Garching

Montagetraining für Meister und Gesellen: VELUX Neuheiten (T37)
17.10.17 Hamburg
25.10.17 Bad Dürkheim
23.11.17 Garching
27.11.17 Sonneborn

Über die VELUX Deutschland GmbH
Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Allgemein

Testphase für Velux Modellprojekt im sozialen Wohnungsbau beginnt

Familie bezieht RenovActive House

Hamburg, Juni 2017. RenovActive ist ein ganzheitliches Modellprojekt für erschwingliche, reproduzierbare und klimafreundliche Sanierungen im sozialen Mietsektor, das die Velux Gruppe in Kooperation mit der sozialen Wohnungsbaugesellschaft „Le Foyer Anderlechtois“ entwickelt hat. Die modernisierte Doppelhaushälfte aus den 1920er Jahren stand zunächst ein Jahr lang für Besichtigungen und Veranstaltungen zur Verfügung. Über 1.000 Besucher, von Politikern über Stadtplaner und Wissenschaftler bis hin zu Pressevertretern, haben das Projekt in dieser Zeit besichtigt und sich über das innovative Sanierungskonzept informiert. Mitte Mai wurde das Gebäude an die neuen Bewohner, die vierköpfige Familie Bah, übergeben.

Beim RenovActiv House handelt es sich um eine ehemals unsanierte Doppelhaushälfte im Anderlechter Stadtteil „Bon Air“. Ziel und besondere Herausforderung bei der Renovierung war es, im Budgetrahmen des sozialen Wohnungsbaus zu bleiben, ohne auf Energieeffizienz und ein gesundes Wohnumfeld zu verzichten. Dieser liegt in Brüssel für Renovierungsvorhaben bei 1.119 Euro/m2. Mit 1.078 Euro/m2 (ausgenommen der einmaligen Kosten für die Konzeptentwicklung) konnte dieses Budget sogar leicht unterschritten werden.

In den kommenden zwei Jahren wird im Rahmen eines wissenschaftlich begleiteten „Wohnexperiments“ getestet, wie sich das Gebäude in der Praxis bewährt. Neben dem Energie-, Wasser- und Wärmeverbrauch werden auch die persönlichen Eindrücke der Bewohner untersucht. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie eine umweltverträgliche Wohnlösung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern gleichzeitig ein gesundes Raumklima und einen hohen Wohnkomfort bietet und dabei im finanziellen Rahmen des sozialen Wohnungsbaus realisierbar ist. Auf Basis der Ergebnisse des Monitorings soll das Konzept weiterentwickelt werden.

Bereits heute wird das Projekt als Vorbild für die Renovierung 86 weiterer Objekte genutzt. „Als soziale Wohnungsbaugesellschaft verstehen wir es als eine unserer Pflichten, soziale Ziele zu erreichen. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, Lösungen anzustreben, die den Problemen von Feuchtigkeit und schlechter Luftqualität in Gebäuden entgegenwirken, während CO2-Emissionen unserer Wohnsiedlungen verringert werden“, so Bruno Lahousse, Geschäftsführer bei Le Foyer Anderlechtois. „Das RenovActive Konzept ist ein großer Schritt auf dem Weg, diese Ziele zu erreichen. Daher haben wir uns dazu entschieden, dies als Basis für weitere Renovierungen zu nutzen.“

Hintergrund RenovActive
Energieeffizienz und Wohnkomfort im sozialen Wohnungsbau
Bei Modernisierungsprojekten im sozialen Wohnungsbau steht meist die Energieeffizienz und dabei insbesondere die Reduzierung des Heizwärmebedarfs im Fokus. Hierfür wird in der Regel die Fassade nachträglich gedämmt und die Heizung erneuert. Das von Dachfensterhersteller Velux gemeinsam mit der sozialen Wohnungsbaugesellschaft „Le Foyer Anderlechtois“ umgesetzte RenovActive Projekt in der belgischen Gemeinde Anderlecht geht einen Schritt weiter und schließt darüber hinaus Wohngesundheit, Wohlfühlklima und minimale Umweltbelastung mit ein. Zudem wurde die Modernisierung einer Doppelhaushälfte aus den 1920er Jahren mit den Budgetvorgaben des sozialen Wohnungsbaus durchgeführt und dient „Le Foyer Anderlechtois“ als Vorbild für die Modernisierung von zunächst 86 ähnlichen Häusern. Um das Konzept weiterzuentwickeln, wird das Haus ab Juni 2017 zwei Jahre lang im Rahmen eines „Wohnexperiments“ getestet, wobei Verbrauchsdaten sowie die persönlichen Eindrücke der Bewohner erfasst und untersucht werden.

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Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Allgemein

„Gebäude sind dann schön, wenn sich die Menschen darin wohlfühlen“

Highlights vom 7. Velux Daylight Symposium in Berlin

Berlin, Mai 2017. Das oben angeführte Zitat der französischen Architektin Anne Lacaton, Partnerin im Architekturbüro Lacaton & Vassal, war nur eine von vielen wichtigen Aussagen beim 7. Velux Daylight Symposium in Berlin vom 3. bis 4. Mai 2017. Unter dem Thema „Gesunde & klimafreundliche Architektur – vom Wissen zur Praxis“ präsentierte das Symposium 39 Redner aus Forschung und architektonischer Praxis.
Im tageslichtdurchfluteten Konferenzsaal des legendären Cafe Moskau konnten sich 360 Teilnehmer aus der ganzen Welt bei Präsentationen über zukunftsweisende Tageslichtforschungen und in umfassenden Vorträgen führender Architekturbüros aus Europa, Kanada und den USA über Tageslicht in der Architektur informieren.

Ruf nach mehr Fakten und gesundem Menschenverstand in Architekturbüros
Das wichtigste Fazit der beiden Tage lautet, dass sich Forschung und architektonische Praxis tatsächlich aufeinander zubewegen. Die Nutzung von Tools, Simulationen und VR-Technologie kann in der Tat ein gemeinsames Verständnis dafür schaffen, welche Bedeutung Tageslicht für uns als Menschen hat, die die meiste Zeit des Lebens in Gebäuden verbringen. Aber dennoch: Tools alleine können diese Aufgabe nicht erledigen. Ein gutes Maß an gesundem Menschenverstand, die Nutzung der Sinne und ein Bewusstsein für Schönheit und „Wohlgefühl“ dürfen nicht fehlen.

Architektur beginnt dort, wo Tageslicht auf eine Wand fällt
Stefan Behnisch von Behnisch Architekten war der erste Keynote-Speaker zum Thema „Tageslicht als qualitativer Aspekt und treibender Faktor für die Entwicklung von Architektur“ und führte aus, wie er als Architekt das Empfinden von Licht im Raum ganz spezifisch wertschätzt. Dabei zitierte er Louis Kahn, der sagte, „Architektur erscheint dort zum ersten Mal, wo Sonnenlicht auf eine Wand fällt“ und „selbst wenn ein Gebäude alle technischen Spezifikationen erfüllt, gibt es keine Garantie für die Qualität des Lichts, wenn es auf eine Wand fällt“. Zur Illustration seines Vortrags nutzte er Beispiele seiner Arbeit, bei denen reflektierende und transluzente Flächen entscheidend für das Empfinden von Tageslicht sind.

Eine große architektonische Erzählung
Auch für Omar Gandhi, vom Magazin Wallpaper* als einer der 20 weltweit besten Architekten geehrt, spielt Tageslicht im kreativen Prozess zweifellos eine wichtige Rolle. „Tageslicht lässt sich als eine große architektonische Erzählung einsetzen. Wie bei der Handlung eines Films gibt es Hoch- und Tiefpunkte“, erläuterte er und zeigte, wie er Tageslicht bei einer ganzen Reihe von Gebäuden, von Shantih über Harbour Heights bis Rabbit Snare Gorge, als Designkonzept einsetzt. Räumliche Erfahrungen lassen sich durch die Verwendung von Tageslicht gestalten, um damit ganz spezielle Momente zu schaffen und besondere Orte durch Lichtkontraste in Szene zu setzen.

Die Verantwortung, Licht zurückzugeben
Jacob Strømann-Andersen von Henning Larsen Architects demonstrierte das Erbe des Tageslichtdenkens von Henning Larsen, indem er ein Schulprojekt vorstellte, bei dem Tageslicht und Variabilität für mehr Spaß am Lernen sorgen. Peter Andreas Sattrup als Repräsentant des Verbands dänischer Architekturbüros (Association of Danish Architectural Firms) rief dazu auf, die Zusammenarbeit und den Austausch von Daten zwischen bestehenden Gebäuden und der Forschung zu intensivieren, um bereits während der Entwicklungsphase künftiger Gebäude einen Mehrwert zu schaffen. „Wir müssen besser verstehen, wie Gebäude funktionieren – der Dialog ist das wesentliche Element“, so Sattrup. James Carpenter von James Carpenter Design Associates JCA erklärte den Architekturansatz seines Büros mit der Aussage „wenn Raum bebaut oder privatisiert wird, entsteht die Verantwortung, Licht zurückzugeben“.

Verdopplung von Raum und Nutzungsmöglichkeiten
Anne Lacaton demonstrierte in ihrer Präsentation, wie Gebäude mit Tageslichtlösungen renoviert werden können. Im Zuge dessen erörterte sie das Beispiel eines Pariser Hochhauses aus den 70er Jahren, in dem, ohne dass seine Bewohner umziehen müssen, zusätzlicher Wohnraum für mehr Lebensqualität geschaffen wurde. Diese Renovierungen wurden mit einem Drittel der Kosten eines Abrisses und Neubaus umgesetzt. „Niemals abreißen, immer hinzufügen, erweitern und mehr geben“, erklärte Lacaton und erläuterte im Detail, wie Gebäude „räumlich und wirtschaftlich großzügig“ sein könnten, um „dem Leben, der Nutzung und dem Zweck zu dienen“.

Licht beeinflusst unser Immunsystem und unsere Wachsamkeit
Forschungspreisträgerin Marilyne Andersen von der ecole polytechnique federale de Lausanne informierte die Teilnehmer über bahnbrechende Forschungsarbeiten mithilfe von Tageslichtsimulatoren, bei denen die Bewohner im Fokus stehen. Auf Basis der Auswertung der gesundheitlichen Auswirkungen von Tageslicht im Gebäudedesign stellte sie fest, dass „Licht unser Immunsystem, unsere Wachsamkeit und Schlafqualität beeinflusst“. Dean Hawkes, emeritierter Fellow am Darwin College der University of Cambridge, präsentierte Erkenntnisse und Bildmaterial aus 25 Jahren, die er privat in seinem „circadianen Haus“ verbracht hat, das im Einklang mit der Natur und dem Wechsel der Jahreszeiten entworfen wurde.

Faktenbasierte Architektur als stabile Brücke vom Wissen zur Praxis
Lone Wiggers, Architektin und Partnerin im ältesten und größten Architekturbüro Skandinaviens C.F. Møller, betonte, dass die Umsetzung neuester Forschungsergebnisse mit dem Schwerpunkt auf menschlichem Wohlbefinden das Design von Schulen, Universitäten und Krankenhäusern verbessern könnte. „Wenn wir Erholungsraten verkürzen, menschliche Fehler reduzieren und das Gefühl von Glück fördern können, lassen sich damit die Baukosten mehr als ausgleichen“, zeigte sie sich überzeugt.

Machen uns Outdoor-Arbeitsplätze effizienter?
Mit seiner Präsentation „Tageslicht für Millenials“ demonstrierte Christoph Reinhart vom Massachusetts Institute of Technology, wie sich mit Umweltsimulationen bessere Bedingungen für Außenflächen erreichen lassen. Reinhart stellte mit „Soofa“ ein WLAN-basiertes Outdoor-Überwachungstool für Arbeitsbereiche vor, dessen Konzept es ist, sich mit Tageslichtdefiziten im modernen Leben zu befassen und grundlegende, aber essentielle Fragen aufzuwerfen: Sollten wir unsere Planung von Arbeitsplätzen grundlegend überdenken? Können wir draußen effizienter arbeiten?

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Die VELUX Deutschland GmbH mit Sitz in Hamburg ist ein Unternehmen der internationalen VELUX Gruppe. Der weltweit größte Hersteller von Dachfenstern ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern in rund 40 Ländern vertreten. In Deutschland beschäftigt die VELUX Gruppe in Produktion und Vertrieb nahezu 1.000 Mitarbeiter. Neben Dachfenstern und anspruchsvollen Dachfensterlösungen für geneigte und flache Dächer umfasst die Produktpalette unter anderem Sonnenschutzprodukte, Rollläden und Solarkollektoren sowie Zubehörprodukte für den Fenstereinbau. Automatisierte Lösungen und intelligente Sensorsysteme tragen zu einem angenehmen Raumklima bei und steigern den Wohnkomfort. Solarbetriebene Produkte von VELUX reduzieren den Energieverbrauch und leisten einen Beitrag zum nachhaltigen Bauen und Wohnen. Mit dem Modularen Oberlicht-System bietet das Unternehmen zudem eine Lösung speziell für öffentliche und gewerbliche Gebäude an.

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Wohngesundes Mauerwerk

Wohngesundes Mauerwerk

Ökologische Mehrgenerationensiedlung mit Mauerwerk aus PORIT Porenbeton. (Bildquelle: PORIT/Sven-Erik Tornow)

Energieeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit spielen bei Bauprodukten und Bauwerken eine wichtige Rolle. Um die Nachhaltigkeit von Gebäuden festzustellen und zu bewerten, werden eine Vielzahl von Daten gesammelt und ausgewertet. Dazu gehören auch die Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit der eingesetzten Bauprodukte. PORIT Porenbeton überzeugt hier auf ganzer Linie.

Schon aufgrund seiner produktspezifischen Zusammensetzung und Herstellung zählt PORIT Porenbeton zu den ökologischen Mauerwerksprodukten. Zur Herstellung von PORIT Porenbeton werden weitgehend natürlich Rohstoffe eingesetzt. Sie stammen zum größten Teil aus Vorkommen in unmittelbarer Nähe zu den jeweiligen Produktionsstätten. Das reduziert die Rohstofflogistik auf ein Minimum. Bei der Herstellung wird neben Sand, Wasser, Zement und Kalk zur Porenbildung eine geringe Menge Aluminiumpulver als Treibmittel eingesetzt und vollständig umgesetzt. Modernste Fertigungsanlagen mit kontinuierlich optimierten Produktionsprozessen halten zudem den Primärenergiebedarf gering. So wird z.B. der zur Härtung der Porenbetonsteine eingesetzte Wasserdampf gleich mehrfach genutzt. Um einen Kubikmeter Porenbeton herzustellen werden inklusive Rohstoffgewinnung, und Verpackung ca. 400 kWh Primärenergie benötigt. Im direkten Vergleich zu anderen Mauerwerksprodukten ist dies ein wegweisender Wert. Produktionsbedingte Abfälle werden entweder direkt wieder in den Produktionskreislauf eingebracht oder zu anderen Produkten weiterverarbeitet, z. B. als wärmedämmende Ausgleichsschüttung.

Nach dem Ergebnis einer Ökobilanzierung nach ISO EN 14040-49 durch die unabhängige AGIMUS Umweltgutachterorganisation & -beratungsgesellschaft gehen weder von den Rohstoffen, noch der Produktion, der Verarbeitung oder der langjährigen Nutzung der PORIT Porenbetonsteine besondere Umweltbelastungen aus. Damit sind Außen- wie Innenwände aus PORIT Porenbeton nachweislich wohngesundes Mauerwerk. Darüber hinaus sorgt Porenbeton aufgrund seiner hervorragenden Dämmeigenschaften für eine besonders energie- und ressourcenschonende Bauweise. Außenwände aus PORIT Porenbeton benötigen keine zusätzliche Dämmung und erfüllen höchste Standards bei der Energieeffizienz wie z.B. KfW Effizienzhaus 40 Plus.

Nach der Nutzungsphase, die 80 Jahre und mehr umfasst, kann PORIT Porenbeton bedenkenlos rückgebaut, recycelt oder deponiert werden. Ähnlich nachhaltig verfahren die Hersteller der bundesweit vertriebenen PORIT Porenbeton-Steinsystemen auch bei der Renaturierung ihrer Sandabbau-Areale. Diese werden nach geltenden Bestimmungen und unter Berücksichtigung der regionalen Flora und Fauna so aufbereitet, dass sie neuen, natürlichen Lebens- und Erholungsraum bieten.

Wie kaum ein anderer Mauerwerksbaustoff steht PORIT Porenbeton deshalb für eine nachhaltige, wohngesunde, zukunftsfähige und energieeffiziente Bauweise. Bauen mit PORIT Porenbeton ist damit ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz.

PORIT ist die Marke von fünf mittelständischen Herstellern von Porenbeton, die ihre Produkte im gesamten Bundesgebiet und den angrenzenden europäischen Nachbarländern vertreiben. Jedes Unternehmen für sich ist ein Kompetenzzentrum mit einer umfangreichen, aufeinander abgestimmten Produktpalette, die zudem einer permanenten Qualitätskontrolle unterliegt. Dank regionaler Nähe zum Kunden werden Marktbedürfnisse erkannt und Produkte für die Zukunft entwickelt. Die Positionierung im mittelständischen Bereich macht den stetigen Erfolg der PORIT Gruppe aus.

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Damit Energiesparern nicht die Luft ausgeht…

Mit Velux Dachfenstern automatisch richtig Lüften

Hamburg, September 2016. Ob Neubau oder umfangreich modernisierter Altbau, aus Gründen der Energieeffizienz wird in der Regel nicht nur die Wärmedämmung, sondern auch die Dichtheit des Gebäudes optimiert – mit negativen Folgen für die Raumluftqualität. Deshalb fordern Energieeinsparverordnung (EnEV) und Deutsches Institut für Normung (DIN) auch die Sicherstellung eines ausreichenden Luftaustauschs in den Gebäuden. Hierfür empfehlen die Dachfenster-Experten von Velux Bauherren, ihre Fenster mit entsprechendem Lüftungszubehör auszurüsten.

Um Wärmeverluste zu vermeiden, optimieren Bauherren bei Neubauten und umfangreichen Modernisierungen Dämmung und Dichtheit des Gebäudes. Während früher durch undichte Fugen oder Ritzen auch bei geschlossenen Fenstern ein sozusagen unfreiwilliger Luftaustausch erfolgte, lässt eine optimal gedämmte, aber damit auch luftdichte Gebäudehülle diesen heute nicht mehr zu. Ein regelmäßiger Luftwechsel ist jedoch für ein gesundes Wohnumfeld notwendig. Denn bleibt dieser aus, kann es durch Atmung und Ausdünstungen von Möbeln, Reinigungsmitteln und Zigaretten zu einer zu hohen Konzentration von CO und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) im Haus kommen. Dann drohen Kopfschmerzen, Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder Allergien und Augenreizungen. Weiteres Problem: Durch Schwitzen, Kochen, Duschen und Wäschetrocknen wird die Luftfeuchtigkeit zu hoch und in der Folge kann sogar Schimmelbildung entstehen.

Diese Problematik berücksichtigen seit einigen Jahren auch die rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Energieeinsparverordnung verlangt seit 2009 neben der Gebäudedichtheit auch die Sicherstellung eines Mindestluftwechsels. Früher lag die Verantwortung dafür meist bei den Bewohnern, die mittels manueller Fensterlüftung für den ausreichenden Luftaustausch sorgen sollten. Experten empfehlen je nach Wohnverhalten und Raum über den Tag verteilt drei bis fünf Mal zu lüften. Es liegt jedoch auf der Hand, dass dies beispielweise für Berufstätige kaum möglich ist. Auch deshalb wird in baufachlichen Normen jetzt der jeweilige Planer, also der Architekt, ausführende Unternehmer oder Handwerker, in die Haftung genommen, einen Luftwechsel sicherzustellen, ohne dass die Bewohner eingreifen müssen.

Neben einer zentralen mechanischen Lüftungsanlage, deren Einbau – gerade in modernisierten Altbauten – jedoch sehr aufwendig und kostenintensiv ist, gewährleisten inzwischen auch alternative dezentrale Lösungen den geforderten Luftwechsel. Diese dezentralen Lüftungstechnologien benötigen zudem keinen Platz im Inneren des Gebäudes. Der Fensterlüfter Balanced Ventilation von Velux etwa stellt über die Lüftungsklappen der Dachfenster bei freier Querlüftung einen konstanten Luftaustausch sicher. Dabei nutzt diese Zubehörtechnik Wind und Temperaturunterschiede, um die Luft einer Wohnung auszutauschen. Durch die Lüftungsklappen strömt frische Luft kontinuierlich auf einer der Fassadenseiten ein und verbrauchte auf einer anderen wieder hinaus. Über eine selbstregulierende Membran stellt Balanced Ventilation auch bei starkem Wind Frischluftzufuhr ohne Zugerscheinungen sicher und vermeidet unnötige Wärmeverluste.

Für Energiesparer eignet sich das Zubehör Velux Smart Ventilation, das außen oberhalb des Dachfensters montiert wird. Dieser elektrisch betriebene Fensterlüfter sorgt über die Lüftungsklappe nicht nur für eine konstante Frischluftzufuhr im ganzen Raum, sondern speichert zudem die Wärme aus der abziehenden Raumluft und überträgt diese auf die von außen eindringende Frischluft. Insbesondere in den Wintermonaten wird somit das Haus zuverlässig belüftet sowie Wärmeverlust und Zugluft vermieden. Da durchschnittlich 76 Prozent der Wärme aus der Raumluft zurückgewonnen werden, handelt es sich um eine sehr energieeffiziente Lösung.

Hintergrund Schimmelbildung:
Feuchtigkeit wird beispielsweise beim Kochen, Duschen oder Waschen an die Raumluft abgegeben. Jeder Mensch produziert durchschnittlich bis zu vier Liter Wasser pro Tag, die an die Luft abgegeben werden. Wird diese Feuchtigkeit nicht abtransportiert, schlägt sie sich an kalten Stellen nieder, etwa Außenwänden. Hier steigt in der Folge das Risiko von Schimmelbildung. Ein regelmäßiger Austausch der verbrauchten, feuchten Raumluft gegen frische Außenluft beugt dem vor.

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