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Das kleine Einmaleins der Laborwerte – Verbraucherinformation der DKV

Welche Standard-Tests gibt es?

Das kleine Einmaleins der Laborwerte - Verbraucherinformation der DKV

Labortests helfen, Krankheiten zu diagnostizieren.
Quelle: ERGO Group

Labortests, allen voran Blut- und Urinuntersuchungen, gehören zur ärztlichen Routine. Sie helfen bei der Diagnostik und lassen Rückschlüsse auf die allgemeine Gesundheit einer Person zu. Über die häufigsten Laboruntersuchungen und ihre Bedeutung informiert Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Eine Laboranalyse hilft dabei, Krankheiten zu diagnostizieren oder ihren Verlauf zu verfolgen. Doch nicht immer muss eine Erkrankung vorliegen, damit der Arzt Blut oder Urin testen lässt: „Diese Tests sind auch ein wichtiges Instrument im Rahmen der Vorsorge und Prävention“, erklärt Dr. Wolfgang Reuter. Zusammen mit möglichen Symptomen und weiteren Untersuchungen liefern die Laborwerte relevante Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten.

Basischeck: das kleine Blutbild

Eine der häufigsten Laboruntersuchungen ist das sogenannte kleine Blutbild. Dabei untersuchen die Laboranten die Anzahl der roten und weißen Blutkörperchen (Erythrozyten und Leukozyten) sowie der Blutplättchen (Thrombozyten) und testen die Konzentration des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin. Reuter: „Liegt der Anteil der roten Blutkörperchen unterhalb des Normbereichs, kann dies auf eine Anämie hindeuten, häufig verursacht durch Eisenmangel.“ Erhöhte Werte können beispielsweise bei schweren chronischen Lungen- und Herzerkrankungen gemessen werden. Auch erhöhte Hämoglobin- oder Leukozyten-Werte können ein Indikator für Erkrankungen dieser beiden Organe sein. Ein hoher Anteil an weißen Blutkörperchen kann darüber hinaus auf Entzündungen oder Infektionen hinweisen, außerdem auf Schädigungen des Knochenmarks sowie viele weitere Erkrankungen. Thrombozyten stellen einen wichtigen Faktor bei der Blutgerinnung dar, weshalb ihre Kontrolle unter anderem vor einigen Operationen oder bei einer Thrombose sinnvoll ist. „Ist der Wert zu niedrig, kann dies bei einer OP zu einem übermäßigen Blutverlust führen“, erläutert der Experte. Der Hämatokrit-Wert bildet den Anteil der Blutzellen im Gesamtblut ab. Wenn es zu dickflüssig ist, neigen Patienten schneller zu Blutgerinnseln, wodurch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte steigt. Bemerkt der Arzt bei einem oder mehreren Werten Abweichungen von der Norm, wird er in der Regel weitere Untersuchungen durchführen, bis er eine gesicherte Diagnose stellen kann.

Was das Blut noch verrät

Bei auffälligen Leukozyten-Werten beispielsweise kann der Arzt zusätzlich ein Differential-Blutbild in Auftrag geben, das die Unterarten der weißen Blutkörperchen im Detail darstellt. „Abweichungen bei den weißen Blutkörperchen können auf unterschiedliche Ursachen wie Stress, Autoimmunerkrankungen, Leukämie und andere Krebsarten, bakterielle oder virale Infektionen, Parasiten, Vergiftungen, allergische Erkrankungen, Medikamenteneinnahme und vieles mehr hinweisen“, erläutert Reuter. Da die Bandbreite so groß ist, hilft dieses Blutbild bei der Eingrenzung. Neben dem kleinen und dem Differential-Blutbild kann ein Arzt die Untersuchung weiterer Blutwerte veranlassen: So liefert das Verfahren zur Bestimmung der Blutsenkungsgeschwindigkeit möglicherweise Indizien für Entzündungen, Infektionen und Tumore im Körper. Vermehrte Blutfette, sogenannte Lipide, können Gefäßverkalkung, die koronare Herzkrankheit und Schlaganfälle begünstigen. Für den Befund „Diabetes mellitus“ muss beispielsweise der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht sein. Vermehrte Harnsäure im Blut gilt als Hinweis für ein erhöhtes Gicht-Risiko.

Die Urinuntersuchung

Bei Urologen, Gynäkologen, aber auch bei Allgemeinärzten gehört die Urinprobe zu den Standarduntersuchungen. Hier gibt es zwei Testverfahren: Beim Schnelltest, den Patienten auch zu Hause durchführen können, hält der Laborant einen Teststreifen in einen Becher mit Urin. Der DKV Experte: „Wenige Minuten später ändert der Streifen seine Farbe und aufgrund der Verfärbung kann der Arzt beziehungsweise Laborant den pH-Wert bestimmen und prüfen, ob die Harnwege infiziert sind.“ Ein dauerhaft niedriger pH-Wert kann beispielsweise die Harnsteinbildung fördern, wohingegen weiße Blutkörperchen im Urin auf eine Entzündung hinweisen. Auch Schwangerschaften lassen sich über einen Schnelltest feststellen. Das zweite Testverfahren ist aufwendiger: Bei der Bestimmung des Urinstatus, untersucht der Laborant die zellulären Bestandteile im Harn unter dem Mikroskop. Rote und weiße Blutkörperchen lassen sich – falls vorhanden – auch bei diesem Test nachweisen, ebenso Eiter und Pilze. Bakterien zeigen eine Infektion an, Kristalle sind möglicherweise ein Anzeichen für Gicht, fieberhafte Erkrankungen oder einen zu hohen Cholesterinwert. Auch Farbe, Geruch und Konzentration des Urins lassen auf Krankheiten schließen: Bei dunklem Urin, verbunden mit einer dauerhaft geringen Urinmenge, wird der Arzt eine Beteiligung der Nieren in Betracht ziehen. Typisch für Harnwegsinfekte ist trüber, teils flockender Urin. Fällt der Test auf Bakterien oder Pilze unter dem Mikroskop positiv aus, kann der Arzt zur weiteren Bestimmung der Art das Anlegen einer Kultur anordnen. „Bei allen Labortests gilt: Die Ergebnisse dienen lediglich als Richtungsweiser bei der Diagnosestellung – abweichende Werte bedeuten nicht immer eine ernsthafte Erkrankung“, beruhigt Dr. Reuter.
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Trends neu definieren – „Experten-Sharing“ im Krankenhaus

Teilen ist das neue Haben. 2,1 Millionen Menschen in Deutschland nutzen 2018 Car-Sharing als Alternative oder Ergänzung zum eigenen Auto. Warum überträgt man den erfolgreichen Trend des Sharings nicht auch in andere Bereiche? Krankenhäuser, die derzeit unter hohem finanziellen Druck stehen, können vom Sharing ebenfalls profitieren. So die Auffassung der KREX GmbH, die mit ihrem Geschäftsmodell des virtuellen Klinikverbundes auf Experten-Sharing im Krankenhaus setzt.

Im Fokus von KREX (kurz für Krankenhaus-Experten) stehen kleine bis mittelgroße Krankenhäuser. Diese Krankenhäuser benötigen, genau wie ihre großen Wettbewerber, Experten für Aufgaben wie Medizincontrolling und MDK-Management, Berichtswesen, IT-Planung und Support, Marketing und PR. Das Aufgabenvolumen ist aber für eine ganze Stelle oder ein kleines Team, mit dem sich auch Krankheiten oder Urlaube vertreten lassen, häufig zu gering. Hinzu kommt, dass in diesen Themenfeldern Fachpersonal teilweise sehr knapp am Markt ist, sodass vakante Stellen nicht qualifiziert besetzt werden können. Über ein Sharing der benötigten Experten können diese Krankenhäuser die vorhandenen Lücken füllen. Dies ist für einen optimalen Betrieb des Krankenhauses und damit für eine gute Patientenversorgung wichtig. „Dank der Unterstützung und Entlastung von KREX in den Bereichen Medizincontrolling und MDK-Management können wir uns stärker dem medizinischen Kerngeschäft widmen“, hebt Frau Katrin Storck-Müller, Ärztliche Direktorin und Geschäftsführerin des Rheumazentrums Mittelhessen in Bad Endbach, hervor.

Der Charme des Experten-Sharings liegt dabei aber nicht nur in der passgenauen Skalierbarkeit der benötigten Personalressourcen. Durch die Tätigkeit der Experten in verschiedenen Krankenhäusern ist auch der Blick über den eigenen Tellerrand gewährleistet. Denn in regelmäßigen Gesprächen zwischen der Geschäftsleitung des Krankenhauses und den KREX-Experten bringen diese ihre Erfahrungen in das Krankenhaus ein und geben damit neue Impulse für die Weiterentwicklung von Abläufen und Strukturen. Ziel ist es, die verschiedensten Herausforderungen bis hin zu ernsthaften wirtschaftlichen Schieflagen gemeinsam anzugehen und die Zukunftsfähigkeit des Krankenhauses zu sichern. „Diese Form der Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist ein deutlicher Vorteil“, betont Arist Hartjes, Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses St. Franziskus Saarburg.

Ein zusätzlicher Nutzen des virtuellen Klinikverbundes ist der krankenhausübergreifende Dialog: Entscheidungsträger aus verschiedenen Krankenhäusern kommen dabei zu themenspezifischen Workshops zusammen und bearbeiten gemeinsam mit den Experten von KREX aktuelle Themenstellungen. Neben dem Austausch von Erfahrungen und Know-how kann dabei auch eine Vereinbarung über das Teilen von Kennzahlen einen Mehrwert für die beteiligten Krankenhäuser schaffen.

Weitere Bereiche für eine Zusammenarbeit in diesem virtuellen Klinikverbund sind bereits angedacht. So können z. B. auch Spezialisten im medizinischen Bereich in mehreren Krankenhäusern des Verbunds tätig sein und so zu einer noch besseren Versorgung der Patienten, gerade bei schwierigen oder seltenen Diagnosen, beitragen.

Seit der Insolvenz der Klinikgruppe Paracelsus ist deutlich geworden, dass Privatisierung im Krankenhausmarkt kein Allheilmittel mehr ist. KREX bietet Krankenhäusern auf der Grundlage von Vertrauen und Erfahrung eine Alternative: Mit einer Mitgliedschaft profitieren die Krankenhäuser von Verbundstrukturen, behalten jedoch gleichzeitig ihre Eigenständigkeit und Trägerschaft.

„Wenn der Markt im Wandel ist, muss man neue Wege gehen und auf innovative Konzepte setzen. Der KREX-Klinikverbund bietet Entscheidungsträgern im Krankenhausmarkt die Chance dazu – statt car2go heißt es bei uns Experten4share“, sagt Fred Andree, Geschäftsführender Gesellschafter von KREX.

Die KREX GmbH- der Name steht für Krankenhaus-Experten – mit Sitz in Siegburg ist ein virtueller, strategischer Klinikverbund kleiner bis mittelgroßer Krankenhäuser, der die gesellschaftsrechtliche Struktur der Häuser unangetastet lässt, während er das Krankenhaus in zentralen Dienstleistungsbereichen unterstützt und entlastet. Neben der Nutzung der personellen Ressourcen der KREX-Partnerschaftszentrale steht die übergreifende Steuerung und Standardisierung wesentlicher Managementinstrumente innerhalb des Verbunds im Vordergrund. Hinzu kommt, als wesentlicher Erfolgsfaktor, die individuelle, fachliche Begleitung durch die KREX-Experten und der regelmäßige Austausch über die Geschäftsführerebene hinaus. Auf diese Weise werden Kompetenzen gebündelt, Mehrwert geschaffen und die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Organisation gemeinsam vorangetrieben.

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Kosten – Kassenleistung oder muss ich privat bezahlen!

Deutschland hat eine gute zahnmedizinische Versorgung – Was ist eine Kassen- oder was ist eine Privatleistung?

Kosten - Kassenleistung oder muss ich privat bezahlen!

Zahnarzt Wolfgang Behrendt, Wittstock

Der Zahnarzt hat lange studiert, große Investitionen getätigt und hält einen aufwendigen Praxisbetrieb vor. Seinen anvertrauten Patienten kommt dieses zu Gute. Wie werden Zahnärzte bezahlt? Patienten, die gesetzlich versichert sind, haben das Recht auf Leistungen, die von der Krankenkasse bezahlt werden. Das ist eine Kassenleistung. Um eine umfangreiche Kassenleistung zu erreichen, muss ein Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Zahnarzt bei der Zahnersatzplanung nach medizinischen Regeln zur Verfügung stellt.

Zahnersatzleistungen: Behandlung ursachengerecht, zahnsubstanzschonend, präventionsorientiert

Grundlagen der Zahnersatzleistung sind die Richtlinien. In diesen Richtlinien ist es verbindlich geregelt, dass die Behandlungen ursachengerecht, zahnsubstanzschonend und präventionsorientiert erfolgen sollen. Es gilt der Grundsatz: Zahnerhaltung geht vor Zahnersatz. Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen sind einigermaßen umfassend, z.B. einmal eine Kontrolluntersuchung pro Halbjahr, eine Zahnsteinentfernung einmal pro Jahr, Spritzen, Röntgenaufnahmen, Amalgamfüllungen, einfache Kunststofffüllungen etc..

Mischfinanzierung für welche Leistungen – was bedeutet das?

Der Patient in Deutschland sieht sich einer Mischfinanzierung gegenüber.

Einige Dinge, wie z.B. die professionelle Zahnreinigung, Implantate, einen Eigenanteil beim Zahnersatz, den Austausch z.B. von intakten Füllungen, aufwändige Wurzelbehandlungen oder ästhetische Verfahren, müssen selbst bezahlt werden.

Die Zahnärzte, die eine Kassenzulassung haben, bieten kraft Gesetzes gemäß § 95 Abs. 3 SGB V Kassenleistungen an. Sie müssen auch über Kassenleistungen informieren. Die Zahnärzte behandeln nicht nur, sondern beraten ihre Patienten. Gerade bei Implantaten sollten intensive Diskussionen geführt werden, da der Markt für Implantate unübersichtlich ist und sich schnell verändert, mein Zahnarzt Behrendt. Zahnimplantate sind wegen ihrer Modellvielfalt schwer zu vergleichen. Bis zu 150 Systeme werden in Deutschland verwendet. Sie unterscheiden sich vielfach deutlich im Preis. Ein Implantat ist kein künstlicher Zahn, sondern nur eine künstliche Zahnwurzel. Eine Krone als Zahnersatz muss immer darauf befestigt werden. Was wieviel kostet, muss offen und ausführlich diskutiert werden, damit im vertrauensvollen Miteinander der Patient mit seinem Zahnarzt zu einem vernünftigen und langfristig befriedigenden Ergebnis kommt.

Zahnärzte Behrendt und Partner haben ihre Praxen in Berlin und Wittstock. Mit erfahrenen Zahnärzten und dem engagierten Praxisteam bieten Zahnärzte Behrendt und Partner eine Rundum-Zahnversorgung von kostenfreien Regelleistungen über Prophylaxe bis hin zu kompletten Zahnsanierungen inklusive Implantaten und Prothetik. Ziel ihrer Arbeit ist, gemeinsam die jeweils beste Lösung für individuellen Zahnprobleme zu finden. Zahnärzte Behrendt und Partner legen größten Wert auf eine stressfreie Behandlung, höchste Präzision und ästhetische Ergebnisse zählen zur Selbstverständlichkeit. Weitere Informationen unter: http://zahnpraxis-berlin.de

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„Medikamenteneinnahme vergessen?“ – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Teresa W. aus Freiburg:
Ich muss regelmäßig Medikamente einnehmen. Manchmal vergesse ich die Einnahme oder bin mir nicht mehr sicher, ob ich die Tabletten genommen habe oder nicht. Gibt es hierfür Erinnerungshilfen? Ist es schlimm, wenn ich mal eine Tablette vergesse?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
Verschriebene Medikamente wirken am besten bei regelmäßiger Einnahme. Um die Patienten in dieser Routine zu unterstützen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. So helfen etwa tagesdosierte Aufbewahrungsbehälter, den Überblick zu behalten, welche Medikamente wann einzunehmen sind. Außerdem können spezielle Apps von Nutzen sein: Sie erinnern den Patienten mit automatischen Nachrichten an eine rechtzeitige Einnahme. Dennoch kommt es vor, dass ein Patient den festgelegten Zeitpunkt einmal verpasst. Ob und welche Folgen das hat, hängt von der Art und der Dosis der Medizin ab. Darüber informiert der Beipackzettel oder der behandelnde Arzt. Dieser kann auch sagen, ob eine nachträgliche Einnahme vergessener Medikamente ratsam ist oder die Routine einfach fortgesetzt werden sollte.
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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org feiert fünfjähriges Jubiläum

Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V. wurde am 11. August 2012 von engagierten Bürgern gegründet

Zecken und Borreliose - OnLyme-Aktion.org feiert fünfjähriges Jubiläum

OnLyme-Aktion.org ©

Im Jahr 2017 blickt OnLyme-Aktion.org auf fünf ereignisreiche Jahre zurück. Inzwischen hat sich der Patientenverein erfolgreich etabliert und ist aus der Interessensvertretung für Borreliose-Patienten nicht mehr weg zu denken.

OnLyme-Aktion.org feiert den fünften Geburtstag. Ein willkommener Anlass, um auf bewegte Jahre zurück zu blicken. Mitglieder einer virtuellen Selbsthilfegruppe gründeten 2012 den gemeinnützigen Patientenverein. Sehr schnell begnügte sich das Aktionsbündnis nicht mehr nur mit Aktionen, die für eine verstärkte gesundheitspolitische Aufmerksamkeit für die häufig von Zecken übertragene Infektionskrankheit Lyme-Borreliose sorgen. Bereits Ende 2012 wurde auch der Grundstein für das Herzstück des Vereins gelegt: Das Borreliose-Patientenforum. Siehe: http://onlyme-aktion.org/borreliose-onlyme-aktion-org-forum-jetzt-auch-bei-nakos-5-top-gruende-fuer-die-forumsnutzung/
Selbst erkrankte Vereinsmitglieder moderieren in diesem unabhängigen, werbefreien Forum die Beiträge der stetig wachsenden ForumsnutzerInnen. Suchten Ende 2012 noch rund 200 registrierte Nutzer Informationen und Erfahrungsaustausch im Forum, so sind es inzwischen fast 3000 registrierte Mitglieder. An manchen Tagen tummeln sich über 350 Nutzer im Forum. Kein Wunder – der Informationsbedarf rund um Zeckenstiche, Lyme-Borreliose und Co-Infektionen ist sehr groß. Zweifelsohne ist die Entwicklung dieses Patientenforums eine einzige Erfolgsgeschichte und eine wichtige Ergänzung zum professionellen Gesundheitssystem.
Das Patientenforum als virtuelle Selbsthilfegruppe (SHG) bietet sehr viele Vorteile. Unter anderem hat es quasi immer geöffnet und ist auch noch ortsunabhängig zu erreichen. Ein enormer Pluspunkt, gerade wenn man krank und körperlich eingeschränkt ist. Gleichzeitig erreicht man im Forum eine recht große Zahl von Menschen, die sich dort beteiligen und ihre vielfältigen Informationen und Erfahrungen vermitteln. Das Ganze ist übersichtlich strukturiert und archiviert. Damit ist im Laufe der Jahre ein großer Wissensschatz entstanden, auf den Interessierte kostenlos rrund um die Uhr Zugriff haben. Der Wissensschatz umfasst zur Zeit nahezu 120 000 Beiträge zu über 9000 Themen.

Im August 2012 sind sich alle Gründungsmitglieder einig, dass in der Öffentlichkeit und der Politik dringend ein stärkeres Problembewusstsein für die Gefahren zeckenübertragener Infektionen geschaffen werden muss. Gesagt, getan. Seit der Gründung des Aktionsbündnisses macht OnLyme-Aktion.org unermüdlich durch zahlreiche Aktionen wie der Berlin-Demo im Wahljahr 2013, jährliche Aktionstage im Mai sowie Online-Petitionen auf die schlechte medizinische Versorgung aufmerksam. Dabei werden – und das unterscheidet das neue Aktionsbündnis – alle Aktivitäten im Bereich Information, (internationaler) Kommunikation, Zusammenarbeit und Organisation digital und mithilfe sozialer Netzwerke koordiniert. Das ist zeitgemäß, zukunftsfähig und effizient.

Ein weiterer wichtiger Baustein der Vereinsarbeit ist die Teilnahme an den Leitlinienkonferenzen der AWMF, der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. Mithilfe von medizinischen Leitlinien kann auf die Diagnose und Therapie der Patienten Einfluss genommen werden – somit ist es für OnLyme-Aktion.org enorm wichtig – in dem bescheidenen Rahmen, der Patientenorganisationen zur Verfügung steht – in den Verhandlungen immer wieder die Sicht der Patienten in den Fokus zu rücken. Im Sinne aller Patienten hält OnLyme-Aktion.org daher auch den im Zuge der Leitlinienkonferenzen entstandenen konstruktiven Dialog mit den Leitlinien-Verantwortlichen für einen großen Fortschritt. Ermutigt durch die inzwischen in den Konferenzen zu beobachtende ernsthafte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen und den vielen noch offenen Fragen bei der Lyme-Borreliose, setzt sich die gesundheitspolitische Arbeitsgruppe von OnLyme-Aktion.org mit ganzer Kraft für die Patienten ein, frei nach dem Motto: Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf gegen eine Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Soviel Einsatz erregte 2013, nur ein Jahr nach der Gründung, bereits große Aufmerksamkeit. OnLyme-Aktion.org wurde für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Begründung: Die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins werden aufgrund ihres überdurchschnittlichen persönlichen Engagements im Kampf für Information und Unterstützung von Borreliose-Patienten sowie für ihre Teilnahme an weltweiten Kampagnen zur Aufklärung über die schlechte medizinische Versorgung nominiert. Der Einsatz für erkrankte Zeckenstichopfer erfährt durch diese Nominierung eine ganz besondere Anerkennung. In einem ausführlichen Porträt eines Fachmagazins über OnLyme-Aktion.org heißt es in der Überschrift treffend: „Das Aktionsbündnis OnLyme-Aktion.org – eine Patientenorganisation, die ihrem Namen alle Ehre macht“.

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

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Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal – Unbekannter Patient (Scheinpatient) schreibt negative Bewertung, was tun?

Schlechte Arzt Bewertung durch Fake-Patienten?

Dr. Thomas Schulte: Landgericht München I hilft Zahnarzt gegen Bewertungsportal

Ein Zahnarzt prüfte in unregelmäßigen Abständen das Internet nach Einträgen und stellte erstaunt fest, dass in dem Ärztebewertungsportal ein Unbekannter seine Arbeitsleistung übel abgestraft hatte.

Da stand für alle Welt lesbar: „Note ungenügend für den Bereich Behandlung und Vertrauensverhältnis.“

Der Scheinpatient sagte, dass eine Krone nicht passen würde. Der Zahnarzt ging seine Kartei durch, stellte fest, dass es so diesen Patienten nicht gab und lief zum Rechtsanwalt. Der Rechtsanwalt forderte das Bewertungsportal auf, die falsche Angabe zu löschen. Da sich die Parteien nicht einigen konnten, kam es zum Rechtsstreit. Gegen den Fake-Patienten konnte der Zahnarzt mangels Namen und Adresse nicht vorgehen.

Rechtsstreit zwischen Arzt und Bewertungsportal – Bewertungsportal muss die Echtheit des Patienten beweisen

Das Bewertungsportal legte ein Email des Patienten vor und hatte aber den Namen geschwärzt. Genaue Angaben zum Namen des Patienten wollte das Bewertungsportal nicht machen.
Das Landgericht hat in dem Urteil vom 03.03.2017 entschieden, dass das Arztbewertungsportal die Bewertung löschen muss. Das Bewertungsportal muss dem Gericht gegenüber beweisen, dass die Bewertung von einem echten Patienten stammt. Da dieser Beweis nicht gelungen ist, musste das Bewertungsportal nachgeben. (LG München I, Urt. v. 03.03.2017, Az. 25 O 1870/15).
Beweislast – was ist das?

Wer etwas beweisen muss, der muss den Richter überzeugen. Wie soll aber der Arzt dem Gericht nachweisen, dass er diesen Patienten nicht behandelt hat. Das ist schlichtweg unmöglich. Das Gericht hat daher entschieden, dass der Patient in Behandlung war und dass die Bewertung aufgrund einer wahren Tatsache standgefunden hat.

Was muss als Arzt hingenommen werden? Die Rechtsordnung hat bisher entschieden:

1. Niemand kann verlangen, dass das ganze Profil gelöscht wird. Schließlich handelt es sich um eine Berufsausübung in der Öffentlichkeit und im Wettbewerb mit anderen.

2. Als Zahnarzt selbst kontrollieren bzw. kontrollieren lassen. Das Bewertungsportal muss nicht vorab fragen.

3. Name und Adresse des Bewerters braucht das Bewertungsportal nicht nennen.

Dass Ärzte den Bewertungsportalen ausgesetzt sind, hatte der Bundesgerichtshof (BGH) übrigens im Jahr 2014 entschieden. Danach sei es nicht möglich, sein Profil auf Jameda löschen zu lassen – in einem freien Wettbewerb müssen Bewertungen in Bezug auf der beruflichen Tätigkeit hingenommen werden.

Fazit: Bewertung der Entscheidung – Umgang mit Arzt und Bewertungsportal

Kritik ist erlaubt und erwünscht. Es ist aber unzulässig sich zu verstecken. Wenn der Arzt die Bewertung hinterfragt, muss das Bewertungsportal das Gericht von der Richtigkeit der Bewertung überzeugen und notfalls doch den unzufriedenen Patienten als Zeugen laden.

Die Kanzlei ist seit 1995 schwerpunktmäßig auf dem Gebiet des Kapitalanlagen- und Bankenrechts sowie auf dem Gebiet des Verbraucherschutzes tätig und vertritt bundesweit die Interessen einzelner Anleger. Ergänzende Absenderangaben mit dem Kanzleistandort finden Sie im Impressum auf unserer Internetseite www.dr-schulte.de

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Dr. Thomas Schulte
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Zecken und Borreliose – OnLyme-Aktion.org: Aktionstage im Mai 2017

Aktionsbündnis fordert aussagefähige Diagnostiktests und mahnt patientenzentrierte medizinische Versorgung an

Zecken und Borreliose - OnLyme-Aktion.org: Aktionstage im Mai 2017

Im Rahmen internationaler Mai-Aktionen zu der häufig von Zecken übertragenen Lyme-Borreliose ruft das Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., „OnLyme-Aktion.org“, traditionell zu Informations- und Aktionstagen in mehreren Städten Deutschlands auf.

Hier die Städte und Termine für das Jahr 2017:

Berlin – Aktionstag
Samstag, 06.05.2016. Infostand in der Zeit von 10 bis 16 Uhr
Ort: Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße in Berlin-Charlottenburg
Kontakt: borrelioseprotest-berlin@web.de

Hamm – Aktionstag
Samstag, 27.05.2017. Infostand von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Ort: Wochenmarkt an der Pauluskirche, Stadtzentrum
Kontakt: borrelioseprotest-nrw@email.de

Leipzig – Aktionstag
Samstag, 13.05.2017. Infostand von 9.30 Uhr bis 15.00 Uhr (zum Leipziger Selbsthilfetag)
Ort: Universität Leipzig, Sportwissenschaftliche Fakultät, Jahnallee 59, Pausenhalle Nord (barrierefrei über den Haupteingang zu erreichen) oder auf der Freifläche davor.
Kontakt: borrelioseprotest-leipzig@web.de

Leipzig – Informationstag mit Dokumentarfilm „Under our Skin“ (Teil 1 und 2) am Donnerstag, 18.05.2017
Filmvorführung von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Ort: Luru-Kino in der Spinnerei, Spinnereistraße 7 in 04179 Leipzig (barrierefrei über den Hintereingang Nr. 18 zu erreichen)
Kontakt: Borreliose-leipzig@gmx.de

Mainz – Aktionstag
Samstag, 20.05.2017. Infostand in von 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: In der Seppel-Glückert-Passage/Ecke Betzelsstraße, neben C&A
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

Saarbrücken – Aktionstag
Samstag, 27.05.2017. Infostand von 9.00 bis 16.00 Uhr
Ort: Fußgängerzone Bahnhof-/Reichsstraße, in Höhe Europagalerie
Kontakt: bonin.petra@gmx.de

In Berlin, Hamm, Mainz, Leipzig und Saarbrücken informieren Patienten und OnLyme-Aktion.org-Mitglieder über die Gefahren, die von Zecken ausgehen. Aus diesem Anlass machen sie dabei auch auf die schlechte medizinische Versorgung insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam.

„Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Leider fehlt es gerade bei dieser ernstzunehmenden Multi-Organ-Erkrankung an allem, was medizinisch notwendig ist“, so ein Sprecher des Aktionsbündnisses. Es fehlten spezialisierte Ärzte, es gebe keine zuverlässige, standardisierte Diagnostik, keinen Impfstoff, keine sicher heilende Therapie und zu wenig Forschung, beklagt OnLyme-Aktion.org. Angesichts des Klimawandels und der steigenden Gefahr durch Zeckenstiche fordert die gemeinnützige Initiative mit dem Motto „(Be)-Handelt endlich!“ verstärkte Forschungsanstrengungen, die Entwicklung standardisierter, aussagefähiger Tests und Langzeittherapie-Studien. Für Betroffene unterhält das gemeinnützige Aktionsbündnis ein kostenfreies, unabhängiges und moderiertes Online-Patientenforum, in dem man sich über alle Aspekte der Borreliose informieren und Erfahrungen austauschen kann: http://forum.onlyme-aktion.org/

Die Erfahrungen zeigen, dass der Bedarf an Informationen sehr groß ist – das Online-Forum verzeichnet seit Jahren steigende Zugriffs- und Anmeldezahlen. Das verwundert nicht: Aufgrund spärlicher und überdies noch widersprüchlicher Studienergebnisse gibt es bislang keinen diagnostischen und therapeutischen Goldstandard bei der Lyme-Borreliose. Daher, so OnLyme-Aktion.org, sei es unerlässlich, dass Ärzte ihre Patienten über die unterschiedlichen Borreliose-Therapieansätze informieren. In diesem Zusammenhang verweist OnLyme-Aktion.org auch auf die USA, wo etliche Bundesstaaten inzwischen Gesetze zum Schutz der Rechte von Borreliose-Patienten erlassen haben, um eine adäquate Therapie der fortgeschrittenen Borreliose zu ermöglichen. Eine Therapie, die hierzulande oft nicht möglich ist; siehe hierzu auch: http://onlyme-aktion.org/borreliose-online-petitionsfrist-ist-abgelaufen-onlyme-aktion-org-sagt-danke-fuer-die-grossartige-unterstuetzung/

Zecken lauern bereits ganzjährig vor der Haustür

OnLyme-Aktion.org verweist auf Untersuchungsergebnisse der Universität Hohenheim: Jeder Mensch, der aus der Haustür tritt, begibt sich in den Lebensraum der Zecken. Generell zeige die Zeckenforschung, dass die Parasiten ausgesprochen unberechenbar sind. „Alte Weisheiten, zum Beispiel dass Zecken nur im Sommer aktiv sind, gelten nicht mehr. Heute finden wir das ganze Jahr über aktive Zecken“, erklärt Prof. Dr. Mackenstedt von der Uni Hohenheim.

Zecken übertragen überraschend viele verschiedene Krankheitserreger

Die Bandbreite der Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden, sei größer als oft bekannt, so OnLyme-Aktion.org. Zecken können Viren, Bakterien und auch Parasiten wie beispielsweise Babesien übertragen. Es kommen inzwischen weitere neu entdeckte Krankheitserreger hinzu, die teilweise lebensbedrohlich sind. Doch bereitet allein schon die frühzeitige Diagnose einer Borreliose große Schwierigkeiten, da die Symptome von Ärzten aufgrund ihrer unspezifischen Natur leicht fehlinterpretiert werden können; noch schwieriger gestaltet sich gemeinhin die korrekte Diagnose der möglichen Co-Infektionen. Die nächste große Herausforderung wartet mit den therapeutischen Ansätzen und dem ungewissen kurativen Erfolg auf Patienten und Ärzte. „Zeckenübertragene Infektionen sind ein weithin unterschätztes gesundheitspolitisches Problem. Angesichts der Schwere und Häufigkeit der Borreliose-Erkrankung halten wir es für dringend notwendig, die Bevölkerung besser zu informieren und das motiviert uns Jahr für Jahr für unsere Aktionstage“, erläutert ein engagiertes Mitglied des Aktionsbündnisses.

Mai 2017

OnLyme-Aktion.org, das gemeinnützige Aktionsbündnis gegen zeckenübertragene Infektionen Deutschland e. V., hat sich zum Ziel gesetzt, mit Aktionen und Kampagnen auf die gesundheitspolitischen Missstände insbesondere bei der Lyme-Borreliose aufmerksam zu machen und Betroffenen eine Stimme zu geben.
Das Aktionsbündnis unterhält ein kostenfreies, unabhängiges Online-Patientenforum, in dem Betroffene Informationen und Erfahrungsaustausch finden: http://forum.onlyme-aktion.org/

Kontakt
OnLyme-Aktion.org
Birgit Jürschik-Busbach
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MDK, Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen aus rechtlicher Sicht

Eine nicht nachvollziehbare und nebulöse rechtliche Situation im Bereich aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sorgt für massiven Ärger. Es wird ein immenser Druck auf die Betreiber von Altenpflegeheimen und ambulanten Pflegediensten

MDK, Qualitätsprüfungen von Pflegeeinrichtungen aus rechtlicher Sicht

ARGE Pflegedienste Recht (Bildquelle: pixabay / zaronews)

In der Bundesrepublik Deutschland gibt es ca. 2,8 Millionen pflegebedürftige Menschen. Davon werden an die 2 Millionen dieser (Bürger) zu Hause gepflegt (ambulante Pflege), etwa 800.000 sind in Pflegeheimen stationär untergebracht. Sie sollen nach ihrem persönlichen Hilfsbedarf und gemäß ihrer individuellen Bedürfnisse, nach dem aktuellen Stand der medizinischen Versorgung und der pflegerischen Erkenntnisse optimal versorgt werden. In der BRD wurden diese Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bisher mit einer Durchschnittsbenotung, für alle geprüften Bereiche, mit Note: 1,3 bewertet. In Bayern liegen diese Benotungen sogar noch in einem besseren Bereich. Also darf der interessierte Bürger sowie die Politiker davon ausgehen, dass durch die angeblich notwendigen Transparenz,- und Abrechnungsprüfungen durch diesen Deutschen Prüfdienst MDK, in den geprüften Einrichtungen, die Welt für die schutzwürdigen Pflegebedürftigen in bester Ordnung ist, nach der verlässlichen, typisch Deutschen Gründlichkeit.

Das ist gut, möchte man meinen, doch leider nicht gut genug, zumindest nach Ansicht des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung MDK, den Krankenkassen, der Politik, und diverser staatlicher Stellen, bis hin zu Vereinigungen, welche über die Rechte von pflegebedürftigen Bürgern bestimmen dürfen, obwohl ein Auftrag dazu gar nicht besteht. Ein solches Mitspracherecht kann erst dann ergehen, wenn der einzelne Bürger Mitglied in einer solchen Vereinigung ist (VDK, Blindenverein ect.). Einen derartigen Nachweis können diese Vereinigungen nicht erbringen, und trotzdem nehmen sie sich das Recht heraus, im Auftrag der Bundesregierung ihre Empfehlungen abzugeben.

Es ist nicht der MDK oder MDS Deutschland, welche diese neuen Rechtsvorschriften der Qualitäts- und Abrechnungsprüfung anstreben. Es sind Forderungen des Spitzenverbandes der Krankenkassen, die damit an die Politik herangetreten sind. Natürlich gehen Politiker darauf ein, denn die Skandale der Schlechtpflege, einhergehend mit Falschabrechnungen sind nachweislich vorhanden. Dies gibt aber Niemand das Recht, alle ambulanten und stationären Einrichtungen unter den Generalverdacht der Schlechtpflege, bzw. des Abrechnungsbetruges zu stellen. Doch es scheint so, als wäre genau dass politisch gewollt, so wird es zumindest öffentlich dargestellt und schlägt sich wieder im Gesetzestext des SGB XI.

Ein Beispiel:

– „Kein Einwanderer, egal welcher religiösen Prägung, muss es sich laut Regierung gefallen lassen, dass eine Überwachung oder sonstige generalisierte Überwachungsmaßnahmen zur Feststellung von eventuellen Straftaten offiziell stattfinden darf. Dagegen kann jeder Ausländer klagen, auf der Basis der in Deutschland herrschenden Grundrechte aus der Verfassung (Grundgesetz). Hier bleiben die Grundrechte gewahrt, bei Leistungsbringern, sowie zum Teil bei Pflegebedürftigen werden diese Rechte ausgehebelt.“

Ambulante und stationäre Einrichtungsträger werden im SGB XI so dargestellt, dass diese grundsätzlich (oftmals unangekündigt) vom MDK auf Anweisung der Arbeitsgemeinschaften „ARGE“ (Zusammenschlüsse aller Krankenkassen in den einzelnen Bundesländern) zu überprüfen und komplett zu kontrollieren sind. Diese Arbeitsgemeinschaften „ARGE“ sind keine Rechtsobjekte, und der MDK, eine Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen, stellt keine Behörde im Sinne des § 418 ZPO dar.

Die Anforderungen und seine Ausführung an Gesetze, welche der Gesetzgeber verabschiedet, muss angesichts des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes umso schärfer sein, je niedriger der Grad der Gefahren tatsächlich ist. Hier ist ausdrücklich noch zu bedenken, dass derartige Prüfmaßnahmen mit dem Hintergrund eines generalisierten Verdachtes, verursacht durch einige wenige Unternehmen, gerade dann nicht zu verstehen ist, wenn doch nachweislich der MDK in den einzelnen Bundesländern dort regelmäßige Kontrollen durchgeführt hat. Hier werden verfassungsrechtliche Grenzen schlichtweg übergangen, ein unmittelbarer entstehender Zwang mit sofort hinnehmbaren Duldungsverwaltungsakt wird mittels neu gegründeter MDK Polizeigewalt staatlich angeordnet und durchgeführt. Nach rechtsstaatlicher Auffassung erscheint dies äußerst befremdlich.

Ganz davon abgesehen, dass es sich nicht nur um einen willkürlichen Gewaltakt gegenüber den Einrichtungsträgern handelt, wird gegen alle pflegebedürftigen Bürger, in rechtswidriger Art und Weise, ebenfalls ohne die Einhaltung ihrer geschützten Grundrechte durch das GG vorgegangen. Es werden mit bewusst falschen Informationen und Erklärungen durch Mitarbeiter des MDK Unterschriften von Pflegebedürftigen eingeholt, welche den MDK berechtigen, absolut private und sensible Sozialdaten zu sammeln, diese dann nach Gutdünken zu entschlüsseln, und den Pflegekassen zur Sanktionierung der Leistungserbringer zur Verfügung zu stellen.

Diese Handlungsweisen des MDK, betrifft aber nicht nur die Leistungserbringer, es trifft in weiterer Folge auch die Pflegebedürftigen, denn auch diese können ebenfalls, mit diesen angeblich legal „erspitzelten“ Informationen, in Regress genommen werden, bzw. sie müssen damit rechnen, dass Leistungen gestrichen oder gekürzt werden. Und natürlich werden dann Krankenversicherte als angebliche Mittäter und Betrüger entlarvt. Und obwohl der MDK die Entgegnungen der Leistungsbringer eins zu eins übernehmen muss, geschieht dies so gut wie nie.

Es gibt bis heute keinerlei eindeutigen, nachvollziehbaren Transparenzvorschriften und Vorschriften im Handeln der einzelnen MDK Mitarbeiter gegenüber dem einzelnen Betreiber. Alleine diese Tatsache ist gegenüber den Betrieben, welche geprüft werden, rechtswidrig. Es geht nicht mehr um das Wohl und den angeblichen Schutz von Schutzbedürftigen, es geht nur noch darum, dass ein Grundrechtseingriff durch einen Realakt legitimiert wird. Das ist im Sinne der Politik so gewollt, da die Forderungen nach höheren finanziellen Unterstützungen von den Krankenkassen an die Politik nicht erfüllt werden können. Es finden eklatante Verstöße gegen pflegebedürftige Bürger mit stattlichem Auftrag statt.

Die Pflegestandards sind durch das Pflegeversicherungsgesetz geregelt und den darauf aufbauenden Verträgen. Ob diese Qualitätsanforderungen eingehalten werden überprüft seither, durch zum Teil unangemeldete Prüfungen, der Medizinische Dienst MDK, in den Pflegeeinrichtungen. Diese Kontrollen sollen unter anderem dazu beitragen, dass den Pflegebedürftigen ein hohes Maß an Lebensqualität erhalten bleibt. Das erscheint erstmal plausibel und im Sinne des Pflegebedürftigen zu sein, wenn man bedenkt dass immer wieder Einzelfälle auftauchen die über Missstände in Pflegeeinrichtungen berichten. Tatsächlich werden diese wenigen Fälle gerne dazu benutzt um die Überprüfung der Pflege-Institutionen ständig zu verschärfen und dabei auch geltendes Recht zu missachten und beispielsweise Datenschutzrechtliche Daten von Pflegebedürftigen zu erheben, ohne dazu eine rechtliche Grundlage zu haben.

Uns liegt dazu ein Schreiben vom 12.06.2013 vom Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz vor, hier wird festgestellt, Zitat:

– „Für eine Beanstandung sprach an sich die Vielzahl datenschutzrechtlicher Verstöße. Problematisch ist auch, dass es sich hier um Sozialdaten, also Daten mit besonderem Schutzniveau handelt. Außerdem gehe ich davon aus, dass dieser Fall exemplarisch ist für eine Vielzahl von Fällen über einen längeren Zeitraum.“ Ende

Das heißt im Klartext, den Datenschützern ist die rechtliche Sachlage und die Situation bekannt, sensible Daten von Pflegebedürftigen werden ohne Zustimmung dieser Personen erhoben und von den Pflegekassenverbänden genutzt. Die Datenschützer sprechen zu recht von einer komplexen Rechtslage, bei dem datenschutzrechtlichen Verstoß handle es sich lediglich um eine Informationspflicht gegenüber dem von der Pflege betroffenen Patienten. In diesem offiziell bekannten Fall wurden Einwilligungen der Betroffenen nur mündlich durch die MDK eingeholt, nach Rechtlage hätte dies nur schriftlich erfolgen müssen. Verstoß erkannt, Verstoß der MDK und Kassenverbände geprüft und das Fehlverhalten festgestellt. Fazit, Zitat: „Angesichts der zum 01.10.2012 erfolgen Änderung der Rechtslage erübrigt sich jedoch die Forderung nach einer Behebung des datenschutzrechtlichen Verstoßes – Ende.

Das Sozialgericht Münster bestätigte in dieser datenschutzrechtlichen Angelegenheit: „MDK muss Einwilligung beim Pflegebedürftigen schriftlich einholen. Diese Rechtsauffassung gilt es zu umgehen und aus zu hebeln. So gehen diese Verbände allesamt „NGO’s – Non Goverment Organisation“ her und legen Richtlinien fest, sie berufen sich dabei auf geltendes Recht und kochen ihr eigenes Süppchen, veröffentlicht in den Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes über die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität nach § 114 SGB XI (Qualitätsprüfungs-Richtlinien-QPR) vom 6. Sept.2016 wie folgt, Zitat:

– Der GKV-Spitzenverband hat unter Beteiligung des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen und des Prüfdienstes des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. aufgrund des §114aAbsatz7SGBXI in der am 31. Dezember 2015 bestehenden Fassung i.V. mit § 115a Absatz3 bis 5SGB XI am 6.September2016 die nachstehenden Richtlinien als Mindestanforderungen für die Prüfung der in Pflegeeinrichtungen erbrachten Leistungen und deren Qualität sowie für das Verfahren zur Durchführung von solchen Prüfungen im Bereich der sozialen Pflegeversicherung beschlossen.

Das heißt, der GKV-Spitzenverband, die MDK und Pflegekassenverbände legen fest und beschließen wie die Überprüfung und Kontrolle der Pflegeinrichtungen zu funktionieren hat, dabei berufen sie sich auf die Sozialgesetzgebung und legen die Kriterien zur Durchführung einfach selbst fest. Im Urteil vom Bundessozialgericht vom 16.05.2013, B 3 KR 31/12 R lässt sich bei den angegebenen Entscheidungsgründen des Gerichts klar erkennen dass die Gesetzgeber hier eindeutige Regeln festlegen die jedoch der Vorgehensweise der privaten Pflegekassenverbände widerspricht.

Auszüge/Zitat:

– In den Gesetzesmaterialien (BT-Drucks 14/7862) heißt es dazu, dass das Verfahren ausdrücklich auf Fälle begrenzt wird, in denen die Krankenkassen einen Anfangsverdacht haben. Der erkennende Senat hat daraus gefolgert, dass durch das Tatbestandsmerkmal der „Auffälligkeiten“ eine Abgrenzung der routinemäßigen Stichprobenprüfung nach § 17c KHG von der konkreten Einzelfallprüfung nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V erfolgt ist und eine Auffälligkeit nur dann vorliegt, wenn der konkrete Verdacht einer fehlerhaften Abrechnung besteht (BSGE 98)
– Der 3. Senat hat dies dahingehend konkretisiert, dass der Anwendungsbereich der Einzelfallprüfung nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 Halbs. 2 SGB V – soweit also die Rechnungsprüfung in Rede steht – auf solche Anlässe beschränkt ist, die durch „Auffälligkeiten“ gekennzeichnet sind; diese hat die Krankenkasse im Zweifelsfall zu belegen (Urteil vom 22.11.2012 – B 3 KR 20/12 R – zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen, RdNr. 23). Liegt keine Auffälligkeit im dargelegten Rechtssinne vor, kann und muss der MDK bei einem solchen, auf bloß vermeintliche Auffälligkeiten gestützten, Auftrag die Krankenkasse hierauf verweisen und den Auftrag ggf. ablehnen. Das Krankenhaus darf die Herausgabe von dennoch angeforderten Krankenbehandlungsunterlagen, die über das für die Abrechnung Erforderliche (vgl. § 301 SGB V) hinausgehen, unter Hinweis auf das Fehlen von Auffälligkeiten verweigern.
– Der erkennende Senat hat daraus abgeleitet, dass den Krankenkassen auch in diesem Prüfstadium kein Recht zusteht, selbst in die ärztlichen Behandlungsunterlagen Einsicht zu nehmen (so schon BSGE 90, 1 = SozR 3-2500 § 112 Nr. 3). Ebenso dürfen die Krankenkassen keine medizinischen Unterlagen „zur Vorprüfung des Vergütungsanspruchs“ anfordern oder – wie hier – das Krankenhaus unter Abkehr von dem gesetzlich vorgeschriebenen Prüfverfahren auffordern, sich zur Klärung offener medizinischer Fragen unmittelbar an den MD BEV zu wenden.
– Der Senat hat aber stets darauf hingewiesen, dass die Annahme eines Rechtsmissbrauchs durch die Krankenkasse auf gravierende Fälle vertragswidrigen Verhaltens zu beschränken ist und eine solche Konstellation bislang nur einmal konkret angenommen
– Rechtsmissbräuchlich im dargestellten Sinn ist aber ein Prüfverhalten, das nicht von der einzelnen Abrechnung bzw. der in ihr festzustellenden Auffälligkeit geleitet ist, sondern unabhängig davon und systematisch eine Vielzahl von Abrechnungsfällen einem Prüfverfahren nach § 275 Abs. 1 Nr. 1 SGB V zuführt, weil sie ein abstraktes Kürzungspotenzial enthalten.

Soweit die Sozialrechtliche Gesetzgebung und die Entscheidungsgründe des Bundessozialgerichtes. Doch damit ist die Geschichte der Kontrollsucht der Pflegekassenverbände noch nicht abgeschlossen, diese privaten Vereine sehen sich weiterhin berufen die Pflegedienste zu überwachen.

Der „Pflege-TÜV“ muss hingenommen werden – da eine Klagemöglichkeit besteht

Das Bundessozialgericht hat entschieden, dass die gesetzlichen Krankenkassen auch weiterhin Berichte über Leistungen und Qualität von Pflegeheimen im Internet veröffentlichen dürfen. Die Veröffentlichung eines Transparenzberichtes sei kein verfassungswidriger Eingriff in die Rechte des betroffenen Pflegeheimbetreibers; sie läge im öffentlichen Interesse. Außerdem seien die Pflegeeinrichtungen den Berichten nicht schutzlos ausgeliefert, sondern könnten bei schwerwiegenden formellen oder inhaltlichen Mängeln dagegen vorgehen (so genannter „nachrangiger Rechtsschutz“). (BSG, B 3 P 5/12 R) Quelle: Wolfgang Büser

Die Pflegeheimbetreiber werden in den meisten Fällen von den Medien in einem schlechten Licht dargestellt, Presse und TV-Formate definieren die Betreiber von Pflegeeinrichtungen gern als böse Wölfe. Wer die Pflege macht, ist nahe am Pflegeempfänger und so haben sich viele der seriösen Pflegedienste es sich zur Aufgabe gemacht die sensiblen, sozialen Daten der Pflegebedürftigen zu schützen. Die Daten und der Zugang zu den Daten ist der springende Punkt, sagt dazu Klaus Papke, Betreiber einer Pflegeeinrichtung, ( https://www.facebook.com/groups/arge.pflegerecht/ ) denn die selbsternannten Kontrolleure der Krankenkassen, der Verbände und Vereine, allesamt private Institutionen, NGO“s müssen sich an die Datenschutzregeln halten und an Menschenrechte die im Grundgesetz definiert wurden, ein gültiges GG schützt die Rechte der Bürger, so Papke weiter.

Folgendes ist hier rechtlich geregelt:

– Das Grundgesetz GG § 13 Abs. 1-7 garantiert die Unversehrtheit der Wohnung
– Das Sozialgesetzbuch Nr. XI, § 114 sieht vor, dass eine Überprüfung durch den MDK nur mit ausdrücklicher Zustimmung durch den Pflegebedürftigen möglich ist.

Hier wittert nun die MDK und ihre angeschlossenen Kassen und Vereine eine bitterböse Verschwörung der Pflegedienstbetreiber, mit dem Ziel den für nötig erachteten Kontrollen zu entgehen. Die Lobbyisten der Verbände blasen nun ins Horn um die Presse und Medien gegen die Pflegedienste aufzubringen und dafür zu sorgen dass die Pflegebedürftigen und deren Familien verunsichert werden. So posten die Blätter und TV-Formate zum Konsumentenschutz dass umstrittene Patientenerklärungen die gesetzlich vorgeschriebenen Qualitätsprüfungen außer Kraft setzen würden. Doch das ist nur vorgeschobene Panikmache, es geht um die Kontrolle und es geht um Macht, diese privaten Institutionen wollen den Gesetzgeber dazu zwingen, Ihnen dauerhaft und nachhaltig die gesamte Kontrolle über die medizinische Versorgung in allen Bereichen und in seiner gesamten Vielfältigkeit zu übertragen. Es scheint so als wäre geplant, dass damit rein privaten Versorgungskassen- und Verbänden eine gesetzesgleiche Verantwortung übergeben wird in deren Machtstrukturen alle Daten zusammenfließen, die dann innerhalb der Verbände und der Pharmalobby ausgewertet werden können um, a) den Gesetzgeber und die Administration zu dominieren und b) den gläsernen Patienten zu schaffen, dessen Daten dazu benutzt werden können um dauerhaft private Pflegedienste aus zu schalten. Es geht um ein Milliardengeschäft und um die Kontrolle und Kanalisierung der Geldströme, der Machtinteressen und der Manipulation des Gesetzgebers im Sinne der Pharma- und Gesundheitsindustrie, die um jeden kranken Menschen sehr bemüht ist.

Die wenigen und seltenen Fälle in denen Pflegediensteinrichtungen im Sinne von eindeutigen Verstößen gegen Qualitätsstandards bewusst handelten und die Gesundheit von Patienten auf dem Spiel stand sind tragisch und nicht zu entschuldigen. Diese Fälle wurden alle öffentlich, fanden trotz strenger MDK Prüfungen statt und wurden von diesem nicht erkannt. Denn nicht der MDK sorgt Für Pflegequalität und stellt diese sicher, sondern das Pflegepersonal und viele Angehörige kontrollieren selber die vereinbarten und zu erbringenden Pflegeleistungen. Dann sind es noch die Betreiber selbst, die wissen, dass nur eine optimal geführte Pflegeeinrichtung, mit einem guten Image eine erfolgsversprechende Unternehmung darstellt. Die Deutsche Kontrollmentalität und ein Regierungssystem welches nichtstaatlichen Wirtschaftsunternehmen wie dem MDK, Krankenkassen, Pflegekassen, eine unkontrollierbare Macht verleiht, die nachvollziehbar vorhandene Eigenkontrolle abspricht, ist der Nährboden auf dem die Grundrechte Pflegebedürftiger und der Leistungserbringer nicht mehr beachtet werden müssen, da der Gesetzgeber diese Verfassungsgrundrechte ganz aus den vorhandenen Gesetzesvorschriften gestrichen hat. Der Gesetzgerber muss aufgefordert und gezwungen werden, bestehende Verfassungsgrundrechte der Leistungserbringer und der pflegebedürftigen Bürger endlich wahr zu nehmen, und bei nachweisbaren Verfehlungen vernünftige und umsetzbare Vorschriften zu erlassen. (Ende) RZ

ARGE – Pflegedienst, Patientenrecht, Gesetzgebung & MDK

Eine Initiative von Pflegedienstbetreibern für Transparenz im Patientenrecht, Pflegequalität und Gesetzegbung

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ARGE – Pflegedienst, Patientenrecht, Gesetzgebung & MDK
Klaus Papke
Paul Egleder Weg 10-14, 10-14
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nikolaus.papke@gmx.de
https://www.facebook.com/groups/arge.pflegerecht/

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mediven® Beobachtungsstudie zur Kompressionstherapie

Verordnungspraxis und Anziehhilfe entscheidend für den Therapieerfolg

mediven® Beobachtungsstudie zur Kompressionstherapie

Venenleiden: Die mediven Beobachtungsstudie belegt eine Verbesserung des Beschwerdebildes.

Eine neue Studie zur medizinischen Kompressionstherapie belegt, dass mediven Kompressionsstrümpfe gerne und regelmäßig getragen werden (1). Die Ergebnisse zeigen eine Besserung des objektiven klinischen Befundes, eine Verbesserung des Beschwerdebildes und eine große Akzeptanz der Patienten durch hohen Tragekomfort.

Untersucht wurden neben der Versorgungsrealität vor allem die Produktsicherheit und -verträglichkeit. Letztgenannte Aspekte tragen zum Therapieerfolg bei und sind somit auch für den Arzt von großer Bedeutung.

Die „Langzeitbeobachtung zur ambulanten Therapie phlebologischer Erkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrümpfen in Deutschland – Die mediven Beobachtungsstudie“ belegt die wohltuende Wirkung von mediven Kompressionsstrümpfen. Über 70 Prozent der Studienteilnehmer haben den Strumpf als angenehm empfunden. Weiterhin bewerteten die Teilnehmer die Veränderungen ihrer Beschwerden in den vergangenen zwölf Monaten: In allen CEAP-Klassen nahm der Anteil der Anwender, die eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden spürten, um 41,5 bis 46,1 Prozent zu. Gleichzeitig sank der Anteil der Patienten, deren Beschwerden sich verschlechterten, um 20,9 bis 38,7 Prozent. Der objektive klinische Befund der CEAP-Klassifikation verbesserte sich bei 17,7 Prozent der Anwender.

Viel Potential bei der Hautpflege

Gegenüber ihrem Arzt gaben 98 Prozent der Patienten an, keine Beschwerden beim Tragen des Kompressionsstrumpfes zu haben. Über Auswirkungen wie ein Abschnürungsgefühl, zunehmende Schmerzen (zum Beispiel durch Arthrose) oder ein Kältegefühl berichteten nur vereinzelte Anwender.

Patienten empfanden das Tragen eines medizinischen Kompressionsstrumpfes insgesamt als sehr angenehm. Bekannte Begleiterscheinungen wie eine trockene Haut und Juckreiz müssen nicht auf der Kompressionstherapie beruhen, sondern können die Folge einer Grunderkrankung sein. Es besteht dennoch ein hohes Potential, diese Reaktionen der Haut zu minimieren und die Therapietreue zu erhöhen: Nur 36,5 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, ein Hautpflegemittel an den Beinen zu verwenden. Patienten könnten demnach noch besser zur richtigen Hautpflege (zum Beispiel mit Hautpflegeprodukten von medi) während der Kompressionstherapie aufgeklärt werden.

Erfolgsfaktor Anziehhilfen: Der medi Butler als „Trumpf“ für die Therapietreue

In dem vorgesehenen Anwendungszeitraum trugen die Patienten ihren Kompressionsstrumpf überwiegend täglich (bis zu 75,6 Prozent) von morgens bis abends (bis zu 68,4 Prozent). Wichtig für die Therapietreue der Patienten sind beispielsweise Anziehhilfen (wie der medi Butler von medi), die vom Arzt bei entsprechenden Indikationen verordnet werden können. Dies geschieht laut der mediven Langzeitstudie noch immer zu selten. Lediglich 8,1 Prozent der Anwender erhielten zu Studienbeginn eine Anziehhilfe. Dabei wäre eine Verordnung bei rund 25 Prozent aufgrund von BMI, Alter und Begleiterkrankungen durchaus angebracht gewesen.

Eine weitere Erkenntnis: 98 Prozent der Anwender erhielten einen Strumpf der Kompressionsklasse 2, überwiegend in leichter Qualität. Hier zeigt sich, dass die Produktvielfalt angemessener hätte genutzt werden können, um die Patienten individuell und passgenau zu versorgen: Da über 60 Prozent der Teilnehmer übergewichtig oder adipös waren, hätten häufiger Kompressionsstrümpfe mit einer stärkeren Qualität verordnet werden können.

Für Anwender, die nur eine leichte Venenschwäche aufweisen, bieten sich Strümpfe der Kompressionsklasse 1 an, die wie alle anderen Klassen vom Arzt verordnet werden können.

Hintergrund zur mediven Beobachtungsstudie
Die „Langzeitbeobachtung zur ambulanten Therapie phlebologischer Erkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrümpfen in Deutschland – Die mediven Beobachtungsstudie“ untersuchte das Trageverhalten bei 531 Patienten, die mit rundgestrickten mediven Kompressionsstrümpfen von medi versorgt wurden. Über einen Zeitraum von 18 Monaten wurden Informationen zur Produktsicherheit, zur Verträglichkeit, zu unerwünschten Wirkungen, zur Versorgungsrealität im ambulanten Umfeld, aber auch zur Lebensqualität und zur Compliance gesammelt. Die Anwender waren zwischen 18 und 79 Jahre alt und zu 77,6 Prozent weiblich. 60,5 Prozent der Patienten waren älter als 51 Jahre. Etwa jeweils ein Drittel der Studienteilnehmer war normalgewichtig, übergewichtig oder adipös. Die Patienten wiesen phlebologische Indikationen der CEAP-Klassifikation der Stadien C1 bis C6 auf. Am häufigsten wurden bei den Patienten Varizen der unteren Extremitäten (84,6 Prozent) sowie Thrombosen, Phlebitis und Thrombophlebitis (9,4 Prozent) diagnostiziert. Zudem wurden sonstige Venenerkrankungen mit 42,9 Prozent angegeben, darunter die chronisch venöse Insuffizienz (33,9 Prozent).

Die mediven Studienbroschüre (Artikelnummer 22.840) und Arbeitshilfen für die Verordnung von Kompressionsstrümpfen können im medi Service-Center angefordert werden: Telefon 0921 912-977, Fax 0921 912-377, E-Mail arzt@medi.de, Internet: www.medi.de/arzt

(1) C. Schwahn-Schreiber, M. Marshall, R. Murena-Schmidt, et al.: Langzeitbeobachtung zur ambulanten Therapie phlebologischer Erkrankungen mit medizinischen Kompressionsstrümpfen in Deutschland – Die mediven®-Beobachtungsstudie, Phlebologie 2016, 45 (1): 15-24.

medi – ich fühl mich besser. Das Unternehmen medi ist mit Produkten und Versorgungskonzepten einer der führenden Hersteller medizinischer Hilfsmittel. Weltweit leisten rund 2.400 Mitarbeiter einen maßgeblichen Beitrag, dass Menschen sich besser fühlen. Die Leistungspalette umfasst medizinische Kompressionsstrümpfe, adaptive Kompressionsversorgungen, Bandagen, Orthesen, Thromboseprophylaxestrümpfe, Kompressionsbekleidung und Schuh-Einlagen. Darüber hinaus fließen mehr als 65 Jahre Erfahrung im Bereich der Kompressionstechnologie in die Entwicklung von Sport- und Fashion-Produkten der Marken CEP und ITEM m6. Das Unternehmen liefert mit einem weltweiten Netzwerk aus Distributeuren und eigenen Niederlassungen in über 90 Länder der Welt.

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Langlebigkeit von Implantaten

In der Zahnmedizin ist es heutzutage üblich, Implantate für den Zahnersatz zu verwenden.

Langlebigkeit von Implantaten

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Sie sind fest in den Kiefer verankert und geben dem Patienten den festen Biss und Halt, den er sich erhofft. So soll es auch sein, genau aus diesem Grund ist die Implantation für den Zahnersatz so beliebt. Der Patient lässt das Verfahren einmal durchführen und hat ein Leben lang keine Probleme mehr. Leider ist das nicht immer der Fall, so bedarf es des richtigen Implantats und der regelmäßigen Pflege.

Wie erkenne ich einen geeigneten Zahnarzt?
Die Frage hat sich eventuell bereits der eine oder andere Patient gestellt. Zu einfach wäre es, wenn diese Frage mit einer einzigen Aussage beantwortet werden könnte, damit jede Person den passenden Zahnarzt findet. Alleine nur die äußerliche Aufmachung einer Praxis sollte nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Das Internet bietet die Möglichkeit der Bewertungsportale, auf denen in Erfahrung gebracht werden kann, welche Meinungen und Erlebnisse andere Patienten teilen. Ein persönliches Beratungsgespräch kann ebenfalls dabei helfen, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen. In der Regel gilt, je öfter in einer Praxis Implantationen durchgeführt werden, desto mehr Erfahrung besitzt die Praxis.

Die Phasen der Implantation
Bevor mit dem chirurgischen Eingriff begonnen werden kann, wird der Gesundheitszustand bzw. die generelle Mundhygiene des Patienten überprüft. Der lang anhaltende Erfolg ist nicht gegeben, wenn die Gefahr besteht, dass das Implantat nicht richtig verheilen kann. Nachdem die Voruntersuchungen mit allen Maßnahmen abgeschlossen sind, wird mit dem eigentlichen Implantieren begonnen.
1.In der ersten Phase wird das Implantat – die künstliche Zahnwurzel – operativ in den Kieferknochen eingesetzt. Ähnlich einer Schraube, die in den Knochen geschraubt wird. Im Anschluss wird die Wunde vernäht.
2.Im zweiten Schritt wird dem Implantat die Zeit gegeben einzuheilen. Die Zeit, die benötigt wird, ist je nach Patient unterschiedlich. In der Regel sind es drei bis sechs Monate. Für die Zeit der Heilung wird die Lücke, ohne Kontakt zum Implantat, mit einem Provisorium geschlossen.
3.Beim finalen Schritt wird das Implantat so frei gelegt, dass der Zahnersatz darauf befestigt werden kann. Dabei wird sehr darauf geachtet, dass das Zahnfleisch wie bei einem natürlichen Zahn fest am Zahnersatz anliegt.
Zuletzt steht der Heilprozess noch einige Zeit unter Beobachtung. Nachdem alles gut eingeheilt ist, dienen die jährlich empfohlenen Routineuntersuchungen der Kontrolle, wie bei den natürlichen Zähnen auch.

Interview mit Zahnärzte am Lister Platz
Mit dem Fachwissen in puncto Implantologie sind die Zahnärzte am Lister Platz in jeder Hinsicht ein geeigneter Ansprechpartner. Mit hauseigenem Dentallabor, besteht die Möglichkeit den Zahnersatz vor Ort zu erstellen. Aus diesem Grund wurde ein Interview geführt, um die Experten zu Wort kommen zu lassen.
ONMA: Von welchem Hersteller beziehen Sie Ihre Implantate für die Praxis?
ZaLP: Die Implantate selbst beziehen wir von DENTSPLY und das sind ANKYLOS Implantate, ebenfalls arbeiten wir mit Straumann zusammen einem anderen großen Hersteller. Beide sind die führenden Implantathersteller.
ONMA: Woran erkennt man die qualitativ hochwertigen Implantate?
ZaLP: Das kann so vereinfacht nicht gesagt werden. Natürlich werden vorab entsprechende Studien durchgeführt, bevor ein Implantat auf den Markt kommt. Wichtig dabei ist, dass ein Implantat viele Windungen besitzt, sowie aus Titan besteht. Dieses ist bei den meisten Implantaten heutzutage der Fall, da Titan entsprechend gut auf körpereigene Stoffe reagiert. Wenn von führenden Unternehmen Implantate bestellt werden, ist davon auszugehen, dass diese eine Hochwertigkeit aufweisen.
ONMA: Welche Folgen können qualitativ schlechte Implantate haben?
ZaLP: Dabei ist es nicht nur wichtig, welche Implantate verwendet werden, sondern auch welche Patienten dafür infrage kommen, denn nicht in jeden Mund gehört ein Implantat. Für den Fall, dass ein Patient eine sehr schlechte Mundhygiene besitzt oder es an Mitarbeit mangelt, würden wir auf Dauer darauf verzichten, viele Implantate oder gar eins zu setzten. Dies sollte stets bedacht werden, denn niemand hat Vorteile davon, wenn ein Implantat schlecht sitzt oder eben eine Periimplantitis auftritt. So wird es bezeichnet, wenn das Implantat eine Entzündung hervorruft. Schlechte Implantate können nur schwer pauschalisiert werden, da jedes Unternehmen, das sich auf dem Markt befindet und mit dem wir zusammenarbeiten, qualitativ hochwertige Implantate verwendet. Wir würden vorab keine schlechten Implantate inserieren.
ONMA: Gibt es einen Unterschied zwischen Implantaten, die in Deutschland und in China hergestellt werden?
ZaLP:. Es ist natürlich immer besser, wenn der Zahnersatz, der auf das Implantat kommt, aus Deutschland stammt, weil es dabei auch um Ansprüche geht. Angenommen der Zahnersatz benötigt eine Reparatur, gestaltet es sich natürlich schwieriger, mit einem ausländischen Labor zu kommunizieren. In dem Fall besteht nicht die Möglichkeit schnell etwas nachzubessern. Im Gegensatz zu unserem praxiseigenen Labor, wo schnell Reparaturen vorgenommen werden können.
ONMA: Vielen Danke für die Zeit, die Sie sich genommen haben.
ZaLP: Wir danken Ihnen ebenfalls.

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Die Zahnarztpraxis am Lister Platz existiert seit über 20 Jahren. Die Zahnärzte stehen für Kompetenz und Leidenschaft an ihrer Arbeit. Dafür sorgt eine langjährige Erfahrung. Noch dazu zeigt eine Auszeichnung von TruDent den hohen Qualitätsstandard der Praxis.

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