Zwischen Sorge und bewusstem Genuss: Patientenumfrage spiegelt das Gefühlsleben von MS-Betroffenen wider

– Neben körperlichen Beschwerden sind vor allem mentale Belastungen eine Folge von MS
– Ein Großteil der MS-Betroffenen schätzt die Momente des Lebens mehr als vor der Diagnose
– Die größte Unterstützung erfahren Betroffene durch das soziale Umfel

Zwischen Sorge und bewusstem Genuss:   Patientenumfrage spiegelt das Gefühlsleben von MS-Betroffenen wider

Referenz: YouGov-Befragung von MS-Patienten;
Stichprobengröße: 61, Feldzeit: 02.-05. Mai 2017.

HANNOVER / BAD HOMBURG – 11. Dezember 2017. Die körperlichen Einschränkungen von MS-Patienten sind offensichtlich. Doch eine vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführte Umfrage zeigt, dass mit der Erkrankung auch mentale Folgen einhergehen. Die Umfrage wurde in diesem Jahr mit 61 MS-Patienten durchgeführt. Dabei gibt jeder siebte Betroffene mentale Auswirkungen als größte Belastung an – noch vor den physischen Einschränkungen. Während Männer sich dabei vor allem durch die körperlichen Einschränkungen sowie alltägliche Probleme belastet fühlen, neigen mehr als doppelt so viele Frauen wie Männer zu mentalen Beeinträchtigungen (6 vs. 18 Prozent). Michael Lang, Neurologe aus München sagt: „Meine Erfahrung aus der Praxis zeigt: Selbst, wenn Betroffene keine akuten körperlichen Beeinträchtigungen haben, fürchten sie sich immer vor dem nächsten Schub. Das kann sehr stressig und belastend für die Patienten sein.“ So machen sich Patienten wesentlich mehr Sorgen. Unter ihnen geben 28 Prozent sogar an, vor Sorge fast depressiv zu sein. Das gilt insbesondere für Frauen: Sie sind pessimistischer, gestresster und weniger selbstbewusst als Männer in der gleichen Lage (s. Grafik „Das Gefühlsleben von MS-Patienten“).

Überraschend ist jedoch: Neben den zu erwartenden negativen Einschnitten, zeigt sich auch ein positiver Wandel im Gefühlsleben vieler MS-Betroffener. 36 Prozent der Patienten geben an, mit der Diagnose die Momente des Lebens mehr zu schätzen. Dies gilt insbesondere für die männlichen Befragten: Hier schätzen 47 Prozent der MS-Betroffenen Momente des Lebens mehr, während es bei den Frauen nur 32 Prozent sind (s. Grafik „Das Gefühlsleben von MS-Patienten“). Erstaunlich ist auch, dass etwa ein Viertel der Betroffenen sogar selbstbewusster ist als vor der Diagnose. Auch hier liegen die männlichen Betroffenen wieder vorne. Die Sängerin und MS-Patienten Lee“Oh, steht für diese positive Einstellung trotz Erkrankung. Sie sagt: „Die MS ist für mich ein ungebetener Gast, den ich zwar jeden Tag grüße, aber nicht in mein Haus lasse.“ Auch ihr Song „IMMA JETZT“ aus ihrem gleichnamigen Debütalbum, handelt davon, jeden Moment zu genießen und IMMA JETZT zu leben.

Ein Grund für das positive Stimmungsbild ist auch das soziale Umfeld. Dieses stellt für MS-Betroffene die größte Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung dar: Die Hälfte gibt Familie (54 Prozent), Freunde (46 Prozent) und Partner (44 Prozent) als große Stütze an. Die Strategien zum Umgang mit der Erkrankung sind dabei bei Männern und Frauen ganz unterschiedlich: Durch Partnerschaft, Freunde, Therapie und Sport finden Männer mehr Hilfe als Frauen. Frauen versuchen eher, sich nicht zu sehr mit den Auswirkungen ihrer Krankheit zu beschäftigen (32 vs. 18 Prozent; s. Grafik „Größte Unterstützung für MS-Patienten durch“). „Den richtigen Umgang mit MS muss jeder Patient individuell für sich herausfinden. Wir als Mylan arbeiten daran, MS-Patienten nicht nur mit der geeigneten medikamentösen Behandlung zu begleiten, sondern auch darüber hinaus viele Angebote für ein besseres Wohlbefinden auf ganzer Linie zu offerieren. So bieten wir beispielsweise sogenannte MS Meet Ups, Mutmacher-Abende in entspannter Atmosphäre mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten wie Musik und Sport, für MS-Betroffene an.“, so Ivo D“Angelo, Managing Director von Mylan Deutschland.

Mylan ist ein globales pharmazeutisches Unternehmen mit dem Ziel, neue Standards in der Gesundheitsversorgung zu setzen. Weltweit arbeiten wir daran, 7 Milliarden Menschen mit hochwertigen Arzneimitteln zu versorgen: Wir entwickeln innovative Produkte für bislang ungedeckten Bedarf; wir machen Zuverlässigkeit und ausgezeichneten Service zu einer Selbstverständlichkeit; wir entscheiden uns für den richtigen, nicht für den einfachen Weg; wir gestalten als weltweit führender Hersteller von Arzneimitteln die Zukunft mit. Dazu gehört ein ständig wachsendes Angebot von über 7.500 bewährten patentfreien Arzneimitteln und Originalpräparaten, einschließlich antiretroviraler Medikamente, die von fast 50 % der HIV/AIDS-Patienten in den Entwicklungsländern benötigt werden. Mehr als 165 Länder und Gebiete werden mit unseren Arzneimitteln versorgt. Wir sind einer der weltweit größten Hersteller pharmakologischer Wirkstoffe. Jede/r einzelne unserer über 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitet mit Leidenschaft für eine bessere Gesundheit in einer besseren Welt, für uns zählt jeder Einzelne. Mylan Deutschland ist an den Standorten Hannover und Darmstadt vertreten. Seit dem 5. August 2016 ist die MEDA Pharma GmbH & Co. KG, Bad Homburg eine Gesellschaft der Mylan-Gruppe. Erfahren Sie mehr unter www.mylan-dura.de

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