Tag Archives: Tschechien

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Karneval der Tiere: Tierhaltung und Tierzucht in Brünn, CZ

Nutz- und Wildtiere im Messefokus

Karneval der Tiere: Tierhaltung und Tierzucht in Brünn, CZ

Von Tieren und Menschen. (Bildquelle: Veletrhy Brno, a.s.)

Die Messen ANIMAL TECH, LIVESTOCK und die Nationale Jagdausstellung finden vom 12.-15.05.2019 in Brünn, Tschechien statt.

Die Internationale Messe für Tierhaltung ANIMAL TECH wird 2019 zum zweiten Mal in ihrem aktuellen Format abgehalten. Zentrale Themen werden Tierzucht, Genetik, Tiermedizin sowie Technologien für die Tierhaltung sein. Damit richtet sich die Messe primär an Fachbesucher wie Tierzüchter, Landwirte und Veterinäre.

Ein breiteres Publikum spricht die parallel stattfindende Nationale Ausstellung für Tierzucht und Landtechnik LIVESTOCK an. Sie findet in zweijährigem Turnus statt und ist die größte Messe für Tierhaltung, Viehzucht und zugehöriges Management in Tschechien. Im Rahmen der Messe werden über 800 Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine und Pferde nationalen und internationalen Juroren präsentiert. Auch dieses Jahr werden wieder 45.000 Besucher erwartet.

Als dritte Veranstaltung im Bunde wird die Nationale Jagdausstellung abgehalten. Auf dieser Messe wird dem Fach- und Laienpublikum ein breites Sortiment an Jägerbedarf präsentiert. Dazu gehören u. a. Jagdwaffen, Munition und optische Systeme. Ebenso werden nationale und internationale Jagdtrophäen sowie Jägeruniformen präsentiert.

Doch ist die Jagd auch untrennbar mit der Wildhege verbunden. Daher wird die Entwicklung von Jagd sowie von Tierschutz und -pflege ebenfalls auf der Messe vorgestellt.

Die Messen finden vom 12. bis 15. Mai 2019 auf dem Brünner Messegelände statt.

Weitere Informationen:
www.animaltech.cz

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Maschinenbau – Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

60. Internationale Maschinenbaumesse MSV Brünn

Maschinenbau - Export Osteuropa: Pflichttermin Messe MSV

Deutsch-tschechischer Außenhandel mit Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teilen (Quelle: Destatis)

MSV Brünn ist für deutsche Maschinenbauer ein Pflichttermin

Maschinen und Autos dominieren mit Abstand den bilateralen Handel. Die Brünner MSV ist für deutsche Maschinenbau- und Automobilunternehmen somit seit Jahren das Hauptereignis des mitteleuropäischen Messekalenders. Zum 60. Jahrgang kommen aus Deutschland 241 Aussteller. Unter ihnen finden sich Neulinge, aber auch Unternehmen, die seit einigen Jahrzehnten in Brünn ausstellen. Eines der diesjährigen Highlights – ein deutscher Roboter wird eine Statue des ersten Präsidenten Masaryk schnitzen.

„Mit rund 250 Ausstellern ist Deutschland das größte Ausstellungsland der MSV. Dies spiegelt die enge Verbindung zwischen der deutschen und tschechischen Industrie und dem bilateralen Handel wider“, sagt Jirí Kulis, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der Messe Brünn. Jeder siebte Aussteller in Brünn reist somit aus der Bundesrepublik an. Insgesamt werden auf der Messe bis zu 600 deutsche Marken vertreten sein. Der Großteil von ihnen kommt aus den Bereichen Elektronik, Automatisierungs- und Messtechnik, Bearbeitungsmaschinen, Umformmaschinen und Präzisionswerkzeuge. Viele deutsche Marken sind zudem schon seit Jahren Dauergäste bei der MSV: Wafios, Trumpf oder etwa Rösler Oberflächentechnik nahmen bereits vor 25 Jahren teil, und der Technologiekonzern Siemens fehlte bislang kein einziges Mal. „Die Maschinenbaumesse ist eine hervorragende Möglichkeit zur Anbahnung aber auch zur Pflege von Kundenkontakten“, betont Hartmut Ortlepp, Geschäftsführer des Bohrmaschinenherstellers Maxion Jänsch & Ortlep. Seine Firma stellt in Brünn bereits zum zehnten Mal aus. Die Traditionsmesse zieht aber auch neue Aussteller an: Etwa ein Viertel aller deutschen Unternehmen werden zum ersten Mal an der Messe teilnehmen. Mit Gemeinschaftsständen sind auf dem Messegelände des Weiteren Bayern und Mitteldeutschland mit den drei Bundesländern Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt vertreten.

Runde Jubiläen

Das aktuelle Jubiläumsjahr lädt zum Bilanzieren ein. „Die Republik feiert ihr Jubiläum, die Messe wird 60, und auch die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 25 Jahre. Die Messe Brünn war 1993 unser Gründungsmitglied, 2009 hat die Kammer die Vertretung der Messegesellschaft in Deutschland übernommen. Seitdem konnten wir gemeinsam hunderten deutscher und tschechischer Unternehmen den Weg ins erfolgreiche Geschäft ebnen und Themen wie Industrie 4.0 voranbringen“, sagt Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK). Als Hauptpartner der Messe 2015 hat die DTIHK in Tschechien den ersten Impuls gegeben, sich strategisch mit dem Konzept der vierten industriellen Revolution auseinanderzusetzen. Industrie 4.0 gilt auch in diesem Jahr als Hauptthema der MSV, und deutsche technologische Top-Unternehmen sind wieder dabei und präsentieren ihr Innovationspotenzial. So wird etwa ein drei Meter großer Roboter von KUKA, dem Weltführer in der Industrierobotik, direkt auf dem Messegelände eine Replik der Skulptur des ersten tschechoslowakischen Präsidenten T. G. Masaryk schnitzen, die 1928 bei der Eröffnung des Pavillons stand.

Maschinen und Autos ganz vorne

Ein Drittel des deutsch-tschechischen Außenhandels entfällt auf Maschinen, Kraftwagen und Kfz-Teile. Mit einem Volumen von 28,9 Milliarden Euro verzeichnete der Handel mit diesen Schlüsselprodukten 2017 wieder einen Rekord und stieg zwischenjährlich um 6,8 Prozent. Auch die Zahlen aus der ersten Jahreshälfte 2018 deuten auf einen weiteren positiven Trend. Die ähnliche Industriestruktur der beiden Länder bietet noch viele Geschäftschancen, insbesondere in den Bereichen
Umwelt-, Elektro- und Automatisierungstechnik.

Über die DTIHK: Die Deutsch-Tschechische Industrie- und Handelskammer feiert 2018 ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie gehört zum Netz der deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) und ist mit ihren rund 680 Mitgliedern die größte bilaterale Auslandshandelskammer in Tschechien. Ihre Aufgabe ist es, das deutsch-tschechische Business und die wirtschaftspolitische Zusammenarbeit beider Länder zu fördern. Die DTIHK verfolgt aktuelle Trends und beschäftigt sich intensiv mit denen, die das größte Potenzial für die deutsch-tschechischen Wirtschaftsbeziehungen haben.

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Maschinenbau

Gemeinschaftsstand zur 60. Maschinenbaumesse MSV

Export-Förderung für Mitteldeutschland

Gemeinschaftsstand zur 60. Maschinenbaumesse MSV

Mitteldeutscher Gemeinschaftsstand der IHK Erfurt | Maschinenbaumesse MSV | Tschechien

Die IHK-Erfurt öffnet Unternehmen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt das Tor nach Osteuropa: Gemeinschaftsstand zur 60. Maschinenbaumesse MSV

Am 1. Oktober 2018 startet die wichtigste Industriemesse Mitteleuropas, die Internationale Maschinenbaumesse MSV, im tschechischen Brno (Brünn).

Eine Woche lang zeigen rund 1.650 Ausstellerfirmen aus über 30 Ländern ihre neuesten Innovationen einem internationalen Fachpublikum. Am Gemeinschaftsstand der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt präsentieren sich Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

„Jedes Jahr unterstützen wir die Thüringer Wirtschaft mit dem Angebot eines mitteldeutschen Gemeinschaftsstandes auf der MSV und haben bereits vielen Unternehmen damit den Sprung ins internationale Geschäft verschafft“, sagt Professor Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt. Der größte Anteil an ausländischen Ausstellern der Maschinenbaumesse käme laut Information des Messeveranstalters aus Deutschland, der Slowakei, Italien, Indien und China.

Einer der Aussteller ist die Firma MAXION Jänsch und Ortlepp GmbH aus Pößneck. Der Hersteller von Bohrmaschinen verspricht sich von der Teilnahme eine Steigerung des Bekanntheitsgrades seiner Produkte im mittel- und osteuropäischen Markt. „Die Maschinenbaumesse ist eine hervorragende Möglichkeit zur Anbahnung, aber auch zur Pflege von Kundenkontakten“, betont Geschäftsführer Hartmut Ortlepp. „Der IHK-Gemeinschaftsstand bietet uns dabei eine ideale Präsentationsplattform mit umfangreichen Serviceleistungen im Vorfeld und während der Messe – das spart uns Zeit und Geld. Im Jahr 2009 haben wir hierüber unseren Vertriebspartner gefunden, mit dem wir bis heute erfolgreich unsere Produkte auf dem tschechischen Markt verkaufen“, sagt Ortlepp. Weitere Thüringer Aussteller auf der MSV sind unter anderem die Ziersch GmbH aus Ilmenau, die Pressen- und Maschinenbau Erfurt GmbH, die Kaestner-Tools GmbH aus Steinbach-Hallenberg und die PCG GmbH aus Schwallungen.

„In Mittel- und Osteuropa gehört die Tschechische Republik zu einer der am weitesten entwickelten Industrienationen und Tschechiens Volkswirtschaft zählt zu den dynamischsten in Europa“, so IHK-Chef Gerald Grusser. Die Wirtschaft profitiere von der steigenden Kaufkraft im Inland und einer hohen Auslandsnachfrage. Tschechien sei als Produktionsstandort nach wie vor sehr gefragt.

Die traditionell guten Kontakte der Thüringer Unternehmen in das Nachbarland spiegelten sich auch in der Außenwirtschaftsstatistik des Freistaats wider. „Thüringen lieferte im ersten Halbjahr 2018 Waren im Wert von rund 357 Millionen Euro in die Tschechische Republik. Im Gegenzug lagen die Einfuhren bei rund 368 Millionen Euro, was einem Plus von 9,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Damit rangiert das Land unter den TOP 10 der wichtigsten Handelspartner des Freistaates. Nachgefragt sind vor allem Fahrgestelle, Karosserien und Motorenteile sowie Waren aus Kunststoff und elektrotechnische Erzeugnisse“, fasst der IHK-Hauptgeschäftsführer zusammen. Bereits 318 Thüringer Firmen wären derzeit in Tschechien aktiv.

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Sicherer Test für Gebärmutterhalskrebs ab sofort in der Slowakei und in Tschechien erhältlich: BioTech Unternehmen oncgnostics schließt exklusive Kooperation mit der MEDIREX Group

Sicherer Test für Gebärmutterhalskrebs ab sofort in der Slowakei und in Tschechien erhältlich:  BioTech Unternehmen oncgnostics schließt exklusive Kooperation mit der MEDIREX Group

(Mynewsdesk) Jena, 31. Januar 2018 – Die oncgnostics GmbH ist eine Partnerschaft mit der MEDIREX Group eingegangen. Die Firma hält damit die exklusiven Vertriebsrechte an dem Test zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs GynTect® für die Slowakei und Tschechien.

Nach ihrem Crowdfunding-Erfolg über die Plattform Seedmatch geht die oncgnostics GmbH nun mit der Kooperation mit der MEDIREX Group die weitere Internationalisierung an. Der Labordiagnostikverbund aus der Slowakei beschäftigt mehr als 1700 Mitarbeiter. Mit einem Marktanteil von über 50% ist MEDIREX der Marktführer für Labordiagnostik in der Slowakei. Der Vertrag sieht eine Laufzeit von drei Jahren mit Option auf Verlängerung vor.

GynTect schafft Gewissheit

Der von oncgnostics entwickelte molekularbiologische Test GynTect klärt frühzeitig ab, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillomvirus-Infektion (HPV) eine zu behandelnde Gebärmutterhalskrebs-Vorstufe vorliegt bzw sich ein Karzinom entwickeln wird.

„Wir möchten mit GynTect die Vorsorge in Tschechien und der Slowakei qualitativ verbessern. Der Test liefert schnelle und sichere Untersuchungsergebnisse und betroffenen Frauen Gewissheit, wie mit einer auffälligen Voruntersuchung am besten weiterverfahren wird.“, so Jozef Gavlas, Geschäftsführer der MEDIREX Labordiagnostik.

Durch GynTect wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert: einerseits können unnötige, vorschnelle Operationen vermieden, andererseits die Chancen auf erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht werden.

Zahlen in Deutschland, Tschechien und der Slowakei

In Deutschland erkranken jährlich etwa 5.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Damit erkranken jedes Jahr 8,2 von 100.000 Frauen. In Tschechien und in der Slowakei liegen die Erkrankungsraten wesentlich höher, nämlich bei 14,1 und in der Slowakei sogar bei 16,1 von 100.000 Frauen jährlich.

In allen drei Ländern stirbt etwa ein Drittel der erkrankten Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

Durch eine regelmäßige Teilnahme an der Vorsorge, die in allen drei Ländern angeboten wird, kann die Erkrankungsrate wesentlich verringert werden. Durch HPV verursachte Veränderungen können rechtzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Trotzdem nehmen in Deutschland und Tschechien nur knapp über 50% der Frauen an der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen teil, in der Slowakei sind es sogar noch weniger als 50%, hier ist die Vorsorge jedoch nur alle drei Jahre vorgesehen.

Weitere Partnerschaften sind geplant

GynTect ist bereits europaweit für den Einsatz in Laboren zugelassen, so dass die MEDIREX Group sofort mit dem Vertrieb sowie mit der Anwendung in den eigenen Laboren beginnen kann. Die CE-IVD Zulassung für den Test erfolgte 2015. Letztes Jahr konnte oncgnostics eine exklusive Lizenzvereinbarung für den Chinesischen Markt mit Geneo Dx, einem Tochterunternehmen der staatlichen Sinopharm-Gruppe, abschließen.

Weitere Partnerschaften in und außerhalb Europas sind in Verhandlung und sollen noch 2018 geschlossen werden. Die gerade außergewöhnlich erfolgreich beendete Kampagne zur Crowd-Finanzierung auf der Investment-Plattform Seedmatch brachte oncgnostics 750.000 Euro ein und trägt zur Planung und zum Abschluss der Partnerschaften bei.

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Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer Start-Up auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens.

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Maschinenbau

MSV 2017: Das Tor zu den Wachstumsmärkten Osteuropas

Messeförderung für mitteldeutsche Firmen

MSV 2017: Das Tor zu den Wachstumsmärkten Osteuropas

Gute Kontakte auf der Maschinenbaumesse Brünn

Die Internationale Maschinenbaumesse (MSV) in Brünn ist die wichtigste Industrieschau in Mittel- und Osteuropa

Firmen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt können sich auf der MSV vom 9. bis 13. Oktober 2017, gemeinsam unter einem Dach präsentieren.

Die IHK Erfurt organisiert eine Gemeinschaftsbeteiligung, die den mitteldeutschen Unternehmen finanzielle wie auch organisatorische Unterstützung bietet.

Zur MSV kommen jedes Jahr über 1.500 Aussteller und mehr als 80.000 Besucher. Deutschland ist in Brünn traditionell stark repräsentiert, auf der MSV 2016 durch 270 Aussteller, 500 Marken und zwei Gemeinschaftsstände. „Eine Auslandsmesse ist ein wertvoller Türöffner zur Erschließung neuer Absatzregionen“, so Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der IHK Erfurt.

Tschechien bietet deutschen Unternehmen vielfältige Geschäftsmöglichkeiten. Die beiden Länder sind geografisch wie kulturell Nachbarn und haben eine ähnliche industrielle Struktur. „2009 haben wir über die MSV unseren Vertriebspartner gefunden, über den wir bis heute erfolgreich unsere Produkte auf dem tschechischen Markt verkaufen“, erklärt Hartmut Ortlepp, Geschäftsführer der Firma MAXION Jänsch und Ortlepp.

Die Region Mitteldeutschland verfügt über enge wirtschaftliche Beziehungen zu den osteuropäischen Wachstumsmärkten. Tschechien gehört in die Top 10 der wichtigsten Handelspartner der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. 2016 legte der Außenhandel Tschechiens mit diesen Ländern fast 5 Prozent zu, der Umsatz erreichte rund 8,9 Milliarden Euro. Auf Mitteldeutschland entfallen rund 7 Prozent des deutsch-tschechischen Außenhandels mit Maschinen, bei Kfz und Kfz-Teilen sind es sogar 20 Prozent.

Die Messeförderung richtet sich an Firmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau sowie Transport und Logistik.

Die DTIHK ist offizieller Vertreter der Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

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Maschinenbau

Positives Investitionsklima in Tschechiens Holzbranche

Positives Investitionsklima in Tschechiens Holzbranche

Tschechien ist einer der größten Holzexporteure in Europa. Der Bedarf an Technik für die holzverarbeitende Industrie steigt. Deutsche Hersteller gehören dabei traditionell zu den bevorzugten Lieferanten.

Vom 31. Oktober bis zum 3. November 2017 findet auf dem Messegelände Brünn mit der Fachmesse WOOD-TEC das bedeutendste Branchenforum in MOE statt.

Deutschland bedient mehr als 40 Prozent des tschechischen Marktes mit Maschinen für die Holzverarbeitungsbranche. Über 80 Prozent des Bedarfs an Werkzeugmaschinen mit automatischer Werkstückzuführung wird von deutschen Firmen ins Land geliefert. Ein weiterer Schwerpunkt der deutschen Exporte liegt auf Kreissägen, Hobel-, Fräs- und Kehlmaschinen.

Für neue Investitionsanreize sorgt aktuell ein 2015 gestartetes Förderprogramm des tschechischen Landwirtschaftsministeriums. Die holzverarbeitende Industrie erhält Zuschüsse für die Finanzierung ihrer Ausrüstungen und Technologien. Damit steigt auch der Import an Holzverarbeitungstechnik. Weitere Impulse für die Branche werden laut Germany Trade & Invest (GTAI) aus der Bauwirtschaft, der boomenden Möbelindustrie und der Nachfrage nach Fertighäusern aus Holz erwartet.

Die Fachmesse WOOD-TEC ist die wichtigste ihrer Art in MOE. Der Messeveranstalter erwartet mehr als 300 Aussteller aus den Bereichen der holzverarbeitenden Industrie, der Forstwirtschaft und der Möbelproduktion. Gerechnet wird mit über 11.000 Fachbesuchern, vor allem aus Tschechien und der Slowakei.

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Tschechen feiern auf originellen Partys und Bällen

In Prag gibt es gleich zwei große Feuerwerke

Tschechen feiern auf originellen Partys und Bällen

Das neue Jahr wird in Prag mit zwei Feuerwerken begrüßt. (Bildquelle: MichaelFic/Prague City Tourism)

In Tschechiens Hauptstadt feiert man den Jahreswechsel gleich mit zwei großen Feuerwerken. In der Silvesternacht verwandeln Bewohner und Besucher den Himmel über Prag in ein buntes Lichtermeer. Am Abend des 1. Januar lädt die Stadtverwaltung zum großen Familienfeuerwerk ein. Auch in anderen Teilen von Tschechien wird das Neue Jahr gebührend begrüßt – ob mit Chlebicky, traditionellen Häppchen im Familien- und Freundeskreis, auf einer großen Open-Air-Party oder einem stilvollen Ball.
In Prag finden die größten Partys unter freiem Himmel auf dem Wenzelsplatz und dem Altstädter Ring statt. Von der Karlsbrücke hat man zum Jahreswechsel einen herrlichen Ausblick auf die Feuerwerke, die der Prager Burg ein einmaliges Aussehen verleihen. Dieses Panorama können Besucher auch direkt von der Moldau aus genießen. So bietet das Schifffahrtsunternehmen „Parniky Praha“ verschiedene Silvesterkreuzfahrten mit Jazz- und Popmusik auf dem Dampfer an. Eine tolle Aussicht verspricht die Silvesterparty im höchsten Gebäude des Landes, dem Fernsehturm Zizkov nahe dem Prager Stadtzentrum.
Die großen Konzerthäuser der Stadt laden zum Jahreswechsel zu verschiedenen Veranstaltungen ein. So feiert die Oper im Nationaltheater am 31. Dezember „Silvester mit Mozart“. Ab 19.30 Uhr gibt es eine große Gala mit einer Zauberflötenaufführung sowie Willkommensumtrunk, verschiedenen Dinner-Shows und anschließender Tanzveranstaltung bis in den frühen Morgen hinein. Im Rudolfinum lädt die Tschechische Philharmonie am 1. Januar zum großen Neujahrskonzert ein. Ab 20 Uhr spielt das Ensemble unter Leitung von Jiri Belohlavek Melodien von Antonín Dvorak und seinen Zeitgenossen.
In Plzen (Pilsen) können Besucher die Nacht beim Elektroswing-Silvester im Kulturhaus Peklo durchtanzen. Tschechiens Elektroswingpionier DJ Mackie Messer hat zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland dazu eingeladen. Im südmährischen Zentrum Brno(Brünn) lädt die Oper im Staatstheater zu einer Silvestergala ein. Ab 17 Uhr präsentiert das Ensemble unter der Leitung von Marko Ivanovic Werke von Offenbach, Smetana und Dvorak. Am frühen Abend gibt es zudem ein Höhenfeuerwerk auf der Piazzetta vor dem Theater. Eine der größten Silvesterpartys des Landes findet in der Laser Show Hall in Brünn statt. Bekannte DJs aus dem In- und Ausland wollen die erwarteten 4.000 Besucher dort in Stimmung bringen.
Die offizielle Silvesterparty im weiter südlich gelegenen Weinstädtchen Mikulov (Nikolsburg) findet ab 22 Uhr mit Talentwettbewerb und großem Höhenfeuerwerk auf dem Marktplatz statt. In der Region laden zahlreiche Weingüter und -kellereien zu Veranstaltungen ein. So können Besucher auf dem Weingut „U Kaplicky“ in Zajeci (Saitz) in den verschiedenen Restaurants und im Weinkeller unter dem Motto „Retro Silvestr“ feiern. Zu Live-Musik und südmährischen Spezialitäten werden die eigenen Weine ausgeschenkt. Auch das Weingut „U Jenoura“ in Prusanky (Pruschanek) lädt zum Neujahrsumtrunk mit Tanz und Weinverköstigung ein.
Die südböhmische Weltkulturerbestadt Cesky Krumlov (Krumau) bittet zur großen Silvesterparty auf den Stadtplatz Namestí Svornosti, wo der Jahreswechsel mit Rock ’n‘ Roll von der Band Element eingeläutet wird. Zur Einstimmung lädt dort schon drei Tage zuvor, am 28. Dezember, die Reggae- und Funkkapelle „He Band“ zum Tanzen ein. Im nahegelegenen Skiresort in Lipno am Moldaustausee findet am 1. Januar der traditionelle Neujahrsaufstieg mit Umtrunk auf den Baumwipfelpfad statt. Vom 40 Meter hohen Aussichtsturm bietet sich ein eindrucksvoller Blick auf den winterlichen Böhmerwald.
In Tschechiens Wintersportzentren oder Kurorten bieten zahlreiche Hotels spezielle Silvesterpakete mit festlichem Ball und Feuerwerk. Im größten Skigebiet Černá Hora-Pec im Riesengebirge wartet auf Gäste ein viertägiges Paket mit SkiPass und einer Silvesterparty mit Blick auf die Snezka (Schneekoppe), den höchsten Berg des Landes. Im Kurhotel Imperial in Karlovy Vary (Karlsbad) erleben die Gäste den Silvesterabend an Bord des U-Boots Nautilus. Die Mottoparty dort steht unter dem Titel „20.000 Meilen unter dem Meer“. Für die Gäste des noblen Schlosshotels Chateau Mcely in Mittelböhmen heißt es am Silvesterabend „Geschüttelt, nicht gerührt“, denn die Party steht ganz im Zeichen von James Bond. Ein wenig wie Agent 007 dürfen sich die Gäste fühlen, wenn sie vor der Feier zur Probefahrt in einen BMW i8 eingeladen sind.
Informationen:
Infos zu Aktivitäten in Prag unter www.prague.eu, zu Pilsen unter www.pilsen.eu, zu Brünn unter www.gotobrno.cz, zu Mikulov unter www.mikulov.cz und zu Cesky Krumlov unter www.ckrumlov.info Weitere Informationen zu touristischen Attraktionen und Veranstaltungen bietet CzechTourism unter www.czechtourism.com

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Tschechien feiert 2017 den Barock

Neue Broschüre zeigt Touren durch das Land der Putten

Tschechien feiert 2017 den Barock

Die Kirche von Saar ist Teil des Weltkulturerbes (Bildquelle: Libor Svacek/Czechtourism)

Feierte Tschechien 2016 den 700. Geburtstag von Kaiser Karl IV., so präsentiert man 2017 die barocke Pracht des Landes. Zahllose Kirchen, Klöster und Paläste wurden im Barockstil gebaut, barocke Gärten entstanden im 17. Jahrhundert und bis heute würdigt man bei verschiedenen Festivals die barocke Musik und Lebensart. Für Besucher gibt es viel zu entdecken.
Verbunden ist der Barock mit der Zeit der Habsburger in Böhmen und Mähren. Vor allem nach dem Sieg gegen die protestantischen Stände 1620 setzten sie eine Rekatholisierung des Landes durch. Der Barock wurde zum prägenden Stil, seine überschwängliche Pracht sollte die Untertanen die Gottesfurcht lehren und war zugleich Ausdruck der scheinbar unvergänglichen weltlichen Macht. Als Träger der Gegenreformation beauftragten die Jesuiten einige der berühmtesten Baumeister der damaligen Zeit mit dem Um- und Neubau von Kirchen und Klöstern.
So schufen Christoph Dientzenhofer (1655-1720) und sein Sohn Kilian Ignatz (1689-1751) einige bedeutende Bauten in Böhmen und Mähren. Zu ihren Meisterwerken gehört die Prager St.-Nikolaus-Kirche. Auch die Wiener Architektendynastie Fischer von Erlach hinterließ ihre Spuren in Tschechien. Vater Johann Bernhard (1656-1723) war für das Barockschloss von Vranov nad Dyjí (Frain an der Thaya) in Südmähren verantwortlich, seinem Sohn Joseph Emanuel (1693-1742) ist das aus zwei Tonnen Silber geschaffene Grabmonument für den Heiligen Johannes Nepomuk im Prager Veitsdom zu verdanken. Einen eigenen Baustil schuf Giovanni Santini (1677-1723), der Elemente des Barocks und der Gotik zur Barockgotik vereinte. Santinis Hauptwerk ist die als UNESCO-Welterbe geschützte Wallfahrtskirche des Hl. Nepomuk bei Zdar nad Sazavou (Saar) im tschechischen Hochland. Santini war auch am Umbau der Kirche von Kloster Sedlec in Kutna Hora (Kuttenberg), beteiligt, die heute ebenfalls Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ist.
Matthias Bernhard Braun (1684-1738) war einer der bedeutendsten Bildhauer der damaligen Zeit. Seine allegorischen Figuren der Tugenden und Laster schmücken die Umgebung des Hospitals von Kuks (Kukus) an der Elbe. Das schlossartige Gebäude zählt zu den eindrucksvollsten Barockbauten Tschechiens. Rund drei Kilometer entfernt schuf Braun sein böhmisches Bethlehem. Er verwandelte frei stehende Sandsteinfelsen zu eindrucksvollen Figurengruppen, die Christi Geburt oder die Ankunft der drei Weisen symbolisieren. Für die Prager Karlsbrücke gestaltete der „böhmische Michelangelo“ ebenfalls einige der Sandsteinfiguren.
Barocke Kirchen, Klöster, Schlösser und Parks prägen die Hauptstadt Tschechiens. Zu den bedeutendsten Bauwerken gehören das frühbarocke Waldstein-Palais, heute Sitz des Senats, die vom Jüdischen Museum genutzte frühbarocke Klausen-Synagoge oder die Nationalbibliothek im ehemaligen Jesuitenkolleg Klementinum. Meisterwerke des böhmischen Barocks präsentiert die Dauerausstellung des Nationalmuseums im Schwarzenberg-Palais. Ein Höhepunkt des Prager Karnevals ist der jährliche Ball mit geheimnisvollen Masken und barocken Kostümen im Clam-Gallas Palais. Der von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfene Palast ist im Sommer auch Aufführungsort des Barocken Opernfestivals. Besucher können dort barocke Musik auf historischen Instrumenten sowie Gesang und Tanz im schummrigen Licht der Kerzen erleben.
Barocker Pracht begegnen Besucher Tschechiens auch außerhalb der Hauptstadt beinahe auf Schritt und Tritt. Auf der Welterbeliste der UNESCO stehen das im Stil des ländlichen Barocks gestaltete Dorf Holasovic (Hollschowitz), die von Renaissance- und Barockbauten geprägte Altstadt von Telc (Teltsch), die barocke Dreifaltigkeitssäule von Olomouc (Olmütz) sowie Kromeriz (Kremsier) mit frühbarockem Palast und Blumengarten. Im Schloss der Welterbestadt Cesky Krumlov (Krumau) befindet sich eines von weltweit noch zwei erhaltenen Barocktheatern, dessen Bühnentechnik noch voll funktionsfähig ist. Jedes Jahr im September findet dort das Festival der Barockkunst mit Konzerten, Opern- und Theateraufführungen sowie einem barocken Feuerwerk statt.
„Tschechien will seinem barocken Erbe 2017 eine große Bühne bieten“, betont Marketa Chaloupkova, die Direktorin von CzechTourism in Deutschland. „Wir möchten unseren Gästen die barocken Highlights, aber auch einige verborgene Schätze zeigen“, sagt sie. Als Führer durch das Land der Putten hat CzechTourism eine Broschüre für die Reisebranche vorbereitet. Sie enthält Vorschläge für barocke Tagestouren in den verschiedenen Regionen Tschechiens und stellt bedeutende barocke Baudenkmale vor. Per QR-Code gelangt man zu weiterführenden Informationen. Zugleich wird auf weitere touristische Attraktionen sowie kulturelle Events verwiesen.
Der neue B2B-Katalog für die Reisebranche ist kostenlos erhältlich beim Berliner Büro von CzechTourism, Tel. 030-204 47 70. Informationen zu touristischen Attraktionen und Veranstaltungen bietet CzechTourism unter www.czechtourism.com

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Ein Fest für alle Sinne am Martinstag

In Tschechien genießt man am 11.11. den neuen Wein

Ein Fest für alle Sinne am Martinstag

Am Martinstag trinkt man in Tschechien den neuen Wein (Bildquelle: CzechTourism)

Was den Franzosen der Beaujolais nouveau ist den Tschechen der St.-Martinswein (Svatomartinske vino). Mit Stolz verweisen sie darauf, dass ihre Tradition die ältere ist. Und so wird am 11.11. um Punkt 11 Uhr auf vielen Plätzen in Böhmen und Mähren, in Restaurants und auch in zahlreichen Familien mit dem ersten Wein des Jahres angestoßen.

In früheren Jahrhunderten endete am 11.11. der Dienst für die Helfer, die bei größeren Weinbauern in Böhmen und Mähren arbeiteten. Bei einem Glas des neuen Weins wurde auf die getane Arbeit und die Fortsetzung im nächsten Jahr angestoßen. Am Hof des Habsburger-Kaisers Joseph II. war es schon im 18. Jahrhundert üblich, am Martinstag den ersten neuen Wein zu kosten. Während diese Tradition in Österreich verloren ging, hat sie in Tschechien die Zeit überdauert und wurde vor einigen Jahren neu belebt.
Weine, die das Logo Svatomartinske mit dem Bildnis des Heiligen Martin tragen wollen, müssen dafür erst vor den Juroren des Tschechischen Weinfonds bestehen. Dieser besitzt seit 2005 die Rechte an dem Namen und vermarktet seitdem erfolgreich die Tradition der Martinsweine. So hatten sich im vergangenen Jahr 113 Winzer mit 445 Sorten für das Prädikat beworben. Von ihnen bestanden 369 die Prüfung. Jahr für Jahr wächst die produzierte Menge. So wurden im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen Flaschen mit Martinswein verkauft. Nur sechs blaue und weiße Traubensorten, die schon früh geerntet werden, dürfen nach den Regeln des Weinfonds für den Martinswein genutzt werden. Dazu gehören beispielsweise Müller-Thurgau und St. Laurent. Die jungen Weine haben einen etwas geringeren Alkoholgehalt, schmecken fruchtig und sind manchmal leicht moussierend. Trinken sollte man sie spätestens bis zum nächsten Frühjahr.
Überall im Land wird der neue Jahrgang gebührend gefeiert. In vielen Städten finden am 11. November Feste statt, denen oft der Heilige Martin hoch zu Pferde beiwohnt. So wird in Brünn (Brno) am Rande des südmährischen Weinbaugebiets die erste Flasche pünktlich um 11 Uhr auf dem zentralen Platz Namesti Svobody geöffnet. In der Hauptstadt Prag gibt es am 11.11. unter anderem ein Fest am traditionsreichen Weinberg im Botanischen Garten Troja sowie eine Weinprobe während einer Schiffstour auf der Moldau. Tags darauf lädt dort das Nationale Landwirtschaftsmuseum zu einer Verkostung der Martinsweine ein. Dazu gibt es Musik, Präsentationen des traditionellen Handwerks und Programme für Kinder.
Im südmährischen Weinstädtchen Mikulov (Nikolsburg) wird das Martinsfest mit einem großen Markt und Weinverkostungen vom 11. bis zum 20. November begangen. In Cesky Krumlov (Krumau) bildet der Martinstag den Höhepunkt eines vierwöchigen Weinfestivals. Mit der Ankunft des Heiligen Martin beginnt an diesem Tag die Verkostung der neuen Weine. In zahlreichen Restaurants der UNESCO-Weltkulturerbestadt kommt zu den Martinsweinen auch die traditionelle Martinsgans auf den Tisch.
In Kutna Hora (Kuttenberg), ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes und ein Zentrum des böhmischen Weinanbaus, lädt am 11. November die Galerie Gask zu einer Verkostung des Martinsweins sowie kulinarischer Spezialitäten ein. Auf dem zentralen Platz Velke namesti in der Altstadt von Hradec Kralove (Königgrätz) wird unter den Augen des Heiligen Martin der neue Wein ausgeschenkt, dazu gibt es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Eine süße Variante des Martinsfestes können Besucher auf der Burg Stare Hrady im Böhmischen Paradies (Cesky raj) erleben. Dort findet am 12. November das Fest des jungen Weins und der Schokolade statt. Besucher können beides nach Herzenslust kosten, außerdem gibt es ein großes Ritterturnier zu Ehren des Heiligen Martin.
Weitere Informationen zu Veranstaltungen in Tschechien bietet CzechTourism unter www.czechtourism.com

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Tschechiens Maschinenbaumesse MSV 2016

China vor der Haustür – Tschechiens Maschinenbaumesse MSV 2016 im Zeichen des Roten Drachen

Tschechiens Maschinenbaumesse MSV 2016

Messegelände Brünn

Prag, 13.09.2016 – Voll ausgebucht, die größte MSV seit 5 Jahren: 1650 Aussteller, davon über 270 aus Deutschland, und 80.000 Besucher werden erwartet. China ist offizielles Gastland: mehr als 150 Firmen, zahlreiche Provinzen und Wirtschaftsstandorte aus dem Reich der Mitte präsentieren sich in Brünn. Für deutsche Fachbesucher eine gute Gelegenheit, Chinas Maschinenbau – quasi vor der Haustür – unter die Lupe zu nehmen. Auf das Leitthema der Messe, Industrie 4.0, fokussiert der sächsisch-tschechische Workshop „Maschinenbau 4.0“, ausgerichtet von der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer (DTIHK) und der Commerzbank.

Maschinen aus Tschechien sind weltweit ein Renner, Automotive ist die stärkste Kraft. Die Verzahnung zwischen Deutschland und seinem Nachbarn ist groß und bietet noch viele Geschäftschancen.

Auch Tschechiens eigener Bedarf an Maschinenbauprodukten ist hoch: Die Automobilindustrie ist mit 12-prozentigem Produktionszuwachs im ersten Halbjahr 2016 der wichtigste Impulsgeber für die Branche und sorgt für konstante Nachfrage. Tschechien erwartet in diesem Jahr einen Rekord-Ausstoß in der Automobilproduktion. Immer erfolgreicher sind tschechische Ausrüster auch auf Auslandsmärkten. Das Marktvolumen im Bereich Maschinen und Anlagen stieg nach Berechnungen von Germany Trade & Invest (GTAI) 2015 um 15 Prozent. Ausrüstungsgüter im Wert von 6,6 Mrd. Euro wurden in Tschechien abgesetzt. „Fast alle weltweit maßgebenden Hersteller von Werkzeugmaschinen, Werkzeugen und Komponenten sind in Tschechien tätig“, erklärt der Chef des tschechischen Maschinenbauverbandes Oldich Paclík.

„Ein hohes Niveau der Universitäten und F&E-Zentren, ein moderates Lohnniveau sowie eine günstige geographische Lage zählen zu den größten Vorteilen des Standortes Tschechien“, erläutert Bernard Bauer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DTIHK. Der tschechische Maschinenbau setzt auf neueste Technologien. Industrie 4.0 ist für die Unternehmen und die Regierung das Top-Thema. Ende August vereinbarte Bundeskanzlerin Angela Merkel mit ihrem tschechischen Amtskollegen Bohuslav Sobotka eine Vertiefung der Zusammenarbeit beider Länder im Bereich der digitalen Vernetzung. Die MSV bietet dafür ein interessantes Forum. Digitalisierung und Automatisierung im Maschinenbau sind auch das Thema des sächsisch-tschechischen Workshops „Maschinenbau 4.0“, den die DTIHK gemeinsam mit der Commerzbank veranstaltet.

Über die MSV 2016 führt auch der Weg zu Chinas Maschinenbau. China präsentiert sich als offizielles Gastland in einem Pavillon mit über 150 Ausstellern. Zu ihnen gehören bedeutende Firmen wie China Railway, Aviation Industry Corporation of China oder China Machinery Engineering Corporation. Auch die größten Metropolen und mehrere Provinzen sind dabei.

Die Internationale Maschinenbaumesse MSV findet vom 3. bis 7. Oktober in Brünn statt, gemeinsam mit den Fachmessen für Metallbearbeitung (IMT), Schweißtechnik (WELDING), Gießereitechnik (FOND-EX), Kunststoffindustrie (PLASTEX) und Oberflächenbehandlung (PROFINTECH).

Die DTIHK ist offizieller Vertreter der Messegesellschaft Brünn in Deutschland.

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