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Trends neu definieren – „Experten-Sharing“ im Krankenhaus

Teilen ist das neue Haben. 2,1 Millionen Menschen in Deutschland nutzen 2018 Car-Sharing als Alternative oder Ergänzung zum eigenen Auto. Warum überträgt man den erfolgreichen Trend des Sharings nicht auch in andere Bereiche? Krankenhäuser, die derzeit unter hohem finanziellen Druck stehen, können vom Sharing ebenfalls profitieren. So die Auffassung der KREX GmbH, die mit ihrem Geschäftsmodell des virtuellen Klinikverbundes auf Experten-Sharing im Krankenhaus setzt.

Im Fokus von KREX (kurz für Krankenhaus-Experten) stehen kleine bis mittelgroße Krankenhäuser. Diese Krankenhäuser benötigen, genau wie ihre großen Wettbewerber, Experten für Aufgaben wie Medizincontrolling und MDK-Management, Berichtswesen, IT-Planung und Support, Marketing und PR. Das Aufgabenvolumen ist aber für eine ganze Stelle oder ein kleines Team, mit dem sich auch Krankheiten oder Urlaube vertreten lassen, häufig zu gering. Hinzu kommt, dass in diesen Themenfeldern Fachpersonal teilweise sehr knapp am Markt ist, sodass vakante Stellen nicht qualifiziert besetzt werden können. Über ein Sharing der benötigten Experten können diese Krankenhäuser die vorhandenen Lücken füllen. Dies ist für einen optimalen Betrieb des Krankenhauses und damit für eine gute Patientenversorgung wichtig. „Dank der Unterstützung und Entlastung von KREX in den Bereichen Medizincontrolling und MDK-Management können wir uns stärker dem medizinischen Kerngeschäft widmen“, hebt Frau Katrin Storck-Müller, Ärztliche Direktorin und Geschäftsführerin des Rheumazentrums Mittelhessen in Bad Endbach, hervor.

Der Charme des Experten-Sharings liegt dabei aber nicht nur in der passgenauen Skalierbarkeit der benötigten Personalressourcen. Durch die Tätigkeit der Experten in verschiedenen Krankenhäusern ist auch der Blick über den eigenen Tellerrand gewährleistet. Denn in regelmäßigen Gesprächen zwischen der Geschäftsleitung des Krankenhauses und den KREX-Experten bringen diese ihre Erfahrungen in das Krankenhaus ein und geben damit neue Impulse für die Weiterentwicklung von Abläufen und Strukturen. Ziel ist es, die verschiedensten Herausforderungen bis hin zu ernsthaften wirtschaftlichen Schieflagen gemeinsam anzugehen und die Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses zu sichern. „Diese Form der Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist ein deutlicher Vorteil“, betont Arist Hartjes, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses St. Franziskus Saarburg.

Ein zusätzlicher Nutzen des virtuellen Klinikverbundes ist der krankenhausübergreifende Dialog: Entscheidungsträger aus verschiedenen Krankenhäusern kommen dabei zu themenspezifischen Workshops zusammen und bearbeiten gemeinsam mit den Experten von KREX aktuelle Themenstellungen. Neben dem Austausch von Erfahrungen und Know-how kann dabei auch eine Vereinbarung über das Teilen von Kennzahlen einen Mehrwert für die beteiligten Krankenhäuser schaffen.

Weitere Bereiche für eine Zusammenarbeit in diesem virtuellen Klinikverbund sind bereits angedacht. So können z. B. auch Spezialisten im medizinischen Bereich in mehreren Krankenhäusern des Verbunds tätig sein und so zu einer noch besseren Versorgung der Patienten, gerade bei schwierigen oder seltenen Diagnosen, beitragen.

Seit der Insolvenz der Klinikgruppe Paracelsus ist deutlich geworden, dass Privatisierung im Krankenhausmarkt kein Allheilmittel mehr ist. KREX bietet Krankenhäusern auf der Grundlage von Vertrauen und Erfahrung eine Alternative: Mit einer Mitgliedschaft profitieren die Krankenhäuser von Verbundstrukturen, behalten jedoch gleichzeitig ihre Eigenständigkeit und Trägerschaft.

„Wenn der Markt im Wandel ist, muss man neue Wege gehen und auf innovative Konzepte setzen. Der KREX-Klinikverbund bietet Entscheidungsträgern im Krankenhausmarkt die Chance dazu – statt car2go heißt es bei uns Experten4share“, sagt Fred Andree, Geschäftsführender Gesellschafter von KREX.

Die KREX GmbH- der Name steht für Krankenhaus-Experten – mit Sitz in Siegburg ist ein virtueller, strategischer Klinikverbund kleiner bis mittelgroßer Krankenhäuser, der die gesellschaftsrechtliche Struktur der Häuser unangetastet lässt, während er das Krankenhaus in zentralen Dienstleistungsbereichen unterstützt und entlastet. Neben der Nutzung der personellen Ressourcen der KREX-Partnerschaftszentrale steht die übergreifende Steuerung und Standardisierung wesentlicher Managementinstrumente innerhalb des Verbunds im Vordergrund. Hinzu kommt, als wesentlicher Erfolgsfaktor, die individuelle, fachliche Begleitung durch die KREX-Experten und der regelmäßige Austausch über die Geschäftsführerebene hinaus. Auf diese Weise werden Kompetenzen gebündelt, Mehrwert geschaffen und die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Organisation gemeinsam vorangetrieben.

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Fred Andree
Wilhelmstraße 26
53721 Siegburg
022411271650
022141271651
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53721 Siegburg
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Mit Karolin Sommer-Baum Wandel und Wachstum vertrauensvoll gestalten

Als Prozess-Gestalterin, Impuls-Geberin und Erfolgs-Beschleunigerin unterstützt Karolin Sommer-Baum Führungskräfte und Teams, Wandel und Wachstum zu gestalten.

Mit Karolin Sommer-Baum Wandel und Wachstum vertrauensvoll gestalten

Karolin Sommer-Baum – Führung | Wandel | Vertrauen

„Ein vertrauensvolles Klima der Zusammenarbeit ist erforderlich, damit Mitarbeiter und Führungskräfte ihre Veränderungsbereitschaft stärken“, weiß Karolin Sommer-Baum, die mit ihren Beratungen, Coachings, Moderationen, Teamentwicklungen, Trainings und Workshops Unternehmen und Organisationen dabei unterstützt, Wandel und Wachstum vertrauensvoll und proaktiv zu gestalten. Denn nur in einem vertrauensvollen Umfeld können sich Menschen mutig für neue Herausforderungen öffnen und selbstbewusst Impulse setzen, um Innovationen agil und leistungsmotiviert zu gestalten.

Eine entscheidende Rolle haben dabei Führungskräfte: „Ihre innere Haltung und ihre äußere Wirkung gestalten einen Bezugsrahmen, in dem Wandel und Wachstum stattfinden kann. Damit stärken sie die Veränderungskompetenzen und Zukunftsfähigkeit von Menschen und Organisationen“, erklärt Sommer-Baum, die seit 25 Jahren Führungspersönlichkeiten, Teams und Organisationen im Gestalten von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen unterstützt. Sie selbst verfügt über Führungserfahrung in unterschiedlichen Branchen und ist Expertin in den Feldern Führungskräfteentwicklung und Change Management.

Als Prozess-Gestalterin schafft sie durch Klarheit und Commitment Orientierung, klärt Prozesse und stärkt Persönlichkeiten. Als Impuls-Geberin gibt sie konkrete Inputs und vielschichtige Inspirationen, mit denen Innovationen möglich werden. Als Erfolgs-Beschleunigerin erzeugt sie durch Fokus und Flexibilität Tempo, damit Erfolg für ihre Kunden schneller möglich wird.

Ihre Kunden können dabei auf ihre 360°-Perspektive auf Führung und Veränderungen setzen – und werden in der Zusammenarbeit zu einem mutigen „Ja“ für Wandel motiviert. „Das ist die Grundlage, damit Führungskräfte und Teams lernen, ihre Potenziale zu nutzen, ihre Kompetenzen zu stärken, innovative Lösungen zu genieren und ihre Leistungen zu steigern“, so Sommer-Baum. Die durchweg sehr guten Referenzen ihrer Kunden aus unterschiedlichsten Branchen belegen ihre Expertise und hohen Qualitätsstandards.

Erfahren Sie mehr zu Karolin Sommer-Baum – Führung | Wandel | Vertrauen auf ihrer neuen Website unter: www.karolin-sommer-baum.de

Vertrauensvoll Wandel und Wachstum gestalten: Karolin Sommer-Baum unterstützt seit 25 Jahren Führungspersönlichkeiten, Teams und Organisationen durch Beratung, Coaching, Moderation, Teamentwicklung, Trainings und Workshops im Gestalten von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen. In ihrer Arbeit als Prozess-Gestalterin, Impuls-Geberin und Erfolgs-Beschleunigerin können ihre Kunden auf ihre ausgewiesene Expertise für Führung und Change Management setzen – und werden in der Zusammenarbeit zu einem mutigen „Ja“ für Wandel inspiriert und motiviert.

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Karolin Sommer-Baum – Führung | Wandel | Vertrauen
Karolin Sommer-Baum
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21465 Reinbek bei Hamburg
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Wärme- und Energiewende bei Viebrockhaus schon umgesetzt

Pariser Weltklimavertrag ist Harsefelder Wirklichkeit

Wärme- und Energiewende bei Viebrockhaus schon umgesetzt

Andreas Viebrock, Vorstandsvorsitzender der Viebrockhaus AG (Bildquelle: Viebrockhaus)

Harsefeld, 29. Januar 2016

Mit dem Weltklimavertrag von Paris vom 12. Dezember 2015 hat sich die Weltgemeinschaft auf die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad geeinigt. Dafür wurde u.a. das Ende des fossilen Zeitalters von Kohle, Öl und Gas bis 2050 eingeläutet. Beim Massivhaushersteller Viebrockhaus ist das bereits seit 2007 Realität. Und mit den energiesparendsten KfW-Effizienzhaus-Standards 40 und 40 Plus für alle Zuhausehäuser sind diese schon jetzt völlig klimagipfelkonform und zukunftssicher für viele Generationen.

„Im Weltklimavertrag verpflichten sich 195 Staaten auf ein Paket für ernsthaften Klimaschutz und das Ende von Kohle, Öl und Gas bis 2050. So lange haben wir uns nicht Zeit gelassen“, betont Andreas Viebrock, Vorstandsvorsitzender der Viebrockhaus AG. „Unsere Häuser erfüllen all diese Anforderungen schon jetzt, also 33 Jahre früher.“

KfW 40 und 40 Plus: Wärme- und Energiewende schon heute
Bereits 2007 hat Viebrockhaus den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen Öl und Gas vollzogen und setzt seitdem in der Heiztechnik ausschließlich Wärmepumpen mit regenerativen Energien ein. Mit den energiesparendsten KfW-Effizienzhaus-Standards 40 und 40 Plus, in denen das Unternehmen seit September 2015 seine über 50 Haustypen ausschließlich anbietet, hat der Massivhausanbieter aus Harsefeld für sich und seine Bauherren schon jetzt die in Paris geforderte Wärme- und Energiewende endgültig vollzogen.

„Was wir machen, ist das effizienteste Energieprogramm, das es je gegeben hat: Denn Energie, die man nicht verbraucht, muss man nicht erzeugen, muss man nicht kaufen. Man spart sie ein Leben lang“, so Andreas Viebrock.

Im Blick auf die Zukunftsfähigkeit und Wertbeständigkeit empfiehlt Andreas Viebrock sogar: „Schlechter als im KfW-Effizienzhaus-Standard 40 sollte man heutzutage nicht mehr bauen, dann lieber gar nicht. Denn schon ab 2021 wird das KfW-Effizienzhaus 40 der Mindeststandard in der europäischen Gebäuderichtlinie sein. Alles andere ist also in vier Jahren schon „Altbau“.“

Wärme- und Energiewende konkret
Für das Unternehmen Viebrockhaus ist der KfW-Effizienzhaus-Standard 40 die „Wärmewende“. Denn er bedeutet, dass Häuser aufgrund der hervorragenden Gebäudehülle kaum noch Energie verbrauchen und Wärmeverluste extrem gering sind. Der noch bessere und von Viebrockhaus ebenfalls angebotene und empfohlene KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus geht noch weiter: Er ist die „Wärmewende inklusive der Energiewende“, so Andreas Viebrock. Denn hier wird nicht nur wenig verbraucht, sondern die benötigte Energie auch noch selbst produziert. Hocheffiziente Photovoltaikanlagen zur Eigenstrom-erzeugung produzieren die Energie weitestgehend aus Sonnenstrom und speichern sie für den Verbrauch in sonnenarmen Stunden in der neuen Tesla-Hausbatterie „Powerwall“. Der Eigenstromverbrauch liegt bei rund 80 Prozent.

„Unser Gesamtkonzept ist die Zukunft. Wir geben deshalb nicht nur 10 Jahre Garantie aufs Haus, sondern halten unser Konzept für die gesamte Lebenserwartung unserer Häuser – also für mehr als 100 Jahre – goldrichtig“, so Andreas Viebrock.

Weitere Informationen zur Wärme- und Energiewende bei Viebrockhaus unter Tel.: 0800 8991000 oder www.viebrockhaus.de

In einem Viebrockhaus verbinden sich solides Handwerk und modernste Technik zu einem wohnlichen und zukunftsfähigen Zuhause. 1954 – vor über 60 Jahren – von Maurermeister Gustav Viebrock in Harsefeld gegründet, ist aus dem Unternehmen unter der Führung von Andreas Viebrock seit 1984 einer der größten Massivhaushersteller Deutschlands geworden. Seit September 2014 leitet sein Sohn Dirk Viebrock das Unternehmen. Rund 28.000 Bauherren haben bereits mit Viebrockhaus ihren Traum von den eigenen Wänden verwirklicht. Auch im Mehrfamilienhausbau wurden schon über 2.000 Einheiten errichtet. Das Unternehmen baut ausschließlich in den KfW-Effizienzhaus-Standards 40 und 40 Plus.

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Viebrpckhaus
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Aus- und Fortbildung Geheimnis zukunftsfähiger Feuerwehren

Feuerwehren: Kommunikationskompetenzen bei der Nachfrage nach individuellen Aus- und Fortbildungen auf Platz 1

Aus- und Fortbildung Geheimnis zukunftsfähiger Feuerwehren

Schulungsbetrieb bei der FeuerwehrAgentur in Gießen

Viele Probleme, mit denen sich Feuerwehren heute herumplagen, sind vermeidbar oder zumindest auf kurze Sicht aufzulösen. Allerdings fehlen hier häufig Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation, Umgang mit Konflikten oder das Verständnis von Verhalten von Gruppen. Umso erstaunter sind dann häufig auch erfahrene und durchaus erfolgreiche Feuerwehrchefs oder Bürgermeister, wenn die Profis von der FeuerwehrAgentur Konflikte auflösen, die wenige Wochen vorher noch schier als unlösbar galten. Bei der FeuerwehrAgentur muss man es wissen, denn seit mehr als zehn Jahren werden hier leitende Feuerwehrführungskräfte unterstützt, Aus- und Fortbildungen für Feuerwehrführungskräfte organsiert und erfolgreiche Werbekampagnen für Feuerwehren ausgedacht und durchgeführt. Die Kartei der FeuerwehrAgentur umfasst weit mehr als 100 zufriedene Projektpartner unter Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, Brandschutzaufsichtsdiensten und Verbänden. Nun stellt die FeuerwehrAgentur ihr Fortbildungsprogramm für das erste Halbjahr 2014 vor. Insgesamt 14 Trainings auf der Bandbreite von der Ausbildung von professionellen Öffentlichkeitsarbeitern, Risiko- und Krisenkommunikation, Kameratraining oder Methodentraining für eine zeitgemäße Erwachsenenbildung in der Feuerwehr sind hier enthalten. Allerdings ist die Nachfrage nach individuellen Lehrgangsangeboten seitens der Feuerwehren und Verbände ungleich höher. Das, was bei den individuellen Workshops am häufigsten angefragt wird, sind Fortbildungen zum Thema Kommunikation und Konflikte. „Wir stellen immer wieder fest, dass sogar vielen Feuerwehrführungskräften gar nicht bewusst ist, dass allein schon die Kenntnis über Zusammenhänge von beispielsweise Konflikten bereits die Entstehung bestimmter Entwicklungen in der eigenen Feuerwehr ausgeschlossen hätte.“ erläutert Martin Lutz von der FeuerwehrAgentur die Situation, die häufig bei Feuerwehren, die bei den Kommunikationsspezialisten um Hilfe bitten, vorgefunden wird. Ein weiteres häufig nachgefragtes Format sind Zukunftswerkstätten, in denen Feuerwehren unter Moderation der FeuerwehrAgentur ihre Zukunft besprechen, planen und gestalten. Die Ausgangsfrage ist hierbei häufig, wie die eigene Feuerwehr mit Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr und Einsatzalltag zum Beispiel im Jahre 2030 aussehen soll.

Für die FeuerwehrAgentur, die seit 2009 sozialwissenschaftliche Forschung in Feuerwehren betreibt und die wahrscheinlich über die belastbarsten statistischen Zahlen über die Lebenswirklichkeit von freiwilligen Feuerwehrleuten verfügt, gibt es demnach auch einen harten Zusammenhang zwischen der Bereitschaft von Feuerwehren, sich mit der Zukunft zu beschäftigen und deren tatsächlicher Zukunftsfähigkeit. Die Faktoren Kommunikationsfähigkeit der Feuerwehrführungskräfte, Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr und methodisch zeitgemäße Aus- und Fortbildung der eigenen Feuerwehrangehörigen sind laut FeuerwehrAgentur nachweislich die drei zentralen Kriterien der Zukunftsfähigkeit. „Feuerwehren, die nur jammern, sich aber im Kopf seit 25 Jahren keinen Zentimeter bewegt haben, haben den Anschluss genauso verloren wie Feuerwehren, die ihre Energie auf große rote Autos beschränken und sich keine Gedanken machen, wer morgen und in 5 oder 10 Jahren noch drinsitzen soll.“

FeuerwehrAgentur

FeuerwehrAgentur bringt Feuerwehren erfolgreich in die Zukunft

FeuerwehrAgentur hat sich genau auf jene Dienstleistungen spezialisiert, die Feuerwehren benötigen, um sorgenfrei in eine funktionierende Zukunft gehen zu können. Für die FeuerwehrAgentur sind nur Personen tätig, die ihre spezielle Expertise unter Beweis gestellt haben, die besondere Fähigkeiten und Kompetenzen haben und denen auch emotional viel an der Feuerwehr und ihren Angehörigen liegt. Kommunikationsfachleute, Journalisten, Reporter, Psychologen, Betriebswirte, Verwaltungswirte, Juristen, Steuerberater, Amstleiter – und viele erfahrene Berufsträger mehr stehen für Sie bei FeuerwehrAgentur bereit.

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Paul-Zipp-Straße 51
35398 Gießen
+49 (0) 641 330 55 105 0
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Gute Ideen sichern Zukunft. IdeenFindung hilft dabei

Innovationsfähigkeit macht Unternehmen erfolgreich. Innovation basiert auf guten Ideen. Ein neues Konzept hilft gute Ideen zu finden.

Die Produkte von heute sind nicht die Produkte von übermorgen. Die Informationstechnik von gestern ist heute schon überholt. Die Bedürfnisse der Kunden und die Anforderungen des Marktes sind in steter Veränderung – genauso wie konkret gewordene Ideen jeden Tag die Welt verändern.
Für die Zukunftssicherung von Unternehmen ist es deshalb sehr wichtig, immer wieder neue Ideen zu entwickeln, da ohne neue Impulse Stillstand eintritt und der Anschluss verpasst wird.
Ob Produkte, Märkte, Organisation, Struktur oder Strategie – gelungene Innovation und Weiterentwicklung basiert auf guten Ideen. Das ist jedem Unternehmer klar. Dass es schlichte Ideen, gute Ideen und sehr gute Ideen gibt, das ist auch vollkommen klar. Was nicht so klar ist, ist die Frage, woher die guten und sehr guten Ideen kommen können.
Je nach persönlicher Veranlagung können die besten Ideen im Schlaf, in der Natur, im Gedankenaustausch mit anderen Personen oder inspiriert durch andere Ideen kommen.
Diese Ideen sind dann ein Zufallsprodukt oder ein persönlicher Glücksfall.
Wer nicht auf den Zufall oder das Glück warten möchte, muss gezielt Ideen suchen. Beim Beschreiten klassischer Wege im klimatisierten Besprechungsraum, zum einem festgesetzten Zeitpunkt und im üblichen Besprechungssetting wird die Suche nach guten und sehr guten Ideen mit größter Wahrscheinlichkeit nicht von Erfolg gekrönt sein.
Die von Vis-ad-Vis Consulting konzipierte IdeenFindung führt die Teilnehmer heraus aus der ach so bekannten Besprechungs- bzw. Workshopsituation. Perspektiven- und Rollenwechsel heißt das Stichwort. Eine geschickt gewählte Mischung verschiedener Aktivitäten, Kreativitätstechniken und inspirierender Momente schafft stimulierende und kreative Rahmenbedingungen.
Im Verlauf des IdeenFindungsprozesses findet das Team zueinander, findet Gedankenfreiräume, Anregung, Erfolgserlebnisse und nahezu wie von selbst neue Ideen.
Die IdeenFindung geschieht ohne langatmige Beamerpräsentationen. In dynamischer, variabler Gruppenarbeit werden die Gedanken, Ideen und Konzepte kreiert, notiert und skizziert, um sie zu sichern und zu konkretisieren.
Eine Priorisierung und Bewertung der Ideen erfolgt erst im zweiten Schritt und mit zeitlichem Abstand zur IdeenFindung. Dies hat sich als sehr nützlich erwiesen, da der angestoßene Kreativprozess Zeit braucht und die Inspirationen aus dem IdeenFindungsprozess erst in den Köpfen der Teilnehmer sortiert und noch einmal durchdacht werden müssen.
„Wir begleiten unsere Kunden auf dem gesamten Weg der IdeenFindung. Wir moderieren, inspirieren, hinterfragen und schaffen eine kreative Teamatmosphäre. In enger Abstimmung mit dem Kunden organisieren wir die IdeenFindung hier im Allgäu oder in der Nähe des Firmensitzes“, erläutert Norbert Lang, der Inhaber von Vis-ad-Vis Consulting, und führt weiter aus: „Eine gute Idee in die Realität umzusetzen ist nicht so schwer – eine gute Idee zu finden, das ist der schwierigere Teil. Das Konzept der IdeenFindung macht die schwierige Aufgabe leichter und führt nahezu unausweichlich zu neuen, wertvollen Ideen.“

Vis-ad-Vis Consulting ist eine Unternehmensberatung, die darauf Wert legt, praktikable Lösungen und bodenständige Konzepte zu liefern, die den Kunden tatsächlich weiterbringen. Das Angebot richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Organisationen, da dort das Tagesgeschäft das Führungsteam besonders in Anspruch nimmt und Zeit für strukturelle Aktivitäten nur sehr begrenzt zur Verfügung steht.
Norbert Lang hat eine mehr als 25-jährige Managementerfahrung in verschiedenen Leitungs- und Geschäftsführerpositionen der Metallverarbeitung. Unternehmen von 50 bis 500 Mitarbeitern wurden von ihm sehr erfolgreich geleitet. Deshalb lautet sein Motto „Aus der Praxis – für die Praxis“.

Kontakt:
Vis-ad-Vis Consulting Norbert Lang
Norbert Lang
Am Anger 3
88260 Argenbühl
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Business Culture weiter auf Wachstumskurs

Drei neue Mitarbeiter verstärken das Trainer-Team

Köln, 24. Mai 2013 – Die Erfolgsgeschichte von Business Culture – Hawlitzeck & Weichl PartG. in den vergangenen zehn Jahren ist von stetigem, nachhaltigem Wachstum geprägt. Der Erfolg, der Geschäftsausbau und die kontinuierlich größer werdende Kundenbasis erforderte nun auch eine Erweiterung des Trainerteams. Seit April verstärken entsprechend drei neue interessante Persönlichkeiten Business Culture bei den Trainings und begleiten die Unternehmen bei dem Veränderungsprozess:

Susanne Reinhard, früher Opernsängerin, ist seit 2012 als Trainerin tätig und hat sich bewusst für eine neue Herausforderung bei Business Culture entschieden, da sie auch im Bereich Kultur und Kunst erfahren hat, wie wichtig es ist, eine nachhaltige Unternehmenskultur zu etablieren. „Das Konzept von Business Culture überzeugt jeden der es kennenlernt. Ein offener Umgang mit Veränderungsprozessen und ein partizipativer Führungsstil sind in vielen Führungsetagen noch immer Mangelware.“

Einen ähnlichen Beweggrund hatte ihr neuer Kollege Martin Steidle, der vorher in einer Führungsposition war und sah, wie wichtig gute Menschenführung top-down für den Erfolg eines Unternehmens ist. „Wie man Mitarbeiter in Unternehmensziele einbindet und wertschätzende Kommunikation pflegt, das möchte ich weitergeben, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass viele Führungskräfte oder gar Geschäftsführer und Vorstände hier eine große Lücke haben.“

Auch Nachwuchstrainer Amadeus Martyna suchte vorher das, was er bei Business Culture nun leben und weitergeben darf: gelebte Unternehmenskultur mit Respekt und Weitblick. Bereits in seinem Studium Industriemanagement hat er sich mit Training sozialer Kompetenzen auseinandergesetzt. Als Youngster im Team wird er sicherlich wertvolle Hinweise bezüglich der Herausforderungen mit der Generation 2.0 und Generation Y einbringen können.

Über Business Culture:

Business Culture, Hawlitzeck & Weichl PartG, wurde von Dieter Weichl und Jörg Hawlitzeck 2004 gegründet. Sie begleiten Menschen und Unternehmen branchenübergreifend seit 1995 bzw. 2000 bei der Entwicklung von Kompetenzen. Business Culture ist europaweit tätig. Das Trainerteam besteht aus hochqualifizierten Partnern, die ausschließlich für und mit Business Culture arbeiten. Trainings werden in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch und Spanisch angeboten.

Business Culture betreut namhafte Kunden wie beispielsweise

Google
Gothaer Versicherungen,
Brenntag AG,
Grundy Light Entertainment,
Itergo Symstemtechnologie GmbH(IT Tochter von Ergo),
GO!,
DOM Brauerei Köln,
UFA Entertainment Berlin,
Stadt Wien

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Business Culture Hawlitzeck & Weichl PartG
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Huhnsgasse 34a
50676 Köln
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contact@business-culture.com
http://www.business-culture.com

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Andrea Ludwig
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Business Seminars – neues Konzept mit hohem Anspruch

Köln, 19. Februar 2013 – Am Markt etabliert haben sich die Trainings von Business Culture, die sich top-down an Unternehmen richten und deren Ziel es ist, eine gemeinsame und lebbare Unternehmenskultur zu realisieren. Um der steigenden Nachfrage nach offenen, firmenunabhängigen Kursen nachzukommen, hat Business Culture nun den Geschäftsbereich Business Seminars eröffnet.

Top-down innerhalb eines Unternehmens positive Veränderung zu bewirken und die einzelnen Führungskräfte und Mitarbeiter bei diesem Prozess zu begleiten, das ist eines. Einzelnen Personen, unabhängig von Ihrem Unternehmen, Unterstützung zu geben, das ist das andere und bedarf eines anderen Konzepts. Fachliche Qualifikation, Weiterbildung und Anpassung sind unbestritten wichtig in der sich schnell verändernden Arbeitswelt. Und es gibt immer mehr Menschen, die sich darüber bewusst werden, dass ihr Verhalten und ihre Einstellung ausschlaggebend dafür sind, in ihrer Tätigkeit erfolgreich sein zu können – und zu bleiben. Diesem Anspruch wird Business Culture ab sofort mit seinem neuen Geschäftsbereich Business Seminars gerecht, der sich an alle Menschen wendet, die eine konstruktive Einstellung gegenüber Veränderungen annehmen wollen, ihr eigenes Verhalten reflektieren möchten um es – wenn nötig – an Veränderungen anzupassen. Es geht um Nachhaltigkeit und Lernen mit Spaß. Deswegen heißt es hier nicht einfach „hinsetzen und zuhören“. Hier wird vorbereitet, reflektiert und praktische Übungen durchgeführt. Die Teilnehmer stehen im Mittelpunkt und entwickeln sich Schritt für Schritt. Die Seminare sind aufgeteilt in sechs praxisorientierten Seminartage mit mehrwöchigen Praxistagen dazwischen, in der das Gelernte umgesetzt und erfahrbar gemacht wird. So ist nachhaltige Veränderung möglich.
Vorerst startet Business Seminars in Köln, München, Hamburg Karlsruhe, weitere Städte werden folgen und unter http://www.business-seminars.eu bekanntgegeben.

Business Culture Hawlitzeck & Weichl PartG
Dieter Weichl
Huhnsgasse 34a
50676 Köln
T +49 221 9234564
E d.weichl@business-culture.com
http://www.business-seminars.eu

Business Culture, Hawlitzeck & Weichl PartG, wurde von Dieter Weichl und Jörg Hawlitzeck 2004 gegründet. Sie begleiten Menschen und Unternehmen branchenübergreifend seit 1995 bzw. 2000 bei der Entwicklung von Kompetenzen. Business Culture ist europaweit tätig. Das Trainerteam besteht aus hochqualifizierten Partnern, die ausschließlich für und mit Business Culture arbeiten. Trainings werden in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch und Spanisch angeboten.

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Business Seminars – ein Geschäftsbereich von Business Culture
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Man spürt: Die eigene Arbeit stellt einen positiven Beitrag dar

Im Gespräch mit Xenia Getmann (WO64) – einer Master-Studierenden bei der Robert Bosch GmbH

Man spürt: Die eigene Arbeit stellt einen positiven Beitrag dar

Xenia Getmann studiert seit 2012 an der SIBE (WO64, Master of Arts in General Management) und bearbeitet ein Projekt bei der Robert Bosch GmbH. Wir haben Frau Getmann gefragt, worum genau es in ihrem Projekt geht.

STI SIBE Alumni: Liebe Frau Getmann, Sie studieren Master of Arts in General Management an der SIBE und bearbeiten ein spannendes Projekt im Bereich Diversity. Wie sind Sie zu diesem Projekt gekommen?
Xenia Getmann: Schon vor meinem Magisterstudium der Pädagogik, Psychologie und Personalwesen war mir früh klar, dass ich später mit Menschen arbeiten möchte. Während des Studiums habe ich bereits erste Berufserfahrung in der internationalen Personalentwicklung gesammelt und meine Abschlussarbeit über Wissensmanagement im Unternehmen geschrieben. Meine längeren Aufenthalte in England, Russland und Spanien haben mein Verständnis für unterschiedliche Kulturen und Ansichten geformt.
Nach dem Magisterabschluss bin ich zunächst im sozialen Bereich als Berufsberaterin eingestiegen und habe auch so wieder mit vielfältigsten Menschen und unterschiedlichsten Hintergründen gearbeitet. Dadurch kam ich mit dem Thema Diversity Management in Berührung.
Gleichzeitig ist der Wunsch bei mir gewachsen, mich weiter zu entwickeln und einen betriebswirtschaftlichen Abschluss zu machen, um mein Kompetenzfeld zu erweitern, um nicht nur im sozialen Bereich tätig zu sein. Gezielt habe ich mich über berufsbegleitende Studiengänge informiert und das Projekt zu Diversity Management bei Bosch über die SIBE hat mich dabei sehr neugierig gemacht und mir den Impuls gegeben, mich auf das Projekt zu bewerben!

STI SIBE Alumni: Warum haben Sie sich für die Robert Bosch GmbH als projektgebendes Unternehmen entschieden?
Xenia Getmann: Es war insbesondere spannend für mich, sofort in ein interessantes und gesellschaftspolitisch aktuelles Organisationsprojekt einzusteigen. Dabei habe ich die Möglichkeit eigenverantwortlich ein Projekt zwei Jahre lang zu betreuen. So kann ich mich fachlich weiterentwickeln und ein Netzwerk innerhalb des Unternehmens aufbauen. Bosch hat mich dabei insbesondere auch dadurch überzeugt, dass das Thema Diversity von der Geschäftsführung sehr ernst genommen und unterstützt wird.

STI SIBE Alumni: Um was genau geht es in Ihrem Projekt?
Xenia Getmann: Um Diversity Management strategisch zu verankern und für den nachhaltigen Erfolg bei Bosch zu nutzen und die Vielfalt in Zukunft weiter zu stärken, hat die Geschäftsführung 2011 eine Projektgruppe für das Thema „Diversity“ ins Leben gerufen. Dabei wurden vier Dimensionen der Vielfalt als größte Stellhebel für Bosch identifiziert:
– Gender (Geschlecht)
– Herkunft (Internationalität)
– Generationen (Alter)
– Arbeitskultur

2011 startete die Projektgruppe aktiv mit der Bearbeitung der ersten Dimension „Gender“. Doch die anderen Dimensionen wurden dabei nicht aus dem Blick verloren. Viele Punkte aus dem Bereich Gender Diversity berühren bereits die anderen Themen. Z.B. sind die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark mit einer Flexibilisierung unserer Arbeitszeiten und des Arbeitsortes verknüpft. Bosch hat sich selbst mit Zielwerten in der HR-Balanced Scorecard verpflichtet, den Anteil von Frauen in Führungspositionen weltweit bis Ende 2012 auf 15 % zu erhöhen und bis 2020 mind. 20% zu erreichen.
Bereits seit einigen Jahren, werden verstärkt qualifizierte Frauen angeworben und gezielt gefördert. Dazu existieren bereits viele Fördermaßnahmen und Instrumente, trotzdem verändern sich die Zahlen nur sehr langsam. Daraus wurde abgeleitet, dass insbesondere auch die betrieblichen Rahmenbedingungen wie z.B. Kinderbetreuung, Ferienbetreuung, flexible Arbeitszeiten/ -ort dahingehend entwickelt und ausgebaut werden, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben dadurch noch stärker ermöglicht werden kann.
Ein Instrument zum Thema „Flexibilisierung von Arbeitszeit und -ort“ ist die Initiative MORE (Mindset of ORganziation and Executives). Da Führungskräfte eine wichtige Rolle beim Vorleben der flexiblen Unternehmenskultur und Wertschätzung von Diversity spielen, sie sind dabei die aktiven Treiber und Multiplikatoren.
Das Pilotprojekt startete im Jahr 2011 des Firmenjubiläums (125 Jahre Bosch). 125 Führungskräfte, aus allen Führungsebenen und Funktionsbereichen, wurden gesucht, um 125 Tage flexibel im Homeoffice und / oder in Teilzeit zu arbeiten. Die dadurch gewonnene Zeit nutzten sie entweder für ihre Familie, engagierten sich in der Hochschularbeit des Unternehmens oder nahmen an einem Führungskräfteseminar zum Thema „Selbstführung“ teil.
Die Resonanz auf das Projekt im Unternehmen war sensationell. Aus rund 300 Bewerbern wurden über 150 Führungskräfte, darunter auch Direktoren, ausgewählt. Diese zeigten, dass flexibles Arbeiten nicht nur möglich, sondern ausdrücklich vom Unternehmen gewünscht ist – unabhängig vom Hierarchielevel. Damit leistete MORE einen wichtigen Beitrag zum Wandel von der Präsenz- hin zu einer ergebnisorientierten Kultur. Deshalb wird MORE fortgeführt. Das ehrgeizige Ziel ist es, weitere 500 Führungskräfte weltweit bei Bosch zu finden, die flexibel arbeiten und so als Multiplikatoren und Treiber für flexible Arbeitskultur stehen.

STI SIBE Alumni: Was soll mit diesem Projekt bewirkt werden?
Xenia Getmann: Die Personalinstrumente und die betrieblichen Rahmenbedingungen werden zuerst auf die Demografie- und Lebensphasentauglichkeit hin überprüft und bei Bedarf angepasst. Damit sollen den Mitarbeitern in entsprechenden Lebensphasen passende Instrumente zur Unterstützung geboten werden, mit welchen sie die Anforderungen des Berufs- und Privatlebens besser miteinander vereinbaren können.
Dabei soll sich die Führungskultur dahingehend verändern, dass nicht die Präsenz der Mitarbeiter, sondern ihr Engagement und die erreichten Ergebnisse entscheidend sind. So soll bspw. ein älterer Mitarbeiter bei seiner Karriere 50+ genauso wie ein junger Vater bei der Vereinbarkeit von Beruf und familiären Verpflichtungen unterstützt werden. Oder Frauen wird in Teilzeit ermöglicht eine verantwortungsvolle Leitungsaufgabe zu übernehme. Dabei sollen weitere Frauen ermutigt werden Führungspostionen zu übernehmen und sich nicht für die Karriere oder Kind entscheiden zu müssen.
Diese Vielfalt an unterschiedlichen Karriereverläufen ist für das Unternehmen besonders herausfordernd, denn nur durch zielgerichtete und angepasste Personalpolitik und Personalprozesse kann das gesamte Potential aus dem Talentpool genutzt werden und die Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit langfristig gesteigert werden.

STI SIBE Alumni: Warum ist das Thema Diversity in einem Unternehmen so wichtig?
Xenia Getmann: Die gesellschaftlichen Veränderungen (Globalisierung, demografischer Wandel, vernetzte Welt etc.) betreffen auch das Unternehmen. Bosch ist weltweit an über 350 Standorten tätig, allein in Deutschland arbeiten über 110 Nationalitäten bei Bosch. Mancherorts arbeiten heute bis zu vier Generationen zusammen: Frauen wie Männer auf allen Ebenen. Das Thema Diversity gehört zu den strategischen 10 Topthemen, wird von der Geschäftsführung sehr ernst genommen und ist in den Unternehmenswerten und der -strategie verankert.
Dadurch ist eine langfristige Planung möglich und stellt sicher, dass Diversity nicht nur ein wichtiger Baustein der Bosch-Personalpolitik ist, sondern auch dezentral in die Strategien aller Geschäftsbereiche abgeleitet wird. Studien von McKinsey oder Mercer haben gezeigt, dass Gender Diversity zu mehr Innovationen, besserer Problemlösungsfähigkeit, größerer Kreativität und letztendlich zu mehr Unternehmensgewinn führt.
Desweiteren möchte Bosch die besten Talente und Potenziale gewinnen und nutzen, dabei müssen die gewandelten Bedürfnisse wie z.B. Wunsch nach Balance zwischen Berufs- und Privatleben, flexiblere Arbeitszeitmodelle, die durch neue Technologien zeit- und ortsungebundener sind, sowie auch Kreativität und Innovativität in der Karriereplanung der heutigen Absolventen berücksichtigt werden. Kooperationen, Joint Ventures und andere Formen unternehmensübergreifender Zusammenarbeit bestimmen die Zukunft. Um hier erfolgreich zu sein, müssen wir offen gegenüber anderen Unternehmenskulturen und Verhaltensweisen sein.
Die veränderten Bedürfnisse der Mitarbeiter stellen Herausforderungen an unsere Personalpolitik. Zum Einen müssen Mitarbeiter in diesem Wandel begleitet und ein Umdenken gegenüber eingefahrenen Rollenbildern gefördert werden. Zum Anderen müssen Strukturen und Prozesse überprüft und angepasst werden, um die vielfältigen Bedürfnisse gut abzudecken. Langfristig soll der unternehmerische Erfolg durch Nutzung aller Qualifikationen und Kompetenzen und einer Offenheit und Wertschätzung für Unterschiedlichkeit unterstützt werden.

STI SIBE Alumni: Was macht Ihnen an Ihrem Projekt besonders Spaß?
Xenia Getmann: Das Thema Diversity und insbesondere das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist momentan aktueller denn je und innerhalb des Unternehmens passiert dazu sehr viel. Die Zusammenarbeit im Team und die Führung sind modern und offen, das Team ist unheimlich dynamisch und pro-aktiv, da man spürt, dass die eigene Arbeit einen positiven und sehr wichtigen Beitrag für alle darstellt.
In der täglichen Arbeit stehen wir zu unterschiedlichen Themen im engen Austausch mit dem Betriebsrat, Mitarbeitern, vielen Führungskräften aus unterschiedlichen Geschäftsbereichen, dem Personalvorstand und den zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeiternetzwerken wie z.B. woman@bosch oder family@bosch. Diese vielfältige Abwechslung ist es, die mir sehr viel Spaß macht und mich jeden Tag aufs Neue anspornt, meinen Teil zur Veränderung im Unternehmen beizutragen.

Die SCHOOL OF INTERNATIONAL BUSINESS AND ENTREPRENEURSHIP (SIBE) ist die internationale Business School der Steinbeis-Hochschule Berlin (SHB) mit Sitz in Herrenberg und Berlin – geleitet wird die Hochschule von Prof. Dr. Werner G. Faix, der die SIBE gegründet hat.
Die SIBE steht für erfolgreichen Wissens-Transfer und systematischen Kompetenz-Aufbau zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Sie ist fokussiert auf Unternehmen, Organisationen und öffentliche Verwaltungen und auf kompetente, unternehmerisch global denkende und handelnde High Potentials. 

Wir sorgen mit unseren Innovations-Projekten und unseren High Potentials bei unseren Partner-Unternehmen für Wachstum und Globalisierung – und für kompetente Führungs- und Nachwuchsführungskräfte.

Mit MBA- und Masterprogrammen (M.A. und M.Sc. im Double-Degree) seit 1994, mit derzeit über 1.074 Studierenden, mehr als 2.262 erfolgreichen Absolventen und mit über 350 Partner-Unternehmen ist die SIBE kompetenter Partner für Wachstum, Globalisierung und Weiterqualifizierung.

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