Von Aroma- bis Lotosgarten – Website, App und Broschüre beschreiben jetzt 33 grüne Ausflugsziele

Von Aroma- bis Lotosgarten - Website, App und Broschüre beschreiben jetzt 33 grüne Ausflugsziele

Burgtor in Rothenburg (c) Annemieke Böttger

In vielen fränkischen Gärten flanierten einst Markgräfinnen, Fürst- und Erzbischöfe. Sie ließen um ihre Sommer-Residenzen ausgedehnte Parks anlegen. Diese laden noch heute, beispielsweise in Aschaffenburg, Eichstätt und Würzburg, zum Spaziergang ein. Das später in Franken entstandene Spektrum an Parks und Gärten ist noch breiter gefächert: Es reicht von duftenden Aroma- bis zu asiatischen Lotos-Gärten. Die Internetseite www.die-fraenkische-staedte.de beschreibt jetzt 33 sehenswerte grüne Ausflugsziele Zudem gibt es eine Broschüre und eine App, die auch die Reiseplanung erleichtern.

Viele Grünanlagen prägen das Bild fränkischer Stadt. So verbindet der Coburger Hofgarten den zentralen Schlossplatz mit der rund 167 Meter höher gelegenen Veste. Ältester Teil ist der Kleine Rosengarten, in dem zahlreiche Sorten blühen. In Nürnberg liegen die von Kaufleuten als prachtvolle Lustgärten angelegten Hesperidengärten nur zehn Gehminuten vom Hauptmarkt entfernt. Noch heute zeigen Skulpturen, Springbrunnen und Buchsbaumhecken Elemente des Barocks. Der Flaniergarten des Fürstbischofs bildet die grüne Seele Eichstätts. Die Wasserspiele, Hecken und Pavillons versetzen die Besucher ebenfalls in die Barock-Zeit zurück. Mittelalterlich geht es in Dinkelsbühl zu. Dort ist es möglich, die komplette Altstadt entlang der Wehrmauer im Grünen zu umrunden.

Erlebnisse für alle Sinne: Bauernblumen, Lilien und Süßholz

Am Duft von Bauernblumen können sich die Besucher im Aromagarten in Erlangen im Tal des Flüsschens Schwabach erfreuen. Die ätherischen Öle der über einhundert heimischen und exotischen Pflanzen werden für Arzneimittel, Gewürze oder kosmetische Zwecke genutzt. Einen Nutzen bringen auch die Gewächse im Heilkräutergarten in Ansbach. Die Vorlage für die Pflanzenauswahl liefert das „New Kreuterbuch“ des Leibarztes Leonhart Fuchs aus dem Jahre 1543. In Bamberg verstecken sich manche Gärten hinter Holztoren. Dort wachsen typische Spezialitäten wie die seltene Kartoffelsorte „Bamberger Hörnla“ oder die Süßholzwurzel, die nach Lakritze schmeckt.

Andere Grünflächen sind Quellen des Wissens und der Inspiration für Gartenliebhaber. Der Bastionsgarten auf der Eichstätter Willibaldsburg beherbergt – wie bereits der Hortus Eystettenis im 16. Jahrhundert – exotische und vom Aussterben bedrohte Pflanzen. Rund 50 verschiedene Kräuter sind im Klostergarten von Rothenburg o.d. Tauber nach dem Wissen von Hildegard von Bingen angebaut und gekennzeichnet. Mit Schwertlilien, Lilien und Taglilien allein der Familie der Liliaceae gewidmet ist die Lilien-Arche in Erlangen. Ziel der Gartenfreunde ist es dort, bedrohte und bereits als ausgestorben geltende Exemplare zu verbreiten.

Erholung für Gäste und Einheimische bieten Parks wie das Kulmbacher Naherholungszentrum Mainaue am Zusammenfluss von Weißem und Rotem Main mit Blick auf die Plassenburg. Mit Bootsverleih und Beachvolleyball-Platz ist die „Kieswäsch“ ein Eldorado für Kinder. Die „grüne Lunge“ der Stadt mit dem Kleeblatt im Wappen, Fürth, ist der Stadtpark. In diesem Erholungsgebiet entlang der Pegnitz erwarten den Besucher ein historisches Café, eine Freilichtbühne und ein Kinderspielplatz. Auch im Motherwell Park von Schweinfurt, benannt nach der schottischen Partnerstadt, kann sich die ganze Familie wohlfühlen. Zudem gibt es auf dem Skulpturenweg „SkulpTour“ zeitgenössische Kunst zu bestaunen.

Kulissen für Kultur-Ereignisse und japanische Landschaftsgärten

Manche Grünanlagen schaffen die Kulisse für andere Kultur-Ereignisse. So wird in Bayreuth die Eremitage alljährlich zur Bühne für das Sommernachtsfest. Der Felsengarten der Stadt mit dem Zuschauerraum unter einem mächtigen Naturkalkstein-Bogen dient als Open-Air-Panorama für Musicals und Theaterstücke. Bei den „Schönbusch Serenaden“ erklingt in Aschaffenburg klassische Musik im rund 200 Hektar großen Park Schönbusch, einem der frühesten Landschaftsgärten Deutschlands.

Auch Fremdländisches können die Gärten der fränkischen Städte vorweisen. Im mittelalterlichen Rothenburg o.d. Tauber gibt es seit 2012 einen Lotos-Garten. In dem nach asiatischem Vorbild gestalteten 5.000 Quadratmeter großen Areal laden Wasserfälle, Teiche, eine rote Brücke und ein japanisches Teehaus zum entspannen ein. Würzburg zeigt durch einen japanischen Garten die Verbundenheit mit seiner Partnerstadt Otsu. Die Hügel, Wasserläufe und Rundwege folgen der traditionellen Gartenbauweise, die ihren Besuchern zu innerer Ruhe verhelfen soll. Die Form der Insel erinnert an eine Schildkröte – in Japan und China ein Symbol für Unsterblichkeit.

Mehr Informationen zu den Parks & Gärten der 14 Fränkischen Städte inkl. Pauschalangebote unter www.die-fraenkischen-staedte.de

Unter der Federführung des Tourismusverbandes Franken kooperieren als Arbeitsgemeinschaft „Die Fränkischen Städte“ Ansbach, Aschaffenburg, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Dinkelsbühl, Eichstätt, Erlangen, Fürth, Kulmbach, Nürnberg, Rothenburg o.d.T., Schweinfurt und Würzburg. Die kulturellen und architektonischen Schätze sowie kulinarische Spezialitäten des Frankenlands verbinden sie. In den ehemals freien Reichsstädten Dinkelsbühl, Nürnberg, Rothenburg o.d.T. und Schweinfurt zeugen Bauwerke von selbstbewusstem Bürgersinn und Drang nach Unabhängigkeit. Die einstigen Residenzstädte Ansbach, Bayreuth, Coburg und Kulmbach halten Meisterwerke früherer Glanzzeiten lebendig. In den Bischofsstädten Bamberg, Eichstätt und Würzburg kunden Prachtbauten vom Führungsanspruch der geistlichen Herren. Als moderne Anziehungspunkte mit vielfältigem Charme zeigen sich Aschaffenburg, Erlangen und Fürth. www.die-fraenkischen-staedte.de

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